Das kunstseidene Mädchen

Das kunstseidene Mädchen

Softcover
3.3210
EmanzipationFrausein20Er JahreKult

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Description

Der herausragende literarische Klassiker, der Irmgard Keun 1932 zum Literaturstar und eine der wichtigsten deutschsprachigen Autorinnen des 20. Jahrhunderts machte: fesselnd, eindringlich, zeitkritisch und humorvoll!

»Irmgard Keun war die erfolgreichste deutsche Autorin der dreißiger Jahre, und die Lektüre lohnt noch heute.« Thomas Karlauf, FAZ

»Ich will ein Glanz werden«

Doris, das kunstseidene Mädchen, ist Sekretärin bei einem zudringlichen Rechtsanwalt. Sie will nicht mehr tagein, tagaus Briefe tippen, sondern ein Star werden, will die große Welt erobern. Die große Welt, das ist für die Achtzehnjährige Berlin. Dort stürzt sie sich in das Leben der Tanzhallen, Bars und Literatencafés, lässt sich in vornehme Lokale einladen, goutiert die »gute Gesellschaft«– und bleibt doch allein. Ihre Affären mit Männern aus »besseren Kreisen« sind kurzlebig, die erträumte Karriere bleibt eine Illusion.

Doch Doris weiß sich zu trösten ...

Irmgard Keun hat Doris' kunstseidene Abenteuer »naiv und brilliant, witzig und verzweifelt, volkstümlich und feurig« beschrieben (Hermann Kesten). Bunte Unterhaltung in Verbindung mit satirischer Zeitkritik – eine seltene Einheit und ein wahrer Klassiker der Literatur.

»Ich bin so begeistert von der Sprache dieser Autorin, dass ich beim Lesen immer schwanke zwischen Faszination und Neid. Sie hat Menschen und Zeiten beschrieben, die zugleich weit weg sind und denen ich mich trotzdem eigentümlich nah fühle. Ja, so gut wie sie würde ich gern schreiben können.« Christian Baron

*** Diesen Klassiker muss man gelesen haben! ***

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Classics
Format
Softcover
Pages
208
Price
13.40 €

Author Description

Irmgard Keun, 1905 in Berlin geboren, feierte mit ihren beiden ersten Romanen, Gilgi – eine von uns und Das kunstseidene Mädchen, sensationelle Erfolge. 1936 ging sie ins Exil und kehrte vier Jahre später mit falschen Papieren nach Deutschland zurück, wo sie unerkannt lebte. Im Literaturbetrieb der Nachkriegszeit konnte sie zunächst nicht an die Erfolge ihrer ersten Bücher anknüpfen, bis ihre Romane Ende der Siebzigerjahre von einem breiten Publikum wiederentdeckt wurden. Irmgard Keun starb 1982 und zählt heute zu den wichtigsten deutschsprachigen Autorinnen des 20. Jahrhunderts.

Characteristics

1 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
68%
90%
N/A
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69%

Protagonist(s)

Likable
Credible
Developing
Multifaceted
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21%
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Pace

Fast0%
Slow100%
Moderate0%
Variable0%

Writing Style

Simple0%
Complex100%
Moderate0%
Außergewöhnlich (100%)

Posts

23
All
4

Ein Buch wie Film

Die 19jährige Doris will ein Glanz werden und zieht nach Berlin. Wir erleben das Berlin der frühen 30er Jahre durch ihre Augen. Irmgard Keun besticht in ihrem Roman vor allem durch ihren Schreibstil - die Mündlichkeit der Sprache (durch Umgangssprache, Ellipsen und vielen Metaphern) ist vielleicht erst gewöhnungsbedürftig, aber lässt die Geschichte umso authentischer wirken. Den Roman habe ich abwechselnd gelesen und als Hörbuch gehört. Mir hat die Hörbuchfassung tatsächlich besser gefallen, eben weil die Protagonistin eben wortwörtlich ihre Gedanken erzählt. Wer auf die Goldenen 20er steht, sollte den Roman unbedingt lesen!

4

Eine ambivalente Protagonistin, die mir sehr ans Herz gewachsen ist!

"Das kunstseidene Mädchen" handelt von der achtzehnjährigen Doris, die aus der "mittleren Stadt" in die Großstadt Berlin flieht, um ein "Glanz" zu werden. Der Schreibstil ist sehr einzigartig. Die Ich-Erzählerin Doris hat eine geringe Bildung und will ihr Tagebuch schreiben "wie Film". In ihrer einfachen und fehlerhaften Sprache beschreibt sie sehr eindrücklich und atmosphärisch, wie sie das schnelle und laute Berlin der 1930er Jahre wahrnimmt. Anfangs nimmt sie Berlin als schillernd und großartig wahr, doch durch ihren sozialen Abstieg wandelt sich auch ihre Beschreibung der Stadt, was ich als sehr passend empfinde. Die Handlung ist relativ repetitiv. Doris will berühmt werden, lernt Männer kennen, kauft/stiehlt Kleidung und lernt neue Männer kennen. Durch diese bekommt sie Bestätigung, von der sie ihr Ego abhängig macht. Doch all diese Figuren, die Doris kennenlernt, sind sehr verschieden und durchaus spannend. Doris selbst ist eine ambivalente Figur. Sie ist selbstbezogen, freiheitsliebend und nutzt Männer opportun für ihre Zwecke (Geld und Mode) aus. Gleichzeitig sehnt sie sich nach Liebe und Zugehörigkeit und nach einem Mann, dem sie sich unterordnen möchte. Doris hat viele schlaue, nachdenklich stimmende, durchaus feministische Ansichten und eine gute Beobachtungsgabe, was häufig im Widerspruch zu konservativen Rollenbildern, die sie verinnerlicht hat, steht. Der Titel "das kunstseidene Mädchen" weist nicht nur auf Doris' geklaute Blusen aus Kunstseide hin, sondern auch darauf, dass sie selbst unecht ist und sich für eine positive Außenwahrnehmung verstellt. Alles in allem ist das kunstseidene Mädchen eine sehr interessante Figur, die einem beim Lesen mit ihrer ehrlichen und frechen Art sehr ans Herz wächst. Dieses Buch musste ich für das Abi lesen und es ist eine meiner liebsten Schullektüren.

4

Erschreckend aktuell. Feministisch und bewegend trotz des holprigen Stils. Pflichtlektüre.

Nachdem mir Irmgard Keuns „Nach Mitternacht“ im letzten Herbst gut gefallen hat, habe ich mir direkt ihren wahrscheinlich bekanntesten Roman „Das kunstseidene Mädchen“ bestellt und diesen im Januar begonnen zu lesen. Nach den ersten 30 Seiten habe ich das Buch weggelegt, es hatte mir überhaupt nicht gefallen. Gott sei Dank konnte ich mich nun doch noch motivieren weiterzulesen. Irmgard Keun gilt heute als eine bedeutende Autorin der Weimarer Republik. Nachdem Sie selbst nach einer Arbeit als Stenotypistin und einer gescheiterten Theaterkarriere erfolgreiche Romane, u.a. „Das kunstseidene Mädchen“, veröffentlichte, war Sie gezwungen als verbotene Autorin während der NS-Zeit im Exil zu leben. Sie konnte danach nie wieder an Ihre ersten Erfolge anknüpfen, ihr späteres Leben war geprägt von unsteten Beziehungen, Armut und Alkoholsucht. Als die entstehende Frauenrechtsbewegung in Deutschland ihre Werke in den 80er-Jahren wiederentdeckte, konnte Frau Keun, die 1982 verstarb, Ihren heutigen Ruf als feministische Ikone leider nicht mehr genießen. Mit Ihrer Biografie im Hinterkopf liest sich „Das kunstseidene Mädchen“ nochmals anders. Doris, die Protagonistin, ist 18 Jahre jung, Stenotypistin, verabscheut es zu arbeiten, wohnt bei ihrer Mutter und ihrem saufenden Stiefvater, an welchen sie einen großen Teil ihres Lohns abtreten muss. Sie geht gerne aus, ist sexuell freizügig und benutzt ihre wechselnden Sexualpartner gerne aus, um sich einladen zu lassen und die Garderobe aufzubessern. Sie träumt davon ein „Glanz“ zu werden, also ein Filmstar à la Marlene Dietrich und co., und geht zum Theater. Sie erzählt uns die Geschichte aus der Ich-Perspektive in Form von Tagebucheinträgen, welche Sie selbst prompt als „Drehbuch ihres Lebens“ versteht. So merken wir schnell durch die verwendete Sprache, dass Doris über keine gute Bildung verfügt, holprig schreibt, naiv aber keinesfalls dumm ist. An dieser Stelle hatte der Roman mich verloren. Der Stil war für meinen Geschmack sehr gewöhnungsbedürftig und die Protagonistin schwer zu ertragen, mit ihrer Faulheit, ihrem Ausnutzen der Männer und ihren naiven und völlig überzogenen Vorstellungen. Doris war für mich der klassische Gold-Digger. Will Geld, Glanz und Gloria und das alles ohne sich dafür anstrengen zu müssen. Dann habe ich nach einem Monat Pause weitergelesen. Als ich mich an den Stil gewöhnt hatte, haben sich mir neue Perspektiven erschlossen. Doris verfügt über eine scharfe Auffassungsgabe. Wir Leser erhalten durch Sie einen Einblick in eine Gesellschaft, die noch stärker als heute durch Unterschiede der Klasse und des Geschlechts geprägt war. Doris hat sich weder ihr Geschlecht ausgesucht, noch ihr Elternhaus oder ihre Bildung. In allen Bereichen ihres Lebens ist sie von Männern abhängig, ihrem Stiefvater, ihrem Chef oder anderen. Ihre „Manipulation“ ist ihr Versuch, selbstbestimmt und eigenständig etwas an ihren Lebensumständen zu ändern. Wer kann schließlich einem jungen Menschen verwehren, Träume zu haben oder mehr vom Leben zu wollen? Ich habe mich durch das Lesen dieses Romans ertappt, als Mann der männliche Erzählperspektiven gewohnt ist, vorschnell zu urteilen und in Schubladen zu stecken. Und auch wenn Doris weiß Gott nicht perfekt handelt, wenn man seine Bigotterie über Bord wirft, vom hohen moralischen Ross steigt und sich auf Doris Sicht auf die Gesellschaft einlässt, wird einem schnell klar, dass Doris vor allem Opfer ihrer Umstände ist. Nicht sie ist das Problem, die Gesellschaft ist es. Ich bin es, meine Perspektive ist es. Die Doppelmoral im Hinblick auf sexuelle Bedürfnisse, die ungleichen Arbeitschancen und Konditionen, vor allem aber das ekelhafte Ausnutzen der Männer von diesem ungleichen Machtgefälle. Wenn man bedenkt dass dieser Roman fast 100 Jahre alt ist, wenn ich an die Maximilian Krahs unserer Gesellschaft denke und an die hohen Wahlergebnisse der AfD, insbesondere bei den Erstwählern. An Tradwifes und Christfluencer, an Gender-Pay-Gap und die wachsende finanzielle Ungleichheit in diesem Land. Wenn ich an all das denke wird mir bewusst, wie aktuell „Das kunstseidene Mädchen“ ist. Ich kann das Buch, trotz der holprigen Sprache, jedem empfehlen einmal zu lesen und würde mir wünschen, dass solche Bücher in den Schulklassen dieser Republik gelesen werden, anstatt die Schüler*innen mit den „Leiden des jungen Werthers“ zu quälen. Lesen bildet. Danke Irmgard Keun. „Wenn eine junge Frau mit Geld einen alten Mann heiratet wegen Geld und nichts sonst und schläft mit ihm stundenlang und guckt fromm, dann ist sie eine deutsche Mutter von Kindern und eine anständige Frau. Wenn eine junge Frau ohne Geld mit einem schläft ohne Geld, weil er glatte Haut hat und ihr gefällt, dann ist sie eine Hure und ein Schwein. Liebe Mutter, du hast ein schönes Gesicht gehabt, du hast Augen, die gucken, wie sie Lust haben, du bist arm gewesen, wie du arm bist, du hast mit Männern geschlafen, weil du sie mochtest, oder weil du Geld brauchtest - das tue ich auch. Wenn man mich schimpft, schimpft man dich… ich hasse alle, ich hasse alle - schlag doch die Welt tot, Mutter, schlag doch die Welt tot.“

3

Schullektüre. Aber eine, die mir gefallen hat. Es war sehr unterhaltsam.

5

Ich habe etwas gebraucht, mich in den sehr eigenwilligen Schreibstil reinzulesen. Es hat sich gelohnt. Ein tolles Buch, eine sehr besondere Ich-Erzählerin mit höchst scharfem Blick auf sich und ihre Mitmenschen. Wirklich ein besonderes Buch!

2

Der Schreibstill war garnicht meins

Der Schreibstill hat mich teilweise echt verrückt gemacht. Ich hab das buch auch nur gelesen weil es ein Schulbuch ist und fürs Abi wichtig ist. Es gab so viele Charaktere das ich mir kaum welche merken konnte und ich hab auch nicht immer alles verstanden. Aber da die grund idee gut war und ich ein paar Stellen ganz oke fand gibt es von mir 2 Sterne

Der Schreibstill war garnicht meins
2

Doris will hoch hinaus. Sie geht aus der Provinz in das Berlin der 20/30er Jahre, um dort ein „Glanz“ zu werden, eine bewunderte, wohlhabende Frau. Männern begegnet sie von oben herab. Sie sind nur Mittel zum Zweck. Doris ist ein kunstseidenes Mädchen, wenn man so will eine Hochstaplerin, eine Opportunistin. Gelingt ihr der sozioökonomische Aufstieg in Glanz und Glamour? Das Thema des Romans ist großartig, eine willensstarke Frau mit Zielen in besonderen politischen und gesellschaftlichen Zeiten, die den Männern forsch entgegentritt. Sprachlich fand ich den Text aber so dermaßen anstrengend: Medial mündlich, teilweise völlig ungrammatisch, assoziativ, sprunghaft. Dieses elliptische Erzählen passt natürlich zu Doris unstetem Leben. Ich war mitunter köstlich unterhalten, aber größtenteils echt genervt. Ich hätte große Lust den Text literaturwissenschaftlich und zeitgeschichtlich unter die Lupe zu nehmen. So privat gelesen, keine unbedingte Empfehlung…

2

50/50

Das Werk hat mich immer weiter enttäuscht. Es wurde immer schlechter als besser. Die Protagonisten erlebt nicht wirklich einen Charakterlichen Wandeln, den ich mir erwünscht hätte. Auch wenn manche Passagen echt sehr schön waren und die Nachricht dahinter auch, war das Schöne nachdem Kapitel schon wieder vorbei. Wichtige charakterliche Entwicklungen waren im nächsten Kapitel wieder vergessen, was wirklich Schade war. Doris (Due Protagonisten) blieb durch und durch sehr unsympathisch und nicht nachvollziehbar geschrieben..

0.5

Sehr schlechtes Buch! Hätte es abgebrochen, wäre es nicht wichtig für die Schule!

5

" - die Musik ist geblümt wie ein Chiffonkleid, das immer schnell zerreißt - überhaupt, Herr Brenner - sehen Sie, man sollte nie Kunstseide tragen mit einem Mann, die zerknautscht dann so schnell, und wie sieht man aus dann nach sieben reellen Küssen und Gegenküssen? Reine Seide - und die Musik -" (Zitat, Seiten 108, 109) Die ZEIT hat diesen Roman von 1932 auf die aktuelle Liste der 100 besten Bücher gesetzt. Diese Taschenausgabe trägt mit zwei Beiträgen von Annette Keck und Anna Barbara Hagin der ungewöhnlichen Vita der Autorin Rechnung, deren Romane von den Nazis beschlagnahmt wurden und deren Werk in den 1970er Jahren eine Renaissance erlebte. Die Ich-Erzählerin Doris kommt zwar aus bescheidenen Verhältnissen, aber sie ist beseelt von dem Gefühl, etwas Besonderes zu sein. Wenn auch ihre Umwelt sie eher wie ein Ersatzprodukt behandelt, eben wie Kunstseide, lässt sie sich nicht so leicht unterkriegen. So kauft sie sich ein "dickes, schwarzes Heft" und schreibt einen Anfang: "Ich heiße somit Doris und bin getauft und christlich und geboren. Wir leben im Jahre 1931. Morgen schreibe ich mehr." Der ungekünstelte Schreibstil mit der eigenwilligen Grammatik ist herrlich erfrischend. Irmgard Keun verwendet Bilder und Symbole, die unmittelbar ein Gefühl oder eine eigene Zeichnung im Kopf entstehen lassen und verbindet sie selbst einen Gegenstand mit einem Gedankengang ist dieser oft überraschend, aber nachvollziehbar. Auch ihre aufgetupften Wortschöpfungen sind eine Bereicherung. FAZIT Zurecht auf einer aktuellen Liste besonderer Bücher. Diese erfrischende Lektüre macht soviel Spaß und doch bleibt man am Ende nachdenklich. Und die scharfsinnigen Beobachtungen des sogenannten "starken Geschlechts" hat Irmgard Keun so treffend in Worte gefasst! Unbedingt lesenswert.

2

Eigentlich trotz der Kürze noch zu lang.

3.5

Eindringliches Buch mit schwieriger Sprache.

Leider fiel es mir schwer, mich auf das Buch komplett einzulassen, weil ich meine Probleme mit der Schreibweise hatte. Wenn ich davon absehe, war es ein interessanter Einblick in die Gesellschaft und Denkweise in den 20er und 30er Jahren des letzten Jahrhunderts.

3

Der Schreibstil ist anstrengend und an manchen Stellen wirklich nervig. Aber er trägt dazu bei den Inhalt gut zu transportieren und mit der Protagonistin mitfühlen zu können. Man verfolgt ihr auf und ab während sie versucht, ihren Platz in einer schweren Zeit und männlichen dominierten Gesellschaft zu finden, die für die Träume und Wünsche einer Frau bezüglich ihrer selbstständigen Lebensgestaltung keine Blaupause hat.

3.5

Überraschend zeitlos trotz sperriger Sprache

4

Auch wenn dieser Roman schon fast 100 Jahre alt ist, empfand ich ihn nicht als überholt. Die schnoddrige Art der Hauptfigur Doris hat mir nach ein wenig Gewöhnung richtig gut gefallen. Oft trifft sie mit ihren Beobachtungen genau den Punkt und durchschaut ihre Mitmenschen schnell. Das ist amüsant zu lesen und bleibt trotzdem nicht oberflächlich. Ganz im Gegenteil, gibt die Geschichte einen guten Einblick in die Lebenslage von jungen Frauen Anfang des 20. Jahrhunderts, die oft nur eine geringe Bildung besitzen und doch von großem Reichtum und Bewunderung träumen. So auch Doris, die "ein Glanz" werden möchte und aus ihrer Heimatstadt nach Berlin flüchtet. Für mich ein Roman über Klassismus, Emanzipation und die goldenen 20er Jahre, der sich lohnt.

3

Musste ich für die Schule lesen

Ich fande den Schreibstil etwas gewöhnungsbedürftig aber die Story war dennoch interessant

4

Interessantes Buch mit außergewöhnlichem Schreibstil. Hatte allerdings auch seine langatmigen Momente trotz der überschaubaren Seiten. Doch gerade die letzten Hundert Seiten haben mir sehr gut gefallen.

3

Toll für die damalige Zeit. Heute immer noch spannend zur Literaturanalsye, aber eher kein spannender Abendread 😅.

3

Ich bin unschlüssig

3

Ein sehr interessantes Buch, das zwar nicht zu meinen favorites zählt aber literaturwissenschaftlich besonders ist!✨️ Wir folgen hier Doris, die aus sehr einfachen Verhältnissen kommt, aber große Träume hat ein 'Glanz' zu werden - erfolgreich zu sein. Wir begleiten Sie auf ihrem Weg voller Hürden und Hindernissen, wie sie Erfolge hat aber auch scheitert, dadurch aber so viel über das Leben erfährt - vor allem, was wahres Glück eigentlich bedeutet. Ich hatte viele Probleme mit Doris als Charakter, da sie ziemlich naiv ist und öfter mal überheblich und arrogant erscheint, was sie sehr unsympathisch erscheinen ließ. Andererseits war ihre Reise zu sich selbst und die Erkenntnisse, die sie gesammelt hat, die Menschen, die sie getroffen hat, besonders und lehrreich, hat Fragen aufgeworfen, was es eigentlich braucht, um glücklich und zufrieden zu sein, ob man dafür immer den ganz großen Erfolg benötigt oder ob nicht auch einfach ein paar Menschen, Begegnungen und Frieden im Herzen das Glück fördern... 💭 Ein Buch, dessen Protagonistin zwar nicht meinen Geschmack getroffen hat, das aber durch die Tiefe der Geschichte und der Erlebnisse überzeugt! 🫶🏻

2

had to read this for school- liked the topic but it was pretty difficult to get through as of how it was written.

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