1. Juli
Rating:4

Ein literarischer Genuss und Coming-of-Age Roman, den ich gerade wegen dem Unausgesprochenen sehr

Das Daniel Woodrell ein Meister der Auslassung ist und viel Platz für Kopfkino und Eigeninterpretation bietet, ist ein literarischer Kniff, den Leser seiner Bücher lieben. Hier gibt es keine Plattitüden, sondern realistische und knapp gezeichnete Figuren im Hinterland Missouris, die sich im Laufe ihres Heranwachsens nicht unbedingt zum Guten entwickeln. Aus Morris „Shug“ Akins Sicht, der auch gerne „Fettsack“ von seinem Vater Red und „Sweet Mister“ von seiner Mutter Glenda genannt wird, schildert Woodrell das Heranwachsen in der Unterschicht, von „Männersachen“ und „krummen Dingen“, Alkohol- und Drogenkonsum und Schicksals“Schlägen“ wortwörtlicher Art. In #thedeathofsweetmister werden keine festgefahrenen Muster aufgebrochen, sondern elterliche Einflüsse unterschätzt und fataler Weise übernommen. mochte.

Der Tod von Sweet Mister
Der Tod von Sweet Misterby Daniel WoodrellLiebeskind