Das Opfer ist der neue Held

Das Opfer ist der neue Held

Hardback
2.51
Donald TrumpTrumpAggressionWeißer Ring

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Description

Donald Trump, die AfD und radikale Verfechter der Identitätspolitik haben etwas Wichtiges gemeinsam: Sie sehen sich als Opfer finsterer Mächte. Die neuen Opfer unterteilen die Welt in Gut und Böse. Dialog ersetzen sie durch Empörung, Fakten durch Bauchgefühle. Sie geben sich als Richter über unsere moralischen Normen, brechen diese aber ständig selbst. Ihren wachsenden Einfluss nutzen sie allein für sich, während wirklich Machtlose leer ausgehen. Nie zuvor beklagten Menschen wegen geringerer Anlässe, ihnen widerfahre gewaltiges Unrecht - und nie zuvor hatten sie damit mehr Erfolg. Dabei liegen die wahren Ursachen, weshalb wir uns ohnmächtig, benachteiligt oder bedroht fühlen, meist nicht im Hier und Jetzt, sondern in unserer Kindheit. Bestsellerautor Matthias Lohre bietet verblüffende Einsichten in ein Phänomen, das unser Leben immer stärker prägt, und zeigt Auswege aus dem Opfer-Denken.

Book Information

Main Genre
Specialized Books
Sub Genre
Society & Social Sciences
Format
Hardback
Pages
288
Price
22.70 €

Author Description

Matthias Lohre, geboren 1976, arbeitet als Journalist und Autor in Berlin und berichtet über Politik aus der Hauptstadt und den Bundesländern. Neun Jahre Redakteur der taz, zuletzt als politischer Reporter. Heute ist er u.a. für Die Zeit und ZEIT ONLINE tätig. Autor des Bestsellers "Das Erbe der Kriegsenkel".

Posts

1
All
2.5

Ganz interessante Gedankenanstöße, aber hat sich teilweise wie ein Selbsthilferatgeber angefühlt

Grundsätzlich fand ich das Thema des Buches ganz interessant, da es sich um das Opfersein dreht und wie sich Personen oder Gruppen zu Opfer stilisieren (wie bspw. Trump). Vorallem die Ausführungen zu aktuellen Entwicklungen in Politik und Gesellschaft konnten mich also abholen. Mit vielen anderen Sachen konnte ich dagegen kaum etwas anfangen. Teilweise hat sich das Buch wie ein Selbsthilferatgeber angefühlt zum Thema "wie man kein Opfer ist" und es war echt unangenehm, das zu lesen. Auch einige Argumentationslinien, die eher schon in eine anthropologische Richtung gehen und wir plötzlich bei den Jägern und Sammlern sind, konnte ich nicht nachvollziehen. Es geht um die Entwicklung des Verständnis eines Opfers und wir sind bei den Jägern und Sammlern, dann irgendwelchen Menschenopfern, Jesus, um dann ca. 2000 Jahre Kulturgeschichte zu überspringen und im Heute weiterzumachen. Es war nicht schlüssig und die Schlüsse des Autos wirkten sehr weit hergeholt oder gar abstrus. Desweiteren holt der Autor immer sehr weit aus, sodass es langatmig wurde und ich mich gefragt habe, worauf er denn bitte hinaus will. Auch wenn ich einige Thesen interessant fand, kann ich das Buch nicht so Recht weiterempfehlen.

Ganz interessante Gedankenanstöße, aber hat sich teilweise wie ein Selbsthilferatgeber angefühlt
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