Das sternenlose Meer
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Description
Book Information
Author Description
Erin Morgenstern, geboren 1980, hat Theaterwissenschaften studiert und mit ihrem Debütroman »Der Nachtzirkus« einen Welterfolg gelandet, der in 37 Sprachen übersetzt wurde. Mit ihrem zweiten Roman »Das sternenlose Meer« kehrt Erin Morgenstern auf die Bühne des magischen Erzählens zurück. Erin Morgenstern ist verheiratet und lebt in Massachusetts.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Die ersten zwei Drittel des Buches fand ich sehr spannend und ich wollte unbedingt wissen, wie alles zusammenpasst. Doch das letzte Drittel war nur noch chaotisch und viele Fragen blieben am Ende offen. Die Grundstory an sich fand ich etwas völlig Neues und sowas hab ich noch nie in die Richtung gelesen. Entweder hab ich es am Ende einfach nicht verstanden oder es war einfach zu viel von allen gewollt.
Fantasy "für Fortgeschrittene" 😄
🐝🗝⚔️🦉 Dieses Fantasy-Märchen spielt nicht nur in unterschiedlichen Welten, sondern erzählt auch Geschichten aus unterschiedlichen Zeiten, die miteinander verschmelzen. Es geht um den Sohn des Geschichtenerzählers, ein Mädchen und einen Piraten, über gemalte Türen, durch die man gehen, die aber für immer verschwinden können, über Schwerter, Kronen, Bienen, Schlüssel, Federn und Eulen und sogar einen Eulenkönig, über Wächter, Bewahrer und Gefolgsleute über Würfel und Kristallleuchter, ganz viele Katzen und natürlich über Bücher, Bücher, Bücher - eine Unter- und Parallelwelt voller Bücher, die mehr ist, als verborgener Aufbewahrungsort, sondern eine eigene Welt voller Geheimnisse über Liebe, verlorene Städte und Herzen und Geschichten…und nicht zuletzt vom sternenlosen Meer. In diese Welt gerät Zachary Ezra Rawlins, ein Student, der in der Bibliothek ein Buch ohne Cover und ohne Autor entdeckt und in diesem Buch u.a. eine Geschichte liest, die von ihm selbst handelt. Die Autorin hat hier eine Traumwelt für Buch- und Geschichtenliebhaber geschaffen, die so feinsinnig und detailliert beschrieben ist, dass man das Gefühl hat, selbst durch die langen, halbdunklen Gänge zu gehen, erleuchtet durch Kandelaber oder Kerzenschein, in riesige Räume voller Bücher, immer gefolgt von einer Katze, in hotelähnliche Zimmer, wo jede Wünsche durch “die Küche” erfüllt werden und wo Zeit eine ganz andere Rolle spielt …eine verrückte und gleichzeitig faszinierende Reise durch Wunder und Magie, Schnee und Feuer. Es gibt zwei Möglichkeiten: entweder man ist einfach nur verwirrt durch die anfangs zusammenhanglosen Geschichten und man gibt auf oder man übersteht diese ersten (Ver-)Wirrungen und der Sog und die Faszination setzen ein. Selten habe ich ein ungewöhnliches Buch gelesen, das mich gleichzeitig so verwirrt und doch fasziniert hat. Was ist Realität, was ist Geschichte, Traum oder Einbildung? Fazit: Wer eine klare Geschichte und Abfolge von Handlungen sucht, für den ist das Buch nichts. Wer sich gern auf Experimente einlässt, den lade ich ein, in diese verrückte Welt(en) einzutauchen und mir zu erzählen, wie die Reise war.
Die Geschichte war malerisch und trotzdem absolut verwirrend. Ich habe es lange vor mir her geschoben, dieses Buch zu lesen, weil man wirklich extrem viel Konzentration braucht und sehr aufmerksam sein muss. Das ist keine Geschichte, die man einfach mal so zwischendurch liest, sondern für die man sich sehr viel Zeit lässt. Ansonsten versteht man nichts. Es gibt viel zu viele kleine Details, die man sich am besten auch merken sollte. Viele Zeichen und super viel Spielraum zum interpretieren. Auch wenn ich mich voll auf die Geschichte konzentriert hab, muss ich gestehen, dass ich wahrscheinlich nicht alles verstanden hab. Eine Geschichte über Geschichten ist selten einfach so zu verstehen und es gab so viele Handlungsstränge, die aber eigentlich gar nicht so viele gewesen sind aber dann doch den Anschein gemacht haben, als wären es sehr viele. Wer das verstanden hat, wird die Geschichte wahrscheinlich auch verstehen Mir persönlich war die Geschichte ein bisschen zu komplex was wahrscheinlich auch der Grund ist, dass ich nicht alles verstanden hab.
Außergewöhnlich
Ich habe vielfältige Meinungen zu diesem Buch gelesen. Einige beschreiben das Buch als kreativ, schräg, außergewöhnlich und magisch. Sie finden es ein Meisterwerk und ihr neues Lieblingsbuch. Auch bezüglich der Lesbarkeit gibt es gemischte Meinungen. Einige finden es angenehm, während andere es als anstrengend und langweilig empfinden. Die Meinungen zur Handlung sind ebenfalls geteilt. Manche finden sie sprachlich und erzählerisch brillant, andere empfinden sie als verschachtelt und nicht wirklich in die Geschichte gefunden. Ich gehöre zur anderen Gruppe der Leser. In das Buch konnte ich mich überhaupt nicht einfinden und fallen lassen. Ich habe es als anstrengend und langatmig empfunden. Schade, insbesondere weil ich mich nach "der Nachtzirkus" auf ein weiteres Buch dieser Autorin gefreut habe.
„A book is made of paper but a story is a tree.“
This book is a tree. Easily one of the most beautiful books I’ve ever read. Loved everything about it.🌟 Mystery and wonder, books and stories, lots of cats & love and friendship beyond Fate and Time. The storytelling is so unique and intricate, it pulls you deep into the starless sea and all of a sudden you‘re up to your knees in honey. 🐝🗝️🗡️👑🫀🪶 (I still have so many questions though, Erin Morgenstern please hmu)

Eine tolle Erfahrung
Dieses Buch lässt sich wirklich nur mit dem Wort Erfahrung beschreiben. Oder wie es eine Englische Rezension beschrieben hat: "Wenn die Erfahrung des Lesens eines Buches und all die damit Verbundenen Emotionen wärend des Lesens, ein Buch wären." Tipp, am besten lässt sich diese Buch als Buchclub Buch zusammen mit anderen lesen, weil einem sonst vermutlich viele der tollen Zusammenhänge verloren gehen.
🐝🗝⚔️ Ein Buch, das sich kaum in Worte fassen lässt.
Nach 50 Seiten war mir schon klar, dass dieses Buch etwas ganz Besonderes ist. Und ich hatte Recht. Mir fehlen die Worte, um zu beschreiben, was mich dieses Buch hat empfinden lassen und was ich erleben durfte. Es war eine Reise voller Geschichten und Märchen, Gedichte und Metaphern, Schicksal und Zeit, Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft - voller Träume, Fantasie und Wirklichkeit. Eine Verstrickung verschiedener Geschichten. Geschichten in Geschichten. Ein Kunstwerk. Oft habe ich mich beim Lesen gefragt, "Was will es mir damit sagen?" , "Ist das jetzt wichtig?" , "Wie hängt das zusammen?" Ich habe angefangen alles zu hinterfragen, versucht, zwischen den Zeilen zu lesen und das hat mich manchmal viel Kraft gekostet. Der Schreibstil ist unglaublich detailliert, verzaubernd und malerisch und dennoch komplex, fordernd, manchmal überfordernd. Deshalb kann ich gut verstehen, wenn dieses Buch nicht für jeden etwas ist. Es ist anspruchsvoll und man braucht Ruhe und Aufmerksamkeit dafür. Aber wenn man sich jeder Zeile wirklich widmet, merkt man, dass das Buch alles andere als langatmig ist. Es steckt voller Magie. "Das sternenlose Meer" ist kein Buch, das man zuschlägt und vergisst. Es bleibt im Kopf, taucht in den Gedanken wieder auf und lässt einen nicht los.
Es war definitiv nicht meine Geschichte 🤷
"Sei tapfer. Sei kühn. Sei laut. Ändere dich niemals für irgendjemand anderen als für dich selbst. Jede Seele, die ihr Sternenzeugs wert ist, wird dich so nehmen, wie du bist, egal, in welche Richtung du dich entwickelst. Verschwende deine Zeit nicht mit Leuten, die dir nicht glauben, wenn du über deine Gefühle sprichst. " Das Buch hat tolle Zitate und Passagen aber ich bin für so eine Art von Geschichte nicht gemacht. Zu viele Metaphern und zu viel zwischen den Zeilen. Ich habe es glaube nicht verstanden. Ist halt so 🤷
Ich weiß nicht, wie ich dieses Buch beschreiben soll...
So viele magische Dinge und rätselhafte Ereignisse. Orte, an denen die Zeit langsam, schnell oder auch gar nicht vergeht. Orte, an denen man in der Zeit verloren gehen kann. Was ist Fantasie und was ist Wirklichkeit? Oder ist die Fantasie auch Teil der Wirklichkeit? Ich habe mich in diesem Buch wohlgefühlt, obwohl ich manchmal zwischen den Seiten verloren gegangen bin. Es war eine spannende Reise. "Und ein paar Teile der Geschichte wurden aus dem Geschichtenort ausgesperrt, und andere gingen verloren. Irgendjemand wollte verhindern, dass die Geschichte endete, glaube ich. Aber die Geschichte wollte ein Ende haben. Enden sind das, was einer Geschichte Bedeutung verleiht."

a complex nexus of myths, fairy tales and stories
Uhm this was quite a ride until I finally finished the book surprisingly. If you’re an advanced & artsy Fantasy Lover this might be a philosophical journey to you. ‚The starless sea‘ is not a book but a nexus of fairy tales woven together by chance sooner or later. It’s a celebration of stories and their meaning. And the magic of the human consciousness. The potential was definitely there but it was hard to follow throughout the complexities in timelines and perspectives. At some point I finally thought to break through it only to start over again. It’s a labyrinth of time and fate. Erin Morgenstern has an incredible sense of creativity and writing I have to admit. If this book had a scent it would smell like honey, old leather and ancient pages in a winter night. I might need a couple of weeks to let this all sink in. And to really get that puzzle laid out I would have to reread. 2,5⭐️ cause this is a unique theatre play! 🐝🦉🗡️
Ich hatte viel Spaß an den Geschichten in der Geschichte.
Bis zur Hälfte war die Grundstory allerdings etwas langsam und unser Protagonist schon eine sympathische Schlaftablette. Die Welt, die Z. E. entdecken durfte, hat mir sehr gefallen und in der zweiten Hälfte kommt dann auch mehr Schwung rein. Leider wird nicht alles auserzählt, was ich gerne noch gewusst hätte.

Hoppla, was war das?
Dieses Buch erscheint mir eine bezaubernd schöne Katastrophe zu sein. Ich kann kaum in Worte fassen wie besonders es ist! Es gibt einen Haupterzählstrang, der immer wieder durch Kurzgeschichten oder Fabeln unterbrochen wird. Es ist in einer total schönen, intelligente und fantasiereichen Ausdrucksweise mit humoristischen Anteilen gespickt. Die Geschichte ist so unfassbar kreativ erdacht und sprudelt von detailreichen wundervollen magischen Beschreibungen und einer Welt, die man sich kaum selbst erdenken kann! Aber, trotz aller Genialität, die ich in der Geschichte erkennen kann, hat es mich 230 Seiten gekostet bis Spannung bei mir aufkam. Es hat sich sehr lange aufgebaut und als es dann für mich spannend wurde, wurde es auch zeitgleich etwas wirr. Ich habe die meiste Zeit des Lesens den Zugriff auf verschiedene Personen vermisst, die angeteasert wurden und dann einfach erst wieder am Schluss auftauchten. Ein Schlagabtausch mit dem Feind habe ich auch vermisst. Der wird einfach aus dem Weg geräumt. Alles in diesem Buch kommt anders als man denkt und es ist irretierend. Ich gebe dennoch volle Punkte einfach dafür, dass es Mal etwas ganz ganz anderes ist und so kreative, magisch und märchenhaft.
Dieses Buch hat mich von Anfang an in seinen Bann gezogen. Die verborgene Magie und die vielen Mysterien haben es so spannend und schön gemacht dieses Buch zu lesen. Ich kann es jedem empfehlen der Fantasy liebt und gerne Geschichten über Bücher liest. Dadurch das die Geschichten in Geschichten verschachtelt waren konnte man auf jeder Seite mitfiebern was es nur noch spannender gemacht hat. Dieses Buch ist für jeden etwas, der Fantasy und gute Geschichten liebt, welche es in diesem Buch zur Genüge gibt. Ein Buch perfekt um dem Alltag zu entfliehen und in Ferne Welten und Geschichten einzutauchen. "no story ever truly ends, as long as it is told."
Dass ich es wirklich heute noch beendet habe, kommt unerwartet. Ich habe selbst nicht mehr damit gerechnet - so wie man auch mit diesem Buch nicht rechnen kann. Es ist einzigartig. Und ich weiß nicht, wie ich es schaffen soll, diese Einzigartigkeit in Worte zu fassen, um euch davon erzählen zu können. _ Rezension: Alle Bücher sind einzigartig. Selbst wenn es Geschichten gibt, die sich ähneln, so werden sie dennoch niemals identisch sein – weil auch die Köpfe, denen sie entstammen, niemals identisch sind. Aber trotzdem gibt es als nächste Stufe noch so etwas wie „Das sternenlose Meer“, für das selbst das Wort „einzigartig“ nicht einzigartig genug ist. Ich weiß immer noch nicht, wie ich das in Worte fassen soll, was ich beim Lesen empfunden und zwischen den Seiten erlebt habe. Das Buch war so besonders, dass ich sofort den unbändigen Drang verspüre, es noch einmal zu lesen, wenn ich länger darüber nachdenke. Immerhin ist es doch eigentlich so viel mehr als ein Buch, als eine Geschichte. Viel eher ist es eine Geschichte in einer Geschichte in einer Geschichte, alle wunderschön verwoben und doch schmerzlich getrennt. Meine Welt wurde von ihnen aus den Angeln gehoben und ich wurde in etwas hineinversetzt, das unbegreiflicher kaum hätte sein können. Poetische Fantasie, ein Traum, eine Schatzsuche. Eben viel mehr als ein Buch. Kunst. Und trotzdem kann ich verstehen, dass das Buch nicht für jeden etwas ist. Es ist keine Unterhaltung, die man liest, um zu entspannen. Es ist dafür da, Grenzen des Denkens zu sprengen und wird auf eine aufopfernd ausführliche Weise erzählt, die die Aufmerksamkeit ihrer Leser*innen ohne Ausnahme fordert. Es besteht aus Metaphern und Gleichnissen, die schon einen schläfrigen Moment dazu befähigen, dem Lesenden das Verständnis für die gesamte Geschichte zu entziehen. Wer sich nicht jeder Zeile gänzlich hingibt und sie alle vollends auskostet, droht den Eindruck zu bekommen, das Buch wäre langwierig. Dabei ist es eigentlich etwas ganz anderes: Es ist malerisch, verzaubernd, tiefgründig, komplex, fantastisch, verworren, überfordernd, außergewöhnlich. Kurzum: „Das sternenlose Meer“ ist wunderschön. Eine Hymne auf die Literatur und ihre Kraft, süßer als der beste Honig, von dem ihr jemals gekostet habt (und alle, die das Buch gelesen haben, setzen nun bitte die drei Emoticons hier drunter, die für das stehen, was die Geschichte ausmacht).
Sehr spezieller Schreib- und Erzählstil
Zachary ist der Sohn einer Wahrsagerin und studiert an der Uni Neue Medien mit dem Schwerpunkt Videospieldesign. Anstatt an seiner Masterarbeit zu schreiben, widmet er seine Zeit dem geheimnisvollen Buch "Süßes Leid", das er in der Bibliothek findet und in dem unter anderem ein Teil seiner Vergangenheit aufgeschrieben wurde. Er beginnt mit der Recherche und reist nach Manhattan zum Maskenball der Literatur. Dort ist er der richtigen Fährte auf der Spur, doch es kommen mehr neue Fragen als Antworten auf und es wird schnell offensichtlich, dass er sich mit der Recherche in Gefahr begibt, da es eine Vereinigung namens Club der Sammler gibt, die ihn davon abhalten möchte eine Tür zu finden, die ihn zum sternenlosen Meer führt. Der Klappentext verrät nicht viel über die Geschichte, macht aber Lust darauf, die Geschichte kennenzulernen. Die Kapitel wechseln zwischen der Gegenwart und Rückblenden in die Vergangenheit. Gerade die Rückblenden sind eher altertümlich geschrieben wie aus einer alten Schrift. Anfangs hatte ich mit dem Schreibstil der Autorin sowie dem Erzählstil zu kämpfen, da sich mir nur langsam der Aufbau der Geschichte erschloss und ich mich immer wieder gefragt habe, wo das alles hinführt und was der rote Faden der Geschichte ist, doch gerade der spannende Gegenwartsstrang hat dazu geführt, dass ich dran geblieben bin, um zu erfahren, worum es geht und wie es für Zachary weiter geht. Insgesamt muss ich aber leider sagen, dass mir das Buch zu langatmig und wirsch ist und ich nach dem Ende etwas unzufrieden zurück blieb. Obwohl die Geschichte teilweise in unserer Welt spielt, ist sie doch sehr fantastisch und verworren und für meinen Geschmack wird der fantastische Part zu wenig erklärt und zu viel der Fantasie überlassen. Andererseits war es auch mal etwas ganz Anderes, als ich sonst lese. Ich glaube man muss sich selbst ein Bild davon machen, ob die Geschichte für einen selbst passend ist, sie ist auf jeden Fall nicht Mainstream.
Jeder der gute Geschichten liebt, wünscht sich selbst als Hauptcharakter in eine hineinzugeraten. Umso schöner, wenn dieses Abenteuer mit einem Buch beginnen sollte. So findet Zachary in seiner Unibibliothek eines, in denen sonderbare, märchenangehauchte Geschichten geschrieben stehen und plötzlich selbst in diesem Buch auftaucht. So beginnt seine Reise, die ihn ans Sternenlose Meer führen wird. Dem Leser ist lange unklar, auf was er sich eingelassen hat, ebenso wie Zach. Wir lesen unterschiedliche Kurzgeschichten und die Geschichte über Zach. Erst nach fast der Hälfte des Buches wird klarer, dass die Geschichten miteinander verwoben sind, auch mit der von Zach. Dadurch irrt man als Leser eine Zeit lang ohne roten Faden durch das Buch und hofft auf die magische Aufklärung. Oder die harte Realität, vielleicht hat sich Zach auch nur alles eingebildet? Wie auch bei "Der Nachtzirkus" versteht sich die Autorin darauf, fabelhafte Bilder im Kopf des Lesers entstehen zu lassen durch ihren poetischen und bildhaften Schreibstil. Sie konzentriert sich auf wenige Charaktere - wenn man die einzelnen Kurzgeschichten außer Acht lässt - und gibt ihnen dadurch viel Raum zur Entfaltung. Unbefriedigend war lediglich das Ende, das viel ungesagt bleiben lässt und durch die magische Welt, die einen viel zur Interpretation da lässt.

Dieses Buch ist ein Meisterwerk
Ich mochte den Nachtzirkus schon sehr gern aber dieses Buch ist in seiner ganzen Form wirklich einzigartig. Wirklich jede Nebenhandlung ist wichtig für den Verlauf der Geschichte. Viele Geschichten sind in sich verschachtelt und finden dann wieder auf dem Hauptstrang der Geschichte zusammen. Zusätzlich wird mit Metaphern gearbeitet. Die Sprache malt regelrecht Bilder während man liest und die ganze Geschichte ist einfach nur magisch und wunderschön.
Ein Buch, das mein Herz gewonnen und verloren hat!
Der Anfang hat mich sofort gepackt – die Welt, der Schreibstil, die Atmosphäre: einfach magisch. Ich hatte das Gefühl, mittendrin zu sein, als würde ich alles selbst erleben. Auch die Charaktere waren sympathisch und ihre Entscheidungen durchweg nachvollziehbar. Es fühlte sich richtig an – lebendig, fesselnd, intensiv. Doch leider hat mich das letzte Drittel verloren. Es wurde für meinen Geschmack zu abstrus, und stellenweise konnte ich der Handlung kaum noch folgen. Das Ende empfand ich als unbefriedigend – zumindest für mich. Schade, denn es hätte so wunderbar werden können.
Reinster Vibe - Morgenstern kann das einfach!
im Vergleich zum Nachtzirkus fand ich das sternenlose Meer deutlich besser. Wir haben das ganze Buch über verwunschene, wundersame Vibes - das ist auch der Hauptaugenmerk des Buches. Wundervolle Charaktere, die gleichzeitig flach aber auch enorm deep angelegt sind. Flach im Sinne von, dass sie als Charakter wenig Persönlichkeit bekommen, deep in dem Sinne, dass sie trotzdem SO viel mitbringen, Gefühle aussagen und zum verlieben sind. Das ganze Konstrukt um die Türen dort, wo keine Türen sein sollten und die Öffnung derer war mystisch zu lesen. Zwischenzeitlich weiß man nicht so wirklich was passiert, aber auch das ist die Art der Autorin, ihre Geschichten zu erzählen. Für mich ein absolutes Highlight und ganz viel whimsical-Liebe!
Eine unterirdische Bibliothek, magische Geschichten und ganz viele Metaphern, Verwirrung, ungelöste Rätsel und Querverweise zu anderen großen Autoren und Büchern!
Das sternenlose Meer ist eines dieser Bücher, das man nicht einfach nur liest, sondern erlebt. Es ist wie ein Traum aus Papier – voller Magie, Geheimnisse und einer unendlichen Liebe zu Geschichten. Erin Morgenstern schreibt so detailverliebt und poetisch, dass man manchmal einfach innehalten möchte, nur um einen Satz zweimal zu lesen, weil er so schön ist. Was mir richtig gut gefallen hat: die vielen Metaphern, die verwobenen Erzählstränge, und diese tiefe Zuneigung zur Literatur, zum Erzählen, zu Büchern selbst. Es fühlt sich an wie ein Liebesbrief an alle, die gerne lesen – und sich manchmal auch in Geschichten verlieren. Was mich ein bisschen gestört hat (und gleichzeitig fasziniert): Ich hab nicht alles verstanden. Manche Dinge bleiben bewusst vage oder rätselhaft – das gehört wahrscheinlich dazu, hat mich aber gelegentlich aus dem Lesefluss geworfen. Trotzdem: Ein ganz besonderes Buch. Nicht für jede Stimmung, aber wenn man sich darauf einlässt, bleibt es im Kopf – wie ein gut gehütetes Geheimnis.

𝐅𝐀𝐍𝐓𝐀𝐒𝐘 𝐇𝐈𝐆𝐇𝐋𝐈𝐆𝐇𝐓 🐝
— Was soll ich sagen, ich liebe liebe liebe dieses Buch! Ich liebte es vom ersten Wort an bis zum letzten und ihr könnt nicht vorstellen wie wundervoll es war dieses Buch zu lesen. ⠀ — Der Schreibstil der Autorin ist atemberaubend. Ich habe mir so viele Sätze markiert die mich absolut mitgenommen haben. Die Autorin hat ihre Wörter so gewählt, dass sie die maximale Wirkung auf den Leser haben. Ich habe selten so viel Sorgfalt und Liebe zum Detail gesehen. Dies trägt dazu bei, dass man sich alles bildlich haargenau vorstellen könnte. Dieses Buch zu lesen ist wie in einem schönen Traum zu sein.Sie achreibt so wie manche Menschen träumen.🗝 ⠀ — Dieses Buch ist für alle die Geschichten mögen, welche sich gemächlich entwickeln. Es ist eine Geschichte über Geschichten für Leute dich Bücher lieben. Das Worldbuilding ist komplex, die Charaktere vielschichtig und sympathisch. Es ist kein Buch für zwischendurch, man sollte es aufmerksam lesen. Abgesehen davon, dass man jeden Satz genießen wird aufgrund des tollen Schreibstils. Es ist mir unmöglich auf all die wunderschönen Details einzugehen: Es gibt Bücher und Kerzen die auf Bäumen wachsen, Träume innerhalb von Träumen, Alpträumen in kleinen Zetteln versteckt, Türen die in andere Dimensionen führen und noch so vieles mehr. Dieses Buch ist wirklich eins der besten Fantasy Bücher die ich je gelesen habe. Bewertung : 5+ / 5 ✨️

Schöne Geschichte über eine Welt der Geschichten behütet.
Das sternenlose Meer ist etwas Besonderes, eine Geschichte über einen Ort mit Geschichten, dessen eigene Geschichte wir erleben; zumindest einen kleinen Teil davon. Zu Beginn erfährt man viele kleine einzelne Teile, die sich irgendwann zu einem Großen-Ganzen zusammen setzten. Das macht den Einstieg jedoch etwas schwierig und ist daher nichts zum mal-eben-nebenher-lesen. Ich mag die Charaktere ihre Entwicklung und das Zusammenspiel der vielen kleinen Handlungen, doch zum Teil wäre eine Inhaltsangabe der einzelnen Kapitel von Vorteil gewesen, um nochmal etwas nachzulesen. Mir hat das sternenlose Meer sehr gut gefallen, aber der Erzählstil ist eigen und man muss sich darauf einlassen um diese Geschichte genießen zu können. Für die die es auch mal etwas ausgefallener und komplizierter mögen zu empfehlen, aber absolut nichts für Zwischendurch.
Sogar die Verwirrung ist verwirrt. Und gelangweilt.
So viele schöne, fantastische und zauberhafte Elemente, aber ich konnte sie gar nicht richtig genießen weil mich der nicht vorhandene Plot so genervt hat. Es wird fast nichts erklärt, man wird einfach vor Tatsachen gestellt. Zwischendurch werden immer wieder Geschichtsfetzen eingestreut, die einen rausreißen und verwirren und die Spannung fehlte für mich komplett. Ich fand es leider total langweilig dadurch, dass es so poetisch und schwammig geschrieben war. Ich hatte die Hoffnung, dass am Ende endlich alles einen Sinn ergibt, aber auch da wird nichts klargestellt. Wer das poetische mag und gerne frei interpretiert go for it! Aber für mich war es leider nichts.
Es war ein sehr außergewöhnliches, skurriles, komplexes, rätselhaftes, märchenhaftes, viellschichtiges, emotionales und wunderschönes Leseerlebnis. 🍯🐝🗝⭐️🦉Die Geschichte von Zachary und Dorian entführt dich in eine ganz bezaubernde Welt in der es um Bücher geht mit märchenhaften Erzählungen und Türen, die dich in diese Welten führen. Anfangs ist das Buch sehr verwirrend, weil es viele Storywechsel gibt, doch nach und nach fügt sich alles zusammen und zum Schluss gibt es etwas großes Ganzes und eine ganz besondere Geschichte, die man so sicher noch nie gelesen hat. Der Schreibstil ist sicher gewöhnungsbedürftig, aber es lohnt sich dran zu bleiben. Ich liebe die Erzählweise und Geschichten der Autorin und bin gespannt, wann es neue Geschichten von dieser zu entdecken gibt 😊 Der Nachtzirkus von ihr war für mich ein absolutes Highlight!
„Was war das????“ So oder ähnlich war mein erster Gedanke, als ich das Buch beendet habe. Und gleich der zweite, der folgte, lautete: „Puh, endlich geschafft“. „Das sternenlose Meer“ ist komplett anders als alles, was ich jemals gelesen habe. Es ist Fantasy pur - ein Märchen, in einem Märchen, in einem Märchen, in einem… Ich hatte manchmal das Gefühl die Orientierung zu verlieren. Rein objektiv betrachtet, hat Erin Morgenstern ein Meisterwerk geschaffen, eine Traumwelt und eine Liebeserklärung an Geschichten im Allgemeinen und Bücher im Speziellen. Sie schreibt sehr detailliert, bildhaft und poetisch, ein nicht immer einfacher Schreibstil, der aber wunderbar zur Geschichte passt. Und trotzdem konnte mich das Buch leider nicht so richtig abholen. Ich wusste nie so wirklich ob es mir gefällt oder nicht. Einerseits gab es jede Menge zauberhafte Abschnitte und Passagen, andererseits fühlte sich vieles völlig abstrakt und verworren an, mal war es anstrengend zu lesen, dann wieder wunderschön. Ich habe mir wirklich gewünscht, dass es mir gefällt und ich richtig in die Erzählung eintauchen kann. Und richtigen Fantasy-Fans gelingt das sicher auch. Aber mir es fiel schwer, ich konnte mich nicht fallen lassen, sondern musste hochkonzentriert bleiben. Es war einfach viel zu viel! Am Anfang nehmen viele kleine, voneinander unabhängige Geschichten Raum ein, die nach und nach immer mehr in den Erzählstrang um die Hauptfigur Zachary eingewoben werden. Ich hoffte, je länger ich lese, desto mehr Knoten entwirren sich, desto mehr klärt sich auf. Jedoch hatte ich das Gefühl, gegen Ende hin wird es nur noch konfuser und rätselhafter. Das Buch gleicht einem Kaninchenbau - einer Höhle mit Unmengen Gängen und Winkeln. Es ist ein großes kreatives Labyrinth, in dem ich aufpassen musste, mich nicht zu verlaufen…

Eine wundersame und märchenhafte Reise
Ich habe schon den Nachtzirkus geliebt und wurde hier auch nicht enttäuscht. Man fühlt sich von Anfang an wie in einem wundersamen Märchen gefangen, dass einen wohlig umfängt und erst einmal nicht mehr los lässt. Auch wenn es zwischen durch mal ein paar Längen hat, ist die ganze Geschichte ( oder die ganzen verschiedenen Geschichten besser gesagt) sehr mitreißend und herzerwärmend. Klare Empfehlung von mir!
Das sternenlose Meer war für mich ein echtes Highlight. Der Schreibstil ist wunderschön und atmosphärisch, die Charaktere haben mich sofort abgeholt und die gesamte Geschichte ist von einer faszinierenden Mystik durchzogen. Ich bin mir sicher, dass ich nicht alle Metaphern, Zusammenhänge und Andeutungen vollständig erfasst habe, aber selbst das, was ich verstanden habe, hat gereicht, um dieses Buch zu lieben. Emotional war es aufwühlend und besonders im letzten Sechstel sehr spannend. Die verschachtelte Struktur mit den verschiedenen Geschichten mochte ich grundsätzlich sehr, auch wenn ich beim Wechsel zwischen den Ebenen manchmal kurz Orientierung brauchte. “Ihm fällt ein, wie er sich mit fünf selbst als Max aus Wo die wilden Kerle wohnen verkleidet hat, allerdings war sein Kostüm nicht annähernd so elegant.”
Eigentlich mag ich keine Bücher über Bücher. Meistens habe ich dabei bloss das Gefühl, der/die Autor/in wolle bloss damit angeben, was er/sie schon alles gelesen hat. Das muss für mich nicht sein. Aber dieses Buch fällt zum Glück nicht in diese Kategorie. Ganz und gar nicht! Ist es doch eine Geschichte nicht über die Bücher selbst, sondern über die Liebe zu ihnen. Über die Liebe zum Erzählen. Die Liebe zum Geheimen, Mysteriösen. Und diese Liebe transportiert Morgenstern wie keine Andere. In jeder Seite fühlt man sie, schmeckt man sie, hört man sie. Das Buch arbeitet auf so vielen unterschiedlichen Ebenen, dass es sich definitiv lohnen wird, es ein zweites Mal zu lesen, was ich auch eindeutig vorhabe. Die Autorin arbeitet mit diversen Symbolen, sehr vielen Hinweisen und Andeutungen, sodass es definitiv sehr viel Neues zu entdecken gibt, wenn man die Geschichte erneut liest. "Das Sternenlose Meer" hat sich einen besonderen Platz in meinem Herzen ergattert und wird wohl für lange, lange Zeit dort bleiben. Vielleicht für immer.
Verworren - Poetisch - Character-driven - Faszinierend
Ein Buch auf das man sich echt etwas einlassen muss. Die "Hauptstory" wird erstmal von vielen Kurzgeschichten unterbrochen, und je weiter man kommt desto mehr fügt sich alles zusammen. Fragen bleiben trotzdem offen. Ich denke, vieles in diesem Buch habe ich komplett verpasst, denn obwohl ich einige Referenzen und Metaphern verstanden habe, könnte man eigentlich alle Kurzgeschichten eigens Analysieren und deuten und würde bestimmt noch viel mehr herausfinden. Aber auch ohne analysieren war es so geschrieben, dass es so viele Bilder in meinem Kopf hervorgerufen hat wie es selten ein Buch geschafft hat, absolut faszinierend. Alles in allem ein wirklich außergewöhnliches Buch!
Ein Buch an dem sich die Geister scheiden: für mich eine große Leseenttäuschung! Überfrachtet mit Geschichten, Rätseln und Metaphern entwirft die Autorin eine Welt, die schwer zugänglich ist und mit fortschreitender Seitenzahl immer weiter ins Abstruse driftet. Ich hatte den Eindruck, dass Erin Morgenstern den Leser in ein ausschweifendes Spiel verwickeln möchte und nur in zweiter Linie eine stringente Fantasygeschichte erzählen will. Leider bleibt das Buch auch sprachlich hinter meinen Erwartungen zurück. Es ist nicht so durchgängig poetisch wie der Nachtzirkus, detailreich zwar, aber teilweise überladen und beinahe schmalzig. Zu nennen sind auch zusätzliche sprachliche Stolpersteine auf dem Weg in die Geschichte: wilde Kommasetzung, andauernde Klammertechnik und fehlende Wörter in Sätzen. Das mag vielleicht an einem schlampigen Lektorat gelegen haben, ändert aber nix am Leseerlebnis.
Unique and mesmerising
Never read a book this confusing, ambitious, thought-through and entirely different than your normal fantasy book. Sometimes the pacing could have been a little faster and I wish I could've seen more of certain characters. But this doesn't take away from how much I enjoyed diving into the stories of the starless sea.
Das ist ganz große, lyrische Kunst. Und nach Hause kommen.
Ich bin noch ganz sprachlos. Das sternenlose Meer ist das beste Buch, das ich seit langem gelesen habe - vielleicht jemals. Zacharys Geschichte ist magisch und märchenhaft. Jede*r, der oder die als Erwachsene Person immer noch träumt, immer noch manchmal hofft, dass sie doch die Auserwählte oder der Auserwählte ist, fühlt sich hier willkommen. Ich habe um den Hafen und das Herz geweint und mit zwei Personifizierungen gefühlt. Ich will eine magische Küche, denen ich auf Zetteln meine Wünsche schreiben kann. Und Katzen und Eulen, die mir den Weg weisen. Hier gibt es Rätsel und Kurzgeschichten, die einem das Herz schmelzen. Aber immerhin können wir es dann Schicksal schenken. Lest dieses Buch, lest es gut, versinkt in dem Schreibstil. Am Ende wird man alles verstehen. Und jetzt weiß ich gar nicht, ob ich wirklich einen weiteren Band haben will oder ob die Geschichte auch hier zuende sein kann. Und Queerness und Diversität gibt's übrigens auch.
Boah dieses Buch hat es in sich. Ich muss sagen, dass ich obwohl ich es beendet habe immer noch nicht weiß worum es wirklich geht. Es regt die Fantasie an und endet bewusst offen. Somit nimmt jeder die Informationen anders auf und formt ein individuelles Ende. _Der Student Zachary ist vernarrt in Büchern und Literatur. In jeder freien Minute liest er Bücher und lernt neue Werke kennen. Doch als er in der Unibibliothek ein Buch findet, das einen Teil seiner Kindheit widerspiegelt, ist er geschockt und verwirrt. Laut dem Verzeichnis sollte es eigentlich garnicht existieren. Von da an beginnt Zachary zu forschen und den Hintergrund des Buches zu verstehen. Es führt ihn in eine neue Welt, am Rande des sternenlosen Meeres..._ Ich liebe Bücher, die einen zum Nachdenken verleiten und das hier tut es allemal! Dieses Buch ist ein literarisches Meisterwerk. Es ist eingeteilt in verschiedene Bücher und lässt und an ihren persönlichen Geschichten teilhaben. Es handelt sich nicht um Fabeln oder Märchen. Die einzelnen Geschichten sind Teil von etwas Großem. Mit der Zeit wachsen die verworrenen Geschichten immer mehr zusammen und ergeben eine große, allgemeine Geschichte. Ich finde das unfassbar spannend und faszinierend zu sehen, wie sich die einzelnen oft unverständlichen Geschichten am Ende zu etwas so Großem entwickelt. Dieses Verständnis was mit der Zeit entsteht. So toll, dass am Ende alles beginnt wenigstens ein bisschen Sinn zu ergeben. Sprachlich gesehen ist das Buch super. Es wird mit einer gewissen Distanz erzählt, was es hingegen erschwert, die Charaktere zu verstehen und sich in sie hineinzuversetzen. Aber das ist mit Absicht so gewählt. Die Autorin versucht mit dem neutralen Erzähler die Geschichten trocken und eben sachlich, neutral zu vermitteln. So wirkt auch Zacharys Leben wie eine niedergeschriebene Geschichte, wie eine von vielen. Generell ist es absicht, dass das Buch im Allgemeinen den Leser im Unklaren lässt. Mit der Zeit kommen weitere Komponente hinzu, die Geschichten miteinander verknüpfen und sich mit ihnen ergänzen. Beim Lesen wird man also Schritt für Schritt in die richtige Richtung geführt. Ich liebe es, dass diese Geschichte so viel mehr ist als man anfangs denkt. Meist verfolgen wir Zachary Ezra Rawlins und seine Geschichte, doch mit der Zeit bekommt man auch aus anderen Personen zu Gesicht. Doch Zachary ist nur Teil etwas ganz Großen, einer riesigen Geschichte. Sie beginnt mit einer abstrakten Liebesgeschichte. Die ganze Storyline ist auf ein bestimmtes Ereignis aufbauend, was einem erst beim Lesen klar wird. Das liebe ich. Darüberhinaus, finde ich Zachary als Charakter total sympathisch. Er hat für mich einen totalen Academia Vibe was seinen Style und seine Leidenschaft zu Büchern angeht. Er ist die Verkörperung von dark academia. Dieses Buch aber im allgemeinen gibt total dark academia vibes, also perfekt für den Herbst. Ebenfalls sympathisch finde ich Mirabel und Dorian, die im Verlauf der Zacharys Geschichts irgendwann dazu stoßen. An sich kommen nicht viele Charaktere vor, doch alle sind so mysteriös, dass es nicht weiter stört. Viele Charaktere sprechen in Rätseln und sind sehr geheimnisvoll. Das reizt aber auch den Leser find ich. Man möchte verstehen was sie meinen und sucht Verständnis beim Weiterlesen. So komplette mysteriöse Persönlichkeiten sind auch sonst immer total spannend. Ich kann mir vorstellen, dass das Buch nicht jedermann gefällt. Es ist sehr langsam und es passiert so gut wie nichts spannendes. Der Inhalt ist auch recht zäh. Ich habe schließlich nicht ohne Grund über einen Monat dafür gebraucht... Habe halt oft die Lust beim Lesen verloren, eben dadurch dass so wenig passiert. Es kommt hier eben auf den Inhalt an. Ich hab das Buch durch und trotzdem so viele Fragen im Kopf die nicht geklärt wurden. Aber trotzdem, so eine Art von Buch hab ich noch nie zuvor gelesen. Ich finde es ist ein literarisches Meisterwerk und regt total zum Nachdenken an. Ich liebe es, dass es so viele verschiedene Geschichten von verschiedenen Leuten enthält und wie diese einzelnen Geschichten mit der Zeit zu einer großen, gemeinsamen werden. Das ist einfach total genial. Auch diese Abstrusität der (Haupt-)Liebesgeschichte ist total toll. Ich würde das Buch aufjedenfall empfehlen für Leute, die geduldig sind und literarische, philosophische Werke lieben. Man muss damit rechnen, dass von der Spannung her nicht viel passiert. Das Buch wirft auch sehr viele Fragen auf, die aber nicht alle beantwortet werden. Damit muss man auch klarkommen. Die Autorin lässt einem persönlich Raum zur Eigeninterpretation. Aber aus diesem Grund, dass das Buch so viele Frageb aufwirft und ich eigentlich einfach nur noch verwirrt und überrascht bin fällt es mir schwer es in Sternen zu bewerten. Deshalb kriegt es von mir aus erstmal 4 Sterne und ein *überraschend gut!*

CN: alcohol, death, fire, suicidal ideation, forced drug use, removal of a tongue, branding, kidnapping, drowning, animal death If this book was a smell, it would be the smell of old books. If this book was a taste, it would be the taste of honey. If this book was a feeling, it would be the feeling of finally finding a place where you belong. I read and loved The Night Circus when I was younger, but this book... this book made me feel things I didn't know I was capable of feeling. It's magical, atmospheric and breathtakingly beautiful. It's a story about pirates, bees, lovers, swords, doors and keys. But most importantly, it's a story about stories. This book is definitely not for everyone. Some will find it too long, some will find it too confusing, some will just find it boring. But for me, The Starless Sea is the perfect book.
Starkes Comeback nachdem mir der Nachtzirkus nicht gefallen hat. Vom Still her ist das sternenlose Meer ähnlich wie der Nachtzirkus. Das Buch ist sehr abstrakt und man kann/muss selber seine Fantasy anstrengen, es wird einem wenig erklärt, aber hier hat es die Autorin geschafft mich zu animieren, dass ich mir Notizen machen wollte und ich bin in der Welt versunken. Die Geschichten innerhalb der Geschichte waren zwar manchmal etwas viel und die letzte Spannung hat mir stellenweise gefehlt, aber sie waren alle sinnvoll und haben die Geschichte komplettiert. Abschließend ist das ein Buch was mir mit ihrer Welt viel Freude bereitet hat und ich würde das Buch gerne nochmal lesen, da ich das Gefühl habe, dass es mir dann noch besser gefällt.
Also bis zur Hälfte dachte ich echt das wird ein 5 Sterne Buch, wirklich wunderschön geschrieben und toller Plot. Aber nach der Zeit war es einfach zu frustrierend und hat sich zu lange gezogen. Aber wer storytelling, viele Charaktere und Zeitsprünge mag, sollte es auf jeden Fall lesen. Ich empfehle es im Winter/Herbst zu lesen!
"For those who feel homesick for a place they've never been to."
"Strange, isn't it? To love a book. When the words on the page become so precious that they feel like part of your history because they are." Ein Liebesbrief an die Kunst des Schreibens und des Lesens selbst. Es hat mich von Anfang an so in den Bann gezogen, ich glaube nicht das ich je so fasziniert von einem Buch gewesen bin oder je wieder sein werde. Absolutes Jahreshightlight!

Es war einfach so wundervoll zu lesen. Das sternenlose Meer baut so seinen ganz eigenen Zauber auf und ich habe mich total darin verloren. Es fällt mir etwas schwer, zu formulieren was mir daran eigentlich so gut gefallen hat. Denn den wirklich großen Knall bleibt uns der Roman eigentlich schuldig. Wer eher actiongeladene Fantasy bevorzugt ist hier auf jedenfall falsch, würde ich sagen. Auch wer schon den Nachtzirkus von Morgenstern nicht mochte, sollte wohl eher die Finger davon lassen. Das Buch ist schon etwas speziell, auch in der Art und Weise, wie die Autorin "Das sternenlose Meer" aufbaut. Der ganze Roman setzt sich zum Teil aus verschiedenen kurzen Geschichten zusammen. Es gibt schon auch eine übergreifende Handlung, aber dazwischen eben diese vielen kleineren Geschichten, die auch nicht zwingend eine Fortsetzung finden. Ich habe den Eindruck das manche genau damit ihr Problem hatten. Mir persönlich erging es damit ganz anders^^ Nach und nach ergibt das Ganze dann auch immer mehr Sinn. Es braucht eben so seine Zeit sich langsam zu entfalten. Ich habe vor allem Zachary schnell in mein Herz geschlossen. Er hält Das sternenlose Meer zusammen, wenn es auch nicht nur seine Geschichte ist, die erzählt wird. Hi und da ist es schon sehr plakativ. Die Autorin spielt eigentlich mit recht leicht durchschaubaren Erzählmotiven und Strickmustern, die alle eigentlich mit dem Leben zu tun haben und den Vorstellungen die Hauptfigur in der eigenen Geschichte zu sein, aber auch mit dem Geschichten Erzählen an sich. Soweit könnt es durchaus nervig sein, aber Morgensterns Erzählstil und ihre Ideen die sie damit verknüpft, machen den Roman für mich für mich zu etwas Besonderem.
2.5✨ - Tjaaaaa...ich weiß gar nicht so genau, was ich sagen soll. Zu Beginn war ich unglaublich begeistert und war fast überzeugt, dass dies ein 5✨-Buch wird, aber dann war es mir einfach zu viel des Guten. Erin Morgenstern widmet sich in diesem Buch der Frage, warum wir überhaupt Bücher lesen und uns in Welten und Geschichten flüchten, die nicht unsere eigenen sind - diese Thematik fand ich überragend, aber dann wurde es mir einfach zu konfus. Ich kann aber durchaus verstehen, warum es für viele ein Highlight ist! Die Kapitel rund um Zachary bilden definitiv den roten Faden, der sich durch die Geschichte zieht, doch die zahlreichen, eingeschobenen Kurzgeschichten haben mir am besten gefallen und der Story das Gefühl eines "Märchenbuchs" gegeben - insbesondere „Das Gasthaus am Rand der Welt“, die Liebesgeschichte zwischen dem Mond und einem Sterblichen, hat mir gut gefallen.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Book Information
Author Description
Erin Morgenstern, geboren 1980, hat Theaterwissenschaften studiert und mit ihrem Debütroman »Der Nachtzirkus« einen Welterfolg gelandet, der in 37 Sprachen übersetzt wurde. Mit ihrem zweiten Roman »Das sternenlose Meer« kehrt Erin Morgenstern auf die Bühne des magischen Erzählens zurück. Erin Morgenstern ist verheiratet und lebt in Massachusetts.
Posts
Die ersten zwei Drittel des Buches fand ich sehr spannend und ich wollte unbedingt wissen, wie alles zusammenpasst. Doch das letzte Drittel war nur noch chaotisch und viele Fragen blieben am Ende offen. Die Grundstory an sich fand ich etwas völlig Neues und sowas hab ich noch nie in die Richtung gelesen. Entweder hab ich es am Ende einfach nicht verstanden oder es war einfach zu viel von allen gewollt.
Fantasy "für Fortgeschrittene" 😄
🐝🗝⚔️🦉 Dieses Fantasy-Märchen spielt nicht nur in unterschiedlichen Welten, sondern erzählt auch Geschichten aus unterschiedlichen Zeiten, die miteinander verschmelzen. Es geht um den Sohn des Geschichtenerzählers, ein Mädchen und einen Piraten, über gemalte Türen, durch die man gehen, die aber für immer verschwinden können, über Schwerter, Kronen, Bienen, Schlüssel, Federn und Eulen und sogar einen Eulenkönig, über Wächter, Bewahrer und Gefolgsleute über Würfel und Kristallleuchter, ganz viele Katzen und natürlich über Bücher, Bücher, Bücher - eine Unter- und Parallelwelt voller Bücher, die mehr ist, als verborgener Aufbewahrungsort, sondern eine eigene Welt voller Geheimnisse über Liebe, verlorene Städte und Herzen und Geschichten…und nicht zuletzt vom sternenlosen Meer. In diese Welt gerät Zachary Ezra Rawlins, ein Student, der in der Bibliothek ein Buch ohne Cover und ohne Autor entdeckt und in diesem Buch u.a. eine Geschichte liest, die von ihm selbst handelt. Die Autorin hat hier eine Traumwelt für Buch- und Geschichtenliebhaber geschaffen, die so feinsinnig und detailliert beschrieben ist, dass man das Gefühl hat, selbst durch die langen, halbdunklen Gänge zu gehen, erleuchtet durch Kandelaber oder Kerzenschein, in riesige Räume voller Bücher, immer gefolgt von einer Katze, in hotelähnliche Zimmer, wo jede Wünsche durch “die Küche” erfüllt werden und wo Zeit eine ganz andere Rolle spielt …eine verrückte und gleichzeitig faszinierende Reise durch Wunder und Magie, Schnee und Feuer. Es gibt zwei Möglichkeiten: entweder man ist einfach nur verwirrt durch die anfangs zusammenhanglosen Geschichten und man gibt auf oder man übersteht diese ersten (Ver-)Wirrungen und der Sog und die Faszination setzen ein. Selten habe ich ein ungewöhnliches Buch gelesen, das mich gleichzeitig so verwirrt und doch fasziniert hat. Was ist Realität, was ist Geschichte, Traum oder Einbildung? Fazit: Wer eine klare Geschichte und Abfolge von Handlungen sucht, für den ist das Buch nichts. Wer sich gern auf Experimente einlässt, den lade ich ein, in diese verrückte Welt(en) einzutauchen und mir zu erzählen, wie die Reise war.
Die Geschichte war malerisch und trotzdem absolut verwirrend. Ich habe es lange vor mir her geschoben, dieses Buch zu lesen, weil man wirklich extrem viel Konzentration braucht und sehr aufmerksam sein muss. Das ist keine Geschichte, die man einfach mal so zwischendurch liest, sondern für die man sich sehr viel Zeit lässt. Ansonsten versteht man nichts. Es gibt viel zu viele kleine Details, die man sich am besten auch merken sollte. Viele Zeichen und super viel Spielraum zum interpretieren. Auch wenn ich mich voll auf die Geschichte konzentriert hab, muss ich gestehen, dass ich wahrscheinlich nicht alles verstanden hab. Eine Geschichte über Geschichten ist selten einfach so zu verstehen und es gab so viele Handlungsstränge, die aber eigentlich gar nicht so viele gewesen sind aber dann doch den Anschein gemacht haben, als wären es sehr viele. Wer das verstanden hat, wird die Geschichte wahrscheinlich auch verstehen Mir persönlich war die Geschichte ein bisschen zu komplex was wahrscheinlich auch der Grund ist, dass ich nicht alles verstanden hab.
Außergewöhnlich
Ich habe vielfältige Meinungen zu diesem Buch gelesen. Einige beschreiben das Buch als kreativ, schräg, außergewöhnlich und magisch. Sie finden es ein Meisterwerk und ihr neues Lieblingsbuch. Auch bezüglich der Lesbarkeit gibt es gemischte Meinungen. Einige finden es angenehm, während andere es als anstrengend und langweilig empfinden. Die Meinungen zur Handlung sind ebenfalls geteilt. Manche finden sie sprachlich und erzählerisch brillant, andere empfinden sie als verschachtelt und nicht wirklich in die Geschichte gefunden. Ich gehöre zur anderen Gruppe der Leser. In das Buch konnte ich mich überhaupt nicht einfinden und fallen lassen. Ich habe es als anstrengend und langatmig empfunden. Schade, insbesondere weil ich mich nach "der Nachtzirkus" auf ein weiteres Buch dieser Autorin gefreut habe.
„A book is made of paper but a story is a tree.“
This book is a tree. Easily one of the most beautiful books I’ve ever read. Loved everything about it.🌟 Mystery and wonder, books and stories, lots of cats & love and friendship beyond Fate and Time. The storytelling is so unique and intricate, it pulls you deep into the starless sea and all of a sudden you‘re up to your knees in honey. 🐝🗝️🗡️👑🫀🪶 (I still have so many questions though, Erin Morgenstern please hmu)

Eine tolle Erfahrung
Dieses Buch lässt sich wirklich nur mit dem Wort Erfahrung beschreiben. Oder wie es eine Englische Rezension beschrieben hat: "Wenn die Erfahrung des Lesens eines Buches und all die damit Verbundenen Emotionen wärend des Lesens, ein Buch wären." Tipp, am besten lässt sich diese Buch als Buchclub Buch zusammen mit anderen lesen, weil einem sonst vermutlich viele der tollen Zusammenhänge verloren gehen.
🐝🗝⚔️ Ein Buch, das sich kaum in Worte fassen lässt.
Nach 50 Seiten war mir schon klar, dass dieses Buch etwas ganz Besonderes ist. Und ich hatte Recht. Mir fehlen die Worte, um zu beschreiben, was mich dieses Buch hat empfinden lassen und was ich erleben durfte. Es war eine Reise voller Geschichten und Märchen, Gedichte und Metaphern, Schicksal und Zeit, Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft - voller Träume, Fantasie und Wirklichkeit. Eine Verstrickung verschiedener Geschichten. Geschichten in Geschichten. Ein Kunstwerk. Oft habe ich mich beim Lesen gefragt, "Was will es mir damit sagen?" , "Ist das jetzt wichtig?" , "Wie hängt das zusammen?" Ich habe angefangen alles zu hinterfragen, versucht, zwischen den Zeilen zu lesen und das hat mich manchmal viel Kraft gekostet. Der Schreibstil ist unglaublich detailliert, verzaubernd und malerisch und dennoch komplex, fordernd, manchmal überfordernd. Deshalb kann ich gut verstehen, wenn dieses Buch nicht für jeden etwas ist. Es ist anspruchsvoll und man braucht Ruhe und Aufmerksamkeit dafür. Aber wenn man sich jeder Zeile wirklich widmet, merkt man, dass das Buch alles andere als langatmig ist. Es steckt voller Magie. "Das sternenlose Meer" ist kein Buch, das man zuschlägt und vergisst. Es bleibt im Kopf, taucht in den Gedanken wieder auf und lässt einen nicht los.
Es war definitiv nicht meine Geschichte 🤷
"Sei tapfer. Sei kühn. Sei laut. Ändere dich niemals für irgendjemand anderen als für dich selbst. Jede Seele, die ihr Sternenzeugs wert ist, wird dich so nehmen, wie du bist, egal, in welche Richtung du dich entwickelst. Verschwende deine Zeit nicht mit Leuten, die dir nicht glauben, wenn du über deine Gefühle sprichst. " Das Buch hat tolle Zitate und Passagen aber ich bin für so eine Art von Geschichte nicht gemacht. Zu viele Metaphern und zu viel zwischen den Zeilen. Ich habe es glaube nicht verstanden. Ist halt so 🤷
Ich weiß nicht, wie ich dieses Buch beschreiben soll...
So viele magische Dinge und rätselhafte Ereignisse. Orte, an denen die Zeit langsam, schnell oder auch gar nicht vergeht. Orte, an denen man in der Zeit verloren gehen kann. Was ist Fantasie und was ist Wirklichkeit? Oder ist die Fantasie auch Teil der Wirklichkeit? Ich habe mich in diesem Buch wohlgefühlt, obwohl ich manchmal zwischen den Seiten verloren gegangen bin. Es war eine spannende Reise. "Und ein paar Teile der Geschichte wurden aus dem Geschichtenort ausgesperrt, und andere gingen verloren. Irgendjemand wollte verhindern, dass die Geschichte endete, glaube ich. Aber die Geschichte wollte ein Ende haben. Enden sind das, was einer Geschichte Bedeutung verleiht."

a complex nexus of myths, fairy tales and stories
Uhm this was quite a ride until I finally finished the book surprisingly. If you’re an advanced & artsy Fantasy Lover this might be a philosophical journey to you. ‚The starless sea‘ is not a book but a nexus of fairy tales woven together by chance sooner or later. It’s a celebration of stories and their meaning. And the magic of the human consciousness. The potential was definitely there but it was hard to follow throughout the complexities in timelines and perspectives. At some point I finally thought to break through it only to start over again. It’s a labyrinth of time and fate. Erin Morgenstern has an incredible sense of creativity and writing I have to admit. If this book had a scent it would smell like honey, old leather and ancient pages in a winter night. I might need a couple of weeks to let this all sink in. And to really get that puzzle laid out I would have to reread. 2,5⭐️ cause this is a unique theatre play! 🐝🦉🗡️
Ich hatte viel Spaß an den Geschichten in der Geschichte.
Bis zur Hälfte war die Grundstory allerdings etwas langsam und unser Protagonist schon eine sympathische Schlaftablette. Die Welt, die Z. E. entdecken durfte, hat mir sehr gefallen und in der zweiten Hälfte kommt dann auch mehr Schwung rein. Leider wird nicht alles auserzählt, was ich gerne noch gewusst hätte.

Hoppla, was war das?
Dieses Buch erscheint mir eine bezaubernd schöne Katastrophe zu sein. Ich kann kaum in Worte fassen wie besonders es ist! Es gibt einen Haupterzählstrang, der immer wieder durch Kurzgeschichten oder Fabeln unterbrochen wird. Es ist in einer total schönen, intelligente und fantasiereichen Ausdrucksweise mit humoristischen Anteilen gespickt. Die Geschichte ist so unfassbar kreativ erdacht und sprudelt von detailreichen wundervollen magischen Beschreibungen und einer Welt, die man sich kaum selbst erdenken kann! Aber, trotz aller Genialität, die ich in der Geschichte erkennen kann, hat es mich 230 Seiten gekostet bis Spannung bei mir aufkam. Es hat sich sehr lange aufgebaut und als es dann für mich spannend wurde, wurde es auch zeitgleich etwas wirr. Ich habe die meiste Zeit des Lesens den Zugriff auf verschiedene Personen vermisst, die angeteasert wurden und dann einfach erst wieder am Schluss auftauchten. Ein Schlagabtausch mit dem Feind habe ich auch vermisst. Der wird einfach aus dem Weg geräumt. Alles in diesem Buch kommt anders als man denkt und es ist irretierend. Ich gebe dennoch volle Punkte einfach dafür, dass es Mal etwas ganz ganz anderes ist und so kreative, magisch und märchenhaft.
Dieses Buch hat mich von Anfang an in seinen Bann gezogen. Die verborgene Magie und die vielen Mysterien haben es so spannend und schön gemacht dieses Buch zu lesen. Ich kann es jedem empfehlen der Fantasy liebt und gerne Geschichten über Bücher liest. Dadurch das die Geschichten in Geschichten verschachtelt waren konnte man auf jeder Seite mitfiebern was es nur noch spannender gemacht hat. Dieses Buch ist für jeden etwas, der Fantasy und gute Geschichten liebt, welche es in diesem Buch zur Genüge gibt. Ein Buch perfekt um dem Alltag zu entfliehen und in Ferne Welten und Geschichten einzutauchen. "no story ever truly ends, as long as it is told."
Dass ich es wirklich heute noch beendet habe, kommt unerwartet. Ich habe selbst nicht mehr damit gerechnet - so wie man auch mit diesem Buch nicht rechnen kann. Es ist einzigartig. Und ich weiß nicht, wie ich es schaffen soll, diese Einzigartigkeit in Worte zu fassen, um euch davon erzählen zu können. _ Rezension: Alle Bücher sind einzigartig. Selbst wenn es Geschichten gibt, die sich ähneln, so werden sie dennoch niemals identisch sein – weil auch die Köpfe, denen sie entstammen, niemals identisch sind. Aber trotzdem gibt es als nächste Stufe noch so etwas wie „Das sternenlose Meer“, für das selbst das Wort „einzigartig“ nicht einzigartig genug ist. Ich weiß immer noch nicht, wie ich das in Worte fassen soll, was ich beim Lesen empfunden und zwischen den Seiten erlebt habe. Das Buch war so besonders, dass ich sofort den unbändigen Drang verspüre, es noch einmal zu lesen, wenn ich länger darüber nachdenke. Immerhin ist es doch eigentlich so viel mehr als ein Buch, als eine Geschichte. Viel eher ist es eine Geschichte in einer Geschichte in einer Geschichte, alle wunderschön verwoben und doch schmerzlich getrennt. Meine Welt wurde von ihnen aus den Angeln gehoben und ich wurde in etwas hineinversetzt, das unbegreiflicher kaum hätte sein können. Poetische Fantasie, ein Traum, eine Schatzsuche. Eben viel mehr als ein Buch. Kunst. Und trotzdem kann ich verstehen, dass das Buch nicht für jeden etwas ist. Es ist keine Unterhaltung, die man liest, um zu entspannen. Es ist dafür da, Grenzen des Denkens zu sprengen und wird auf eine aufopfernd ausführliche Weise erzählt, die die Aufmerksamkeit ihrer Leser*innen ohne Ausnahme fordert. Es besteht aus Metaphern und Gleichnissen, die schon einen schläfrigen Moment dazu befähigen, dem Lesenden das Verständnis für die gesamte Geschichte zu entziehen. Wer sich nicht jeder Zeile gänzlich hingibt und sie alle vollends auskostet, droht den Eindruck zu bekommen, das Buch wäre langwierig. Dabei ist es eigentlich etwas ganz anderes: Es ist malerisch, verzaubernd, tiefgründig, komplex, fantastisch, verworren, überfordernd, außergewöhnlich. Kurzum: „Das sternenlose Meer“ ist wunderschön. Eine Hymne auf die Literatur und ihre Kraft, süßer als der beste Honig, von dem ihr jemals gekostet habt (und alle, die das Buch gelesen haben, setzen nun bitte die drei Emoticons hier drunter, die für das stehen, was die Geschichte ausmacht).
Sehr spezieller Schreib- und Erzählstil
Zachary ist der Sohn einer Wahrsagerin und studiert an der Uni Neue Medien mit dem Schwerpunkt Videospieldesign. Anstatt an seiner Masterarbeit zu schreiben, widmet er seine Zeit dem geheimnisvollen Buch "Süßes Leid", das er in der Bibliothek findet und in dem unter anderem ein Teil seiner Vergangenheit aufgeschrieben wurde. Er beginnt mit der Recherche und reist nach Manhattan zum Maskenball der Literatur. Dort ist er der richtigen Fährte auf der Spur, doch es kommen mehr neue Fragen als Antworten auf und es wird schnell offensichtlich, dass er sich mit der Recherche in Gefahr begibt, da es eine Vereinigung namens Club der Sammler gibt, die ihn davon abhalten möchte eine Tür zu finden, die ihn zum sternenlosen Meer führt. Der Klappentext verrät nicht viel über die Geschichte, macht aber Lust darauf, die Geschichte kennenzulernen. Die Kapitel wechseln zwischen der Gegenwart und Rückblenden in die Vergangenheit. Gerade die Rückblenden sind eher altertümlich geschrieben wie aus einer alten Schrift. Anfangs hatte ich mit dem Schreibstil der Autorin sowie dem Erzählstil zu kämpfen, da sich mir nur langsam der Aufbau der Geschichte erschloss und ich mich immer wieder gefragt habe, wo das alles hinführt und was der rote Faden der Geschichte ist, doch gerade der spannende Gegenwartsstrang hat dazu geführt, dass ich dran geblieben bin, um zu erfahren, worum es geht und wie es für Zachary weiter geht. Insgesamt muss ich aber leider sagen, dass mir das Buch zu langatmig und wirsch ist und ich nach dem Ende etwas unzufrieden zurück blieb. Obwohl die Geschichte teilweise in unserer Welt spielt, ist sie doch sehr fantastisch und verworren und für meinen Geschmack wird der fantastische Part zu wenig erklärt und zu viel der Fantasie überlassen. Andererseits war es auch mal etwas ganz Anderes, als ich sonst lese. Ich glaube man muss sich selbst ein Bild davon machen, ob die Geschichte für einen selbst passend ist, sie ist auf jeden Fall nicht Mainstream.
Jeder der gute Geschichten liebt, wünscht sich selbst als Hauptcharakter in eine hineinzugeraten. Umso schöner, wenn dieses Abenteuer mit einem Buch beginnen sollte. So findet Zachary in seiner Unibibliothek eines, in denen sonderbare, märchenangehauchte Geschichten geschrieben stehen und plötzlich selbst in diesem Buch auftaucht. So beginnt seine Reise, die ihn ans Sternenlose Meer führen wird. Dem Leser ist lange unklar, auf was er sich eingelassen hat, ebenso wie Zach. Wir lesen unterschiedliche Kurzgeschichten und die Geschichte über Zach. Erst nach fast der Hälfte des Buches wird klarer, dass die Geschichten miteinander verwoben sind, auch mit der von Zach. Dadurch irrt man als Leser eine Zeit lang ohne roten Faden durch das Buch und hofft auf die magische Aufklärung. Oder die harte Realität, vielleicht hat sich Zach auch nur alles eingebildet? Wie auch bei "Der Nachtzirkus" versteht sich die Autorin darauf, fabelhafte Bilder im Kopf des Lesers entstehen zu lassen durch ihren poetischen und bildhaften Schreibstil. Sie konzentriert sich auf wenige Charaktere - wenn man die einzelnen Kurzgeschichten außer Acht lässt - und gibt ihnen dadurch viel Raum zur Entfaltung. Unbefriedigend war lediglich das Ende, das viel ungesagt bleiben lässt und durch die magische Welt, die einen viel zur Interpretation da lässt.

Dieses Buch ist ein Meisterwerk
Ich mochte den Nachtzirkus schon sehr gern aber dieses Buch ist in seiner ganzen Form wirklich einzigartig. Wirklich jede Nebenhandlung ist wichtig für den Verlauf der Geschichte. Viele Geschichten sind in sich verschachtelt und finden dann wieder auf dem Hauptstrang der Geschichte zusammen. Zusätzlich wird mit Metaphern gearbeitet. Die Sprache malt regelrecht Bilder während man liest und die ganze Geschichte ist einfach nur magisch und wunderschön.
Ein Buch, das mein Herz gewonnen und verloren hat!
Der Anfang hat mich sofort gepackt – die Welt, der Schreibstil, die Atmosphäre: einfach magisch. Ich hatte das Gefühl, mittendrin zu sein, als würde ich alles selbst erleben. Auch die Charaktere waren sympathisch und ihre Entscheidungen durchweg nachvollziehbar. Es fühlte sich richtig an – lebendig, fesselnd, intensiv. Doch leider hat mich das letzte Drittel verloren. Es wurde für meinen Geschmack zu abstrus, und stellenweise konnte ich der Handlung kaum noch folgen. Das Ende empfand ich als unbefriedigend – zumindest für mich. Schade, denn es hätte so wunderbar werden können.
Reinster Vibe - Morgenstern kann das einfach!
im Vergleich zum Nachtzirkus fand ich das sternenlose Meer deutlich besser. Wir haben das ganze Buch über verwunschene, wundersame Vibes - das ist auch der Hauptaugenmerk des Buches. Wundervolle Charaktere, die gleichzeitig flach aber auch enorm deep angelegt sind. Flach im Sinne von, dass sie als Charakter wenig Persönlichkeit bekommen, deep in dem Sinne, dass sie trotzdem SO viel mitbringen, Gefühle aussagen und zum verlieben sind. Das ganze Konstrukt um die Türen dort, wo keine Türen sein sollten und die Öffnung derer war mystisch zu lesen. Zwischenzeitlich weiß man nicht so wirklich was passiert, aber auch das ist die Art der Autorin, ihre Geschichten zu erzählen. Für mich ein absolutes Highlight und ganz viel whimsical-Liebe!
Eine unterirdische Bibliothek, magische Geschichten und ganz viele Metaphern, Verwirrung, ungelöste Rätsel und Querverweise zu anderen großen Autoren und Büchern!
Das sternenlose Meer ist eines dieser Bücher, das man nicht einfach nur liest, sondern erlebt. Es ist wie ein Traum aus Papier – voller Magie, Geheimnisse und einer unendlichen Liebe zu Geschichten. Erin Morgenstern schreibt so detailverliebt und poetisch, dass man manchmal einfach innehalten möchte, nur um einen Satz zweimal zu lesen, weil er so schön ist. Was mir richtig gut gefallen hat: die vielen Metaphern, die verwobenen Erzählstränge, und diese tiefe Zuneigung zur Literatur, zum Erzählen, zu Büchern selbst. Es fühlt sich an wie ein Liebesbrief an alle, die gerne lesen – und sich manchmal auch in Geschichten verlieren. Was mich ein bisschen gestört hat (und gleichzeitig fasziniert): Ich hab nicht alles verstanden. Manche Dinge bleiben bewusst vage oder rätselhaft – das gehört wahrscheinlich dazu, hat mich aber gelegentlich aus dem Lesefluss geworfen. Trotzdem: Ein ganz besonderes Buch. Nicht für jede Stimmung, aber wenn man sich darauf einlässt, bleibt es im Kopf – wie ein gut gehütetes Geheimnis.

𝐅𝐀𝐍𝐓𝐀𝐒𝐘 𝐇𝐈𝐆𝐇𝐋𝐈𝐆𝐇𝐓 🐝
— Was soll ich sagen, ich liebe liebe liebe dieses Buch! Ich liebte es vom ersten Wort an bis zum letzten und ihr könnt nicht vorstellen wie wundervoll es war dieses Buch zu lesen. ⠀ — Der Schreibstil der Autorin ist atemberaubend. Ich habe mir so viele Sätze markiert die mich absolut mitgenommen haben. Die Autorin hat ihre Wörter so gewählt, dass sie die maximale Wirkung auf den Leser haben. Ich habe selten so viel Sorgfalt und Liebe zum Detail gesehen. Dies trägt dazu bei, dass man sich alles bildlich haargenau vorstellen könnte. Dieses Buch zu lesen ist wie in einem schönen Traum zu sein.Sie achreibt so wie manche Menschen träumen.🗝 ⠀ — Dieses Buch ist für alle die Geschichten mögen, welche sich gemächlich entwickeln. Es ist eine Geschichte über Geschichten für Leute dich Bücher lieben. Das Worldbuilding ist komplex, die Charaktere vielschichtig und sympathisch. Es ist kein Buch für zwischendurch, man sollte es aufmerksam lesen. Abgesehen davon, dass man jeden Satz genießen wird aufgrund des tollen Schreibstils. Es ist mir unmöglich auf all die wunderschönen Details einzugehen: Es gibt Bücher und Kerzen die auf Bäumen wachsen, Träume innerhalb von Träumen, Alpträumen in kleinen Zetteln versteckt, Türen die in andere Dimensionen führen und noch so vieles mehr. Dieses Buch ist wirklich eins der besten Fantasy Bücher die ich je gelesen habe. Bewertung : 5+ / 5 ✨️

Schöne Geschichte über eine Welt der Geschichten behütet.
Das sternenlose Meer ist etwas Besonderes, eine Geschichte über einen Ort mit Geschichten, dessen eigene Geschichte wir erleben; zumindest einen kleinen Teil davon. Zu Beginn erfährt man viele kleine einzelne Teile, die sich irgendwann zu einem Großen-Ganzen zusammen setzten. Das macht den Einstieg jedoch etwas schwierig und ist daher nichts zum mal-eben-nebenher-lesen. Ich mag die Charaktere ihre Entwicklung und das Zusammenspiel der vielen kleinen Handlungen, doch zum Teil wäre eine Inhaltsangabe der einzelnen Kapitel von Vorteil gewesen, um nochmal etwas nachzulesen. Mir hat das sternenlose Meer sehr gut gefallen, aber der Erzählstil ist eigen und man muss sich darauf einlassen um diese Geschichte genießen zu können. Für die die es auch mal etwas ausgefallener und komplizierter mögen zu empfehlen, aber absolut nichts für Zwischendurch.
Sogar die Verwirrung ist verwirrt. Und gelangweilt.
So viele schöne, fantastische und zauberhafte Elemente, aber ich konnte sie gar nicht richtig genießen weil mich der nicht vorhandene Plot so genervt hat. Es wird fast nichts erklärt, man wird einfach vor Tatsachen gestellt. Zwischendurch werden immer wieder Geschichtsfetzen eingestreut, die einen rausreißen und verwirren und die Spannung fehlte für mich komplett. Ich fand es leider total langweilig dadurch, dass es so poetisch und schwammig geschrieben war. Ich hatte die Hoffnung, dass am Ende endlich alles einen Sinn ergibt, aber auch da wird nichts klargestellt. Wer das poetische mag und gerne frei interpretiert go for it! Aber für mich war es leider nichts.
Es war ein sehr außergewöhnliches, skurriles, komplexes, rätselhaftes, märchenhaftes, viellschichtiges, emotionales und wunderschönes Leseerlebnis. 🍯🐝🗝⭐️🦉Die Geschichte von Zachary und Dorian entführt dich in eine ganz bezaubernde Welt in der es um Bücher geht mit märchenhaften Erzählungen und Türen, die dich in diese Welten führen. Anfangs ist das Buch sehr verwirrend, weil es viele Storywechsel gibt, doch nach und nach fügt sich alles zusammen und zum Schluss gibt es etwas großes Ganzes und eine ganz besondere Geschichte, die man so sicher noch nie gelesen hat. Der Schreibstil ist sicher gewöhnungsbedürftig, aber es lohnt sich dran zu bleiben. Ich liebe die Erzählweise und Geschichten der Autorin und bin gespannt, wann es neue Geschichten von dieser zu entdecken gibt 😊 Der Nachtzirkus von ihr war für mich ein absolutes Highlight!
„Was war das????“ So oder ähnlich war mein erster Gedanke, als ich das Buch beendet habe. Und gleich der zweite, der folgte, lautete: „Puh, endlich geschafft“. „Das sternenlose Meer“ ist komplett anders als alles, was ich jemals gelesen habe. Es ist Fantasy pur - ein Märchen, in einem Märchen, in einem Märchen, in einem… Ich hatte manchmal das Gefühl die Orientierung zu verlieren. Rein objektiv betrachtet, hat Erin Morgenstern ein Meisterwerk geschaffen, eine Traumwelt und eine Liebeserklärung an Geschichten im Allgemeinen und Bücher im Speziellen. Sie schreibt sehr detailliert, bildhaft und poetisch, ein nicht immer einfacher Schreibstil, der aber wunderbar zur Geschichte passt. Und trotzdem konnte mich das Buch leider nicht so richtig abholen. Ich wusste nie so wirklich ob es mir gefällt oder nicht. Einerseits gab es jede Menge zauberhafte Abschnitte und Passagen, andererseits fühlte sich vieles völlig abstrakt und verworren an, mal war es anstrengend zu lesen, dann wieder wunderschön. Ich habe mir wirklich gewünscht, dass es mir gefällt und ich richtig in die Erzählung eintauchen kann. Und richtigen Fantasy-Fans gelingt das sicher auch. Aber mir es fiel schwer, ich konnte mich nicht fallen lassen, sondern musste hochkonzentriert bleiben. Es war einfach viel zu viel! Am Anfang nehmen viele kleine, voneinander unabhängige Geschichten Raum ein, die nach und nach immer mehr in den Erzählstrang um die Hauptfigur Zachary eingewoben werden. Ich hoffte, je länger ich lese, desto mehr Knoten entwirren sich, desto mehr klärt sich auf. Jedoch hatte ich das Gefühl, gegen Ende hin wird es nur noch konfuser und rätselhafter. Das Buch gleicht einem Kaninchenbau - einer Höhle mit Unmengen Gängen und Winkeln. Es ist ein großes kreatives Labyrinth, in dem ich aufpassen musste, mich nicht zu verlaufen…

Eine wundersame und märchenhafte Reise
Ich habe schon den Nachtzirkus geliebt und wurde hier auch nicht enttäuscht. Man fühlt sich von Anfang an wie in einem wundersamen Märchen gefangen, dass einen wohlig umfängt und erst einmal nicht mehr los lässt. Auch wenn es zwischen durch mal ein paar Längen hat, ist die ganze Geschichte ( oder die ganzen verschiedenen Geschichten besser gesagt) sehr mitreißend und herzerwärmend. Klare Empfehlung von mir!
Das sternenlose Meer war für mich ein echtes Highlight. Der Schreibstil ist wunderschön und atmosphärisch, die Charaktere haben mich sofort abgeholt und die gesamte Geschichte ist von einer faszinierenden Mystik durchzogen. Ich bin mir sicher, dass ich nicht alle Metaphern, Zusammenhänge und Andeutungen vollständig erfasst habe, aber selbst das, was ich verstanden habe, hat gereicht, um dieses Buch zu lieben. Emotional war es aufwühlend und besonders im letzten Sechstel sehr spannend. Die verschachtelte Struktur mit den verschiedenen Geschichten mochte ich grundsätzlich sehr, auch wenn ich beim Wechsel zwischen den Ebenen manchmal kurz Orientierung brauchte. “Ihm fällt ein, wie er sich mit fünf selbst als Max aus Wo die wilden Kerle wohnen verkleidet hat, allerdings war sein Kostüm nicht annähernd so elegant.”
Eigentlich mag ich keine Bücher über Bücher. Meistens habe ich dabei bloss das Gefühl, der/die Autor/in wolle bloss damit angeben, was er/sie schon alles gelesen hat. Das muss für mich nicht sein. Aber dieses Buch fällt zum Glück nicht in diese Kategorie. Ganz und gar nicht! Ist es doch eine Geschichte nicht über die Bücher selbst, sondern über die Liebe zu ihnen. Über die Liebe zum Erzählen. Die Liebe zum Geheimen, Mysteriösen. Und diese Liebe transportiert Morgenstern wie keine Andere. In jeder Seite fühlt man sie, schmeckt man sie, hört man sie. Das Buch arbeitet auf so vielen unterschiedlichen Ebenen, dass es sich definitiv lohnen wird, es ein zweites Mal zu lesen, was ich auch eindeutig vorhabe. Die Autorin arbeitet mit diversen Symbolen, sehr vielen Hinweisen und Andeutungen, sodass es definitiv sehr viel Neues zu entdecken gibt, wenn man die Geschichte erneut liest. "Das Sternenlose Meer" hat sich einen besonderen Platz in meinem Herzen ergattert und wird wohl für lange, lange Zeit dort bleiben. Vielleicht für immer.
Verworren - Poetisch - Character-driven - Faszinierend
Ein Buch auf das man sich echt etwas einlassen muss. Die "Hauptstory" wird erstmal von vielen Kurzgeschichten unterbrochen, und je weiter man kommt desto mehr fügt sich alles zusammen. Fragen bleiben trotzdem offen. Ich denke, vieles in diesem Buch habe ich komplett verpasst, denn obwohl ich einige Referenzen und Metaphern verstanden habe, könnte man eigentlich alle Kurzgeschichten eigens Analysieren und deuten und würde bestimmt noch viel mehr herausfinden. Aber auch ohne analysieren war es so geschrieben, dass es so viele Bilder in meinem Kopf hervorgerufen hat wie es selten ein Buch geschafft hat, absolut faszinierend. Alles in allem ein wirklich außergewöhnliches Buch!
Ein Buch an dem sich die Geister scheiden: für mich eine große Leseenttäuschung! Überfrachtet mit Geschichten, Rätseln und Metaphern entwirft die Autorin eine Welt, die schwer zugänglich ist und mit fortschreitender Seitenzahl immer weiter ins Abstruse driftet. Ich hatte den Eindruck, dass Erin Morgenstern den Leser in ein ausschweifendes Spiel verwickeln möchte und nur in zweiter Linie eine stringente Fantasygeschichte erzählen will. Leider bleibt das Buch auch sprachlich hinter meinen Erwartungen zurück. Es ist nicht so durchgängig poetisch wie der Nachtzirkus, detailreich zwar, aber teilweise überladen und beinahe schmalzig. Zu nennen sind auch zusätzliche sprachliche Stolpersteine auf dem Weg in die Geschichte: wilde Kommasetzung, andauernde Klammertechnik und fehlende Wörter in Sätzen. Das mag vielleicht an einem schlampigen Lektorat gelegen haben, ändert aber nix am Leseerlebnis.
Unique and mesmerising
Never read a book this confusing, ambitious, thought-through and entirely different than your normal fantasy book. Sometimes the pacing could have been a little faster and I wish I could've seen more of certain characters. But this doesn't take away from how much I enjoyed diving into the stories of the starless sea.
Das ist ganz große, lyrische Kunst. Und nach Hause kommen.
Ich bin noch ganz sprachlos. Das sternenlose Meer ist das beste Buch, das ich seit langem gelesen habe - vielleicht jemals. Zacharys Geschichte ist magisch und märchenhaft. Jede*r, der oder die als Erwachsene Person immer noch träumt, immer noch manchmal hofft, dass sie doch die Auserwählte oder der Auserwählte ist, fühlt sich hier willkommen. Ich habe um den Hafen und das Herz geweint und mit zwei Personifizierungen gefühlt. Ich will eine magische Küche, denen ich auf Zetteln meine Wünsche schreiben kann. Und Katzen und Eulen, die mir den Weg weisen. Hier gibt es Rätsel und Kurzgeschichten, die einem das Herz schmelzen. Aber immerhin können wir es dann Schicksal schenken. Lest dieses Buch, lest es gut, versinkt in dem Schreibstil. Am Ende wird man alles verstehen. Und jetzt weiß ich gar nicht, ob ich wirklich einen weiteren Band haben will oder ob die Geschichte auch hier zuende sein kann. Und Queerness und Diversität gibt's übrigens auch.
Boah dieses Buch hat es in sich. Ich muss sagen, dass ich obwohl ich es beendet habe immer noch nicht weiß worum es wirklich geht. Es regt die Fantasie an und endet bewusst offen. Somit nimmt jeder die Informationen anders auf und formt ein individuelles Ende. _Der Student Zachary ist vernarrt in Büchern und Literatur. In jeder freien Minute liest er Bücher und lernt neue Werke kennen. Doch als er in der Unibibliothek ein Buch findet, das einen Teil seiner Kindheit widerspiegelt, ist er geschockt und verwirrt. Laut dem Verzeichnis sollte es eigentlich garnicht existieren. Von da an beginnt Zachary zu forschen und den Hintergrund des Buches zu verstehen. Es führt ihn in eine neue Welt, am Rande des sternenlosen Meeres..._ Ich liebe Bücher, die einen zum Nachdenken verleiten und das hier tut es allemal! Dieses Buch ist ein literarisches Meisterwerk. Es ist eingeteilt in verschiedene Bücher und lässt und an ihren persönlichen Geschichten teilhaben. Es handelt sich nicht um Fabeln oder Märchen. Die einzelnen Geschichten sind Teil von etwas Großem. Mit der Zeit wachsen die verworrenen Geschichten immer mehr zusammen und ergeben eine große, allgemeine Geschichte. Ich finde das unfassbar spannend und faszinierend zu sehen, wie sich die einzelnen oft unverständlichen Geschichten am Ende zu etwas so Großem entwickelt. Dieses Verständnis was mit der Zeit entsteht. So toll, dass am Ende alles beginnt wenigstens ein bisschen Sinn zu ergeben. Sprachlich gesehen ist das Buch super. Es wird mit einer gewissen Distanz erzählt, was es hingegen erschwert, die Charaktere zu verstehen und sich in sie hineinzuversetzen. Aber das ist mit Absicht so gewählt. Die Autorin versucht mit dem neutralen Erzähler die Geschichten trocken und eben sachlich, neutral zu vermitteln. So wirkt auch Zacharys Leben wie eine niedergeschriebene Geschichte, wie eine von vielen. Generell ist es absicht, dass das Buch im Allgemeinen den Leser im Unklaren lässt. Mit der Zeit kommen weitere Komponente hinzu, die Geschichten miteinander verknüpfen und sich mit ihnen ergänzen. Beim Lesen wird man also Schritt für Schritt in die richtige Richtung geführt. Ich liebe es, dass diese Geschichte so viel mehr ist als man anfangs denkt. Meist verfolgen wir Zachary Ezra Rawlins und seine Geschichte, doch mit der Zeit bekommt man auch aus anderen Personen zu Gesicht. Doch Zachary ist nur Teil etwas ganz Großen, einer riesigen Geschichte. Sie beginnt mit einer abstrakten Liebesgeschichte. Die ganze Storyline ist auf ein bestimmtes Ereignis aufbauend, was einem erst beim Lesen klar wird. Das liebe ich. Darüberhinaus, finde ich Zachary als Charakter total sympathisch. Er hat für mich einen totalen Academia Vibe was seinen Style und seine Leidenschaft zu Büchern angeht. Er ist die Verkörperung von dark academia. Dieses Buch aber im allgemeinen gibt total dark academia vibes, also perfekt für den Herbst. Ebenfalls sympathisch finde ich Mirabel und Dorian, die im Verlauf der Zacharys Geschichts irgendwann dazu stoßen. An sich kommen nicht viele Charaktere vor, doch alle sind so mysteriös, dass es nicht weiter stört. Viele Charaktere sprechen in Rätseln und sind sehr geheimnisvoll. Das reizt aber auch den Leser find ich. Man möchte verstehen was sie meinen und sucht Verständnis beim Weiterlesen. So komplette mysteriöse Persönlichkeiten sind auch sonst immer total spannend. Ich kann mir vorstellen, dass das Buch nicht jedermann gefällt. Es ist sehr langsam und es passiert so gut wie nichts spannendes. Der Inhalt ist auch recht zäh. Ich habe schließlich nicht ohne Grund über einen Monat dafür gebraucht... Habe halt oft die Lust beim Lesen verloren, eben dadurch dass so wenig passiert. Es kommt hier eben auf den Inhalt an. Ich hab das Buch durch und trotzdem so viele Fragen im Kopf die nicht geklärt wurden. Aber trotzdem, so eine Art von Buch hab ich noch nie zuvor gelesen. Ich finde es ist ein literarisches Meisterwerk und regt total zum Nachdenken an. Ich liebe es, dass es so viele verschiedene Geschichten von verschiedenen Leuten enthält und wie diese einzelnen Geschichten mit der Zeit zu einer großen, gemeinsamen werden. Das ist einfach total genial. Auch diese Abstrusität der (Haupt-)Liebesgeschichte ist total toll. Ich würde das Buch aufjedenfall empfehlen für Leute, die geduldig sind und literarische, philosophische Werke lieben. Man muss damit rechnen, dass von der Spannung her nicht viel passiert. Das Buch wirft auch sehr viele Fragen auf, die aber nicht alle beantwortet werden. Damit muss man auch klarkommen. Die Autorin lässt einem persönlich Raum zur Eigeninterpretation. Aber aus diesem Grund, dass das Buch so viele Frageb aufwirft und ich eigentlich einfach nur noch verwirrt und überrascht bin fällt es mir schwer es in Sternen zu bewerten. Deshalb kriegt es von mir aus erstmal 4 Sterne und ein *überraschend gut!*

CN: alcohol, death, fire, suicidal ideation, forced drug use, removal of a tongue, branding, kidnapping, drowning, animal death If this book was a smell, it would be the smell of old books. If this book was a taste, it would be the taste of honey. If this book was a feeling, it would be the feeling of finally finding a place where you belong. I read and loved The Night Circus when I was younger, but this book... this book made me feel things I didn't know I was capable of feeling. It's magical, atmospheric and breathtakingly beautiful. It's a story about pirates, bees, lovers, swords, doors and keys. But most importantly, it's a story about stories. This book is definitely not for everyone. Some will find it too long, some will find it too confusing, some will just find it boring. But for me, The Starless Sea is the perfect book.
Starkes Comeback nachdem mir der Nachtzirkus nicht gefallen hat. Vom Still her ist das sternenlose Meer ähnlich wie der Nachtzirkus. Das Buch ist sehr abstrakt und man kann/muss selber seine Fantasy anstrengen, es wird einem wenig erklärt, aber hier hat es die Autorin geschafft mich zu animieren, dass ich mir Notizen machen wollte und ich bin in der Welt versunken. Die Geschichten innerhalb der Geschichte waren zwar manchmal etwas viel und die letzte Spannung hat mir stellenweise gefehlt, aber sie waren alle sinnvoll und haben die Geschichte komplettiert. Abschließend ist das ein Buch was mir mit ihrer Welt viel Freude bereitet hat und ich würde das Buch gerne nochmal lesen, da ich das Gefühl habe, dass es mir dann noch besser gefällt.
Also bis zur Hälfte dachte ich echt das wird ein 5 Sterne Buch, wirklich wunderschön geschrieben und toller Plot. Aber nach der Zeit war es einfach zu frustrierend und hat sich zu lange gezogen. Aber wer storytelling, viele Charaktere und Zeitsprünge mag, sollte es auf jeden Fall lesen. Ich empfehle es im Winter/Herbst zu lesen!
"For those who feel homesick for a place they've never been to."
"Strange, isn't it? To love a book. When the words on the page become so precious that they feel like part of your history because they are." Ein Liebesbrief an die Kunst des Schreibens und des Lesens selbst. Es hat mich von Anfang an so in den Bann gezogen, ich glaube nicht das ich je so fasziniert von einem Buch gewesen bin oder je wieder sein werde. Absolutes Jahreshightlight!

Es war einfach so wundervoll zu lesen. Das sternenlose Meer baut so seinen ganz eigenen Zauber auf und ich habe mich total darin verloren. Es fällt mir etwas schwer, zu formulieren was mir daran eigentlich so gut gefallen hat. Denn den wirklich großen Knall bleibt uns der Roman eigentlich schuldig. Wer eher actiongeladene Fantasy bevorzugt ist hier auf jedenfall falsch, würde ich sagen. Auch wer schon den Nachtzirkus von Morgenstern nicht mochte, sollte wohl eher die Finger davon lassen. Das Buch ist schon etwas speziell, auch in der Art und Weise, wie die Autorin "Das sternenlose Meer" aufbaut. Der ganze Roman setzt sich zum Teil aus verschiedenen kurzen Geschichten zusammen. Es gibt schon auch eine übergreifende Handlung, aber dazwischen eben diese vielen kleineren Geschichten, die auch nicht zwingend eine Fortsetzung finden. Ich habe den Eindruck das manche genau damit ihr Problem hatten. Mir persönlich erging es damit ganz anders^^ Nach und nach ergibt das Ganze dann auch immer mehr Sinn. Es braucht eben so seine Zeit sich langsam zu entfalten. Ich habe vor allem Zachary schnell in mein Herz geschlossen. Er hält Das sternenlose Meer zusammen, wenn es auch nicht nur seine Geschichte ist, die erzählt wird. Hi und da ist es schon sehr plakativ. Die Autorin spielt eigentlich mit recht leicht durchschaubaren Erzählmotiven und Strickmustern, die alle eigentlich mit dem Leben zu tun haben und den Vorstellungen die Hauptfigur in der eigenen Geschichte zu sein, aber auch mit dem Geschichten Erzählen an sich. Soweit könnt es durchaus nervig sein, aber Morgensterns Erzählstil und ihre Ideen die sie damit verknüpft, machen den Roman für mich für mich zu etwas Besonderem.
2.5✨ - Tjaaaaa...ich weiß gar nicht so genau, was ich sagen soll. Zu Beginn war ich unglaublich begeistert und war fast überzeugt, dass dies ein 5✨-Buch wird, aber dann war es mir einfach zu viel des Guten. Erin Morgenstern widmet sich in diesem Buch der Frage, warum wir überhaupt Bücher lesen und uns in Welten und Geschichten flüchten, die nicht unsere eigenen sind - diese Thematik fand ich überragend, aber dann wurde es mir einfach zu konfus. Ich kann aber durchaus verstehen, warum es für viele ein Highlight ist! Die Kapitel rund um Zachary bilden definitiv den roten Faden, der sich durch die Geschichte zieht, doch die zahlreichen, eingeschobenen Kurzgeschichten haben mir am besten gefallen und der Story das Gefühl eines "Märchenbuchs" gegeben - insbesondere „Das Gasthaus am Rand der Welt“, die Liebesgeschichte zwischen dem Mond und einem Sterblichen, hat mir gut gefallen.























































