Havets djup (Steffi och Nelli, Band 3)
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Annika Thor: Havets djup (1998) dt. „In der Tiefe des Meeres“ (Nelli und Steffi, Band 3) Göteborg im Jahr 1943. Der Krieg dauert nun schon 4 Jahre an - 4 lange Jahre, in denen die Schwestern Nelli und Steffi in Schweden leben und ihre Eltern nicht mehr gesehen haben. Und auch Briefe kommen keine mehr. Seitdem die Eltern nach Theresienstadt deportiert wurden, dürfen sie nur noch Karten mit 30 Wörtern schreiben… Steffi ist inzwischen fast 16 Jahre alt und stellt sich die Frage, wie es weitergehen soll. Möchte sie wirklich Ärztin werden wie ihr Vater? Möchte sie nach der Ausbildung in Schweden bleiben? Oder zieht es sie zurück nach Wien? Wo ist ihr Platz in der Gesellschaft? Und wie wichtig sind eigentlich die Einschränkungen, die ihr durch die Pfingstgemeinde auferlegt werden, der ihre Pflegeeltern angehören? Ist der christliche Glaube der ihre? Oder fühlt sie sich als Jüdin, wie ihre Freundin Judith, die in Wien die gleiche Schule wie sie besuchte? „Framtiden. Förr låg den som en oändlig räcka av dagar framför henne. En väg genom ett öppet landskap, inte spikrakt utstakad, men möjlig att se och följa. Nu ser hon inte vägen framför sig. Hon går som i dimma, ett försiktigt steg i taget. Någon gång måste dimman lätta. Någon gång måste kriget ta slut.” (A. Thor - Havets djup - S. 11) „Die Zukunft. Vormals lag sie wie eine unendliche Anzahl von Tagen vor ihr. Ein Weg durch eine offene Landschaft; nicht schnurgerade, aber sichtbar und gangbar. Nun sieht sie den Weg nicht mehr. Sie geht wie im Nebel - einen vorsichtigen Schritt nach dem anderen. Doch irgendwann muss sich der Nebel lichten. Irgendwann muss der Krieg zu Ende sein.“ (eigene Übersetzung) Auch in diesem Buch steht der Alltag - mit allen Höhen und Tiefen - in Göteborg und auf der Insel im Meer im Vordergrund. Es geht um Freundschaft, Verbundenheit, Liebe und Zukunftspläne. Das Kriegsgeschehen ist wie ein Hintergrundrauschen, das immer bedrohlicher wird. Wie bereits in den vorherigen Bänden schafft es Annika Thor, über eine schwierige Zeit zu erzählen, ohne dass der Schrecken im Vordergrund steht. Die Atmosphäre des Göteborgs der 1940er Jahre wusste mich ebenso zu begeistern wie die Stimmung auf der Insel im Meer. Die Sprache ist klar und einfach und dennoch berührend und wunderschön. Die letzten Kapitel, die ich in der Straßenbahn auf dem Weg zur Arbeit las, musste ich mit den Tränen kämpfen…

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Annika Thor: Havets djup (1998) dt. „In der Tiefe des Meeres“ (Nelli und Steffi, Band 3) Göteborg im Jahr 1943. Der Krieg dauert nun schon 4 Jahre an - 4 lange Jahre, in denen die Schwestern Nelli und Steffi in Schweden leben und ihre Eltern nicht mehr gesehen haben. Und auch Briefe kommen keine mehr. Seitdem die Eltern nach Theresienstadt deportiert wurden, dürfen sie nur noch Karten mit 30 Wörtern schreiben… Steffi ist inzwischen fast 16 Jahre alt und stellt sich die Frage, wie es weitergehen soll. Möchte sie wirklich Ärztin werden wie ihr Vater? Möchte sie nach der Ausbildung in Schweden bleiben? Oder zieht es sie zurück nach Wien? Wo ist ihr Platz in der Gesellschaft? Und wie wichtig sind eigentlich die Einschränkungen, die ihr durch die Pfingstgemeinde auferlegt werden, der ihre Pflegeeltern angehören? Ist der christliche Glaube der ihre? Oder fühlt sie sich als Jüdin, wie ihre Freundin Judith, die in Wien die gleiche Schule wie sie besuchte? „Framtiden. Förr låg den som en oändlig räcka av dagar framför henne. En väg genom ett öppet landskap, inte spikrakt utstakad, men möjlig att se och följa. Nu ser hon inte vägen framför sig. Hon går som i dimma, ett försiktigt steg i taget. Någon gång måste dimman lätta. Någon gång måste kriget ta slut.” (A. Thor - Havets djup - S. 11) „Die Zukunft. Vormals lag sie wie eine unendliche Anzahl von Tagen vor ihr. Ein Weg durch eine offene Landschaft; nicht schnurgerade, aber sichtbar und gangbar. Nun sieht sie den Weg nicht mehr. Sie geht wie im Nebel - einen vorsichtigen Schritt nach dem anderen. Doch irgendwann muss sich der Nebel lichten. Irgendwann muss der Krieg zu Ende sein.“ (eigene Übersetzung) Auch in diesem Buch steht der Alltag - mit allen Höhen und Tiefen - in Göteborg und auf der Insel im Meer im Vordergrund. Es geht um Freundschaft, Verbundenheit, Liebe und Zukunftspläne. Das Kriegsgeschehen ist wie ein Hintergrundrauschen, das immer bedrohlicher wird. Wie bereits in den vorherigen Bänden schafft es Annika Thor, über eine schwierige Zeit zu erzählen, ohne dass der Schrecken im Vordergrund steht. Die Atmosphäre des Göteborgs der 1940er Jahre wusste mich ebenso zu begeistern wie die Stimmung auf der Insel im Meer. Die Sprache ist klar und einfach und dennoch berührend und wunderschön. Die letzten Kapitel, die ich in der Straßenbahn auf dem Weg zur Arbeit las, musste ich mit den Tränen kämpfen…





