Der mechanische Prinz
Buy Now
By using these links, you support READO. We receive an affiliate commission without any additional costs to you.
Description
Er war, so scheint es ihm, von Anfang an das egalste Kind der Welt. Das traurigste ... Das sprachloseste ... Dann, eines Morgens vor der U-Bahn, erhält Max von einem einarmigen Bettler ein unglaubliches Geschenk, ein goldenes Ticket, mit dem er an Orte reisen kann, wo nur wenige hinkommen: die Refugien. Nur dort kann Max sich seiner Traurigkeit stellen, nur dort kann er sein Leben verändern und sein Herz retten. Versagt er, wird der mechanische Prinz, der Herrscher über die Refugien, ein schreckliches Pfand von ihm einbehalten, und, beinahe noch schlimmer, sein elendes Leben wird weitergehen wie bisher ... "
Book Information
Author Description
Andreas Steinhöfel wurde 1962 in Battenberg geboren. Er ist Autor zahlreicher, vielfach preisgekrönter Kinder- und Jugendbücher, wie z. B. »Die Mitte der Welt«. Für »Rico, Oskar und die Tieferschatten« erhielt er u. a. den Deutschen Jugendliteraturpreis. Nach Peter Rühmkorf, Loriot, Robert Gernhardt und Tomi Ungerer hat Andreas Steinhöfel 2009 den Erich Kästner Preis für Literatur verliehen bekommen. 2013 wurde er mit dem Sonderpreis des Deutschen Jugendliteraturpreises für sein Gesamtwerk ausgezeichnet und 2017 folgte der James-Krüss-Preis. Zudem wurde er für den ALMA und den Hans-Christian-Andersen-Preis nominiert. Andreas Steinhöfel ist als erster Kinder- und Jugendbuchautor Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung. Seine Serie über Rico und Oskar wurde sehr erfolgreich fürs Kino verfilmt. Zusätzlich zu seiner Autorentätigkeit arbeitet er als Übersetzer und Rezensent und schreibt Drehbücher. Seit 2015 betätigt er sich in seiner Filmfirma sad ORIGAMI als Produzent von Kinderfilmen.
Posts
"Wenn es ganz schlimm wird oder du irgendwann nicht mehr weiterweißt, dann denk an etwas Schönes. Verstehst du mich? Denk an das Schönste, was du je erlebt hast, an einen Moment, in dem du glücklich warst." Zum Cover: Also, ehrlich, ich mag es mal so gar nicht. Es ist nicht so, dass es potthässlich ist. Die Fendern und das goldene Ticket, die in der Geschichte auch eine entscheidene Rolle spielen, sind gut gemacht, aber der Junge auf dem Cover sieht irgendwie seltsam aus. Vielleicht liegt das an der grafischen Darstellung, doch ich habe mir Max im Buch auch komplett anders vorgestellt. Naja, letztlich kommt es nun eher auf diesen an, aber das Auge guckt ja trotzdem mit, nicht? Zum Inhalt: Schon immer hatte Max das Gefühl, er sei nicht nur das "egalste" Kind der Welt, sondern auch das traurigste, und das sprachloseste ... Eines Morgens bekommt er von einem einarmigen Bettler ein unglaubliches Geschenk: ein goldenes Ticket. Mit ihm gelingt es dem Jungen an Orte zu reisen, an die nur wenige gelangen, in die Refugien. Nur dort kann Max sich mit seiner Traurigkeit auseinander setzen, nur dort kann er sein Leben verändern und sein Herz retten. Es muss ihm gelingen, denn dort regiert der mechanische Prinz ... Eine atemberaubende Geschichte entwickelt sich für ihn, die sehr schnell zu einem unglaublichen Abenteuer wird. Meine Meinung: "Der mechanische Prinz" beschreibt nun also eine spannende Abenteuerreise ins Innere der Seele, die dem Jungen Max seine seelische Gesundheit zu retten hilft. Max ist ein typisches Wohlstandskind, charakterisiert den jugendlichen Helden, der sich bislang nicht eingestehen wollte, dass es ihm nicht gut geht. Schließlich muss er nicht Hunger leiden und hat auch keine schwere Krankheit. Dennoch stauen sich Hass und Wut in ihm an, sodass er den Kampf gegen die Verhärtung seines Herzens aufnimmt und mithilfe eines goldenen Tickets in phantastische Refugien reist, wo er viele Abenteuer zu bestehen hat. Wer will, der findet Anspielungen auf "Peter Pan" oder den "Zauberer von Oz", doch die Geschichte ist auch so spannend und witzig erzählt. Was definitiv ein Pluspunkt war, ist der Humor, der zwischen Max und dem Autoren, dem er seine Geschichte anvertraut, passiert. Ich habe wirklich selten bei einem Buch so schmunzeln müssen. Allerdings hat mir die Offenbarung am Schluss irgendwie so gar nicht zugesagt. Vielleicht bin ich da paranoit, keine Ahnung? Grundsätzlich ist die Beschreibung aber sehr gut. Sowohl von den Charakteren, besonders hervorzuheben der mechanische Prinz, als auch von den Ortschaften, die größtenteils sich wohl im Kopf abspielen, oder in der Seele wie man es eben nennen mag, doch eigentlich ist der Handlungsort Berlin. Für mich auch wieder ein Vorteil, weil ich mich sehr gut dort auskenne. Aber ... naja~ Fazit: Es hat mich nicht gerade umgehauen, war jedoch auch nicht schlecht. Darum bekommt "der mechanische Prinz" von mir solide 3 Sterne. Die Idee klang schon sehr gut, letztendlich war sie es auch, aber mir hat die Wendung am Ende wie gesagt nicht so gefallen, deshalb sprang halt auch kein weiterer Stern für das Buch ab. Obwohl ich gestehen muss, dass ich mir vom Klappentext her etwas vollkommen anderes vorgestellt habe. Dementsprechend gingen meine Erwartungen eben auch in eine andere Richtung, wie die Dinge, die in dem Buch angesprochen wurden.
Description
Er war, so scheint es ihm, von Anfang an das egalste Kind der Welt. Das traurigste ... Das sprachloseste ... Dann, eines Morgens vor der U-Bahn, erhält Max von einem einarmigen Bettler ein unglaubliches Geschenk, ein goldenes Ticket, mit dem er an Orte reisen kann, wo nur wenige hinkommen: die Refugien. Nur dort kann Max sich seiner Traurigkeit stellen, nur dort kann er sein Leben verändern und sein Herz retten. Versagt er, wird der mechanische Prinz, der Herrscher über die Refugien, ein schreckliches Pfand von ihm einbehalten, und, beinahe noch schlimmer, sein elendes Leben wird weitergehen wie bisher ... "
Book Information
Author Description
Andreas Steinhöfel wurde 1962 in Battenberg geboren. Er ist Autor zahlreicher, vielfach preisgekrönter Kinder- und Jugendbücher, wie z. B. »Die Mitte der Welt«. Für »Rico, Oskar und die Tieferschatten« erhielt er u. a. den Deutschen Jugendliteraturpreis. Nach Peter Rühmkorf, Loriot, Robert Gernhardt und Tomi Ungerer hat Andreas Steinhöfel 2009 den Erich Kästner Preis für Literatur verliehen bekommen. 2013 wurde er mit dem Sonderpreis des Deutschen Jugendliteraturpreises für sein Gesamtwerk ausgezeichnet und 2017 folgte der James-Krüss-Preis. Zudem wurde er für den ALMA und den Hans-Christian-Andersen-Preis nominiert. Andreas Steinhöfel ist als erster Kinder- und Jugendbuchautor Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung. Seine Serie über Rico und Oskar wurde sehr erfolgreich fürs Kino verfilmt. Zusätzlich zu seiner Autorentätigkeit arbeitet er als Übersetzer und Rezensent und schreibt Drehbücher. Seit 2015 betätigt er sich in seiner Filmfirma sad ORIGAMI als Produzent von Kinderfilmen.
Posts
"Wenn es ganz schlimm wird oder du irgendwann nicht mehr weiterweißt, dann denk an etwas Schönes. Verstehst du mich? Denk an das Schönste, was du je erlebt hast, an einen Moment, in dem du glücklich warst." Zum Cover: Also, ehrlich, ich mag es mal so gar nicht. Es ist nicht so, dass es potthässlich ist. Die Fendern und das goldene Ticket, die in der Geschichte auch eine entscheidene Rolle spielen, sind gut gemacht, aber der Junge auf dem Cover sieht irgendwie seltsam aus. Vielleicht liegt das an der grafischen Darstellung, doch ich habe mir Max im Buch auch komplett anders vorgestellt. Naja, letztlich kommt es nun eher auf diesen an, aber das Auge guckt ja trotzdem mit, nicht? Zum Inhalt: Schon immer hatte Max das Gefühl, er sei nicht nur das "egalste" Kind der Welt, sondern auch das traurigste, und das sprachloseste ... Eines Morgens bekommt er von einem einarmigen Bettler ein unglaubliches Geschenk: ein goldenes Ticket. Mit ihm gelingt es dem Jungen an Orte zu reisen, an die nur wenige gelangen, in die Refugien. Nur dort kann Max sich mit seiner Traurigkeit auseinander setzen, nur dort kann er sein Leben verändern und sein Herz retten. Es muss ihm gelingen, denn dort regiert der mechanische Prinz ... Eine atemberaubende Geschichte entwickelt sich für ihn, die sehr schnell zu einem unglaublichen Abenteuer wird. Meine Meinung: "Der mechanische Prinz" beschreibt nun also eine spannende Abenteuerreise ins Innere der Seele, die dem Jungen Max seine seelische Gesundheit zu retten hilft. Max ist ein typisches Wohlstandskind, charakterisiert den jugendlichen Helden, der sich bislang nicht eingestehen wollte, dass es ihm nicht gut geht. Schließlich muss er nicht Hunger leiden und hat auch keine schwere Krankheit. Dennoch stauen sich Hass und Wut in ihm an, sodass er den Kampf gegen die Verhärtung seines Herzens aufnimmt und mithilfe eines goldenen Tickets in phantastische Refugien reist, wo er viele Abenteuer zu bestehen hat. Wer will, der findet Anspielungen auf "Peter Pan" oder den "Zauberer von Oz", doch die Geschichte ist auch so spannend und witzig erzählt. Was definitiv ein Pluspunkt war, ist der Humor, der zwischen Max und dem Autoren, dem er seine Geschichte anvertraut, passiert. Ich habe wirklich selten bei einem Buch so schmunzeln müssen. Allerdings hat mir die Offenbarung am Schluss irgendwie so gar nicht zugesagt. Vielleicht bin ich da paranoit, keine Ahnung? Grundsätzlich ist die Beschreibung aber sehr gut. Sowohl von den Charakteren, besonders hervorzuheben der mechanische Prinz, als auch von den Ortschaften, die größtenteils sich wohl im Kopf abspielen, oder in der Seele wie man es eben nennen mag, doch eigentlich ist der Handlungsort Berlin. Für mich auch wieder ein Vorteil, weil ich mich sehr gut dort auskenne. Aber ... naja~ Fazit: Es hat mich nicht gerade umgehauen, war jedoch auch nicht schlecht. Darum bekommt "der mechanische Prinz" von mir solide 3 Sterne. Die Idee klang schon sehr gut, letztendlich war sie es auch, aber mir hat die Wendung am Ende wie gesagt nicht so gefallen, deshalb sprang halt auch kein weiterer Stern für das Buch ab. Obwohl ich gestehen muss, dass ich mir vom Klappentext her etwas vollkommen anderes vorgestellt habe. Dementsprechend gingen meine Erwartungen eben auch in eine andere Richtung, wie die Dinge, die in dem Buch angesprochen wurden.







