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Hollyn, Carter, Daisy und Jace könnten unterschiedlicher nicht sein und haben doch mehr gemeinsam, als es zu Beginn den Anschein hat. Zu Beginn des Dear Life - Projektes, an dem alle vier als Neujahrvorsatz teilnehmen. Der eine freiwillig, der andere nicht. Das Programm soll ihnen helfen, ihr Leben nach einem Schicksalsschlag wieder in die Hand zu nehmen, einen Neuanfang zu wagen. Es entwickeln sich nur echte Freundschaften, denn das Programm weckt auch Gefühle, die all vier längst tief in ihrem Inneren vergraben haben. Vertrauen, Respekt und Ehrlichkeit, das Bewältigen von Gefühlstornados, all das müssen die vier erst wieder lernen. Und das am besten gemeinsam. Die Autorin ist mir völlig unbekannt. Der Schreibstil hat mir allerdings sofort gefallen. Das Buch ist in acht teile unterteilt, die jeweils einen Schritt in ein neues Leben bedeuten sollen. Trauern, Loslassen, Vergeben oder Vertrauen. All diese Schritte muss jeder einzelne der Charaktere für sich neu entdecken und erlernen. Hollyn ist ein Charakter, der durch den Verlust ihres geliebten Menschen völlig unvorbereitet getroffen wird. Sie kann einfach nicht loslassen und trauert auch zwei Jahre nach dem Tod ihres Mannes noch immer um ihn. Depressionen begleiten ihr Leben und auch ihre beste Freundin Amanda hat es manchmal schwer, zu ihr durchzudringen. Das Progamm soll ihr als Hilfestellung dienen, damit sie endlich wieder an sich selbst glaubt. An sich und die Liebe. Manchmal kam sie mir unnahbar und unbelehrbar vor, aber ich habe auch ihre Art der Trauer verstanden, ihren Umgang damit. Sie erleidet immer wieder Rückfälle, die fast alles zunichte machen und doch kämpft sie um jeden neuen tag, um jeden neuen Lichtblick. Jace ... Jace hat mich wirklich am meisten beeindruckt. Seine Geschichte hat von Anfang an dafür gesorgt, dass ich einen Kloß im Hals hatte. Sein Handeln und seine Denkweise konnte ich direkt nachvollziehen und auch, wenn es mich nicht direkt betrifft, habe ich mich mit ihm irgendwie am meisten verbunden gefühlt. Vielleicht einfach aufgrund der Tatsache, dass ich selbst bereits ein Kind habe. Er trifft eine der schwierigsten Entscheidungen überhaupt und ich konnte seinen Gewissenskonflikt und die Trauer um diese Entscheidung wirklich gut nachvollziehen. Bei ihm hat die Autorin es geschafft, dass ich sie geliebt und gleichzeitig gehasst habe. Daisy, das Küken der Truppe. Sie wächst völlig behütet auf, hat quasi vom "echten" Leben eine Ahnung wie ein Hamster vom Fliegen. Sie versucht sich auf das Progamm einzulassen, welches ihre Schwester Amana - Hollyns beste Freundin - ihr als Herz legt. Auch, wenn sie das Gefühl hat, diesem Leben nicht gewachsen zu sein, bemerkt man dennoch, wie sehr sie kämpft. Sie möchte dem gut behüteten Leben, dass sie bislang gekannt hat entfliehen und dennoch weiterhin für ihre Großmutter da sein. Carter ist der Autorin auch gut gelungen. Der Miesepeter der Gruppe hat es auch mir nicht einfach gemacht und manchmal hatte ich das Gefühl, ihm eine Bratpfanne über den Kopf ziehen zu wollen. Gerade dann, wenn seine Agressionen wieder die Oberhand gewonnen haben. Wenn man hinter seine Fassade blickt, schafft man es allerdings auch, ihn zu verstehen. Seine Handlungen, seine Denkweise und vorallem seinen Umgang mit den anderen. Das Buch war in allen Belangen emotional. Es hat meine emotionale Stabilität einer Pusteblume nahezu herausgefordert und was soll ich sagen: Meghan Quinn hat es geschafft. Dieses Buch war auf emotionaler Basis eine echte Herausforderung für mich, die ich gerne angenommen habe. Die Charaktere waren mit all ihren Fehlern und Emotionen fast wie Freunde für mich. Jeder einzelne von ihnen. Das mag jetzt vielleicht etwas komisch klingen, aber ich hoffe, ich versteht, was ich meine. Meghan Quinn hat es geschafft, dass ich mitgelitten, mitgelacht und mitgefiebert habe. Immer mit der Hoffnung im Hintergrund, dass es ein Happy End für alle vier geben wird. Natürlich weiß man als Leser fast automatisch, dass auf das Happy End direkt hingearbeitet wird, aber der Weg dahin hat mir unglaublich gut gefallen. Das Buch ist für mich ein echtes Lesehighlight am Jahresende und ich kann es wirklich nur empfehlen. Jedem, er ein Buch voller Emotionen, Leid und Gefühl, aber auch ein Buch voller Hoffnung, Träumen und das Neuentdecken der eigenen Stärke lesen möchte.
Apr 7, 2025
Hollyn, Carter, Daisy und Jace könnten unterschiedlicher nicht sein und haben doch mehr gemeinsam, als es zu Beginn den Anschein hat. Zu Beginn des Dear Life - Projektes, an dem alle vier als Neujahrvorsatz teilnehmen. Der eine freiwillig, der andere nicht. Das Programm soll ihnen helfen, ihr Leben nach einem Schicksalsschlag wieder in die Hand zu nehmen, einen Neuanfang zu wagen. Es entwickeln sich nur echte Freundschaften, denn das Programm weckt auch Gefühle, die all vier längst tief in ihrem Inneren vergraben haben. Vertrauen, Respekt und Ehrlichkeit, das Bewältigen von Gefühlstornados, all das müssen die vier erst wieder lernen. Und das am besten gemeinsam. Die Autorin ist mir völlig unbekannt. Der Schreibstil hat mir allerdings sofort gefallen. Das Buch ist in acht teile unterteilt, die jeweils einen Schritt in ein neues Leben bedeuten sollen. Trauern, Loslassen, Vergeben oder Vertrauen. All diese Schritte muss jeder einzelne der Charaktere für sich neu entdecken und erlernen. Hollyn ist ein Charakter, der durch den Verlust ihres geliebten Menschen völlig unvorbereitet getroffen wird. Sie kann einfach nicht loslassen und trauert auch zwei Jahre nach dem Tod ihres Mannes noch immer um ihn. Depressionen begleiten ihr Leben und auch ihre beste Freundin Amanda hat es manchmal schwer, zu ihr durchzudringen. Das Progamm soll ihr als Hilfestellung dienen, damit sie endlich wieder an sich selbst glaubt. An sich und die Liebe. Manchmal kam sie mir unnahbar und unbelehrbar vor, aber ich habe auch ihre Art der Trauer verstanden, ihren Umgang damit. Sie erleidet immer wieder Rückfälle, die fast alles zunichte machen und doch kämpft sie um jeden neuen tag, um jeden neuen Lichtblick. Jace ... Jace hat mich wirklich am meisten beeindruckt. Seine Geschichte hat von Anfang an dafür gesorgt, dass ich einen Kloß im Hals hatte. Sein Handeln und seine Denkweise konnte ich direkt nachvollziehen und auch, wenn es mich nicht direkt betrifft, habe ich mich mit ihm irgendwie am meisten verbunden gefühlt. Vielleicht einfach aufgrund der Tatsache, dass ich selbst bereits ein Kind habe. Er trifft eine der schwierigsten Entscheidungen überhaupt und ich konnte seinen Gewissenskonflikt und die Trauer um diese Entscheidung wirklich gut nachvollziehen. Bei ihm hat die Autorin es geschafft, dass ich sie geliebt und gleichzeitig gehasst habe. Daisy, das Küken der Truppe. Sie wächst völlig behütet auf, hat quasi vom "echten" Leben eine Ahnung wie ein Hamster vom Fliegen. Sie versucht sich auf das Progamm einzulassen, welches ihre Schwester Amana - Hollyns beste Freundin - ihr als Herz legt. Auch, wenn sie das Gefühl hat, diesem Leben nicht gewachsen zu sein, bemerkt man dennoch, wie sehr sie kämpft. Sie möchte dem gut behüteten Leben, dass sie bislang gekannt hat entfliehen und dennoch weiterhin für ihre Großmutter da sein. Carter ist der Autorin auch gut gelungen. Der Miesepeter der Gruppe hat es auch mir nicht einfach gemacht und manchmal hatte ich das Gefühl, ihm eine Bratpfanne über den Kopf ziehen zu wollen. Gerade dann, wenn seine Agressionen wieder die Oberhand gewonnen haben. Wenn man hinter seine Fassade blickt, schafft man es allerdings auch, ihn zu verstehen. Seine Handlungen, seine Denkweise und vorallem seinen Umgang mit den anderen. Das Buch war in allen Belangen emotional. Es hat meine emotionale Stabilität einer Pusteblume nahezu herausgefordert und was soll ich sagen: Meghan Quinn hat es geschafft. Dieses Buch war auf emotionaler Basis eine echte Herausforderung für mich, die ich gerne angenommen habe. Die Charaktere waren mit all ihren Fehlern und Emotionen fast wie Freunde für mich. Jeder einzelne von ihnen. Das mag jetzt vielleicht etwas komisch klingen, aber ich hoffe, ich versteht, was ich meine. Meghan Quinn hat es geschafft, dass ich mitgelitten, mitgelacht und mitgefiebert habe. Immer mit der Hoffnung im Hintergrund, dass es ein Happy End für alle vier geben wird. Natürlich weiß man als Leser fast automatisch, dass auf das Happy End direkt hingearbeitet wird, aber der Weg dahin hat mir unglaublich gut gefallen. Das Buch ist für mich ein echtes Lesehighlight am Jahresende und ich kann es wirklich nur empfehlen. Jedem, er ein Buch voller Emotionen, Leid und Gefühl, aber auch ein Buch voller Hoffnung, Träumen und das Neuentdecken der eigenen Stärke lesen möchte.
Apr 7, 2025





