Death at Morning House
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Description
„Ich glaube, dieser Tod in Morning House war ein Mord.“
Nachdem Marlowe wegen einer explodierenden Kerze aus Versehen das Haus ihrer Nachbarn niederbrennt und zum Gespött der Stadt wird, nimmt sie einen Ferienjob auf einer abgelegenen Insel an. Gemeinsam mit einer Gruppe anderer Teenager soll sie Führungen durch eine alte verfallene Villa anbieten. Doch die Idylle bleibt nicht lange so sonnig, denn schon bald wirft die Vergangenheit einen düsteren Schatten über die Insel. In den Dreißigerjahren hat dort ein Arzt mit seinen Adoptivkindern gelebt, bis sie nach einer Tragödie das Anwesen verlassen haben und nie zurückgekehrt sind. Zunehmend vermischt sich Früher mit Heute, Spekulation mit Verdacht – und die tödlichen Gefahren der Insel sind keineswegs Geschichte.
Spannender Mystery-Thriller von New York Times -Bestsellerautorin Maureen Johnson
»Spannend, intelligent umgesetzt und urkomisch.« – Booklist
Book Information
Author Description
Maureen Johnson ist die New York Times-Bestsellerautorin zahlreicher Jugendbücher, darunter die »Ellingham Academy«-Reihe. Mit bekannten Autorinnen und Autoren wie Cassandra Clare und John Green hat sie gemeinsame Bücher geschrieben, und sie hat als Drehbuchautorin für Videospiele mitgewirkt. Sie hat Schreiben an der Columbia University studiert und lebt in New York City.
Characteristics
7 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Süßer Jugendthriller
Morning House war einst eine strahlende Villa im Besitz eines reichen Arztes. In den 1930er Jahren hat sich dann eine große Tragödie dort abgespielt, weswegen die Villa verlassen wurde und sie so dem Verfall ausgetzt war. In der Gegenwart fängt Marlowe, unsere Protagonistin, an genau dort in der Villa zu arbeiten. Reiche Investoren wollen ein Hotel hochziehen und Marlowe und ein paar andere Teenies geben in den Sommerferien Führungen. Bis auch in der Gegenwart etwas schreckliches passiert. Soweit das Setting. Das Buch ist definitiv was für Jüngere - Marlowe steckt ganz tief in der Pubertät, mitsamt rosaroter Brille und ist sehr verliebt. Die Geschichte wird in großen Teilen aus ihrer Sicht erzählt. Ein paar kurze eingeschobene Kapitel berichten was in den 1930ern wirklich passiert ist. Insbesondere die Handlung der Vergangenheit war spannend. Ansonsten hat das Buch ein wenig gebraucht bis es so richtig in Fahrt kam. Aber Marlowe ist ein ganz herzlicher Charakter, daher will man am Ball bleiben. Mit dem Buch kann man definitiv Spaß haben, auch wenn Lösung des Rätsels früh offensichtlich sein kann.
»Da war dieses Mädchen, das mir erzählte, es liebe den Geruch von Petrichor...« Marlowe würde gerne im Erdboden versinken, denn nicht nur hat sie ihr erstes Date mit dem hübschesten Mädchen der Stadt total versaut, sie hat hat dabei auch noch ein Haus abgebrannt - unbeabsichtigt, versteht sich. Da kommt ihr das Angebot, den Sommer außerhalb der Stadt zu verbringen, gerade recht. Auf einer Insel, mitten im St. Lorenz Strom, soll sie zusammen mit anderen Teenagern als Tourguide arbeiten und Touristen im geheimnisvollen Morning House herumführen, indem sich in den 1930er Jahren eine schreckliche Tragödie ereignete und das seither leer steht. Doch auch in diesem Sommer überschlagen sich die Ereignisse und schon bald beginnt Marlowe sowohl die vergangenen, als auch die aktuellen Ereignisse zu untersuchen und stößt dabei gleich auf mehrere dunkle Geheimnisse.... Ein unterhaltsamer Krimi, der sich leicht und locker lesen lässt, kurzweilig ist und mich gut unterhalten hat. Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von Marlowe, die mir gleich von Beginn super sympathisch war. Ich mochte ihre leicht verpeilte und humorvolle Art, mit der sie hier ihre Geschichte erzählt. Die anderen Jugendlichen fand ich ebenfalls gelungen, auch wenn sie alle etwas blass bleiben und mehr als Mittel zum Zweck gebraucht werden. Auch die Mitglieder der Familie Ralston sind eher oberflächlich dargestellt, ein paar mehr Einblicke hätte ich mir da schon gewünscht. Generell spielt die Geschichte auf zwei Zeitebenen, denn es werden neben Marlowes Geschichte, auch die Ereignisse geschildert, die zum Tod der zwei Kinder in den 1930er Jahren geführt haben. Leider fehlt es in beiden Erzählsträngen etwas an Spannung, auch wenn man der Geschichte gut folgen kann und sie kurzweilig erzählt ist. Am Ende gibt es dann zwar einige Twists und alle offnen Fragen werden geklärt, aber auch da kommt einfach keine Spannung auf und alles ist dann doch ziemlich "einfach". Und ehrlich gesagt bin ich immer noch etwas verwirrt, denn entweder es ist komplett an mir vorbeigegangen oder es gibt einfach keinen Zusammenhang zwischen den beiden Zeitebenen, auch wenn das die ganze Zeit suggeriert wird. Alles in allem hat es mir trotzdem Spaß gemacht Marlowes Geschichte zu lesen und es ist ja auch ein Jugendbuch und ich eigentlich nicht mehr die Zielgruppe. Es war auf jeden Fall ein guter Read für zwischendurch und ich würde es durchaus weiterempfehlen.
„Death at Morning House“ von Maureen Johnson Marlowe braucht dringend einen Neuanfang – nachdem sie durch einen ziemlich dummen Unfall (Stichwort: Kerze) unfreiwillig zum Stadtgespräch geworden ist, kommt ihr der Ferienjob auf einer abgelegenen Insel gerade recht. Dort soll sie zusammen mit anderen Jugendlichen Besucher durch eine alte, heruntergekommene Villa führen. Doch schnell wird klar: Hinter der Fassade steckt eine düstere Vergangenheit, die bis in die Gegenwart nachwirkt… Der Schreibstil ist angenehm leicht und lässt sich gut weglesen – perfekt für zwischendurch. Auch der Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit hat mir gut gefallen. Allerdings wurde ich immer wieder durch kleinere Fehler und unstimmige Details (vor allem bei für die Story relevanten Daten) aus dem Lesefluss gerissen, was echt schade war. Spannungstechnisch blieb das Ganze leider lange ziemlich ruhig und konnte meine Erwartungen nicht wirklich erfüllen. Erst gegen Ende nimmt die Geschichte endlich Fahrt auf – und da hat es mir dann auch wirklich besser gefallen. Das klassische Whodunit-Element und das Setting auf der Insel mit dem alten Anwesen mochte ich nämlich sehr. Auch wenn ich gerne zwischendurch mal YA Thriller lese, habe ich mich hier einfach zu alt gefühlt. Die Charaktere konnten mich nicht wirklich packen und ich blieb eher auf Distanz - da fällt dann auch das mitfiebern schwer. Ein netter YA-Thriller mit coolem Setting und solidem Finale, aber insgesamt zu wenig Spannung für meinen Geschmack. ⭐⭐,⭐️/5 Für zwischendurch okay – aber definitiv kein Highlight für mich und wohl schnell wieder vergessen.

Gut, aber leider etwas hinter den Erwartungen zurückgeblieben.
Die ersten Teile der Stevie-Bell-Reihe der Autorin mochte ich soo sehr, daher habe ich mir sehr viel von ihrem neuem Buch erhofft. Leider war dieses Buch für mich etwas schwächer. Ich fand die Konstellation der Figuren sehr interessant, aber sie sind für mich lange recht flach geblieben, bis zu einem großen Knall am Ende. Ähnlich war es auch mit dem Spannungsbogen. Es hat recht lange gedauert bis es für mein Gefühl "richtig" losging. Die Auflösung kam für mich auch ein bisschen zu direkt und "einfach", aber das ist denke ich auch Geschmackssache. Was ich aber sehr mochte war das Setting und die zweite Zeitleiste in der Vergangenheit, die hat mich von Anfang an sehr gefesselt. Insgesamt hat mich das Buch aber gut unterhalten und ich hatte einen sehr guten Lesefluss. Auch war ich so im Buch drin, dass ich schon gespannt war auf die Auflösung. Ich würde andere Mysteries oder Bücher der Autorin bevorzugen, trotzdem habe ich es nicht bereut das Buch gelesen zu haben und das Cover finde ich weiterhin sehr cool :)

Für einen Jugendthriller war die Geschichte gar nicht so schlecht. Man darf eben nur nicht vergessen, dass es ein Jugendbuch ab 14 Jahren ist. Nach einem ziemlich missglückten, feurigen Date nimmt Marlowe einen Job auf einer abgelegenen Insel an. Dort soll sie gemeinsam mit anderen Teenagern Führungen durch eine alte Villa geben, in der vor vielen Jahren Menschen gestorben sind. Als sich nun auch in der Gegenwart merkwürdige Ereignisse häufen, steht Marlowe vor gleich zwei Rätseln 🔎 Die Geschichte wird in zwei Zeitebenen erzählt: der Gegenwart und dem Jahr der Tragödie 1932. So erschließt sich Stück für Stück, was damals und heute geschehen ist. Die Handlung fand ich durchaus spannend und über manche Enthüllungen war ich tatsächlich überrascht. Ganz überzeugt hat mich das Buch allerdings nicht, auch mit den Charakteren bin ich nicht ganz warm geworden. Der Vater in der Geschichte und Max waren meine Endgegner. Gestört hat mich vor allem, dass ‼️ Achtung, Spoiler ‼️ die Tragödie von damals letztlich keinerlei Verbindung zu den Vorfällen in der Gegenwart hatte.
Es lässt sich gut lesen und zu Anfang ist die Story spannend, unterhaltsam und auch ein bisschen mysteriös. Auch die verschiedenen Zeitsprünge habe ich gemocht. Leider wurde ich mit keinem von den Charakteren warm und es hat sich öfters an manchen Stellen gezogen. Die Auflösung am Ende fand ich dann aber wieder gut. Vielleicht bin ich nicht die richtige Zielgruppe, aber das Buch war in allem ein gutes solides Buch für zwischendurch
Okay, also erst mal: ICH LIEBE DIESEN SCHREIBSTIL. 😩🔥 Ich bin da durchgeflogen wie nix — keine Stolperer, kein Augenrollen, einfach nur pures Lesevergnügen. Das war Chef’s Kiss 💋 Eine 10/10 Schreibstil-Experience. Und dann dieses Setting: eine alte Villa auf einer Insel, düstere Vergangenheit, tote Kinder, tragische Familiengeschichte — ich hab mich gefühlt wie in einem Gothic-Fiebertraum mit Teen-Vibes. 🏚️🌫️ Ich liebe sowas! Aber jetzt haltet euch fest — weil: DIE VERGANGENHEIT!!! 😭🖤 Ich schwöre, das war mein persönliches Highlight. Wir springen zurück ins Jahr 1932, ins Morning House, mitten in diese große, leicht kaputte Familie… und ich war SO OBSESSED 😩🏚️ Diese verschiedenen POVs von den Geschwistern — Carla, Victoria, alle mit ihren kleinen Macken, Geheimnissen, Egos und Emotionen — ich konnt mich gar nicht entscheiden, wen ich zuerst therapieren oder umarmen will 😂 Und dann dieses Countdown-Gefühl?? „Vier Tage vor dem Unfall“, „am Morgen des Unfalls“… ich war da mit jedem Kapitel nervlich am Ende 😭🫠⏳ Es war so spannend, so düster, so tragisch schön. Unsere Prota Marlow ist übrigens ein bisschen mein Spirit Animal. 😅 Erst brennt sie aus Versehen ein Haus ab (ups), dann wird sie auf eine Insel verfrachtet, wo sie mit einer Gruppe Teenager rumsitzt, und natürlich geht ALLES schief. 🙃🔥 Eine verschollene Professorin, eine eingeschworene Freundesgruppe, bei der man merkt: da brodelt’s. Und ja – natürlich kommt’s am Ende dicke. Ich sag’s mal so: Das Buch hat mich bis fast zum Schluss komplett gecatcht. Spannung, Atmosphäre, Dynamik – alles on point. 💃 Die Mischung aus Vergangenheit und Gegenwart war einfach genial. Ich LIEBE, wenn Bücher mit mehreren Zeitebenen spielen und man sich denkt: „Warte… was, wenn…?“ und dann BAM, alles ergibt Sinn. 🧩 Aber (und jetzt kommt mein Mary-Mini-Meckermoment 👀): Das Ende war mir ein bisschen zu easy. So „Aha, du war’s?“ – „Ja.“ – „Okay.“ vibes. 😅 Für einen Jugendthriller absolut okay, aber ich hätte mir so ein kleines „mind blown“-Finale gewünscht, weißt du? So ich fall vom Sofa und brauch nen Moment zum Atmen-mäßig. Trotzdem: Ich fand’s toll. Ich fand’s spannend. Ich fand’s queer, divers, clever, atmosphärisch – und Marlow? Sie ist einfach 🔥. Fazit: Death at Morning House ist wie ein richtig guter Sommerregen: dunkel, stürmisch, voller Drama und du sitzt da mit deinem Tee, sabberst ein bisschen über den Schreibstil und denkst dir: „Joa, so kann man den Tag verbringen.“ 🌧️📚✨
Marlowe braucht dringend einen Tapetenwechsel und einen neuen Job, nachdem sie bei einem Date versehentlich ein Haus Brand gesteckt hat. Zum Gespött in ihrer Heimatstadt geworden, bietet sich ihr diese Chance in Form eines Sommerjobs auf einer abgelegenen Insel, wo sie gemeinsam mit anderen Teenagern als Tourguide im geheimnisvollen Morning House arbeiten soll. Das Morning House ist eine imposante und verlassene Villa, die in den 1930er Jahren die Sommerresidenz des exzentrischen Arztes Dr. Phillip Ralston und seinen sechs Adoptivkinder war, bis eine Tragödie das Anwesen überschattete und zwei seiner Kinder unter mysteriösen Umständen ums Leben kamen. Doch auch in der Gegenwart überschlagen sich die Ereignisse als eine Aufsichtsperson plötzlich verschwindet und Marlowe beginnt, die Ereignisse von damals und heute zu untersuchen. Was ist wirklich im Morning House geschehen? ➸ Maureen Johnson, euch vielleicht bekannt durch ihre Ellingham Academy-Reihe, liefert mit Death at Morning House einen neuen und fesselnden Jugend-Krimi, der mich von Beginn an direkt in seinen Bann gezogen hat. Auf zwei Zeitebenen erzählt, spring die Erzählung zwischen der Gegenwart, die wir aus Marlowes Perspektive erleben, und der Vergangenheit, aus der Sicht der Ralston-Familie in den 1930er Jahren, hin und her. Die historische Ebene enthüllt dabei nach und nach die verworrenen und tödlichen Umstände im Morning House, während Marlowe in der Gegenwart versucht, das Rätsel um die vergangenen Todesfälle und das Verschwinden der Professorin zu lösen. Das Tempo ist am Anfang zwar etwas langsam, aber die Liebe zum Detail, das atmosphärische Feeling und das ständig anhaltende Verlangen die Rätsel zu lösen, haben das mehr als wettgemacht. Die überwiegend jugendlichen Charaktere sind großartig gezeichnet. Maureen Johnson versteht es Teenager und ihre, aus Erwachsener Sicht, fehlerhafte Logik perfekt zu beschreiben. Vor allem Marlowe ist eine sympathische, wenn auch etwas unkonventionelle Protagonistin. Ihre eher unfreiwillige Rolle als "Brandstifterin" verleiht ihr eine humorvolle Note und durch ihre schlagfertige, wenn auch etwas tollpatschige Art, habe ich sie sofort ins Herz geschlossen. Johnson schafft sowohl in der Gegenwart, als auch in der Vergangenheit der Geschichte eine beklemmende und faszinierende Atmosphäre. Die Insel und das Morning House selbst werden zu einem eigenen, düsteren Charakter. Der historische Part, insbesondere die Anspielungen auf eugenische Ideen (Erbgesundheitslehre und Rassenhygiene) und die merkwürdig erscheinende Familienstruktur der Ralstons, verleiht der Geschichte zusätzlich eine überraschende Tiefe und eine finstere Note. Fazit: Death at Morning House ist für mich ein durchgängig spannender Jugend-Mystery-Thriller, der sich durchaus auch für ein erwachsenes Publikum bestens eignet. Unterhaltsam, temporeich und clever inszeniert - mit einer Auflösung, die mir sicherlich noch etwas im Gedächtnis bleiben wird. Von mir gibt’s eine Leseempfehlung!
“Tyrants and those who ascribe to tyrannical beliefs are always weak at heart because they build their world on fear.” The story has a half-historic past and half-mysterious present, a ragtag group of kids in a boarding situation, and a crime from one hundred years ago and similar present crime unfolding at the same creepy old estate. There wasn't a lot of actual detective work or hunt for clues. It was more about the tragic back story and the feeling of foreboding. Bottom line: there were the good tropes, there were the bad tropes. I really loved the queer representation and the characters. I felt connected to the quirky, smart, and peculiar Marlowe Wexler. The sulking goth girl Riki and the flamboyant, easy-going Van. Overall, it’s an entertaining, fast-paced, smartly executed YA mystery. But it DOES NOT even come close to Maureen's Truly Devious series. In case you can't tell I love Stevie Bell with all my heart!
Slow-Burn-Jugend-Mystery wäre wohl etwas, mit dem ich das Buch beschreiben würde. Es hat mir definitiv gefallen und mich auch aus meiner Lese- bzw. Hörflaute geholft, doch trotzdem war es ein wenig anders als erwartet.
Ich mochte den generellen Vibe - eine abgelegene Insel, ein verlassenes Herrenhaus und eine Gruppe Jugendliche... Wie könnte mich das nicht catchen? Vor allem, weil Maureen Johnson zugleich einen wirklich flüssigen Schreibstil hat, der mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht hat. Marlowe war eine Protagonistin mit einem etwas anderen Touch, einer etwas anderen Denkstruktur, was mir doll gefallen hat und die Story für mich immer wieder erfrischend aufgewirbelt hat. Auch das Springen zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart fand ich klasse, zumal es mir überraschenderweise gar nicht schwer gefallen ist, all die Namen und Charaktere im Kopf zu behalten. Während die Jugendlichen aus der Gegenwart mir zwar zum Teil etwas blass erschienen und ich mir da noch mehr Tiefe & Details gewünscht hätte, hat mich die Familie in der Vergangenheit echt in ihren Bann gezogen. Sie brauchte eine interessante Basis mit sich, die sich im Verlauf des Buchs immer weiter entfaltet hat. Zwar fand ich die Auflösung des Cold Case' zumindest in Teilen recht vorhersehbar, aber ich habe mich nie gelangweilt. Bei manchen Dingen habe ich ein wenig gestutzt und mich gefragt, wie realistisch sie wohl sind - gerade, weil ich das aber ad hoc nicht klären konnte, hab ich's brav zur Seite geschoben. Außerdem hätte ich mir dann und wann ein wenig mehr Beschreibungen gewünscht, aber schlussendlich habe ich mich einfach weiter von der Geschichte treiben lassen. Wohlgemerkt: Ich konnte mich wirklich treiben lassen. Ich wurde nicht mitgerissen, wie ich es eigentlich eher erwartet habe. Denn over all stand die Spannung für mich tatsächlich doch weniger im Fokus der Geschichte, als ich erwartet habe. Ich dachte, diese Plotpunkte, die zugehörigen Vorkommnisse, würden etwas mehr Raum nehmen. Schlussendlich würde ich wohl sagen: Wer nach Gänsehaut und Spannung sucht, etwas Unheimliches möchte, wird hier nicht ganz auf seine Kosten kommen. Nichtsdestotrotz kriegt man aber eine wirklich unterhaltsame Geschichte!
Dieses Buch hat mich richtig gefesselt. Erzählt wird aus Marlowes Ich-Perspektive, und man spürt sofort, wie sympathisch sie ist. Ihre Gedanken und Gefühle sind sehr nachvollziehbar. Am meisten haben mich der Schreibstil und der Humor überzeugt. Sie machen das Lesen leicht, unterhaltsam und bringen einen immer wieder zum Schmunzeln. Besonders schön fand ich außerdem, dass Marlowe zwischendurch direkt die Leser/innen anspricht. Das verleiht der Geschichte einen charmanten Ton, ohne aufgesetzt zu wirken. Das Buch spielt in zwei verschiedenen Zeiten: Zum einen die Gegenwart auf der abgelegenen Insel, zum anderen die Vergangenheit der Villa in den Dreißigern. Dieser Aufbau gibt der Geschichte viel Tiefe und macht sie besonders spannend, weil sich Stück für Stück erschließt. Auch die anderen Charaktere wachsen einem ans Herz. Die Dynamik innerhalb der Freundesgruppe ist sehr schön und macht viele Szenen lebendig. Die Lovestory bleibt im Hintergrund, wodurch das Buch trotzdem ein schnelles und flüssiges Tempo hat. Die Ermittlungen treten erst nach der Hälfte stärker in den Vordergrund, wer auf klassische Krimis mit vielen Hinweisen hofft, könnte hier etwas anderes erwarten. Trotzdem ist die Handlung nie vorhersehbar und hat diese Mischung aus Humor, Gusel und Geheimnis, die richtig Spaß macht. Insgesamt ist es ein spannendes und unterhaltsames Buch, das man kaum aus der Hand legen möchte.

Solider Jugend Thriller
Ich durfte Dank Netgalley das Hörbuch zu "Death at Morning House" hören und es konnte mich gut unterhalten. Es ist sehr gut gesprochen und macht Spaß der Geschichte zu lauschen und mit zu rätseln. Das Buch wird auf zwei Zeitebenen erzählt, was dem ganzen noch mehr Spannung gibt. Zwischendrin verlor es etwas an Spannung und zog sich ein wenig und das ein oder andere konnte man dann bereits erahnen, sodass das Ende nicht ganz überraschend war. Insgesamt aber ein solider Jugend Thriller für zwischendurch und durchaus zu empfehlen. Von mir gibt es 3,5 Sterne dafür.
Leider enttäuschend!
Die Idee für die story (mehrere ungewöhnliche Todesfälle in einem sehr alten Haus in zwei Zeitsträngen erzählt) hat mir gut gefallen und auch das Cover ist sehr gelungen, das war bereits alles positive, das ich sagen kann. Bis etwa zur Hälfte des Buches gibt es keine nennenswerte Handlung, von Spannung sowieso keine Spur, danach wird es besser, aber nicht gut. Als wenn das nicht schon anstrengend genug ist, wird das Vorkommen von Diversität bei den Protagonisten etwas überstrapaziert, weil es für mein Empfinden beinahe künstlich herbeigeführt wird. Das Buch war ein Buddy Read, deshalb wollte ich nicht vorzeitig aussteigen, wie sich herausstellte, blieb es aber für alle Beteiligten deutlich unter ihren Erwartungen. Schade!
Ein Kaugummi könnte sich nicht so ziehen...
Die Grundidee fand ich super! Ein uraltes Anwesen und eine Reihe mysteriöser Unfälle, bei denen einige Familienmitglieder uns leben gekommen sind und eine auch anscheinend wiederholende Geschichte im Hier und Jetzt. Waren es wirklich Unfälle? Gibt es tatsächlich einen Fluch? Die Realität sieht aber so aus, dass in der ersten Hälfte des Buches gefühlt einfach nichts passiert. Es zieht sich einfach alles so unglaublich in die Länge. Wäre es kein Buddy Read gewesen, hätte ich es wohl nicht fertig gelesen. Ab der zweiten Hälfte wird es spannender. Allerdings kam auch da bei mir kein großer Aha-Effekt auf. Außerdem kam für mich die Diversität der Figuren oft zu gewollt und zu erzwungen rüber. Jede Person (so fühlte es sich zumindest für mich an) musste möglichst "anders" sein. Das empfand ich oft als sehr anstrengend. Alles in allem einfach nur langatmig. Potenziale wurden hier nicht wirklich ausgeschöpft. Schade.
Spannender Mystery Thriller
„Death at Morning House“ von Maureen Johnson ist ein spannender Jugendthriller der ab 14 Jahren geeignet ist. Die Geschichte spielt auf zwei Zeitebenen, auf einer abgelegenen Insel, einmal in der Gegenwart und einmal in den Dreißigerjahren. Damals hat dort ein Arzt mit seinen Adoptivkindern gelebt, bis sie nach einer Tragödie das Anwesen verlassen haben und nie zurückgekehrt sind. Wir begleiten, in der heutigen Zeit, Protagonistin Marlowe auf die Insel zum Morning House, dort soll sie Führungen durch die alte Villa anbieten, doch es passieren immer wieder mysteriöser Ereignisse. Der Schreibstil der Autorin ist locker und modern, ich bin nur so durch die Seiten geflogen und konnte das Buch kaum aus den Händen legen. Es war sehr spannend zu erfahren was damals in der Villa passiert ist und wie sich die Schatten der damaligen Zeit noch bis in die Gegenwart ziehen. Es gibt einige unvorhersehbare Wendungen und Geheimnisse die gelüftet werden, da durch hat mich das Buch durchweg gut unterhalten. Ich kann euch „Death at Morning House“ absolut empfehlen und meiner Meinung nach ist es gut für Jugendliche geeignet, die gerne spannende und mysteriöse Bücher lesen.
Nicht so überzeugend
Ein Haus, zwei Zeitstränge und mehrere Todesfälle... doch waren es Unfälle oder Morde? Eine Idee, die ich toll fand, doch leider war der Anfang ziemlich langweilig und hat sich ziemlich gezogen. Die Hauptstory hat erst ca. nach der Hälfte des Buches angefangen und die war leider auch nur so semi gut.
Was für ein spannendes Leseerlebnis! Death at Morning House ist ein Jugendthriller, der weit über das übliche Schema hinausgeht. Ja, es gibt Teenager-Drama und Herzklopfen – aber wenn man die Zielgruppe des Buches im Hinterkopf behält, bekommt man eine erstaunlich vielschichtige Geschichte. Besonders beeindruckt hat mich, wie das Buch historische Themen anpackt: Eugenik wird nicht nur angerissen, sondern verständlich erklärt und in die Handlung eingewoben. Für ein Jugendbuch ist das unglaublich stark und gibt dem Ganzen eine Tiefe, die man so selten in Thrillern für diese Altersgruppe findet. Auch die Repräsentation hat mich abgeholt: queere Figuren, inklusive Sprache, eine Lehrkraft, die sier/xier-Pronomen nutzt – alles ohne große Erklärungen oder erhobenen Zeigefinger. Es fühlt sich selbstverständlich an und genau so sollte es sein. Vom Thrill her ist es eher subtil: weniger Adrenalin, mehr unterschwellige Spannung. Für mich hatte es fast cozy crime-Vibes – nur eben mit einer düsteren, atmosphärischen Note. Genau die richtige Mischung aus Gänsehaut und Nachdenklichkeit. 📖 Fazit: Ein Jugendthriller, der Spannung mit Substanz verbindet. Wer Lust auf Mystery mit gesellschaftlicher Relevanz hat, wird hier fündig.
Für mich war es insgesamt ein ganz okayes Buch. Die Grundidee hat mir wirklich gefallen, und die Storyline war grundsätzlich gut aufgebaut. Man merkt, dass die Geschichte Potenzial hat und spannend hätte sein können. Trotzdem hat mich die Umsetzung nicht überzeugt. Beim Lesen hatte ich oft das Gefühl, dass sich alles viel zu sehr zieht. Dadurch ging für mich viel Spannung verloren, und es wurde stellenweise einfach nicht interessant genug erzählt. Statt wirklich gefesselt zu sein, musste ich mich eher motivieren weiterzulesen.

Anfangs zog es sich, aber die 2. Hälfte war sehr spannend 👀
~Irgendwie ist meine Meinung zur 1. Hälfte des Buches total anders als zur 2. Hälfte🤭 Anfangs fand ich, dass es sich sehr gezogen hat. Es gab viele Andeutungen, aber so richtig passiert ist erstmal nichts, was ich sehr schade fand. Weil als dann in der Mitte endlich mehr Handlung kam, hat es mir sehr gut gefallen. Das Ende war spannend und ich war überrascht, wie viel dann doch hinter allem steckte. Auch mit den zwei Zeitebenen, Zeitungsartikeln und dem Brief am Ende - sowas gefällt mir immer sehr gut🤗 Die Protagonistin fand ich v. a. zu Beginn eher nervig, weil es gefühlt nur um ihren Crush und deren erstes Date ging. Klar, es ist ein YA-Thriller, aber da fand ich lag der Fokus schon sehr stark darauf und weniger auf den Spannungselementen. Alles in allem viel Potenzial und ein tolles Ende, aber dazwischen konnte es mich nicht ganz überzeugen🫠~ Follow me for more bookish content on Instagram: @anna_amalia_reads 🫶🏼

Atmosphärisch, spannend - einfach toll erzählt!
4,5 Sterne wahnsinnig toller, atmosphärischer, düsterer Jugendthriller. Ich liebe die psychischen Abgründe und wie es über 2 Zeitebenen erzählt ist und ich konnte mich gut in die Ich-Perspektive der Protagonistin hineinfühlen. Außerdem freue ich mich, dass auch hier wieder die LGBTQ Community in der heutigen Zeitebene mit einbezogen wurde. die zweite Zeitebene um 1932 war so echt erzählt, dass es mich einfach nur gefesselt hat. Schreibstil von Maureen ist ebenfalls sehr angenehm und die Sprecherin hat einen tollen Job gemacht. Außer das Wort "Hoodie" das hat mich etwas gestört. Es wurde immer als “Huudi” ausgesprochen 😂 ist auf jeden Fall eine Empfehlung!
Leider kam bei mir zu keiner Zeit eine wirklich spooky Stimmung auf. Der Anfang wirkte eher kindlich und konnte mich nicht abholen. Auch die Auflösung des Falls aus der Vergangenheit war wenig gruselig und insgesamt ziemlich unspektakulär. In der Gegenwartshandlung habe ich das Motiv ehrlich gesagt nicht richtig verstanden, was das Leseerlebnis zusätzlich geschwächt hat. Viele Passagen empfand ich als langatmig und stellenweise langweilig. Auch bin ich mit den ganzen Charakteren so gar nicht warm geworden. Ich fand alle Charaktere ziemlich blass, was es natürlich auch nicht leichter gemacht hat in die Geschichte abzutauchen. Dieses Buch hat mich leider null gecatcht.

Queere Mystery mit dunklen Geheimnissen
Ich habe das Buch mit gemischten Gefühlen beendet, da ich zwar einige Aspekte echt gut fand, andere aber zu wenig Tiefe oder Sinn hatten. Im Großen und Ganzen habe ich die Verbindung von beiden Geschichten (bis auf das Haus) nicht wirklich verstanden, da es kaum Zusammenhänge gab. Trotzdem waren beide Geschichten spannend, wenn auch erst nach etwa einem Drittel. Zu den Charakteren konnte ich keine wirkliche Verbindung aufbauen, da sie kaum Tiefe hatten und Marlowes Gedanken haben mich teilweise auch aufgeregt, da sie Dinge nicht gesehen hat, die direkt vor ihren Augen waren. Der Schreibstil war für mich etwas gewöhnungsbedürftig, aber am Ende war es echt flüssig, auch wenn es ab und zu Unterbrechungen von der anderen Geschichte gab. Alles in allem war das Buch gut für zwischendurch und was den Mystery-Aspekt betrifft auch gut für Anfänger. ✨Tropes✨ - dual timeline - red herring - dark secrets
Spannend bis zum Schluss
Ich muss sagen, dass ich zu Anfang nicht sicher war, ob diese Genre etwas für mich ist. Allerdings hat es Maureen Johnson geschafft, dass ich definitiv mehr Bücher aus diesem Genre lesen möchte. Sie hat mich einfach mit der Mischung aus Nervenkitzel und Jugendbuch gepackt. Nicht auszudenken, dass ich jetzt auch noch Thriller lesen möchte - aber dieses Buch hat meine Neugier geweckt. Das Setting, das eine Mischung aus Crime und Mystery ist, hat irgendwie etwas in mir ausgelöst, was bisher nur reale True Crime konnte. Auch wenn es zwischendurch für mich etwas langatmig erschien, war es nur eine Pause, die mich auf das große Finale vorbereitete. Ganz ehrlich, dieses Buch - es hat mich verschlungen. Marlowe ist taff und super intelligent. Sie bringt alles mit, was sie braucht um das Geheimnis des Morning House zu lüften. Ich hätte nie gedacht, dass ich selbst in die Ermittlungen so sehr einsteigen würde, wie ich es getan habe. Ich mochte durch die Rückblenden diejenigen Charaktere kennenzulernen, die der Auslöser der Geschehnisse im Morning House waren. Mich hat das Buch wirklich gut unterhalten und damit meine ich nicht nur die Spannung und das Miträtseln. Es war einfach die Kombination, die der faszinierende Schreibstil von Maureen Johnson möglich gemacht hat. Fazit Death at Morning House ist faszinierend und hat mich gefesselt. Vor allem hat es bei mir den Wunsch geweckt noch weitere Bücher aus diesem Genre zu lesen . Es ist definitiv ein Highlight und ihr solltet es unbedingt lesen.

Einnehmend, atmosphärisch und unterhaltsam. Ich habe mich sehr auf dieses Buch gefreut, da ich die "Ellingham Academy"-Reihe von Maureen Johnson geliebt habe und wurde nicht enttäuscht - Leider handelt es sich dieses Mal nur um einen Einzelband, aber überzeugen konnte mich "Death at Morning House" allemal. Ich habe mich schnell in die Geschichte eingefunden, zumal ich Marlowe auf Anhieb mochte. Sie ist eine starke Protagonistin mit einer erfrischend direkten und rationalen Denkart sowie einer guten Prise Humor und Sarkasmus, die mit ihrer Unbeholfenheit auch gerne mal in unangenehmen bis peinlichen Situationen landet, was sie für mich aber nur umso liebenswerter machte. Marlowe mag vielleicht nicht die nahbarste Protagonistin sein, aber sie ist die perfekte Protagonistin für diese Geschichte und ich hätte sie mir niemals anders gewünscht, auch wenn ich normalerweise gefühlsbetontere Charaktere bevorzuge - Das hätte hier auch einfach nicht gepasst. Außerdem habe ich die etwas eigenwilligen Figuren der Autorin bereits bei der "Ellingham Academy" kennen und lieben gelernt, und war dementsprechend vorbereitet. Nach Stevie bekommen wir hier endlich ein neues analytisches Genie aus der Feder von Maureen Johnson. Die Geschichte wird zu großen Teilen aus der Sicht von Marlowe in der ersten Person Singular erzählt. Zusätzlich gibt es immer wieder Exkurse in die Vergangenheit, die das Leben der Ralston-Familie aus der Perspektive unterschiedlicher Geschwister beleuchten. Dementsprechend gibt es hier zwei Erzählebenen und Handlungsstränge, die gekonnt miteinander verwoben wurden, einmal in der Gegenwart und einmal im Jahr 1932. Zwei ungeklärte Tragödien, die für ordentlich Spannung, viele Fragen und Mysterien sorgen - Ich liebe dieses Konzept! Die Zeitsprünge sorgen für Abwechslung, sodass es nie langweilig wurde, und es machte unheimlich viel Spaß, bei beiden Kriminalfällen eigene Theorien aufzustellen. Allerdings kann man hier als Leser:in nur eingeschränkt selbst mitzurätseln, da nur wenige Hinweise gestreut wurden. Dafür bleibt es aber eben auch bis zum Ende spannend und unvorhersehbar. Eigene Vermutungen kann man beim Lesen natürlich trotzdem anstellen, was ich selbstredend auch getan habe, mehrfach. Ich würde das Buch trotz der Brutalität der Vorfälle nur eher als Cozy Crime und nicht als Thriller bezeichnen, eben weil wir als Leser:innen nicht unmittelbar daran teilnehmen. Es wurde nie zu gruselig, was ich sehr zu schätzen wusste, ist dabei aber dennoch einnehmend, fesselnd und vor allem sehr atmosphärisch gewesen. Die Geschichte ist insgesamt eher ruhig und plätscherte so dahin, was ich aber ganz positiv meine. Ich hatte ursprünglich zwar mehr Spannung und Nervenkitzel erwartet, aber so hat es sich angenehm und flüssig lesen lassen. Es wurde trotzdem nie langweilig und ich bin der Geschichte mit jeder Seite noch mehr verfallen. Ich konnte das Buch kaum mehr aus der Hand legen und bin nur so durch die Seiten geflogen. Obwohl die tatsächlichen "Ermittlungen" weit weniger Raum einnahmen als gedacht, bin ich tief in den jeweiligen Kriminalfällen versunken, habe mich als ein Teil davon gesehen und mitgefiebert. Und vor allem hatte ich Spaß beim Lesen. Das Setting ist geheimnisvoll, düster und mehr als vielversprechend. Maureen Johnson hat sowohl die Insel als auch das Herrenhaus wunderbar bildlich und greifbar beschrieben, sodass ich beim Lesen das Gefühl hatte, es mit eigenen Augen sehen zu können. Es gab viel zu entdecken (und zu verstecken) und das war toll! Maureen Johnson hat dieser Geschichte und insbesondere ihrer Kulisse Leben eingehaucht, ihre mysteriöse Stimmung gekonnt eingefangen und vermittelt. Sie schreibt einnehmend, packend, erfrischend, witzig und herrlich ironisch - Ich liebe ihren trockenen Humor! Er verleiht dieser Geschichte eine ganz besondere Note und sorgt dafür, dass die Geschehnisse nie zu drückend wirkten. Auf emotionaler Ebene bleibt dieses Buch eher rational und sachlich, womit ich in diesem Fall aber völlig fein bin. Ich liebe hoch emotionale und gefühlsduselige Geschichten zwar über alles und lasse mir das Herz beim Lesen liebend gerne auf grausamste Art und Weise immer wieder brechen, aber zu diesem Buch hätte es eben nicht gepasst. Es gibt zwar eine bzw. eigentlich mehrere Liebesgeschichten, aber Gefühl und Romantik drängen sich hier nie in den Vordergrund, sondern sind eher subtil, was mir gut gefallen hat. Außerdem weiß ich die unaufdringliche, sehr natürlich dargebotene queere Repräsentation sehr zu schätzen. Die Nebencharaktere blieben hier zu großen Teilen recht blass, gerade in der Gegenwart, was zwar schade war, vermutlich aber in erster Linie verhindern sollte, dass man die einzelnen Figuren zu schnell durchschauen kann. Mehr Tiefe und Details wären zwar schön gewesen, aber ihr Fehlen tat der Geschichte jetzt auch keinen allzu großen Abbruch. Der Fokus liegt hier einfach woanders. Falls ihr nach einem hochgradig spannenden Pageturner mit schockierenden Enthüllungen und Überraschungen am laufenden Band sucht, seid ihr hier auf der falschen Fährte. Wenn ihr euch aber nach einem erfrischenden, witzigen und gemütlichen Krimi sehnt, der trotzdem gut durchdacht und spannend ist, kann ich euch "Death at Morning House" nur ans Herz legen. Ich fand es toll! 4/ 5 Sterne ⭐️
I love everything Maureen Johnson writes! And despite being an absolute scaredy cat I can't stopp reading everything she writes (even though I have to read them when I'm visiting friends because I can't sleep alone after reading spooky stuff 😅) because it's just so good!!! And fun!! Even tough it is very eerie and spooky!
Spannender Jugend-Thriller ✨
Ich liebe ja so Geschichten, bei denen „Cold Cases“ oder Geheimnisse aus der Vergangenheit aufgedeckt werden, von daher war ich von Anfang an total gefesselt 👀 Klar merkt man, dass es ein Jugendbuch ist, aber es war trotzdem riiichtig gut und unheimlich mysteriös. Den Erzählstil und auch das es auf zwei Zeitebenen erzählt wurde mochte ich total! ☺️

Die Story an sich fand ich gut. Leider hat mich von Anfang an das mit den Daten verwirrt und dadurch auch gestört. Das Datum im zweiten Zeitungbericht passte überhaupt nicht zu den Daten der Story. Durch die Sprünge in die Vergangenheit konnte ich das auch nicht ignorieren weil ich immer wieder darauf hingewiesen wurde. Ich fand es am Anfang auch gar nicht so leicht richtig in die Story einzutauchen. Zum Ende hin wurde es besser, leider fehlte mir so ein bisschen der Crimethrill den ich erwartet hatte. Er kam erst zum Ende auf und war dadurch recht kurz. Es ist ein nettes Buch, aber ich würde es nicht unbedingt ein zweites Mal lesen.
Mystery Vibes 🕯️💚🔎
Die Idee, der Geschichte fand ich wirklich spannend und die Atmosphäre war durchgehend fesselnd. Besonders das Geheimnis rund um die zwei Storys war echt interessant. Allerdings gab es auch ein paar Punkte, die mich gestört haben: Die Rechtschreibfehler haben beim Lesen abgelenkt und der Schreibstil war insgesamt recht einfach gehalten. Die Story hätte an manchen Stellen ruhig noch stärker ausgearbeitet sein dürfen. Trotzdem: Die Spannung blieb bis zum Schluss, und das Setting hatte definitiv seinen Reiz!

💄 🕯️ 🌊 💊
Ich hab das Buch ganz zufällig gefunden und den den Klappentext direkt einladend. Bin einfach in die Geschichte eingetaucht und fand es direkt toll. Ich finde auf jeden Fall, dass es ein gutes Buch für den Herbst ist. Es ist total Cozy lustig, aufregend, herzerwärmend traurig und noch so vieles mehr. Ich habe mehrere Male wirklich sehr laut gelacht . Für mich ist das ein sehr „leichtes Buch „ Wenn ihr versteht, was ich meine . Es fühlt dich nicht extrem auf. Du hast Spaß es zu lesen und bist eigentlich durch den flüssigen Schreibstil auch schnell durch. Ich empfehle euch das Buch auf jeden Fall weiter. Es war wirklich ein süßer Zeitvertreib.
War ganz ok. Der Teil aus der Gegenwart hatte ordentlich Längen und auch Handlungsstränge die es für mich nicht gebraucht hätte und mMn nichts mit der Story an sich zu tun hatten. Der Plottwist hat nicht wirklich getwisted. Einzig die Vergangenheit war super interessant, die ganzen Geschwister mit ihren Eigenarten und überhaupt die ganze Familie! Ich hätte gern mehr DARÜBER erfahren und weniger von dem Teeniedrama aus der Gegenwart.
Cooles Cover, spannender Klappentext aber die Umsetzung hat mich enttäuscht. Für mich kein richtiger Thriller, zu viele Figuren, zu wenig Spannung. Am Ende eher durchgeplätschert.
Death at Morning House hatte für mich auf den ersten Blick alles: ein cooles Cover, einen spannenden Titel und einen Klappentext, der sofort neugierig macht. Umso mehr habe ich mich auf das Rezensionsexemplar gefreut. Leider konnte mich die Geschichte aber nicht überzeugen. Als Thriller war mir das Ganze viel zu zahm. Ich lese oft Thriller und Psychothriller, die mehr Tiefe und Spannung mitbringen, und hier fehlte mir einfach der Nervenkitzel. Schon der Einstieg fiel mir schwer, da man gleich mit einer Vielzahl an Figuren und Namen konfrontiert wird. Dazu kamen verschiedene Zeitstränge, die es noch unübersichtlicher machten. Manche Charaktere, die am Ende plötzlich wieder wichtig wurden, hatte ich schon fast vergessen. Zwischendurch gab es viele Längen, in denen gefühlt gar nichts passierte. Außerdem hatte ich während des Lesens keine Fragen im Kopf, die mich zum Weiterlesen motiviert hätten. So plätscherte die Handlung dahin und am Ende dachte ich eher: Ach so, darum ging es also. Emotional oder spannend war es für mich leider nicht. Ich habe das Buch trotzdem zügig beendet, weil ich ihm eine faire Chance geben wollte. Insgesamt blieb es für mich jedoch eine nette Idee ohne überzeugende Umsetzung.

Atmosphärisch stark, aber nicht durchgehend fesselnd
Death at Morning House hat mich vor allem durch sein Setting neugierig gemacht. Die Atmosphäre ist dicht und geheimnisvoll – genau die Art von Umgebung, die ich mag. Das Haus, die Geschichte dahinter und die unterschwellige Spannung sorgen für eine gute Grundstimmung. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig, und die Idee hinter der Handlung gefällt mir wirklich gut. Allerdings konnte mich die Geschichte nicht durchgehend packen. An manchen Stellen zog sich die Handlung etwas, und emotional blieb ich zu den Figuren teilweise auf Distanz. Insgesamt ein solides Buch mit interessanter Grundidee und guter Stimmung, das für mich jedoch nicht ganz das volle Potenzial ausgeschöpft hat. Gute 3,5 Sterne.
Wieder einmal ein tolles Buch der Autorin. Spannend, mit einem spannenden Cold Case + aktuellen Problemen und einem ganz eigenem Charme. Mir gefiel die Geschichte wirklich gut und ich habe sie praktisch am Stück weggelesen. ( morgens im Zug Teil 1. Dann Buchmesse. Dann Teil 2auf der Rückfahrt ) Es dreht sich alles um Morning House, ein wunderschönes Haus gebaut auf einer Insel an der kanadischen Grenze. Dort soll Marlowe zusammen mit 5 anderen Teenagern für einen Sommer arbeiten, Touristen herum führen so etwas eben.....denn das Haus hat eine berüchtigte Geschichte. War die Familie, die hier lebte doch nicht nur reich und etwas seltsam, nein 2 der sieben Kinder sind hier am selben Tag gestorben. Aber nicht zusammen... Gerade diese Rückblicke auf den Sommer damals haben mir beim Lesen super gefallen. Vor allem da die Perspektive zwischen den Geschwistern gewechselt hat. Clara mochte ich besonders. Fazit: diese Buch überzeugt mit einer guten und spannenden Kriminalgeschichte und Charakteren, die ich persönlich mochte. Das ganze Setting in diesem Haus hat seinen eigenen Charm. :) ein Stand-Alone den ich gerne weiter empfehle. Übrigens lohnen sich auch die Krimis der Autorin rund um Stevie Bell sehr :)
Für einen Jugendthriller ab 14 Jahren war die Geschichte ganz okay.
Marlowe nimmt einen Job auf einer abgelegenen Insel an, um Führungen durch eine alte Villa zu geben, in der früher Menschen gestorben sind. Die Story spielt in zwei Zeitebenen, Gegenwart und 1932, was einige spannende Enthüllungen bringt. Die Vergangenheit der Familie war interessant und hätte gern ausführlicher behandelt werden dürfen. Die Gegenwart hingegen hatte Längen und ein Plottwist, der kaum überrascht, ooobwohl ich sagen muss das ich am Anfang nicht wusste in welche Richtung es gehen soll. Etwas gestört hat mich, dass die Tragödie von damals letztlich nichts mit den aktuellen Vorfällen zu tun hatte, ich denke da hätte man was gutes rausholen können. Und das Ende, also Marlows Entscheidung, war leider nicht das, was ich mir gewünscht hätte. Insgesamt also okay, aber mit Luft nach oben.
Leider etwas zäh
Die Grundidee mit dem alten Anwesen und den mysteriösen Unfällen ist interessant und vielversprechend. Allerdings entwickelt sich die Handlung sehr langsam, besonders in der ersten Hälfte. Gegen Ende wird es spannender, bleibt aber ohne große Überraschungen. Insgesamt ein solides Buch, das sein Potenzial nicht ganz ausschöpft.
I liked the dual timeline and slowly figuring out what happened in the 20th century (definitely enjoyed the past timeline more). Not so much a thriller, more like a cozy mystery. The only thing I didn't enjoy as much was that there was a lot of build up to the story(ies) and then everything unraveled very quickly and was wrapped up
Characteristics
7 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
„Ich glaube, dieser Tod in Morning House war ein Mord.“
Nachdem Marlowe wegen einer explodierenden Kerze aus Versehen das Haus ihrer Nachbarn niederbrennt und zum Gespött der Stadt wird, nimmt sie einen Ferienjob auf einer abgelegenen Insel an. Gemeinsam mit einer Gruppe anderer Teenager soll sie Führungen durch eine alte verfallene Villa anbieten. Doch die Idylle bleibt nicht lange so sonnig, denn schon bald wirft die Vergangenheit einen düsteren Schatten über die Insel. In den Dreißigerjahren hat dort ein Arzt mit seinen Adoptivkindern gelebt, bis sie nach einer Tragödie das Anwesen verlassen haben und nie zurückgekehrt sind. Zunehmend vermischt sich Früher mit Heute, Spekulation mit Verdacht – und die tödlichen Gefahren der Insel sind keineswegs Geschichte.
Spannender Mystery-Thriller von New York Times -Bestsellerautorin Maureen Johnson
»Spannend, intelligent umgesetzt und urkomisch.« – Booklist
Book Information
Author Description
Maureen Johnson ist die New York Times-Bestsellerautorin zahlreicher Jugendbücher, darunter die »Ellingham Academy«-Reihe. Mit bekannten Autorinnen und Autoren wie Cassandra Clare und John Green hat sie gemeinsame Bücher geschrieben, und sie hat als Drehbuchautorin für Videospiele mitgewirkt. Sie hat Schreiben an der Columbia University studiert und lebt in New York City.
Posts
Süßer Jugendthriller
Morning House war einst eine strahlende Villa im Besitz eines reichen Arztes. In den 1930er Jahren hat sich dann eine große Tragödie dort abgespielt, weswegen die Villa verlassen wurde und sie so dem Verfall ausgetzt war. In der Gegenwart fängt Marlowe, unsere Protagonistin, an genau dort in der Villa zu arbeiten. Reiche Investoren wollen ein Hotel hochziehen und Marlowe und ein paar andere Teenies geben in den Sommerferien Führungen. Bis auch in der Gegenwart etwas schreckliches passiert. Soweit das Setting. Das Buch ist definitiv was für Jüngere - Marlowe steckt ganz tief in der Pubertät, mitsamt rosaroter Brille und ist sehr verliebt. Die Geschichte wird in großen Teilen aus ihrer Sicht erzählt. Ein paar kurze eingeschobene Kapitel berichten was in den 1930ern wirklich passiert ist. Insbesondere die Handlung der Vergangenheit war spannend. Ansonsten hat das Buch ein wenig gebraucht bis es so richtig in Fahrt kam. Aber Marlowe ist ein ganz herzlicher Charakter, daher will man am Ball bleiben. Mit dem Buch kann man definitiv Spaß haben, auch wenn Lösung des Rätsels früh offensichtlich sein kann.
»Da war dieses Mädchen, das mir erzählte, es liebe den Geruch von Petrichor...« Marlowe würde gerne im Erdboden versinken, denn nicht nur hat sie ihr erstes Date mit dem hübschesten Mädchen der Stadt total versaut, sie hat hat dabei auch noch ein Haus abgebrannt - unbeabsichtigt, versteht sich. Da kommt ihr das Angebot, den Sommer außerhalb der Stadt zu verbringen, gerade recht. Auf einer Insel, mitten im St. Lorenz Strom, soll sie zusammen mit anderen Teenagern als Tourguide arbeiten und Touristen im geheimnisvollen Morning House herumführen, indem sich in den 1930er Jahren eine schreckliche Tragödie ereignete und das seither leer steht. Doch auch in diesem Sommer überschlagen sich die Ereignisse und schon bald beginnt Marlowe sowohl die vergangenen, als auch die aktuellen Ereignisse zu untersuchen und stößt dabei gleich auf mehrere dunkle Geheimnisse.... Ein unterhaltsamer Krimi, der sich leicht und locker lesen lässt, kurzweilig ist und mich gut unterhalten hat. Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von Marlowe, die mir gleich von Beginn super sympathisch war. Ich mochte ihre leicht verpeilte und humorvolle Art, mit der sie hier ihre Geschichte erzählt. Die anderen Jugendlichen fand ich ebenfalls gelungen, auch wenn sie alle etwas blass bleiben und mehr als Mittel zum Zweck gebraucht werden. Auch die Mitglieder der Familie Ralston sind eher oberflächlich dargestellt, ein paar mehr Einblicke hätte ich mir da schon gewünscht. Generell spielt die Geschichte auf zwei Zeitebenen, denn es werden neben Marlowes Geschichte, auch die Ereignisse geschildert, die zum Tod der zwei Kinder in den 1930er Jahren geführt haben. Leider fehlt es in beiden Erzählsträngen etwas an Spannung, auch wenn man der Geschichte gut folgen kann und sie kurzweilig erzählt ist. Am Ende gibt es dann zwar einige Twists und alle offnen Fragen werden geklärt, aber auch da kommt einfach keine Spannung auf und alles ist dann doch ziemlich "einfach". Und ehrlich gesagt bin ich immer noch etwas verwirrt, denn entweder es ist komplett an mir vorbeigegangen oder es gibt einfach keinen Zusammenhang zwischen den beiden Zeitebenen, auch wenn das die ganze Zeit suggeriert wird. Alles in allem hat es mir trotzdem Spaß gemacht Marlowes Geschichte zu lesen und es ist ja auch ein Jugendbuch und ich eigentlich nicht mehr die Zielgruppe. Es war auf jeden Fall ein guter Read für zwischendurch und ich würde es durchaus weiterempfehlen.
„Death at Morning House“ von Maureen Johnson Marlowe braucht dringend einen Neuanfang – nachdem sie durch einen ziemlich dummen Unfall (Stichwort: Kerze) unfreiwillig zum Stadtgespräch geworden ist, kommt ihr der Ferienjob auf einer abgelegenen Insel gerade recht. Dort soll sie zusammen mit anderen Jugendlichen Besucher durch eine alte, heruntergekommene Villa führen. Doch schnell wird klar: Hinter der Fassade steckt eine düstere Vergangenheit, die bis in die Gegenwart nachwirkt… Der Schreibstil ist angenehm leicht und lässt sich gut weglesen – perfekt für zwischendurch. Auch der Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit hat mir gut gefallen. Allerdings wurde ich immer wieder durch kleinere Fehler und unstimmige Details (vor allem bei für die Story relevanten Daten) aus dem Lesefluss gerissen, was echt schade war. Spannungstechnisch blieb das Ganze leider lange ziemlich ruhig und konnte meine Erwartungen nicht wirklich erfüllen. Erst gegen Ende nimmt die Geschichte endlich Fahrt auf – und da hat es mir dann auch wirklich besser gefallen. Das klassische Whodunit-Element und das Setting auf der Insel mit dem alten Anwesen mochte ich nämlich sehr. Auch wenn ich gerne zwischendurch mal YA Thriller lese, habe ich mich hier einfach zu alt gefühlt. Die Charaktere konnten mich nicht wirklich packen und ich blieb eher auf Distanz - da fällt dann auch das mitfiebern schwer. Ein netter YA-Thriller mit coolem Setting und solidem Finale, aber insgesamt zu wenig Spannung für meinen Geschmack. ⭐⭐,⭐️/5 Für zwischendurch okay – aber definitiv kein Highlight für mich und wohl schnell wieder vergessen.

Gut, aber leider etwas hinter den Erwartungen zurückgeblieben.
Die ersten Teile der Stevie-Bell-Reihe der Autorin mochte ich soo sehr, daher habe ich mir sehr viel von ihrem neuem Buch erhofft. Leider war dieses Buch für mich etwas schwächer. Ich fand die Konstellation der Figuren sehr interessant, aber sie sind für mich lange recht flach geblieben, bis zu einem großen Knall am Ende. Ähnlich war es auch mit dem Spannungsbogen. Es hat recht lange gedauert bis es für mein Gefühl "richtig" losging. Die Auflösung kam für mich auch ein bisschen zu direkt und "einfach", aber das ist denke ich auch Geschmackssache. Was ich aber sehr mochte war das Setting und die zweite Zeitleiste in der Vergangenheit, die hat mich von Anfang an sehr gefesselt. Insgesamt hat mich das Buch aber gut unterhalten und ich hatte einen sehr guten Lesefluss. Auch war ich so im Buch drin, dass ich schon gespannt war auf die Auflösung. Ich würde andere Mysteries oder Bücher der Autorin bevorzugen, trotzdem habe ich es nicht bereut das Buch gelesen zu haben und das Cover finde ich weiterhin sehr cool :)

Für einen Jugendthriller war die Geschichte gar nicht so schlecht. Man darf eben nur nicht vergessen, dass es ein Jugendbuch ab 14 Jahren ist. Nach einem ziemlich missglückten, feurigen Date nimmt Marlowe einen Job auf einer abgelegenen Insel an. Dort soll sie gemeinsam mit anderen Teenagern Führungen durch eine alte Villa geben, in der vor vielen Jahren Menschen gestorben sind. Als sich nun auch in der Gegenwart merkwürdige Ereignisse häufen, steht Marlowe vor gleich zwei Rätseln 🔎 Die Geschichte wird in zwei Zeitebenen erzählt: der Gegenwart und dem Jahr der Tragödie 1932. So erschließt sich Stück für Stück, was damals und heute geschehen ist. Die Handlung fand ich durchaus spannend und über manche Enthüllungen war ich tatsächlich überrascht. Ganz überzeugt hat mich das Buch allerdings nicht, auch mit den Charakteren bin ich nicht ganz warm geworden. Der Vater in der Geschichte und Max waren meine Endgegner. Gestört hat mich vor allem, dass ‼️ Achtung, Spoiler ‼️ die Tragödie von damals letztlich keinerlei Verbindung zu den Vorfällen in der Gegenwart hatte.
Es lässt sich gut lesen und zu Anfang ist die Story spannend, unterhaltsam und auch ein bisschen mysteriös. Auch die verschiedenen Zeitsprünge habe ich gemocht. Leider wurde ich mit keinem von den Charakteren warm und es hat sich öfters an manchen Stellen gezogen. Die Auflösung am Ende fand ich dann aber wieder gut. Vielleicht bin ich nicht die richtige Zielgruppe, aber das Buch war in allem ein gutes solides Buch für zwischendurch
Okay, also erst mal: ICH LIEBE DIESEN SCHREIBSTIL. 😩🔥 Ich bin da durchgeflogen wie nix — keine Stolperer, kein Augenrollen, einfach nur pures Lesevergnügen. Das war Chef’s Kiss 💋 Eine 10/10 Schreibstil-Experience. Und dann dieses Setting: eine alte Villa auf einer Insel, düstere Vergangenheit, tote Kinder, tragische Familiengeschichte — ich hab mich gefühlt wie in einem Gothic-Fiebertraum mit Teen-Vibes. 🏚️🌫️ Ich liebe sowas! Aber jetzt haltet euch fest — weil: DIE VERGANGENHEIT!!! 😭🖤 Ich schwöre, das war mein persönliches Highlight. Wir springen zurück ins Jahr 1932, ins Morning House, mitten in diese große, leicht kaputte Familie… und ich war SO OBSESSED 😩🏚️ Diese verschiedenen POVs von den Geschwistern — Carla, Victoria, alle mit ihren kleinen Macken, Geheimnissen, Egos und Emotionen — ich konnt mich gar nicht entscheiden, wen ich zuerst therapieren oder umarmen will 😂 Und dann dieses Countdown-Gefühl?? „Vier Tage vor dem Unfall“, „am Morgen des Unfalls“… ich war da mit jedem Kapitel nervlich am Ende 😭🫠⏳ Es war so spannend, so düster, so tragisch schön. Unsere Prota Marlow ist übrigens ein bisschen mein Spirit Animal. 😅 Erst brennt sie aus Versehen ein Haus ab (ups), dann wird sie auf eine Insel verfrachtet, wo sie mit einer Gruppe Teenager rumsitzt, und natürlich geht ALLES schief. 🙃🔥 Eine verschollene Professorin, eine eingeschworene Freundesgruppe, bei der man merkt: da brodelt’s. Und ja – natürlich kommt’s am Ende dicke. Ich sag’s mal so: Das Buch hat mich bis fast zum Schluss komplett gecatcht. Spannung, Atmosphäre, Dynamik – alles on point. 💃 Die Mischung aus Vergangenheit und Gegenwart war einfach genial. Ich LIEBE, wenn Bücher mit mehreren Zeitebenen spielen und man sich denkt: „Warte… was, wenn…?“ und dann BAM, alles ergibt Sinn. 🧩 Aber (und jetzt kommt mein Mary-Mini-Meckermoment 👀): Das Ende war mir ein bisschen zu easy. So „Aha, du war’s?“ – „Ja.“ – „Okay.“ vibes. 😅 Für einen Jugendthriller absolut okay, aber ich hätte mir so ein kleines „mind blown“-Finale gewünscht, weißt du? So ich fall vom Sofa und brauch nen Moment zum Atmen-mäßig. Trotzdem: Ich fand’s toll. Ich fand’s spannend. Ich fand’s queer, divers, clever, atmosphärisch – und Marlow? Sie ist einfach 🔥. Fazit: Death at Morning House ist wie ein richtig guter Sommerregen: dunkel, stürmisch, voller Drama und du sitzt da mit deinem Tee, sabberst ein bisschen über den Schreibstil und denkst dir: „Joa, so kann man den Tag verbringen.“ 🌧️📚✨
Marlowe braucht dringend einen Tapetenwechsel und einen neuen Job, nachdem sie bei einem Date versehentlich ein Haus Brand gesteckt hat. Zum Gespött in ihrer Heimatstadt geworden, bietet sich ihr diese Chance in Form eines Sommerjobs auf einer abgelegenen Insel, wo sie gemeinsam mit anderen Teenagern als Tourguide im geheimnisvollen Morning House arbeiten soll. Das Morning House ist eine imposante und verlassene Villa, die in den 1930er Jahren die Sommerresidenz des exzentrischen Arztes Dr. Phillip Ralston und seinen sechs Adoptivkinder war, bis eine Tragödie das Anwesen überschattete und zwei seiner Kinder unter mysteriösen Umständen ums Leben kamen. Doch auch in der Gegenwart überschlagen sich die Ereignisse als eine Aufsichtsperson plötzlich verschwindet und Marlowe beginnt, die Ereignisse von damals und heute zu untersuchen. Was ist wirklich im Morning House geschehen? ➸ Maureen Johnson, euch vielleicht bekannt durch ihre Ellingham Academy-Reihe, liefert mit Death at Morning House einen neuen und fesselnden Jugend-Krimi, der mich von Beginn an direkt in seinen Bann gezogen hat. Auf zwei Zeitebenen erzählt, spring die Erzählung zwischen der Gegenwart, die wir aus Marlowes Perspektive erleben, und der Vergangenheit, aus der Sicht der Ralston-Familie in den 1930er Jahren, hin und her. Die historische Ebene enthüllt dabei nach und nach die verworrenen und tödlichen Umstände im Morning House, während Marlowe in der Gegenwart versucht, das Rätsel um die vergangenen Todesfälle und das Verschwinden der Professorin zu lösen. Das Tempo ist am Anfang zwar etwas langsam, aber die Liebe zum Detail, das atmosphärische Feeling und das ständig anhaltende Verlangen die Rätsel zu lösen, haben das mehr als wettgemacht. Die überwiegend jugendlichen Charaktere sind großartig gezeichnet. Maureen Johnson versteht es Teenager und ihre, aus Erwachsener Sicht, fehlerhafte Logik perfekt zu beschreiben. Vor allem Marlowe ist eine sympathische, wenn auch etwas unkonventionelle Protagonistin. Ihre eher unfreiwillige Rolle als "Brandstifterin" verleiht ihr eine humorvolle Note und durch ihre schlagfertige, wenn auch etwas tollpatschige Art, habe ich sie sofort ins Herz geschlossen. Johnson schafft sowohl in der Gegenwart, als auch in der Vergangenheit der Geschichte eine beklemmende und faszinierende Atmosphäre. Die Insel und das Morning House selbst werden zu einem eigenen, düsteren Charakter. Der historische Part, insbesondere die Anspielungen auf eugenische Ideen (Erbgesundheitslehre und Rassenhygiene) und die merkwürdig erscheinende Familienstruktur der Ralstons, verleiht der Geschichte zusätzlich eine überraschende Tiefe und eine finstere Note. Fazit: Death at Morning House ist für mich ein durchgängig spannender Jugend-Mystery-Thriller, der sich durchaus auch für ein erwachsenes Publikum bestens eignet. Unterhaltsam, temporeich und clever inszeniert - mit einer Auflösung, die mir sicherlich noch etwas im Gedächtnis bleiben wird. Von mir gibt’s eine Leseempfehlung!
“Tyrants and those who ascribe to tyrannical beliefs are always weak at heart because they build their world on fear.” The story has a half-historic past and half-mysterious present, a ragtag group of kids in a boarding situation, and a crime from one hundred years ago and similar present crime unfolding at the same creepy old estate. There wasn't a lot of actual detective work or hunt for clues. It was more about the tragic back story and the feeling of foreboding. Bottom line: there were the good tropes, there were the bad tropes. I really loved the queer representation and the characters. I felt connected to the quirky, smart, and peculiar Marlowe Wexler. The sulking goth girl Riki and the flamboyant, easy-going Van. Overall, it’s an entertaining, fast-paced, smartly executed YA mystery. But it DOES NOT even come close to Maureen's Truly Devious series. In case you can't tell I love Stevie Bell with all my heart!
Slow-Burn-Jugend-Mystery wäre wohl etwas, mit dem ich das Buch beschreiben würde. Es hat mir definitiv gefallen und mich auch aus meiner Lese- bzw. Hörflaute geholft, doch trotzdem war es ein wenig anders als erwartet.
Ich mochte den generellen Vibe - eine abgelegene Insel, ein verlassenes Herrenhaus und eine Gruppe Jugendliche... Wie könnte mich das nicht catchen? Vor allem, weil Maureen Johnson zugleich einen wirklich flüssigen Schreibstil hat, der mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht hat. Marlowe war eine Protagonistin mit einem etwas anderen Touch, einer etwas anderen Denkstruktur, was mir doll gefallen hat und die Story für mich immer wieder erfrischend aufgewirbelt hat. Auch das Springen zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart fand ich klasse, zumal es mir überraschenderweise gar nicht schwer gefallen ist, all die Namen und Charaktere im Kopf zu behalten. Während die Jugendlichen aus der Gegenwart mir zwar zum Teil etwas blass erschienen und ich mir da noch mehr Tiefe & Details gewünscht hätte, hat mich die Familie in der Vergangenheit echt in ihren Bann gezogen. Sie brauchte eine interessante Basis mit sich, die sich im Verlauf des Buchs immer weiter entfaltet hat. Zwar fand ich die Auflösung des Cold Case' zumindest in Teilen recht vorhersehbar, aber ich habe mich nie gelangweilt. Bei manchen Dingen habe ich ein wenig gestutzt und mich gefragt, wie realistisch sie wohl sind - gerade, weil ich das aber ad hoc nicht klären konnte, hab ich's brav zur Seite geschoben. Außerdem hätte ich mir dann und wann ein wenig mehr Beschreibungen gewünscht, aber schlussendlich habe ich mich einfach weiter von der Geschichte treiben lassen. Wohlgemerkt: Ich konnte mich wirklich treiben lassen. Ich wurde nicht mitgerissen, wie ich es eigentlich eher erwartet habe. Denn over all stand die Spannung für mich tatsächlich doch weniger im Fokus der Geschichte, als ich erwartet habe. Ich dachte, diese Plotpunkte, die zugehörigen Vorkommnisse, würden etwas mehr Raum nehmen. Schlussendlich würde ich wohl sagen: Wer nach Gänsehaut und Spannung sucht, etwas Unheimliches möchte, wird hier nicht ganz auf seine Kosten kommen. Nichtsdestotrotz kriegt man aber eine wirklich unterhaltsame Geschichte!
Dieses Buch hat mich richtig gefesselt. Erzählt wird aus Marlowes Ich-Perspektive, und man spürt sofort, wie sympathisch sie ist. Ihre Gedanken und Gefühle sind sehr nachvollziehbar. Am meisten haben mich der Schreibstil und der Humor überzeugt. Sie machen das Lesen leicht, unterhaltsam und bringen einen immer wieder zum Schmunzeln. Besonders schön fand ich außerdem, dass Marlowe zwischendurch direkt die Leser/innen anspricht. Das verleiht der Geschichte einen charmanten Ton, ohne aufgesetzt zu wirken. Das Buch spielt in zwei verschiedenen Zeiten: Zum einen die Gegenwart auf der abgelegenen Insel, zum anderen die Vergangenheit der Villa in den Dreißigern. Dieser Aufbau gibt der Geschichte viel Tiefe und macht sie besonders spannend, weil sich Stück für Stück erschließt. Auch die anderen Charaktere wachsen einem ans Herz. Die Dynamik innerhalb der Freundesgruppe ist sehr schön und macht viele Szenen lebendig. Die Lovestory bleibt im Hintergrund, wodurch das Buch trotzdem ein schnelles und flüssiges Tempo hat. Die Ermittlungen treten erst nach der Hälfte stärker in den Vordergrund, wer auf klassische Krimis mit vielen Hinweisen hofft, könnte hier etwas anderes erwarten. Trotzdem ist die Handlung nie vorhersehbar und hat diese Mischung aus Humor, Gusel und Geheimnis, die richtig Spaß macht. Insgesamt ist es ein spannendes und unterhaltsames Buch, das man kaum aus der Hand legen möchte.

Solider Jugend Thriller
Ich durfte Dank Netgalley das Hörbuch zu "Death at Morning House" hören und es konnte mich gut unterhalten. Es ist sehr gut gesprochen und macht Spaß der Geschichte zu lauschen und mit zu rätseln. Das Buch wird auf zwei Zeitebenen erzählt, was dem ganzen noch mehr Spannung gibt. Zwischendrin verlor es etwas an Spannung und zog sich ein wenig und das ein oder andere konnte man dann bereits erahnen, sodass das Ende nicht ganz überraschend war. Insgesamt aber ein solider Jugend Thriller für zwischendurch und durchaus zu empfehlen. Von mir gibt es 3,5 Sterne dafür.
Leider enttäuschend!
Die Idee für die story (mehrere ungewöhnliche Todesfälle in einem sehr alten Haus in zwei Zeitsträngen erzählt) hat mir gut gefallen und auch das Cover ist sehr gelungen, das war bereits alles positive, das ich sagen kann. Bis etwa zur Hälfte des Buches gibt es keine nennenswerte Handlung, von Spannung sowieso keine Spur, danach wird es besser, aber nicht gut. Als wenn das nicht schon anstrengend genug ist, wird das Vorkommen von Diversität bei den Protagonisten etwas überstrapaziert, weil es für mein Empfinden beinahe künstlich herbeigeführt wird. Das Buch war ein Buddy Read, deshalb wollte ich nicht vorzeitig aussteigen, wie sich herausstellte, blieb es aber für alle Beteiligten deutlich unter ihren Erwartungen. Schade!
Ein Kaugummi könnte sich nicht so ziehen...
Die Grundidee fand ich super! Ein uraltes Anwesen und eine Reihe mysteriöser Unfälle, bei denen einige Familienmitglieder uns leben gekommen sind und eine auch anscheinend wiederholende Geschichte im Hier und Jetzt. Waren es wirklich Unfälle? Gibt es tatsächlich einen Fluch? Die Realität sieht aber so aus, dass in der ersten Hälfte des Buches gefühlt einfach nichts passiert. Es zieht sich einfach alles so unglaublich in die Länge. Wäre es kein Buddy Read gewesen, hätte ich es wohl nicht fertig gelesen. Ab der zweiten Hälfte wird es spannender. Allerdings kam auch da bei mir kein großer Aha-Effekt auf. Außerdem kam für mich die Diversität der Figuren oft zu gewollt und zu erzwungen rüber. Jede Person (so fühlte es sich zumindest für mich an) musste möglichst "anders" sein. Das empfand ich oft als sehr anstrengend. Alles in allem einfach nur langatmig. Potenziale wurden hier nicht wirklich ausgeschöpft. Schade.
Spannender Mystery Thriller
„Death at Morning House“ von Maureen Johnson ist ein spannender Jugendthriller der ab 14 Jahren geeignet ist. Die Geschichte spielt auf zwei Zeitebenen, auf einer abgelegenen Insel, einmal in der Gegenwart und einmal in den Dreißigerjahren. Damals hat dort ein Arzt mit seinen Adoptivkindern gelebt, bis sie nach einer Tragödie das Anwesen verlassen haben und nie zurückgekehrt sind. Wir begleiten, in der heutigen Zeit, Protagonistin Marlowe auf die Insel zum Morning House, dort soll sie Führungen durch die alte Villa anbieten, doch es passieren immer wieder mysteriöser Ereignisse. Der Schreibstil der Autorin ist locker und modern, ich bin nur so durch die Seiten geflogen und konnte das Buch kaum aus den Händen legen. Es war sehr spannend zu erfahren was damals in der Villa passiert ist und wie sich die Schatten der damaligen Zeit noch bis in die Gegenwart ziehen. Es gibt einige unvorhersehbare Wendungen und Geheimnisse die gelüftet werden, da durch hat mich das Buch durchweg gut unterhalten. Ich kann euch „Death at Morning House“ absolut empfehlen und meiner Meinung nach ist es gut für Jugendliche geeignet, die gerne spannende und mysteriöse Bücher lesen.
Nicht so überzeugend
Ein Haus, zwei Zeitstränge und mehrere Todesfälle... doch waren es Unfälle oder Morde? Eine Idee, die ich toll fand, doch leider war der Anfang ziemlich langweilig und hat sich ziemlich gezogen. Die Hauptstory hat erst ca. nach der Hälfte des Buches angefangen und die war leider auch nur so semi gut.
Was für ein spannendes Leseerlebnis! Death at Morning House ist ein Jugendthriller, der weit über das übliche Schema hinausgeht. Ja, es gibt Teenager-Drama und Herzklopfen – aber wenn man die Zielgruppe des Buches im Hinterkopf behält, bekommt man eine erstaunlich vielschichtige Geschichte. Besonders beeindruckt hat mich, wie das Buch historische Themen anpackt: Eugenik wird nicht nur angerissen, sondern verständlich erklärt und in die Handlung eingewoben. Für ein Jugendbuch ist das unglaublich stark und gibt dem Ganzen eine Tiefe, die man so selten in Thrillern für diese Altersgruppe findet. Auch die Repräsentation hat mich abgeholt: queere Figuren, inklusive Sprache, eine Lehrkraft, die sier/xier-Pronomen nutzt – alles ohne große Erklärungen oder erhobenen Zeigefinger. Es fühlt sich selbstverständlich an und genau so sollte es sein. Vom Thrill her ist es eher subtil: weniger Adrenalin, mehr unterschwellige Spannung. Für mich hatte es fast cozy crime-Vibes – nur eben mit einer düsteren, atmosphärischen Note. Genau die richtige Mischung aus Gänsehaut und Nachdenklichkeit. 📖 Fazit: Ein Jugendthriller, der Spannung mit Substanz verbindet. Wer Lust auf Mystery mit gesellschaftlicher Relevanz hat, wird hier fündig.
Für mich war es insgesamt ein ganz okayes Buch. Die Grundidee hat mir wirklich gefallen, und die Storyline war grundsätzlich gut aufgebaut. Man merkt, dass die Geschichte Potenzial hat und spannend hätte sein können. Trotzdem hat mich die Umsetzung nicht überzeugt. Beim Lesen hatte ich oft das Gefühl, dass sich alles viel zu sehr zieht. Dadurch ging für mich viel Spannung verloren, und es wurde stellenweise einfach nicht interessant genug erzählt. Statt wirklich gefesselt zu sein, musste ich mich eher motivieren weiterzulesen.

Anfangs zog es sich, aber die 2. Hälfte war sehr spannend 👀
~Irgendwie ist meine Meinung zur 1. Hälfte des Buches total anders als zur 2. Hälfte🤭 Anfangs fand ich, dass es sich sehr gezogen hat. Es gab viele Andeutungen, aber so richtig passiert ist erstmal nichts, was ich sehr schade fand. Weil als dann in der Mitte endlich mehr Handlung kam, hat es mir sehr gut gefallen. Das Ende war spannend und ich war überrascht, wie viel dann doch hinter allem steckte. Auch mit den zwei Zeitebenen, Zeitungsartikeln und dem Brief am Ende - sowas gefällt mir immer sehr gut🤗 Die Protagonistin fand ich v. a. zu Beginn eher nervig, weil es gefühlt nur um ihren Crush und deren erstes Date ging. Klar, es ist ein YA-Thriller, aber da fand ich lag der Fokus schon sehr stark darauf und weniger auf den Spannungselementen. Alles in allem viel Potenzial und ein tolles Ende, aber dazwischen konnte es mich nicht ganz überzeugen🫠~ Follow me for more bookish content on Instagram: @anna_amalia_reads 🫶🏼

Atmosphärisch, spannend - einfach toll erzählt!
4,5 Sterne wahnsinnig toller, atmosphärischer, düsterer Jugendthriller. Ich liebe die psychischen Abgründe und wie es über 2 Zeitebenen erzählt ist und ich konnte mich gut in die Ich-Perspektive der Protagonistin hineinfühlen. Außerdem freue ich mich, dass auch hier wieder die LGBTQ Community in der heutigen Zeitebene mit einbezogen wurde. die zweite Zeitebene um 1932 war so echt erzählt, dass es mich einfach nur gefesselt hat. Schreibstil von Maureen ist ebenfalls sehr angenehm und die Sprecherin hat einen tollen Job gemacht. Außer das Wort "Hoodie" das hat mich etwas gestört. Es wurde immer als “Huudi” ausgesprochen 😂 ist auf jeden Fall eine Empfehlung!
Leider kam bei mir zu keiner Zeit eine wirklich spooky Stimmung auf. Der Anfang wirkte eher kindlich und konnte mich nicht abholen. Auch die Auflösung des Falls aus der Vergangenheit war wenig gruselig und insgesamt ziemlich unspektakulär. In der Gegenwartshandlung habe ich das Motiv ehrlich gesagt nicht richtig verstanden, was das Leseerlebnis zusätzlich geschwächt hat. Viele Passagen empfand ich als langatmig und stellenweise langweilig. Auch bin ich mit den ganzen Charakteren so gar nicht warm geworden. Ich fand alle Charaktere ziemlich blass, was es natürlich auch nicht leichter gemacht hat in die Geschichte abzutauchen. Dieses Buch hat mich leider null gecatcht.

Queere Mystery mit dunklen Geheimnissen
Ich habe das Buch mit gemischten Gefühlen beendet, da ich zwar einige Aspekte echt gut fand, andere aber zu wenig Tiefe oder Sinn hatten. Im Großen und Ganzen habe ich die Verbindung von beiden Geschichten (bis auf das Haus) nicht wirklich verstanden, da es kaum Zusammenhänge gab. Trotzdem waren beide Geschichten spannend, wenn auch erst nach etwa einem Drittel. Zu den Charakteren konnte ich keine wirkliche Verbindung aufbauen, da sie kaum Tiefe hatten und Marlowes Gedanken haben mich teilweise auch aufgeregt, da sie Dinge nicht gesehen hat, die direkt vor ihren Augen waren. Der Schreibstil war für mich etwas gewöhnungsbedürftig, aber am Ende war es echt flüssig, auch wenn es ab und zu Unterbrechungen von der anderen Geschichte gab. Alles in allem war das Buch gut für zwischendurch und was den Mystery-Aspekt betrifft auch gut für Anfänger. ✨Tropes✨ - dual timeline - red herring - dark secrets
Spannend bis zum Schluss
Ich muss sagen, dass ich zu Anfang nicht sicher war, ob diese Genre etwas für mich ist. Allerdings hat es Maureen Johnson geschafft, dass ich definitiv mehr Bücher aus diesem Genre lesen möchte. Sie hat mich einfach mit der Mischung aus Nervenkitzel und Jugendbuch gepackt. Nicht auszudenken, dass ich jetzt auch noch Thriller lesen möchte - aber dieses Buch hat meine Neugier geweckt. Das Setting, das eine Mischung aus Crime und Mystery ist, hat irgendwie etwas in mir ausgelöst, was bisher nur reale True Crime konnte. Auch wenn es zwischendurch für mich etwas langatmig erschien, war es nur eine Pause, die mich auf das große Finale vorbereitete. Ganz ehrlich, dieses Buch - es hat mich verschlungen. Marlowe ist taff und super intelligent. Sie bringt alles mit, was sie braucht um das Geheimnis des Morning House zu lüften. Ich hätte nie gedacht, dass ich selbst in die Ermittlungen so sehr einsteigen würde, wie ich es getan habe. Ich mochte durch die Rückblenden diejenigen Charaktere kennenzulernen, die der Auslöser der Geschehnisse im Morning House waren. Mich hat das Buch wirklich gut unterhalten und damit meine ich nicht nur die Spannung und das Miträtseln. Es war einfach die Kombination, die der faszinierende Schreibstil von Maureen Johnson möglich gemacht hat. Fazit Death at Morning House ist faszinierend und hat mich gefesselt. Vor allem hat es bei mir den Wunsch geweckt noch weitere Bücher aus diesem Genre zu lesen . Es ist definitiv ein Highlight und ihr solltet es unbedingt lesen.

Einnehmend, atmosphärisch und unterhaltsam. Ich habe mich sehr auf dieses Buch gefreut, da ich die "Ellingham Academy"-Reihe von Maureen Johnson geliebt habe und wurde nicht enttäuscht - Leider handelt es sich dieses Mal nur um einen Einzelband, aber überzeugen konnte mich "Death at Morning House" allemal. Ich habe mich schnell in die Geschichte eingefunden, zumal ich Marlowe auf Anhieb mochte. Sie ist eine starke Protagonistin mit einer erfrischend direkten und rationalen Denkart sowie einer guten Prise Humor und Sarkasmus, die mit ihrer Unbeholfenheit auch gerne mal in unangenehmen bis peinlichen Situationen landet, was sie für mich aber nur umso liebenswerter machte. Marlowe mag vielleicht nicht die nahbarste Protagonistin sein, aber sie ist die perfekte Protagonistin für diese Geschichte und ich hätte sie mir niemals anders gewünscht, auch wenn ich normalerweise gefühlsbetontere Charaktere bevorzuge - Das hätte hier auch einfach nicht gepasst. Außerdem habe ich die etwas eigenwilligen Figuren der Autorin bereits bei der "Ellingham Academy" kennen und lieben gelernt, und war dementsprechend vorbereitet. Nach Stevie bekommen wir hier endlich ein neues analytisches Genie aus der Feder von Maureen Johnson. Die Geschichte wird zu großen Teilen aus der Sicht von Marlowe in der ersten Person Singular erzählt. Zusätzlich gibt es immer wieder Exkurse in die Vergangenheit, die das Leben der Ralston-Familie aus der Perspektive unterschiedlicher Geschwister beleuchten. Dementsprechend gibt es hier zwei Erzählebenen und Handlungsstränge, die gekonnt miteinander verwoben wurden, einmal in der Gegenwart und einmal im Jahr 1932. Zwei ungeklärte Tragödien, die für ordentlich Spannung, viele Fragen und Mysterien sorgen - Ich liebe dieses Konzept! Die Zeitsprünge sorgen für Abwechslung, sodass es nie langweilig wurde, und es machte unheimlich viel Spaß, bei beiden Kriminalfällen eigene Theorien aufzustellen. Allerdings kann man hier als Leser:in nur eingeschränkt selbst mitzurätseln, da nur wenige Hinweise gestreut wurden. Dafür bleibt es aber eben auch bis zum Ende spannend und unvorhersehbar. Eigene Vermutungen kann man beim Lesen natürlich trotzdem anstellen, was ich selbstredend auch getan habe, mehrfach. Ich würde das Buch trotz der Brutalität der Vorfälle nur eher als Cozy Crime und nicht als Thriller bezeichnen, eben weil wir als Leser:innen nicht unmittelbar daran teilnehmen. Es wurde nie zu gruselig, was ich sehr zu schätzen wusste, ist dabei aber dennoch einnehmend, fesselnd und vor allem sehr atmosphärisch gewesen. Die Geschichte ist insgesamt eher ruhig und plätscherte so dahin, was ich aber ganz positiv meine. Ich hatte ursprünglich zwar mehr Spannung und Nervenkitzel erwartet, aber so hat es sich angenehm und flüssig lesen lassen. Es wurde trotzdem nie langweilig und ich bin der Geschichte mit jeder Seite noch mehr verfallen. Ich konnte das Buch kaum mehr aus der Hand legen und bin nur so durch die Seiten geflogen. Obwohl die tatsächlichen "Ermittlungen" weit weniger Raum einnahmen als gedacht, bin ich tief in den jeweiligen Kriminalfällen versunken, habe mich als ein Teil davon gesehen und mitgefiebert. Und vor allem hatte ich Spaß beim Lesen. Das Setting ist geheimnisvoll, düster und mehr als vielversprechend. Maureen Johnson hat sowohl die Insel als auch das Herrenhaus wunderbar bildlich und greifbar beschrieben, sodass ich beim Lesen das Gefühl hatte, es mit eigenen Augen sehen zu können. Es gab viel zu entdecken (und zu verstecken) und das war toll! Maureen Johnson hat dieser Geschichte und insbesondere ihrer Kulisse Leben eingehaucht, ihre mysteriöse Stimmung gekonnt eingefangen und vermittelt. Sie schreibt einnehmend, packend, erfrischend, witzig und herrlich ironisch - Ich liebe ihren trockenen Humor! Er verleiht dieser Geschichte eine ganz besondere Note und sorgt dafür, dass die Geschehnisse nie zu drückend wirkten. Auf emotionaler Ebene bleibt dieses Buch eher rational und sachlich, womit ich in diesem Fall aber völlig fein bin. Ich liebe hoch emotionale und gefühlsduselige Geschichten zwar über alles und lasse mir das Herz beim Lesen liebend gerne auf grausamste Art und Weise immer wieder brechen, aber zu diesem Buch hätte es eben nicht gepasst. Es gibt zwar eine bzw. eigentlich mehrere Liebesgeschichten, aber Gefühl und Romantik drängen sich hier nie in den Vordergrund, sondern sind eher subtil, was mir gut gefallen hat. Außerdem weiß ich die unaufdringliche, sehr natürlich dargebotene queere Repräsentation sehr zu schätzen. Die Nebencharaktere blieben hier zu großen Teilen recht blass, gerade in der Gegenwart, was zwar schade war, vermutlich aber in erster Linie verhindern sollte, dass man die einzelnen Figuren zu schnell durchschauen kann. Mehr Tiefe und Details wären zwar schön gewesen, aber ihr Fehlen tat der Geschichte jetzt auch keinen allzu großen Abbruch. Der Fokus liegt hier einfach woanders. Falls ihr nach einem hochgradig spannenden Pageturner mit schockierenden Enthüllungen und Überraschungen am laufenden Band sucht, seid ihr hier auf der falschen Fährte. Wenn ihr euch aber nach einem erfrischenden, witzigen und gemütlichen Krimi sehnt, der trotzdem gut durchdacht und spannend ist, kann ich euch "Death at Morning House" nur ans Herz legen. Ich fand es toll! 4/ 5 Sterne ⭐️
I love everything Maureen Johnson writes! And despite being an absolute scaredy cat I can't stopp reading everything she writes (even though I have to read them when I'm visiting friends because I can't sleep alone after reading spooky stuff 😅) because it's just so good!!! And fun!! Even tough it is very eerie and spooky!
Spannender Jugend-Thriller ✨
Ich liebe ja so Geschichten, bei denen „Cold Cases“ oder Geheimnisse aus der Vergangenheit aufgedeckt werden, von daher war ich von Anfang an total gefesselt 👀 Klar merkt man, dass es ein Jugendbuch ist, aber es war trotzdem riiichtig gut und unheimlich mysteriös. Den Erzählstil und auch das es auf zwei Zeitebenen erzählt wurde mochte ich total! ☺️

Die Story an sich fand ich gut. Leider hat mich von Anfang an das mit den Daten verwirrt und dadurch auch gestört. Das Datum im zweiten Zeitungbericht passte überhaupt nicht zu den Daten der Story. Durch die Sprünge in die Vergangenheit konnte ich das auch nicht ignorieren weil ich immer wieder darauf hingewiesen wurde. Ich fand es am Anfang auch gar nicht so leicht richtig in die Story einzutauchen. Zum Ende hin wurde es besser, leider fehlte mir so ein bisschen der Crimethrill den ich erwartet hatte. Er kam erst zum Ende auf und war dadurch recht kurz. Es ist ein nettes Buch, aber ich würde es nicht unbedingt ein zweites Mal lesen.
Mystery Vibes 🕯️💚🔎
Die Idee, der Geschichte fand ich wirklich spannend und die Atmosphäre war durchgehend fesselnd. Besonders das Geheimnis rund um die zwei Storys war echt interessant. Allerdings gab es auch ein paar Punkte, die mich gestört haben: Die Rechtschreibfehler haben beim Lesen abgelenkt und der Schreibstil war insgesamt recht einfach gehalten. Die Story hätte an manchen Stellen ruhig noch stärker ausgearbeitet sein dürfen. Trotzdem: Die Spannung blieb bis zum Schluss, und das Setting hatte definitiv seinen Reiz!

💄 🕯️ 🌊 💊
Ich hab das Buch ganz zufällig gefunden und den den Klappentext direkt einladend. Bin einfach in die Geschichte eingetaucht und fand es direkt toll. Ich finde auf jeden Fall, dass es ein gutes Buch für den Herbst ist. Es ist total Cozy lustig, aufregend, herzerwärmend traurig und noch so vieles mehr. Ich habe mehrere Male wirklich sehr laut gelacht . Für mich ist das ein sehr „leichtes Buch „ Wenn ihr versteht, was ich meine . Es fühlt dich nicht extrem auf. Du hast Spaß es zu lesen und bist eigentlich durch den flüssigen Schreibstil auch schnell durch. Ich empfehle euch das Buch auf jeden Fall weiter. Es war wirklich ein süßer Zeitvertreib.
War ganz ok. Der Teil aus der Gegenwart hatte ordentlich Längen und auch Handlungsstränge die es für mich nicht gebraucht hätte und mMn nichts mit der Story an sich zu tun hatten. Der Plottwist hat nicht wirklich getwisted. Einzig die Vergangenheit war super interessant, die ganzen Geschwister mit ihren Eigenarten und überhaupt die ganze Familie! Ich hätte gern mehr DARÜBER erfahren und weniger von dem Teeniedrama aus der Gegenwart.
Cooles Cover, spannender Klappentext aber die Umsetzung hat mich enttäuscht. Für mich kein richtiger Thriller, zu viele Figuren, zu wenig Spannung. Am Ende eher durchgeplätschert.
Death at Morning House hatte für mich auf den ersten Blick alles: ein cooles Cover, einen spannenden Titel und einen Klappentext, der sofort neugierig macht. Umso mehr habe ich mich auf das Rezensionsexemplar gefreut. Leider konnte mich die Geschichte aber nicht überzeugen. Als Thriller war mir das Ganze viel zu zahm. Ich lese oft Thriller und Psychothriller, die mehr Tiefe und Spannung mitbringen, und hier fehlte mir einfach der Nervenkitzel. Schon der Einstieg fiel mir schwer, da man gleich mit einer Vielzahl an Figuren und Namen konfrontiert wird. Dazu kamen verschiedene Zeitstränge, die es noch unübersichtlicher machten. Manche Charaktere, die am Ende plötzlich wieder wichtig wurden, hatte ich schon fast vergessen. Zwischendurch gab es viele Längen, in denen gefühlt gar nichts passierte. Außerdem hatte ich während des Lesens keine Fragen im Kopf, die mich zum Weiterlesen motiviert hätten. So plätscherte die Handlung dahin und am Ende dachte ich eher: Ach so, darum ging es also. Emotional oder spannend war es für mich leider nicht. Ich habe das Buch trotzdem zügig beendet, weil ich ihm eine faire Chance geben wollte. Insgesamt blieb es für mich jedoch eine nette Idee ohne überzeugende Umsetzung.

Atmosphärisch stark, aber nicht durchgehend fesselnd
Death at Morning House hat mich vor allem durch sein Setting neugierig gemacht. Die Atmosphäre ist dicht und geheimnisvoll – genau die Art von Umgebung, die ich mag. Das Haus, die Geschichte dahinter und die unterschwellige Spannung sorgen für eine gute Grundstimmung. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig, und die Idee hinter der Handlung gefällt mir wirklich gut. Allerdings konnte mich die Geschichte nicht durchgehend packen. An manchen Stellen zog sich die Handlung etwas, und emotional blieb ich zu den Figuren teilweise auf Distanz. Insgesamt ein solides Buch mit interessanter Grundidee und guter Stimmung, das für mich jedoch nicht ganz das volle Potenzial ausgeschöpft hat. Gute 3,5 Sterne.
Wieder einmal ein tolles Buch der Autorin. Spannend, mit einem spannenden Cold Case + aktuellen Problemen und einem ganz eigenem Charme. Mir gefiel die Geschichte wirklich gut und ich habe sie praktisch am Stück weggelesen. ( morgens im Zug Teil 1. Dann Buchmesse. Dann Teil 2auf der Rückfahrt ) Es dreht sich alles um Morning House, ein wunderschönes Haus gebaut auf einer Insel an der kanadischen Grenze. Dort soll Marlowe zusammen mit 5 anderen Teenagern für einen Sommer arbeiten, Touristen herum führen so etwas eben.....denn das Haus hat eine berüchtigte Geschichte. War die Familie, die hier lebte doch nicht nur reich und etwas seltsam, nein 2 der sieben Kinder sind hier am selben Tag gestorben. Aber nicht zusammen... Gerade diese Rückblicke auf den Sommer damals haben mir beim Lesen super gefallen. Vor allem da die Perspektive zwischen den Geschwistern gewechselt hat. Clara mochte ich besonders. Fazit: diese Buch überzeugt mit einer guten und spannenden Kriminalgeschichte und Charakteren, die ich persönlich mochte. Das ganze Setting in diesem Haus hat seinen eigenen Charm. :) ein Stand-Alone den ich gerne weiter empfehle. Übrigens lohnen sich auch die Krimis der Autorin rund um Stevie Bell sehr :)
Für einen Jugendthriller ab 14 Jahren war die Geschichte ganz okay.
Marlowe nimmt einen Job auf einer abgelegenen Insel an, um Führungen durch eine alte Villa zu geben, in der früher Menschen gestorben sind. Die Story spielt in zwei Zeitebenen, Gegenwart und 1932, was einige spannende Enthüllungen bringt. Die Vergangenheit der Familie war interessant und hätte gern ausführlicher behandelt werden dürfen. Die Gegenwart hingegen hatte Längen und ein Plottwist, der kaum überrascht, ooobwohl ich sagen muss das ich am Anfang nicht wusste in welche Richtung es gehen soll. Etwas gestört hat mich, dass die Tragödie von damals letztlich nichts mit den aktuellen Vorfällen zu tun hatte, ich denke da hätte man was gutes rausholen können. Und das Ende, also Marlows Entscheidung, war leider nicht das, was ich mir gewünscht hätte. Insgesamt also okay, aber mit Luft nach oben.
Leider etwas zäh
Die Grundidee mit dem alten Anwesen und den mysteriösen Unfällen ist interessant und vielversprechend. Allerdings entwickelt sich die Handlung sehr langsam, besonders in der ersten Hälfte. Gegen Ende wird es spannender, bleibt aber ohne große Überraschungen. Insgesamt ein solides Buch, das sein Potenzial nicht ganz ausschöpft.
I liked the dual timeline and slowly figuring out what happened in the 20th century (definitely enjoyed the past timeline more). Not so much a thriller, more like a cozy mystery. The only thing I didn't enjoy as much was that there was a lot of build up to the story(ies) and then everything unraveled very quickly and was wrapped up






















































