Dazwischen: Wir
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Description
Ein bewegender Roman und ein Aufruf zur Menschlichkeit
Endlich hat Madina das Gefühl, angekommen zu sein. Sie hat den Krieg und seine Schrecken, die gefährliche Flucht hinter sich gelassen. Nun wohnt sie mit ihrer Familie bei ihrer besten Freundin Laura, trägt keine Kleider aus der Spendenkiste mehr und gehört in der Schule ganz selbstverständlich dazu. Aber dann kippt die Stimmung. Rassistische Schmierereien tauchen auf, und jeden Donnerstag skandiert eine Gruppe auf dem Hauptplatz: »Ausländer raus!«, erst wenige, dann immer mehr. Eine Zerreißprobe, nicht nur für Madina, sondern für alle, die in dem Ort leben. Doch Madina beschließt, nicht wegzuschauen – und sie findet Verbündete. Ein flammender Appell gegen Ausgrenzung und die Spaltung der Gesellschaft!
Book Information
Author Description
Julya Rabinowich, geboren 1970 in St. Petersburg, lebt seit 1977 in Wien, wo sie auch studierte. Sie ist als Schriftstellerin, Kolumnistin und Malerin sowie als Dolmetscherin tätig. 2016 veröffentlichte sie ihr erstes Jugendbuch ›Dazwischen: Ich‹, das mit vielen Preisen ausgezeichnet wurde.
Posts
Rezension | ‚Dazwischen: Wir‘ von der Autorin Julya Rabinowich ist die Fortsetzung ihres Romanes ‚Dazwischen: Ich‘. In den beiden Roman geht es um die junge Medina (15 J.), die gemeinsam mit ihrem Vater Eli, ihrer Mutter, ihrer Tante Amina und ihrem Bruder Rami nach Deutschland aus einem Kriegsgebiet geflohen ist. In dem 2. Roman hat sich die Familie in Deutschland eingelebt. Während der Vater in das Heimatland zurückkehrt, um den Bruder und die Mutter zu retten, leben Madina und ihre andere Familienmitglieder bei Laura, deren Mutter Susi und ihrem Bruder Markus im Erdgeschoss in einem Dorf. „Ich habe heute im Garten gesessen und den Wolken beim Vorbeiziehen zugesehen. Wie sie sich dehnen und ausfasern und plötzlich weg sind. Wie Papa. Oder sich verändern. Etwas Neues werden. Wie ich.“ (S. 7) Neben Ferienleben, Schulalltag, Teenie-Leben wird auch immer wieder Alltagsrassismus, das Aufleben der rechten Szene am Ort des Geschehens aufgegriffen. Weder das Herkunftsland noch der Ort in Deutschland werden näher benannt - weil es könnte sich überalll abspielen! Das Buch wird aus der Perspektive von Madina als ihr Tagebuch geschrieben. Dadurch fühlt man sehr mit der jungen Protagonistin mit und kann sich gut in die Handlung hineinversetzen. Meine Meinung | Das Buch ist sehr gut geschrieben, die Figuren werden überzeugend dargestellt und ihre Entwicklung ist sehr authentisch und glaubhaft. Ich finde den Roman sehr wichtig, denn er zeigt deutlich, wie sich Ausgrenzung und Rassismus-Erfahrungen auf die meist ohnehin schon schwierige Lebenssituation (Trauma, Flucht, Zurücklassen, Verlust von geliebten Menschen, uvm.) auswirken können. Ich finde es schrecklich, wie sehr die reche Szene in Deutschland wächst und hoffe, dass wir alle mehr werden wie King und Johann und Susi und Laura und all die Personen, die sich solidarisch dagegen stellen und Geflüchtete unterstützen! Ein bewegendes, witziges, wichtiges und großartiges Buch über ein Leben in einem neuen Land nach einer Flucht und dem Einleben in dieses ‚neue‘ Leben. Eine große Leseempfehlung von mir! ❤️
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Ein bewegender Roman und ein Aufruf zur Menschlichkeit
Endlich hat Madina das Gefühl, angekommen zu sein. Sie hat den Krieg und seine Schrecken, die gefährliche Flucht hinter sich gelassen. Nun wohnt sie mit ihrer Familie bei ihrer besten Freundin Laura, trägt keine Kleider aus der Spendenkiste mehr und gehört in der Schule ganz selbstverständlich dazu. Aber dann kippt die Stimmung. Rassistische Schmierereien tauchen auf, und jeden Donnerstag skandiert eine Gruppe auf dem Hauptplatz: »Ausländer raus!«, erst wenige, dann immer mehr. Eine Zerreißprobe, nicht nur für Madina, sondern für alle, die in dem Ort leben. Doch Madina beschließt, nicht wegzuschauen – und sie findet Verbündete. Ein flammender Appell gegen Ausgrenzung und die Spaltung der Gesellschaft!
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Julya Rabinowich, geboren 1970 in St. Petersburg, lebt seit 1977 in Wien, wo sie auch studierte. Sie ist als Schriftstellerin, Kolumnistin und Malerin sowie als Dolmetscherin tätig. 2016 veröffentlichte sie ihr erstes Jugendbuch ›Dazwischen: Ich‹, das mit vielen Preisen ausgezeichnet wurde.
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Rezension | ‚Dazwischen: Wir‘ von der Autorin Julya Rabinowich ist die Fortsetzung ihres Romanes ‚Dazwischen: Ich‘. In den beiden Roman geht es um die junge Medina (15 J.), die gemeinsam mit ihrem Vater Eli, ihrer Mutter, ihrer Tante Amina und ihrem Bruder Rami nach Deutschland aus einem Kriegsgebiet geflohen ist. In dem 2. Roman hat sich die Familie in Deutschland eingelebt. Während der Vater in das Heimatland zurückkehrt, um den Bruder und die Mutter zu retten, leben Madina und ihre andere Familienmitglieder bei Laura, deren Mutter Susi und ihrem Bruder Markus im Erdgeschoss in einem Dorf. „Ich habe heute im Garten gesessen und den Wolken beim Vorbeiziehen zugesehen. Wie sie sich dehnen und ausfasern und plötzlich weg sind. Wie Papa. Oder sich verändern. Etwas Neues werden. Wie ich.“ (S. 7) Neben Ferienleben, Schulalltag, Teenie-Leben wird auch immer wieder Alltagsrassismus, das Aufleben der rechten Szene am Ort des Geschehens aufgegriffen. Weder das Herkunftsland noch der Ort in Deutschland werden näher benannt - weil es könnte sich überalll abspielen! Das Buch wird aus der Perspektive von Madina als ihr Tagebuch geschrieben. Dadurch fühlt man sehr mit der jungen Protagonistin mit und kann sich gut in die Handlung hineinversetzen. Meine Meinung | Das Buch ist sehr gut geschrieben, die Figuren werden überzeugend dargestellt und ihre Entwicklung ist sehr authentisch und glaubhaft. Ich finde den Roman sehr wichtig, denn er zeigt deutlich, wie sich Ausgrenzung und Rassismus-Erfahrungen auf die meist ohnehin schon schwierige Lebenssituation (Trauma, Flucht, Zurücklassen, Verlust von geliebten Menschen, uvm.) auswirken können. Ich finde es schrecklich, wie sehr die reche Szene in Deutschland wächst und hoffe, dass wir alle mehr werden wie King und Johann und Susi und Laura und all die Personen, die sich solidarisch dagegen stellen und Geflüchtete unterstützen! Ein bewegendes, witziges, wichtiges und großartiges Buch über ein Leben in einem neuen Land nach einer Flucht und dem Einleben in dieses ‚neue‘ Leben. Eine große Leseempfehlung von mir! ❤️




