Das Gift der Wahrheit
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Description
Book Information
Author Description
Julia Corbin, geboren 1980, studierte Biologie in Heidelberg. Die Arbeit als Biologin inspiriert sie zu ihren Thrillern um das erfolgreiche Ermittlerteam Hall & Hellstern. Ihre Leidenschaft für Nervenkitzel lebt die Autorin nicht nur in ihren Büchern, sondern auch bei Sportarten wie Kite- und Windsurfen oder Extrem-Hindernisläufen aus. Sie wohnt mit ihren Hunden im Landkreis Heilbronn und gibt Kurse in Kreativem Schreiben.
Posts
Spannender Krimi mit Gänsehautmomenten
Klappentext: Kolumbien 1998: In der Nähe der Stadt Pereira wird ein Massengrab gefunden. Die Opfer sind ausschließlich Frauen, alle haben eine Spinne im Mund. Zwanzig Jahre später kommt in Deutschland eine Frau auf die gleiche grausame Weise ums Leben. Zufall oder erschütternde Serienmorde? Ein neuer hoch spannender Fall für Hauptkommissarin Alexis Hall und Kriminalbiologin Karen Hellstern. Mein erstes Buch von Julia Corbin. Ich muss sagen, dass ich mich am Anfang mit den verschiedenen Personen und ihren Hintergrundgeschichten etwas schwergetan habe. Vermutlich wäre es besser gewesen, mit dem ersten *Fall für Hall&Hellstern* zu beginnen. Aber das Buch lachte mich in einer kleinen Buchhandlung im Urlaub an und musste unbedingt mit. :) Das Personenverzeichnis am Anfang des Buches und kleine Erläuterungen der Vergangenheit aus Sicht der Protagonisten erleichtern jedoch das Verständnis. Auf den ersten ca. 100 Seiten habe ich das Buch als etwas träge empfunden, schlagartig nimmt die Erzählung jedoch Fahrt auf und wird spannend und fesselnd. Wegen den immer wieder auftauchenden Spinnen genau die richtige Lektüre im Herbst und zu Halloween. 🎃🕷️ Für mich persönlich müssen die Kommissare in Thrillern/Krimis nicht viel Hintergrundgeschichte haben, sodass ich es in diesem Buch als etwas zu viel Background empfand. Alles in allem aber ein tolles Buch, das ich gerne gelesen habe. 4/5 ⭐️
Mir war der Täter leider etwas zu schnell klar und die Queerfeindlichkeit im Plot (auch wenn sie kritisiert wurde) war mir etwas too much.
CN: Spinnen, Queerfeindlichkeit, Frauenfeindlichkeit, Rassismus Eine Leiche wird an eine Insel im Rhein angeschwemmt. Von Anfang an ahnt Alexis Hall: Das ist kein Einzelfall. Sie behält Recht und der Serienkiller wird immer rabiater. In dem Fall ermittelt auch die Biologin Karen Hellstern, Alexis beste Freundin. Doch der Fall wird zur Zerreißprobe für die Freundschaft der beiden. Das hat mir gut gefallen: - Der Schreibstil war angenehm und flott zu lesen. - Die Geschichte spitzte sich zunehmend zu und wies einige spannende Szenen auf. - Die Freundschaft zwischen Alexis und Karen war gut umgesetzt. Weniger meins war: - Der Plot basiert zum Großteil auf der Queer- und Frauenfeindlichkeit der (potenziellen) Täter. Das wurde natürlich kritisiert, trotzdem war mir das etwas zu viel. - Der Chauvinismus und Rassismus einer Figur wurde entschuldigt, das stieß mir schon in der Figurenbeschreibung sauer auf. - Mir war bei der ersten Erwähnung des Täters klar, dass es die Figur sein muss. Es gab zwar noch Hintergründe, die mir nicht ganz klar waren, trotzdem fand ich das etwas Schade. Fazit: Viele spannende Aspekte, aber vor allem die Entschuldigung des einen chauvinistischen Polizisten fand ich problematisch.
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Julia Corbin, geboren 1980, studierte Biologie in Heidelberg. Die Arbeit als Biologin inspiriert sie zu ihren Thrillern um das erfolgreiche Ermittlerteam Hall & Hellstern. Ihre Leidenschaft für Nervenkitzel lebt die Autorin nicht nur in ihren Büchern, sondern auch bei Sportarten wie Kite- und Windsurfen oder Extrem-Hindernisläufen aus. Sie wohnt mit ihren Hunden im Landkreis Heilbronn und gibt Kurse in Kreativem Schreiben.
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Spannender Krimi mit Gänsehautmomenten
Klappentext: Kolumbien 1998: In der Nähe der Stadt Pereira wird ein Massengrab gefunden. Die Opfer sind ausschließlich Frauen, alle haben eine Spinne im Mund. Zwanzig Jahre später kommt in Deutschland eine Frau auf die gleiche grausame Weise ums Leben. Zufall oder erschütternde Serienmorde? Ein neuer hoch spannender Fall für Hauptkommissarin Alexis Hall und Kriminalbiologin Karen Hellstern. Mein erstes Buch von Julia Corbin. Ich muss sagen, dass ich mich am Anfang mit den verschiedenen Personen und ihren Hintergrundgeschichten etwas schwergetan habe. Vermutlich wäre es besser gewesen, mit dem ersten *Fall für Hall&Hellstern* zu beginnen. Aber das Buch lachte mich in einer kleinen Buchhandlung im Urlaub an und musste unbedingt mit. :) Das Personenverzeichnis am Anfang des Buches und kleine Erläuterungen der Vergangenheit aus Sicht der Protagonisten erleichtern jedoch das Verständnis. Auf den ersten ca. 100 Seiten habe ich das Buch als etwas träge empfunden, schlagartig nimmt die Erzählung jedoch Fahrt auf und wird spannend und fesselnd. Wegen den immer wieder auftauchenden Spinnen genau die richtige Lektüre im Herbst und zu Halloween. 🎃🕷️ Für mich persönlich müssen die Kommissare in Thrillern/Krimis nicht viel Hintergrundgeschichte haben, sodass ich es in diesem Buch als etwas zu viel Background empfand. Alles in allem aber ein tolles Buch, das ich gerne gelesen habe. 4/5 ⭐️
Mir war der Täter leider etwas zu schnell klar und die Queerfeindlichkeit im Plot (auch wenn sie kritisiert wurde) war mir etwas too much.
CN: Spinnen, Queerfeindlichkeit, Frauenfeindlichkeit, Rassismus Eine Leiche wird an eine Insel im Rhein angeschwemmt. Von Anfang an ahnt Alexis Hall: Das ist kein Einzelfall. Sie behält Recht und der Serienkiller wird immer rabiater. In dem Fall ermittelt auch die Biologin Karen Hellstern, Alexis beste Freundin. Doch der Fall wird zur Zerreißprobe für die Freundschaft der beiden. Das hat mir gut gefallen: - Der Schreibstil war angenehm und flott zu lesen. - Die Geschichte spitzte sich zunehmend zu und wies einige spannende Szenen auf. - Die Freundschaft zwischen Alexis und Karen war gut umgesetzt. Weniger meins war: - Der Plot basiert zum Großteil auf der Queer- und Frauenfeindlichkeit der (potenziellen) Täter. Das wurde natürlich kritisiert, trotzdem war mir das etwas zu viel. - Der Chauvinismus und Rassismus einer Figur wurde entschuldigt, das stieß mir schon in der Figurenbeschreibung sauer auf. - Mir war bei der ersten Erwähnung des Täters klar, dass es die Figur sein muss. Es gab zwar noch Hintergründe, die mir nicht ganz klar waren, trotzdem fand ich das etwas Schade. Fazit: Viele spannende Aspekte, aber vor allem die Entschuldigung des einen chauvinistischen Polizisten fand ich problematisch.








