Das schwarze Kleid
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Description
Prudence‘ gut bürgerliches Leben ist aus den Fugen geraten: Ihr Ehemann hat sie verlassen, die Kinder sind längst ausgezogen, sie sitzt allein in einem viel zu großen Haus. Bis sie sich eines Tages aufrafft, um zu einer Beerdigung zu gehen – und versehentlich auf der falschen zu landen! Als vermeintliche frühere Freundin der Verstorbenen wird sie herzlich willkommen geheißen und zum Leichenschmaus gebeten. Eine absurde Situation! Doch Pru verbringt endlich mal wieder einen unterhaltsamen Tag. Kurzentschlossen kauft sie sich ein elegantes schwarzes Kleid und besucht von nun an regelmäßig Beerdigungen. Sie lernt attraktive Witwer kennen; auch eine Liebesgeschichte bahnt sich an – vor allem aber nimmt sie sich als Frau neu wahr, wird mutiger und selbstständiger ...
Book Information
Author Description
Deborah Moggach, geboren 1948, studierte an der University of Bristol und arbeitete danach bei Oxford University Press. Sie ist Autorin zahlreicher Romane, u. a. von These Foolish Things, der unter dem Titel The Best Exotic Marigold Hotel für das Kino verfilmt wurde und das Publikum begeisterte. Zudem schreibt sie Drehbücher. Sie ist Mitglied der Royal Society of Literature, der Society of Authors und des P.E.N. 2005 wurde ihr die Ehrendoktorwürde der University of Bristol verliehen.
Posts
Es geht um eine "ältere" Frau, deren Mann sie mit ihrer besten Freundin betrügt und der sie verlässt. Witzig fand ich, dass sie, um ihre Einsamkeit zu bewältigen, sich Zeitungsannoncen ansieht und sich zu Begräbnissen verstorbener Ehefrauen gesellt. Am Ende fühlte sich das Buch für mich nach Krimi an.
Beziehungen sind nicht einfach
Prudenz wird von ihrem Mann verlassen, weil sie einsam ist, kauft sie sich ein schwarzes Kleid und beginnt, an fremden Beerdigungen und Trauerfeiern teil zu nehmen. Ein Buch mit Tiefgang, aber flüssig erzählt, viele zwischenmenschliche Beschreibungen kennt man, aber es gibt immer wieder Wendungen, die der Handlung drive geben. Das Ende war kein Knaller, aber passte gut.
Was ist die Message?- ich weiss es nicht
Dieses Buch vereint eine Fülle an Themen – vielleicht mehr, als ihm guttut. Es erzählt von Scheidung und Depression, von Verlust und Beerdigungen, vom Kennenlernen neuer Männer und der Suche nach einer zweiten Chance auf Liebe. Ein Mord geschieht, ein Haus wird verkauft, es entsteht eine unerwartete Beziehung zu der ehemaligen besten Freundin, die einst mit dem eigenen Ehemann durchbrannte. All das spielt sich vor dem Hintergrund des Corona-Lockdowns ab. Und doch steht die Protagonistin am Ende wieder allein da. Trotz all dieser Ereignisse bleibt unklar, worauf die Geschichte hinauswill. Es fehlt ein roter Faden, eine klare Aussage oder emotionale Linie, die die vielen Elemente miteinander verbindet. So bleibt nach der letzten Seite vor allem eines zurück: Ratlosigkeit. Ich weiß nicht, was dieses Buch mir sagen möchte – und genau das macht es schwer, es wirklich zu mögen.
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Prudence‘ gut bürgerliches Leben ist aus den Fugen geraten: Ihr Ehemann hat sie verlassen, die Kinder sind längst ausgezogen, sie sitzt allein in einem viel zu großen Haus. Bis sie sich eines Tages aufrafft, um zu einer Beerdigung zu gehen – und versehentlich auf der falschen zu landen! Als vermeintliche frühere Freundin der Verstorbenen wird sie herzlich willkommen geheißen und zum Leichenschmaus gebeten. Eine absurde Situation! Doch Pru verbringt endlich mal wieder einen unterhaltsamen Tag. Kurzentschlossen kauft sie sich ein elegantes schwarzes Kleid und besucht von nun an regelmäßig Beerdigungen. Sie lernt attraktive Witwer kennen; auch eine Liebesgeschichte bahnt sich an – vor allem aber nimmt sie sich als Frau neu wahr, wird mutiger und selbstständiger ...
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Author Description
Deborah Moggach, geboren 1948, studierte an der University of Bristol und arbeitete danach bei Oxford University Press. Sie ist Autorin zahlreicher Romane, u. a. von These Foolish Things, der unter dem Titel The Best Exotic Marigold Hotel für das Kino verfilmt wurde und das Publikum begeisterte. Zudem schreibt sie Drehbücher. Sie ist Mitglied der Royal Society of Literature, der Society of Authors und des P.E.N. 2005 wurde ihr die Ehrendoktorwürde der University of Bristol verliehen.
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Es geht um eine "ältere" Frau, deren Mann sie mit ihrer besten Freundin betrügt und der sie verlässt. Witzig fand ich, dass sie, um ihre Einsamkeit zu bewältigen, sich Zeitungsannoncen ansieht und sich zu Begräbnissen verstorbener Ehefrauen gesellt. Am Ende fühlte sich das Buch für mich nach Krimi an.
Beziehungen sind nicht einfach
Prudenz wird von ihrem Mann verlassen, weil sie einsam ist, kauft sie sich ein schwarzes Kleid und beginnt, an fremden Beerdigungen und Trauerfeiern teil zu nehmen. Ein Buch mit Tiefgang, aber flüssig erzählt, viele zwischenmenschliche Beschreibungen kennt man, aber es gibt immer wieder Wendungen, die der Handlung drive geben. Das Ende war kein Knaller, aber passte gut.
Was ist die Message?- ich weiss es nicht
Dieses Buch vereint eine Fülle an Themen – vielleicht mehr, als ihm guttut. Es erzählt von Scheidung und Depression, von Verlust und Beerdigungen, vom Kennenlernen neuer Männer und der Suche nach einer zweiten Chance auf Liebe. Ein Mord geschieht, ein Haus wird verkauft, es entsteht eine unerwartete Beziehung zu der ehemaligen besten Freundin, die einst mit dem eigenen Ehemann durchbrannte. All das spielt sich vor dem Hintergrund des Corona-Lockdowns ab. Und doch steht die Protagonistin am Ende wieder allein da. Trotz all dieser Ereignisse bleibt unklar, worauf die Geschichte hinauswill. Es fehlt ein roter Faden, eine klare Aussage oder emotionale Linie, die die vielen Elemente miteinander verbindet. So bleibt nach der letzten Seite vor allem eines zurück: Ratlosigkeit. Ich weiß nicht, was dieses Buch mir sagen möchte – und genau das macht es schwer, es wirklich zu mögen.








