Der Sommer, in dem alles begann

Der Sommer, in dem alles begann

Softcover
3.762

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Description

Hélène, Marguerite und Odette – drei Frauen aus drei Generationen, deren Wege sich in einem bretonischen Dorf kreuzen und alles verändern:

Hélène ist sechzehn und lebt in einem kleinen Dorf im felsigen Finistère. Sie liebt ihre raue Heimat, ihren Freund Yannick und das friedliche Dorfleben. Doch die Ankunft Marguerites, der neuen eleganten Französischlehrerin aus Paris, und ihres Mannes Raymond, einem charmanten Schriftsteller mit Schreibblockade, bringt Unruhe ins Dorf.

Hélène fühlt sich zu Raymond und seinen Büchern hingezogen, während Marguerite heimlich nach ihrer Mutter sucht, die aus dieser Gegend stammen soll. Ihre Suche führt sie zunächst zu Yannick, der sie mit seinem bretonischen Heimatstolz in den Bann zieht.

Und dann ist da Odette, Witwe und Dorfladenbesitzerin, deren Vater während der deutschen Besatzung ermordet wurde. Sie wurde in den 1940ern nach Paris geschickt, wo sie als Hausmädchen vergewaltigt wurde und das daraus hervorgegangene Kind abgeben musste. Erst Jahre später kehrte Odette in ihr Heimatdorf zurück.

Die Schicksale dieser drei Frauen sind enger miteinander verwoben als sie ahnen. Während sich Hélène und Marguerite anfreunden, verfolgt Odette ihren eigenen Plan. Eine bretonische Sommergeschichte - geheimnisvoll und dramatisch wie das Leben selbst.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Softcover
Pages
240
Price
13.40 €

Author Description

Claire Léost wurde 1976 in der Bretagne geboren und lebt heute in Paris. Ihr erster Roman »Le monde à nos pieds« wurde für das französische Fernsehen verfilmt. Ebenso wie ihr zweiter Roman »Der Sommer, in dem alles begann«, für den sie 2021 den Literaturpreis der Bretagne erhielt.

Posts

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All
3

„Der Sommer, in dem alles begann“ wird auf drei Zeitebenen erzählt. Nur am Anfang und am Ende spielt das Jahr 2015 eine (Neben-)Rolle. Das Hauptaugenmerk richtet die Autorin auf das Leben der 16-jährigen Hélène in einem Dorf im Finistère der Bretagne im Jahr 1994. In Rückblenden werden die Erlebnisse der zunächst ebenfalls 16-jährigen Odette in Paris der Nachkriegszeit erzählt. Der Wechsel der Zeitebenen ist kein Problem, doch die Anzahl an Themen macht das Ganze schon schwerer. Das Streben nach Unabhängigkeit der Bretonen, die Gewalt im Krieg, der Verlust von Eltern, die Suche nach der leiblichen Mutter, Schreibblockaden eines Schriftstellers und noch so einiges mehr werden in diesen Coming-of-Age-Roman mit adulter Identitätssuche gepackt. Damit wird der Leser stark beansprucht, wenn nicht gar erschlagen. Durchaus spannende Themen bleiben an der Oberfläche. Figuren bleiben blass und dem Leser fremd. So hat mich persönlich das eigentlich tragische Ende kalt gelassen.

4

Drei Frauen steuern auf eine Katastrophe zu. Spannend.

Odette, Marguerite, Hélène - drei Frauenschicksale die auf verschlungene Art miteinander verwoben sind und dies auf verschiedenen Zeitebenen. Claire Léost führt dabei gekonnt in die Irre. Ohne spoilern zu wollen, muss ich sagen, dass ich eine Person lange nicht wiedererkannt habe. Das Leben verändert eventuell, vor allem, wenn das Leben es nicht nur gut meint. Der Fokus auf den drei Frauen, die für mich durchweg starke Charaktere sind, hat mir besonders gefallen. Da war es für mich auch zu ertragen, aber vor allem absolut nachvollziehbar, dass mir die ein oder andere zwischenzeitlich unsympathisch vorkam. Diese Kehrtwenden des Verhaltens empfand ich als absolut verständlich und machten das Lesen nur umso spannender. Die Autorin lässt alle drei Frauen sich entwickeln, in die ein oder andere Richtung. Es gab nur wenige Situationen, in denen ich Entscheidungen in Frage gestellt habe. Im Nachhinein ergab aber alles einen Sinn. Womit ich hadere, was aber das Buch für mich gerade deshalb besonders macht, weil es eben nicht in den Kitsch abdriftet, ist die Welle auf die es am Ende zubraust. Unaufhaltsam braut sich da etwas Dunkles zusammen, das wird beim Lesen klar. Was am Ende dann passiert, habe ich nicht kommen sehen und es hat mich mit voller Wucht getroffen. Dennoch oder gerade deshalb war dieses Ende stimmig. Denn genau so ist doch das Leben - unvorhersehbar und leider oft nicht gerecht. 'Ja ... Und dagegen hilft leider gar nichts. Weder die Zeit noch Literatur oder Philosophie. Unsere Toten tragen wir überall mit uns herum.' [Seite 107]

Drei Frauen steuern auf eine Katastrophe zu. Spannend.
3

Tragische Sommerlektüre Wir erhalten Einblicke in das Leben dreier Frauen, die alle mit einem Dorf in der wilden Bretagne verwoben sind. Nach und nach erfahren wir, was sich in einem schicksalhaften Sommer zugetragen hat, den eine der Frauen nicht überlebt. Die Handlung an sich hat mich angesprochen. Die Stimmung in dem bretonischen Dorf fand ich sehr stimmig beschrieben. Auch die raue Landschaft habe ich sehen können. Ich bin allerdings leider nicht mit den Figuren warm geworden und fand ihre Handlungen auch manchmal nicht nachvollziehbar. Es bleibt bis zum Ende eine emotionale Distanz trotz aller tragischen Ereignisse, die den Frauen zustoßen. Auch mit der Erzählweise war ich nicht ganz glücklich. Es gibt zwar Kapitel, die Zeitsprünge deutlich machen, aber innerhalb der Kapitel war mir manchmal unklar, wie viel Zeit vergangen ist. Insgesamt lässt sich das Buch gut als schnelle Sommerlektüre lesen. Als Sommerlektüre mit tragischem Ausgang.

3.5

Ein traumhaftes Cover und eine tragische Geschichte. Allerdings hat mir die Tiefe gefehlt, etwas mehr Seiten hätten der Handlung gut getan. Insofern eigentlich viel Potential, was in meinen Augen nicht wirklich ausgeschöpft wurde. Es bleibt zu viel unerzählt.

4

Die Autorin verstrickt hier sehr gekonnt die Geschichten von drei Frauen Hélène, Marguerite und Odette aus drei unterschiedlichen Generationen, die durch ganz unerwartete Begegnungen und tiefe Verbindungen miteinander verwoben sind. Wir Leser werden mit auf eine kleine Reise durch die Zeit mit genommen, während wir die Geheimnisse und Träume jeder der drei Protagonistinnen entdecken. Die drei Charaktere sind lebendig und facettenreich gezeichnet worden, so dass man sich recht schnell mit ihnen verbunden fühlte. Ich habe mit ihnen gelitten, gelacht, gehofft, gebangt und war so manches mal erschüttert. Durch geschickt verstrickte Erzählstränge und ebenso auch sorgfältig platzierte Enthüllungen entfaltet sich eine tolle Geschichte voller Überraschungen und Wendungen. Claire Lèost hat hier einen ganz besonderen Erzählstil, der einem beim lesen, mit tatsächlich sehr wenig Worten viele Emotionen entlocken kann Fazit: "Der Sommer, indem alles begann" ist ein Roman, das uns Leser auf eine recht emotionale Achterbahnfahrt mitnimmt und ihn auch zum Nachdenken anregt. Eine Empfehlung für jeden, der nach einem Roman sucht, der Herz und Seele gleichermaßen berührt.

2.5

»Wieso zieht uns, wo ein friedliches Glück uns einladend die Hand hinstreckt, so oft das Abgründige, Seltsame, Schwierige an?« Hélène 💭💔 (S. 102) »Der Sommer, in dem alles begann« von Claire Léost, übersetzt aus dem Französischen von Stefanie Jacobs & Jan Schönherr, ist ein Roman über das Leben in der Bretagne und das Schicksal von drei Frauen: Odette, Marguerite und Hélène. Die früh verwitwete Odette betreibt in dem kleinen Ort in der Bretagne einen Krämerladen und hat die junge Hélène aufwachsen sehen. Als die junge Schülerin 1994 eine neue Lehrerin aus der Hauptstadt bekommt, wird durch diese das Interesse von Hélène an Literatur unterstützt. Diese Lehrerin wiederum — die Pariserin Marguerite — sucht an diesem kleinen Ort nicht nur nach dem gemeinsamen Familienglück mit ihrem Schriftsteller Ehemann und Adoptivtochter Lilly, sondern vor allem nach Spuren ihrer unbekannten Mutter. »Hélène spürt, wie der Riss zwischen ihnen zur Kluft wird. Er hat überhaupt kein Interesse daran, die Welt zu entdecken. Trotz des Unterrichts bei Marguerite, trotz all der Bücher und der Philosophie, wird er die Apotheke übernehmen, und sein Leben wird unbeirrbar in seiner Bahn bleiben wie der Rivière d'Argent in seinem Flussbett. Sie denkt an ihren Vater, der oft sagt: »Geh unbedingt arbeiten, verdiene deine Brötchen selbst, wie deine Großmutter und deine Mutter, und mach dich vor allem nie abhängig von einem Mann.«« (S. 100) In einer sehr nüchternen, zeitweise schönen, melancholischen Sprache erzählt der Roman auf verschiedenen Zeitebenen von den drei Protagonistinnen, die alle ihr eigenes Päckchen im Leben zu tragen haben. Trotz schönen Stils, der geschichtlichen Hintergründe und der authentischen Beschreibung der Bretagne der 1990er Jahre springt für mich der französische Vibe nicht über und der Roman erreicht mich emotional leider nicht. Es werden wirklich einige und auch wichtige Themen (u. a. Vergewaltigung, Fremdenfeindlichkeit, Paris - Bretagne - Unterschiede, Bretonische Kultur & Druiden, Hirntumor, Tod, Lokalpatriotismus und und und) in diesem Roman aufgegriffen, aber aus meiner Perspektive viel zu oberflächlich behandelt. Gerade dies hätte dem Roman viel Tiefe und Einfühlungsvermögen geben können, aber dieses Potential konnte aus meiner Sicht leider nicht genutzt werden. Alles in allem ein interessante Lektüre, die wichtige Themen streift, aber zu oberflächlich bleibt. Wer sich mit diesen wichtigen, aber sicherlich nicht einfachen Themen vor dem Setting der schönen Bretagne auseinandersetzen möchte, für diese Personen wird dies sehr passend sein. _______________________ 2.5/5 ★

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3.5

Verwebung dreier tragischer Frauenschicksale

“Der Sommer, in dem alles begann” von Claire Léost erzählt die tragische Geschichte von drei Frauen auf verschiedenen Zeitebenen, die sich 1994 in einem kleinen Dorf im Landesinneren der Bretagne begegnen. Das Buch zeigt einen authentischen, ungeschönten Einblick, der eigentlich keine der Figuren wirklich positiv dastehen lässt, mit Ausnahme vielleicht von Hélène, und steuert mit fortschreitender Geschichte auf eine Tragödie zu, die mich noch längere Zeit nachdenklich zurückgelassen hat. Der Schreibstil ist erzählend, nüchtern und hat mir sehr gefallen, da er die Geschichte und Stimmung gut transportiert hat. Allerdings vermittelt die Autorin in meinen Augen keinen allzu guten Eindruck von der Bretagne der 1990er. Für mich klingt das gesamte Werk nach einer persönlichen Abrechnung mit ihrer Kindheit/Jugend in der Bretagne und einer möglichen Versöhnung im Heute. Es werden Themen wie Fremdenfeindlichkeit, Radikalisierung und Gewaltbereitschaft, Grooming, sexueller Missbrauch und fehlende Kommunikation behandelt, in meinen Augen werden diese Themen allerdings nicht kritisch genug beleuchtet. Aber auch die geschichtlichen Hintergründe, atmosphärischen Landschaftsbeschreibungen, regionalen Eigenheiten und das Festhalten an der bretonischen Sprache und Kultur werden hier thematisiert. Diese Einblicke fand ich sehr spannend. Ich bin an der ein oder anderen Stelle leider sehr unzufrieden mit der Verwendung, dem Vergleich oder der Nebeneinanderstellung von speziellen Worten und Attributen. Auch wenn dies in das Denken der Zeit passt, in der der Großteil der Geschichte spielt, hätte man dies meiner Meinung nach heutzutage entweder umgehen oder kritischer einordnen müssen. Auch ein entsprechendes Vorwort hätte mir damit ein besseres Gefühl gegeben. Außerdem hätte das Buch definitiv Content Notes oder eine Triggerwarnung gut gebrauchen können, da viele schwierige Themen behandelt werden. Insgesamt hat mir die Geschichte gut gefallen und ich würde diese mit 4 Sternen bewerten, da etwas zu viele Themen für knapp 240 Seiten enthalten, die alle eher oberflächlich behandelt wurden. Abzüglich meiner oben genannten Kritikpunkte bekommt das Buch eine Gesamtbewertung von 3,5 Sternen. Eine Empfehlung würde ich aussprechen, wenn man sich dieser vor dem Lesen bewusst ist und Interesse daran hat, einen eher ungewöhnlichen Blick auf die Bretagne zu erleben.

Claire Léost hat mit „Der Sommer, in dem alles begann" einen berührenden und poetischen Roman geschrieben, der die Geschichten von drei Frauen aus unterschiedlichen Generationen miteinander verwebt. In einem kleinen Dorf in der Bretagne entfaltet sich eine Handlung, die Themen wie Liebe, Verlust, Heimat und die Kraft der Literatur behandelt. Léosts Erzählweise ist eindringlich und von tiefen Lebensweisheiten durchzogen, die einen noch lange nach dem Lesen begleiten. Besonders beeindruckend ist, wie die Autorin die düstere Atmosphäre des Dorfes einfängt und das Leben der Protagonistinnen – Odette, Marguerite und Hélène – auf fesselnde Weise miteinander verknüpft. Die unterschiedlichen Zeitebenen, in denen die Geschichte spielt, machen den Roman zusätzlich spannend, während die komplexen emotionalen Verflechtungen der Charaktere für eine dichte, atmosphärische Erzählung sorgen. Dieses Buches enthält eine Fülle von bedeutungsvollen Passagen, die zum Nachdenken anregen und die man immer wieder nachlesen möchte. Die Geschichten der Frauen, besonders Hélènes Reise zurück in ihre Vergangenheit, werden einfühlsam und mit großer Tiefe erzählt. Ein kraftvoller Roman über familiäre Bande, die Kluft zwischen Stadt und Land, und die Sehnsucht nach Freiheit und Selbstbestimmung. Eine klare Leseempfehlung für alle, die Geschichten mit emotionaler Tiefe und literarischem Anspruch schätzen. Aus dem Französischen von Stefanie Jacobs und Jan Schönherr.

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5

Rau und herzlich zugleich - wie die Bretagne selbst

5

Herrliche Urlaubslektüre mit Niveau

Aus dem Französischen von Stefanie Jacobs und Jan Schönherr Für ihren zweiten Roman wurde Claire Léost 2021 mit dem Literturpreis der Bretagne ausgezeichnet. Eben diese Bretagne, genauer im Inland von Finistère („dem Ende der Welt“), ist Schauplatz des Romans, indem alles begann und vieles endete. Auf den ersten Seiten erfahren wir schon, dass in diesem Sommer zwei Leben endeten, die eng mit dem der damals 16jährigen Protagonistin Hélène verbunden waren. Neben Hélène begleiten wir noch die knapp 50 jährige Marguerite auf der Suche nach ihren Wurzeln und erfahren die tragische Lebensgeschichte von Odette, die mitten im zweiten Weltkrieg 16 Jahre alt wurde. Sehr atmosphärisch in einer schönen, zugänglichen Sprache erzählt Claire Léost von den drei Frauen, ihren Schicksalen und schicksalhaften Begegnungen.

4

Ich fand der Klappentext ist zu platt für diese Geschichte. Es ist wirklich viel mehr. Diese Geschichte selbst hat schon durch die Bretagne als Handlungsort etwas Ungewöhnliches und auch die meisten Handlungsstränge selbst sind düsterer als die üblichen , drei-Frauen-eine Geschichte‘. Der Schreibstil ist anspruchsvoll und man braucht vielleicht an manchen Stellen etwas Durchhaltevermögen. Aber es lohnt sich!

5

Eine Hommage an die Bretagne!

Der Sommer in dem alles begann von Claire Léost erzählt die Geschichte von Hélène, Marguerite und Odette. Der Weg der drei Frauen kreuzt sich in der wunderschönen Bretagne, dem Finestère. Die Autorin erzählt auf eine so großartige Weise vom Leben und Tod: "Solange alles in Ordnung ist, achtet man nicht weiter auf einen Wimpernschlag, auf die Wärme einer Hand. Man ist sich nicht bewusst, dass man lebendig ist, dass genau das ein Wunder bedeutet. Wenn aber der Tod naht, klammert man sich an jedes Quäntchen Leben, an jede ihm noch abgerungene Sekunde." S. 191 Ich habe den Roman bewusst als Urlaubslektüre in der Bretagne ausgewählt und konnte mich damit in das gezeichnete Bild der Landschaft enorm einfühlen. "Es heißt, gewisse Orte rufen einen zu sich - der hier hat sie hinterrücks gepackt." S. 142 Hélène will von Marguerites Mann Raymond wissen, wie das Mittelmeer aussieht. " Wie ein großer, stiller See. Das genaue Gegenteil des Ozeans, denn der bleibt nie derselbe. Hier sind die Gezeiten allmächtig. Sie ziehen die Wolken ab und schieben sie wieder zurück, werfen Schiffe auf den Sand und spülen sie wieder davon." S. 209 Das Buch bleibt auch nach der letzten Seite in mir lebendig und wird mich noch eine Weile beschäftigen. 5/5

Eine Hommage an die Bretagne!
4

In Claire Leosts Roman reisen wir mit ihr und den weiblichen Protagonistinnen in die Bretagne- nicht in den malerischen Teil, sonden den von der Welt vergessenen. In mehreren Zeitebenen erzählt uns Helene ihre Geschichte- vom Sommer der alles veränderte und von der Zeit davor- von vergrabenen Familiengeschichten und Tragödien. Wir lernen die geheimnisvolle Odette kennen und Marguerite- Helenes Lehrerin aus Paris, die mit ihrer Familie in die Bretagne kommt um einem Geheimnis auf die Spur zu kommen. Das alles hängt natürlich miteinander zusammen- und ich bin der Autorin gerne gefolgt um herauszufinden wie. Insbesondere Helene fand ich als Protagonistin sehr sympathisch. Ich würde das Buch jedem empfehlen, der gerne Familiendramen mit historischem Kontext liest, die auch Tiefgang haben oder Bücher mag, die in der Bretagne spielen.

3

Konnte mich nicht überzeugen Ich fand es langatmig und fad

Zum Buch: Ein Dorf in der Bretagne, eine Doppelbeerdiung. So fängt es an. Dann wird von Odette im Jahr 1944 und Hélène im Jahr 1994 erzählt. Wie die Lehrerin Marguerite aus Paris mit Mann und Kind ins Dorf zieht und Hélène als Lieblingsschülerin aussucht. Meine Meinung: Sollte meine Kurzbeschreibung des Buches verwirrend, so ging es mir auch. Ich wusste fast bis zum Ende nicht, wohin das Buch mich führt. Hélène und ihr Klassenkamerad/Freund Yannick, der sich Yannig nennt, weil er ja Bretone ist und die Franzosen, allen voran die Pariser verteufelt, Marguerite und ihr Mann Raymond und natürlich Odette, die nach dem Krieg als Dienstmädchen mach Paris ging. Wie das alles zusammenhängt dauerte lange. Die Geschichte spielt hautpd im Jahr 1994, macht aber immer wiedersprünge in die Zeit nach dem zweiten Weltkrieg. Ich wartete lange, las das ganze Buch, aber es konnte mich bis zum Ende nicht packen und war einfach dahinplätschernde Unterhaltung.

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Ich dachte wir hätten hier einen historischen tiefgründigen Roman, der im wunderschönen Frankreich spielt. Die Geschichte war mir persönlich leider viel zu oberflächlich und hatte daher auch keinen Tiefgang. Leider wurde ich auch mit den Protagonistinnen überhaupt nicht warm. Ich hatte mich aufgrund der Thematik auf einen emotionalen Roman gefreut, aber für mich war es leider gar nichts. Es war mir insgesamt zu distanziert und auch zu kurz gehalten und hätte viel mehr in die Tiefe gehen können. Ich glaube aus der Geschichte könnte man viel mehr rausholen. Sehr schade, dass es für mich nichts war.

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5

Grandios!

Ein grandioses Buch! Habe angefangen das Buch heute zu lesen und konnte es nicht mehr aus der Hand legen und habe es heute tatsächlich vollständig gelesen (ich glaube, das habe ich noch nie geschafft). Absolute Leseempfehlung!!!

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Ich dachte wir hätten hier einen historischen tiefgründigen Roman, der im wunderschönen Frankreich spielt. Die Geschichte war mir persönlich leider viel zu oberflächlich und hatte daher auch keinen Tiefgang. Leider wurde ich auch mit den Protagonistinnen überhaupt nicht warm. Ich hatte mich aufgrund der Thematik auf einen emotionalen Roman gefreut, aber für mich war es leider gar nichts. Es war mir insgesamt zu distanziert und auch zu kurz gehalten und hätte viel mehr in die Tiefe gehen können. Ich glaube aus der Geschichte könnte man viel mehr rausholen. Sehr schade, dass es für mich nichts war.

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