Das weiße Album
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Description
»Diese Sammlung kritischer Reportagen über die späten Sechzigerjahre in ihrem Heimatstaat Kalifornien, machte Didion zum Star des New Journalism.« Süddeutsche Zeitung
Das weiße Album ist ein essenzielles Werk und ein Klassiker der amerikanischen Autobiografie. In ihren Essays untersucht Joan Didion mit der ihr eigenen Klarsicht Akteure, Schlüsselereignisse, Bewegungen und Trends der Sechzigerjahre – darunter Charles Manson, die Black Panther und Shopping Malls. Aus einer intellektuellen Verstörung heraus schreibt sie über den American Dream, einen Traum, der auch im Scheitern nichts von seiner Faszinationskraft eingebüßt hat.
Book Information
Author Description
Joan Didion, geboren 1934 in Sacramento, Kalifornien, arbeitete als Journalistin für verschiedene amerikanische Zeitungen und war Mitherausgeberin der Vogue. Sie gilt als eine der wichtigsten Stimmen der amerikanischen Literatur, die mit ihren fünf Romanen und zahlreichen Essaybänden das intellektuelle Leben der USA im 20. Jahrhundert entscheidend prägte. Joan Didion starb im Dezember 2021 in New York.
Posts
Einblicke in die USA in den 70er Jahren
Joan Didion beschreibt scharfsinnig in ihren Essays Ereignisse in den USA in den 70er Jahren. Wohnhaft in Hollywood in einem Haus, das sie wie einen Salon für die Intellektuellen öffnet, kommentiert und analysiert sie Personen und Ereignisse in ihrem Umfeld. Ich fand das Buch unterhaltsam und lehrreich zugleich.
Interessante Essays
📔 Um was geht’s? Das weiße Album ist eine Sammlung von Essays, die Ende der 60er Jahre bis Ende der 70er Jahre erstmals in diversen Zeitungen und Zeitschriften veröffentlicht wurden. Die Essays sind mal kurz, mal lang, und decken eine große Bandbreite gesellschaftlicher und politischer Themen ab. Damals hätte man gesagt, es ist eine Reflexion des Zeitgeschehens. Heute ist es ein spannender Rückblick auf die 60er und 70er Jahre. 📔 Mein Fazit: Auch wenn man Joan Didion bisher nicht kannte, hat man sicher schon den ein oder anderen berühmten Satz von ihr gelesen. „Wir erzählen Geschichten, um zu leben.“ (S. 11) ist so einer. Dieser und auch andere Sätze werden zuweilen gern zitiert. Ich bin auf Joan Didion allerdings erst aufmerksam geworden, als sie letztes Jahr gestorben ist. Heute jährt sich ihr Todestag. Didion hat ein feines Gespür für die Dinge, wie sie sind. Vor allem auch durch die vielen Leute, die sie kannte und getroffen hat, z. B. Nancy Reagan oder Linda Kasabian (ein Mitglied der Manson-Family), hat sie viel zu erzählen. Bei ihren Erzählungen hatte ich oft den Eindruck, als würde sie das Ganze als Außenstehende, ein bisschen wie mit einem Blick von oben auf die Welt (bzw. Kalifornien), wiedergeben. Auch die Sätze sind so auf den Punkt, dass man meint, sie hätte an jedem Satz (zumindest an einigen) stundenlang gefeilt. Das macht die Essays teilweise anstrengend zu lesen, zwingt einen im Gegenzug aber auch, sich intensiv und konzentriert damit zu beschäftigen. Mir hat es sehr viel Spaß gemacht. Wobei ich zugeben muss, dass ich die Essays nicht am Stück gelesen habe. Meist nur einen oder zwei. So fand ich das am angenehmsten. 📔 Für wen ist das Buch etwas? Wer einen Blick auf das (kalifornische) Leben der 60er und 70er Jahre werfen möchte, ist mit dieser Essaysammlung gut bedient. Man sollte aber auch mit einer teilweise anstrengenden Erzählweise keine Probleme haben. - Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar erhalten. Meine Meinung ist davon unabhängig. -

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»Diese Sammlung kritischer Reportagen über die späten Sechzigerjahre in ihrem Heimatstaat Kalifornien, machte Didion zum Star des New Journalism.« Süddeutsche Zeitung
Das weiße Album ist ein essenzielles Werk und ein Klassiker der amerikanischen Autobiografie. In ihren Essays untersucht Joan Didion mit der ihr eigenen Klarsicht Akteure, Schlüsselereignisse, Bewegungen und Trends der Sechzigerjahre – darunter Charles Manson, die Black Panther und Shopping Malls. Aus einer intellektuellen Verstörung heraus schreibt sie über den American Dream, einen Traum, der auch im Scheitern nichts von seiner Faszinationskraft eingebüßt hat.
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Joan Didion, geboren 1934 in Sacramento, Kalifornien, arbeitete als Journalistin für verschiedene amerikanische Zeitungen und war Mitherausgeberin der Vogue. Sie gilt als eine der wichtigsten Stimmen der amerikanischen Literatur, die mit ihren fünf Romanen und zahlreichen Essaybänden das intellektuelle Leben der USA im 20. Jahrhundert entscheidend prägte. Joan Didion starb im Dezember 2021 in New York.
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Einblicke in die USA in den 70er Jahren
Joan Didion beschreibt scharfsinnig in ihren Essays Ereignisse in den USA in den 70er Jahren. Wohnhaft in Hollywood in einem Haus, das sie wie einen Salon für die Intellektuellen öffnet, kommentiert und analysiert sie Personen und Ereignisse in ihrem Umfeld. Ich fand das Buch unterhaltsam und lehrreich zugleich.
Interessante Essays
📔 Um was geht’s? Das weiße Album ist eine Sammlung von Essays, die Ende der 60er Jahre bis Ende der 70er Jahre erstmals in diversen Zeitungen und Zeitschriften veröffentlicht wurden. Die Essays sind mal kurz, mal lang, und decken eine große Bandbreite gesellschaftlicher und politischer Themen ab. Damals hätte man gesagt, es ist eine Reflexion des Zeitgeschehens. Heute ist es ein spannender Rückblick auf die 60er und 70er Jahre. 📔 Mein Fazit: Auch wenn man Joan Didion bisher nicht kannte, hat man sicher schon den ein oder anderen berühmten Satz von ihr gelesen. „Wir erzählen Geschichten, um zu leben.“ (S. 11) ist so einer. Dieser und auch andere Sätze werden zuweilen gern zitiert. Ich bin auf Joan Didion allerdings erst aufmerksam geworden, als sie letztes Jahr gestorben ist. Heute jährt sich ihr Todestag. Didion hat ein feines Gespür für die Dinge, wie sie sind. Vor allem auch durch die vielen Leute, die sie kannte und getroffen hat, z. B. Nancy Reagan oder Linda Kasabian (ein Mitglied der Manson-Family), hat sie viel zu erzählen. Bei ihren Erzählungen hatte ich oft den Eindruck, als würde sie das Ganze als Außenstehende, ein bisschen wie mit einem Blick von oben auf die Welt (bzw. Kalifornien), wiedergeben. Auch die Sätze sind so auf den Punkt, dass man meint, sie hätte an jedem Satz (zumindest an einigen) stundenlang gefeilt. Das macht die Essays teilweise anstrengend zu lesen, zwingt einen im Gegenzug aber auch, sich intensiv und konzentriert damit zu beschäftigen. Mir hat es sehr viel Spaß gemacht. Wobei ich zugeben muss, dass ich die Essays nicht am Stück gelesen habe. Meist nur einen oder zwei. So fand ich das am angenehmsten. 📔 Für wen ist das Buch etwas? Wer einen Blick auf das (kalifornische) Leben der 60er und 70er Jahre werfen möchte, ist mit dieser Essaysammlung gut bedient. Man sollte aber auch mit einer teilweise anstrengenden Erzählweise keine Probleme haben. - Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar erhalten. Meine Meinung ist davon unabhängig. -








