Der Reporter
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Description
John Katzenbachs Debüt, mit dem er seinen Ruhm als Thriller-Autor begründete
Malcolm Anderson ist Polizeireporter in Miami, abgebrüht, mit allen Wassern gewaschen. Zunächst ist die ermordete junge Frau nur eine weitere gute Story. Doch alles wird anders, als der Mörder ihn anruft: Der Killer mag Andersons Storys, stellt weitere Morde in Aussicht und will ihm exklusiv Auskunft geben. Und er macht seine Ankündigung wahr. In den folgenden Wochen gibt es weitere Opfer, und jedes Mal bekommt Anderson einen Anruf. Er lässt sich auf das Spiel ein, macht durch seine Reportagen Schlagzeilen, erlangt Ruhm – und bemerkt nicht, dass er genau deshalb das nächste Opfer des Killers werden könnte ...
"John Katzenbach ist ein Autor, der zugleich tough und subtil schreibt." New York Times
Book Information
Author Description
John Katzenbach, geboren 1950, war ursprünglich Gerichtsreporter für den »Miami Herald« und die »Miami News«. Bei Droemer Knaur sind inzwischen zahlreiche Kriminalromane von ihm erschienen, darunter die Bestseller »Die Anstalt«, »Der Patient«, »Der Professor« und »Der Bruder". Zweimal war Katzenbach für den Edgar Award, den renommiertesten Krimipreis der USA, nominiert. Er lebt mit seiner Familie in Amherst im Westen des US-Bundesstaates Massachusetts.Weitere Informationen unter www.john-katzenbach.de und www.johnkatzenbach.com
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Schöner Krimi für Einsteiger
Die Story liest sich schnell und flüssig. Was leider auch das Problem ist, es geht nicht in die Tiefe. Die Jagd nach dem Mörder wurde schon besser erzählt. Die Story und der Hintergrund also den Sog der Topstory des Reporters lässt sich sicherlich auf das eine oder andere reale Problem münzen.
Wer zu tief gräbt, bringt nicht nur sich selbst, sondern auch andere in Gefahr. 🔫
Die Geschichte ist spannend und hat mich grundsätzlich gefesselt, allerdings wurde sie für meinen Geschmack zu sehr in die Länge gezogen. 🙁 Zu viele Gespräche und überlange Kapitel haben den Lesefluss stark gebremst. Besonders enttäuschend fand ich das Ende: Statt eines packenden Finales blieb bei mir nur Verwirrung zurück. Dadurch hatte ich eher das Gefühl, umsonst gelesen zu haben. Schade, denn das Buch hätte mit seinem Potenzial wirklich großartig werden können. So reicht es für mich leider nur zu 3 Sternen statt 5. 😕

Worum geht´s? Als der lokale Polizeireporter Malcom Anderson zum Tatort eines Mordes an einer jungen Frau fährt, ahnt er nicht, welches Ausmaße dies für ihn und die gesamte Stadt haben wird. Die junge Tote ist der Auftakt einer brutalen Mordserie, und der Killer meldet sich telefonisch bei Anderson und stellt weitere Morde in Aussicht. Für jedes weitere Opfer erhält Anderson einen Anruf. Für den Reporter ist es die Story seines Lebens. Wie weit wird er gehen, für das nächste gute Titelblatt? Meine Meinung: Ein weiterer Katzenbach, der mich sehr gut unterhalten und überzeugen konnte. Ganz typisch für Katzenbach ist es, den Thriller nicht aus Sicht der Ermittler zu schreiben, sondern sich eines Außenstehenden zu bedienen, welchen er sodann in den Mittelpunkt stellt. Malcom Anderson ist ein normaler Zeitungsreporter, der für eine gute Story einiges tun würde. Hier wurden durch Katzenbach die verschiedenen Aspekte zwischen Polizei- und Pressearbeit ungemein gut hervorgehoben. Außerdem war es spannend zu sehen, wie beide Parteien ihre Schritte rechtfertigen und welche Gründe sie für ihr Handeln haben. Für den Reporter geht es nicht in erster Linie um eine sensationelle Story, auch, wenn es ihn natürlich persönlich sehr zufrieden stellt. Es geht auch um den Anspruch, der Öffentlichkeit Informationen zugänglich zu machen. Wie sensibel und verantwortungsvoll diese Aufgabe ist, spürt man hier, obwohl reine Fiktion, sofort! Der Thriller ist spannend und an einigen Stellen auch sehr temporeich. Die Charaktere sind sehr gut gezeichnet und die Jagd nach dem Serienmörder aufreibend. Anderson bringt sich zunehmend selbst in Gefahr, und merkt nicht, wie naiv er im Umgang mit diesem Psychopathen doch handelt. Letztlich ist es aber doch ein typischer Katzenbach. Solide, aber ohne groß überraschen zu können. Fazit: Angenehme Unterhaltung und von mir gibt es eine Leseempfehlung. An Katzenbachs Die Anstalt, Der Sumpf und Der Patient kommt das Buch aber nicht heran.
Ich beende das Buch mit gemischten Gefühlen. Der Schreibstil war für mich gut und auch das Ende hat mir gefallen. Allerdings hat mich ein wesentlicher Punkt gestört, welcher nicht im Klappentext steht, aber meiner Meinung nach dahin gehören würde. Es geht in dem Buch sehr viel um den Vietnamkrieg. Weil das aber nicht im Klappentext steht, hatte ich mir eine völlig andere Geschichte vorgestellt. Dieses Kapitel in der amerikanischen Geschichte interessiert mich ehrlich gesagt nicht so ganz, da ich (zum Glück) keinerlei Bezug dazu habe. Diese Passagen haben sich für mich darum schon sehr gezogen. Als der Täter dann über Umwege so gefunden wurde, fand ich das zwar wieder gut. Durch die für mich etwas zähen Teile, konnte ich das Buch leider nicht so durchsuchten, wie ich am Anfang dachte. Hätte ich gerne vorher gewusst, dass dies ein Thema ist. Dann hätte ich sicherlich eine andere Erwartungshaltung gehabt. Alles in allem werde ich aber bestimmt mal wieder zu einem Buch von diesem Autor greifen.
Mir ist zwar immer noch schleierhaft, wie man von "In the heat of the summer" auf "Das mörderische Paradies" kommt, aber andererseits war in meiner Ausgabe auch eine Doppelseite Werbung für die 5 Minuten Terrine von Maggi, also schiebe ich das einfach mal auf die 80er. Jedenfalls, deutscher Titel hin oder her, ein gutes Buch, bei dem ich wirklich die ganze Zeit über auf das Ende gespannt war und mitspekuliert habe. Trotzdem hätte ich mir mehr von diesen Momenten, bei denen man nicht fassen kann, was gerade passiert ist, gewünscht. Sie waren zwar da, aber ingsesamt kam der "Oh mein Gott!"-Effekt ein bisschen zu kurz. Am Ende kommt das, was der Mörder die ganze Zeit über vermitteln wollte jedenfalls deutlich zur Geltung und regt vielleicht auch den einen oder anderen zum Nachdenken an - und dazu, noch mehr von John Katzenbach zu lesen. :)
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
John Katzenbachs Debüt, mit dem er seinen Ruhm als Thriller-Autor begründete
Malcolm Anderson ist Polizeireporter in Miami, abgebrüht, mit allen Wassern gewaschen. Zunächst ist die ermordete junge Frau nur eine weitere gute Story. Doch alles wird anders, als der Mörder ihn anruft: Der Killer mag Andersons Storys, stellt weitere Morde in Aussicht und will ihm exklusiv Auskunft geben. Und er macht seine Ankündigung wahr. In den folgenden Wochen gibt es weitere Opfer, und jedes Mal bekommt Anderson einen Anruf. Er lässt sich auf das Spiel ein, macht durch seine Reportagen Schlagzeilen, erlangt Ruhm – und bemerkt nicht, dass er genau deshalb das nächste Opfer des Killers werden könnte ...
"John Katzenbach ist ein Autor, der zugleich tough und subtil schreibt." New York Times
Book Information
Author Description
John Katzenbach, geboren 1950, war ursprünglich Gerichtsreporter für den »Miami Herald« und die »Miami News«. Bei Droemer Knaur sind inzwischen zahlreiche Kriminalromane von ihm erschienen, darunter die Bestseller »Die Anstalt«, »Der Patient«, »Der Professor« und »Der Bruder". Zweimal war Katzenbach für den Edgar Award, den renommiertesten Krimipreis der USA, nominiert. Er lebt mit seiner Familie in Amherst im Westen des US-Bundesstaates Massachusetts.Weitere Informationen unter www.john-katzenbach.de und www.johnkatzenbach.com
Posts
Schöner Krimi für Einsteiger
Die Story liest sich schnell und flüssig. Was leider auch das Problem ist, es geht nicht in die Tiefe. Die Jagd nach dem Mörder wurde schon besser erzählt. Die Story und der Hintergrund also den Sog der Topstory des Reporters lässt sich sicherlich auf das eine oder andere reale Problem münzen.
Wer zu tief gräbt, bringt nicht nur sich selbst, sondern auch andere in Gefahr. 🔫
Die Geschichte ist spannend und hat mich grundsätzlich gefesselt, allerdings wurde sie für meinen Geschmack zu sehr in die Länge gezogen. 🙁 Zu viele Gespräche und überlange Kapitel haben den Lesefluss stark gebremst. Besonders enttäuschend fand ich das Ende: Statt eines packenden Finales blieb bei mir nur Verwirrung zurück. Dadurch hatte ich eher das Gefühl, umsonst gelesen zu haben. Schade, denn das Buch hätte mit seinem Potenzial wirklich großartig werden können. So reicht es für mich leider nur zu 3 Sternen statt 5. 😕

Worum geht´s? Als der lokale Polizeireporter Malcom Anderson zum Tatort eines Mordes an einer jungen Frau fährt, ahnt er nicht, welches Ausmaße dies für ihn und die gesamte Stadt haben wird. Die junge Tote ist der Auftakt einer brutalen Mordserie, und der Killer meldet sich telefonisch bei Anderson und stellt weitere Morde in Aussicht. Für jedes weitere Opfer erhält Anderson einen Anruf. Für den Reporter ist es die Story seines Lebens. Wie weit wird er gehen, für das nächste gute Titelblatt? Meine Meinung: Ein weiterer Katzenbach, der mich sehr gut unterhalten und überzeugen konnte. Ganz typisch für Katzenbach ist es, den Thriller nicht aus Sicht der Ermittler zu schreiben, sondern sich eines Außenstehenden zu bedienen, welchen er sodann in den Mittelpunkt stellt. Malcom Anderson ist ein normaler Zeitungsreporter, der für eine gute Story einiges tun würde. Hier wurden durch Katzenbach die verschiedenen Aspekte zwischen Polizei- und Pressearbeit ungemein gut hervorgehoben. Außerdem war es spannend zu sehen, wie beide Parteien ihre Schritte rechtfertigen und welche Gründe sie für ihr Handeln haben. Für den Reporter geht es nicht in erster Linie um eine sensationelle Story, auch, wenn es ihn natürlich persönlich sehr zufrieden stellt. Es geht auch um den Anspruch, der Öffentlichkeit Informationen zugänglich zu machen. Wie sensibel und verantwortungsvoll diese Aufgabe ist, spürt man hier, obwohl reine Fiktion, sofort! Der Thriller ist spannend und an einigen Stellen auch sehr temporeich. Die Charaktere sind sehr gut gezeichnet und die Jagd nach dem Serienmörder aufreibend. Anderson bringt sich zunehmend selbst in Gefahr, und merkt nicht, wie naiv er im Umgang mit diesem Psychopathen doch handelt. Letztlich ist es aber doch ein typischer Katzenbach. Solide, aber ohne groß überraschen zu können. Fazit: Angenehme Unterhaltung und von mir gibt es eine Leseempfehlung. An Katzenbachs Die Anstalt, Der Sumpf und Der Patient kommt das Buch aber nicht heran.
Ich beende das Buch mit gemischten Gefühlen. Der Schreibstil war für mich gut und auch das Ende hat mir gefallen. Allerdings hat mich ein wesentlicher Punkt gestört, welcher nicht im Klappentext steht, aber meiner Meinung nach dahin gehören würde. Es geht in dem Buch sehr viel um den Vietnamkrieg. Weil das aber nicht im Klappentext steht, hatte ich mir eine völlig andere Geschichte vorgestellt. Dieses Kapitel in der amerikanischen Geschichte interessiert mich ehrlich gesagt nicht so ganz, da ich (zum Glück) keinerlei Bezug dazu habe. Diese Passagen haben sich für mich darum schon sehr gezogen. Als der Täter dann über Umwege so gefunden wurde, fand ich das zwar wieder gut. Durch die für mich etwas zähen Teile, konnte ich das Buch leider nicht so durchsuchten, wie ich am Anfang dachte. Hätte ich gerne vorher gewusst, dass dies ein Thema ist. Dann hätte ich sicherlich eine andere Erwartungshaltung gehabt. Alles in allem werde ich aber bestimmt mal wieder zu einem Buch von diesem Autor greifen.
Mir ist zwar immer noch schleierhaft, wie man von "In the heat of the summer" auf "Das mörderische Paradies" kommt, aber andererseits war in meiner Ausgabe auch eine Doppelseite Werbung für die 5 Minuten Terrine von Maggi, also schiebe ich das einfach mal auf die 80er. Jedenfalls, deutscher Titel hin oder her, ein gutes Buch, bei dem ich wirklich die ganze Zeit über auf das Ende gespannt war und mitspekuliert habe. Trotzdem hätte ich mir mehr von diesen Momenten, bei denen man nicht fassen kann, was gerade passiert ist, gewünscht. Sie waren zwar da, aber ingsesamt kam der "Oh mein Gott!"-Effekt ein bisschen zu kurz. Am Ende kommt das, was der Mörder die ganze Zeit über vermitteln wollte jedenfalls deutlich zur Geltung und regt vielleicht auch den einen oder anderen zum Nachdenken an - und dazu, noch mehr von John Katzenbach zu lesen. :)













