Das Opfer ist der neue Held
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Description
Book Information
Author Description
Matthias Lohre, geboren 1976, arbeitet als Journalist und Autor in Berlin und berichtet über Politik aus der Hauptstadt und den Bundesländern. Neun Jahre Redakteur der taz, zuletzt als politischer Reporter. Heute ist er u.a. für Die Zeit und ZEIT ONLINE tätig. Autor des Bestsellers "Das Erbe der Kriegsenkel".
Posts
Ganz interessante Gedankenanstöße, aber hat sich teilweise wie ein Selbsthilferatgeber angefühlt
Grundsätzlich fand ich das Thema des Buches ganz interessant, da es sich um das Opfersein dreht und wie sich Personen oder Gruppen zu Opfer stilisieren (wie bspw. Trump). Vorallem die Ausführungen zu aktuellen Entwicklungen in Politik und Gesellschaft konnten mich also abholen. Mit vielen anderen Sachen konnte ich dagegen kaum etwas anfangen. Teilweise hat sich das Buch wie ein Selbsthilferatgeber angefühlt zum Thema "wie man kein Opfer ist" und es war echt unangenehm, das zu lesen. Auch einige Argumentationslinien, die eher schon in eine anthropologische Richtung gehen und wir plötzlich bei den Jägern und Sammlern sind, konnte ich nicht nachvollziehen. Es geht um die Entwicklung des Verständnis eines Opfers und wir sind bei den Jägern und Sammlern, dann irgendwelchen Menschenopfern, Jesus, um dann ca. 2000 Jahre Kulturgeschichte zu überspringen und im Heute weiterzumachen. Es war nicht schlüssig und die Schlüsse des Autos wirkten sehr weit hergeholt oder gar abstrus. Desweiteren holt der Autor immer sehr weit aus, sodass es langatmig wurde und ich mich gefragt habe, worauf er denn bitte hinaus will. Auch wenn ich einige Thesen interessant fand, kann ich das Buch nicht so Recht weiterempfehlen.

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Matthias Lohre, geboren 1976, arbeitet als Journalist und Autor in Berlin und berichtet über Politik aus der Hauptstadt und den Bundesländern. Neun Jahre Redakteur der taz, zuletzt als politischer Reporter. Heute ist er u.a. für Die Zeit und ZEIT ONLINE tätig. Autor des Bestsellers "Das Erbe der Kriegsenkel".
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Ganz interessante Gedankenanstöße, aber hat sich teilweise wie ein Selbsthilferatgeber angefühlt
Grundsätzlich fand ich das Thema des Buches ganz interessant, da es sich um das Opfersein dreht und wie sich Personen oder Gruppen zu Opfer stilisieren (wie bspw. Trump). Vorallem die Ausführungen zu aktuellen Entwicklungen in Politik und Gesellschaft konnten mich also abholen. Mit vielen anderen Sachen konnte ich dagegen kaum etwas anfangen. Teilweise hat sich das Buch wie ein Selbsthilferatgeber angefühlt zum Thema "wie man kein Opfer ist" und es war echt unangenehm, das zu lesen. Auch einige Argumentationslinien, die eher schon in eine anthropologische Richtung gehen und wir plötzlich bei den Jägern und Sammlern sind, konnte ich nicht nachvollziehen. Es geht um die Entwicklung des Verständnis eines Opfers und wir sind bei den Jägern und Sammlern, dann irgendwelchen Menschenopfern, Jesus, um dann ca. 2000 Jahre Kulturgeschichte zu überspringen und im Heute weiterzumachen. Es war nicht schlüssig und die Schlüsse des Autos wirkten sehr weit hergeholt oder gar abstrus. Desweiteren holt der Autor immer sehr weit aus, sodass es langatmig wurde und ich mich gefragt habe, worauf er denn bitte hinaus will. Auch wenn ich einige Thesen interessant fand, kann ich das Buch nicht so Recht weiterempfehlen.





