Das Haus der Treppen
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Description
Fünf Sechzehnjährige finden sich plötzlich an einem Ort wieder, wo es nur Treppen gibt, die ins Nichts zu führen scheinen. Die Jugendlichen begreifen schnell, dass sie in eine Extremsituation geraten sind und das es nur darauf ankommt, zu überleben. Es bricht ein Kampf aller gegen alle aus.
Ein spannender Sciencefictionroman, der zeigt, wie unterschiedlich Menschen in außergewöhnlichen Situationen reagieren.
Book Information
Author Description
William Sleator, 1945-2011, versuchte sich bereits im Alter von sechs Jahren an seiner ersten Geschichte. Von Anfang an faszinierte ihn das Makabre und Groteske. Nach seiner Schulzeit in Amerika ging er für ein Jahr nach England, um dort Musik zu studieren. Nebenher arbeitete er als Pianist für die königliche Ballettschule und begann Jugendromane zu schreiben. Mit ›Das Haus der Treppen‹ gelang William Sleator der Durchbruch als Schriftsteller.
Posts
Ich habe das Buch als Kind/Jugendliche gelesen und fand es damals großartig. Auch jetzt konnte es mich wieder fesseln. Die Darstellung der Figuren und die Sprache sind etwas veraltet, das würde man heute sicher anders machen. Dennoch ist es spannend, vermittelt eine starke Botschaft und regt zum Nachdenken an.
Das Haus der Treppen - Gefangen im endlosen Labyrinth
Fünf Jugendliche werden entführt und in einem surrealen, endlosen Treppenraum eingesperrt. Sie sind völlig einer Maschine ausgeliefert, die sie durch Futterentzug zu bestimmten Verhaltensweisen erzieht. Die psychologische Dynamik, wie Angst und Hunger die Jugendlichen an ihre moralischen Grenzen treiben und die Gruppe tief spalten, ist intensiv und glaubwürdig geschildert. Das sterile, klaustrophobische Setting erzeugt von Beginn an eine dichte, bedrohliche Atmosphäre. Dass die Bewertung dennoch nicht höher ausfällt, liegt an der Umsetzung auf der Zielgeraden. Das Buch ist schlicht zu kurz geraten. Die drastische Entwicklung der Dynamik untereinander erfolgt dadurch viel zu abrupt. Zudem enttäuscht das Ende: Die plötzliche Auflösung der Situation wirkt überstürzt, und das finale Schicksal der Figuren wird quasi im Zeitraffer abgehandelt. Hier wurde viel Potenzial für eine tiefgründigere Charakterstudie verschenkt. Ein starkes, zeitloses Konzept, dem es letztlich an erzählerischem Atem fehlt. Von mir daher 6 von 10 P. (Ein bereits rezensierter Titel aus meinem Bestand)

Ich hab das Buch dereinst in der Schule lesen müssen und hab es gehasst wie die Pest - und nebenbei die schlimmsten Albträume meines Lebens davon bekommen und ich zähle zu Staub zerfallende Leichen unter meinem Bett schon zu den schöneren Träumen. Ich werde nie begreifen, warum man Kinder zwingt, etwas so verstörendes, angsteinflößendes und furchtbares wie dieses Buch zu lesen. Hinterher habe ich mich gefühlt, als könnte jedem von uns das jederzeit passieren, dass man einfach entführt und eingesperrt wird, um Teil eines riesigen Experiments zu werden. Schlimm genug, dass Menschen bösartig genug sind, sich so etwas auszumalen, aber müssen sie es auch noch aufschreiben und damit andere vielleicht auf dumme Gedanken bringen?
Ich habe das Buch als Jugendliche bereits einmal gelesen und musste zuletzt wieder daran denken und hatte es dann beim Sortieren meiner Bücher überraschend wieder in der Hand und es nun erneut gelesen und ich finde es weiterhin wahnsinnig spannend. An einigen Formulierungen merkt man, dass es schon etwas älter ist, dies tut dem Lesefluss jedoch keinen Abbruch.
Description
Fünf Sechzehnjährige finden sich plötzlich an einem Ort wieder, wo es nur Treppen gibt, die ins Nichts zu führen scheinen. Die Jugendlichen begreifen schnell, dass sie in eine Extremsituation geraten sind und das es nur darauf ankommt, zu überleben. Es bricht ein Kampf aller gegen alle aus.
Ein spannender Sciencefictionroman, der zeigt, wie unterschiedlich Menschen in außergewöhnlichen Situationen reagieren.
Book Information
Author Description
William Sleator, 1945-2011, versuchte sich bereits im Alter von sechs Jahren an seiner ersten Geschichte. Von Anfang an faszinierte ihn das Makabre und Groteske. Nach seiner Schulzeit in Amerika ging er für ein Jahr nach England, um dort Musik zu studieren. Nebenher arbeitete er als Pianist für die königliche Ballettschule und begann Jugendromane zu schreiben. Mit ›Das Haus der Treppen‹ gelang William Sleator der Durchbruch als Schriftsteller.
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Ich habe das Buch als Kind/Jugendliche gelesen und fand es damals großartig. Auch jetzt konnte es mich wieder fesseln. Die Darstellung der Figuren und die Sprache sind etwas veraltet, das würde man heute sicher anders machen. Dennoch ist es spannend, vermittelt eine starke Botschaft und regt zum Nachdenken an.
Das Haus der Treppen - Gefangen im endlosen Labyrinth
Fünf Jugendliche werden entführt und in einem surrealen, endlosen Treppenraum eingesperrt. Sie sind völlig einer Maschine ausgeliefert, die sie durch Futterentzug zu bestimmten Verhaltensweisen erzieht. Die psychologische Dynamik, wie Angst und Hunger die Jugendlichen an ihre moralischen Grenzen treiben und die Gruppe tief spalten, ist intensiv und glaubwürdig geschildert. Das sterile, klaustrophobische Setting erzeugt von Beginn an eine dichte, bedrohliche Atmosphäre. Dass die Bewertung dennoch nicht höher ausfällt, liegt an der Umsetzung auf der Zielgeraden. Das Buch ist schlicht zu kurz geraten. Die drastische Entwicklung der Dynamik untereinander erfolgt dadurch viel zu abrupt. Zudem enttäuscht das Ende: Die plötzliche Auflösung der Situation wirkt überstürzt, und das finale Schicksal der Figuren wird quasi im Zeitraffer abgehandelt. Hier wurde viel Potenzial für eine tiefgründigere Charakterstudie verschenkt. Ein starkes, zeitloses Konzept, dem es letztlich an erzählerischem Atem fehlt. Von mir daher 6 von 10 P. (Ein bereits rezensierter Titel aus meinem Bestand)

Ich hab das Buch dereinst in der Schule lesen müssen und hab es gehasst wie die Pest - und nebenbei die schlimmsten Albträume meines Lebens davon bekommen und ich zähle zu Staub zerfallende Leichen unter meinem Bett schon zu den schöneren Träumen. Ich werde nie begreifen, warum man Kinder zwingt, etwas so verstörendes, angsteinflößendes und furchtbares wie dieses Buch zu lesen. Hinterher habe ich mich gefühlt, als könnte jedem von uns das jederzeit passieren, dass man einfach entführt und eingesperrt wird, um Teil eines riesigen Experiments zu werden. Schlimm genug, dass Menschen bösartig genug sind, sich so etwas auszumalen, aber müssen sie es auch noch aufschreiben und damit andere vielleicht auf dumme Gedanken bringen?








