Das Glück am Ende der Straße

Das Glück am Ende der Straße

Paperback
4.225
MitgefühlUngewöhnliche FreundschaftLebensgeschichteStadtleben

By using these links, you support READO. We receive an affiliate commission without any additional costs to you.

Description

Dieses Buch öffnet Augen und Herzen

Die herzerwärmende Geschichte zweier Frauen, die unterschiedlicher nicht leben könnten. Die unkonventionelle Elli hat schon lange keine feste Bleibe mehr und muss täglich aufs Neue um ein würdevolles Leben auf der Straße kämpfen. Lisa ist eine gut situierte, aber dauergestresste Ehefrau, Mutter dreier Kinder und Teilzeitredakteurin bei einem Lifestyle-Magazin. In einem Park lernt Elli zufällig Lisas Kinder kennen und freundet sich mit ihnen an. Sie hat Zeit und immer ein offenes Ohr. Wie eine Art Ersatzoma hilft sie den dreien heimlich immer wieder in schwierigen Situationen. Und die Kinder verraten ihre neue Freundin nicht. Bis Elli eines Tages selbst dringend Hilfe benötigt …

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Paperback
Pages
256
Price
16.40 €

Author Description

Ulrike Herwig wurde 1968 geboren und wuchs in Jena auf. Sie studierte Englisch und Deutsch und lebte fast zehn Jahre lang in London. 2001 zog sie mit ihrer Familie nach Seattle, USA, wo sie auch heute noch wohnt. Seit vielen Jahren schreibt sie unter verschiedenen Pseudonymen für Kinder und Erwachsene.

Posts

7
All
5

Das Glück am Ende der Straße von Ulrike Herwig "Unser Leben ist nichts weiter als die Summe unserer Entscheidungen". Seite 75 So ein wundervoller Roman über die Bedeutung von Glück 🍀

Jeder will glücklich sein, am besten permanent. Aber man kann Glück nicht kaufen und für immer besitzen. Man kann Glück nicht planen oder festhalten, Glück ist auch nicht messbar. Glück ist eine Frage der Empfindsamkeit. Deshalb ist es auch so wichtig, die glücklichen Momente zu genießen. Ulrike Herwig öffnet uns mit ihren liebevoll erschaffenen Charakteren die Augen und ermahnt uns, aber ganz ohne den Zeigefinger zu erheben, Menschen nicht nach ihren äußeren Umständen zu be- und verurteilen. Hinter jeder Existenz steht eine Geschichte, die wir nicht kennen. Elli, die durch verschiedene Schicksalsschläge aus ihrem Leben geworfen wird und seither keinen festen Wohnsitz mehr hat, versucht trotz aller Widrigkeiten ihre Würde, ihren Humor und ihr großes Herz zu bewahren. Wir lernen viel über den Tagesablauf der auf der Straße lebenden Menschen und vor allem über die Ängste der obdachlosen Frauen, die auch auf der Platte gegen Frauenfeindlichkeit und Übergriffe kämpfen müssen. Als Gegenpol haben wir Lisa und ihre perfekte Familie, die sich finanziell unabhängig bewegen kann und in einer scheinbar heilen und sicheren Welt lebt. Aber ist sie glücklich? Mit einer herzerwärmenden und empathischen Geschichte bringt die Autorin die beiden Gegensätze zusammen und bringt das Glück in deren Leben. Ich habe das Buch total gerne gelesen und hätte freudig noch mehr über deren weiteren Verlauf erfahren. "Ellis Lebensziel bestand darin, täglich aufs Neue unsichtbar zu sein". Seite 102 Auf meiner To-Do Liste steht, mit offeneren Augen durchs Leben zu gehen und vielleicht einer "unsichtbaren" Frau ein klein wenig Glück zu schenken.

4

Elli lebt auf der Straße. In ihrem Leben ist einiges schief gelaufen. Trotzdem lebt sie ihr Leben und versucht das Beste aus ihrer Situation zu machen. Die meiste Zeit des Tages verbringt sie in einem Park. Gegenüber des Parks wohnt Lisa mit ihrer Familie. Lisa hat alles, was man sich für ein gutes Leben nur vorstellen kann, aber sie hetzt durch ihre Tage und ist eigentlich nicht wirklich glücklich. Ihre Kinder machen, bis auf die Kleinste, ihre Probleme meistens mit sich selbst aus. Ihre Freundinnen sind eher oberflächlich, lästern über alles und jeden, was sie zunehmend stört. Dazu dann noch ihr Job als Redakteurin bei einem Lifestyle Magazin, der sie so gar nicht erfüllt. Während ihrer Tage im Park lernt Elli Lisas Kinder kennen. Mit der Jüngsten freundet sie sich an, aber auch den beiden Großen kann sie hilfreiche Ratschläge geben. Eigentlich hat mir das Buch sehr gut gefallen. Beide Handlungsstränge waren gut zu lesen, liefen aber eher nur nebeneinander her. Da hätte ich mir etwas mehr Verknüpfungen gewünscht. Die Charaktere waren durchweg sympathisch. Elli, die einiges durchgemacht hat, aber trotzdem den Mut nicht verliert. Im Laufe der Geschichte erfährt man, wie es dazu gekommen ist, dass sie auf der Straße lebt. Es kann so schnell gehen, dass man vieles, oder sogar alles verliert, was man hat. Im krassen Gegensatz dazu dann Lisa mit ihrer Familie, die alles hat, aber auch nicht glücklich ist. Vielleicht sogar unglücklicher als Elli. Lisas Leben kommt dem ein oder anderen Leser sicher selbst bekannt vor. Viele von uns hetzen genauso durchs Leben und verlieren häufiger mal den Blick aufs Wesentliche. Das Kennenlernen zwischen den Kindern und Elli war sehr liebevoll dargestellt. Grade mit der Kleinsten, die dann die klugen Sprüche von Elli übernimmt und zu Hause Verwunderung bei Lisa hervorruft. Bei den beiden größeren gab es mir dann ein paar Zufälle zu viel und das Ende kam mir dann zu plötzlich. Da hätten es gerne ein paar Seiten mehr sein dürfen. Alles in allem ein Buch, was ich trotz kleiner Schwächen gerne gelesen habe, und mich ein bisschen dankbarer sein lässt, für das was ich habe.

3.5

Eine kleine herzerwärmende Geschichte für zwischendurch.

Die obdachlose Elli hangelt sich von Tag zu Tag. Von den meisten Menschen wird sie übersehen und / oder gemieden. Eines Tages lernt sie auf dem Spielplatz die kleine Leonie kennen und kommt mit dem Mädchen ins Gespräch, in deren Familie auch nicht alles rund läuft. Leonies Bruder wird in der Schule gemobbt, ihre Schwester Fiona hat den ersten Liebeskummer und Mutter und Vater haben beruflichen Stress. Zufällig hilft Elli den Kindern immer wieder aus der Patsche, bis sie eines Tages selber Hilfe braucht. Dieses Buch wird mir vermutlich nicht allzu lange in Erinnerung bleiben, aber es war eine schöne und entspannende "Zwischendurchlektüre".

Eine kleine herzerwärmende Geschichte für zwischendurch.
3

>>Die Geschichte einer ungewöhnlichen Freundschaft<< „Das Glück am Ende der Straße“ von Ulrike Herwig beschreibt zum einen die Leben zweier völlig unterschiedlichen Frauen. Lisa, ist berufstätige Mutter dreier Kinder, gut situiert und erst einmal scheint es, als könne es nicht besser sein. Im Kontrast zu Lisa steht Elli, sie lebt auf der Straße und das ist wahrlich kein Zuckerschlecken. Ihren Weg empfand ich persönlich auch als sehr bewegend und nicht zu Letzt sehr dramatisch. Die Wege und Leben der beiden verknüpfen sich ab einem Punk, genau auf diesen hatte ich mich auch schon sehr gefreut, denn dieser stand innerhalb meiner Erwartungen für mich auch sehr im Fokus! Gerade ab diesem Punkt wollte ich viel weiter hinter die Fassade der beiden Frauen, der beiden Leben schauen. Doch leider kam das Ende der Geschichte einfach viel zu schnell und ich hatte das Gefühl ein Drama jagte noch schnell das nächste um zügig zum Schluss kommen zu können und dabei ging für mich einfach auch ganz viel verloren. Insbesondere der Bezug zu beiden Frauen und eben die Verknüpfung der beiden Geschichtsstränge und die Bindung der beiden zueinander. Auch wenn diese Geschichte für mich einfach noch nicht ganz aus erzählt war, so würde ich dennoch wieder etwas von der Autorin lesen, denn das Buch war vom Schreibstil her locker, leicht und hatte absolut Potential nach oben!

3

Elli lebt auf der Straße. Sie hat alles verloren und doch auch viel gefunden. Ihr Leben ist hart, aber sie hat Freunde, tagsüber eine Anlaufstelle und derzeit auch nachts eine Schlafstätte. Lisa dagegen hat alles, was man sich vom Leben nur wünschen kann. Einen Mann, drei Kinder, einen Job in einer Lifestyle Redaktion und ein großzügiges Haus. Doch ihr Leben ist von Hektik und Termindruck geprägt, so dass sie sich doch manchmal fragt, ob das alles so richtig ist. Elli trifft auf Lisas Kinder in dem Park gegenüber dem Haus der Familie. Mit der jüngsten freundet sie sich an und auch den anderen beiden kann sie durch kluge Beobachtung helfen. Doch eines Tages braucht sie dann selbst Hilfe. Die Gegensätze in diesem Buch sind wirklich sehr extrem. Ellis Leben auf der Straße ist sehr davon geprägt, dass ihr in irgendeiner Art und Weise geholfen wird. Ob es nun mit Kleiderspenden oder Mahlzeiten ist, oder mit einer kleinen Freundlichkeit, dass man sie einfach mal dort bleiben lässt, wo sie gerade ist, auch wenn das vielleicht nicht so erwünscht ist. Lisa dagegen hat wirklich alles und ist trotzdem nicht richtig glücklich. Ihre Freundinnen sind unglaublich snobistisch und schauen eigentlich auf jeden nur herab. Und im Job schreibt sie über Dinge, die auch reichlich überflüssig wirken. Zufrieden scheint sie der Job schon lange nicht mehr zu machen. Mir haben beide Handlungstränge gut gefallen, die Geschichte liest sich locker und durch den Perspektivwechsel werden die Unterschiede sehr deutlich. Allerdings hätte ich mir mehr Verknüpfungen zwischen den Handlungssträngen gewünscht, gerade am Ende ging es mir dann etwas zu schnell. Da hätte das Ganze doch noch deutlich ausführlicher werden können. Trotzdem war es ein schönes Buch, gut zu lesen und wirklich unterhaltsam.

5

Große Überraschung für mich! Auf jeden Fall ein Highlight für mich und nichts zu bemängeln! Der Schreibstil war sehr locker und deshalb leicht zu lesen. Ich bin eine eher langsame Leserin und ich habe dieses Buch in 3-4 Tagen geschafft. Sehr empfehlenswert!

4.5

Ich mag solche Geschichten sehr gern, bei denen zwei Personen oder auch mehrere sich unverhofft treffen und deren Leben aus unerwartete Wiese verändern oder zu Einsichten führen. Es war durchaus auch emotional aber nicht zu traurig, etwas was man in jeder Gemütslage lesen kann und glücklich macht

Create Post