Das Mädchen, mit dem die Kinder nicht verkehren durften

Das Mädchen, mit dem die Kinder nicht verkehren durften

Softcover
3.913

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Description

Der erste Exilroman einer der größten deutschen Autorinnen

Sommer 1918: Mit den Augen eines jungen Mädchens erleben wir, wie der Krieg zu Ende geht. Die zehnjährige Ich-Erzählerin, die ihren Namen nicht preisgibt, erhält in der Schule einen Tadel nach dem anderen. Besonders die strenge Lehrerin Frau Meiser hat es auf sie abgesehen und verbietet den Umgang mit anderen Kindern. Auch wenn das Mädchen zuhause ebenfalls mit frechen Streichen aus der Reihe tanzt, haben die Eltern Nachsicht mit ihr. Und so hilft sogar der Vater, ein mäßig erfolgreicher Geschäftsmann im Kampf gegen die unliebsame Lehrerin und hilft beim Wurf von selbst gebauten Wasserbomben. Doch die Zehnjährige beweist neben Kinderstreichen auch Mut und Weitsicht, sei es durch ein schriftliches Gesuch an den Kaiser, mit dem Hinweis, dass der Frieden dem Krieg vorzuziehen sei oder dem Diebstahl von Steckrüben, um ihre Familie zu versorgen.

Das Mädchen, mit dem die Kinder nicht verkehren durften ist Irmgard Keuns erster Exilroman um ein junges Mädchen mit eigenem Kopf, verrückten Ideen und einer Menge Problemen.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Classics
Format
Softcover
Pages
192
Price
13.40 €

Author Description

Irmgard Keun, 1905 in Berlin geboren, feierte mit ihren beiden ersten Romanen, Gilgi – eine von uns und Das kunstseidene Mädchen, sensationelle Erfolge. 1936 ging sie ins Exil und kehrte vier Jahre später mit falschen Papieren nach Deutschland zurück, wo sie unerkannt lebte. Im Literaturbetrieb der Nachkriegszeit konnte sie zunächst nicht an die Erfolge ihrer ersten Bücher anknüpfen, bis ihre Romane Ende der Siebzigerjahre von einem breiten Publikum wiederentdeckt wurden. Irmgard Keun starb 1982 und zählt heute zu den wichtigsten deutschsprachigen Autorinnen des 20. Jahrhunderts.

Posts

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Das Mädchen ohne Namen.♥️

Das Mädchen, mit dem die Kinder nicht verkehren durften, wäre meine Freundin gewesen. Toller Schreibstil und verwirrende, kinderliche Gedankengänge aus der Ich-Perspektive. Wie wunderbar frei und wild man sein kann, trotz jeder Konsequenz im Leben.

3.5

Das weibliche Pendant zu „Michel aus Lönneberga“

Dieses Mädchen hatte es zu seiner Zeit wirklich nicht leicht. Neugierig hinterfragt ein Mädchen sämtliche Anforderungen an sich und seine Umwelt, handelt aus ihrer (und aus meiner) Sicht vollkommen logisch und rennt damit Wände ein. Was heute normal sein sollte: nämlich respektvoll, verständnisvoll, aufklärend und gewaltfrei mit Kindern umzugehen war 1918 undenkbar und damit für die 10Jährige Namenlose ein Strudel aus offenen Fragen, kopfgesteuerten Aktionen und Trotzreaktionen die unschöne Konsequenzen nach sich ziehen. Eine Kombination aus Witz und Traurigkeit die ich gerne gelesen habe.

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