Der Riss, durch den das Licht eindringt

Der Riss, durch den das Licht eindringt

Hardback
4.325
DepressionFamilientragödieFriedenBücher Roman

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Description

»Ein bewegender, eindringlicher Roman von einer der großartigsten neuen Stimmen Irlands.« John Boyne

Ein anrührender, vier Jahrzehnte umspannender Familienroman vor der Kulisse einer irischen Insel.

Auf einer irischen Insel bereitet sich die Familie Moone auf gemeinsame Feiertage vor. Keiner ahnt, dass ihre Mutter Maeve im Sturm aufs Meer gerudert ist, um nicht zurückzukehren. Zehn Jahre sind seither vergangen, doch die Moones haben den Verlust nie verwunden. Ihr Vater Murtagh arbeitet noch immer als Töpfer auf Inis Óg, während die vier Geschwister damit ringen, Frieden mit der Vergangenheit und Maeves Tod zu schließen. Dazu müssen sie die Geschichte enthüllen, die sich hinter der großen Liebe ihrer Eltern verbarg. Gleichzeitig fließt mit den Jahren neue Liebe in die Risse der zerbrochenen Familie. Aus den Scherben erwächst schließlich für Murtagh ein unerwartetes Glück, das nur Maeve einst erahnt hatte.

Book Information

Main Genre
Romance
Sub Genre
Modern
Format
Hardback
Pages
384
Price
22.45 €

Author Description

Helen Cullen ist in Irland geboren, hat Theaterwissenschaften und Englische Literaturwissenschaft studiert und lebt mittlerweile in London. Allerdings kehrt sie zum Schreiben immer wieder in ihre Heimat zurück. Ihr Debütroman »Die verlorenen Briefe des William Woolf« wurde von Lesern wie Presse gefeiert, und die Irish Times zählt die Autorin zu den aufregendsten jungen Stimmen des Landes.

Posts

9
All
5

Fesselndes Familiendrama mit lebensechten, originellen Charakteren, das das Leben mit psychischen Erkrankungen und den Umgang mit Verlusten sensibel und empathisch beleuchtet ohne zu schwermütig zu sein.

5

Diese Geschichte hat mich sehr mitgenommen und ging mir sehr unter die Haut. Besonders das letzte Drittel hat mich mehrfach zum Weinen gebracht. Die Geschichte ist emotional geschrieben. Der Schreibstil ist wunderschön, sehr poetisch und sehr bildhaft. Wie im Klappentext geschrieben stirbt Maeve Moone, dies geschieht im ersten Kapitel und danach wird geschildert wie Maeves Leben bis zu diesem Punkt verlaufen ist und wie es nach ihrem Tod mit ihrer Familie weitergeht. Das alles ist sehr ergreifend und mitreißend. Trotz dieser doch sehr heftigen Storyline hat mir Geschichte auf ihrer ergreifende Art sehr gut gefallen. Einfach weil diese Story mich von der ersten bis zur letzten Seiten nicht los gelassen hat. Einfache Kost ist diese Geschichte nicht. Es geht um Depressionen, Selbstmord und Trauer, Trauerbewältigung. Und auch um die Rechte der lgbtq+ Community. Eine sehr vielschichtige Geschichte, die mich mitte ins Herz getroffen hat. Das irische Setting auf der Insel hat mir auch sehr gut gefallen. Allgemein eine wirklich gute Geschichte. Die ich allerdings aufgrund ihrer diversen schweren Themen nur eingeschränkt weiter empfehlen kann. Bitte passt auf Euch auf. Ich vergebe dennoch 5 Sterne.

5

Es ist Heiligabend im Jahre 2005 auf einer irischen Insel, als Meave Moone in der Nacht das Haus verlässt, aufs Meer rudert und nicht wieder zurückkehrt. Sie hinterlässt ihren Mann Murtagh und ihre vier Kinder. Mit diesem traurigen Ereignis steigen wir in die Geschichte ein und man merkt sogleich, dies wird definitiv keine leichte Kost. Helen Cullen hat hier eine extrem bedrückende und emotionale Familiengeschichte geschrieben, bei der mir so einige Tränen gekommen sind. Wir begleiten die Familie über viele Jahre. Springen dabei immer wieder zwischen den Zeiten und erfahren so, wie Meave schon seit früher Jugend „dunkle Momente“ hat. Wie aber niemand weiß, damit umzugehen und schon gar nicht sie selbst. Es war für mich teilweise schmerzhaft zu lesen, wie stark die Depressionen Meave in Beschlag nehmen. Wie mit der Zeit die helleren Tage immer weniger werden und wie sie sich selbst so oft als Mutter infrage stellt. Wie ein Schatten legt sich die Krankheit von Jahr zu Jahr über die Familie bis zu diesem besagten Heiligabend. Danach überwältig die Trauer die Zurückgebliebenen. Jeder geht seinen Weg und versucht den Verlust auf seine Art zu verkraften. Das alles hört sich so traurig und deprimierend an. Und ja, das bleibt bei diesem Thema nicht aus. Aber es steckt zusätzlich so viel Liebe, Hoffnung und Zuversicht in dieser Geschichte. Man erfährt, wie die Familie wieder zueinanderfindet und wie auch wieder Licht zu ihnen durchdringt. Der Schreibstil ist dazu einfach auch wunderschön, leicht und emotionsvoll. Die Figuren, habe ich alle in mein Herz geschlossen und werde sie so schnell nicht vergessen. Große Leseempfehlung!

Post image
5

Wut, Ungläubigkeit und Mitgefühl waren meine ständigen Begleiter während des Lesens. Sehr gelungen!

5

Wenn ich weinen muss, dann ist ein Buch großartig. Wie dieses!

5

Ein großartiger Familienroman

3

Toller Start mit schwachem Ende

Maeve und Murtagh sind ein Traumpaar. Sie lernen sich in Dublin der 70-er Jahre kennen, verlieben sich, heiraten und ziehen auf eine einsame irische Insel, wo Murtagh eine Töpferei übernimmt und sich damit einen Traum erfüllt. Sie bekommen vier Kinder und alles könnte perfekt sein, wäre da nicht die schwarze Krähe, die, seit Maeve denken kann, auf ihrer Schulter sitzt. Maeve leidet an Depressionen. Die Geschichte beginnt mit ihrem Suizid am Weihnachtstag um dann erst im Rückblick das Leben der Familie bis zum tragischen Ereignis zu erzählen und anschließend die Jahre danach aus Sicht der Einzelnen. Mensch, das hätte was werden können! Und dann ist es gekippt, aber so richtig. Wäre der Roman auf Seite 230 zu Ende gewesen, es wäre noch ein kleines Highlight zum Jahresende geworden. Thema gut umgesetzt, das wilde Inselwetter famos beschrieben, liebenswerte Figuren, nur ein bisschen romankitschig… Alles fein, total im Sog. Kein Happy End notwendig. Und dann? Nach Maeves Tod - ach, du meine Güte! Eine haarsträubende Entwicklung, leere Ereignisse, belanglose Dialoge und ein Ende, das mich vom Glauben abfallen lassen würde, hätte ich einen. Als ob's ein anderes Buch wäre. Schade, schade, schade… Die ersten zwei Drittel habe ich regelrecht verschlungen.

4

• DER RISS, DURCH DEN DAS LICHT EINDRINGT • „Gewidmet denen, die immer ein Licht brennen lassen, […]“ - Helen Cullen schafft mit ihrem aktuellen Roman eine herzzerreißende Erzählung, die auf einer zerklüfteten Insel Irlands hauptsächlich spielt. I N H A L T: Familie Moone bereitet sich, in ihrem Häuschen auf einer irischen Insel Inis Óg, auf die gemeinsamen Feiertage vor. Überraschend paddelt Mutter Maeve mit ihrem Boot raus auf das offene Meer und kommt ums Leben. Auch nach zehn Jahren trauern die Moones um ihre geliebte Mutter. Schritt für Schritt decken sie gemeinsam die Liebe ihrer Eltern auf und kommen der Wahrheit näher. M E I N U N G: Cullen gelingt mit ihrem Roman „Der Riss, durch den das Licht eindringt“ eine bittersüße Familiensage. Es erzählt uns die Geschichte von Maeve, einer uns-amerikanischen Schauspielerin, ihrem Mann Murtagh und den gemeinsamen vier Kindern. Es beschreibt herzzerreißend das Thema Mutter sein. Denn Maeve verfolgen dunkle Geister. Ihre Depression nimmt sie nach und nach immer mehr ein. Die Familie Moone spricht nicht darüber. Helen Cullen beleuchtet die unausgesprochene Wahrheit um Maeves Krankheit, die wie ein dunkler Schleier über der Familie liegt. Sensibel, hart und emotional. Dabei begegnet man Maeve und Murtagh in Rückblenden bei ihrer ersten Begegnung im Trinity College, erfährt von ihrem Umzug auf die kleine Insel Inis Óg und wie die Familie wächst. Die Familiengeschichte umfasst 37 Jahre voller Liebe, Trauer, Hoffnung und Dankbarkeit. Das Leben nach Maeves Tod und der Umgang jedes Einzelnen fängt Cullen emotional und sehr divers ein. Einzig allein im Mittelteil gibt es für meinen Geschmack ein paar Längen. Das Ende kam hingegen absolut überraschend und wirkt noch nach. Die einzelnen Charaktere sind sanft, vielschichtig und echt. Das Buch ist erfrischend anders, trotz des düsteren Themas. Das Licht, welches Maeve versprüht, kam bei mir sehr deutlich an.

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