Blick ins Buch

Sci-Fi

Der Orchideenkäfig

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Über das Buch

Mensch oder Maschine?Eine tote Stadt auf einem fernen Planeten, die von zwei Gruppen von Menschen erforscht wird. Schritt für Schritt dringen sie ein – in den äußeren Ring mit Bauwerken einer ultramodernen Technik, in die halbverfallene mittelalterliche Innenstadt und schließlich in das geheimnisvolle Zentrum. Aber ist die unheimliche Stadt wirklich tot? Plötzlich beginnen die Fabriken wieder zu arbeiten, die Automaten greifen ein, und irgendwo im Hintergrund liegt noch etwas verborgen, das vielleicht erwachen könnte …

Editionen (3)

ISBN9783641145866
VerlagHeyne
Erscheinungsdatum21.07.14

Rezensionen & Bewertungen

1 Bewertungen

1 Rezensionen

3,0

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  • jersy104
    jersy104

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    3,0

    German review below/ deutsche Rezension unten This book is based on a fascinating idea: exploring an abandoned city on a strange planet. Taking only the pure plot into account, it is quite successfully executed. The town is mysterious and discovering it bit by bit made for a fun experience. I also enjoyed the writing style and the 60s language the characters use (at least in the German original) creates a slight retro feeling. However, I couldn’t stand the protagonists. Considering this premise, I expected scientists, explorers - just professional adults, instead they seemed like little children, teenagers at most, in the way they interacted. They complained all the time, had no real motivation expect competition, made stupid choices and treated each other terribly. There is more context revealed for this later on, but that didn’t change that I didn’t like reading about these annoying people. The science fiction aspects in this book worked well for me and with different main characters this would probably have delivered what I want from classic SF. Unfortunately, I couldn’t fully enjoy the novel as it is. Dieses Buch basiert auf einer spannenden Idee: der Erkundung einer verlassenen Stadt auf einem fremden Planeten. Tatsächlich fand ich, wenn man nur auf die pure Handlung achtet, dass diese auch gut umgesetzt war. Die Stadt ist mysteriös und Stück für Stück mehr von ihr zu entdecken war ein faszinierendes Leseerlebnis. Der Schreibstil war auch sehr angenehm und die, aus heutiger Sicht, etwas ältere Sprache, die die Figuren verwenden, gibt dem ganzen einen leichten Retro-Flair. Allerdings konnte ich die Protagonisten überhaupt nicht ertragen. Von der Prämisse her habe ich Wissenschaftler, Forscher, einfach erwachsene professionelle Menschen erwartet, stattdessen wirkten die handelnden Charaktere wie kleine Kinder, bestenfalls Teenager, in ihrer Interaktion miteinander. Das äußerte sich u.a. darin, dass sie sich die ganze Zeit beschweren, keine Motivation für die Erkundung haben außer besser als andere zu sein, unkluge Entscheidungen treffen und sich gegenseitig furchtbar behandeln. Später erhält man dazu ein wenig mehr Kontext, das ändert aber nichts daran, dass ich ungern über diese Leute gelesen habe. Die Science Fiction Aspekte dieses Buches haben mir sehr gefallen und ich denke mit anderen Protagonisten hätte es mir liefern können, wonach ich in klassischer SF suche. Ich möchte auch die liebevolle Gestaltung dieser Auflage loben. Leider konnte ich den Roman, so wie er ist, nicht vollständig genießen.

    4. Sept. 2022

Autorin / Autor

Über Herbert W. Franke

Herbert W. Franke, 1927 in Wien geboren, promovierte in Physik und war bis 1956 für Siemens tätig, bevor er sich dem Schreiben und seiner universitären Karriere widmete. Seit den Siebzigerjahren hatte er immer wieder Lehraufträge, unter anderem zur Computergrafik/Computerkunst. Neben Sachbuchpublikationen ist Franke vor allem für seine Science-Fiction-Romane bekannt, die in zahlreiche Sprachen übersetzt wurden. Der Autor lebt und arbeitet südlich von München.

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