Der siebte Tod
Buy Now
By using these links, you support READO. We receive an affiliate commission without any additional costs to you.
Description
Joe hat sein Leben scheinbar fest im Griff - tagsüber jobbt er als Putzmann bei der Polizei, abends geht er anderen Tätigkeiten nach. Er denkt daran, seine Fische zweimal täglich zu füttern und seine Mutter mindestens einmal pro Woche zu besuchen, obwohl er ihren Kaffee ab und zu mit Rattengift verfeinert. Er stört sich kaum an den Nachrichten über den Schlächter von Christchurch, der - so wird behauptet - sieben Frauen umgebracht hat. Joe weiß, dass der Schlächter nur sechs getötet hat. Er weiß es ganz einfach. Und Joe wird diesen Nachahmer finden; er wird ihn für die eine Tat bestrafen und ihm die anderen sechs Morde anhängen. Ein perfekter Plan, denn er weiß bereits, dass er die Polizei überlisten kann. Das Einzige, was noch getan werden muss, ist, sich um all die Frauen zu kümmern, die nicht aufhören, ihm im Weg zu stehen.
Book Information
Author Description
Paul Cleave wurde am 10. Dezember 1974 in Christchurch, Neuseeland geboren, dem Ort, wo auch seine Romane spielen. Dem Fan von Stephen King und Lee Child gelang mit seinem Debütroman Der siebte Tod auf Anhieb ein internationaler Erfolg, der in Deutschland monatelang auf den ersten Plätzen der Bestsellerlisten stand.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Joe scheint ein ganz gewöhnlicher Mann zu sein: tagsüber arbeitet er als Putzkraft auf einer Polizeistation in Christchurch, er füttert seine Fische, besucht regelmäßig seine Mutter und wird von Kollegen gemocht. Doch abends geht er seinem wahren Hobby nach, er bringt Frauen um. Die Medien sprechen vom „Schlächter von Christchurch“, der sieben Frauen getötet haben soll. Joe weiß jedoch, dass er nur sechs Morde begangen hat und ein Nachahmungstäter den „siebten Tod“ verursacht hat. Er begibt sich auf seine eigene Art von Ermittlungsarbeit, um diesen weiteren Mörder zu finden und ihm im gleichen Atemzug seine sechs Morde anzuhängen. Das Buch wird aus der Sicht von 2 Personen geschrieben: Joe und seine Arbeitskollegin Sally. Joe muss man irgendwie einfach mögen, auch wenn er ein Mörder ist. Die Story find ich richtig gut und auch die 2 Hauptcharaktere sind wirklich toll. Jetzt aber zum aber: der Schreibstil ist irgendwie wirklich schwierig. Teilweise etwas verwirrend und etwas zu konstruiert. Sehr lange Kapitel. Zeitweise musste ich mich wirklich da durchkämpfen. Aufgrund der guten Story hat sich dies jedoch wirklich gelohnt.
Dieses Buch hebt sich sehr angenehm von den üblichen Thrillern ab und zeichnet sich vor allem durch seinen originellen, lebhaften und ironischen Sprachstil aus.
Es ist (größtenteils) aus der Perspektive des Serienmörders Joe geschrieben und bietet geniale Einblicke in den Kopf eines absolut von sich überzeugten Wahnsinnigen. Dabei macht die gleichzeitig erschreckende und humorige Erzählweise von Joe diesen geradezu sympathisch und man kann ihm nicht wirklich böse sein. Man erwischt sich sogar von Zeit zu Zeit dabei, wie man den Gedanken des Killers folgen kann und fragt sich dabei, ob man überhaupt will, dass er geschnappt wird? Die Story klingt bereits sehr vielversprechend: Joe scheint ein netter Kerl zu sein, wenn auch ein wenig zurückgeblieben, aber das ist alles nur Fassade. Er füttert regelmäßig seine Fische, putzt tagsüber bei der Polizei und alle haben ihn gern, denn niemand weiß, dass sein Hobby das Ermorden von Frauen ist. Auch für seine Mutter ist er der gute Sohn und sie weiß nicht, dass er ihren Kaffee regelmäßig mit Rattengift würzt. Nun hat Joe bereits sechs Frauen auf dem Gewissen, doch die Zeitungen sprechen von sieben Toten. Ein Nachahmer ist aufgetaucht und Joe will ihn finden, um ihm auch die restlichen Morde anzuhängen. Es folgt ein unerbittliches Katz-und-Maus-Spiel zwischen dem Mörder, der Polizei und einer skrupellosen Frau, die ebenfalls Dreck am Stecken hat." Tatsächlich ist das Buch dann bereits von Anfang an so fesselnd, dass man es nicht mehr aus der Hand legen möchte. Der Schreibstil ist unvergleichlich gut und packend, die Handlung nur teilweise vorhersehbar und der Schluss ist einfach großartig. Meine anfänglichen Zweifel, dass die Spannung durchgehend gehalten werden kann, waren völlig unbegründet, denn es wurde sogar noch besser - vor allem ab der Mitte, wo der Plot eine völlig überraschende Wendung nimmt. Ein rundum gelungenes Werk, absolut empfehlenswert, deshalb: Kaufen und SELBER LESEN !!!

"Eine geschmacklose Frau, die ständig nur herumnörgelt, zwei missratene Kinder, die zu nichts zu gebrauchen sind, ein Lebenlang die Hypothek fürs Haus abbezahlen und aufpassen, dass man beim rückwärts ausparken die Töle nicht überfährt. Ein Gottverdamter Alptraum." Genialer Roman aus Sicht eines Serienkillers mit Humor.
Verstörend, böse, brillant erzählt
Paul Cleaves Debüt ist ein Thriller, der nicht aus der gewohnten Distanz erzählt wird, sondern aus dem Kopf des Täters. Genau das macht ihn besonders. Joe Middleton, tagsüber unauffälliger Putzmann in einem Polizeirevier in Christchurch, ist Erzähler, Antiheld und moralischer Abgrund zugleich. Seine lakonische, kaltkomische Stimme zieht einen sofort hinein und lässt einen lange nicht mehr los. Cleaves große Stärke ist der Ton: trocken, irritierend witzig, voller alltäglicher Banalitäten, die sich plötzlich in Bedrohung verwandeln. Die Konstruktion, in der der Täter Jäger seines eigenen Nachahmers wird, ist klug aufgebaut, das Tempo hoch, das Christchurch der Hitze und Sackgassen sehr atmosphärisch. Manche Wendungen sind überraschend, der Plot trägt durchgehend. Wichtig zur Einordnung: Das Buch ist sehr explizit. Joes Misogynie und die harte Gewalt gegen Frauen und Tiere gehören zur Erzählweise und werden nicht abgemildert. Wer empfindlich darauf reagiert, sollte einen Bogen darum machen. Wer dunkle, kompromisslose Krimis mit ungewöhnlicher Perspektive sucht, bekommt hier einen außergewöhnlich starken Debütroman.
Eigentlich wollte ich den Beginn der Theodor Tate Reihe beginnen, aber plötzlich hatte ich es mit einem neuen Bösewicht zu tun - Joe Middleton. Anfangs hab ich mich noch etwas geärgert, aber das Buch hat mich schnell in seinen Bann gezogen. Wir lernen Joe, den leicht zurückgebliebenen Putzmann kennen, der für die örtliche Polizei arbeitet. Niemand hält ihn für eine Bedrohung und so werden Ermittlungsibterna auch vor ihm ausgebreitet und diskutiert. Dabei ist Joe ein Serienkiller und nutzt es aus, sich immer auf den laufenden zu seinem eigenen Fall zu halten, denn er ist der Schlächter von Christchurch. Als ihn ein siebter Mord zugeschrieben wird, kann er dies nicht auf sich sitzen lassen und macht sich auf die Suche nach dem wirklichen Mörder. Durch Zufall trifft Joe dabei auf Melissa, die sein nächstes Opfer werden sollte. Da wurde es dann zwar etwas abgedreht, aber trotz allem immer noch sehr lesenswert. Ich fand das Buch wirklich spannend und freue mich auf den zweiten Band mit Joe als Hauptfigur.
Ein Mörder, der einen Mörder jagt? Und dann liest man auch noch größtenteils AUS der Sicht des Mörders?? Alleine das hat mich ja schon mal völlig begeistert. Ausnahmsweise keine reine polizeiliche Ermittlungsarbeit. Wuuuhuuu 😍 Ja gut, also fast. Wir lernen nämlich Joe kennen. Einen Putzmann und Fischliebhaber mit einer leicht verrückten, vielleicht auch toxischen Mutter kennen. Joe arbeitet (Achtung jetzt kommts) auf einer Polizeistation, wo er sich als den liebenswürdigen und zurückgeblieben Menschen ausgibt und Details über die Ermittlungen über den Schlächter von Christchurch (also über sich) erfährt. Alleine diese Datstellung fand ich schon grandios. Dazu noch dieser tiefschwarze, morbide, sarkastische Humor- erste Sahne. Auch wie Joe versucht herauszufinden wer denn der Mörder ist der ihm versucht, eine weitere Leiche anzuhängen war wirklich genial. Spätestens da ist zu merken, wie schlau Joe eigentlich wirklich ist und zu welchen Zusammenhängen er fähig ist. Und dann kommt ihm noch eine Frau in die Quere, die irgendwie eigenartige Gewaltfantasien hat. Wirklich viel Blut ist hier in dem Buch nicht geflossen (bis auf eine, bis wirklich ins kleinste Detail beschrieben Szene. Das tut ja aua!! 😱) Macht aber ausnahmsweise überhaupt nichts aus, weil dieses Buch einfach mega viel Spaß gemacht hat zu lesen. Das Ende war zwar etwas verdreht, aber es hat dafür gesorgt, dass ich Joe irgendwie knuddeln wollte. Jaja ich weiß, ich hab n Faible für Psychopathen 😂 Definitiv wird das nicht mein letztes Buch von Paul Cleave sein.
Joe arbeitet bei der Polizei. Er wird immer freundlich gegrüßt und weiß genauestens über die aktuellen Morde bescheid. Doch Joe ist kein Polizist, sondern nur der dümmliche Joe der die Toiletten putzt. Joe weiß, dass eine Frau nicht von dem Schlächter von Christchurch getötet wurde, er weiß es, weil er der Schlächter ist. ⠀⠀ Die Polizei ist auf einer völlig falschen Spur, sie glauben, dass dieses Opfer dem Schlächter zu zuschreiben ist, was Joe furchtbar ärgert. Joe hat es sich zur Aufgabe gemacht, den wahren Mörder zu finden. ⠀⠀ Der Klappentext klang sehr vielversprechend und spannend aber Pustekuchen. Ich fand den Schreibstil am Anfang sehr abgehakt, total gefühlslos, lag wohl an Joe selbst. Ich muss aber sagen, er wurde von Kapitel zu Kapitel etwas menschlicher, naja so viel menschlich wie ein Serienkiller wohl sein kann. Ich muss gestehen, ich fand die Geschichte ziemlich langweilig und langatmig. Nach Melissas Auftritt, der einiges an Brutalität zu bieten hatte, dachte ich mir, jawohl jetzt geht's richtig los. Nö, das war leider auch nicht der Fall. ⠀⠀ Joe ist ein merkwürdiger Mann. Der Leser erfährt zwar einiges über ihn, dennoch ist es mir immer noch ein absolutes Rätsel, warum er so geworden ist, wie er ist. Er bleibt schlicht und einfach merkwürdig. Die anderen Charaktere sind leider auch nicht viel besser. ⠀⠀ Es tut mir echt leid, aber dieser Thriller konnte mich kein bisschen überzeugen.
Dieser Krimi war ein Auf und Ab der Gefühle. An sich war die ganze Geschichte mehr als fesselnd und spannend und ich hatte eigentlich nie bis nur sehr selten das Gefühl, dass sich das Buch irgendwie ziehen würde. Generell war die Story sehr interessant, da man die Möglichkeit hatte in den Kopf eines Psychopathen und gewissermaßen Genies zu schauen. Dennoch bin ich nicht zu 100% mit dem Buch war geworden, da es zum Teil auch sehr brutale Szenen gab und manche Aspekte der Handlung schon sehr frei aus dem Kontext gegriffen, ausgedacht und fiktiv formuliert gewirkt haben. Trotzdem würde ich das Buch jedem weiterempfehlen, der einen spannenden Thriller zu schätzen weiß und auch vor blutigeren Szenen nicht zurückschreckt.
Ich fand das Buch gut, aber stellenweise leider auch ein bisschen nervig. Eigentlich war die Geschichte echt cool: wir lesen aus der Sicht eines Serienkillers, dem auf einmal ein Mord untergeschoben wird, den er nicht begangen hat und so fängt er an, auf eigene Faust zu ermitteln. Das ganze nimmt dann aber irgendwie einen Verlauf, der mir nicht so zugesagt hat, da ein Charakter auftaucht, der die Story meiner Meinung nach irgendwie kaputt gemacht hat. Andererseits war es doch irgendwie spannend und stellenweise ziemlich blutrünstig. Irgendwie fand ich’s gut, aber irgendwie auch nicht.

Joe hat ein Hobby. Er bringt gerne Frauen um. Die Geschichte eines Mörders...
Ich gebe es zu. Auch ich bin manchmal vergesslich. Nicht nur ein bisschen. Sondern extrem. Ich habe dieses Buch im Januar mit @lexy_liest gelesen. Aber irgendwie hab ich die Rezi vergessen. Ich weiß nicht wie es mir passieren konnte. Worum geht es. Joe ist ein lieber Kerl, er arbeitet als Reinigungskraft bei der Polizei, hat zwei liebe Goldfische, die seine besten Freunde sind. Seine Mama macht ihm gerne Hackbraten. Und achja: er bringt gerne Frauen um. 6 hat er schon getötet. Und dann stirbt die 7 doch diesmal war er es nicht. Joe muss herausfinden, wer ihm diesen Mord anhängen will. Meine Meinung: Joe ist einer der wenigen Mörder der mir sehr sympathisch ist. Irgendwie ist er drollig. Und ein Meister der Tarnung. Ich habe danach erfahren dass es noch einen zweiten Band gibt. Auch diesen muss ich irgendwann Mal lesen. Kennt ihr das Buch?? Definitiv eine ⭐⭐⭐⭐/5!

Was für ein verrücktes Buch. Joe bringt Frauen um. Das macht ihm sogar Spaß. Dann geschieht ein weiterer Mord, den er nicht begangen hat. Dieser wird nun auch ihm zugeschrieben. Dadurch entsteht bei Joe die Idee, dem Mörder des Opfers auch die restlichen Morde anzuhängen. Die Pläne von Joe, wie er gut aus der Sache rauskommen will, sind wirklich sehr gut gedacht. Nahe an der Perfektion...
Wer einmal in den Kopf eines Serienmörders schauen will, in dessen Gedankenwelt eintauchen und seine verschrobene Wahrnehmung der Umwelt nachvollziehen, dem kann ich raten dieses Buch zu lesen. Joe führt ein Doppelleben. Tagsüber ist er die lernbehinderte Putzkraft auf dem Polizeirevier und nachts zieht er mordend durch Christchurch. Er hat ein gestörtes Verhältnis zu deiner Mutter und . seine einzigen Freunde sind zwei Goldfische. Er ist stolz darauf sechs Morde begangen zu haben ohne das die Polizei auch nur den Hauch eines Verdachtsmoment hat. Aber da hängen Bilder von sieben Frauen auf dem Revier. Erbost darüber das ein Trittbrettfahrer ihn reinlegen will, beginnt er eigene Ermitllungen anzustellen. Weitere Leichen pflastern seinen Weg, bis er seinem weiblichen Pendant begegnet und zum ersten Mal am eigenen Leib erfährt was es heißt gefoltert und vergewaltigt zu werden. Der Anfang war vielversprechend und las sich relativ flüssig. Die Stelle an der Melissa Joe seine eigene Medizin zu kosten gab, fand ich eine beeindruckende Idee des Autors, denn es kam meinem Gerechtigkeitsempfinden entgegen. Aber die zweite Hälfte zog sich wie ein ausgelutschter Kaugummi. Irgendwann hat man die zunehmende Egozentrik und Allmachtsphatasien der Hauptfigur über und als drei durchgeknallte gewaltätige Charaktere in ein und demselnen Stadtviertel aufeinandertreffen, fand ich, dass das ganze eher ins Unrealistische abdriftete. Das Buch ist ein guter Zeitkiller bei längeren Zugfahrten, aber man hat auch nix verpasst wenn man es ungelesen im Regal stehen läßt.
Für zwischendurch ok
Ein Thriller mit einer Portion Humor. Geht das? Definitiv ja. Joe der Schlächter von Christchurch stellt sich absichtlich dumm an und arbeitet als Putzmann in dem örtlichen Polizeirevier. Von dort hält er die Fäden der laufenden Ermittlungen in der Hand….. Die Kapitel werden abwechselnd aus Joe‘s oder Sallys Sicht (Joes Arbeitskollegin) erzählt. Spannung vom Anfang bis zum Ende. Ein flüssiger Schreibstil lassen den Leser schnell durch die Story voran kommen. Die Charaktere sind toll ausgearbeitet und agieren nachvollziehbar. Der siebte Tod ist der erste Band der Joe Middelton Reihe. Ich hatte tolle Lesestunden mit dem Buch, allerdings war es für mich jetzt kein Highlight, sondern eher eine nette Story für zwischendurch.

Man könnte bei diesem Thriller auf die Idee kommen, der Autor hätte die Idee zu seinem Buch aus der Serie Dexter geklaut. Doch das Buch entstand einige Jahre vor der Serie, trotzdem muss es sich den Vergleich zwischen den Serienmördern aus Miami und aus Christchurch/Neuseeland gefallen lassen. Beide Geschichten sind moralisch verwerflich, denn aus der Erzählperspektive des Verbrechers buhlen sie um die Gunst des Lesers/Zuschauers. Während aber Dexters Motive und Krankheit klar ersichtlich und plausibel sind (Mordlust & Selbstjustiz) fehlt dies bei Joe gänzlich. Vornehmlich sind seine Opfer Frauen, doch nicht ausschließlich. Er bringt Attraktive oder “Krüppel in Rollstühlen” um. Er vergewaltigt sie oder er macht es nur einfach so. Er geht mal brutal, mal kurz und schmerzvoll zur Sache. Er stellt als geistig zurück geblieben am Arbeitsplatz in der Polizei (Raumpfleger) oder als super intelligent der Leserschaft vor. Es geht eingentlich nicht darum zu verstehen, warum Joe mordet, wie er vom intelligenten Schüler zum Putzmann-Schauspieler wird und seit Jahren alle verarscht, mit denen er seit der Kindheit zusammen lebt. Als Psychogramm eines Massenmörders taucht das Buch somit absolut nicht für mich. Darüber hinaus ist es eine widerliche Gewaltpornographie, denn da, wo bei Dexter kurz vor der Tat ausgeblendet wird, nimmt der Autor bei Joe erst richtig Fahrt auf und beschreibt detailliert die Mordprozesse. Insbesondere die Szene, in der Joe zum Opfer wird, wird zelebriert und so weiß ich nun genau, wie es sich anfühlt und wie es aussieht, wenn man eine Hode mit einer Zange abgetrennt bekommt. Wenn die Geschichte als solches aber nachvollziehbar wäre, könnte ich das noch verkraften. Doch ab der Mitte des Buchs kongurriert Joe dann auch noch mit einem weiteren Mann und einer Frau im Dreiecksverhältnis um das schönste Morden. Tja, die Masse der Leser scheint das zu gefallen, denn sonst wäre das Buch kein Bestseller. Für mich ist es nur ein weiteres Beispiel, welche Abgründe dieses Genre bietet. Absolut nichts für mich.
Man könnte bei diesem Thriller auf die Idee kommen, der Autor hätte die Idee zu seinem Buch aus der Serie Dexter geklaut. Doch das Buch entstand einige Jahre vor der Serie, trotzdem muss es sich den Vergleich zwischen den Serienmördern aus Miami und aus Christchurch/Neuseeland gefallen lassen. Beide Geschichten sind moralisch verwerflich, denn aus der Erzählperspektive des Verbrechers buhlen sie um die Gunst des Lesers/Zuschauers. Während aber Dexters Motive und Krankheit klar ersichtlich und plausibel sind (Mordlust & Selbstjustiz) fehlt dies bei Joe gänzlich. Vornehmlich sind seine Opfer Frauen, doch nicht ausschließlich. Er bringt Attraktive oder “Krüppel in Rollstühlen” um. Er vergewaltigt sie oder er macht es nur einfach so. Er geht mal brutal, mal kurz und schmerzvoll zur Sache. Er stellt als geistig zurück geblieben am Arbeitsplatz in der Polizei (Raumpfleger) oder als super intelligent der Leserschaft vor. Es geht eingentlich nicht darum zu verstehen, warum Joe mordet, wie er vom intelligenten Schüler zum Putzmann-Schauspieler wird und seit Jahren alle verarscht, mit denen er seit der Kindheit zusammen lebt. Als Psychogramm eines Massenmörders taucht das Buch somit absolut nicht für mich. Darüber hinaus ist es eine widerliche Gewaltpornographie, denn da, wo bei Dexter kurz vor der Tat ausgeblendet wird, nimmt der Autor bei Joe erst richtig Fahrt auf und beschreibt detailliert die Mordprozesse. Insbesondere die Szene, in der Joe zum Opfer wird, wird zelebriert und so weiß ich nun genau, wie es sich anfühlt und wie es aussieht, wenn man eine Hode mit einer Zange abgetrennt bekommt. Wenn die Geschichte als solches aber nachvollziehbar wäre, könnte ich das noch verkraften. Doch ab der Mitte des Buchs kongurriert Joe dann auch noch mit einem weiteren Mann und einer Frau im Dreiecksverhältnis um das schönste Morden. Tja, die Masse der Leser scheint das zu gefallen, denn sonst wäre das Buch kein Bestseller. Für mich ist es nur ein weiteres Beispiel, welche Abgründe dieses Genre bietet. Absolut nichts für mich.
Mal was anderes
Ein spannender Thriller, der aus der Sicht eines psychisch kranken Serienkillers geschrieben ist. Ich fand die Perspektive sehr interessant. Triggerwarnung: Vergewaltigung, Gewalt gegen Frauen und diverse Körperflüssigkeiten. Die Geschichte bringt viele Twists mit, was sie durchaus lesenswert macht, jedoch waren mir zwei der drei relevanten weiblichen Personen viel zu eindimensional dargestellt. Zudem kommen sie irgendwie aus dem nichts? Schwer zu beschreiben... Dadurch, dass mir nicht alles schlüssig war, hat mich das Buch oft verloren - Insgesamt ist es okay!
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Joe hat sein Leben scheinbar fest im Griff - tagsüber jobbt er als Putzmann bei der Polizei, abends geht er anderen Tätigkeiten nach. Er denkt daran, seine Fische zweimal täglich zu füttern und seine Mutter mindestens einmal pro Woche zu besuchen, obwohl er ihren Kaffee ab und zu mit Rattengift verfeinert. Er stört sich kaum an den Nachrichten über den Schlächter von Christchurch, der - so wird behauptet - sieben Frauen umgebracht hat. Joe weiß, dass der Schlächter nur sechs getötet hat. Er weiß es ganz einfach. Und Joe wird diesen Nachahmer finden; er wird ihn für die eine Tat bestrafen und ihm die anderen sechs Morde anhängen. Ein perfekter Plan, denn er weiß bereits, dass er die Polizei überlisten kann. Das Einzige, was noch getan werden muss, ist, sich um all die Frauen zu kümmern, die nicht aufhören, ihm im Weg zu stehen.
Book Information
Author Description
Paul Cleave wurde am 10. Dezember 1974 in Christchurch, Neuseeland geboren, dem Ort, wo auch seine Romane spielen. Dem Fan von Stephen King und Lee Child gelang mit seinem Debütroman Der siebte Tod auf Anhieb ein internationaler Erfolg, der in Deutschland monatelang auf den ersten Plätzen der Bestsellerlisten stand.
Posts
Joe scheint ein ganz gewöhnlicher Mann zu sein: tagsüber arbeitet er als Putzkraft auf einer Polizeistation in Christchurch, er füttert seine Fische, besucht regelmäßig seine Mutter und wird von Kollegen gemocht. Doch abends geht er seinem wahren Hobby nach, er bringt Frauen um. Die Medien sprechen vom „Schlächter von Christchurch“, der sieben Frauen getötet haben soll. Joe weiß jedoch, dass er nur sechs Morde begangen hat und ein Nachahmungstäter den „siebten Tod“ verursacht hat. Er begibt sich auf seine eigene Art von Ermittlungsarbeit, um diesen weiteren Mörder zu finden und ihm im gleichen Atemzug seine sechs Morde anzuhängen. Das Buch wird aus der Sicht von 2 Personen geschrieben: Joe und seine Arbeitskollegin Sally. Joe muss man irgendwie einfach mögen, auch wenn er ein Mörder ist. Die Story find ich richtig gut und auch die 2 Hauptcharaktere sind wirklich toll. Jetzt aber zum aber: der Schreibstil ist irgendwie wirklich schwierig. Teilweise etwas verwirrend und etwas zu konstruiert. Sehr lange Kapitel. Zeitweise musste ich mich wirklich da durchkämpfen. Aufgrund der guten Story hat sich dies jedoch wirklich gelohnt.
Dieses Buch hebt sich sehr angenehm von den üblichen Thrillern ab und zeichnet sich vor allem durch seinen originellen, lebhaften und ironischen Sprachstil aus.
Es ist (größtenteils) aus der Perspektive des Serienmörders Joe geschrieben und bietet geniale Einblicke in den Kopf eines absolut von sich überzeugten Wahnsinnigen. Dabei macht die gleichzeitig erschreckende und humorige Erzählweise von Joe diesen geradezu sympathisch und man kann ihm nicht wirklich böse sein. Man erwischt sich sogar von Zeit zu Zeit dabei, wie man den Gedanken des Killers folgen kann und fragt sich dabei, ob man überhaupt will, dass er geschnappt wird? Die Story klingt bereits sehr vielversprechend: Joe scheint ein netter Kerl zu sein, wenn auch ein wenig zurückgeblieben, aber das ist alles nur Fassade. Er füttert regelmäßig seine Fische, putzt tagsüber bei der Polizei und alle haben ihn gern, denn niemand weiß, dass sein Hobby das Ermorden von Frauen ist. Auch für seine Mutter ist er der gute Sohn und sie weiß nicht, dass er ihren Kaffee regelmäßig mit Rattengift würzt. Nun hat Joe bereits sechs Frauen auf dem Gewissen, doch die Zeitungen sprechen von sieben Toten. Ein Nachahmer ist aufgetaucht und Joe will ihn finden, um ihm auch die restlichen Morde anzuhängen. Es folgt ein unerbittliches Katz-und-Maus-Spiel zwischen dem Mörder, der Polizei und einer skrupellosen Frau, die ebenfalls Dreck am Stecken hat." Tatsächlich ist das Buch dann bereits von Anfang an so fesselnd, dass man es nicht mehr aus der Hand legen möchte. Der Schreibstil ist unvergleichlich gut und packend, die Handlung nur teilweise vorhersehbar und der Schluss ist einfach großartig. Meine anfänglichen Zweifel, dass die Spannung durchgehend gehalten werden kann, waren völlig unbegründet, denn es wurde sogar noch besser - vor allem ab der Mitte, wo der Plot eine völlig überraschende Wendung nimmt. Ein rundum gelungenes Werk, absolut empfehlenswert, deshalb: Kaufen und SELBER LESEN !!!

"Eine geschmacklose Frau, die ständig nur herumnörgelt, zwei missratene Kinder, die zu nichts zu gebrauchen sind, ein Lebenlang die Hypothek fürs Haus abbezahlen und aufpassen, dass man beim rückwärts ausparken die Töle nicht überfährt. Ein Gottverdamter Alptraum." Genialer Roman aus Sicht eines Serienkillers mit Humor.
Verstörend, böse, brillant erzählt
Paul Cleaves Debüt ist ein Thriller, der nicht aus der gewohnten Distanz erzählt wird, sondern aus dem Kopf des Täters. Genau das macht ihn besonders. Joe Middleton, tagsüber unauffälliger Putzmann in einem Polizeirevier in Christchurch, ist Erzähler, Antiheld und moralischer Abgrund zugleich. Seine lakonische, kaltkomische Stimme zieht einen sofort hinein und lässt einen lange nicht mehr los. Cleaves große Stärke ist der Ton: trocken, irritierend witzig, voller alltäglicher Banalitäten, die sich plötzlich in Bedrohung verwandeln. Die Konstruktion, in der der Täter Jäger seines eigenen Nachahmers wird, ist klug aufgebaut, das Tempo hoch, das Christchurch der Hitze und Sackgassen sehr atmosphärisch. Manche Wendungen sind überraschend, der Plot trägt durchgehend. Wichtig zur Einordnung: Das Buch ist sehr explizit. Joes Misogynie und die harte Gewalt gegen Frauen und Tiere gehören zur Erzählweise und werden nicht abgemildert. Wer empfindlich darauf reagiert, sollte einen Bogen darum machen. Wer dunkle, kompromisslose Krimis mit ungewöhnlicher Perspektive sucht, bekommt hier einen außergewöhnlich starken Debütroman.
Eigentlich wollte ich den Beginn der Theodor Tate Reihe beginnen, aber plötzlich hatte ich es mit einem neuen Bösewicht zu tun - Joe Middleton. Anfangs hab ich mich noch etwas geärgert, aber das Buch hat mich schnell in seinen Bann gezogen. Wir lernen Joe, den leicht zurückgebliebenen Putzmann kennen, der für die örtliche Polizei arbeitet. Niemand hält ihn für eine Bedrohung und so werden Ermittlungsibterna auch vor ihm ausgebreitet und diskutiert. Dabei ist Joe ein Serienkiller und nutzt es aus, sich immer auf den laufenden zu seinem eigenen Fall zu halten, denn er ist der Schlächter von Christchurch. Als ihn ein siebter Mord zugeschrieben wird, kann er dies nicht auf sich sitzen lassen und macht sich auf die Suche nach dem wirklichen Mörder. Durch Zufall trifft Joe dabei auf Melissa, die sein nächstes Opfer werden sollte. Da wurde es dann zwar etwas abgedreht, aber trotz allem immer noch sehr lesenswert. Ich fand das Buch wirklich spannend und freue mich auf den zweiten Band mit Joe als Hauptfigur.
Ein Mörder, der einen Mörder jagt? Und dann liest man auch noch größtenteils AUS der Sicht des Mörders?? Alleine das hat mich ja schon mal völlig begeistert. Ausnahmsweise keine reine polizeiliche Ermittlungsarbeit. Wuuuhuuu 😍 Ja gut, also fast. Wir lernen nämlich Joe kennen. Einen Putzmann und Fischliebhaber mit einer leicht verrückten, vielleicht auch toxischen Mutter kennen. Joe arbeitet (Achtung jetzt kommts) auf einer Polizeistation, wo er sich als den liebenswürdigen und zurückgeblieben Menschen ausgibt und Details über die Ermittlungen über den Schlächter von Christchurch (also über sich) erfährt. Alleine diese Datstellung fand ich schon grandios. Dazu noch dieser tiefschwarze, morbide, sarkastische Humor- erste Sahne. Auch wie Joe versucht herauszufinden wer denn der Mörder ist der ihm versucht, eine weitere Leiche anzuhängen war wirklich genial. Spätestens da ist zu merken, wie schlau Joe eigentlich wirklich ist und zu welchen Zusammenhängen er fähig ist. Und dann kommt ihm noch eine Frau in die Quere, die irgendwie eigenartige Gewaltfantasien hat. Wirklich viel Blut ist hier in dem Buch nicht geflossen (bis auf eine, bis wirklich ins kleinste Detail beschrieben Szene. Das tut ja aua!! 😱) Macht aber ausnahmsweise überhaupt nichts aus, weil dieses Buch einfach mega viel Spaß gemacht hat zu lesen. Das Ende war zwar etwas verdreht, aber es hat dafür gesorgt, dass ich Joe irgendwie knuddeln wollte. Jaja ich weiß, ich hab n Faible für Psychopathen 😂 Definitiv wird das nicht mein letztes Buch von Paul Cleave sein.
Joe arbeitet bei der Polizei. Er wird immer freundlich gegrüßt und weiß genauestens über die aktuellen Morde bescheid. Doch Joe ist kein Polizist, sondern nur der dümmliche Joe der die Toiletten putzt. Joe weiß, dass eine Frau nicht von dem Schlächter von Christchurch getötet wurde, er weiß es, weil er der Schlächter ist. ⠀⠀ Die Polizei ist auf einer völlig falschen Spur, sie glauben, dass dieses Opfer dem Schlächter zu zuschreiben ist, was Joe furchtbar ärgert. Joe hat es sich zur Aufgabe gemacht, den wahren Mörder zu finden. ⠀⠀ Der Klappentext klang sehr vielversprechend und spannend aber Pustekuchen. Ich fand den Schreibstil am Anfang sehr abgehakt, total gefühlslos, lag wohl an Joe selbst. Ich muss aber sagen, er wurde von Kapitel zu Kapitel etwas menschlicher, naja so viel menschlich wie ein Serienkiller wohl sein kann. Ich muss gestehen, ich fand die Geschichte ziemlich langweilig und langatmig. Nach Melissas Auftritt, der einiges an Brutalität zu bieten hatte, dachte ich mir, jawohl jetzt geht's richtig los. Nö, das war leider auch nicht der Fall. ⠀⠀ Joe ist ein merkwürdiger Mann. Der Leser erfährt zwar einiges über ihn, dennoch ist es mir immer noch ein absolutes Rätsel, warum er so geworden ist, wie er ist. Er bleibt schlicht und einfach merkwürdig. Die anderen Charaktere sind leider auch nicht viel besser. ⠀⠀ Es tut mir echt leid, aber dieser Thriller konnte mich kein bisschen überzeugen.
Dieser Krimi war ein Auf und Ab der Gefühle. An sich war die ganze Geschichte mehr als fesselnd und spannend und ich hatte eigentlich nie bis nur sehr selten das Gefühl, dass sich das Buch irgendwie ziehen würde. Generell war die Story sehr interessant, da man die Möglichkeit hatte in den Kopf eines Psychopathen und gewissermaßen Genies zu schauen. Dennoch bin ich nicht zu 100% mit dem Buch war geworden, da es zum Teil auch sehr brutale Szenen gab und manche Aspekte der Handlung schon sehr frei aus dem Kontext gegriffen, ausgedacht und fiktiv formuliert gewirkt haben. Trotzdem würde ich das Buch jedem weiterempfehlen, der einen spannenden Thriller zu schätzen weiß und auch vor blutigeren Szenen nicht zurückschreckt.
Ich fand das Buch gut, aber stellenweise leider auch ein bisschen nervig. Eigentlich war die Geschichte echt cool: wir lesen aus der Sicht eines Serienkillers, dem auf einmal ein Mord untergeschoben wird, den er nicht begangen hat und so fängt er an, auf eigene Faust zu ermitteln. Das ganze nimmt dann aber irgendwie einen Verlauf, der mir nicht so zugesagt hat, da ein Charakter auftaucht, der die Story meiner Meinung nach irgendwie kaputt gemacht hat. Andererseits war es doch irgendwie spannend und stellenweise ziemlich blutrünstig. Irgendwie fand ich’s gut, aber irgendwie auch nicht.

Joe hat ein Hobby. Er bringt gerne Frauen um. Die Geschichte eines Mörders...
Ich gebe es zu. Auch ich bin manchmal vergesslich. Nicht nur ein bisschen. Sondern extrem. Ich habe dieses Buch im Januar mit @lexy_liest gelesen. Aber irgendwie hab ich die Rezi vergessen. Ich weiß nicht wie es mir passieren konnte. Worum geht es. Joe ist ein lieber Kerl, er arbeitet als Reinigungskraft bei der Polizei, hat zwei liebe Goldfische, die seine besten Freunde sind. Seine Mama macht ihm gerne Hackbraten. Und achja: er bringt gerne Frauen um. 6 hat er schon getötet. Und dann stirbt die 7 doch diesmal war er es nicht. Joe muss herausfinden, wer ihm diesen Mord anhängen will. Meine Meinung: Joe ist einer der wenigen Mörder der mir sehr sympathisch ist. Irgendwie ist er drollig. Und ein Meister der Tarnung. Ich habe danach erfahren dass es noch einen zweiten Band gibt. Auch diesen muss ich irgendwann Mal lesen. Kennt ihr das Buch?? Definitiv eine ⭐⭐⭐⭐/5!

Was für ein verrücktes Buch. Joe bringt Frauen um. Das macht ihm sogar Spaß. Dann geschieht ein weiterer Mord, den er nicht begangen hat. Dieser wird nun auch ihm zugeschrieben. Dadurch entsteht bei Joe die Idee, dem Mörder des Opfers auch die restlichen Morde anzuhängen. Die Pläne von Joe, wie er gut aus der Sache rauskommen will, sind wirklich sehr gut gedacht. Nahe an der Perfektion...
Wer einmal in den Kopf eines Serienmörders schauen will, in dessen Gedankenwelt eintauchen und seine verschrobene Wahrnehmung der Umwelt nachvollziehen, dem kann ich raten dieses Buch zu lesen. Joe führt ein Doppelleben. Tagsüber ist er die lernbehinderte Putzkraft auf dem Polizeirevier und nachts zieht er mordend durch Christchurch. Er hat ein gestörtes Verhältnis zu deiner Mutter und . seine einzigen Freunde sind zwei Goldfische. Er ist stolz darauf sechs Morde begangen zu haben ohne das die Polizei auch nur den Hauch eines Verdachtsmoment hat. Aber da hängen Bilder von sieben Frauen auf dem Revier. Erbost darüber das ein Trittbrettfahrer ihn reinlegen will, beginnt er eigene Ermitllungen anzustellen. Weitere Leichen pflastern seinen Weg, bis er seinem weiblichen Pendant begegnet und zum ersten Mal am eigenen Leib erfährt was es heißt gefoltert und vergewaltigt zu werden. Der Anfang war vielversprechend und las sich relativ flüssig. Die Stelle an der Melissa Joe seine eigene Medizin zu kosten gab, fand ich eine beeindruckende Idee des Autors, denn es kam meinem Gerechtigkeitsempfinden entgegen. Aber die zweite Hälfte zog sich wie ein ausgelutschter Kaugummi. Irgendwann hat man die zunehmende Egozentrik und Allmachtsphatasien der Hauptfigur über und als drei durchgeknallte gewaltätige Charaktere in ein und demselnen Stadtviertel aufeinandertreffen, fand ich, dass das ganze eher ins Unrealistische abdriftete. Das Buch ist ein guter Zeitkiller bei längeren Zugfahrten, aber man hat auch nix verpasst wenn man es ungelesen im Regal stehen läßt.
Für zwischendurch ok
Ein Thriller mit einer Portion Humor. Geht das? Definitiv ja. Joe der Schlächter von Christchurch stellt sich absichtlich dumm an und arbeitet als Putzmann in dem örtlichen Polizeirevier. Von dort hält er die Fäden der laufenden Ermittlungen in der Hand….. Die Kapitel werden abwechselnd aus Joe‘s oder Sallys Sicht (Joes Arbeitskollegin) erzählt. Spannung vom Anfang bis zum Ende. Ein flüssiger Schreibstil lassen den Leser schnell durch die Story voran kommen. Die Charaktere sind toll ausgearbeitet und agieren nachvollziehbar. Der siebte Tod ist der erste Band der Joe Middelton Reihe. Ich hatte tolle Lesestunden mit dem Buch, allerdings war es für mich jetzt kein Highlight, sondern eher eine nette Story für zwischendurch.

Man könnte bei diesem Thriller auf die Idee kommen, der Autor hätte die Idee zu seinem Buch aus der Serie Dexter geklaut. Doch das Buch entstand einige Jahre vor der Serie, trotzdem muss es sich den Vergleich zwischen den Serienmördern aus Miami und aus Christchurch/Neuseeland gefallen lassen. Beide Geschichten sind moralisch verwerflich, denn aus der Erzählperspektive des Verbrechers buhlen sie um die Gunst des Lesers/Zuschauers. Während aber Dexters Motive und Krankheit klar ersichtlich und plausibel sind (Mordlust & Selbstjustiz) fehlt dies bei Joe gänzlich. Vornehmlich sind seine Opfer Frauen, doch nicht ausschließlich. Er bringt Attraktive oder “Krüppel in Rollstühlen” um. Er vergewaltigt sie oder er macht es nur einfach so. Er geht mal brutal, mal kurz und schmerzvoll zur Sache. Er stellt als geistig zurück geblieben am Arbeitsplatz in der Polizei (Raumpfleger) oder als super intelligent der Leserschaft vor. Es geht eingentlich nicht darum zu verstehen, warum Joe mordet, wie er vom intelligenten Schüler zum Putzmann-Schauspieler wird und seit Jahren alle verarscht, mit denen er seit der Kindheit zusammen lebt. Als Psychogramm eines Massenmörders taucht das Buch somit absolut nicht für mich. Darüber hinaus ist es eine widerliche Gewaltpornographie, denn da, wo bei Dexter kurz vor der Tat ausgeblendet wird, nimmt der Autor bei Joe erst richtig Fahrt auf und beschreibt detailliert die Mordprozesse. Insbesondere die Szene, in der Joe zum Opfer wird, wird zelebriert und so weiß ich nun genau, wie es sich anfühlt und wie es aussieht, wenn man eine Hode mit einer Zange abgetrennt bekommt. Wenn die Geschichte als solches aber nachvollziehbar wäre, könnte ich das noch verkraften. Doch ab der Mitte des Buchs kongurriert Joe dann auch noch mit einem weiteren Mann und einer Frau im Dreiecksverhältnis um das schönste Morden. Tja, die Masse der Leser scheint das zu gefallen, denn sonst wäre das Buch kein Bestseller. Für mich ist es nur ein weiteres Beispiel, welche Abgründe dieses Genre bietet. Absolut nichts für mich.
Man könnte bei diesem Thriller auf die Idee kommen, der Autor hätte die Idee zu seinem Buch aus der Serie Dexter geklaut. Doch das Buch entstand einige Jahre vor der Serie, trotzdem muss es sich den Vergleich zwischen den Serienmördern aus Miami und aus Christchurch/Neuseeland gefallen lassen. Beide Geschichten sind moralisch verwerflich, denn aus der Erzählperspektive des Verbrechers buhlen sie um die Gunst des Lesers/Zuschauers. Während aber Dexters Motive und Krankheit klar ersichtlich und plausibel sind (Mordlust & Selbstjustiz) fehlt dies bei Joe gänzlich. Vornehmlich sind seine Opfer Frauen, doch nicht ausschließlich. Er bringt Attraktive oder “Krüppel in Rollstühlen” um. Er vergewaltigt sie oder er macht es nur einfach so. Er geht mal brutal, mal kurz und schmerzvoll zur Sache. Er stellt als geistig zurück geblieben am Arbeitsplatz in der Polizei (Raumpfleger) oder als super intelligent der Leserschaft vor. Es geht eingentlich nicht darum zu verstehen, warum Joe mordet, wie er vom intelligenten Schüler zum Putzmann-Schauspieler wird und seit Jahren alle verarscht, mit denen er seit der Kindheit zusammen lebt. Als Psychogramm eines Massenmörders taucht das Buch somit absolut nicht für mich. Darüber hinaus ist es eine widerliche Gewaltpornographie, denn da, wo bei Dexter kurz vor der Tat ausgeblendet wird, nimmt der Autor bei Joe erst richtig Fahrt auf und beschreibt detailliert die Mordprozesse. Insbesondere die Szene, in der Joe zum Opfer wird, wird zelebriert und so weiß ich nun genau, wie es sich anfühlt und wie es aussieht, wenn man eine Hode mit einer Zange abgetrennt bekommt. Wenn die Geschichte als solches aber nachvollziehbar wäre, könnte ich das noch verkraften. Doch ab der Mitte des Buchs kongurriert Joe dann auch noch mit einem weiteren Mann und einer Frau im Dreiecksverhältnis um das schönste Morden. Tja, die Masse der Leser scheint das zu gefallen, denn sonst wäre das Buch kein Bestseller. Für mich ist es nur ein weiteres Beispiel, welche Abgründe dieses Genre bietet. Absolut nichts für mich.
Mal was anderes
Ein spannender Thriller, der aus der Sicht eines psychisch kranken Serienkillers geschrieben ist. Ich fand die Perspektive sehr interessant. Triggerwarnung: Vergewaltigung, Gewalt gegen Frauen und diverse Körperflüssigkeiten. Die Geschichte bringt viele Twists mit, was sie durchaus lesenswert macht, jedoch waren mir zwei der drei relevanten weiblichen Personen viel zu eindimensional dargestellt. Zudem kommen sie irgendwie aus dem nichts? Schwer zu beschreiben... Dadurch, dass mir nicht alles schlüssig war, hat mich das Buch oft verloren - Insgesamt ist es okay!




































