Der Tag, an dem der Goldfisch aus dem 27. Stock fiel

Der Tag, an dem der Goldfisch aus dem 27. Stock fiel

Paperback
3.943
Witzige BücherKomikWitzigLeben

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Description

Goldfisch Ian fällt. Aus dem 27. Stock. Auf seinem Weg nach unten fliegen die Fenster des Wohnhauses in rasender Geschwindigkeit an ihm vorbei – und mit ihnen die Geschichten der Menschen, die dahinter wohnen. Während Ian immer schneller auf den Bürgersteig zurast, fiebern wir nicht nur mit ihm mit, sondern erhaschen durch seine Augen einen Blick auf die Schicksale dieser Menschen. Ein Leben wird dabei beginnen, eines enden, und am Schluss begreifen wir, dass das Glas, das uns vom Rest der Welt trennt, zerbrechlicher ist, als wir glauben. Dann wird auch klar, warum Ian eigentlich fällt – und was passiert, wenn er landet. In ›Der Tag, an dem der Goldfisch aus dem 27. Stock fiel‹ geht es buchstäblich um Leben und Tod. Bradley Somer klappt das Haus in der Roxy Street auf wie eine Puppenstube und erweckt die Figuren darin auf wunderbar liebevolle, spielerische und humorvolle Weise zum Leben.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Paperback
Pages
320
Price
21.90 €

Characteristics

1 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
52%
77%
N/A
N/A
100%
11%
70%
27%
N/A
61%

Protagonist(s)

Likable
Credible
Developing
Multifaceted
28%
34%
23%
10%

Pace

Fast0%
Slow0%
Moderate100%
Variable0%

Writing Style

Simple0%
Complex0%
Moderate100%
Bildhaft (100%)Poetisch (100%)Außergewöhnlich (100%)

Posts

11
All
4

Unterhaltsam-berührender "Goldfisch-Blick" auf verschiedenste Lebensschicksale seiner illustren Nachbarschaft. Teilweise recht vulgär und der „Fall“ hätte etwas mehr Tiefe vertragen können.

4

herzerwärmend

Goldfisch Ian hüpft aus seinem Fischglas im 27. Stock, doch so sehr geht es eigentlich gar nicht um ihn in diesem Buch. Es geht um die Einzelschicksale einiger Hausbewohner, die allesamt sehr herzerwärmend sind. Insbesondere die Storyline von Garth und von Jimenez habe ich sehr geliebt. Kein super außergewöhnlicher, aber ein schöner, rührender Roman für zwischendurch.

5

Absolut lesenswert!

🍣 Um was geht‘s? Goldfisch Ian lebt bisher glücklich und zufrieden in seinem Goldfischglas. Gesellschaft hat er von einer Schnecke, mit der er sich seinen Wohnraum teilt. Doch eines Tages fällt Ian vom Balkon des 27. Stockwerks, auf dem sein Glas steht. Während er fällt, erhascht er in Bruchteilen von Sekunden Einblicke in das Leben anderer Bewohner des Hochhauses. Jeder Blick in ein Fenster ist für ihn ein Blick in eine neue Welt. Und so erfahren wir von anderen Schicksalen. Ein Leben geht, ein neues erblickt das Licht der Welt. Menschen finden zueinander. Menschen entfremden sich. Einige kommen aus sich heraus. Andere verkriechen sich. Es gibt Liebe und Hass, Angst und Mut, Eitelkeiten, Egoismus oder kurz gesagt: Alle Befindlichkeiten des menschlichen Daseins. Was nimmt Ian aus seinen Einblicken mit? Und warum ist er überhaupt gefallen? Lasst euch überraschen… 🍣 Meine Meinung: Herrlich und skurril! Ich habe das Buch sehr schnell gelesen. Zum einen, da es toll und kurzweilig geschrieben ist. Zum anderen, da ich wissen wollte, welches Schicksal die einzelnen Personen ereilt. Auch wenn natürlich der Sinn des Lebens und das menschliche Handeln hinterfragt werden, ist es kein anspruchsvolles Buch in dem Sinne, dass man bei jedem Satz überlegen muss, wie er gemeint ist. Aber dennoch regt das Buch auf eine witzige und unterhaltsame Weise zum Hinterfragen der eigenen Denk- und Handlungsweise an. Absolut lesenswert! Deshalb gibt es von mir auch eine klare Leseempfehlung! ❤️

Absolut lesenswert!
4

Berührend und toll

[𝕦𝕟𝕓𝕖𝕫𝕒𝕙𝕝𝕥𝕖 𝕎𝕖𝕣𝕓𝕦𝕟𝕘] 𝕋𝕚𝕥𝕖𝕝: Der Tag, an dem der Goldfisch aus dem 27. Stock fiel 𝔸𝕦𝕤 𝕕𝕖𝕣 𝔽𝕖𝕕𝕖𝕣 𝕧𝕠𝕟: Bradley Somer 𝕍𝕖𝕣𝕝𝕒𝕘: DuMont Buchverlag 𝔾𝕖𝕝𝕖𝕤𝕖𝕟 𝕒𝕦𝕗: Deutsch 𝕌𝕖𝕓𝕖𝕣𝕤𝕖𝕥𝕫𝕥 𝕧𝕠𝕟: Anette Hahn (aus dem Englischen) 𝔻𝕣𝕖𝕚 (𝕠𝕕𝕖𝕣 𝕞𝕖𝕙𝕣) 𝕎𝕠𝕖𝕣𝕥𝕖𝕣 𝕫𝕦𝕞 𝔹𝕦𝕔𝕙: Traurig - Berührend - Schön 𝕀𝕟𝕙𝕒𝕝𝕥: Ein Goldfisch fällt aus dem 27. Stock. Dabei erhascht er kleine Einblicke in die Leben der Bewohner des Hauses. 𝕄𝕖𝕚𝕟𝕖 𝕄𝕖𝕚𝕟𝕦𝕟𝕘: Das Buch ist praktisch eine Sammlung von Kurzgeschichten, die sich an der ein oder anderen Stelle überschneiden können. Denn alle Personen wohnen im selben Haus (oder kennen jemanden der darin wohnt). Tatsächlich habe ich mir unter dem Titel ein eher witziges Buch vorgestellt. In der Realität war es aber eher traurig-schön, wenn auch ein paar witzige Momente vorkommen. 🤔 Ich konnte es gar nicht zur Seite legen und habe mit den einzelnen Leuten unglaublich mitgefiebert. 😊 Dabei konnte mir das Buch doch die ein oder andere Träne entlocken. Ob aus Freude oder Trauer, müsst ihr aber selbst herausfinden. 🥺🥹 Hin und wieder wiederholt sich das Geschehen, was ein bisschen stören kann, ich konnte aber darüber hinwegsehen. Für mich war das Buch ein echter Volltreffer. ❤️ Das ist schon das zweite Buch, dass ich ohne diese Lesechallenge wahrscheinlich nie entdeckt hätte. 🤯 𝕃𝕖𝕤𝕖𝕖𝕞𝕡𝕗𝕖𝕙𝕝𝕦𝕟𝕘? 👍🏻 Oh ja! Für alle Fans von berührenden Kurzgeschichten über Mut, Hoffnung, Trauer und Wut. Oder einfach einen ganz normalen Tag in einem Hochhaus. 𝔼𝕦𝕣𝕖 𝕃𝕚𝕔𝕖𝕪 ☘️

Berührend und toll
4

Packendes Buch mit vielen Lebensgeschichten

Das Buch dreht sich um ein Wohnhaus mit 27 Stockwerken und in einige der Wohnungen bekommt man einen Blick auf das Leben der Menschen dort. Am Anfang fiel es mir erst etwas schwer rein zu kommen, weil ich mich erst an den Aufbau (wechselnde Geschichten von verschiedenen Personen) gewöhnen musste. Aber nachdem ich jede Person (und Ian den Goldfisch) einmal kennengelernt hatte, war ich drin und konnte es gar nicht erwarten weiterzulesen, um zu erfahren, was bei der/dem jetzigen gerade passiert. Unterschwellig werden auch ganz sanft einige Perspektiven und Lebensweisheiten durch die einzelnen Personen (und Ian den Goldfisch) weitergegeben und das auf eine Art, die total natürlich wirkte und gar nicht plump. Das fand ich besonders schön! Am besten hat mir tatsächlich das Ende gefallen, weil es alle Geschichten mehr oder weniger weiterführt und keinen direkten Cliffhanger.

5

Großartig. Definitiv ein Jahreshighlight. Genial geschrieben.

5

Goldfisch Ian lebt im 27. Stock eines Wohnhauses auf dem Balkon von Connor Radley. Er war ein Geschenk von Connors Freundin Katie und muss auf dem Balkon leben, da er sonst Connors sexuelle Abenteuer genau beobachten könnte. Eines schicksalhaften Tages entschließt sich Ian dazu, aus seinem Aquarium zu springen und wird dabei Zeuge einiger außergewöhnlicher Momente der Bewohner des Hauses."Ian blickt über diesen megalithischen Blumengarten aus Wolkenkratzern hinweg und sieht nur so viel an Wunderbarem, wie sein Geist erfassen kann. Er ist ein Goldfisch, dem sich eine Vogelperspektive auf die Welt biete. Ein Goldfisch, der von seiner erhöhten Position aus die Sicht Gottes erlebt, eine Sicht, die vergeudet ist an ein Gehirn, das nicht begreifen kann, was es betrachtet, was aber diesen Ausblick im Grunde noch viel wunderbarer macht." - Seite 12Der Autor Bradley Somer nimmt uns mit auf Ians Reise vom 27. Stock Richtung Boden. Dabei erfahren wir nicht nur so einiges über seinen Besitzer Connor und dessen Freundin Katie, sondern auch jede Menge über ein paar andere Bewohner des Hauses. Im Laufe der Geschichte kommen einige Handlungsstränge zusammen und es entwickelt sich ein fabelhaftes Bild, welches einen Querschnitt durch die Gesellschaft schafft. Da ich hier nicht zu viel verraten will, gehe ich nicht ins Detail. Bradley Somer hat aber eine wahre Vielfalt an Menschen in die Geschichte eingebaut, die allesamt sehr authentisch wirkten. Der Autor hat mich nicht nur mit der Handlung, sondern auch mit seinem Schreibstil absolut überzeugen können."Ich könnte kein anderer sein, denkt er. Ich kann mir die anderen nicht vorstellen und kann kaum ich selbst sein." - Seite 84Allein schon die außergewöhnliche Idee, das Buch aus der Sicht eines Goldfisches zu schreiben, fand ich klasse. Dann fliegt dieser Fisch auch noch durch die Luft und sieht eine Vielzahl an Menschen in kurzen Momenten ihres Lebens. Ein absolut fabelhafter Roman, den ich ohne zu Zögern weiterempfehlen kann!

5

Ian ist ein Goldfisch, der aus seinem Glas im 27. Stock eines Hochhauses springt. Sein Weg nach unten dauert gerade einmal vier Sekunden (und ist trotzdem eine Metapher für so viel mehr), aber dabei bekommt er eine Menge Einblicke in das Leben vieler unglaublich interessanter Menschen. Und wirklich, ich war positiv überrascht, wie interessant und nicht nur oberflächlich verschieden sie alle tatsächlich waren. Ich habe dieses Buch gekauft, als ich zum zweiten Mal innerhalb von ein paar Wochen völlig frustriert in einer Buchhandlung stand, weil einfach nur alles der gleiche Mist mit den gleichen langweiligen Menschen und der x-ten identischen „unerwarteten“ Romanze war (und allein dieser neue Cover-Trend macht mich langsam ein bisschen aggressiv), und Der Tag, an dem der Goldfisch aus dem 27. Stock fiel zumindest ein bisschen nach etwas anderem aussah. Und dann war es genau das, was ich wollte, ohne auch nur damit in der Zusammenfassung zu werben – danke! Ich wusste nicht mal, wie sehr ich das gebraucht habe. Vielleicht bin ich etwas voreingenommen, weil ich Geschichten, bei denen alle irgendwie miteinander verbunden sind und ihre Wege sich spätestens am Ende auf die unterschiedlichsten Arten treffen einfach liebe (selbst wenn es realistisch betrachtet nach dem einen oder anderen Zufall zu viel aussieht). Aber hier hat es für mich auf keinen Fall überzogen gewirkt und war einfach richtig gut gelöst, gerade auch durch die nicht ganz so lineare Erzählweise.

2.5

2.5 ⭐️; und er fiel… und fiel.. und fiel… und hatte Einblick in die Wohnungen beim Fallen, nur war der Einblick langweilig und sehr zäh

5

Goldfisch Ian lebt im 27. Stock eines Wohnhauses auf dem Balkon von Connor Radley. Er war ein Geschenk von Connors Freundin Katie und muss auf dem Balkon leben, da er sonst Connors sexuelle Abenteuer genau beobachten könnte. Eines schicksalhaften Tages entschließt sich Ian dazu, aus seinem Aquarium zu springen und wird dabei Zeuge einiger außergewöhnlicher Momente der Bewohner des Hauses."Ian blickt über diesen megalithischen Blumengarten aus Wolkenkratzern hinweg und sieht nur so viel an Wunderbarem, wie sein Geist erfassen kann. Er ist ein Goldfisch, dem sich eine Vogelperspektive auf die Welt biete. Ein Goldfisch, der von seiner erhöhten Position aus die Sicht Gottes erlebt, eine Sicht, die vergeudet ist an ein Gehirn, das nicht begreifen kann, was es betrachtet, was aber diesen Ausblick im Grunde noch viel wunderbarer macht." - Seite 12Der Autor Bradley Somer nimmt uns mit auf Ians Reise vom 27. Stock Richtung Boden. Dabei erfahren wir nicht nur so einiges über seinen Besitzer Connor und dessen Freundin Katie, sondern auch jede Menge über ein paar andere Bewohner des Hauses. Im Laufe der Geschichte kommen einige Handlungsstränge zusammen und es entwickelt sich ein fabelhaftes Bild, welches einen Querschnitt durch die Gesellschaft schafft. Da ich hier nicht zu viel verraten will, gehe ich nicht ins Detail. Bradley Somer hat aber eine wahre Vielfalt an Menschen in die Geschichte eingebaut, die allesamt sehr authentisch wirkten. Der Autor hat mich nicht nur mit der Handlung, sondern auch mit seinem Schreibstil absolut überzeugen können."Ich könnte kein anderer sein, denkt er. Ich kann mir die anderen nicht vorstellen und kann kaum ich selbst sein." - Seite 84Allein schon die außergewöhnliche Idee, das Buch aus der Sicht eines Goldfisches zu schreiben, fand ich klasse. Dann fliegt dieser Fisch auch noch durch die Luft und sieht eine Vielzahl an Menschen in kurzen Momenten ihres Lebens. Ein absolut fabelhafter Roman, den ich ohne zu Zögern weiterempfehlen kann!

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