Der Herzschlag der Toten
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Description
Ein brutaler Mord erschüttert Hamburg. Und es bleibt nicht bei dem einen ...
Hamburg 1887. In einem Kontor wird die Leiche einer jungen Frau entdeckt, die mit zahllosen Messerstichen getötet wurde. Der Fall wird zur Bewährungsprobe für den frisch zum Criminalcommissar beförderten Hermann Rieker. Bei seinen Ermittlungen trifft er auf Johanna Ahrens, Tochter eines Richters, die heimlich arme Frauen im Gängeviertel unterrichtet. Da Johanna in der Toten eine ihrer Schülerinnen erkennt, stellt sie auf eigene Faust Nachforschungen an. Dabei lernt sie einen Totenfotografen kennen, dessen Anatomiekenntnisse eine entscheidende Wendung für den Fall bringen. Doch als ein weiterer Mord die Hafenstadt erschüttert, wird klar: Der Täter kann jeden Moment erneut zuschlagen ...
Düster, atmosphärisch, atemberaubend spannend – der erste Fall für Criminalcommissar Hermann Rieker und Richterstochter Johanna Ahrens.
»Ein atmosphärischer und spannender historischer Krimi. Die Protagonisten überzeugen und ergänzen die Handlung mit Charme und Charisma.« Histo Couch
»Ein spannender und im besten Sinne unterhaltsam konstruierter historischer Kriminalroman (…). Zum Schluss überrascht Ralph H. Dorweiler noch mit einem besonderen Kniff und einer weiteren Anknüpfung an historische Ereignisse.« Krimi Couch
»In ›Der Herzschlag der Toten‹ verbindet Ralf Dorweiler die Entwicklung der Fotografie in der Kriminalistik mit einem fesselnden fiktiven Verbrechen zu einem historischen Krimi.« Literatur Radio Hörbahn
Book Information
Author Description
Ralf H. Dorweiler studierte Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft in Köln, arbeitete als Schauspieler, im Management für internationale Konzerne und schließlich als Redakteur bei einer großen Tageszeitung. 2006 erschien sein erster Roman. Mittlerweile ist er hauptberuflicher Schriftsteller und lebt mit seiner Frau in Bad Pyrmont.
Posts
Unterhaltsamer und spannender historischer Krimi
Herzschlag der Toten ist ein Krimi, der in Hamburg im Jahr 1887 spielt. In einem alten, unbenutzten Kontor entdecken zwei Stadtstreuner eine Frauenleiche. Die junge Frau ist mit mehreren Messerstichen getötet worden und sitzt in einer sehr obszönen Pose im Dreck auf dem Boden. Den Beiden gefällt der Anblick nicht und sie wickeln die Leiche in eine Decke. Damit verwischen sie natürlich auch die Spuren, Spuren, die der frisch ernannte Criminalcommissar Hermann Rieker bestimmt gerne gesehen hätte. So muss er mit dem vorliebnehmen, was er vorfindet. Nicht genug, dass er von einem Kollegen unter Druck gesetzt wird, schnell den Fall aufzuklären, kommt ihm auch noch Johanna Ahrens, die Tochter des Richters zwischen seine Ermittlungen. Sie war mit der Toten bekannt. Und dann ist da noch der merkwürdige Totenfotograf Jacob Eilers. Hast du eine Ahnung, was der Herzschlag der Toten sein soll. Wie soll ein Toter denn noch einen Herzschlag haben? Jakob Eilers ist Totenfotografen. Er fotografiert Verstorbene. Dazu hat er eine Halterung erdacht, die den Toten eine winzige Bewegung gibt und somit das Foto am Ende nicht wie eine Totenfotografie aussieht. Johanna bittet den Fotografen ein Bild von ihrer Bekannten zu machen. Dabei lernt sie Eilers etwas besser kennen. Seltsam ist der Mann schon, da ist der Criminalcommissar Rieker schon etwas anderes. Dieser versucht sich zumindest gut zu kleiden. Rieker versucht den Mörder schnell zu finden, immerhin hängt seine Karriere von dem Erfolg ab. Aber immer wieder taucht diese Johanna auf und spielt ihm nicht immer in die Karten. Ich mag Krimis. Sie sind nicht so brutal und doch spannend. In diesem Fall gefiel es mir, dass Johanna so eine mutige Frau ihrer Zeit war. 1887 hatten die Frauen sich ja an bestimmte Regeln zu halten. Johanna ist aber sehr aufgeweckt und vor allem aufmüpfig. Herrmann Rieker dagegen ist eben unter Druck. Dabei versucht er sich aber auch an alle Regeln zu halten. Der Totenfotograf dagegen ist von Anfang an eine schräge Figur. Ich fand es recht spannend, den Fall mit den Dreien aufzuklären. Ich hatte nie das Gefühl, dass der Krimi in die Länge gezogen wurde. Der Autor spielt wirklich gut mit den Figuren und das Ende war für mich nicht unbedingt ersichtlich. Da das der Auftakt einer Serie zu sein scheint, freue ich mich schon darauf einen neuen Fall mit dem Criminalcommissar. Ob er allerdings noch einer ist, dass musst du schon selber herausfinden!

Welche historischen Krimis habt ihr zuletzt gelesen? [Rezension] "Der Herzschlag der Toten" von Ralf H. Dorweiler ist der erste Fall für Criminal Commissar Hermann Rieker und die Richterstochter Johanna Ahrens. Ermittelt wird im Fall einer brutal ermordeten jungen Frau, deren Identität zunächst unbekannt ist. Die Handlung spielt 1887 in Hamburg und als besonderer Beruf jener Zeit wird der Totenfotograf vorgestellt. Die Informationen hierzu fand ich sehr interessant. Ansonsten ist es ein historischer Krimi, der erst in der zweiten Hälfte so richtig spannend wird und einen interessanten Plottwist zu bieten hat, bei dem es sehr makaber wird. Hermann Rieker und Johanna Ahrens konnten mich leider nicht überzeugen. Der Commissar wirkt sympathisch, ist mir aber insgesamt zu blass und zu abhängig von den Hinweisen Johanna Ahrens geblieben. Bei ihr wiederum habe ich das Problem, dass ich das Gefühl habe, dass sie die sozialistischen Werte, die sie meint zu vertreten, gar nicht verstanden hat, anders kann ich mir manche ihrer Handlungen nicht erklären.
Spannend und authentisch - toller Reihenauftakt! 👍🏼
Ein bestialischer Mord an einer jungen Frau in Hamburgs Gängeviertel 1887. Der frisch zum Commissar ernannte Hermann Rieker hat nur wenig Zeit den Fall zu lösen um seine Stellung zu festigen. Johanna Ahrens, die wohlhabende Tochter eines Richters, betreibt heimlich eine Schule im Gängeviertel und vermisst eine ihrer Schülerinnen. Kann es sich dabei um das Mordopfer handeln? Schnell kreuzen sich die Wege von Rieker und Johanna und es scheint so, als hätte Johanna entscheidende Informationen. "Der Herzschlag der Toten" war für mich das erste Buch des Autors, aber es wird sicher nicht mein letztes gewesen sein. Denn ich will stark hoffen, dass bald der nächste Teil dieser beiden Protagonisten erscheint! Der Schreibstil ist sehr flüssig und auf mich wirkt das Hamburg zum Ende des 19. Jahrhunderts sehr authentisch. Johanna ist eine sehr mutige junge Frau, die sich für mein Empfinden manchmal etwas zu vorschnell ins Abenteuer stürzt, aber das macht es noch etwas spannender. Zu Anfang wirkt der Fall sehr offensichtlich, was aber den Lesefluss aus meiner Sicht nicht beeinflusst hat. Dann kam doch noch ein sehr spannender Plottwist, wenn ich das Ende auch ein ganz klein wenig unglaubwürdig finde. Aber das ist dann eben die künstlerische Freiheit 😌 Das Thema der Totenfotografie wurde in den Romanen die ich kenne bisher nicht aufgegriffen. Sehr faszinierend, wie der Autor das Thema in die Handlung eingebaut hat. Alles in allem fühlte ich mich sehr gut unterhalten und kann das Buch allen Fans von historischen Krimis wärmstens empfehlen!

Ein spannender Krimi mit einer tollen historischen Atmosphäre, aber nicht ohne Schwächen.
╰ 𝗠𝗘𝗜𝗡 𝗟𝗘𝗦𝗘𝗘𝗜𝗡𝗗𝗥𝗨𝗖𝗞 Ein grausamer Mord, ein junger Criminalcommissar und eine neugierige Richtertochter bilden die Grundlage für diesen historischen Kriminalroman. Mit diesem Setting gelingt es Ralf H. Dorweiler die Lebensweise im Hamburg des 19. Jahrhunderts authentisch in die Handlung einfließen zu lassen. Johanna Ahrens, die eigensinnige und rebellische Richtertocher bringt mit ihren Handlungen ordentlich Schwung in den Fall, sodass der Criminalcommissar Hermann Rieker fast in den Hintergrund rückt. Dem Autor gelingt es aber die Erkenntnisse gleichermaßen wichtig für die Aufklärung des Falls einfließen zu lassen, auch wenn mir Hermann an mancher Stelle verloren vorkam. Johanna hingegen fand ich erfrischend und spannend, auch wenn ich mir manche Szenen, im historischen Kontext, nicht ganz so vorstellen konnte. Für mich war sie eindeutig die treibende Kraft in diesem Krimi. Der Totenfotograf war ein richtiges Highlight: Nicht nur als Charakter, sondern auch durch die spannenden Einblicke in die Totenfotografie. Der Autor streut viele falschen Fährten, die für Überraschungen sorgen, die aber auch an vielen Zufällen hängen. Die Auflösung fühlte dadurch am Ende etwas zu konstruiert und überladen an. Ich hatte trotzdem Spaß an dem Kriminalroman. Das Ende deutet auf eine Fortsetzung hin und ja, ich bin neugierig wie es mit Johanna und Hermann weitergeht. ╰ 𝗠𝗘𝗜𝗡 𝗙𝗔𝗭𝗜𝗧 Ein spannender Krimi mit einer tollen historischen Atmosphäre, aber nicht ohne Schwächen. ╰ 𝗠𝗘𝗜𝗡𝗘 𝗕𝗘𝗪𝗘𝗥𝗧𝗨𝗡𝗚 3,5 / 5 ⭐️ Liebste Grüße 📚📖, Jeanette.

Wow!!! Wahnsinn, gestern begonnen, konnte es nicht aus der Hand legen!!! Super spannend . Sympathische Hauptfiguren, eventuell noch eine dunkle Vergangenheit und ganz klassisch die Frage, wer war es? Meisterhaft wird der Spannungsbogen gehalten, bis zu einem phänomenalen Ende . Freue mich auf den zweiten Teil .
Ein Krimi im Roman-spells🐑
————————— [Rezensionsexemplar] -Achtung ehrliche Meinung weiterlesen auf eigene Gefahr- 𝐑𝐞𝐳𝐞𝐧𝐬𝐢𝐨𝐧: Ohne zu viel zu Spoilern versteckt sich hier ein gut getarnt Krimi im Kostüm eines Romans, der sich beinahe wie von selbst gelesen hat. Aufgrund der Erzähler Perspektive unglaublich schnell einsteigen und habe allzu schnell mit gefiebert. Für mich ist es alle mal eine 4,5 Sterne Bewertung(ledig Handlungsort Hamburg war nicht so mein Favorit(aber bei den Städten ist ja jeder Mensch unterschiedlich, was seinen Favoriten angeht und das ist vollkommen in Ordnung, so hat man auch mal eine Abwechslung zu London, der ja allzu häufig als Handlungsort genommen wird) - und dass es ein Mehrteiler zu sein schein, denn da wird man halt einfach süchtig🫣( -hallo ich bräuchte jetzt Teil zwei. Ich muss doch wissen wie’s weiter geht) Gerade den Kommissar fand ich sehr, sehr gut. Auch wenn mich ein wenig gestört hat, dass man Kommissar mit C in dem kompletten Buch schreibt gerade Kriminalkommissar mit Doppel C fand ich sehr irritierend und hat mich ab und an mal aus meinem Lese-Film gezogen aber sonst war das Buch wirklich wirklich gut und hat mich komplett von sich überzeugt ————————— Fazit : ihr habt Lust auf einem Krimi der als Roman gestarnt ist dann solltet ihr das auf jeden Fall probieren 𝐁𝐞𝐰𝐞𝐫𝐭𝐮𝐧𝐠: 5 / 4,5= ★★★★

Atmosphärisch, düster und unheimlich spannend Bereits der Prolog hat es in sich und man spürt den Mörder, hört seine Schritte. Ich habe beim Lesen die Luft angehalten und mich ein wenig gegruselt. Was für eine Atmosphäre direkt zu Beginn und dieses lässt auch im gesamten Buch nicht nach. Johanna, Tochter des angesehenen Richters und gut begütert, in ihrem Herzen aber den armen Frauen des Gängeviertels zugetan, die sie heimlich unterrichtet, findet sich in dem spannenden Kriminalfall wieder. Da sie das Opfer kennt, will sie bei der Aufklärung des Falls helfen. Dabei lernt sie den noch jungen und gerade zum Criminalcommissar beförderten Hermann Rieker kennen, der die Ermittlungen leitet. Da ihm sein Vorgesetzter und auch sein Konkurrent immer wieder Knüppel zwischen die Beine werfen, hat er nur wenig Zeit die Ermittlungen erfolgreich zu beenden, sonst droht ihm die Degradierung. Da sich Johanna und Rieker bei den Ermittlungen immer wieder begegnen und ihnen auch der etwas seltsame Totenfotograf bei den Ermittlungen hilft, kommen sie dem Täter immer näher. Können sie diesen fassen? Die Geschichte besticht durch ihre rund herum gelungene Atmosphäre, die düster ist und einem auch schon mal einen Schauer über den Rücken fahren lässt. Der Autor hat es perfekt verstanden, die Geschichte so zu erzählen, dass sich bei mir auch zeitweise die Härchen aufstellten, ohne dass es aber blutig wurde. Die genauen Beschreibungen der Stadt, Häuser in 1887, das Leben in Armut und auch im Wohlstand wird authentisch und sehr detailliert beschrieben, sprachlich bringt einem der Autor diese Zeit sehr nahe. Beispielsweise wird die Totenfotografie beschrieben, das fand ich richtig spannend, hatte ich davon bislang nur am Rande etwas gehört. Auch die Polizeiarbeit, die zu diesem Zeitpunkt ohne die ganzen heutigen technischen Hilfsmittel auszukommen hatte, war spannend beschrieben. Hier zeigt sich ingesamt die gute Recherche des Autors. Die Protagonisten haben mir sehr gefallen, da gibt es die unterschiedlichsten Charaktere. Ein historischer Krimi, der mich mit seinen Wendungen und seinem fulminanten Ende überzeugt hat. Es gab auch schon einen kleinen Cliffhanger zum nächsten Teil, auf den ich mich schon sehr freue. Am liebsten hätte ich gleich weiter gelesen. Von mir eine klare Leseempfehlung.
Ein gelungener Auftakt!🔪♥️ Habe diesen historischen Krimi/ Thriller zufällig in der Bibliothek entdeckt und muss sagen, bin wirklich begeistert! Durch den einfachen, aber sehr spannenden Schreibstil lässt sich das Buch super gut „weg lesen“. Die Geschichte ist spannend, lädt zum Miträtseln ein und die Charaktere sind sympathisch… Es gibt auch einen Cliffhanger am Ende, der neugierig auf den Folgeband macht! Bin gespannt wie es bei Johanna Ahrens und Commissar Hermann Rieker weitergeht!!
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Ein brutaler Mord erschüttert Hamburg. Und es bleibt nicht bei dem einen ...
Hamburg 1887. In einem Kontor wird die Leiche einer jungen Frau entdeckt, die mit zahllosen Messerstichen getötet wurde. Der Fall wird zur Bewährungsprobe für den frisch zum Criminalcommissar beförderten Hermann Rieker. Bei seinen Ermittlungen trifft er auf Johanna Ahrens, Tochter eines Richters, die heimlich arme Frauen im Gängeviertel unterrichtet. Da Johanna in der Toten eine ihrer Schülerinnen erkennt, stellt sie auf eigene Faust Nachforschungen an. Dabei lernt sie einen Totenfotografen kennen, dessen Anatomiekenntnisse eine entscheidende Wendung für den Fall bringen. Doch als ein weiterer Mord die Hafenstadt erschüttert, wird klar: Der Täter kann jeden Moment erneut zuschlagen ...
Düster, atmosphärisch, atemberaubend spannend – der erste Fall für Criminalcommissar Hermann Rieker und Richterstochter Johanna Ahrens.
»Ein atmosphärischer und spannender historischer Krimi. Die Protagonisten überzeugen und ergänzen die Handlung mit Charme und Charisma.« Histo Couch
»Ein spannender und im besten Sinne unterhaltsam konstruierter historischer Kriminalroman (…). Zum Schluss überrascht Ralph H. Dorweiler noch mit einem besonderen Kniff und einer weiteren Anknüpfung an historische Ereignisse.« Krimi Couch
»In ›Der Herzschlag der Toten‹ verbindet Ralf Dorweiler die Entwicklung der Fotografie in der Kriminalistik mit einem fesselnden fiktiven Verbrechen zu einem historischen Krimi.« Literatur Radio Hörbahn
Book Information
Author Description
Ralf H. Dorweiler studierte Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft in Köln, arbeitete als Schauspieler, im Management für internationale Konzerne und schließlich als Redakteur bei einer großen Tageszeitung. 2006 erschien sein erster Roman. Mittlerweile ist er hauptberuflicher Schriftsteller und lebt mit seiner Frau in Bad Pyrmont.
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Unterhaltsamer und spannender historischer Krimi
Herzschlag der Toten ist ein Krimi, der in Hamburg im Jahr 1887 spielt. In einem alten, unbenutzten Kontor entdecken zwei Stadtstreuner eine Frauenleiche. Die junge Frau ist mit mehreren Messerstichen getötet worden und sitzt in einer sehr obszönen Pose im Dreck auf dem Boden. Den Beiden gefällt der Anblick nicht und sie wickeln die Leiche in eine Decke. Damit verwischen sie natürlich auch die Spuren, Spuren, die der frisch ernannte Criminalcommissar Hermann Rieker bestimmt gerne gesehen hätte. So muss er mit dem vorliebnehmen, was er vorfindet. Nicht genug, dass er von einem Kollegen unter Druck gesetzt wird, schnell den Fall aufzuklären, kommt ihm auch noch Johanna Ahrens, die Tochter des Richters zwischen seine Ermittlungen. Sie war mit der Toten bekannt. Und dann ist da noch der merkwürdige Totenfotograf Jacob Eilers. Hast du eine Ahnung, was der Herzschlag der Toten sein soll. Wie soll ein Toter denn noch einen Herzschlag haben? Jakob Eilers ist Totenfotografen. Er fotografiert Verstorbene. Dazu hat er eine Halterung erdacht, die den Toten eine winzige Bewegung gibt und somit das Foto am Ende nicht wie eine Totenfotografie aussieht. Johanna bittet den Fotografen ein Bild von ihrer Bekannten zu machen. Dabei lernt sie Eilers etwas besser kennen. Seltsam ist der Mann schon, da ist der Criminalcommissar Rieker schon etwas anderes. Dieser versucht sich zumindest gut zu kleiden. Rieker versucht den Mörder schnell zu finden, immerhin hängt seine Karriere von dem Erfolg ab. Aber immer wieder taucht diese Johanna auf und spielt ihm nicht immer in die Karten. Ich mag Krimis. Sie sind nicht so brutal und doch spannend. In diesem Fall gefiel es mir, dass Johanna so eine mutige Frau ihrer Zeit war. 1887 hatten die Frauen sich ja an bestimmte Regeln zu halten. Johanna ist aber sehr aufgeweckt und vor allem aufmüpfig. Herrmann Rieker dagegen ist eben unter Druck. Dabei versucht er sich aber auch an alle Regeln zu halten. Der Totenfotograf dagegen ist von Anfang an eine schräge Figur. Ich fand es recht spannend, den Fall mit den Dreien aufzuklären. Ich hatte nie das Gefühl, dass der Krimi in die Länge gezogen wurde. Der Autor spielt wirklich gut mit den Figuren und das Ende war für mich nicht unbedingt ersichtlich. Da das der Auftakt einer Serie zu sein scheint, freue ich mich schon darauf einen neuen Fall mit dem Criminalcommissar. Ob er allerdings noch einer ist, dass musst du schon selber herausfinden!

Welche historischen Krimis habt ihr zuletzt gelesen? [Rezension] "Der Herzschlag der Toten" von Ralf H. Dorweiler ist der erste Fall für Criminal Commissar Hermann Rieker und die Richterstochter Johanna Ahrens. Ermittelt wird im Fall einer brutal ermordeten jungen Frau, deren Identität zunächst unbekannt ist. Die Handlung spielt 1887 in Hamburg und als besonderer Beruf jener Zeit wird der Totenfotograf vorgestellt. Die Informationen hierzu fand ich sehr interessant. Ansonsten ist es ein historischer Krimi, der erst in der zweiten Hälfte so richtig spannend wird und einen interessanten Plottwist zu bieten hat, bei dem es sehr makaber wird. Hermann Rieker und Johanna Ahrens konnten mich leider nicht überzeugen. Der Commissar wirkt sympathisch, ist mir aber insgesamt zu blass und zu abhängig von den Hinweisen Johanna Ahrens geblieben. Bei ihr wiederum habe ich das Problem, dass ich das Gefühl habe, dass sie die sozialistischen Werte, die sie meint zu vertreten, gar nicht verstanden hat, anders kann ich mir manche ihrer Handlungen nicht erklären.
Spannend und authentisch - toller Reihenauftakt! 👍🏼
Ein bestialischer Mord an einer jungen Frau in Hamburgs Gängeviertel 1887. Der frisch zum Commissar ernannte Hermann Rieker hat nur wenig Zeit den Fall zu lösen um seine Stellung zu festigen. Johanna Ahrens, die wohlhabende Tochter eines Richters, betreibt heimlich eine Schule im Gängeviertel und vermisst eine ihrer Schülerinnen. Kann es sich dabei um das Mordopfer handeln? Schnell kreuzen sich die Wege von Rieker und Johanna und es scheint so, als hätte Johanna entscheidende Informationen. "Der Herzschlag der Toten" war für mich das erste Buch des Autors, aber es wird sicher nicht mein letztes gewesen sein. Denn ich will stark hoffen, dass bald der nächste Teil dieser beiden Protagonisten erscheint! Der Schreibstil ist sehr flüssig und auf mich wirkt das Hamburg zum Ende des 19. Jahrhunderts sehr authentisch. Johanna ist eine sehr mutige junge Frau, die sich für mein Empfinden manchmal etwas zu vorschnell ins Abenteuer stürzt, aber das macht es noch etwas spannender. Zu Anfang wirkt der Fall sehr offensichtlich, was aber den Lesefluss aus meiner Sicht nicht beeinflusst hat. Dann kam doch noch ein sehr spannender Plottwist, wenn ich das Ende auch ein ganz klein wenig unglaubwürdig finde. Aber das ist dann eben die künstlerische Freiheit 😌 Das Thema der Totenfotografie wurde in den Romanen die ich kenne bisher nicht aufgegriffen. Sehr faszinierend, wie der Autor das Thema in die Handlung eingebaut hat. Alles in allem fühlte ich mich sehr gut unterhalten und kann das Buch allen Fans von historischen Krimis wärmstens empfehlen!

Ein spannender Krimi mit einer tollen historischen Atmosphäre, aber nicht ohne Schwächen.
╰ 𝗠𝗘𝗜𝗡 𝗟𝗘𝗦𝗘𝗘𝗜𝗡𝗗𝗥𝗨𝗖𝗞 Ein grausamer Mord, ein junger Criminalcommissar und eine neugierige Richtertochter bilden die Grundlage für diesen historischen Kriminalroman. Mit diesem Setting gelingt es Ralf H. Dorweiler die Lebensweise im Hamburg des 19. Jahrhunderts authentisch in die Handlung einfließen zu lassen. Johanna Ahrens, die eigensinnige und rebellische Richtertocher bringt mit ihren Handlungen ordentlich Schwung in den Fall, sodass der Criminalcommissar Hermann Rieker fast in den Hintergrund rückt. Dem Autor gelingt es aber die Erkenntnisse gleichermaßen wichtig für die Aufklärung des Falls einfließen zu lassen, auch wenn mir Hermann an mancher Stelle verloren vorkam. Johanna hingegen fand ich erfrischend und spannend, auch wenn ich mir manche Szenen, im historischen Kontext, nicht ganz so vorstellen konnte. Für mich war sie eindeutig die treibende Kraft in diesem Krimi. Der Totenfotograf war ein richtiges Highlight: Nicht nur als Charakter, sondern auch durch die spannenden Einblicke in die Totenfotografie. Der Autor streut viele falschen Fährten, die für Überraschungen sorgen, die aber auch an vielen Zufällen hängen. Die Auflösung fühlte dadurch am Ende etwas zu konstruiert und überladen an. Ich hatte trotzdem Spaß an dem Kriminalroman. Das Ende deutet auf eine Fortsetzung hin und ja, ich bin neugierig wie es mit Johanna und Hermann weitergeht. ╰ 𝗠𝗘𝗜𝗡 𝗙𝗔𝗭𝗜𝗧 Ein spannender Krimi mit einer tollen historischen Atmosphäre, aber nicht ohne Schwächen. ╰ 𝗠𝗘𝗜𝗡𝗘 𝗕𝗘𝗪𝗘𝗥𝗧𝗨𝗡𝗚 3,5 / 5 ⭐️ Liebste Grüße 📚📖, Jeanette.

Wow!!! Wahnsinn, gestern begonnen, konnte es nicht aus der Hand legen!!! Super spannend . Sympathische Hauptfiguren, eventuell noch eine dunkle Vergangenheit und ganz klassisch die Frage, wer war es? Meisterhaft wird der Spannungsbogen gehalten, bis zu einem phänomenalen Ende . Freue mich auf den zweiten Teil .
Ein Krimi im Roman-spells🐑
————————— [Rezensionsexemplar] -Achtung ehrliche Meinung weiterlesen auf eigene Gefahr- 𝐑𝐞𝐳𝐞𝐧𝐬𝐢𝐨𝐧: Ohne zu viel zu Spoilern versteckt sich hier ein gut getarnt Krimi im Kostüm eines Romans, der sich beinahe wie von selbst gelesen hat. Aufgrund der Erzähler Perspektive unglaublich schnell einsteigen und habe allzu schnell mit gefiebert. Für mich ist es alle mal eine 4,5 Sterne Bewertung(ledig Handlungsort Hamburg war nicht so mein Favorit(aber bei den Städten ist ja jeder Mensch unterschiedlich, was seinen Favoriten angeht und das ist vollkommen in Ordnung, so hat man auch mal eine Abwechslung zu London, der ja allzu häufig als Handlungsort genommen wird) - und dass es ein Mehrteiler zu sein schein, denn da wird man halt einfach süchtig🫣( -hallo ich bräuchte jetzt Teil zwei. Ich muss doch wissen wie’s weiter geht) Gerade den Kommissar fand ich sehr, sehr gut. Auch wenn mich ein wenig gestört hat, dass man Kommissar mit C in dem kompletten Buch schreibt gerade Kriminalkommissar mit Doppel C fand ich sehr irritierend und hat mich ab und an mal aus meinem Lese-Film gezogen aber sonst war das Buch wirklich wirklich gut und hat mich komplett von sich überzeugt ————————— Fazit : ihr habt Lust auf einem Krimi der als Roman gestarnt ist dann solltet ihr das auf jeden Fall probieren 𝐁𝐞𝐰𝐞𝐫𝐭𝐮𝐧𝐠: 5 / 4,5= ★★★★

Atmosphärisch, düster und unheimlich spannend Bereits der Prolog hat es in sich und man spürt den Mörder, hört seine Schritte. Ich habe beim Lesen die Luft angehalten und mich ein wenig gegruselt. Was für eine Atmosphäre direkt zu Beginn und dieses lässt auch im gesamten Buch nicht nach. Johanna, Tochter des angesehenen Richters und gut begütert, in ihrem Herzen aber den armen Frauen des Gängeviertels zugetan, die sie heimlich unterrichtet, findet sich in dem spannenden Kriminalfall wieder. Da sie das Opfer kennt, will sie bei der Aufklärung des Falls helfen. Dabei lernt sie den noch jungen und gerade zum Criminalcommissar beförderten Hermann Rieker kennen, der die Ermittlungen leitet. Da ihm sein Vorgesetzter und auch sein Konkurrent immer wieder Knüppel zwischen die Beine werfen, hat er nur wenig Zeit die Ermittlungen erfolgreich zu beenden, sonst droht ihm die Degradierung. Da sich Johanna und Rieker bei den Ermittlungen immer wieder begegnen und ihnen auch der etwas seltsame Totenfotograf bei den Ermittlungen hilft, kommen sie dem Täter immer näher. Können sie diesen fassen? Die Geschichte besticht durch ihre rund herum gelungene Atmosphäre, die düster ist und einem auch schon mal einen Schauer über den Rücken fahren lässt. Der Autor hat es perfekt verstanden, die Geschichte so zu erzählen, dass sich bei mir auch zeitweise die Härchen aufstellten, ohne dass es aber blutig wurde. Die genauen Beschreibungen der Stadt, Häuser in 1887, das Leben in Armut und auch im Wohlstand wird authentisch und sehr detailliert beschrieben, sprachlich bringt einem der Autor diese Zeit sehr nahe. Beispielsweise wird die Totenfotografie beschrieben, das fand ich richtig spannend, hatte ich davon bislang nur am Rande etwas gehört. Auch die Polizeiarbeit, die zu diesem Zeitpunkt ohne die ganzen heutigen technischen Hilfsmittel auszukommen hatte, war spannend beschrieben. Hier zeigt sich ingesamt die gute Recherche des Autors. Die Protagonisten haben mir sehr gefallen, da gibt es die unterschiedlichsten Charaktere. Ein historischer Krimi, der mich mit seinen Wendungen und seinem fulminanten Ende überzeugt hat. Es gab auch schon einen kleinen Cliffhanger zum nächsten Teil, auf den ich mich schon sehr freue. Am liebsten hätte ich gleich weiter gelesen. Von mir eine klare Leseempfehlung.


















