
🛑 Warum ich diesen Thriller bei Seite 293 abbrechen musste 🛑
Ich habe mir „Der Buchhändler“ von Petra Johann aus dem Bücherschrank geholt. Vorweg: Der Schreibstil ist absolut genial, total flüssig zu lesen und die Charaktere sind super authentisch! Besonders die Ermittlerin Pia Maier fand ich mega cool. Sie will keine eigenen Kinder (da habe ich mich total wiedergefunden) und das Thema Mobbing war so echt beschrieben, dass ich mich richtig gut mit ihr identifizieren konnte. Ein echt starker Thriller – aber ab Seite 200 ging es mir emotional einfach zu sehr an die Nieren. Meine ehrliche Meinung: Ich habe schon geahnt, dass mit Erik etwas nicht stimmt. Als sich das Geheimnis lüftet, ist klar: Er hat eine pädophile Veranlagung. Aber man merkt auch, wie sehr er leidet und einfach nur „normal“ sein will. Ganz ehrlich: Da gehören verdammt noch mal Eier in der Hose dazu, sich so etwas selbst einzugestehen! Er kann für die falsche Verdrahtung im Gehirn nichts, hat sich aber entschieden, niemals ein Täter zu werden. Was mich richtig wütend macht: Viel verwerflicher fand ich in der Story den Lehrer Marco, der eine Affäre mit einer 16-jährigen Schülerin anfängt. Er nutzt seine Position schamlos aus, während auf Erik eine Hetzjagd gestartet wird. Bei der Selbstjustiz im Buch hat mein Bauchgefühl „Stopp“ gesagt. Das Buch wandert jetzt mit einer dicken Triggerwarnung zurück in den Bücherschrank. Es ist ein starker Thriller, aber man braucht Nerven aus Stahl. 🛡️✨ 💬 Mich würde brennend interessieren, wie ihr zu diesem Thema steht: Habt ihr auch schon mal ein Buch abgebrochen, weil es einfach zu aufwühlend war? Wenn ein Buch blutig oder brutal ist, macht mir das nichts aus. Aber bei solchen tiefen moralischen Fragen und psychischem Druck wird es für mich heftig. Wo ist eure Grenze? Lasst uns in den Kommentaren quatschen! 👇





















































