Der Buchhändler
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Description
Unter Verdacht
Nach einem einschneidenden Ereignis verlässt der vierunddreißigjährige Erik seine Heimat und übernimmt in einer bayrischen Kleinstadt eine Buchhandlung. Der Neustart scheint zu gelingen. Erik fühlt sich in Neukirchen wohl – bis die Tochter eines seiner neuen Freunde verschwindet. Die Grundschülerin hat in aller Frühe ihr Elternhaus verlassen und ist nicht zurückgekehrt.
Eine groß angelegte Suche beginnt. Hauptkommissarin Judith Plattner, die nach einem persönlichen Schicksalsschlag nie wieder eine Ermittlung leiten wollte, übernimmt den Fall. Nach und nach verdichten sich die Hinweise, dass jemand aus dem Umfeld des Mädchens für sein Verschwinden verantwortlich ist. Schon bald richten sich alle Augen auf Erik, den Neuen. Und dann macht jemand eine Entdeckung – mit fatalen Folgen.
Ein hintergründiger Thriller über eine Gemeinschaft, in der die Angst die Macht übernimmt.
Book Information
Author Description
Petra Johann, Jahrgang 1971, ist promovierte Mathematikerin. Sie arbeitete mehrere Jahre in der Forschung und in der Softwarebranche, bevor sie mit dem Schreiben begann. Sie ist im Ruhrgebiet aufgewachsen und lebt mittlerweile in Niedersachsen.Bei Rütten & Loening und im Aufbau Taschenbuch sind ihre Spannungsromane »Die Frau vom Strand«, »Der Buchhändler«, »Die Schwester« sowie »Der Steg« lieferbar.
Characteristics
3 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Nachdem ich im letzten Jahr die Bücher von Petra Johann für mich entdeckt habe, stand nun der Buchhändler auf meiner Liste. Die Geschichte um ein verschwundenes Mädchen spielt in einem kleinen Dorf und baut sich langsam auf. Am Anfang hatte ich leichte Probleme, die vielen auftauchenden Namen und Personen einzuordnen, aber als ich richtig in der Story war, hat mich die Handlung immer mehr gefesselt. Nach und nach baut sich alles auf, man lernt die Protagonisten und das zugrunde liegende Geschehen kennen. Dieses Buch hat mich die ganze Zeit mitraten lassen, was wirklich passiert ist, es gibt viele Wendungen und falsche Fährten. Es ist relativ ruhig und unblutig, die Spannung ist aber die ganze Zeit vorhanden. Es lässt sich sehr angenehm lesen und die Atmosphäre der Geschichte hat mir gut gefallen, ich hatte schöne Lesestunden!
Erik kommt in einen kleinen Ort um die dortige Buchhandlung zu übernehmen. Jeder kennt sich, alles basiert auf einer freundschaftlichen Basis. Eine Dorfidylle, wie man sie sich vorstellt. Erik wird schnell in diesen Kreis integriert. Und dann geschieht das Unfassbare, das Unvorstellbare. Ein neunjähriges Mädchen verschwindet spurlos. Die Nachbarschaft rückt in den Fokus der Polizei. Missverständnisse, Angst und Verzweiflung werden sehr gut dargestellt. Geheimnisse kommen ans Tageslicht, die Ruhe ist zerstört. Wie schnell passiert es, dass wir jemanden dann misstrauen? Wie schnell werden Menschen in Schubladen gesteckt? Wie schnell kann das Ganze aus dem Ruder laufen? Auch wenn das Buch eher ein Kriminalroman als ein Thriller ist, hat es mir sehr gut gefallen. Die beiden Ermittlerinnen fand ich sehr sympathisch gezeichnet. Die Ermittlungsarbeit fand ich sehr spannend. Die Charaktere der Dorfbewohner detailliert beschrieben, so könnte es überall sein. Der einzige Kritikpunkt sind die doch sehr langen Kapitel und das ziemlich abrupte Ende.
Tessi & Pauline
Es war nicht schlecht, aber oft zu langweilig bzw es ist da einfach nicht wirklich was passiert. Irgendwann hat es dann aber Fahrt aufgenommen und dann war ich auch zügig durch. Mit dem Ende hab ich so nicht gerechnet, hatte da eher was anderes gedacht. Aber wer Sachen über verschwundene Kinder, Pädophile, Gewalt und Verlust nicht lesen kann, sollte es nicht lesen.
Also wenn ich Bücher kaufe, dann 90 % davon in der gleichen Buchhandlung „ums Eck“ und vor allem bei der gleichen Person. Eintauschen mag ich Sie zwar nicht, trotzdem wollte ich mal schauen was „Der Buchhändler“ hier drauf hat. „Erik“ also, den guten Mann fand ich im ersten Moment eigentlich richtig gut. Im ersten Moment.. Ansonsten war der Rest der Charaktere, die ich kennenlernen durfte zwar gut, aber niemand wird mir langfristig im Kopf bleiben. Die Grundstory an sich war spannend, wenn auch „Thriller“ eventuell falsch gewählt ist, es ist schon mehr Krimi und zog sich an der ein oder anderen stelle. Wobei dass, die „Reise“ mich dahinfährt, wo sie hinging, damit hab ich wahrlich nicht gerechnet. Die Story ist in 3 Teile aufgeteilt und die ersten beiden waren komplett unterschiedlich, bis sich das Ganze im letzten zusammenfügte und ein Bild ergab. Geschrieben war es super, wobei die Kapitellängen hart an der Grenze für mich waren. Dann kam das Ende und vor allem mein etwas betrübter „echt jetzt?“ Moment. Sagen wir mal so, ich hatte schon bessere, aber auch schon schlechtere.

Überraschend guter Krimi mit ernster Thematik
Der Buchhändler Erik Lange versucht einen Neustart in einem kleinen bayerischen Städtchen. Schnell findet er einen Freundeskreis mit gleichen Hobbies. Doch dann verschwindet die kleine Tochter eines Bekannten … Ich war ja von ‚Die Schwester‘ nicht so sehr angetan, hatte aber drei E-Books der Autorin im Bundle gekauft und mich somit ohne große Erwartungen an ‚Der Buchhändler‘ gemacht um es hinter mich zu bringen. Und was soll ich sagen - ich wurde definitiv positiv überrascht, denn dieses hier finde ich um Längen besser! Viele kritisieren ja, dass das Buch langatmig ist, aber ich mag es ganz gerne, auch mal eine realistische Variante von Polizeiarbeit zu lesen. Pia Meyer mochte ich schon im anderen Band, aber noch besser hat mir die ruhige, überlegte Judith Plattner gefallen. Eine Kommissarin, wie man sie sich durchaus auch im echten Leben vorstellen könnte. Recht akribisch wird die Ermittlungsarbeit im Fall der kleinen Tessi beschrieben, mit viel Augenmerk auf die (nicht unbedingt) sympathische Nachbarschaft der Familie. Für mich kamen durch die guten Dialoge dabei auch keine Längen auf, aber sowas ist natürlich immer Geschmacksache. Die positivste Überraschung ist aber definitiv, wie gut die Autorin mit dem Thema Pädophilie umgeht. Bei ‚Die Schwester‘ hatte ich mich sehr über ihre Herangehensweise an die Thematik Regretting Motherhood geärgert und war dementsprechend skeptisch. Aber hier geht Petra Johann wirklich sehr sensibel und gut informiert vor. Ich habe schon mehrfach Artikel und Interviews mit Ärzten und betroffenen Männern (und auch einer Frau) gelesen und die schwierige Gratwanderung, die diese Menschen im Leben gehen müssen wird hier sehr, sehr umsichtig wiedergegeben. Von daher habe ich nicht viel auszusetzen und wer gerne ruhige Ermittlungsarbeit liest und mit der Handlung umgehen kann, wird hier einen guten Krimi vorfinden.
Ich habe ein bisschen mehr erwartet
Erik Lange übernimmt in einer fremden Kleinstadt einen Buchladen nachdem er vorher im Buchladen seiner Eltern gearbeitet hat. Schnell findet er Anschluss und findet neue Freunde. Plötzlich verschwindet im Nachbardorf ein junges Mädchen und Erik gerät aufgrund seiner Vergangenheit in Verdacht. Überraschend schwer bin ich in die Story reingekommen, insbesondere weil gefühlt das halbe Dorf namentlich vorgestellt wurde. Das war ein bisschen viel. Szenerie und Aufmachung, sowie Schreibstil, haben mir von Beginn an gefallen, allerdings hat es mir zu lange gedauert bis tatsächlich der Buchhändler Erik Lange zum Thema wurde. Ob dieser nun Bücher oder auch Äpfel, Spielzeugautos oder Küchengeräte verkauft hätte, spielt im Übrigen gar keine Rolle. Mehr als die Hälfte des Buches besteht aus langatmiger Ermittlungsarbeit und der Suche nach dem jungen Mädchen mit Hilfe von Hubschraubern, Suchhunden und Freiwilligen aus dem Dorf bis sich erste Hinweise ergeben. Mittendrin die beiden Ermittlerinnen Judith Plattner und Pia Meyer. Beide haben ihre eigene Geschichte zu erzählen, was sie Story immer wieder „auflockert“. Ohne tatsächliche Brutalität oder Schockmomente lebt die Story von der Spannung im Dorf und dem Generalverdacht jedes Bewohners. Das unerwartete -,aber unspektakuläre Ende kam dann doch sehr plötzlich, vorallem aber blieben für mich viele Fragen offen.

Meinung: Das Cover hat sofort meine Neugier geweckt. Erik Lange übernimmt eine kleine Buchhandlung in einem bayerischen Städtchen und fühlt sich dort schnell zuhause. Doch als die kleine Theresa verschwindet, gerät die scheinbar ruhige Gemeinschaft aus den Fugen. Schnell wird klar: Der Täter muss aus dem Ort stammen. Während die Ermittlerinnen Judith Plattner und Pia Meyer alles daransetzen, das Mädchen zu finden, rückt auch Eriks Vergangenheit immer stärker in den Fokus. Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, was die Spannung durchgehend hochhält. Dadurch wollte ich immer weiterlesen, weil sich nach und nach neue Puzzleteile ergeben. Besonders gut gefallen hat mir der flüssige und sehr angenehme Schreibstil, ich bin regelrecht durch die Seiten geflogen. Auch die Charaktere wirken lebendig und authentisch, sodass ich mich gut in sie hineinversetzen konnte. Gleichzeitig greift Petra ein brisantes gesellschaftliches Thema auf und setzt dieses sehr eindringlich um. Bis zum Schluss bleibt lange unklar, wer wirklich hinter allem steckt, wodurch ich ständig mitgerätselt habe. Das Ende kam für mich zwar etwas abrupt und ließ noch ein paar Fragen offen, dennoch hat mich die Geschichte insgesamt sehr gut unterhalten. Für mich ist es ein spannender Kriminalroman mit einem wichtigen Thema und einer packenden Atmosphäre

Also, ich weiß nicht so recht was ich davon halten soll. Die story lief ganz gut an und war auch solide spannend. Zum Ende hin fand ich die Geschichte zu konstruiert und das Ende sehr jäh irgendwie mittendrin, als hätte die Autorin keine Lust mehr gehabt, die letzten 10 Seiten zu schreiben. Und was ich mal ganz provozierend fragen möchte: bin ich eigentlich die einzige, die den faden Beigeschmack hat bei dem Gedanken, ob dem Leser hier Mitgefühl für den pädophilen Hauptakteur aufgezwungen werden soll? Oder ist es einzig und allein ein Stilmittel der Autorin, um die Spannung zu halten? Schwieriges Thema!
Spannende Geschichte
Der Roman erinnerte mich an „Der Honigmann“. Zu Beginn fand ich die Geschichte sehr langatmig und konnte die gelesenen Rezensionen über das Buch nicht nachvollziehen. Aber die Geschichte nahm Fahrt auf und war zuletzt so spannend, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen wollte.
Abends angefangen Morgens fertig gehört
Sehr lang geschriebene Ermittlung aber gut erzählt. Polizeiarbeit mit Ahnung wer der wirkliche Täterin war. Spannend nur auf den letzten Metern. Tolle Buchhandlung, erstaunlich j gut besucht in so einer Kleinstadt, darüber hätte ich gerne mehr gelesen aber ist ja ein Krimi. Ein Fitzek ist es nicht😉😉
"Der Buchhändler" ist ein gut durchdachter, vielschichtiger und packender Kriminalroman, der mir ein paar kurzweilige Lesestunden beschert hat. Mit einem spannenden Prolog und einem stetig steigenden Spannungsbogen, hat Petra Johann viele interessante Themen wie Selbstjustiz, Pädophilie oder sexuelle Beziehungen mit Schutzbefohlenen angesprochen, ohne allerdings 'überladen' zu wirken. Auch hat mir das offene Ende sehr gut gefallen und ich spreche gerne eine Leseempfehlung aus.
🇩🇪👧⚰️ Durchschnittlicher Krimi, allerdings mit einigen Längen. Der Protagonist ist - nicht nur allein aufgrund seiner Neigungen - eher unsympathisch, zumindest fällt es dem Leser sehr schwer, irgendwelches Mitleid zu entwickeln, keine der Figuren kommt dem Leser wirklich nah und irgendwie bleibt die Story trotz des eigentlich sehr intensiven Themas irgendwie oberflächlich.
„Der Buchhändler“ von Petra Johann bietet eine solide, detailgetreue Darstellung polizeilicher Ermittlungsarbeit. Ein Buch wie lauwarmer Tee: Man trinkt’s, aber fragt sich warum.
Die Handlung entwickelt sich langsam, atmosphärisch dicht, aber ohne den erhofften Nervenkitzel. Wer psychologisch fein gezeichnete Figuren mag, wird hier auf seine Kosten kommen – wer jedoch klassische Thriller-Dynamik und starke Wendungen erwartet, dürfte enttäuscht sein. Besonders das Ende wirkt konstruiert und wenig überzeugend. Insgesamt ein durchschnittlicher Krimi, der viel Potenzial andeutet, aber erzählerisch nicht durchgängig überzeugt.
Spannend bis zum Schluss! Erik Lange , ein freundlicher Mittdreißiger, wagt einen Neuanfang: in einer Kleinstadt übernimmt er eine Buchhandlung. Sein neues Leben beginnt vielversprechend - bis eines Tages ein kleines Mädchen verschwindet. Theresa hat in aller Frühe ihr Elternhaus verlassen und ist nicht zurückgekehrt. Eine großangelegte Suchaktion wird gestartet, die erfahrene Kriminalhauptkommissarin Judith Plattner nimmt ihre Ermittlungen auf. Auch Erik hilft bei der Suche - genauso wie alle im Ort. Doch nach und nach verdichten sich die Hinweise, dass jemand aus ihrem Umfeld für Theresas Verschwinden verantwortlich ist. Auch Erik gerät in Verdacht - mit fatalen Folgen. Tietje Mierendorf hat die verschiedenen Figuren wunderbar gesprochen. Die Spannung wurde bis zum Schluss gehalten. Ich hab dieses Hörbuch sehr gerne gehört und empfehle es sehr gerne weiter.
Puuh, ich weiß nicht, ob dieses Buch überhaupt einen Stern verdient! Dieser angebliche Thriller ist eher eine langgezogene Aneinanderreihung von Erklärungen der polizeilichen Ermittlungen nach dem Verschwinden eines kleinen Mädchens. Der Buchhändler Erik, nach dem das Buch ja benannt ist ist dabei gar nicht mal so relevant. Spannung bleibt eigentlich völlig aus bis auf die letzten paar Seiten vor dem abrupten Ende. Noch dazu hat man den Eindruck, dass die Autorin Sympathie für Pädophile erreichen möchte, was ich als extrem unangenehm empfand. Ich kann die vielen positiven Bewertungen überhaupt nicht nachvollziehen, vor allem da ich mich lange auf das Buch gefreut hatte. Durch die letzten 50 oder sogar 100 Seiten habe ich mich regelrecht durchgequält weil ich einfach nur die Auflösung wissen wollte. Ein absoluter Fehlgriff!
Erik zieht in eine Kleinstadt um eine Buchhandlung zu übernehmen. Seine Tochter, zu der er auf Anweisung seiner ehemaligen Freundin keinen Kontakt haben darf, bleibt zurück. Nachdem er in der Kleinstadt Fuss gefasst hat, verschwindet ein kleines Mädchen. Dieser Krimi erzählt von Missgunst, Andersartigkeit, Misstrauen, Starrsinn, Unverständnis, das mich erschüttert hat. Erst im letzten Drittel beginnen sich die Dinge zu klären und der Grund für den Titel der Geschichte wird erkennbar. Ein Krimi, der mal anders ist, weil er an das Verständnis des Lesers geht. Fragen entstehen wie: was ist recht, wie weise ist es, sich zu outen, wie muss ich Dinge einordnen, wo ist meine Toleranzgrenze? Kann ich akzeptieren, dass es Menschen gibt, die trotz schlechter/furchtbaren Veranlagungen diese unterdrücken können und nicht ausleben? Spannend, gut gelesen (Hörbuch), anschaulich beschrieben. Auch wenn ich mir am Ende etwas mehr Erklärungen wünschte und ich es gern etwas ausführlicher gehabt hätte, ist es ein Krimi, der in Erinnerung bleibt.
sehr spannend, konnte es kaum aus der Hand legen
Erik kehrt seiner Heimat den Rücken zu und beginnt ein neues Leben. In einer kleinen bayrischen Stadt übernimmt er eine Buchhandlung. Der vormalige Besitzer setzt sich zur Ruhe, Erik renoviert danach die Buchhandlung und startet neu durch. Schnell findet er Freunde, er kommt mit den Bewohnern im Dorf sehr gut aus. Auch eine junge Frau bekundet schnell großes Interesse an Erik. Eines Morgens ist die Dorfgemeinschaft in heller Aufruhr. Die kleine Tochter eines Freundes ist spurlos verschwunden. Das Mädchen war bereits nicht mehr im elterlichen Haus als die restliche Familie Morgens zum frühstücken aufstand. Alle machen sich auf die Suche doch leider vergebens. Schnell wird die Polizei eingeschaltet. Hauptkommissarin Judith Platter wollte nach einem schweren Schicksalsschlags nie wieder an einer aktiven Ermittlung teilnehmen, sie hat sich für den Dienst am Schreibtisch einteilen lassen. Doch nun wollen ihre Vorgesetzten Judith als leitende Ermittlerin sehen. Diese macht sich mit einer Kollegin auf nach Neukirchen um nach dem verschwundenen Mädchen zu suchen und finden dabei nicht nur dieses sondern auch viele ungeahnte Geheimnisse und der Taten der Dorfgemeinschaft. Auch es dauert nicht besonders lange und Erik rückt in den Fokus der Ermittlungen. Das Cover und der Klappentext haben mich sofort angesprochen. Der Schreibstil ist sehr flüssig und spannend. Ab den ersten Seiten ist man mitten im Geschehen und kann das Buch kaum mehr aus der Hand legen. Immer wieder grübelt und rätselt man was geschehen ist, wer für all das verantwortlich ist. Jeder in der Dorfgemeinschaft ist bald unter Beschuss, jeder hat seine Geheimnisse. Das Buch nimmt zum letzten Drittel noch mal richtig an Fahrt auf und man wird mit so einigen Details überrascht. Für mich ein sehr gelungenes Buch das ich sehr gerne gelesen habe. Auch mit einem kritischen Thema das hier sehr interessant umgesetzt wurde.
Das Buch hat mir sehr gefallen, lässt aber ein Gefühl des Bedauerns bei mir zurück. Wie oftmals ein Vorurteil bzw. Gerücht ausreichen kann, über Dinge zu urteilen, ohne die dazu gehörigen Beweise zu haben und dabei eine Kausalkette in Gang setzt, die nicht mehr aufhaltbar ist. Nicht immer ist das, was naheliegend erscheint, auch das, was wirklich zutrifft. In der Mitte zieht sich das Buch ein bisschen, nimmt aber dann langsam an Fahrt auf und man fiebert bis zum Ende mit. Mit dem Ende der Geschichte appelliert die Autorin an den Leser , sich selbst in die Rolle der anderen Akteure zu versetzen. Wollen wir blindlings Gerüchten glauben und darauf unsere Meinung ausrichten, oder wollen wir vielleicht versuchen unser Urteil darauf zu richten, was bewiesen werden kann ?! Nicht umsonst heißt es gerade in der Strafrechtslehre "in dubio pro reo"
Schwierige Themen, aber spannend
Betroffen ist ein Kind und die Sexualisierung von Kindern wird thematisiert. Einige schwierige Thematisierungen von Körpern. Während bei den weiblichen Figuren oft was zu den Körpern erläutert wird, ob sie mollig oder mit einer Rubensfigur ausgestattet sind, spielt dies bei männlichen Figuren keine Rolle. Es ist nur selten für die Handlung relevant, weil jemand wegen seiner Figur gemobbt wurde oder nicht an bestimmte Stellen gehen kann, sodass es auch im Hinblick darauf kaum sinnvoll ist. Gerade bei einer Autorin recht enttäuschend. Auch kennen die männlichen Protas sich durch ein Hobby und haben Vollzeitjobs oder sind selbstständig, während die weiblichen Protas abgesehen von den Polizistinnen maximal Teilzeitangestellte sind und sie nichts außer der räumlichen Nähe und der Kinder verbindet. Sehr konservativ. Es soll aber den bayerischen ländlichen Raum abbilden, wozu es nach Ansicht der Autorin passt. Mir wirkt es dennoch zu eindimensional dadurch. Die Geschichte an sich hat einige Längen und hätte wesentlich prägnanter geschrieben sein können, ist aber dennoch spannend.
„Der Buchhändler“ von Petra Johann, gesprochen von Tetje Mierendorf Verlag: Aufbau Digital Hörbuchverlag: SAGA Egmont / Dauer: 12 Stunden 12 Minuten Es muss nicht immer ein reißerischer Thriller sein, der unter die Haut geht. Eindringliche Geschichten, die nahe an der Realität kratzen und uns verunsichern, sind oftmals intensiver. Der Buchhändler von Petra Johann ist so ein Krimi: realitätsnah, glaubwürdig und mit einer besonderen Tiefe in der Charakterzeichnung. Erik, gutaussehend und Mitte dreißig übernimmt in der kleinen Stadt Neukirchen eine Buchhandlung. Erik findet Freunde und genießt die Komplimente seiner Kunden über die Neuerungen in der Buchhandlung. Als jedoch in den frühen Morgenstunden ein kleines, wunderschönes Mädchen verschwindet, fällt der Verdacht schnell auf den Buchhändler. Die Ermittlungen werden von Judith Plattner übernommen, die selbst einen herben Schicksalsschlag erleiden musste. In der Kleinstadt kippt die Stimmung und als Eriks Geheimnisse gelüftet wird, muss er schnellstens aus der Stadt verschwinden. Seine Vergangenheit und seine Ausrichtung in Verbindung mit dem Verschwinden eines kleinen Mädchens kann fatale Folgen für ihn haben. Die Kleinstädter erledigen ihre Probleme gerne ohne Polizei. Petra Johann verzichtet auf überzogene Dramatik und setzt stattdessen auf realistische Ermittlungsarbeit. Psychologisch fein gezeichnet wurden die Charaktere, authentisch mit Stärken und Schwächen bildlich ausgearbeitet. Die Autorin zeigt auf, wie schnell Vorurteile gebildet werden und welche Folgen daraus entstehen können. Die Ermittlungsarbeiten werden in die zeitlich richtige Reihenfolge gebracht. Als LeserIn kann ich nur rätseln, was in den frühen Morgenstunden passiert ist. Petra Johann integriert in diesen Krimi (Thriller) einige schwere Themen wie zum Beispiel die Verführung Minderjähriger, pädophile Neigungen und Suizid. Die kleinen Details ergeben stückchenweise ein ganzes Bild. Wer mit diesen Themen nicht konform geht, sollte dieses Buch nicht wählen, alle anderen erhalten einen anspruchsvollen, moralisch reflektierten Krimi, der nachhallt. Auch das Hörbuch überzeugt: Tetje Mierendorf verleiht den Figuren eine beeindruckende Präsenz und bringt die unterschwellige Spannung perfekt zur Geltung. Die Autorin schreibt keinen reißerischen Pageturner, sondern einen klug konstruierten Krimi mit Tiefgang. Wer auf realistische Ermittlungsarbeit, starke Figuren und eine feinsinnige Charakterzeichnung Wert legt, wird hier nicht enttäuscht. Klare (Hör-/) Leseempfehlung.

In dem kleinen Städtchen Neukirchen in Bayern wird eines Tages ein kleines Mädchen, die 9jährige Tessa vermisst. Schnell beginnen die Ermittlungen bei denen sich die Frage stellt, ist das Mädchen weggelaufen oder wurde es entführt. Endlich mal wieder ein Thriller den ich richtig gut fand. Ein sehr ruhiges Buch mit viel Ermittlungsarbeit, aber gerade das hat es ausgemacht. Es hat zu jeder Zeit super Spass gemacht mit zu rätseln was denn nun geschehen sein könnte. Einzig am Schluss hätte ich mir ein bis zwei Seiten mehr gewünscht.
Schweres Thema • für mich ein No-Go
Autorin: Petra Johann Buch : Der Buchhändler Hörbuch 12 h 12 min ⭐⭐ Klappentext: Erik Lange, ein freundlicher Mittdreißiger, wagt einen Neuanfang; in einer Kleinstadt übernimmt er eine Buchhandlung. Sein neues Leben beginnt vielversprechend - bis eines Tages ein kleines Mädchen verschwindet. Theresa hat in aller Frühe ihr Elternhaus verlassen und ist nicht zurückgekehrt. Eine großangelegte Suchaktion wird gestartet, die erfahrene Kriminalhauptkommissarin Judith Plattner nimmt ihre Ermittlungen auf. Auch Erik hilft bei der Suche - genauso wie alle im Ort. Doch nach und nach verdichten sich die Hinweise, dass jemand aus ihrem Umfeld für Theresas Verschwinden verantwortlich ist. Auch Erik gerät in Verdacht - mit fatalen Folgen. ⭐⭐ Meine Meinung: Dieses Buch stand lang auf meiner Wunschliste, umso erfreuter war ich, als es dieses Hörbuch gerade kostenlos bei Audible gab. Leider leider würde ich enttäuscht. Ich find das Thema sehr schwer umsetzbar, vorallem aber wenn man "Mitleid" mit den Pädophilen haben soll, denn das wird hier suggeriert. Sorry , für mich ein No-Go. Leider hatte dieses Buch mehr Längen als spannende stellen. ⭐⭐ Fazit : Ich bin froh kein Geld für dieses Buch ausgegeben zu haben. 2 Sterne , das Cover ist schön.

Es ist mein erstes Buch von der Autorin. Ich finde ja dass es mehr ein Krimi ist als ein Thriller. Sehr gut und mit steigender Spannung geschrieben. Ein heikles Thema mal aus einer anderen Perspektive mit unerwarteten Wendungen. Die beiden Ermittlerinnen haben mir auch sehr gut gefallen, mit ihnen könnte ich mir auch eine Reihe vorstellen. Das Ende hätte ich mir anders gewünscht, aber es ist auf jeden Fall ein Buch das man nicht so schnell vergisst. Klare Leseempfehlung!!!
Der überraschende Buchhändler
Das Buch habe ich als Hörbuch gehört und dabei festgestellt, dass die Kapitel wohl extrem lang sind, weshalb ich froh bin es nicht selbst gelesen zu haben. Einer meiner "Ticks" ist, dass ich ein Buch gerne am Ende eines Kapitels pausiere, und nicht mittendrin. Aber das ist ja nur eine persönliche Einstellung und macht die Geschichte nicht besser oder schlechter. 😇 Aufgrund des Titels war mir natürlich bewusst, dass mit dem Buchhändler irgendetwas sein musste. Der Aufbau der Geschichte hat mir gut gefallen. Es gab Spannung, aber es ist wohl mehr ein Krimi, als ein Thriller. 😊 Ich fand gut, dass nach dem Auflösen des Falls nicht noch seitenlanges Geplänkel folgte, sondern einfach Ende war, wobei mir 1-2 Fragen doch unbeantwortet bleiben. Vielleicht lag es daran, dass ich eher wenig miträtsel, sondern einfach nur lese und die Story geschehen lasse, aber dieses Ende habe ich wirklich nicht kommen sehen. Alles in allem eine solide Umsetzung und spannende Lese- bzw. Hörstunden. 🙂
Ein fesselnder Psychothriller, der zeigt, wie schnell Vertrauen bröckeln kann und wie tief Misstrauen reichen darf. Die Geschichte zieht einen von Anfang an in ihren Bann: spannend, düster und voller überraschender Wendungen. Petra Johann gelingt es, eine beklemmende Atmosphäre zu schaffen, die bis zur letzten Seite nicht loslässt. Perfekt für alle, die spannende und psychologisch raffinierte Romane lieben. Absolute Leseempfehlung!
📖 Der Buchhändler ✍🏽 Petra Johann 📚 Rütten & Loening Erscheinungstermin 18.03.2022 CN: vermisstes Kind, Pädophilie, Kindesmissbrauch 🅉🅄🄼 🄸🄽🄷🄰🄻🅃 Erik verlässt eine Heimat nach der Trennung von seiner Ex-Frau und übernimmt in der bayerischen Provinz eine Buchhandlung. Die Trennung von der gemeinsamen Tochter Joelle fällt Erik schwer, aber er findet schnell neue Freunde in dem kleinen Dorf. Mit einer Reihe Männer seines Alters geht er zum Sport und wird schnell Teil der Gemeinschaft. Als eine bildschöne Grundschülerin verschwindet hilf Erik zusammen mit der Dorfgemeinschaft bei der Suche. Die Ermittlung wird geleitet von Judith Plattner, die sich seit einem persönlichen Schicksalsschlag in der Familie aus der ermittlungsarbeit zurückgezogen hat. Als klar wird, dass das Verschwinden des Mädchens auf das dörfliche Umfeld zurückzuführen ist, gerät Erik unter Verdacht. Was dabei ans Tageslicht kommt macht Erik zum Verdächtigen Nummer 1. Wer kann ihm jetzt noch helfen?... 🄼🄴🄸🄽🄴 🄼🄴🄸🄽🅄🄽🄶 Ein ruhiger Thriller ohne viel Blut und überbordende Gewalt. Es geht eher in die Richtung Provinz-Krimi, was ich jedoch nicht negativ empfunden habe. Die beschauliche Atmosphäre des Dorfes, in dem man sich kennt und schätzt, bekommt erst Risse mit dem Verschwinden der kleinen Theresa. Wie schnell sich dann Gerüchte verbreiten und jedes Wort auf die Goldwaage gelegt wird zeigt dieses Buch. Petra Johann ist es sehr gut gelungen das Thema Pädophilie feinfühlig und nachvollziehbar darzustellen. Mich hat die Geschichte rund um Erik und die Dorfbewohner und das vermisste Kind sehr für sich eingenommen. Es ist kein spektakulärer Fall, aber gut, nahbar und menschlich erzählt. Mir hat es sehr gut gefallen und ich gebe 4,5 von 5 Sternen.

Was soll man dazu sagen 🙈 definitiv hatte die Geschichte ihre spannenden Momente, nur leider zu viele Handlungsatränge die für den eigentlichen Fall nicht wichtig waren. Es hat den Eindruck vermittelt, das die Autorin nicht wirklich weiß wessen Geschichte sie eigentlich erzählen will. Dazu kommt das das Ende so plup dahin geknackt wurde und man eigentlich noch viele offene Fragen hätte, dem entsprechend könnte es mich zwar teilweise unterhalten aber leider nicht begeistern. 🙈
Habe scheinbar Mal wieder ein anderes Buch gelesen als der Rest.
Die Handlung zieht sich unnötig über mehr als 400 Seiten, wirklich Spannung kommt allerdings erst auf den letzten 50 Seiten auf. Habe zwischendurch überlegt das Buch abzubrechen, hatte aber die Hoffnung das die Story noch Fahrt aufnimmt. Die Fahrt war Recht kurz.
Ein Buch, bei dem mir die Bewertung recht schwer fällt. Wir begleiten einen Buchhändler, der in einer neuen Stadt einen Neuanfang wagt und ein Geheimnis in sich birgt. Eines Tages verschwindet ein kleines Mädchen und alles dreht sich nur noch um die Ermittlung, was dieses Buch zu einem Krimi und nicht zu einem Thriller macht. Nur meine bescheidene Meinung, wenn es für andere anders ist freue ich mich darüber. Das Buch hat seine Längen und sehr oft dachte ich an einem Abbruch. Aber da es ein Buddyread war habe ich es durch gezogen und wurde mit einem nicht belohnt. Alles sehr konstruiert und für mich absolut nicht begreiflich. Von mir leider keine Empfehlung.
🛑 Warum ich diesen Thriller bei Seite 293 abbrechen musste 🛑
Ich habe mir „Der Buchhändler“ von Petra Johann aus dem Bücherschrank geholt. Vorweg: Der Schreibstil ist absolut genial, total flüssig zu lesen und die Charaktere sind super authentisch! Besonders die Ermittlerin Pia Maier fand ich mega cool. Sie will keine eigenen Kinder (da habe ich mich total wiedergefunden) und das Thema Mobbing war so echt beschrieben, dass ich mich richtig gut mit ihr identifizieren konnte. Ein echt starker Thriller – aber ab Seite 200 ging es mir emotional einfach zu sehr an die Nieren. Meine ehrliche Meinung: Ich habe schon geahnt, dass mit Erik etwas nicht stimmt. Als sich das Geheimnis lüftet, ist klar: Er hat eine pädophile Veranlagung. Aber man merkt auch, wie sehr er leidet und einfach nur „normal“ sein will. Ganz ehrlich: Da gehören verdammt noch mal Eier in der Hose dazu, sich so etwas selbst einzugestehen! Er kann für die falsche Verdrahtung im Gehirn nichts, hat sich aber entschieden, niemals ein Täter zu werden. Was mich richtig wütend macht: Viel verwerflicher fand ich in der Story den Lehrer Marco, der eine Affäre mit einer 16-jährigen Schülerin anfängt. Er nutzt seine Position schamlos aus, während auf Erik eine Hetzjagd gestartet wird. Bei der Selbstjustiz im Buch hat mein Bauchgefühl „Stopp“ gesagt. Das Buch wandert jetzt mit einer dicken Triggerwarnung zurück in den Bücherschrank. Es ist ein starker Thriller, aber man braucht Nerven aus Stahl. 🛡️✨ 💬 Mich würde brennend interessieren, wie ihr zu diesem Thema steht: Habt ihr auch schon mal ein Buch abgebrochen, weil es einfach zu aufwühlend war? Wenn ein Buch blutig oder brutal ist, macht mir das nichts aus. Aber bei solchen tiefen moralischen Fragen und psychischem Druck wird es für mich heftig. Wo ist eure Grenze? Lasst uns in den Kommentaren quatschen! 👇

Da ich "die Frau am Strand" gelesen habe, habe ich mir vor einem Jahr dieses Buch gekauft und endlich bin ich den Genuss gekommen diese facettenreichte und spannende Geschichte lesen zu dürfen. Die Geschichte fängt ruhig an und man lern Erik kennen, der eine Buchhandlung übernimmt und neue Freundschaften in dem kleinen Dorf schließt. Man weiß recht wenig von Erik, außer dass er eine Tochter hat, die mit ihrer Mutter in einer anderen Stadt lebt. Man weiß jedoch nicht wieso es zu dem Bruch kam und wieso sich der Kontakt schwierig gestaltet. Eines Morgens verschwindet die neunjährige Theresa, die Tochter eines Freundes und die Geschichte sowie die Ermittlungen nehmen seinen Lauf. Die Ermittlungen werden von Pia und Judith geführt. Dabei gerät Erik erstmal ziemlich in den Hintergrund, was ich anfangs nicht verstanden habe, aber je mehr man in die Geschichte eintaucht, versteht man es recht gut und die Autorin lässt geschickt die Bombe platzen, was mir richtig gut gefallen hat. Davon mal abgesehen werden in der Geschichte interessante Themen wie Selbstjustiz, Pädophilie oder sexuelle Beziehungen mit Schutzbefohlenen angesprochen, was zu einer dynamischen und facettenreichen Geschichte führt, die mich auf jeden Fall sehr überzeugt hat. Die Geschichte endet für meinen Geschmack etwas zu abrupt und ich hätte mir noch ein paar Seiten gewünscht. Jedoch lässt das offene Ende einen Spielraum für seine eigene Gedanken und seine eigene Interpretationen, was ich eigentlich nicht schlecht fand. Ich spreche definitiv eine Leseempfehlung für euch aus.

The best! - 10 von 5 Sternen 😁
Das war der beste Thriller, den ich seit langem (oder jemals?) gehört habe! Tedje Mierendorf liest die Geschichte sehr atmosphärisch und bringt die Emotionen perfekt rüber. Es geht um ein vermisstes Mädchen und was das mit den befreundeten Nachbarn macht. Plötzlich wird jeder verdächtigt, Nerven liegen blank…Es geht um Vorurteile, vorschnelle Urleile und Geschichten hinter den Geschichten. Großartig konstruiert, ohne Effektheischerei oder langatmige Beschreibungen, fast ohne Blut. Es geht mehr um eine psychologischen Thrill und das gelingt Petra Johann außerordentlich gut. Ich war gefesselt und konnte nicht aufhören, der Geschichte zu lauschen.
Erik Lange ist ein 34-jähriger Buchhändler, der einen Neuanfang in einer bayerischen Kleinstadt „Neukirchen“ wagt, nachdem er seine Heimat verlassen hat. Dann verschwindet die neunjährige Tessi, mit deren Eltern Erik befreundet ist. Puh, gutes Buch schwieriges Thema… Die Geschichte beginnt sehr ruhig und die Autorin beschreibt erst einmal sehr ausführlich die Umgebung und die Personen. Das macht den Einstieg sehr langatmig. Die Erzählperspektive wechselt zwischen Erik und einem neutralen Erzähler- was ich persönlich immer sehr gut finde. Mir gefallen der Schreibstil und der sensible Umgang mit dem Thema. Allerdings finde ich das Ende des Buches dann doch sehr abrupt.
Ein vermisstes Mädchen, eine Dorfgemeinschaft und Geheimnisse...
Sehr spannend! Ich konnte das Buch fast nicht aus der Hand legen. Bücher spielen keine große Rolle obwohl der Titel es vermuten lässt. Dafür eine einfühlsame Sicht eines Betroffenen zu einem schwierigen Tabu Thema. Sie beiden Ermittlerinnen waren mir sympathisch und zwei tolle, starke Frauen. Ich werde sicherlich noch weitere Bücher der Autorin lesen.
Characteristics
3 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Unter Verdacht
Nach einem einschneidenden Ereignis verlässt der vierunddreißigjährige Erik seine Heimat und übernimmt in einer bayrischen Kleinstadt eine Buchhandlung. Der Neustart scheint zu gelingen. Erik fühlt sich in Neukirchen wohl – bis die Tochter eines seiner neuen Freunde verschwindet. Die Grundschülerin hat in aller Frühe ihr Elternhaus verlassen und ist nicht zurückgekehrt.
Eine groß angelegte Suche beginnt. Hauptkommissarin Judith Plattner, die nach einem persönlichen Schicksalsschlag nie wieder eine Ermittlung leiten wollte, übernimmt den Fall. Nach und nach verdichten sich die Hinweise, dass jemand aus dem Umfeld des Mädchens für sein Verschwinden verantwortlich ist. Schon bald richten sich alle Augen auf Erik, den Neuen. Und dann macht jemand eine Entdeckung – mit fatalen Folgen.
Ein hintergründiger Thriller über eine Gemeinschaft, in der die Angst die Macht übernimmt.
Book Information
Author Description
Petra Johann, Jahrgang 1971, ist promovierte Mathematikerin. Sie arbeitete mehrere Jahre in der Forschung und in der Softwarebranche, bevor sie mit dem Schreiben begann. Sie ist im Ruhrgebiet aufgewachsen und lebt mittlerweile in Niedersachsen.Bei Rütten & Loening und im Aufbau Taschenbuch sind ihre Spannungsromane »Die Frau vom Strand«, »Der Buchhändler«, »Die Schwester« sowie »Der Steg« lieferbar.
Posts
Nachdem ich im letzten Jahr die Bücher von Petra Johann für mich entdeckt habe, stand nun der Buchhändler auf meiner Liste. Die Geschichte um ein verschwundenes Mädchen spielt in einem kleinen Dorf und baut sich langsam auf. Am Anfang hatte ich leichte Probleme, die vielen auftauchenden Namen und Personen einzuordnen, aber als ich richtig in der Story war, hat mich die Handlung immer mehr gefesselt. Nach und nach baut sich alles auf, man lernt die Protagonisten und das zugrunde liegende Geschehen kennen. Dieses Buch hat mich die ganze Zeit mitraten lassen, was wirklich passiert ist, es gibt viele Wendungen und falsche Fährten. Es ist relativ ruhig und unblutig, die Spannung ist aber die ganze Zeit vorhanden. Es lässt sich sehr angenehm lesen und die Atmosphäre der Geschichte hat mir gut gefallen, ich hatte schöne Lesestunden!
Erik kommt in einen kleinen Ort um die dortige Buchhandlung zu übernehmen. Jeder kennt sich, alles basiert auf einer freundschaftlichen Basis. Eine Dorfidylle, wie man sie sich vorstellt. Erik wird schnell in diesen Kreis integriert. Und dann geschieht das Unfassbare, das Unvorstellbare. Ein neunjähriges Mädchen verschwindet spurlos. Die Nachbarschaft rückt in den Fokus der Polizei. Missverständnisse, Angst und Verzweiflung werden sehr gut dargestellt. Geheimnisse kommen ans Tageslicht, die Ruhe ist zerstört. Wie schnell passiert es, dass wir jemanden dann misstrauen? Wie schnell werden Menschen in Schubladen gesteckt? Wie schnell kann das Ganze aus dem Ruder laufen? Auch wenn das Buch eher ein Kriminalroman als ein Thriller ist, hat es mir sehr gut gefallen. Die beiden Ermittlerinnen fand ich sehr sympathisch gezeichnet. Die Ermittlungsarbeit fand ich sehr spannend. Die Charaktere der Dorfbewohner detailliert beschrieben, so könnte es überall sein. Der einzige Kritikpunkt sind die doch sehr langen Kapitel und das ziemlich abrupte Ende.
Tessi & Pauline
Es war nicht schlecht, aber oft zu langweilig bzw es ist da einfach nicht wirklich was passiert. Irgendwann hat es dann aber Fahrt aufgenommen und dann war ich auch zügig durch. Mit dem Ende hab ich so nicht gerechnet, hatte da eher was anderes gedacht. Aber wer Sachen über verschwundene Kinder, Pädophile, Gewalt und Verlust nicht lesen kann, sollte es nicht lesen.
Also wenn ich Bücher kaufe, dann 90 % davon in der gleichen Buchhandlung „ums Eck“ und vor allem bei der gleichen Person. Eintauschen mag ich Sie zwar nicht, trotzdem wollte ich mal schauen was „Der Buchhändler“ hier drauf hat. „Erik“ also, den guten Mann fand ich im ersten Moment eigentlich richtig gut. Im ersten Moment.. Ansonsten war der Rest der Charaktere, die ich kennenlernen durfte zwar gut, aber niemand wird mir langfristig im Kopf bleiben. Die Grundstory an sich war spannend, wenn auch „Thriller“ eventuell falsch gewählt ist, es ist schon mehr Krimi und zog sich an der ein oder anderen stelle. Wobei dass, die „Reise“ mich dahinfährt, wo sie hinging, damit hab ich wahrlich nicht gerechnet. Die Story ist in 3 Teile aufgeteilt und die ersten beiden waren komplett unterschiedlich, bis sich das Ganze im letzten zusammenfügte und ein Bild ergab. Geschrieben war es super, wobei die Kapitellängen hart an der Grenze für mich waren. Dann kam das Ende und vor allem mein etwas betrübter „echt jetzt?“ Moment. Sagen wir mal so, ich hatte schon bessere, aber auch schon schlechtere.

Überraschend guter Krimi mit ernster Thematik
Der Buchhändler Erik Lange versucht einen Neustart in einem kleinen bayerischen Städtchen. Schnell findet er einen Freundeskreis mit gleichen Hobbies. Doch dann verschwindet die kleine Tochter eines Bekannten … Ich war ja von ‚Die Schwester‘ nicht so sehr angetan, hatte aber drei E-Books der Autorin im Bundle gekauft und mich somit ohne große Erwartungen an ‚Der Buchhändler‘ gemacht um es hinter mich zu bringen. Und was soll ich sagen - ich wurde definitiv positiv überrascht, denn dieses hier finde ich um Längen besser! Viele kritisieren ja, dass das Buch langatmig ist, aber ich mag es ganz gerne, auch mal eine realistische Variante von Polizeiarbeit zu lesen. Pia Meyer mochte ich schon im anderen Band, aber noch besser hat mir die ruhige, überlegte Judith Plattner gefallen. Eine Kommissarin, wie man sie sich durchaus auch im echten Leben vorstellen könnte. Recht akribisch wird die Ermittlungsarbeit im Fall der kleinen Tessi beschrieben, mit viel Augenmerk auf die (nicht unbedingt) sympathische Nachbarschaft der Familie. Für mich kamen durch die guten Dialoge dabei auch keine Längen auf, aber sowas ist natürlich immer Geschmacksache. Die positivste Überraschung ist aber definitiv, wie gut die Autorin mit dem Thema Pädophilie umgeht. Bei ‚Die Schwester‘ hatte ich mich sehr über ihre Herangehensweise an die Thematik Regretting Motherhood geärgert und war dementsprechend skeptisch. Aber hier geht Petra Johann wirklich sehr sensibel und gut informiert vor. Ich habe schon mehrfach Artikel und Interviews mit Ärzten und betroffenen Männern (und auch einer Frau) gelesen und die schwierige Gratwanderung, die diese Menschen im Leben gehen müssen wird hier sehr, sehr umsichtig wiedergegeben. Von daher habe ich nicht viel auszusetzen und wer gerne ruhige Ermittlungsarbeit liest und mit der Handlung umgehen kann, wird hier einen guten Krimi vorfinden.
Ich habe ein bisschen mehr erwartet
Erik Lange übernimmt in einer fremden Kleinstadt einen Buchladen nachdem er vorher im Buchladen seiner Eltern gearbeitet hat. Schnell findet er Anschluss und findet neue Freunde. Plötzlich verschwindet im Nachbardorf ein junges Mädchen und Erik gerät aufgrund seiner Vergangenheit in Verdacht. Überraschend schwer bin ich in die Story reingekommen, insbesondere weil gefühlt das halbe Dorf namentlich vorgestellt wurde. Das war ein bisschen viel. Szenerie und Aufmachung, sowie Schreibstil, haben mir von Beginn an gefallen, allerdings hat es mir zu lange gedauert bis tatsächlich der Buchhändler Erik Lange zum Thema wurde. Ob dieser nun Bücher oder auch Äpfel, Spielzeugautos oder Küchengeräte verkauft hätte, spielt im Übrigen gar keine Rolle. Mehr als die Hälfte des Buches besteht aus langatmiger Ermittlungsarbeit und der Suche nach dem jungen Mädchen mit Hilfe von Hubschraubern, Suchhunden und Freiwilligen aus dem Dorf bis sich erste Hinweise ergeben. Mittendrin die beiden Ermittlerinnen Judith Plattner und Pia Meyer. Beide haben ihre eigene Geschichte zu erzählen, was sie Story immer wieder „auflockert“. Ohne tatsächliche Brutalität oder Schockmomente lebt die Story von der Spannung im Dorf und dem Generalverdacht jedes Bewohners. Das unerwartete -,aber unspektakuläre Ende kam dann doch sehr plötzlich, vorallem aber blieben für mich viele Fragen offen.

Meinung: Das Cover hat sofort meine Neugier geweckt. Erik Lange übernimmt eine kleine Buchhandlung in einem bayerischen Städtchen und fühlt sich dort schnell zuhause. Doch als die kleine Theresa verschwindet, gerät die scheinbar ruhige Gemeinschaft aus den Fugen. Schnell wird klar: Der Täter muss aus dem Ort stammen. Während die Ermittlerinnen Judith Plattner und Pia Meyer alles daransetzen, das Mädchen zu finden, rückt auch Eriks Vergangenheit immer stärker in den Fokus. Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, was die Spannung durchgehend hochhält. Dadurch wollte ich immer weiterlesen, weil sich nach und nach neue Puzzleteile ergeben. Besonders gut gefallen hat mir der flüssige und sehr angenehme Schreibstil, ich bin regelrecht durch die Seiten geflogen. Auch die Charaktere wirken lebendig und authentisch, sodass ich mich gut in sie hineinversetzen konnte. Gleichzeitig greift Petra ein brisantes gesellschaftliches Thema auf und setzt dieses sehr eindringlich um. Bis zum Schluss bleibt lange unklar, wer wirklich hinter allem steckt, wodurch ich ständig mitgerätselt habe. Das Ende kam für mich zwar etwas abrupt und ließ noch ein paar Fragen offen, dennoch hat mich die Geschichte insgesamt sehr gut unterhalten. Für mich ist es ein spannender Kriminalroman mit einem wichtigen Thema und einer packenden Atmosphäre

Also, ich weiß nicht so recht was ich davon halten soll. Die story lief ganz gut an und war auch solide spannend. Zum Ende hin fand ich die Geschichte zu konstruiert und das Ende sehr jäh irgendwie mittendrin, als hätte die Autorin keine Lust mehr gehabt, die letzten 10 Seiten zu schreiben. Und was ich mal ganz provozierend fragen möchte: bin ich eigentlich die einzige, die den faden Beigeschmack hat bei dem Gedanken, ob dem Leser hier Mitgefühl für den pädophilen Hauptakteur aufgezwungen werden soll? Oder ist es einzig und allein ein Stilmittel der Autorin, um die Spannung zu halten? Schwieriges Thema!
Spannende Geschichte
Der Roman erinnerte mich an „Der Honigmann“. Zu Beginn fand ich die Geschichte sehr langatmig und konnte die gelesenen Rezensionen über das Buch nicht nachvollziehen. Aber die Geschichte nahm Fahrt auf und war zuletzt so spannend, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen wollte.
Abends angefangen Morgens fertig gehört
Sehr lang geschriebene Ermittlung aber gut erzählt. Polizeiarbeit mit Ahnung wer der wirkliche Täterin war. Spannend nur auf den letzten Metern. Tolle Buchhandlung, erstaunlich j gut besucht in so einer Kleinstadt, darüber hätte ich gerne mehr gelesen aber ist ja ein Krimi. Ein Fitzek ist es nicht😉😉
"Der Buchhändler" ist ein gut durchdachter, vielschichtiger und packender Kriminalroman, der mir ein paar kurzweilige Lesestunden beschert hat. Mit einem spannenden Prolog und einem stetig steigenden Spannungsbogen, hat Petra Johann viele interessante Themen wie Selbstjustiz, Pädophilie oder sexuelle Beziehungen mit Schutzbefohlenen angesprochen, ohne allerdings 'überladen' zu wirken. Auch hat mir das offene Ende sehr gut gefallen und ich spreche gerne eine Leseempfehlung aus.
🇩🇪👧⚰️ Durchschnittlicher Krimi, allerdings mit einigen Längen. Der Protagonist ist - nicht nur allein aufgrund seiner Neigungen - eher unsympathisch, zumindest fällt es dem Leser sehr schwer, irgendwelches Mitleid zu entwickeln, keine der Figuren kommt dem Leser wirklich nah und irgendwie bleibt die Story trotz des eigentlich sehr intensiven Themas irgendwie oberflächlich.
„Der Buchhändler“ von Petra Johann bietet eine solide, detailgetreue Darstellung polizeilicher Ermittlungsarbeit. Ein Buch wie lauwarmer Tee: Man trinkt’s, aber fragt sich warum.
Die Handlung entwickelt sich langsam, atmosphärisch dicht, aber ohne den erhofften Nervenkitzel. Wer psychologisch fein gezeichnete Figuren mag, wird hier auf seine Kosten kommen – wer jedoch klassische Thriller-Dynamik und starke Wendungen erwartet, dürfte enttäuscht sein. Besonders das Ende wirkt konstruiert und wenig überzeugend. Insgesamt ein durchschnittlicher Krimi, der viel Potenzial andeutet, aber erzählerisch nicht durchgängig überzeugt.
Spannend bis zum Schluss! Erik Lange , ein freundlicher Mittdreißiger, wagt einen Neuanfang: in einer Kleinstadt übernimmt er eine Buchhandlung. Sein neues Leben beginnt vielversprechend - bis eines Tages ein kleines Mädchen verschwindet. Theresa hat in aller Frühe ihr Elternhaus verlassen und ist nicht zurückgekehrt. Eine großangelegte Suchaktion wird gestartet, die erfahrene Kriminalhauptkommissarin Judith Plattner nimmt ihre Ermittlungen auf. Auch Erik hilft bei der Suche - genauso wie alle im Ort. Doch nach und nach verdichten sich die Hinweise, dass jemand aus ihrem Umfeld für Theresas Verschwinden verantwortlich ist. Auch Erik gerät in Verdacht - mit fatalen Folgen. Tietje Mierendorf hat die verschiedenen Figuren wunderbar gesprochen. Die Spannung wurde bis zum Schluss gehalten. Ich hab dieses Hörbuch sehr gerne gehört und empfehle es sehr gerne weiter.
Puuh, ich weiß nicht, ob dieses Buch überhaupt einen Stern verdient! Dieser angebliche Thriller ist eher eine langgezogene Aneinanderreihung von Erklärungen der polizeilichen Ermittlungen nach dem Verschwinden eines kleinen Mädchens. Der Buchhändler Erik, nach dem das Buch ja benannt ist ist dabei gar nicht mal so relevant. Spannung bleibt eigentlich völlig aus bis auf die letzten paar Seiten vor dem abrupten Ende. Noch dazu hat man den Eindruck, dass die Autorin Sympathie für Pädophile erreichen möchte, was ich als extrem unangenehm empfand. Ich kann die vielen positiven Bewertungen überhaupt nicht nachvollziehen, vor allem da ich mich lange auf das Buch gefreut hatte. Durch die letzten 50 oder sogar 100 Seiten habe ich mich regelrecht durchgequält weil ich einfach nur die Auflösung wissen wollte. Ein absoluter Fehlgriff!
Erik zieht in eine Kleinstadt um eine Buchhandlung zu übernehmen. Seine Tochter, zu der er auf Anweisung seiner ehemaligen Freundin keinen Kontakt haben darf, bleibt zurück. Nachdem er in der Kleinstadt Fuss gefasst hat, verschwindet ein kleines Mädchen. Dieser Krimi erzählt von Missgunst, Andersartigkeit, Misstrauen, Starrsinn, Unverständnis, das mich erschüttert hat. Erst im letzten Drittel beginnen sich die Dinge zu klären und der Grund für den Titel der Geschichte wird erkennbar. Ein Krimi, der mal anders ist, weil er an das Verständnis des Lesers geht. Fragen entstehen wie: was ist recht, wie weise ist es, sich zu outen, wie muss ich Dinge einordnen, wo ist meine Toleranzgrenze? Kann ich akzeptieren, dass es Menschen gibt, die trotz schlechter/furchtbaren Veranlagungen diese unterdrücken können und nicht ausleben? Spannend, gut gelesen (Hörbuch), anschaulich beschrieben. Auch wenn ich mir am Ende etwas mehr Erklärungen wünschte und ich es gern etwas ausführlicher gehabt hätte, ist es ein Krimi, der in Erinnerung bleibt.
sehr spannend, konnte es kaum aus der Hand legen
Erik kehrt seiner Heimat den Rücken zu und beginnt ein neues Leben. In einer kleinen bayrischen Stadt übernimmt er eine Buchhandlung. Der vormalige Besitzer setzt sich zur Ruhe, Erik renoviert danach die Buchhandlung und startet neu durch. Schnell findet er Freunde, er kommt mit den Bewohnern im Dorf sehr gut aus. Auch eine junge Frau bekundet schnell großes Interesse an Erik. Eines Morgens ist die Dorfgemeinschaft in heller Aufruhr. Die kleine Tochter eines Freundes ist spurlos verschwunden. Das Mädchen war bereits nicht mehr im elterlichen Haus als die restliche Familie Morgens zum frühstücken aufstand. Alle machen sich auf die Suche doch leider vergebens. Schnell wird die Polizei eingeschaltet. Hauptkommissarin Judith Platter wollte nach einem schweren Schicksalsschlags nie wieder an einer aktiven Ermittlung teilnehmen, sie hat sich für den Dienst am Schreibtisch einteilen lassen. Doch nun wollen ihre Vorgesetzten Judith als leitende Ermittlerin sehen. Diese macht sich mit einer Kollegin auf nach Neukirchen um nach dem verschwundenen Mädchen zu suchen und finden dabei nicht nur dieses sondern auch viele ungeahnte Geheimnisse und der Taten der Dorfgemeinschaft. Auch es dauert nicht besonders lange und Erik rückt in den Fokus der Ermittlungen. Das Cover und der Klappentext haben mich sofort angesprochen. Der Schreibstil ist sehr flüssig und spannend. Ab den ersten Seiten ist man mitten im Geschehen und kann das Buch kaum mehr aus der Hand legen. Immer wieder grübelt und rätselt man was geschehen ist, wer für all das verantwortlich ist. Jeder in der Dorfgemeinschaft ist bald unter Beschuss, jeder hat seine Geheimnisse. Das Buch nimmt zum letzten Drittel noch mal richtig an Fahrt auf und man wird mit so einigen Details überrascht. Für mich ein sehr gelungenes Buch das ich sehr gerne gelesen habe. Auch mit einem kritischen Thema das hier sehr interessant umgesetzt wurde.
Das Buch hat mir sehr gefallen, lässt aber ein Gefühl des Bedauerns bei mir zurück. Wie oftmals ein Vorurteil bzw. Gerücht ausreichen kann, über Dinge zu urteilen, ohne die dazu gehörigen Beweise zu haben und dabei eine Kausalkette in Gang setzt, die nicht mehr aufhaltbar ist. Nicht immer ist das, was naheliegend erscheint, auch das, was wirklich zutrifft. In der Mitte zieht sich das Buch ein bisschen, nimmt aber dann langsam an Fahrt auf und man fiebert bis zum Ende mit. Mit dem Ende der Geschichte appelliert die Autorin an den Leser , sich selbst in die Rolle der anderen Akteure zu versetzen. Wollen wir blindlings Gerüchten glauben und darauf unsere Meinung ausrichten, oder wollen wir vielleicht versuchen unser Urteil darauf zu richten, was bewiesen werden kann ?! Nicht umsonst heißt es gerade in der Strafrechtslehre "in dubio pro reo"
Schwierige Themen, aber spannend
Betroffen ist ein Kind und die Sexualisierung von Kindern wird thematisiert. Einige schwierige Thematisierungen von Körpern. Während bei den weiblichen Figuren oft was zu den Körpern erläutert wird, ob sie mollig oder mit einer Rubensfigur ausgestattet sind, spielt dies bei männlichen Figuren keine Rolle. Es ist nur selten für die Handlung relevant, weil jemand wegen seiner Figur gemobbt wurde oder nicht an bestimmte Stellen gehen kann, sodass es auch im Hinblick darauf kaum sinnvoll ist. Gerade bei einer Autorin recht enttäuschend. Auch kennen die männlichen Protas sich durch ein Hobby und haben Vollzeitjobs oder sind selbstständig, während die weiblichen Protas abgesehen von den Polizistinnen maximal Teilzeitangestellte sind und sie nichts außer der räumlichen Nähe und der Kinder verbindet. Sehr konservativ. Es soll aber den bayerischen ländlichen Raum abbilden, wozu es nach Ansicht der Autorin passt. Mir wirkt es dennoch zu eindimensional dadurch. Die Geschichte an sich hat einige Längen und hätte wesentlich prägnanter geschrieben sein können, ist aber dennoch spannend.
„Der Buchhändler“ von Petra Johann, gesprochen von Tetje Mierendorf Verlag: Aufbau Digital Hörbuchverlag: SAGA Egmont / Dauer: 12 Stunden 12 Minuten Es muss nicht immer ein reißerischer Thriller sein, der unter die Haut geht. Eindringliche Geschichten, die nahe an der Realität kratzen und uns verunsichern, sind oftmals intensiver. Der Buchhändler von Petra Johann ist so ein Krimi: realitätsnah, glaubwürdig und mit einer besonderen Tiefe in der Charakterzeichnung. Erik, gutaussehend und Mitte dreißig übernimmt in der kleinen Stadt Neukirchen eine Buchhandlung. Erik findet Freunde und genießt die Komplimente seiner Kunden über die Neuerungen in der Buchhandlung. Als jedoch in den frühen Morgenstunden ein kleines, wunderschönes Mädchen verschwindet, fällt der Verdacht schnell auf den Buchhändler. Die Ermittlungen werden von Judith Plattner übernommen, die selbst einen herben Schicksalsschlag erleiden musste. In der Kleinstadt kippt die Stimmung und als Eriks Geheimnisse gelüftet wird, muss er schnellstens aus der Stadt verschwinden. Seine Vergangenheit und seine Ausrichtung in Verbindung mit dem Verschwinden eines kleinen Mädchens kann fatale Folgen für ihn haben. Die Kleinstädter erledigen ihre Probleme gerne ohne Polizei. Petra Johann verzichtet auf überzogene Dramatik und setzt stattdessen auf realistische Ermittlungsarbeit. Psychologisch fein gezeichnet wurden die Charaktere, authentisch mit Stärken und Schwächen bildlich ausgearbeitet. Die Autorin zeigt auf, wie schnell Vorurteile gebildet werden und welche Folgen daraus entstehen können. Die Ermittlungsarbeiten werden in die zeitlich richtige Reihenfolge gebracht. Als LeserIn kann ich nur rätseln, was in den frühen Morgenstunden passiert ist. Petra Johann integriert in diesen Krimi (Thriller) einige schwere Themen wie zum Beispiel die Verführung Minderjähriger, pädophile Neigungen und Suizid. Die kleinen Details ergeben stückchenweise ein ganzes Bild. Wer mit diesen Themen nicht konform geht, sollte dieses Buch nicht wählen, alle anderen erhalten einen anspruchsvollen, moralisch reflektierten Krimi, der nachhallt. Auch das Hörbuch überzeugt: Tetje Mierendorf verleiht den Figuren eine beeindruckende Präsenz und bringt die unterschwellige Spannung perfekt zur Geltung. Die Autorin schreibt keinen reißerischen Pageturner, sondern einen klug konstruierten Krimi mit Tiefgang. Wer auf realistische Ermittlungsarbeit, starke Figuren und eine feinsinnige Charakterzeichnung Wert legt, wird hier nicht enttäuscht. Klare (Hör-/) Leseempfehlung.

In dem kleinen Städtchen Neukirchen in Bayern wird eines Tages ein kleines Mädchen, die 9jährige Tessa vermisst. Schnell beginnen die Ermittlungen bei denen sich die Frage stellt, ist das Mädchen weggelaufen oder wurde es entführt. Endlich mal wieder ein Thriller den ich richtig gut fand. Ein sehr ruhiges Buch mit viel Ermittlungsarbeit, aber gerade das hat es ausgemacht. Es hat zu jeder Zeit super Spass gemacht mit zu rätseln was denn nun geschehen sein könnte. Einzig am Schluss hätte ich mir ein bis zwei Seiten mehr gewünscht.
Schweres Thema • für mich ein No-Go
Autorin: Petra Johann Buch : Der Buchhändler Hörbuch 12 h 12 min ⭐⭐ Klappentext: Erik Lange, ein freundlicher Mittdreißiger, wagt einen Neuanfang; in einer Kleinstadt übernimmt er eine Buchhandlung. Sein neues Leben beginnt vielversprechend - bis eines Tages ein kleines Mädchen verschwindet. Theresa hat in aller Frühe ihr Elternhaus verlassen und ist nicht zurückgekehrt. Eine großangelegte Suchaktion wird gestartet, die erfahrene Kriminalhauptkommissarin Judith Plattner nimmt ihre Ermittlungen auf. Auch Erik hilft bei der Suche - genauso wie alle im Ort. Doch nach und nach verdichten sich die Hinweise, dass jemand aus ihrem Umfeld für Theresas Verschwinden verantwortlich ist. Auch Erik gerät in Verdacht - mit fatalen Folgen. ⭐⭐ Meine Meinung: Dieses Buch stand lang auf meiner Wunschliste, umso erfreuter war ich, als es dieses Hörbuch gerade kostenlos bei Audible gab. Leider leider würde ich enttäuscht. Ich find das Thema sehr schwer umsetzbar, vorallem aber wenn man "Mitleid" mit den Pädophilen haben soll, denn das wird hier suggeriert. Sorry , für mich ein No-Go. Leider hatte dieses Buch mehr Längen als spannende stellen. ⭐⭐ Fazit : Ich bin froh kein Geld für dieses Buch ausgegeben zu haben. 2 Sterne , das Cover ist schön.

Es ist mein erstes Buch von der Autorin. Ich finde ja dass es mehr ein Krimi ist als ein Thriller. Sehr gut und mit steigender Spannung geschrieben. Ein heikles Thema mal aus einer anderen Perspektive mit unerwarteten Wendungen. Die beiden Ermittlerinnen haben mir auch sehr gut gefallen, mit ihnen könnte ich mir auch eine Reihe vorstellen. Das Ende hätte ich mir anders gewünscht, aber es ist auf jeden Fall ein Buch das man nicht so schnell vergisst. Klare Leseempfehlung!!!
Der überraschende Buchhändler
Das Buch habe ich als Hörbuch gehört und dabei festgestellt, dass die Kapitel wohl extrem lang sind, weshalb ich froh bin es nicht selbst gelesen zu haben. Einer meiner "Ticks" ist, dass ich ein Buch gerne am Ende eines Kapitels pausiere, und nicht mittendrin. Aber das ist ja nur eine persönliche Einstellung und macht die Geschichte nicht besser oder schlechter. 😇 Aufgrund des Titels war mir natürlich bewusst, dass mit dem Buchhändler irgendetwas sein musste. Der Aufbau der Geschichte hat mir gut gefallen. Es gab Spannung, aber es ist wohl mehr ein Krimi, als ein Thriller. 😊 Ich fand gut, dass nach dem Auflösen des Falls nicht noch seitenlanges Geplänkel folgte, sondern einfach Ende war, wobei mir 1-2 Fragen doch unbeantwortet bleiben. Vielleicht lag es daran, dass ich eher wenig miträtsel, sondern einfach nur lese und die Story geschehen lasse, aber dieses Ende habe ich wirklich nicht kommen sehen. Alles in allem eine solide Umsetzung und spannende Lese- bzw. Hörstunden. 🙂
Ein fesselnder Psychothriller, der zeigt, wie schnell Vertrauen bröckeln kann und wie tief Misstrauen reichen darf. Die Geschichte zieht einen von Anfang an in ihren Bann: spannend, düster und voller überraschender Wendungen. Petra Johann gelingt es, eine beklemmende Atmosphäre zu schaffen, die bis zur letzten Seite nicht loslässt. Perfekt für alle, die spannende und psychologisch raffinierte Romane lieben. Absolute Leseempfehlung!
📖 Der Buchhändler ✍🏽 Petra Johann 📚 Rütten & Loening Erscheinungstermin 18.03.2022 CN: vermisstes Kind, Pädophilie, Kindesmissbrauch 🅉🅄🄼 🄸🄽🄷🄰🄻🅃 Erik verlässt eine Heimat nach der Trennung von seiner Ex-Frau und übernimmt in der bayerischen Provinz eine Buchhandlung. Die Trennung von der gemeinsamen Tochter Joelle fällt Erik schwer, aber er findet schnell neue Freunde in dem kleinen Dorf. Mit einer Reihe Männer seines Alters geht er zum Sport und wird schnell Teil der Gemeinschaft. Als eine bildschöne Grundschülerin verschwindet hilf Erik zusammen mit der Dorfgemeinschaft bei der Suche. Die Ermittlung wird geleitet von Judith Plattner, die sich seit einem persönlichen Schicksalsschlag in der Familie aus der ermittlungsarbeit zurückgezogen hat. Als klar wird, dass das Verschwinden des Mädchens auf das dörfliche Umfeld zurückzuführen ist, gerät Erik unter Verdacht. Was dabei ans Tageslicht kommt macht Erik zum Verdächtigen Nummer 1. Wer kann ihm jetzt noch helfen?... 🄼🄴🄸🄽🄴 🄼🄴🄸🄽🅄🄽🄶 Ein ruhiger Thriller ohne viel Blut und überbordende Gewalt. Es geht eher in die Richtung Provinz-Krimi, was ich jedoch nicht negativ empfunden habe. Die beschauliche Atmosphäre des Dorfes, in dem man sich kennt und schätzt, bekommt erst Risse mit dem Verschwinden der kleinen Theresa. Wie schnell sich dann Gerüchte verbreiten und jedes Wort auf die Goldwaage gelegt wird zeigt dieses Buch. Petra Johann ist es sehr gut gelungen das Thema Pädophilie feinfühlig und nachvollziehbar darzustellen. Mich hat die Geschichte rund um Erik und die Dorfbewohner und das vermisste Kind sehr für sich eingenommen. Es ist kein spektakulärer Fall, aber gut, nahbar und menschlich erzählt. Mir hat es sehr gut gefallen und ich gebe 4,5 von 5 Sternen.

Was soll man dazu sagen 🙈 definitiv hatte die Geschichte ihre spannenden Momente, nur leider zu viele Handlungsatränge die für den eigentlichen Fall nicht wichtig waren. Es hat den Eindruck vermittelt, das die Autorin nicht wirklich weiß wessen Geschichte sie eigentlich erzählen will. Dazu kommt das das Ende so plup dahin geknackt wurde und man eigentlich noch viele offene Fragen hätte, dem entsprechend könnte es mich zwar teilweise unterhalten aber leider nicht begeistern. 🙈
Habe scheinbar Mal wieder ein anderes Buch gelesen als der Rest.
Die Handlung zieht sich unnötig über mehr als 400 Seiten, wirklich Spannung kommt allerdings erst auf den letzten 50 Seiten auf. Habe zwischendurch überlegt das Buch abzubrechen, hatte aber die Hoffnung das die Story noch Fahrt aufnimmt. Die Fahrt war Recht kurz.
Ein Buch, bei dem mir die Bewertung recht schwer fällt. Wir begleiten einen Buchhändler, der in einer neuen Stadt einen Neuanfang wagt und ein Geheimnis in sich birgt. Eines Tages verschwindet ein kleines Mädchen und alles dreht sich nur noch um die Ermittlung, was dieses Buch zu einem Krimi und nicht zu einem Thriller macht. Nur meine bescheidene Meinung, wenn es für andere anders ist freue ich mich darüber. Das Buch hat seine Längen und sehr oft dachte ich an einem Abbruch. Aber da es ein Buddyread war habe ich es durch gezogen und wurde mit einem nicht belohnt. Alles sehr konstruiert und für mich absolut nicht begreiflich. Von mir leider keine Empfehlung.
🛑 Warum ich diesen Thriller bei Seite 293 abbrechen musste 🛑
Ich habe mir „Der Buchhändler“ von Petra Johann aus dem Bücherschrank geholt. Vorweg: Der Schreibstil ist absolut genial, total flüssig zu lesen und die Charaktere sind super authentisch! Besonders die Ermittlerin Pia Maier fand ich mega cool. Sie will keine eigenen Kinder (da habe ich mich total wiedergefunden) und das Thema Mobbing war so echt beschrieben, dass ich mich richtig gut mit ihr identifizieren konnte. Ein echt starker Thriller – aber ab Seite 200 ging es mir emotional einfach zu sehr an die Nieren. Meine ehrliche Meinung: Ich habe schon geahnt, dass mit Erik etwas nicht stimmt. Als sich das Geheimnis lüftet, ist klar: Er hat eine pädophile Veranlagung. Aber man merkt auch, wie sehr er leidet und einfach nur „normal“ sein will. Ganz ehrlich: Da gehören verdammt noch mal Eier in der Hose dazu, sich so etwas selbst einzugestehen! Er kann für die falsche Verdrahtung im Gehirn nichts, hat sich aber entschieden, niemals ein Täter zu werden. Was mich richtig wütend macht: Viel verwerflicher fand ich in der Story den Lehrer Marco, der eine Affäre mit einer 16-jährigen Schülerin anfängt. Er nutzt seine Position schamlos aus, während auf Erik eine Hetzjagd gestartet wird. Bei der Selbstjustiz im Buch hat mein Bauchgefühl „Stopp“ gesagt. Das Buch wandert jetzt mit einer dicken Triggerwarnung zurück in den Bücherschrank. Es ist ein starker Thriller, aber man braucht Nerven aus Stahl. 🛡️✨ 💬 Mich würde brennend interessieren, wie ihr zu diesem Thema steht: Habt ihr auch schon mal ein Buch abgebrochen, weil es einfach zu aufwühlend war? Wenn ein Buch blutig oder brutal ist, macht mir das nichts aus. Aber bei solchen tiefen moralischen Fragen und psychischem Druck wird es für mich heftig. Wo ist eure Grenze? Lasst uns in den Kommentaren quatschen! 👇

Da ich "die Frau am Strand" gelesen habe, habe ich mir vor einem Jahr dieses Buch gekauft und endlich bin ich den Genuss gekommen diese facettenreichte und spannende Geschichte lesen zu dürfen. Die Geschichte fängt ruhig an und man lern Erik kennen, der eine Buchhandlung übernimmt und neue Freundschaften in dem kleinen Dorf schließt. Man weiß recht wenig von Erik, außer dass er eine Tochter hat, die mit ihrer Mutter in einer anderen Stadt lebt. Man weiß jedoch nicht wieso es zu dem Bruch kam und wieso sich der Kontakt schwierig gestaltet. Eines Morgens verschwindet die neunjährige Theresa, die Tochter eines Freundes und die Geschichte sowie die Ermittlungen nehmen seinen Lauf. Die Ermittlungen werden von Pia und Judith geführt. Dabei gerät Erik erstmal ziemlich in den Hintergrund, was ich anfangs nicht verstanden habe, aber je mehr man in die Geschichte eintaucht, versteht man es recht gut und die Autorin lässt geschickt die Bombe platzen, was mir richtig gut gefallen hat. Davon mal abgesehen werden in der Geschichte interessante Themen wie Selbstjustiz, Pädophilie oder sexuelle Beziehungen mit Schutzbefohlenen angesprochen, was zu einer dynamischen und facettenreichen Geschichte führt, die mich auf jeden Fall sehr überzeugt hat. Die Geschichte endet für meinen Geschmack etwas zu abrupt und ich hätte mir noch ein paar Seiten gewünscht. Jedoch lässt das offene Ende einen Spielraum für seine eigene Gedanken und seine eigene Interpretationen, was ich eigentlich nicht schlecht fand. Ich spreche definitiv eine Leseempfehlung für euch aus.

The best! - 10 von 5 Sternen 😁
Das war der beste Thriller, den ich seit langem (oder jemals?) gehört habe! Tedje Mierendorf liest die Geschichte sehr atmosphärisch und bringt die Emotionen perfekt rüber. Es geht um ein vermisstes Mädchen und was das mit den befreundeten Nachbarn macht. Plötzlich wird jeder verdächtigt, Nerven liegen blank…Es geht um Vorurteile, vorschnelle Urleile und Geschichten hinter den Geschichten. Großartig konstruiert, ohne Effektheischerei oder langatmige Beschreibungen, fast ohne Blut. Es geht mehr um eine psychologischen Thrill und das gelingt Petra Johann außerordentlich gut. Ich war gefesselt und konnte nicht aufhören, der Geschichte zu lauschen.
Erik Lange ist ein 34-jähriger Buchhändler, der einen Neuanfang in einer bayerischen Kleinstadt „Neukirchen“ wagt, nachdem er seine Heimat verlassen hat. Dann verschwindet die neunjährige Tessi, mit deren Eltern Erik befreundet ist. Puh, gutes Buch schwieriges Thema… Die Geschichte beginnt sehr ruhig und die Autorin beschreibt erst einmal sehr ausführlich die Umgebung und die Personen. Das macht den Einstieg sehr langatmig. Die Erzählperspektive wechselt zwischen Erik und einem neutralen Erzähler- was ich persönlich immer sehr gut finde. Mir gefallen der Schreibstil und der sensible Umgang mit dem Thema. Allerdings finde ich das Ende des Buches dann doch sehr abrupt.
Ein vermisstes Mädchen, eine Dorfgemeinschaft und Geheimnisse...
Sehr spannend! Ich konnte das Buch fast nicht aus der Hand legen. Bücher spielen keine große Rolle obwohl der Titel es vermuten lässt. Dafür eine einfühlsame Sicht eines Betroffenen zu einem schwierigen Tabu Thema. Sie beiden Ermittlerinnen waren mir sympathisch und zwei tolle, starke Frauen. Ich werde sicherlich noch weitere Bücher der Autorin lesen.






















































