
84 Followers
„Das verlorene Kopftuch“ ist für mich eine eindrucksvolle, persönliche Reise durch den Iran, die Klischees aufbricht und ein Land voller Widersprüche, Schönheit und strenger Regeln zeigt.
Nadine Pungs nimmt die Leserinnen und Leser mit auf eine sehr persönliche Reise durch den Iran. Von Teheran über den Süden bis in den Norden des Landes beschreibt sie nicht nur Landschaften und Begegnungen, sondern vor allem den Alltag in einem Staat, in dem Frauen stark eingeschränkt werden und scheinbar selbstverständliche Dinge wie ein Glas Wein, ein Spaziergang ohne Kopftuch oder ein freier Umgang zwischen Mann und Frau schnell gefährlich werden können. Gerade dieser Kontrast zwischen äußerer Strenge und innerer Lebendigkeit macht das Buch so spannend. Besonders gelungen finde ich, dass Pungs nicht von oben herab schreibt, sondern offen, neugierig und mit großem Interesse an den Menschen vor Ort. Sie versucht, hinter westliche Klischees zu blicken und den Iran nicht nur als „Problemland“ zu zeigen, sondern auch als einen Ort voller Gastfreundschaft, Widersprüche, Humor und Schönheit. Dadurch entsteht ein sehr lebendiges Bild eines Landes, das politisch oft einseitig wahrgenommen wird. Die Reise bleibt dabei nie nur geografisch. Auch innerlich verändert sich die Erzählerin, vor allem durch die Begegnungen, die Begegnungen mit Verboten, Freiheiten und mit dem smarten Kourosh, der das Geschehen zusätzlich belebt. Die poetische Sprache und die persönliche Perspektive machen das Buch angenehm zu lesen, ohne dass die ernsten Themen verloren gehen. Für mich ist „Das verlorene Kopftuch“ deshalb ein kluger, atmosphärischer und sehr menschlicher Reisebericht, der lange nachwirkt.

Jun 5, 2026
„Das verlorene Kopftuch“ ist für mich eine eindrucksvolle, persönliche Reise durch den Iran, die Klischees aufbricht und ein Land voller Widersprüche, Schönheit und strenger Regeln zeigt.
Nadine Pungs nimmt die Leserinnen und Leser mit auf eine sehr persönliche Reise durch den Iran. Von Teheran über den Süden bis in den Norden des Landes beschreibt sie nicht nur Landschaften und Begegnungen, sondern vor allem den Alltag in einem Staat, in dem Frauen stark eingeschränkt werden und scheinbar selbstverständliche Dinge wie ein Glas Wein, ein Spaziergang ohne Kopftuch oder ein freier Umgang zwischen Mann und Frau schnell gefährlich werden können. Gerade dieser Kontrast zwischen äußerer Strenge und innerer Lebendigkeit macht das Buch so spannend. Besonders gelungen finde ich, dass Pungs nicht von oben herab schreibt, sondern offen, neugierig und mit großem Interesse an den Menschen vor Ort. Sie versucht, hinter westliche Klischees zu blicken und den Iran nicht nur als „Problemland“ zu zeigen, sondern auch als einen Ort voller Gastfreundschaft, Widersprüche, Humor und Schönheit. Dadurch entsteht ein sehr lebendiges Bild eines Landes, das politisch oft einseitig wahrgenommen wird. Die Reise bleibt dabei nie nur geografisch. Auch innerlich verändert sich die Erzählerin, vor allem durch die Begegnungen, die Begegnungen mit Verboten, Freiheiten und mit dem smarten Kourosh, der das Geschehen zusätzlich belebt. Die poetische Sprache und die persönliche Perspektive machen das Buch angenehm zu lesen, ohne dass die ernsten Themen verloren gehen. Für mich ist „Das verlorene Kopftuch“ deshalb ein kluger, atmosphärischer und sehr menschlicher Reisebericht, der lange nachwirkt.
Jun 5, 2026






