Das warme Licht des Morgens
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Description
Nach ihrem Debüt „Die Nacht der Zugvögel“ legt die Berliner Autorin Franziska Fischer mit "Das warme Licht des Morgens" erneut einen berührenden und zutiefst poetischen Roman vor, in dem sie einfühlsam und mit viel psychologischem Feingefühl über das Leben nach einem schweren Schicksals-Schlag und über die heilende Kraft der Liebe schreibt.
Das Licht, die Farben, der Ausdruck in den Augen Fremder – das sind die Zutaten, die Levi für seine Gedichte und Romane braucht. Doch als er bei einem Brand ein kleines Mädchen aus dem Feuer rettet und dabei sein Augenlicht verliert, bricht für den erblindeten Schriftsteller eine Welt zusammen. Nie wieder sehen bedeutet für ihn auch nie wieder die richtigen Worte finden. Verzweifelt zieht er sich immer mehr aus dem Leben zurück. Bis er eines Tages Rea kennenlernt, die neue Kellnerin in dem Café, in dem er immer Essen geht. Sie wird seine Vertraute, durch ihre Augen lernt er wieder sehen und mit ihren Händen schreiben. Auch sie hat mit einem großen Verlust zu kämpfen, der noch viel schwerer wiegt als seine Blindheit. Doch das verrät sie ihm nicht.
Book Information
Author Description
Franziska Fischer wurde 1983 in Berlin geboren und wohnt dort nach einem Studium der Germanistik und Spanischen Philologie an der Universität Potsdam noch immer. Sie arbeitet als freiberufliche Autorin und Lektorin.
Posts
Der Buchtitel fasst für mich eigentlich die Atmosphäre der gesamten Geschichte zusammen. Levi ist durch einen Unfall erblindet, weiß nicht, wie es weitergehen soll, hat aber glücklicherweise ein gut funktionierendes Umfeld. Als auch noch Rea auf ihn trifft, kommt langsam und ganz vorsichtig, wieder Licht in Levis Dunkelheit. Eine ganz ruhige, unaufgeregte Geschichte, verpackt in einem wunderschönem Schreibstil.
Ein ruhiger und nachdenklicher Roman mit positiven Denkanstößen
Das warme Licht des Morgens ist eine Geschichte mit sowohl melancholischen als auch lebensbejahenden Anteilen. Levi fällt in eine tiefe Lebenskrise, als er nach seiner Heldentat sein Augenlicht verliert und nur dank seiner Tochter überlebt er den Alltag. Sie kauft ein, putzt, kocht und hält seine kargen Finanzen im Blick. Er muss dringend wieder arbeiten, doch er findet viele Ausreden, warum er seinen Job als Autor nicht mehr fortführen kann. Bis die lebensfrohe Kellnerin Rea in seinem Leben auftaucht und gegen seine Lethargie ankämpft und ihn zurück in sein Leben holt. Franziska Fischer schafft es, die Schwierigkeiten nach einer Erblindung verständlich darzustellen und zwar so realistisch, dass ich die Depression und Schwere im Leben von Levi beim Lesen gespürt habe, was dafür gesorgt hat, dass ich am Anfang langsamer gelesen habe. Seine Tochter Robin versucht ihn zu unterstützen und vernachlässigt dabei ihr eigenes Leben, jedoch reicht es nicht, um ihm neuen Mut und Antrieb zu verleihen. Mit Rea kommt Leben in den Alltag, sie ist wie der Sonnenschein nach dem Regen und ich habe beim Lesen gemerkt, wie auch die Geschichte aufblüht. Wie jedoch bei Franziska Fischer üblich kommt es nicht zu einem klassischen, kitschigen Happy End, sondern wie im realen Leben wird die neue Freude durch weitere Ereignisse getrübt. Auch die von Robin geschriebenen Kapitel ergeben am Ende des Buches einen Sinn und schließen den Kreis. Sie findet besondere Worte, um die Stimmung und Aussage dieser Geschichte poetisch zusammen zu fassen: "Nichts ist jemals weit weg. Alles ist so nah, wie wir es lassen, alles so erreichbar, wie wir es erreichen wollen, weil unsere Zeit uns gehört, und was viel ist und was wenig, bleibt immer unsere Entscheidung". Wer einen ruhigen und nachdenklichen Roman mit positiven Denkanstößen sucht wird hier fündig.
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Nach ihrem Debüt „Die Nacht der Zugvögel“ legt die Berliner Autorin Franziska Fischer mit "Das warme Licht des Morgens" erneut einen berührenden und zutiefst poetischen Roman vor, in dem sie einfühlsam und mit viel psychologischem Feingefühl über das Leben nach einem schweren Schicksals-Schlag und über die heilende Kraft der Liebe schreibt.
Das Licht, die Farben, der Ausdruck in den Augen Fremder – das sind die Zutaten, die Levi für seine Gedichte und Romane braucht. Doch als er bei einem Brand ein kleines Mädchen aus dem Feuer rettet und dabei sein Augenlicht verliert, bricht für den erblindeten Schriftsteller eine Welt zusammen. Nie wieder sehen bedeutet für ihn auch nie wieder die richtigen Worte finden. Verzweifelt zieht er sich immer mehr aus dem Leben zurück. Bis er eines Tages Rea kennenlernt, die neue Kellnerin in dem Café, in dem er immer Essen geht. Sie wird seine Vertraute, durch ihre Augen lernt er wieder sehen und mit ihren Händen schreiben. Auch sie hat mit einem großen Verlust zu kämpfen, der noch viel schwerer wiegt als seine Blindheit. Doch das verrät sie ihm nicht.
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Franziska Fischer wurde 1983 in Berlin geboren und wohnt dort nach einem Studium der Germanistik und Spanischen Philologie an der Universität Potsdam noch immer. Sie arbeitet als freiberufliche Autorin und Lektorin.
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Der Buchtitel fasst für mich eigentlich die Atmosphäre der gesamten Geschichte zusammen. Levi ist durch einen Unfall erblindet, weiß nicht, wie es weitergehen soll, hat aber glücklicherweise ein gut funktionierendes Umfeld. Als auch noch Rea auf ihn trifft, kommt langsam und ganz vorsichtig, wieder Licht in Levis Dunkelheit. Eine ganz ruhige, unaufgeregte Geschichte, verpackt in einem wunderschönem Schreibstil.
Ein ruhiger und nachdenklicher Roman mit positiven Denkanstößen
Das warme Licht des Morgens ist eine Geschichte mit sowohl melancholischen als auch lebensbejahenden Anteilen. Levi fällt in eine tiefe Lebenskrise, als er nach seiner Heldentat sein Augenlicht verliert und nur dank seiner Tochter überlebt er den Alltag. Sie kauft ein, putzt, kocht und hält seine kargen Finanzen im Blick. Er muss dringend wieder arbeiten, doch er findet viele Ausreden, warum er seinen Job als Autor nicht mehr fortführen kann. Bis die lebensfrohe Kellnerin Rea in seinem Leben auftaucht und gegen seine Lethargie ankämpft und ihn zurück in sein Leben holt. Franziska Fischer schafft es, die Schwierigkeiten nach einer Erblindung verständlich darzustellen und zwar so realistisch, dass ich die Depression und Schwere im Leben von Levi beim Lesen gespürt habe, was dafür gesorgt hat, dass ich am Anfang langsamer gelesen habe. Seine Tochter Robin versucht ihn zu unterstützen und vernachlässigt dabei ihr eigenes Leben, jedoch reicht es nicht, um ihm neuen Mut und Antrieb zu verleihen. Mit Rea kommt Leben in den Alltag, sie ist wie der Sonnenschein nach dem Regen und ich habe beim Lesen gemerkt, wie auch die Geschichte aufblüht. Wie jedoch bei Franziska Fischer üblich kommt es nicht zu einem klassischen, kitschigen Happy End, sondern wie im realen Leben wird die neue Freude durch weitere Ereignisse getrübt. Auch die von Robin geschriebenen Kapitel ergeben am Ende des Buches einen Sinn und schließen den Kreis. Sie findet besondere Worte, um die Stimmung und Aussage dieser Geschichte poetisch zusammen zu fassen: "Nichts ist jemals weit weg. Alles ist so nah, wie wir es lassen, alles so erreichbar, wie wir es erreichen wollen, weil unsere Zeit uns gehört, und was viel ist und was wenig, bleibt immer unsere Entscheidung". Wer einen ruhigen und nachdenklichen Roman mit positiven Denkanstößen sucht wird hier fündig.





