Der Orchideenkäfig

Der Orchideenkäfig

Paperback
3.01
KürzestgeschichtenLebendige StadtSf-StorysWerkausgabe

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Description

»Was sind das für Fäden?« »Mit ihnen leiten wir angenehme Vorstellungen zu: Ruhe, Zufriedenheit, Glück – und anderes, wofür ihr keine Worte habt.« »Denken sie nicht?« »Wozu sollten sie denken? Glück kommt nur durch das Gefühl. Alles andere stört.« Eine tote Stadt auf einem fernen Planeten, zwei Gruppen von Menschen, die sie zu erforschen versuchen. Schritt für Schritt dringen sie ein – in den äußeren Ring mit den Bauwerken einer ultramodernen Technik, in die halbverfallene mittelalterliche Innenstadt und schließlich in das geheimnisumwitterte Zentrum. Aber ist die Stadt wirklich tot? Die Fabriken beginnen wieder zu arbeiten, die Automaten greifen ein, und irgendwo im Hintergrund liegt noch etwas verborgen, das vielleicht wieder erwachen könnte. Sind es Menschen oder fremdartige Maschinenwesen? Herbert W. Franke führt den Leser in eine beklemmend fremdartige Welt, erst nach der verblüffenden Lösung wird klar, was hinter den unheimlichen Abenteuern der Eindringlinge steht – nicht eine kosmische Seltsamkeit, sondern eine bedrohliche Entwicklung, die den Menschen genauso betreffen könnte. Frankes Roman ist somit eine Parabel von der Evolution des Menschen im Zeitalter technischer Kommunikation. Mit editorischen Anmerkungen von Ulrich Blode. Das Titelbild schuf Thomas Franke.x

Book Information

Main Genre
Sci-Fi
Sub Genre
N/A
Format
Paperback
Pages
184
Price
16.40 €

Posts

1
All
3

German review below/ deutsche Rezension unten This book is based on a fascinating idea: exploring an abandoned city on a strange planet. Taking only the pure plot into account, it is quite successfully executed. The town is mysterious and discovering it bit by bit made for a fun experience. I also enjoyed the writing style and the 60s language the characters use (at least in the German original) creates a slight retro feeling. However, I couldn’t stand the protagonists. Considering this premise, I expected scientists, explorers - just professional adults, instead they seemed like little children, teenagers at most, in the way they interacted. They complained all the time, had no real motivation expect competition, made stupid choices and treated each other terribly. There is more context revealed for this later on, but that didn’t change that I didn’t like reading about these annoying people. The science fiction aspects in this book worked well for me and with different main characters this would probably have delivered what I want from classic SF. Unfortunately, I couldn’t fully enjoy the novel as it is. Dieses Buch basiert auf einer spannenden Idee: der Erkundung einer verlassenen Stadt auf einem fremden Planeten. Tatsächlich fand ich, wenn man nur auf die pure Handlung achtet, dass diese auch gut umgesetzt war. Die Stadt ist mysteriös und Stück für Stück mehr von ihr zu entdecken war ein faszinierendes Leseerlebnis. Der Schreibstil war auch sehr angenehm und die, aus heutiger Sicht, etwas ältere Sprache, die die Figuren verwenden, gibt dem ganzen einen leichten Retro-Flair. Allerdings konnte ich die Protagonisten überhaupt nicht ertragen. Von der Prämisse her habe ich Wissenschaftler, Forscher, einfach erwachsene professionelle Menschen erwartet, stattdessen wirkten die handelnden Charaktere wie kleine Kinder, bestenfalls Teenager, in ihrer Interaktion miteinander. Das äußerte sich u.a. darin, dass sie sich die ganze Zeit beschweren, keine Motivation für die Erkundung haben außer besser als andere zu sein, unkluge Entscheidungen treffen und sich gegenseitig furchtbar behandeln. Später erhält man dazu ein wenig mehr Kontext, das ändert aber nichts daran, dass ich ungern über diese Leute gelesen habe. Die Science Fiction Aspekte dieses Buches haben mir sehr gefallen und ich denke mit anderen Protagonisten hätte es mir liefern können, wonach ich in klassischer SF suche. Ich möchte auch die liebevolle Gestaltung dieser Auflage loben. Leider konnte ich den Roman, so wie er ist, nicht vollständig genießen.

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