Es geht um eine "ältere" Frau, deren Mann sie mit ihrer besten Freundin betrügt und der sie verlässt. Witzig fand ich, dass sie, um ihre Einsamkeit zu bewältigen, sich Zeitungsannoncen ansieht und sich zu Begräbnissen verstorbener Ehefrauen gesellt. Am Ende fühlte sich das Buch für mich nach Krimi an.
Was ist die Message?- ich weiss es nicht
Dieses Buch vereint eine Fülle an Themen – vielleicht mehr, als ihm guttut. Es erzählt von Scheidung und Depression, von Verlust und Beerdigungen, vom Kennenlernen neuer Männer und der Suche nach einer zweiten Chance auf Liebe. Ein Mord geschieht, ein Haus wird verkauft, es entsteht eine unerwartete Beziehung zu der ehemaligen besten Freundin, die einst mit dem eigenen Ehemann durchbrannte. All das spielt sich vor dem Hintergrund des Corona-Lockdowns ab. Und doch steht die Protagonistin am Ende wieder allein da. Trotz all dieser Ereignisse bleibt unklar, worauf die Geschichte hinauswill. Es fehlt ein roter Faden, eine klare Aussage oder emotionale Linie, die die vielen Elemente miteinander verbindet. So bleibt nach der letzten Seite vor allem eines zurück: Ratlosigkeit. Ich weiß nicht, was dieses Buch mir sagen möchte – und genau das macht es schwer, es wirklich zu mögen.
Beziehungen sind nicht einfach
Prudenz wird von ihrem Mann verlassen, weil sie einsam ist, kauft sie sich ein schwarzes Kleid und beginnt, an fremden Beerdigungen und Trauerfeiern teil zu nehmen. Ein Buch mit Tiefgang, aber flüssig erzählt, viele zwischenmenschliche Beschreibungen kennt man, aber es gibt immer wieder Wendungen, die der Handlung drive geben. Das Ende war kein Knaller, aber passte gut.
Sehr gut und gute plots :) Musste paar mal lachen und weinen. Gut geschrieben.



