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Tolle Rezepte, Umsetzung vielleicht schwierig für mich
Ratgeber finde ich immer ein bisschen tricky zu bewerten, da die persönlichen Umstände ja total variieren können und demnach nicht alles anwendbar ist. Zunächst also allgemein: Die Gestaltung und Sprache finde ich sehr passend gewählt. Hier und da sprangen mir einige Tipp- und Satzfehler ins Auge. Der Autor wirkt kompetent und bringt alles Wissenswerte verständlich und umsetzbar rüber. Die meisten Betroffenen kennen wahrscheinlich ihre Krankheit schon sehr gut. So war auch mir von vornherein schon klar, dass die Ernährung ein sehr großer Faktor bei Endometriose ist und welche Lebensmittel ich möglichst meiden sollte, welche Nährstoffe ich gezielt einbauen sollte. Die Kapitel rund um den Stress fand ich persönlich da schon interessanter. Was ich allerdings beim Lesen und Nachdenken über die Umsetzung in meinem Alltag direkt gemerkt hab (und generell immer schwierig finde): allein die Ernährungsumstellung macht mir schon Stress. Diese ewige Abwägen vor jedem Essen, ob das jetzt gut oder schlecht für meinen Körper ist. Dann die Zubereitung: Ich müsste dann jeden Tag zwei bis drei verschiedene Mahlzeiten kochen, weil mein Kleinkind sicher nicht die Rosenkohl-Hirse-Bowl essen wird und mein Mann wohl auch eher nicht. Dafür kann natürlich der Autor nichts, das sind, wie gesagt, dann immer persönliche Umstände, aber es geht ja auch darum, ob mir der Ratgeber helfen wird. Auch der 12-Tage-Plan ist an sich eine gute Idee, aber ich werde kaum dazu kommen, ein Candle-Light-Dinner mit mir selbst zu veranstalten mit Kleinkind im Haushalt. Dazu sei aber gesagt, dass der Autor ausdrücklich nicht fordert, alles sofort umzustellen, sondern zunächst einfach machbare Veränderungen einzubauen, hier und da mögliche Stellschrauben zu drehen und das auch zyklusabhängig. Ob diese kleinen Veränderungen für mich konstant umsetzbar sind, wird sich zeigen. Da ich schon so oft versucht habe, etwas zu ändern, und es nie lange anhält, zweifle ich leider immer direkt. Sehr gelungen finde ich die Rezepte. Ich hab noch nie so viele Salat- und Bowlrezepte in Summe gehabt, wo ich wirklich fast alles auch esse. Da ich auch Picky Eater bin, ist das für mich immer schwer, aber hier war für mich persönlich echt überwiegend lecker klingende Rezepte dabei. Sie auch zuzubereiten wird die eigentliche Herausforderung. Aber ich fand auch so die basic Lebensmittel, die aufgelistet wurden und die man einfach mal zu Hause haben kann ganz hilfreich, zB Hirse, Polenta, TK Beeren und TK Kräuter. Das kann man gut auf Stash kaufen und muss es nicht vorher groß im Einkaufs- und Verarbeitungsplan einbauen und wenn ich spontan Zeit zum Kochen hab, ist dann auch was da. Ich bin gespannt, ob vielleicht auch schon so kleine Veränderungen wie täglich Beeren essen was bringt. Alles in allem hat das Buch mir zwar nicht die neuesten Neuigkeiten über meine Krankheit erzählt, aber doch einige Zusammenhänge noch mal klarer gemacht und auf jeden Fall meine Rezeptsammlung für endo-freundliche Ernährung bereichert. Ganz vielleicht schaffe ich es auch mit den kleinen, dauerhaften Stellschrauben.
6 hours ago
Tolle Rezepte, Umsetzung vielleicht schwierig für mich
Ratgeber finde ich immer ein bisschen tricky zu bewerten, da die persönlichen Umstände ja total variieren können und demnach nicht alles anwendbar ist. Zunächst also allgemein: Die Gestaltung und Sprache finde ich sehr passend gewählt. Hier und da sprangen mir einige Tipp- und Satzfehler ins Auge. Der Autor wirkt kompetent und bringt alles Wissenswerte verständlich und umsetzbar rüber. Die meisten Betroffenen kennen wahrscheinlich ihre Krankheit schon sehr gut. So war auch mir von vornherein schon klar, dass die Ernährung ein sehr großer Faktor bei Endometriose ist und welche Lebensmittel ich möglichst meiden sollte, welche Nährstoffe ich gezielt einbauen sollte. Die Kapitel rund um den Stress fand ich persönlich da schon interessanter. Was ich allerdings beim Lesen und Nachdenken über die Umsetzung in meinem Alltag direkt gemerkt hab (und generell immer schwierig finde): allein die Ernährungsumstellung macht mir schon Stress. Diese ewige Abwägen vor jedem Essen, ob das jetzt gut oder schlecht für meinen Körper ist. Dann die Zubereitung: Ich müsste dann jeden Tag zwei bis drei verschiedene Mahlzeiten kochen, weil mein Kleinkind sicher nicht die Rosenkohl-Hirse-Bowl essen wird und mein Mann wohl auch eher nicht. Dafür kann natürlich der Autor nichts, das sind, wie gesagt, dann immer persönliche Umstände, aber es geht ja auch darum, ob mir der Ratgeber helfen wird. Auch der 12-Tage-Plan ist an sich eine gute Idee, aber ich werde kaum dazu kommen, ein Candle-Light-Dinner mit mir selbst zu veranstalten mit Kleinkind im Haushalt. Dazu sei aber gesagt, dass der Autor ausdrücklich nicht fordert, alles sofort umzustellen, sondern zunächst einfach machbare Veränderungen einzubauen, hier und da mögliche Stellschrauben zu drehen und das auch zyklusabhängig. Ob diese kleinen Veränderungen für mich konstant umsetzbar sind, wird sich zeigen. Da ich schon so oft versucht habe, etwas zu ändern, und es nie lange anhält, zweifle ich leider immer direkt. Sehr gelungen finde ich die Rezepte. Ich hab noch nie so viele Salat- und Bowlrezepte in Summe gehabt, wo ich wirklich fast alles auch esse. Da ich auch Picky Eater bin, ist das für mich immer schwer, aber hier war für mich persönlich echt überwiegend lecker klingende Rezepte dabei. Sie auch zuzubereiten wird die eigentliche Herausforderung. Aber ich fand auch so die basic Lebensmittel, die aufgelistet wurden und die man einfach mal zu Hause haben kann ganz hilfreich, zB Hirse, Polenta, TK Beeren und TK Kräuter. Das kann man gut auf Stash kaufen und muss es nicht vorher groß im Einkaufs- und Verarbeitungsplan einbauen und wenn ich spontan Zeit zum Kochen hab, ist dann auch was da. Ich bin gespannt, ob vielleicht auch schon so kleine Veränderungen wie täglich Beeren essen was bringt. Alles in allem hat das Buch mir zwar nicht die neuesten Neuigkeiten über meine Krankheit erzählt, aber doch einige Zusammenhänge noch mal klarer gemacht und auf jeden Fall meine Rezeptsammlung für endo-freundliche Ernährung bereichert. Ganz vielleicht schaffe ich es auch mit den kleinen, dauerhaften Stellschrauben.
6 hours ago




