Der Poet

Der Poet

Hardback
4.431
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Description

Die Polizei steht vor einer Serie verdächtiger Todesfälle von Polizisten, die rätselhafte Abschiedsbriefe hinterließen - Verse aus Gedichten von Edgar Allan Poe. Wer ist der "Poet", der Serienkiller, der es auf Polizisten abgesehen hat? "Michael Connellys Thriller spielt geschickt mit den Ängsten seiner Leser." Der Spiegel

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Adventure
Format
Hardback
Pages
544
Price
7.20 €

Posts

4
All
5

Spannend, wendungsreich und mitreißend. Ein Krimi bei dem das Offensichtliche dann doch nicht ist, was es zu seinen scheint.

3

Gut geschriebener, solider Krimi, aber eben nichts Besonderes. Wenn man viel in diesem Genre liest, dann kennt man viele der genutzten Elemente schon und die Handlung wird schnell druchschaubar. Dennoch sind die Charaktere gut gestaltet und auch wenn das Buch hier und da kleine Längen hat, ist es leicht und flüssig zu lesen und man wird durchaus gut unterhalten. Trotzdem bin ich mir noch nicht sicher ob ich die anderen Bände der Reihe lesen werde, da mich vor allem das Ende nicht wirklich überrascht hat bzw. mich nicht so richtig überzeugt hat.

5

Spannung pur

Ein etwas anderes Buch von Michael Connelly. Der Protagonist ist keiner der üblichen Verdächtigen, die man sonst kennt (Bosch oder Haller). Sondern der Journalist Jack McEvoy. Bei dem Beruf des Hauptakteurs zeigt sich auch, dass es sich um ein sehr persönliches Buch ist. Der Autor ist/war selbst Journalist und das zeigt sich in sehr viel berufsbezogenen Kleinkram. Dieses dient allerdings auch nur um die wirklich packende Story am Laufen zu halten. Die Suche nach dem Poet ist extrem spannend, voller Wendungen und sehr gut zu lesen.

5

"Schalten sie ihre Taschenlampen ein. Ich werde hier im Dunklen leben und sterben." (Seite 187) Jack McEvoy ist Polizeireporter bei der Rocky Mountain News in Denver, als er die unerwartete Nachricht vom Tod seines Zwillingsbruders Sean erhält, der als Detective bei der Mordkommission gearbeitet hat. Sean war schwer depressiv, denn es quälte ihn, dass es ihm nicht gelungen war, einen besonders brutalen Mordfall aufzuklären. Selbstmord soll es gewesen sein, als er sich mit seiner Dienstwaffe in seinem Auto erschossen hat - seine Abschiedsworte geschrieben auf der beschlagenen Windschutzscheibe lauteten: "Jenseits von Raum. Jenseits von Zeit." und diese Zeilen sind Teil aus dem Gedicht "Traumland" von Edgar Allan Poe. Doch Jack widerstrebt es zu glauben, dass sein Bruder so etwas tun würde, obwohl die Beweislage erdrückend ist. Kurzerhand beschließt er, einen Artikel über den Tod seines Bruders zu schreiben und findet bei seinen Nachforschungen heraus, dass es eine ganze Reihe ähnlicher Selbstmorde von anderen Kriminalbeamten gibt. Die Fälle werden erneut untersucht und als klar wird, dass Jack recht hat, kommt auch das FBI ins Spiel - und "Der Poet" ist noch lange nicht fertig. ➸ 680 Seiten - weggesnackt in weniger als zwei Tagen. Ich denke, dass das schon eine Menge darüber aussagt, wie grandios spannend und fesselnd ich dieses Buch fand. Und dabei war es ein glücklicher Zufall, dass ich überhaupt auf diesen Autor gestoßen bin, da er in einem anderen Krimi als äußerst lesenswert empfohlen wurde. Michael Connelly hat bereits einige Bücher um seinen Ermittler "Harry Bosch" veröffentlicht, "Der Poet" hingegen ist der erste Band der Jack McEvoy-Reihe. Was mir, neben den zahlreichen Poe Referenzen, besonders gut gefallen hat ist die Tatsache, dass der Autor sich sehr auf die Psychologie seiner Figuren und deren Beweggründe für ihr Verhalten konzentriert. Ihre Entwicklung ist großartig beschrieben, die Spannung mit dem ersten Satz gleichbleibend auf hohem Niveau. Ich konnte das Buch schwer aus der Hand legen, und selbst nachdem ich es getan hatte, träumte ich in der Nacht von dieser Geschichte, die von Seite zu Seite immer düsterer und brutaler zu werden scheint. Zusätzlich zu Jacks Ich-Erzählung bekommt der Leser auch die Stimme des Hauptverdächtigen William Gladden zu hören, was aufgrund des empfindlichen Themas ziemlich heftig und eindringlich zu lesen war. Die Möglichkeiten ihn überhaupt aufzuspüren, zu verfolgen und dingfest zu machen waren zu der Zeit, in der dieser Fall spielt, sehr begrenzt. Michael Connelly hat dieses Buch im Jahr 1995 geschrieben und ein Jahr später veröffentlicht - das heißt konkret, dass es Handys und das Internet, so wie wir es heute kennen, noch gar nicht gab. Internetkriminalität und die Verbreitung illegaler Inhalte scheint heute normal, die Anwendung neuer Technologien ist auch für FBI und Polizei unerlässlich, und wenn gerade letzteres wegfällt, verschafft das den Tätern einen enormen Vorteil. Mehr als einmal, als ich Jack und dem FBI auf der Jagd nach dem Mörder folgte, war ich sicher, dass ich nun herausgefunden habe wie der Hase nun läuft, aber just in dem Moment bekommt das Buch einen neue Wendung und ich war wieder auf dem Holzweg. Selbst die letzten Kapitel nehmen nochmal so immens an Fahrt auf, dass ich kaum still sitzen bleiben konnte. Fazit: Was für ein packender, düsterer und intelligent geschriebener Krimi! Ich brauch unbedingt mehr von Michael Connelly und seinen Figuren! Definitiv ein Jahreshighlight.

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