Der Sohn des Odysseus
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Description
Book Information
Author Description
Annika Thor, geboren 1950 in Göteborg, ist gelernte Bibliothekarin und machte sich als Film- und Fernsehkritikerin einen Namen, bevor sie zum Schreiben kam. Seit 20 Jahren verfasst sie Drehbücher und Theaterstücke, meist für Kinder und Jugendliche. Ihr Werk wurde unter anderem mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis, dem schwedischen August-Preis, der Nils-Holgersson-Plakette, dem Astrid-Lindgren-Preis und der Elsa-Beskow-Plakette ausgezeichnet.
Posts
Mythologie in modern und feministisch
Während Odysseus nach dem Krieg bei Troja nicht zurück kommt, erfährt man wie das Leben seines Sohnes Telemachos weiter geht. Wie er als kleiner Junge stets hofft, dass dein Vater wiederkommt, sein Kindermädchen ihm von den Heldentaten seines Vaters erzählt. Schließlich, als Telemachos ein Jugendlicher ist, heißt es, seine Mutter, Penelope, müsse endlich mal einen neuen Mann heiraten. Auch hier erfährt man wie listig Penelope ist und das und warum auch Telemachos schließlich in die Welt ziehen muss. Die Geschichte ist sehr schön geschrieben und auch ein wenig an einem älteren Schreibstil angelehnt. Die feministischen Züge und die moderne Art der Geschichte mochte ich sehr.
Angenehme Unterhaltung
Das Buch behandelt Telemachos, den Sohn von Odysseus und dessen Warten auf die Heimkehr seines Vaters aus Troja. Das erste Drittel des Buches zog sich etwas und das spannendste dabei waren die Abendteuer, die Odysseus erlebt hat, da hier Telemachos noch ein Kind ist und einfach nicht sehr viel Spannendes selbst erlebt. Aufregender wird es jedoch, als die Rufe nach einem neuen Herrscher auf Ithaka laut werden und sich die Freier in Odysseus‘ Palast breitmachen und darauf warten, dass einer von ihnen Penelope heiraten kann. Das Buch nimmt ein nicht vorhersehbares Ende. Ich würde dem Buch eine Empfehlung ab 14/15 Jahren geben, wenn man sich für das Thema interessiert.
Ich kenne die Sage von Odysseus und seiner Heimkehr schon sehr lange. Kein Wunder, habe ich doch in der Schule Latein und Altgriechisch gelernt und alles was mit griechischen und römischen Sagen zu tun hat immer geliebt. Meine Kinder teilen diese Begeisterung mit mir, konzentrierten sich aber bisher eher auf die Göttersagen. Dieses Buch hat uns aber allen sehr gut gefallen! Es ist genial, dass hier Odysseus Sohn Telemachos in den Vordergrund gestellt wurde. Man erlebt sein erwachsen werden, seine Sorgen und Ängste, seine Gedanken und Erfahrungen zum Thema Krieg, die Sehnsucht nach seinem Vater und die Sorge um seine Mutter. Aber auch seine Persönlichkeitsentwicklung. Und wie nebenher werden uns Lesern die Abenteuer des Odysseus erzählt, indem sie von Telemachos selbst, aber auch von seiner Kinderfrau und seiner Mutter geträumt werden. Ich finde, das hat die Autorin wirklich ganz großartig gemacht.
>>Schon sein ganzes Leben sehnt sich der 11-jährige Telemachos nach seinem Vater, den er nie kennengelernt hat: König Odysseus. Der Trojanische Krieg ist vorbei, doch er ist nicht zurückgekehrt. Sind die fantastischen Geschichten über seine Abenteuer mit einäugigen Riesen, Zauberinnen und Ungeheuern wahr? Kommt er irgendwann zurück nach Ithaka? Noch einmal 10 Jahre vergehen …<< "Der Sohn des Odysseus" von Annika Thor, illustriert von Ishtar Bäcklund Dakhil hat mir wirklich gut gefallen! In einfacher Sprache, dennoch inhaltlich sehr dicht bekommt man hier ganz viel Geschichte vermittelt. Gespickt mit tollen Illustrationen und Gestaltung wird das Buch zu einem kleinen geschichtlichen Schmankerl für die jüngeren Leser, aber auch mich als Erwachsene konnte es sehr begeistern, da man sich eben auf leichtere, einfache Weise mit den historischen Hintergründen und der Zeit vertraut machen kann. Zudem ist Telemachos ein aufgeweckter Junge, der viele Fragen stellt und auch hinterfragt um den Dingen, die er wissen möchte in Erfahrung zu bringen. Er sucht seinen ganz eigenen Weg. Fazit: Für mich ein wirklich schönes Buch, das ich meinen Kindern bei Zeiten reichen werde und ich hoffe sehr, dass sie es genauso mögen werden
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Annika Thor, geboren 1950 in Göteborg, ist gelernte Bibliothekarin und machte sich als Film- und Fernsehkritikerin einen Namen, bevor sie zum Schreiben kam. Seit 20 Jahren verfasst sie Drehbücher und Theaterstücke, meist für Kinder und Jugendliche. Ihr Werk wurde unter anderem mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis, dem schwedischen August-Preis, der Nils-Holgersson-Plakette, dem Astrid-Lindgren-Preis und der Elsa-Beskow-Plakette ausgezeichnet.
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Mythologie in modern und feministisch
Während Odysseus nach dem Krieg bei Troja nicht zurück kommt, erfährt man wie das Leben seines Sohnes Telemachos weiter geht. Wie er als kleiner Junge stets hofft, dass dein Vater wiederkommt, sein Kindermädchen ihm von den Heldentaten seines Vaters erzählt. Schließlich, als Telemachos ein Jugendlicher ist, heißt es, seine Mutter, Penelope, müsse endlich mal einen neuen Mann heiraten. Auch hier erfährt man wie listig Penelope ist und das und warum auch Telemachos schließlich in die Welt ziehen muss. Die Geschichte ist sehr schön geschrieben und auch ein wenig an einem älteren Schreibstil angelehnt. Die feministischen Züge und die moderne Art der Geschichte mochte ich sehr.
Angenehme Unterhaltung
Das Buch behandelt Telemachos, den Sohn von Odysseus und dessen Warten auf die Heimkehr seines Vaters aus Troja. Das erste Drittel des Buches zog sich etwas und das spannendste dabei waren die Abendteuer, die Odysseus erlebt hat, da hier Telemachos noch ein Kind ist und einfach nicht sehr viel Spannendes selbst erlebt. Aufregender wird es jedoch, als die Rufe nach einem neuen Herrscher auf Ithaka laut werden und sich die Freier in Odysseus‘ Palast breitmachen und darauf warten, dass einer von ihnen Penelope heiraten kann. Das Buch nimmt ein nicht vorhersehbares Ende. Ich würde dem Buch eine Empfehlung ab 14/15 Jahren geben, wenn man sich für das Thema interessiert.
Ich kenne die Sage von Odysseus und seiner Heimkehr schon sehr lange. Kein Wunder, habe ich doch in der Schule Latein und Altgriechisch gelernt und alles was mit griechischen und römischen Sagen zu tun hat immer geliebt. Meine Kinder teilen diese Begeisterung mit mir, konzentrierten sich aber bisher eher auf die Göttersagen. Dieses Buch hat uns aber allen sehr gut gefallen! Es ist genial, dass hier Odysseus Sohn Telemachos in den Vordergrund gestellt wurde. Man erlebt sein erwachsen werden, seine Sorgen und Ängste, seine Gedanken und Erfahrungen zum Thema Krieg, die Sehnsucht nach seinem Vater und die Sorge um seine Mutter. Aber auch seine Persönlichkeitsentwicklung. Und wie nebenher werden uns Lesern die Abenteuer des Odysseus erzählt, indem sie von Telemachos selbst, aber auch von seiner Kinderfrau und seiner Mutter geträumt werden. Ich finde, das hat die Autorin wirklich ganz großartig gemacht.
>>Schon sein ganzes Leben sehnt sich der 11-jährige Telemachos nach seinem Vater, den er nie kennengelernt hat: König Odysseus. Der Trojanische Krieg ist vorbei, doch er ist nicht zurückgekehrt. Sind die fantastischen Geschichten über seine Abenteuer mit einäugigen Riesen, Zauberinnen und Ungeheuern wahr? Kommt er irgendwann zurück nach Ithaka? Noch einmal 10 Jahre vergehen …<< "Der Sohn des Odysseus" von Annika Thor, illustriert von Ishtar Bäcklund Dakhil hat mir wirklich gut gefallen! In einfacher Sprache, dennoch inhaltlich sehr dicht bekommt man hier ganz viel Geschichte vermittelt. Gespickt mit tollen Illustrationen und Gestaltung wird das Buch zu einem kleinen geschichtlichen Schmankerl für die jüngeren Leser, aber auch mich als Erwachsene konnte es sehr begeistern, da man sich eben auf leichtere, einfache Weise mit den historischen Hintergründen und der Zeit vertraut machen kann. Zudem ist Telemachos ein aufgeweckter Junge, der viele Fragen stellt und auch hinterfragt um den Dingen, die er wissen möchte in Erfahrung zu bringen. Er sucht seinen ganz eigenen Weg. Fazit: Für mich ein wirklich schönes Buch, das ich meinen Kindern bei Zeiten reichen werde und ich hoffe sehr, dass sie es genauso mögen werden







