Der Kontrabass als Metapher des Lebens
Zu diesem Buch bin ich ganz unverhofft gekommen, denn ich las einen ziemlich dicken Wälzer und meine Handtasche hatte leider mur sehr wenig Platz, also musste ein dünnes Büchlein her, mit dem man mal einen Tag überbrücken kann. So kam ich zu Patrick Süskinds Kontrabass. Das Cover zeigt in Comic Art einen Menschen, aus der Interpretation heraus könnte es ein Mann sein, welcher mit einem gelbem Schal und einem blauen langen Hemd bekleidet ist. In seinem Arm hält er den Koffer eines Kontrabasses. In Diogenes Manier ist das Cover auf weißem Hintergrund in einem dünnen Rahmen. Ein Mann, Mitte 30, namenlosen erzählt über das Leben eines Kontrabassisten. Mit allen Höhen und Tiefen. Mit einem zynischen Unterton in der Stimme, weil das Leben nicht einem schönen, geradlinigem Muster folgt. Er berichtet über die Einsamkeit die durch das Musikerleben entsteht und über die Liebe, die er seinem Instrument zugesteht. Meiner Meinung nach ein dragik-komödiantisches Ein-Mann-Stück, welches sicher mehr Wirkung auf der Bühne erzeugt, als auf dem Papier.






