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Romane

Das gibts in keinem Russenfilm

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Über das Buch

»Das Leben ist mit Zufällen gespickt, doch wir schreiben Lebensläufe.«

1991. Ein Abend in Ost-Berlin. Die Wiedervereinigung ist ausgefallen. Die Mauer steht und teilt Deutschland. Der Schriftsteller Thomas Brussig lässt sich vom begeisterten Applaus der Zuhörer mitreißen und gibt ein Versprechen: Solange es nicht alle können, wird auch er keine Reise in den Westen unternehmen. Solange nicht jeder eines haben kann, wird auch er kein Telefon haben. Und, weil erst drei Versprechen magisch binden: Solange es verboten ist, will auch er niemals "Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins" lesen. Daran wird er sich halten müssen, denn auch die DDR hält sich.
Thomas Brussig erzählt die schillernde Biographie des berühmten Schriftstellers Thomas Brussig – und schreibt nebenbei unsere Gegenwart um.

Stefan Kaminski wurde für seine herausragende Arbeit mit dem Deutschen Hörbuchpreis und dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet. Selbst in Dresden und Ost-Berlin aufgewachsen, wirft er sich abenteuerlustig in dieses vergnügliche literarische Spiel mit der Geschichte.

Editionen (7)

ISBN9783839813973
VerlagArgon
Erscheinungsdatum19.02.15

Rezensionen & Bewertungen

11 Bewertungen

1 Rezensionen

3,6

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  • mimka
    mimka

    6 Follower

    3,0

    *** Das Buch habe ich angefangen, weil ich mal Lust hatte auf was anderes und da gelang mir „Das gibts in keinem Russenfilm“ in die Hände. Anfangs habe ich mich tatsächlich etwas schwer getan in die Handlung rein zu kommen, und war anfangs etwas gelangweilt, was sich aber dann total gewendet hat! - das liegt vielleicht auch daran, dass hier teilweise irgendwie der Fokus fehlte und weniger vertiefende Details angesprochen wurden. Man gewöhnt sich dann aber irgendwann dran und es wurde immer besser!! Mit dem Verweis im Vorwort, dass der Charakter Thomas Brussig heißt und ebenso Schriftsteller ist, aber doch nur alles ausgedacht ist? Oder doch nicht? Bis zum Ende stehen mir diese Fragen offen! Ist dies nun wirklich alles ausgedacht? Oder eben doch die Wahrheit? —> „Ich habe mich bemüht, optimistisch zu enden, aber sorry, liebe Freunde, mehr ist nicht drin“ - also mit solchen Kapiteltiteln kriegt man mich ja schon mal schnell um! Jetzt reißt er auch noch die vierte Wand ein und spricht zum Leser direkt. Also WAS PASSIERT HIER EIGENTLICH Da dies nicht mein erstes Werk von Brussig war, hab ich mich mit seinem Humor schon angefreundet (und ehrlich ich weiß gar nicht was manche wollen, ich finds super lustig - einfach mal gut frühstücken und dann kann man auch Spaß haben). 50 Jahre DDR und keine Wiedervereinigung in Sicht. Wie das wohl so wäre? Ja hier sind 383 Seiten dazu, durch die ich echt schnell durchgekommen bin. Echt oder nicht echt? Tolle Idee und Umsetzung für ein Buch. Danke!

    27. Mai 2024

Autorin / Autor

Über Thomas Brussig

Thomas Brussig, 1964 in Berlin geboren, hatte 1995 seinen Durchbruch mit dem Roman "Helden wie wir". Es folgten u.a. "Am kürzeren Ende der Sonnenallee" (1999), "Wie es leuchtet" (2004), "Das gibts in keinem Russenfilm" (2015) und das Musical "Hinterm Horizont" (2011). Seine Werke wurden in 30 Sprachen übersetzt.

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