Das gibts in keinem Russenfilm

Das gibts in keinem Russenfilm

Softcover
3.710

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Description

Ein zutiefst komisches und wahnwitzig ernsthaftes Spiel über eine DDR, in der die Mauer bis heute nicht gefallen ist - von Spiegel-Bestsellerautor Thomas Brussig.

1991 erscheint in der DDR der erste Roman von Thomas Brussig. Auf einer Lesung lässt er sich zu einer pathetischen Rede hinreißen: Solange es nicht alle können, wird auch er keine Reise in den Westen unternehmen! Solange nicht jeder eines haben kann, wird auch er kein Telefon haben! Und, weil erst drei Versprechen magisch binden: Solange es verboten ist, will auch er niemals ›Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins‹ lesen! Das macht ihn schlagartig berühmt. In den folgenden Jahren wird er, der eigentlich ein kleiner Feigling ist, für einen Dissidenten gehalten, er soll Olympiabotschafter für Berlin werden, knutscht im Harz unter Eiffeltürmen aus Holz, findet sich in eine Stasi-Affäre verwickelt und beeinflusst mit seinem Schreiben und seiner Guerilla-Statistik die öffentliche Meinung im Osten wie im Westen. Doch die DDR hält sich – bis heute.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
N/A
Format
Softcover
Pages
384
Price
13.40 €

Author Description

Thomas Brussig, 1964 in Berlin geboren, hatte 1995 seinen Durchbruch mit »Helden wie wir«. Es folgten u.a. »Am kürzeren Ende der Sonnenallee« (1999), »Wie es leuchtet« (2004) und »Das gibts in keinem Russenfilm« (2015). Seine Werke wurden in über 30 Sprachen übersetzt. Thomas Brussig ist der einzige lebende deutsche Schriftsteller, der mit einem seiner literarischen Werke wie auch mit einem Kinofilm und einem Bühnenwerk ein Millionenpublikum erreichte.

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*** Das Buch habe ich angefangen, weil ich mal Lust hatte auf was anderes und da gelang mir „Das gibts in keinem Russenfilm“ in die Hände. Anfangs habe ich mich tatsächlich etwas schwer getan in die Handlung rein zu kommen, und war anfangs etwas gelangweilt, was sich aber dann total gewendet hat! - das liegt vielleicht auch daran, dass hier teilweise irgendwie der Fokus fehlte und weniger vertiefende Details angesprochen wurden. Man gewöhnt sich dann aber irgendwann dran und es wurde immer besser!! Mit dem Verweis im Vorwort, dass der Charakter Thomas Brussig heißt und ebenso Schriftsteller ist, aber doch nur alles ausgedacht ist? Oder doch nicht? Bis zum Ende stehen mir diese Fragen offen! Ist dies nun wirklich alles ausgedacht? Oder eben doch die Wahrheit? —> „Ich habe mich bemüht, optimistisch zu enden, aber sorry, liebe Freunde, mehr ist nicht drin“ - also mit solchen Kapiteltiteln kriegt man mich ja schon mal schnell um! Jetzt reißt er auch noch die vierte Wand ein und spricht zum Leser direkt. Also WAS PASSIERT HIER EIGENTLICH Da dies nicht mein erstes Werk von Brussig war, hab ich mich mit seinem Humor schon angefreundet (und ehrlich ich weiß gar nicht was manche wollen, ich finds super lustig - einfach mal gut frühstücken und dann kann man auch Spaß haben). 50 Jahre DDR und keine Wiedervereinigung in Sicht. Wie das wohl so wäre? Ja hier sind 383 Seiten dazu, durch die ich echt schnell durchgekommen bin. Echt oder nicht echt? Tolle Idee und Umsetzung für ein Buch. Danke!

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