Der Tod von Sweet Mister

Der Tod von Sweet Mister

Hardback
4.08
HassAußenseiterMordUsa

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Description

Ein Sommer wie ein schleichender Übergang ins Verhängnis. Der dreizehnjährige Shug Akins wächst auf dem weiten Ozark-Plateau im Süden Missouris heran, ein Außenseiter inmitten der maroden Sehnsüchte des amerikanischen Hinterlands. Seine Mutter Glenda, eine verblühende Schönheit, hängt an der Flasche, während sein Vater Red die Familie mit unberechenbarer Gewalt tyrannisiert. Als Red beginnt, Shug zu Einbrüchen anzustiften, gerät das labile Gleichgewicht ins Schwanken. Shug lernt zu stehlen, zu lügen – und aufzubegehren. Gerade da taucht Jimmy Vin Pearce auf, mit seinem grünen Ford Thunderbird und der Verheißung auf eine andere, bessere Welt. Doch als Glenda sich mit ihm einlässt, entlädt sich ein lange unterdrücktes Gemisch aus Eifersucht und Hass, und der Traum von der Lebensflucht wird zur tödlichen Falle. Mit der Unausweichlichkeit einer antiken Tragödie beschreibt Daniel Woodrell die Eskalation menschlicher Passion in urwüchsige Gewalt. Mit jeder neuen Seite verwischt er die Grenzen zwischen Notwehr und Mord, Rache und Befreiung – und führt seine Figuren an jenen unheilvollen Scheidepunkt, an dem das letzte Opfer auf dem Weg zur Erlösung die eigene Unschuld ist.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
N/A
Format
Hardback
Pages
192
Price
17.40 €

Posts

1
All
4

Ein literarischer Genuss und Coming-of-Age Roman, den ich gerade wegen dem Unausgesprochenen sehr

Das Daniel Woodrell ein Meister der Auslassung ist und viel Platz für Kopfkino und Eigeninterpretation bietet, ist ein literarischer Kniff, den Leser seiner Bücher lieben. Hier gibt es keine Plattitüden, sondern realistische und knapp gezeichnete Figuren im Hinterland Missouris, die sich im Laufe ihres Heranwachsens nicht unbedingt zum Guten entwickeln. Aus Morris „Shug“ Akins Sicht, der auch gerne „Fettsack“ von seinem Vater Red und „Sweet Mister“ von seiner Mutter Glenda genannt wird, schildert Woodrell das Heranwachsen in der Unterschicht, von „Männersachen“ und „krummen Dingen“, Alkohol- und Drogenkonsum und Schicksals“Schlägen“ wortwörtlicher Art. In #thedeathofsweetmister werden keine festgefahrenen Muster aufgebrochen, sondern elterliche Einflüsse unterschätzt und fataler Weise übernommen. mochte.

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