Der Schrein

Der Schrein

Ebook
2.788

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Description

Ein abgelegener Ort in den japanischen Bergen wird einer Gruppe von Besuchern zum Verhängnis - wer kann dem Iwaiyama entkommen? Die Autorin Minami steht in Tokio unter enormem Druck: Die Deadline für ihren neuen Horrorroman rückt näher – doch die richtigen Worte wollen ihr nicht mehr einfallen. Da meldet sich plötzlich Asako, eine frühere Freundin, und bittet Minami um Hilfe. Asako erzählt von einem Ausflug auf einen abgelegenen Berg, von einer düsteren Ruine, und von einem Schrein, den man besser nicht betreten hätte. Vier Menschen waren dort – und keiner von ihnen ist unverändert zurückgekehrt. Seitdem geschehen Dinge, die sich jeder Erklärung entziehen. Je mehr Minamo hört, je mehr sie die verstörenden Fotografien des Ortes betrachtet, desto stärker gerät sie selbst in den Bann der Geschichte. Was als Recherche beginnt, dringt bald in ihr eigenes Leben ein. Geräusche, Schatten, Erinnerungen – und eine Angst, die sie nicht mehr abschütteln kann. Fasziniert und zunehmend beunruhigt beginnt Minami zu recherchieren und stößt auf beängstigende alte Legenden über den Berg. Als die Situation eskaliert, muss Minami erkennen, dass sie nicht länger nur Beobachterin ist. Was in den Bergen begann, hat Tokio längst erreicht – und fordert seinen Preis. Der preisgekrönte Horror-Roman, der Japan im Sturm erobert hat, endlich auf Deutsch!

Book Information

Main Genre
Horror
Sub Genre
Contemporary
Format
Ebook
Pages
320
Price
9.99 €

Author Description

Nanami Kamon wurde in Tokio geboren und studierte an der Tama Art University. Nachdem sie als Museumskuratorin gearbeitet hatte, begann sie in den 90er Jahren mit dem Schreiben. Ihre Werke beziehen oft ihr Wissen über japanische Folklore, Mythologie, Fengshui und das Übernatürliche mit ein. Mehrere ihrer Werke wurden bereits verfilmt, zuletzt Room 203 und Onmyoji Zero.

Posts

28
All
4.5

Oft liegt das Grauen in dem, was nicht ausgesprochen wird und das gelingt der Autorin trotz der Kürze hervorragend! 🤩

Autorin Minami sucht verzweifelt nach Inspiration für ihren nächsten Horrorroman. Als sich eine frühere Freundin mit einer verstörenden Geschichte bei ihr meldet, glaubt sie diese endlich gefunden zu haben: ein abgelegener Berg mit einer verlassenen Ruine und darin ein geheimnisvoller Schrein. Was zunächst wie eine spannende Recherche beginnt, entwickelt sich für Minami schnell zu einer persönlichen Bedrohung. Je tiefer sie in die Ereignisse und Legenden rund um den Berg eintaucht, desto stärker verschwimmen die Grenzen zwischen ihrer Arbeit und ihrem eigenen Leben. Unheimliche Eindrücke, rätselhafte Vorfälle und eine stetig wachsende Angst lassen sie erkennen, dass das Grauen längst nicht mehr auf den abgelegenen Ort beschränkt ist. Während des Lesens konnte ich dem schleichenden Gefühl, dass etwas Unsichtbares die Kontrolle übernimmt, nicht entkommen. 🫣 Wie in den Büchern von Uketsu wurde ich sofort in die Geschichte gesogen. Besonders eindrucksvoll fand ich, wie das Unausgesprochene und die Andeutungen mehr Schrecken erzeugten als explizite Beschreibungen oder direkter Body Horror es zum Teil in anderen Büchern können. Für mich zeigt sich hier sehr deutlich, was japanischen Horror so besonders macht. Er ist leise, subtil und gerade deshalb unglaublich schaurig. Oft liegt das Grauen in dem, was nicht ausgesprochen wird und das gelingt der Autorin trotz der Kürze hervorragend! 🤩

1.5

Joah

Ich kenne mich nicht aus im Horror Genre Der Klappentext hat mich neugierig gemacht, das Ebook war im Angebot und ich hab auf Booktook doch viel gesehen darüber Aber meins war es nicht Es hat die Spannung gefehlt, sehr viele Wortwiederholungen, Lückenfüller gefühlt waren auch etliche zu finden. Dabei hat das Buch nur 200 Seiten Ich hab es zu Ende gelesen, weil ich wissen wollte wie es ausgeht. Der Schluss, die Auflösung war ok. Ein wenig Geschichte war dabei … Ich kann sagen, ich hab es gelesen 🤷🏼‍♀️

3

Hier habe ich wirklich viel mehr erwartet. Ich dachte an eine gruselige spannende Geschichte, aber irgendwie kam kaum Spannung auf. Die japanische Kultur und Mythologie waren ganz gut geschildert, aber mehr auch nicht. Auch die Charaktere waren für mich sehr unnahbar. Der Schreibstil war ok. Ich war aber schon ein wenig enttäuscht.

1

🥱

Von Thriller ist in diesem Buch leider weit und breit nichts zu finden. Die Grundidee wäre ja interessant, nur leider hat man aus der Geschichte nichts rausgeholt. Die Protagonistin ist mir weder ans Herz gewachsen noch fand ich ihre Handlungen spannend. Der ewig lange Aufbau der Geschichte hat mir nicht zugesagt, die Namen der Berge, Schreine, usw haben mich aus dem Lesefluss gebracht sodass es keinen Spaß machte zu lesen. Am liebsten hätte ich das Buch abgebrochen, jedoch hatte ich Hoffnung auf etwas Spannung am Ende…. Aber leider Fehlanzeige. Für mich leider eine absolute Katastrophe.

🥱
2

Thriller..?! 🥱

Leider für mich eine absolute Enttäuschung. Ich habe wirklich mehr erwartet und hatte mich sehr auf einen spannenden Thriller gefreut. Die Bescheibung klang eigentlich ganz gut und hatte mein Interesse geweckt. Das Thema war vielversprechend aber die Umsetzung ist leider gescheitert. Es kommt kaum Spannung auf und ist oftmals einfach total in die Länge gezogen. Leider keine Empfehlung.

2.5

Leider habe ich mir mehr erhofft…

Als ich den Klappentext von Der Schrein gelesen habe, war ich wirklich begeistert. Die Geschichte klang düster, geheimnisvoll und genau nach der Art von Spannung, die ich gerne lese. Leider konnte das Buch diese Erwartungen für mich nur teilweise erfüllen. Der Schreibstil an sich ist solide und gut lesbar. Allerdings haben mich die vielen japanischen Begriffe immer wieder aus dem Lesefluss gerissen. Für Leserinnen und Leser, die mit der Sprache oder Kultur weniger vertraut sind, kann das stellenweise etwas anstrengend sein, weil man gedanklich kurz hängen bleibt und dadurch aus der Atmosphäre der Geschichte herauskommt. Ein weiteres Problem für mich war die Spannungskurve. Immer wieder hatte ich das Gefühl, dass die Handlung gerade an Fahrt aufnimmt und sich etwas wirklich Spannendes entwickeln könnte – doch genau in diesem Moment flachte die Spannung wieder ab. Dadurch kam leider nie das intensive Gefühl von Nervenkitzel auf, das ich mir bei der Prämisse erhofft hatte. Auch zu den Figuren konnte ich nicht wirklich eine starke Verbindung aufbauen. Einige Charaktere bleiben eher distanziert, sodass ihre Entwicklungen oder Schicksale emotional weniger Gewicht bekommen. Das ist schade, weil gerade in einer Geschichte mit mysteriösen oder düsteren Elementen starke Figuren viel zur Atmosphäre beitragen können. Insgesamt ist Der Schrein kein schlechtes Buch, aber für mich blieb es hinter den Erwartungen zurück, die der Klappentext geweckt hatte. Die Idee und das Setting haben definitiv Potenzial, doch die Umsetzung konnte mich leider nicht vollständig überzeugen.

Leider habe ich mir mehr erhofft…
3

Hmm…

Ich bin ehrlich. Ich habe mir mehr darunter vorgestellt, weil in Japan auch gute Horrorfilme entstehen. Spannungsgeladen fand ich es jetzt nicht so, aber das Ende war ein bisschen Crazy. Wer mal einen Ausflug in die Präfaktur Ihaiyama machen möchte, ist hier gut aufgehoben.

2.5

Das war wieder ein Buch in unter 24 Stunden ... Der Klappentext hatte mich in seinen Bann gezogen und für mich war klar, dass ich die Story lesen muss. Allerdings merkte ich nach den ersten 2 Seiten schon, dass es nicht so einfach wird . Das Buch enthält extrem viele Fachwörter und ich hatte die Wahl: googlen oder überlesen und keine Ahnung haben worum es geht.... Beide Varianten störten extrem den Lesefluss. Ich entschied mich alles zu überlesen und sass stellenweise echt dumm da, denn die Asiatische Kultur hat mich zuvor noch nie interessiert und ich hatte keine Ahnung von was da gesprochen wurde. Die Geschichte hat so unendlich viel Potential aber das wurde nicht ausgeschöpft meiner Meinung nach. Immer wenn es spannend wurde, Flaute es schnell wieder ab und zog sich erstmal in die Länge. Dennoch hat mich das Buch in seinen Bann gezogen, da ich es unbedingt weiterlesen wollte. Schlecht ist es auf keinen Fall aber leider auch kein Highlight. Ich empfehle das Buch allen Fans der asiatischen Kultur und Geschichte die Horror lieben . Kennst du das Buch? Eure Chrissy

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3

ZWISCHEN SPANNUNG UND DISTANZ! Der Schrein von Nanami Kamon, starke Atmosphäre trifft auf eine eher ungleichmäßige Spannung. Die Autorin Minami steht unter Druck, als sie an ihrem neuen Horrorroman arbeitet. Eine alte Freundin bittet sie um Hilfe und erzählt von einem unheimlichen Ausflug zu einem abgelegenen Berg mit einem geheimnissvollen Schrein, seitdem geschehen unerklärliche Dinge. Was als Recherche beginnt, zieht Minami immer tiefer hinein und bleibt nicht ohne Folgen. Der Schrein punktet vor allem mit seinem Setting. Die japanische Kultur, die Schreine und die Atmosphäre in Tokio werden sehr bildhaft beschrieben, sodass schnell klare Szenen im Kopf entstehen. Gerade diese Einblicke machen das Buch besonders und heben es von anderen Thrillern ab. Der Schreibstil wirkt insgesamt ruhig und gleichmäßig. Viele Szenen sind visuell stark, gleichzeitig aber nicht immer ganz flüssig zu lesen. Besonders die zahlreichen japanischen Begriffe können den Lesefluss etwas bremsen und sorgen dafür, dass man stellenweise aus der Geschichte herausgezogen wird. Auch emotional bleibt die Story eher auf Distanz, wodurch eine Bindung zu den Figuren nicht durchgehend greifbar ist. Auch die Spannung entwickelt sich eher ungleichmäßig. Es gibt starke, packende Momente, zwischendurch verliert die Geschichte jedoch an Zug. Ein atmosphärischer Thriller mit spannendem kulturellen Hintergrund, der vorallem visuell überzeugt, jedoch im Lesefluss und in der Spannung nicht durchweg mitreißen kann.

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4

Ein Buch, dass man am besten abends liest, wenn es draußen schon dunkel ist. Die Story hinterlässt auf jeden Fall ein dumpfes, unangenehmes Gefühl. Genau das was man von so einer Schauergeschichte erwartet. Allerdings kommen viele Begriffe vor, die bei uns nicht geläufig sind. Erklärungen gibt es keine dazu, die muss man sich schon selbst raussuchen. Das stört den Lesefluss ein bisschen. Trotzdem ist es eine tolle, gruselige Geschichte.

3

Minami ist Autorin und steht unter großem Druck. Ihre Deadline für ihren neusten Horrorroman rückt immer näher aber sie hat Probleme richtig in die Story rein zu kommen. Eines Abends meldet sich eine alte Freundin und bittet sie um Hilfe. Ihre Freundin Asako und deren Bekannte haben einen Ausflug zu einer alten Ruine unternommen und seit dem verändern jeder von ihnen auf merkwürdige Weise. Minami ist neugierig und lässt sich auf ein Treffen mit den der Freundesgruppe ein. Vielleicht hilft es ihr, bei ihrem Schauerroman? Wenn sie gewusst hätte worauf sie sich einlässt, hätte sie diesem Treffen wohl nie zugestimmt. Ich muss sagen .. die Geschichte an sich hat sich super spannend und interessant angehört. Leider muss ich zugeben das mir die ersten 100 Seiten echt keine leichte Kost waren. Es hat sich super gezogen und ich hatte echt Probleme in die Story rein zu kommen. Die Charaktere sind eher oberflächlich gehalten und man baut nicht wirklich eine Bindung zu ihnen auf. Ungefähr nach ca. 100 Seiten wurde es endlich spannender. Endlich baute sich eine unheimliche Atmosphäre auf. Die Stimmung wurde immer gedrückter und wir arbeiteten und allerdings schon auf das Ende hin. Das Ende kam dann plötzlich und war auch nicht so richtig befriedigend aber dennoch haben mir die letzten Seiten richtig gut gefallen und es wurde richtig spannend. Ein nettes Buch für zwischendurch und dranbleiben lohnt sich. Aber man sollte nicht zu viel erwarten. Ich hatte bei japanischem Horror irgendwie schlimmeres erwartet 😄. Von mir gibt’s 3/5 👻.

3

Der Autorin Minami fehlt die Inspiration für ihr neues Buch, da kommt die Anfrage einer Freundin gerade recht: diese hat gemeinsam mit anderen an einer Geistertour teilgenommen – und seitdem passieren seltsame Dinge. Das klang für mich nach etwas völlig Neuem, vor allem durch das japanische Setting. Da konnte ich einfach nicht Nein sagen. So schlimm wird es schon nicht werden, dachte ich mir. Falsch gedacht. Bereits nach knapp 60 Seiten wurde es mir eindeutig zu unheimlich – und dabei werden zu diesem Zeitpunkt eigentlich nur Fotos angeschaut. Ich musste das Buch tatsächlich abbrechen, weil ich mich einfach zu sehr gegruselt habe. Das liegt allerdings nicht daran, dass das Buch schlecht wäre, ganz im Gegenteil. Die Atmosphäre ist unglaublich stark geschrieben und die bedrückende Stimmung wird so greifbar vermittelt, dass sich das Unbehagen beim Lesen regelrecht einschleicht. Wirklich beeindruckend gemacht – für mich persönlich nur leider etwas zu intensiv. Der Schreibstil erinnert stark an andere japanische Literatur, die ich bisher gelesen habe. Der Lesefluss fühlt sich anfangs oft etwas ungewohnt an, aber nach einigen Seiten habe ich gut hineingefunden. Besonders faszinierend finde ich immer wieder, wie unterschiedlich zwischenmenschliche Interaktionen im Vergleich zu unserer Kultur dargestellt werden. Genau das bringen auch die Charaktere hier sehr gut zur Geltung. Trotz der kurzen Zeit, die ich mit dem Buch verbracht habe, wirkten die Figuren bereits angenehm unterschiedlich und interessant. Für alle, die deutlich weniger schreckhaft sind als ich, könnte das wirklich richtig starke Unterhaltung sein. Allein wegen der Atmosphäre würde ich definitiv empfehlen, dem Buch eine Chance zu geben

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2.5

Solider japanischer Horror, aber nicht ganz das, was ich erwartet hatte

Leider wurde ich etwas enttäuscht. Die Auflösung fühlte sich überhastet und vorhersehbar an, und einige der Horror-Elemente, die sehr stark aufgebaut wurden, wurden am Ende nicht so intensiv oder originell umgesetzt, wie ich es mir erhofft hatte. Die Charaktere waren okay, aber keiner davon ist mir wirklich ans Herz gewachsen oder besonders in Erinnerung geblieben.

2.5

Der Schrein - Nanami Kamon Ein abgelegener Berg, eine verbotene Ruine und ein Schrein, den man besser nie betreten hätte - klingt nach einem guten Setting für eine Horrorstory oder ? Im Mittelpunkt steht die Autorin Minami, die durch die Erzählungen einer alten Bekannten immer tiefer in eine verstörende Geschichte hineingezogen wird… und irgendwann selbst nicht mehr nur Beobachterin ist. Was mir direkt aufgefallen ist: Der Schreibstil wirkt ziemlich distanziert. Dadurch blieb für mich die klassische Horror-Atmosphäre stellenweise etwas auf der Strecke, weil ich emotional nicht komplett reingezogen wurde. Auch die meisten Charaktere bleiben eher unnahbar - selbst Minami hält ihre Gefühle stark zurück. Der Horror kommt sehr leise und schleichend daher. Es braucht ne ganz Zeit bis sich eine minimale, unangenehme Spannung aufbaut. Wobei Spannung eigentlich das falsche Wort ist, denn großartig spannend ist hier eigentlich nichts. Diese typische Angst vor dem Unbekannten und dem Mystischen, blieb für mich größtenteils aus. Mit rund 200 Seiten ist die Story immerhin schnell durchgelesen. Service Info: Es tauchen einige Begriffe aus der japanischen Kultur und Mythologie auf. Wenn man sich damit nicht auskennt, muss man hier und da vielleicht mal etwas nachschlagen. 👉 Mein Fazit: Ich verstehe die Idee der Geschichte, aber die Umsetzung hat mich nicht so überzeugt. Durch die emotionale Distanz, war die Story einfach nicht so intensiv, wie sie hätte sein können. Leider blieb die Geschichte insgesamt hinter meinen Erwartungen. ⭐️ 2,5 von 5 Sterne Wie immer gilt: Dies ist nur meine persönliche Meinung. Wenn dich das Buch interessiert, schau gern mal rein - auf der Verlags Homepage gibt es auch eine Leseprobe.

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2

„Der Schrein“ hat meine Erwartungen leider nicht erfüllt. Das Buch handelt von einer Gruppe Menschen, die mit einem geheimnisvollen Schrein und dessen dunklem Einfluss konfrontiert werden, doch die Handlung bleibt dabei ziemlich oberflächlich. Statt eines packenden Horrorromans oder spannenden Thrillers bekommt man eine eher zähe Geschichte. Die erhoffte düstere Atmosphäre und der Nervenkitzel bleiben aus - insgesamt konnte mich das Buch daher leider nicht fesseln, auch wenn ich die Grundidee gut fand.

4

„Der Deckel des Höllenkessels lichtet sich.“ ❓Habt ihr schon einmal einen Gruselroman aus Japan gelesen? Gruselgeschichten über Berge und die dort wohnenden Geister gibt es viele - und sie ziehen sich über die ganze Welt und durch alle Kulturkreise. Und immer bleibt die Warnung: Wer den Berg betritt, kehrt nie ganz zurück. Eins, zwei solcher Geschichten habe ich schon gelesen. Umso neugieriger war ich auf diesen kurzen Roman über den Berg und den alte Schrein. Minami verdient ihre Brötchen mit dem Schreiben von Gruselromanen, die Deadline immer im Nacken. Plötzlich meldet sich eine alte Freundin mit einer merkwürdigen Geschichte: Sie war mit Bekannten auf einem Berg in einer alten Ruine, seit dem geschehen seltsame Dinge. Minami wird hellhörig. Vielleicht kann sie etwas von den Vorfällen in ihrem Roman verarbeiten? Als die Ereignisse eskalieren, fordern sie längst ihren Preis. Ich bin angetan von diesem Buch. Besonders witzig fand ich am Anfang Minamis Gedanken über die gruseligen Vorfälle und dem Roman, an dem sie gerade arbeitet. Beide hält sie nämlich für ziemlich dämlich. Wie kann ein Mensch bei klarem Verstand nur an einen Ort reisen, an dem nachweislich unheimliche Dinge geschehen? Spoiler: Auch ihre Neugierde siegt! Der Roman fokussiert sich auf Minamis unheimliche Erlebnisse auf dem Berg und auf ihre Recherchen um diese Ereignisse herum. Für mehr war auf den knapp 200 Seiten auch kaum Platz, ich hätte mir aber trotzdem ein bisschen mehr Charakterarbeit gewünscht. Insbesondere die Nebencharaktere blieben für meinen Geschmack sehr blass und wurden nur benötigt, um die Handlung voran zu treiben. Minamis Erlebnisse hingegen waren für mich spannend, sodass meine Neugierde auf die Auflösung groß blieb. Pluspunkte hat der Roman für die kleinen Abzweige in Richtung Mythen und Legenden genommen. Das mochte ich sehr. Vier Sterne vergebe ich für „Der Schrein“ und spreche eine Empfehlung für alle aus, die einen handlungsfokussierten Roman suchen, der nahe bei der Protagonistin bleibt.

4

Typisch japanisch eher ruhig, aber trotzdem spannend, mit religiösen und Horror-Elementen. Für Fans von Koji Suzuki uvm.

3.5

Puh...

Ich hatte mich auf das Buch gefreut, es klang spannend und es spielt in Japan. Die schlechten Bewertungen und die ersten 80 Seiten haben es dann ein wenig gekippt. Ich fand das Buch spannend und es sind auch einge unheimliche Dinge passiert, aber irgendwie fehlen da noch 100 Seiten in denen alles aufgelöst wird. In dem Buch wurde eine spannende Story aufgebaut und das ende finde ich auch Okay, aber das Buch hätte auch 100 Seiten länger sein können und anders enden können. Ich hatte die ersten 180 Seiten das Gefühl, das die Geschichte gerade aufgebaut wird, wir die Charaktere kennenlernen und die ersten Geheimnisse erfahren. Die ersten 180 Seiten sind aber auch fast das ganze Buch, dementsprechend kurz und schnell kam das Ende. Es war schön für zwischendurch aber eine Richtige Thriller/Horror Stimmung kam trotz der Spannung leider nicht auf.

3

Nicht überzeugt vom Buch

Das Buch wurde als Highlight angekündigt, endlich wurde es ins Deutsche übersetzt und natürlich musste ich mir das Buch aufgrund dessen vorbestellen, weil man sich so ein Highlight nicht entgehen lassen kann. Dachte ich zumindestens. Nun ja, ich wurde enttäuscht und musste wieder feststellen, dass nicht alles Gold ist, was glänzt. Das Buch was anders, als ich es erwartet habe. Trotz der 208 Seiten habe ich länger gebraucht, um das Buch abzuschließen. Das Lesen hat sich irgendwie in die Länge gezogen. Normalerweise würde ich so ein dünnes Buch an einem Tag lesen, hier habe ich jetzt tatsächlich 5 Tage gebraucht. Der Schreibstil ist eigentlich ok, als Horror würde ich das Buch allerdings nicht bezeichnen. Ich empfand die Atmosphäre während des Lesens auch nicht als bedrückend. Mit 3 ⭐ bewerte ich dieses Buch, da die Ansätze teilweise doch ok waren.

4.5

Japan-Horror at it's best

Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es hat alles, was eine gute Japanische Mystery haben sollte. Aberglauben, Mythen und das wunderbare, manchmal etwas schrulige Verhalten der Protagonisten. Den halben Punkt Abzug gibt es dafür, dass der Roman etwas für erfahrene Leser asiatischer Literatur ist. Es werden Begriffe vorausgesetzt, ohne Erklärung. Da wäre ein kurzes Glossar mit den wichtigsten Begriffen schon sehr hilfreich.

2.5

Eine schöne Idee, aber nicht das, was ich erwartet habe. Es geht sehr viel, um die Autorin und ihr Manuskript. Der Schreibstil ist sehr nüchtern und die Charaktere auch deshalb etwas blass.

4

„Der Deckel des Höllenkessels lichtet sich.“ ❓Habt ihr schon einmal einen Gruselroman aus Japan gelesen? Gruselgeschichten über Berge und die dort wohnenden Geister gibt es viele - und sie ziehen sich über die ganze Welt und durch alle Kulturkreise. Und immer bleibt die Warnung: Wer den Berg betritt, kehrt nie ganz zurück. Eins, zwei solcher Geschichten habe ich schon gelesen. Umso neugieriger war ich auf diesen kurzen Roman über den Berg und den alte Schrein. Minami verdient ihre Brötchen mit dem Schreiben von Gruselromanen, die Deadline immer im Nacken. Plötzlich meldet sich eine alte Freundin mit einer merkwürdigen Geschichte: Sie war mit Bekannten auf einem Berg in einer alten Ruine, seit dem geschehen seltsame Dinge. Minami wird hellhörig. Vielleicht kann sie etwas von den Vorfällen in ihrem Roman verarbeiten? Als die Ereignisse eskalieren, fordern sie längst ihren Preis. Ich bin angetan von diesem Buch. Besonders witzig fand ich am Anfang Minamis Gedanken über die gruseligen Vorfälle und dem Roman, an dem sie gerade arbeitet. Beide hält sie nämlich für ziemlich dämlich. Wie kann ein Mensch bei klarem Verstand nur an einen Ort reisen, an dem nachweislich unheimliche Dinge geschehen? Spoiler: Auch ihre Neugierde siegt! Der Roman fokussiert sich auf Minamis unheimliche Erlebnisse auf dem Berg und auf ihre Recherchen um diese Ereignisse herum. Für mehr war auf den knapp 200 Seiten auch kaum Platz, ich hätte mir aber trotzdem ein bisschen mehr Charakterarbeit gewünscht. Insbesondere die Nebencharaktere blieben für meinen Geschmack sehr blass und wurden nur benötigt, um die Handlung voran zu treiben. Minamis Erlebnisse hingegen waren für mich spannend, sodass meine Neugierde auf die Auflösung groß blieb. Pluspunkte hat der Roman für die kleinen Abzweige in Richtung Mythen und Legenden genommen. Das mochte ich sehr. Vier Sterne vergebe ich für „Der Schrein“ und spreche eine Empfehlung für alle aus, die einen handlungsfokussierten Roman suchen, der nahe bei der Protagonistin bleibt.

2.5

»Wer den Berg betritt, kehrt nie ganz zurück.«

Die Grundidee und die Themen, um die sich diese Geschichte dreht, fand ich sehr interessant. Es geht um Legenden, Okkultismus und Folklore. Wir bekommen eine düstere und geheimnisvolle Atmosphäre und gehen gemeinsam mit der Protagonisten den menschlichen Urängsten auf den Grund. Der Einstieg in das Buch fiel mir sehr schwer und auch der Schreibstil hat mir nicht gefallen. Ich stolperte eher durch den Text und brauchte trotz der Kürze recht lange für die Geschichte. Auch die Charaktere fand ich sehr flach und unauthentisch. Vor allem die Protagonistin war in meinen Augen ein wandelnder Widerspruch.

Sternebewertung fiktiv

Ich muss ehrlich sagen, „Der Schrein“ von Nanami Kamon hat mich leider nicht so überzeugt, wie ich es mir erhofft hatte. Es geht um eine junge Autorin, die die Veröffentlichung ihres Horroromans anstrebt, doch ihr fehlt einfach die Muse zur Fertigstellung. Als eine Freundin von einer verfluchten Ruine erzählt, beginnt die Geschichte erhofft spannend. Ich habe mich wirklich auf dieses Buch gefreut. Allein die Ankündigung, japanischer Thriller mit Horrorelementen, klang nach genau meinem Geschmack. Düster, intensiv, vielleicht sogar ein bisschen verstörend. Die Realität war für mich eine andere. Etwa zur Hälfte habe ich das Lesen abgebrochen und bin auf das Hörbuch umgestiegen. Und da muss ich klar sagen. Der Zugang war für mich direkt besser. Der Erzählstil kam deutlich stärker rüber und hat endlich so etwas wie Spannung erzeugt. Trotzdem blieb das Grundproblem bestehen. Meine Erwartungshaltung wurde nicht erfüllt. Spannung ja, aber doch eher bisschen mau leider. Ich hatte mit einem konstanten Spannungsbogen gerechnet, mit Gänsehautmomenten, mit echtem Thrill. Stattdessen zog sich die Geschichte für mich lange hin und hat mich emotional nicht richtig gepackt. Was mich allerdings beschäftigt hat, war die Entwicklung der Hauptfigur. Dieses langsame Hineinsteigern in Ängste, das Verschwimmen von Realität und Wahrnehmung, das hatte durchaus interessante Ansätze. Aber auch hier fehlte mir die Konsequenz oder Tiefe, um wirklich mitgerissen zu werden. Ich finde es fast schade, weil das Buch eigentlich alles mitbringt, ein starkes Setting, ein vielversprechender Klappentext, eine Atmosphäre, die hätte richtig gut werden können. Aber genau diese Atmosphäre kam für mich erst im Hörbuch ansatzweise an, im Buch selbst leider zu wenig.

Sternebewertung fiktiv
2

Leider keinerlei Spannung/Grusel vorhanden…

3

Gut gelungene „Japan-Atmosphäre“, aber leider zu wenig Gänsehaut

In „Der Schrein“ begleiten wir die Horror-Autorin Minami, die mit einer Schreibblockade kämpft, bis sie durch eine alte Freundin in die düsteren Geheimnisse eines abgelegenen Bergschreins, der einer Art Lost-Place gleicht, hineingezogen wird. Das Setting hat mich am Anfang echt abgeholt: Die japanische Kultur und die Atmosphäre in Tokio werden super bildhaft beschrieben, sodass ich sofort klare Szenen im Kopf hatte. Das hebt das Buch definitiv von anderen Thrillern ab. Leider konnte die Spannung da nicht ganz mithalten. Die Story verliert zwischendurch immer wieder massiv an Zug und die Charaktere blieben für mich so blass, dass ich überhaupt keine Bindung zu ihnen aufbauen konnte. Im Grunde steigern sich die Figuren nur extrem in ihre Ängste hinein, ohne dass faktisch wirklich etwas Packendes passiert – und plötzlich war die Story dann auch schon vorbei. Zusätzlich hat der Lesefluss für mich ziemlich gelitten, da ich immer mal wieder über Fehler in der deutschen Übersetzung gestolpert bin. Auch die vielen japanischen Begriffe bremsten mich zwischendurch etwas aus, da ich vieles googeln musste. Das Thema war eigentlich total vielversprechend und ich hätte echt Lust auf einen richtig spannenden Horrortrip gehabt, aber am Ende war mir das Ganze leider zu langatmig. Für das tolle Setting gibt es noch 3 Sterne, aber ein Highlight war es für mich leider nicht.

Gut gelungene „Japan-Atmosphäre“, aber leider zu wenig Gänsehaut
3

Unheilvolle Atmosphäre

Eine kurze atmosphärische Erzählung, die durchaus unheilvolle und beklemmende Stimmung erzeugt. Allerdings braucht man einziges an Vorwissen zu japanischer Mythologie um die Geschichte richtig wirken zu lassen.

2

Spoiler Der Plot ist gut, allerdings ist die Erzählweise äußerst anstrengend und die Auflösung unbefriedigend.

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