Der Gott am Ende der Straße
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Description
Hat die Menschlichkeit noch eine Chance, wenn die Menschheit am Abgrund steht?
Eine junge Frau kämpft um ihr eigenes Leben und das ihres ungeborenen Kindes – in einer Welt, in der selbst auf die Naturgesetze kein Verlass mehr ist und die Angst vor der Katastrophe das Handeln der Menschen bestimmt.
Pulitzer Preisträgerin Louise Erdrich entwirft die furchteinflößende Vision einer düsteren Zukunft und zugleich eine bewegende, gegenwärtige Meditation über weibliche Autonomie und die Grundrechte des Menschen.
»Louise Erdrich konstruiert eine rasante und spannungsreiche Story. Es wird deutlich, dass die vielfach ausgezeichnete Autorin ihr Handwerk beherrscht.« Deutschlandfunk
»Louise Erdrich gehört zu den besten amerikanischen Autorinnen ihrer Zeit.« Philip Roth
Book Information
Author Description
Louise Erdrich, geboren 1954 als Tochter einer Ojibwe und eines Deutsch-Amerikaners, ist eine der erfolgreichsten amerikanischen Gegenwartsautorinnen. Sie erhielt den Pulitzer-Preis, National Book Award, den PEN/Saul Bellow Award und den Library of Congress Prize. Louise Erdrich lebt in Minnesota und ist Inhaberin der Buchhandlung Birchbark Books.Im Aufbau Verlag und im Aufbau Taschenbuch sind ebenfalls ihre Romane »Jahr der Wunder«, »Die Wunder von Little No Horse«, »Liebeszauber«, »Die Rübenkönigin«, »Spuren«, »Der Club der singenden Metzger«, »Der Klang der Trommel«, »Solange du lebst«, »Schattenfangen«, »Das Haus des Windes«, »Ein Lied für die Geister«, »Der Gott am Ende der Straße«, »Der Nachtwächter« sowie »Von Büchern und Inseln« und lieferbar.
Posts
Etwas unbefriedigend
Erdrich schreibt wie immer brillant, aber dieses Buch lässt einen ein wenig unbefriedigt zurück. Am Ende scheint etwas zu fehlen. Die dystopische Situation wird auch einfach nicht gut genug erklärt. Trotzdem lesenswert, vor allem wie immer wegen der Darstellungen der Situation der native Americans.
Great characters, no world-building
I find this book very hard to rate, because I loved to read it, while it has glaring flaws. Part I was the best writing I've read in a while. As always, Erdrich's writing is very atmospheric, and it felt so eerily like the early covid time that I had to pause and recheck when it was published (2017, really!). Erdrich's strength are her characters and how they interact with each other and with the world around them, both nature and society. Her way to convey complex situations with few and poetic words is what makes her one of my favourite authors, and it is what made me love this book. But this genre of dystopia/sci-fi is not Erdrich's strong point. The book is just completely lacking of worldbuilding, and maybe it's meant to be mysterious, but it ends up unsatisfying. The story wants to make a point about the position and treatment of women. But I think the half-developed apocalyptic background is unnecessary to get the point across. The story would work just as well in a more realistic setting with a lot less loose ends. I loved Cedar as a main character, especially her realistic Catholicism, but she comes across as uninterested in the world around her (because there is no more substance to the world in the book) which doesn't suit her characterisation otherwise. I also think the development of the outer world moves way to quickly, just to make it fit with the lengths of Cedar's pregnancy.

Die Protagonistin Cedar ist schwanger - und das in einer Welt, in der die Evolution plötzlich aufgehört hat - nein schlimmer! In der die Evolution rückwärts läuft. Es wird befürchtet, dass die Menschheit sich schon in wenigen Generationen zurück entwickelt hat, ebenso wie man es auch schon bei Tieren beobachten konnte. Somit stellt Cedars Schwangerschaft für sie und ihr ungeborenes Kind plötzlich eine Gefahr dar, denn die Regierung beginnt, alle Schwangeren und bald auch einige gebärfähigen Frauen einzusperren - was in den Geburtszentren passiert, weiß erstmal niemand so genau. Nur, dass selten eine zurückkommt. Bevor Cedar untertaucht und sich vor den unzähligen Spitzeln der Regierung versteckt, sucht sie noch ihre biologische Familie auf, um diese endlich kennenzulernen. Sie wurde nämlich als kleines Kind adoptiert und hatte nur eine sehr grobe Vorstellung von ihren Wurzeln. Ihre biologische Mutter ist Teil des indigenen Ojibwe-Stamms und lebt mit ihrer Familie sehr abgelegen im Norden der USA. Somit besteht das Buch aus mehreren Stangen: primär das apokalyptische Setting, dann die Identitätsfindung Cedars in Richtung ihrer biologischen Familie, sowie ihrem Konflikt mit der Adoptivfamilie. Zugegebenermaßen hat es ewig gedauert, bis ich den Kontext verstanden habe, da das apokalyptische Szenario sehr langsam aufgebaut wird und zu Beginn erstmal das Kennenlernen der Ursprungsfamilie viel Raum einnimmt. So ganz wird das dystopische Setting auch nie aufgeklärt. Die Protagonistin wirkt nicht interessiert genug, um Hintergründe zu erfahren und so kriegt man das als Leser*in auch nicht wirklich - obwohl ich ständig das Gefühl hatte, dass alle anderen Figuren mehr wissen als die Protagonistin. Was mir am Plot am meisten Spaß gemacht hat: die Erzählung der Flucht sowie die Vorbereitung dieser, insgesamt die dystopischen Elemente (wenn sie denn mal durchkamen). Dazwischen war aber recht viel Warterei in einem unklaren Setting, und einer etwas zu unbekümmerten Protagonistin. CN: Vergewaltigung, Abtreibung, Fehlgeburt, Drogen, Suizid, Impfgegener, Entführung, Mord, Folter
Eine Rezension zu verfassen fällt mir schwer. Ich kam nur sehr langsam in den Lesefluss, die Verweise und Gedanken zu Heiligen, Gott und dem Glauben haben mich fast abbrechen lassen. Am Ende des ersten Teils hat es mich dann doch gepackt, der zweite Teil war großartig, ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, hatte Herzklopfen ohne Ende, hab an den Nägeln gekaut vor lauter Spannung und Mitfiebern. Diese Begeisterung hielt sich bis zu den letzten 50 Seiten des dritten Teils. Ich habe einen Stilwechsel empfunden, sehr gekünstelte, bildliche Sprache. Das Ende gefiel mir gar nicht, aber das ist wohl Geschmackssache. Der Bruch im Erzählstil lässt mich unzufrieden nach Beenden des Lesens zurück.
A good book with a slightly monotonous ending however it conforms with most dystopian fiction so it makes sense!!! A world where evolution is turning backwards it may be unrealistic but dystopian fiction doesn’t need to be realistic to convey how society deals with disruption and disaster. Also covers some real life themes such as adoption and explores some native american traditions!
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Hat die Menschlichkeit noch eine Chance, wenn die Menschheit am Abgrund steht?
Eine junge Frau kämpft um ihr eigenes Leben und das ihres ungeborenen Kindes – in einer Welt, in der selbst auf die Naturgesetze kein Verlass mehr ist und die Angst vor der Katastrophe das Handeln der Menschen bestimmt.
Pulitzer Preisträgerin Louise Erdrich entwirft die furchteinflößende Vision einer düsteren Zukunft und zugleich eine bewegende, gegenwärtige Meditation über weibliche Autonomie und die Grundrechte des Menschen.
»Louise Erdrich konstruiert eine rasante und spannungsreiche Story. Es wird deutlich, dass die vielfach ausgezeichnete Autorin ihr Handwerk beherrscht.« Deutschlandfunk
»Louise Erdrich gehört zu den besten amerikanischen Autorinnen ihrer Zeit.« Philip Roth
Book Information
Author Description
Louise Erdrich, geboren 1954 als Tochter einer Ojibwe und eines Deutsch-Amerikaners, ist eine der erfolgreichsten amerikanischen Gegenwartsautorinnen. Sie erhielt den Pulitzer-Preis, National Book Award, den PEN/Saul Bellow Award und den Library of Congress Prize. Louise Erdrich lebt in Minnesota und ist Inhaberin der Buchhandlung Birchbark Books.Im Aufbau Verlag und im Aufbau Taschenbuch sind ebenfalls ihre Romane »Jahr der Wunder«, »Die Wunder von Little No Horse«, »Liebeszauber«, »Die Rübenkönigin«, »Spuren«, »Der Club der singenden Metzger«, »Der Klang der Trommel«, »Solange du lebst«, »Schattenfangen«, »Das Haus des Windes«, »Ein Lied für die Geister«, »Der Gott am Ende der Straße«, »Der Nachtwächter« sowie »Von Büchern und Inseln« und lieferbar.
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Etwas unbefriedigend
Erdrich schreibt wie immer brillant, aber dieses Buch lässt einen ein wenig unbefriedigt zurück. Am Ende scheint etwas zu fehlen. Die dystopische Situation wird auch einfach nicht gut genug erklärt. Trotzdem lesenswert, vor allem wie immer wegen der Darstellungen der Situation der native Americans.
Great characters, no world-building
I find this book very hard to rate, because I loved to read it, while it has glaring flaws. Part I was the best writing I've read in a while. As always, Erdrich's writing is very atmospheric, and it felt so eerily like the early covid time that I had to pause and recheck when it was published (2017, really!). Erdrich's strength are her characters and how they interact with each other and with the world around them, both nature and society. Her way to convey complex situations with few and poetic words is what makes her one of my favourite authors, and it is what made me love this book. But this genre of dystopia/sci-fi is not Erdrich's strong point. The book is just completely lacking of worldbuilding, and maybe it's meant to be mysterious, but it ends up unsatisfying. The story wants to make a point about the position and treatment of women. But I think the half-developed apocalyptic background is unnecessary to get the point across. The story would work just as well in a more realistic setting with a lot less loose ends. I loved Cedar as a main character, especially her realistic Catholicism, but she comes across as uninterested in the world around her (because there is no more substance to the world in the book) which doesn't suit her characterisation otherwise. I also think the development of the outer world moves way to quickly, just to make it fit with the lengths of Cedar's pregnancy.

Die Protagonistin Cedar ist schwanger - und das in einer Welt, in der die Evolution plötzlich aufgehört hat - nein schlimmer! In der die Evolution rückwärts läuft. Es wird befürchtet, dass die Menschheit sich schon in wenigen Generationen zurück entwickelt hat, ebenso wie man es auch schon bei Tieren beobachten konnte. Somit stellt Cedars Schwangerschaft für sie und ihr ungeborenes Kind plötzlich eine Gefahr dar, denn die Regierung beginnt, alle Schwangeren und bald auch einige gebärfähigen Frauen einzusperren - was in den Geburtszentren passiert, weiß erstmal niemand so genau. Nur, dass selten eine zurückkommt. Bevor Cedar untertaucht und sich vor den unzähligen Spitzeln der Regierung versteckt, sucht sie noch ihre biologische Familie auf, um diese endlich kennenzulernen. Sie wurde nämlich als kleines Kind adoptiert und hatte nur eine sehr grobe Vorstellung von ihren Wurzeln. Ihre biologische Mutter ist Teil des indigenen Ojibwe-Stamms und lebt mit ihrer Familie sehr abgelegen im Norden der USA. Somit besteht das Buch aus mehreren Stangen: primär das apokalyptische Setting, dann die Identitätsfindung Cedars in Richtung ihrer biologischen Familie, sowie ihrem Konflikt mit der Adoptivfamilie. Zugegebenermaßen hat es ewig gedauert, bis ich den Kontext verstanden habe, da das apokalyptische Szenario sehr langsam aufgebaut wird und zu Beginn erstmal das Kennenlernen der Ursprungsfamilie viel Raum einnimmt. So ganz wird das dystopische Setting auch nie aufgeklärt. Die Protagonistin wirkt nicht interessiert genug, um Hintergründe zu erfahren und so kriegt man das als Leser*in auch nicht wirklich - obwohl ich ständig das Gefühl hatte, dass alle anderen Figuren mehr wissen als die Protagonistin. Was mir am Plot am meisten Spaß gemacht hat: die Erzählung der Flucht sowie die Vorbereitung dieser, insgesamt die dystopischen Elemente (wenn sie denn mal durchkamen). Dazwischen war aber recht viel Warterei in einem unklaren Setting, und einer etwas zu unbekümmerten Protagonistin. CN: Vergewaltigung, Abtreibung, Fehlgeburt, Drogen, Suizid, Impfgegener, Entführung, Mord, Folter
Eine Rezension zu verfassen fällt mir schwer. Ich kam nur sehr langsam in den Lesefluss, die Verweise und Gedanken zu Heiligen, Gott und dem Glauben haben mich fast abbrechen lassen. Am Ende des ersten Teils hat es mich dann doch gepackt, der zweite Teil war großartig, ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, hatte Herzklopfen ohne Ende, hab an den Nägeln gekaut vor lauter Spannung und Mitfiebern. Diese Begeisterung hielt sich bis zu den letzten 50 Seiten des dritten Teils. Ich habe einen Stilwechsel empfunden, sehr gekünstelte, bildliche Sprache. Das Ende gefiel mir gar nicht, aber das ist wohl Geschmackssache. Der Bruch im Erzählstil lässt mich unzufrieden nach Beenden des Lesens zurück.
A good book with a slightly monotonous ending however it conforms with most dystopian fiction so it makes sense!!! A world where evolution is turning backwards it may be unrealistic but dystopian fiction doesn’t need to be realistic to convey how society deals with disruption and disaster. Also covers some real life themes such as adoption and explores some native american traditions!












