Der Schneesturm

Der Schneesturm

Softcover
3.83
KurzgeschichtenKlassikerHochzeitRussische Literatur

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Description

Eine Sammlung von Erzählungen des russischen Nationaldichters Alexander Pusckin. Der Schneesturm: Ein junges Mädchen entschließt sich, heimlich und gegen den Willen der Eltern einen jungen Leutnant zu heiraten; die Hochzeit gerät zur Tragikomödie. Der Postmeister: Die einzige Tochter eines Postmeisters verlässt ihr Zuhause mit einem durchreisenden Husarenoffizier und ihr Vater bleibt verzweifelt zurück. Der Sargmacher: Ein angetrunkener Sargschreiner lädt die Verstorbenen zur Einweihung seines Hauses ein; die Toten erscheinen ihm im Traum. Der Schuss: Das Duell zweier Offiziere wird unterbrochen und einige Jahre später auf ungewöhnliche Weise fortgesetzt. Fräulein Bäuerin: Der Sohn eines reichen Gutsbesitzers verliebt sich in die Tochter eines verfeindeten Nachbarn, die sich ihm gegenüber jedoch als einfaches Bauernmädchen ausgibt.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Classics
Format
Softcover
Pages
92
Price
7.99 €

Author Description

Alexander Sergejewitsch Puschkin, geboren am 6. Juni 1799 in Moskau und gestorben am 10. Februar 1837 in St. Petersburg, war ein russischer Schriftsteller. Er war zunächst Beamter im Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten in St. Petersburg und, da er sich sehr für das Theater interessierte, Mitglied literarischer Gesellschaften. Nachdem er Spottgedicht auf den Zaren und mehrere Staatsbeamte verfasst hatte, wurde er in die Verbannung nach Südrussland Geschichte, nach dem Tod des Zaren Alexander I. aber begnadigt. Zu seinen bedeutendsten Werken gehören das Versepos ›Eugen Onegin‹ (1930) und eine Reihe von Erzählungen.

Posts

2
All
4.5

Sprachkunst vom feinsten

Es gibt Bücher, die liest man… und dann gibt es Bücher, die fühlen sich an wie ein leiser Schneefall auf der Seele. ❄️📖 Genau so ging es mir mit „Der Schneesturm“ von Alexander Puschkin. Ganz ehrlich? Diese Reise begann eigentlich ganz unspektakulär – eine dieser Instagram-Empfehlungen, bei denen man sich denkt: „Na gut, schauen wir mal…“ 🤔 Nachdem ich bereits Lolita von Wladimir Nabokow gelesen hatte, war die Neugier geweckt. Also wagte ich mich an Puschkin… und was soll ich sagen? Ich wurde komplett überrascht. 🙏✨ Die Geschichte selbst wirkt zunächst fast schlicht: Ein junges Paar, getrennt durch Entfernung, vereint durch den Wunsch zu heiraten. Ein geheimer Plan, ein Treffen in einer Kirche… und dann – dieser Schneesturm. 🌨️ Ein Moment, eine Verzögerung – und plötzlich nimmt das Schicksal eine völlig andere Richtung. Doch was sich danach entfaltet, ist mehr als nur eine Geschichte. Es ist ein Spiel des Zufalls, der Ironie und des Lebens selbst. 💭 Puschkins Schreibstil? Einfach… wunderschön. 💙 Er schreibt nicht nur Worte – er webt sie. Jeder Satz fühlt sich leicht an, fast wie ein Flüstern im Wind, und doch steckt darin eine Tiefe, die mich völlig hineingezogen hat. Ich hatte ehrlich gesagt immer ein bisschen Respekt vor russischer Literatur – diese Angst, sie könnte „zu schwer“ sein… aber hier? Ganz im Gegenteil. Es liest sich klar, poetisch und unglaublich lebendig. 🌟 Und obwohl dieses Werk mit seinen knapp 90 Seiten so kurz ist, hat es eine Kraft, die man kaum beschreiben kann. Es zeigt auf eine fast spielerische Weise, wie unberechenbar das Leben ist. Wie ein einziger Moment alles verändern kann. Und wie das Schicksal manchmal Wege geht, die wir niemals hätten planen können. 🕊️ Genau das ist für mich die große Aussage dieses Buches: 👉 Nicht alles liegt in unserer Hand – aber manchmal führt uns genau das dorthin, wo wir sein sollen. Ich war wirklich begeistert. Mehr noch – ich bin jetzt neugierig geworden. Neugierig auf mehr von Puschkin. 📚✨ Und vielleicht ist das das Schönste, was ein Buch erreichen kann. Habt ihr Alexander Puschkin schon einmal gelesen? 😊

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3,5 Sterne Überraschende Wendung am Ende und ein wunderbar poetischer Schneesturm der die Liebenden auseinander treibt. Ganz klassische Romantik, jedoch wie oft bei Kurzgeschichten aus dieser Epoche, nicht so ganz nachvollziehbare und leicht übertriebene Handlungen und Reaktionen. Mit der Szene mit dem glorreichen Einzug der russischen Soldaten nach dem Feldzug gegen Napoleon, musste Pushkin wohl dem Zaren Honig um den Mund schmieren um nicht wieder ins Exil abgeschoben zu werden.

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