Der Mann, der die Welt ordnete
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Description
«Gott schuf, Linné ordnete»: ein faszinierender Roman über den schwedischen Botaniker Carl von Linné
Von Leidenschaft, Ehrgeiz und Besessenheit getrieben, ringen zwei Forscher in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts um Anerkennung. Carl von Linné will Gottes Schöpfung, die Flora und Fauna, nach einem von ihm entwickelten System ordnen und zum berühmtesten Botaniker aller Zeiten werden. Zunächst wird der Schwede verkannt, publiziert aber schließlich bahnbrechende Schriften und unternimmt abenteuerliche Forschungsreisen. Erbittert bekämpft wird er dabei von dem deutschen Arzt Johann Georg Siegesbeck. Der Wissenschaftler hat sich einen bescheidenen Namen gemacht und verfasst selbst botanische Schriften. Schriften, die hinfällig werden, sollte sich Linnés Sexualsystem zur Pflanzenbestimmung durchsetzen – in Siegesbecks Augen nichts als Ketzerei …
Book Information
Author Description
Axel S. Meyer, 1968 in Braunschweig geboren, studierte Germanistik und Geschichte. Heute lebt er in Rostock, wo er als Redakteur der Ostsee-Zeitung tätig ist. Bei Rowohlt hat er bereits mehrere historische Romane veröffentlicht, darunter die erfolgreiche Reihe um den Wikinger Hakon und zuletzt den Roman «Der Mann, der die Welt ordnete» über den schwedischen Naturforscher Carl von Linné.
Posts
Ein teils amüsanter und teils fiktiver Roman über den Naturforscher Carl von Linné.
Axel S. Meyer hat mit seinem Roman "Der Mann, der die Welt ordnete" ein leicht ironisches Werk über den schwedischen Naturforscher Carl von Linné geschaffen, in dem er Historisches gekonnt mit Fiktivem verknüpft. Inhaltsangabe: Uppsala, 1753: Von Kindheit an fasziniert von der geheimnisvollen Schönheit der Pflanzen, steht der Botaniker Carl von Linné kurz davor, eine bahnbrechende Schrift zu veröffentlichen. Seinem selbstbewusstem Credo "Gott schuf, Linné ordnete" folgend, will er die Flora und Fauna nach einem von ihm entwickelten System kategorisieren und der berühmteste Naturforscher aller Zeiten werden. Erbittert bekämpft wird der Schwede von dem deutschen Arzt Johann Georg Siegesbeck. Der Wissenschaftler hat sich einen bescheidenen Namen gemacht und verfasst selbst botanische Schriften. Schriften, die hinfällig werden, sollte sich Linnés Sexualsystem zur Pflanzenbestimmung durchsetzen... Als ich das Buch im Buchladen entdeckte und den Klappentext las, wurde ich direkt neugierig auf die Geschichte. Erst recht, als ich las, dass es sich um eine leicht ironische Geschichte handelt. Der Schreibstil ist sprachlich sehr angenehm und leicht zu lesen. Die Achtsamkeit des Leser wird vor allem in den Jahreszahlen der Kapitelüberschrift erfordert, denn die Geschichte wechselt zwischen den Personen auch in den Jahreszahlen. Während wir Linnés Leben von Kindheit an begleiten, treffen wir Siegesbeck immer in dem Konflikt mit Linné einige Jahre später an. Fazit: Meyer hat hier einen tollen und oftmals wirklich sehr amüsanten Mix aus historischem Hintergrund und fiktiver Geschichte geschaffen. Mein einziges Manko an diesem Buch sind die phasenweise unnötigen Längen, die mich persönlich zwischenzeitlich etwas gelangweilt haben. Trotz allem bin ich aber sehr neugierig auf Meyers neues Buch, in dem er sich mit dem Traum vom Fliegen von Otto Lilienthal und Graf Ferdinand von Zeppelin befasst. Es steht hier schon bereit und wartet nur darauf gelesen zu werden.

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«Gott schuf, Linné ordnete»: ein faszinierender Roman über den schwedischen Botaniker Carl von Linné
Von Leidenschaft, Ehrgeiz und Besessenheit getrieben, ringen zwei Forscher in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts um Anerkennung. Carl von Linné will Gottes Schöpfung, die Flora und Fauna, nach einem von ihm entwickelten System ordnen und zum berühmtesten Botaniker aller Zeiten werden. Zunächst wird der Schwede verkannt, publiziert aber schließlich bahnbrechende Schriften und unternimmt abenteuerliche Forschungsreisen. Erbittert bekämpft wird er dabei von dem deutschen Arzt Johann Georg Siegesbeck. Der Wissenschaftler hat sich einen bescheidenen Namen gemacht und verfasst selbst botanische Schriften. Schriften, die hinfällig werden, sollte sich Linnés Sexualsystem zur Pflanzenbestimmung durchsetzen – in Siegesbecks Augen nichts als Ketzerei …
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Axel S. Meyer, 1968 in Braunschweig geboren, studierte Germanistik und Geschichte. Heute lebt er in Rostock, wo er als Redakteur der Ostsee-Zeitung tätig ist. Bei Rowohlt hat er bereits mehrere historische Romane veröffentlicht, darunter die erfolgreiche Reihe um den Wikinger Hakon und zuletzt den Roman «Der Mann, der die Welt ordnete» über den schwedischen Naturforscher Carl von Linné.
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Ein teils amüsanter und teils fiktiver Roman über den Naturforscher Carl von Linné.
Axel S. Meyer hat mit seinem Roman "Der Mann, der die Welt ordnete" ein leicht ironisches Werk über den schwedischen Naturforscher Carl von Linné geschaffen, in dem er Historisches gekonnt mit Fiktivem verknüpft. Inhaltsangabe: Uppsala, 1753: Von Kindheit an fasziniert von der geheimnisvollen Schönheit der Pflanzen, steht der Botaniker Carl von Linné kurz davor, eine bahnbrechende Schrift zu veröffentlichen. Seinem selbstbewusstem Credo "Gott schuf, Linné ordnete" folgend, will er die Flora und Fauna nach einem von ihm entwickelten System kategorisieren und der berühmteste Naturforscher aller Zeiten werden. Erbittert bekämpft wird der Schwede von dem deutschen Arzt Johann Georg Siegesbeck. Der Wissenschaftler hat sich einen bescheidenen Namen gemacht und verfasst selbst botanische Schriften. Schriften, die hinfällig werden, sollte sich Linnés Sexualsystem zur Pflanzenbestimmung durchsetzen... Als ich das Buch im Buchladen entdeckte und den Klappentext las, wurde ich direkt neugierig auf die Geschichte. Erst recht, als ich las, dass es sich um eine leicht ironische Geschichte handelt. Der Schreibstil ist sprachlich sehr angenehm und leicht zu lesen. Die Achtsamkeit des Leser wird vor allem in den Jahreszahlen der Kapitelüberschrift erfordert, denn die Geschichte wechselt zwischen den Personen auch in den Jahreszahlen. Während wir Linnés Leben von Kindheit an begleiten, treffen wir Siegesbeck immer in dem Konflikt mit Linné einige Jahre später an. Fazit: Meyer hat hier einen tollen und oftmals wirklich sehr amüsanten Mix aus historischem Hintergrund und fiktiver Geschichte geschaffen. Mein einziges Manko an diesem Buch sind die phasenweise unnötigen Längen, die mich persönlich zwischenzeitlich etwas gelangweilt haben. Trotz allem bin ich aber sehr neugierig auf Meyers neues Buch, in dem er sich mit dem Traum vom Fliegen von Otto Lilienthal und Graf Ferdinand von Zeppelin befasst. Es steht hier schon bereit und wartet nur darauf gelesen zu werden.








