Das Geheimnis der Weihnachtskiste
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Description
Book Information
Author Description
Lisa Ahland ist das Pseudonym einer deutschen Autorin, die bereits mehrere Romane veröffentlicht hat. Zusammen mit ihrem Mann und ihren drei Kindern lebt sie in Lübeck und feiert dort fröhlich, bunt und ausgiebig Weihnachten. Lisa Ahland liebt die kleinen Traditionen der Adventszeit sowie die Geselligkeit und Gemütlichkeit dieser ganz besonderen Jahreszeit. Die Weihnachtskiste ihrer Familie ist vor einigen Jahren verlorengegangen und hat Lisa Ahland zu diesem berührenden Weihnachtsroman inspiriert.
Posts
So wunderschön und berührend!
Rikes ganz besonderes Weihnachtsgeheimnis Rike kehrt kurz vor dem ersten Advent vollkommen überraschend in ihre Heimatstadt Husum zurück. Denn ihre Mutter hat in einem Nebensatz erwähnt, dass sie ja nun die alte Fischerkate räumen muss, wenn diese bald verkauft werden soll und sie in eine kleinere Wohnung umzieht. Für Rike ist es unvorstellbar, dass es ihr uriges und liebgewonnenes Zuhause bald nicht mehr geben soll und hat Angst, dass ihre Mutter keinerlei Erinnerungsstücke an ihre Kindheit und ihren erst kürzlich verstorbenen Vater aufheben würde. So sorgt sie dafür, dass ihre Zwillinge in Hamburg bei ihrem Vater und dessen neuer Frau gut aufgehoben sind und macht sich auf den Weg nach Husum. Allerdings hält die Rückkehr in ihre alte Heimat weit mehr Überraschungen bereit, als sie jemals erwartet hätte, denn neben einem Aushilfsjob im Weihnachtshuus, einem Museum, in dem sich alles nur um Weihnachten und dessen Traditionen im Wandel der Zeit dreht, begegnet sie auch ihrem Jugendschwarm Jasper Jessen wieder. Anlass dafür war der sensationelle Fund der Weihnachtskiste, die Rike mit ihrem großartigen, geschichtsträchtigen und wirklich geheimnisvollen Inhalt vollkommen überrumpelt und in ihren Bann gezogen hat. Lisa Ahland sorgt in ihrem weihnachtlichen Roman für eine realistische, vorweihnachtliche Stimmung. Denn in Rikes Leben ist längst nicht alles romantisch, besinnlich und wie aus dem Bilderbuch. So ist sie mit ihren beiden Kindern oft gestresst, fühlt sich von ihrer Mutter übergangen und ist mit ihrer beruflichen Situation unzufrieden. Da kommt eine Auszeit in Husum gerade richtig, denn hier kann Rike nicht nur Zeit mit ihrer Mutter verbringen, sondern auch ihrer Liebe zu Weihnachten frönen und die Freundschaft mit ihrer besten Freundin wieder aufleben lassen. Obwohl Weihnachten gerade vorüber ist, hatte ich noch große Lust auf diesen Weihnachtsroman. Und trotzdem er eine wunderbare weihnachtliche, besinnliche Stimmung verbreitet, hat es sich nicht seltsam angefühlt, in die Handlung abzutauchen. Denn das Geheimnis der Weihnachtskiste, das Rike (und mich) total fesselt und berührt, die kleine Liebesgeschichte und auch der großartige Erzählstil der Autorin haben mich gebannt immer weiterlesen lassen bis ich viel zu schnell am Ende des Buches angelangt war. Schade, dass das Weihnachtsmuseum in Husum viel zu weit entfernt ist, um mal schnell einen Ausflug dorthin zu unternehmen.

Auf dieses Buch habe ich mich schon lange gefreut - alle meine Dezember-Bücher habe ich auf Empfehlungen aus dem letzten Jahr gekauft. Ich werde also wohl jedes Weihnachten ein Jahr hinterherhinken. 🤣 'Das Geheimnis der Weihnachtskiste' war thematisch vielfältiger, als ich erwartet hatte - und genau das hat mir besonders gut gefallen. Es steckt ganz viel Wohlfühlatmosphäre darin, mit einer wunderbaren Kulisse in Husum. Gleichzeitig greift die Geschichte auch ernstere Themen auf, die mir das ein oder andere Tränchen entlockt haben. Dennoch bleibt alles in einem Rahmen, der mich am Ende eher beseelt als traurig zurückgelassen hat. Rike erfährt völlig überraschend, dass ihre Mutter Vally die alte Fischerkate - ihr Elternhaus - verkaufen möchte. Trotz des Weihnachtstrubels organisiert Rike alles um und reist nach Husum, um ihre Mutter zu unterstützen. Da Mutter und Tochter in ihrer Einstellung zu Weihnachten kaum unterschiedlicher sein können, sind Konflikte vorprogrammiert. Doch es passiert noch soviel mehr: Rike kommt überraschend zu einem Aushilfsjob in einer ganz besonderen Location, trifft einen alten Schwarm wieder und ihre Mitarbeit an einer Beitragsreihe für die Husumer Zeitung lässt ein lange verborgenes Geheimnis erahnen. Die Autorin Lisa Ahland hat hier einen Weihnachtsroman geschaffen, der cozy ist, ohne kitschig zu wirken. Es passiert viel, aber nichts fühlt sich überladen an. Weihnachtsfeeling kommt auf, auch wenn nicht alles heile Welt ist - und genau das macht die Geschichte so besonders. 'Das Geheimnis der Weihnachtskiste' war für mich das perfekte Weihnachtsbuch und ich kann es euch wirklich von Herzen empfehlen. 🎄✨️

Als Henrike kurz vor Weihnachten erfährt, dass ihre Mutter ihr Elternhaus, eine alte Fischerkate in Husum, verkaufen möchte, ist sie entsetzt. Anstatt mit ihren Kindern die Vorweihnachtszeit zu genießen, packt sie einen Koffer und fährt zu ihrer Mutter. Die Kinder freuen sich auf eine längere Zeit bei dem getrennt lebenden Vater. Es ist ein richtig schönes Wohlfühl-Weihnachtsbuch inklusive Plätzchen-und Stollenduft. Ich bin in die Geschichte eingetaucht und wäre am liebsten nicht mehr herausgekommen. Hätte gerne mit Rike im Weihnachtshaus gearbeitet, in der sie die lange unbeachtete Weihnachtskiste aus der Versenkung holt. Intensiv recherchiert sie um ihr Geheimnis zu lüften. Wo kommt die wertvolle silbern Wrihnachtskette her, welche Kinder haben die Sterne bemalt ? "Wer gibt so einen Schatz her?" Und außerdem ist da noch ein liebevoll geschriebener Weihnachtsbrief, so wie es früher Sitte war. Die Kinder schrieben ihren Eltern einen Brief, bedankten sich für alles, was diese für sie taten und wünschen: "Schenk meinen Eltern Segen und stets Wohlergehen." "Ein Weihnachtsbrief war so viel charmanter als ein Wunschzettel, der manchmal ja mehr einer Bestellliste glich." Eine wundervolle Geschichte, bei dem das Ende nicht überrascht, aber auch das mochte ich sehr. Lasst euch bezaubern, entflieht dem Vorweihnachtsstress und geht dem Geheimnis der Weihnachtskiste auf den Grund.
Henrike fährt in der Adventszeit nach Husum zu ihrer Mutter Vally. Ihre Kinder verbringen die Zeit bis zu den Weihnachtsferien bei ihrem Ex-Mann und dessen neuer Freundin. Als Henrike ihren früheren Lehrer trifft und dieser erfährt, dass sie Kunsthistorik studiert hat, bittet er sie, in seinem Weihnachtsmuseum auszuhelfen. Eigentlich ist Henrike hergekommen, um ihrer Mutter beim Ausmisten ihrer alten Fischerkate zu helfen. Als Henrike dann aber eine Schachtel mit lauter altem Weihnachtsschmuck findet, wird Vally noch seltsamer als sie es eh schon ist. Und dann trifft Henrike auch noch ihren alten Schulfreund Jasper… Sehr einfühlsame und auch traurige Geschichte, über Liebe, Verlust, Trauer und den Glauben an sich selbst. Ganz wundervoll!
⭐️⭐️⭐️(⭐️) Eher ernst als cosy
Das Geheimnis der Weihnachtskiste von Lisa Ahland ist ein echter Hingucker - das Cover ist wunderschön weihnachtlich und edel gestaltet. Doch was für eine Geschichte verbirgt sich zwischen den Buchdeckeln? Nun, erstaunlicherweise eine viel ernstere als ich erwartet hatte. Wir sind auf Husum an der winterlich-stürmischen Nordsee und ergründen ein Familiengeheimnis, das dazu führte, dass in Henrikes Familie nie Weihnachten gefeiert wurde. Eine große Rolle spielen dabei eine alte Fischerkate, ein Weihnachtsmuseum, Rikes Schulfreund Jasper und natürlich die ominöse Weihnachtskiste, die weihnachtliche Dekorationsgegenstände aus den letzten 100 Jahren enthält. Schon allein aufgrund des Weihnachtsmuseums (das es auf Husum tatsächlich gibt) kommt viel Adventsstimmung beim Lesen auf. Mir persönlich war die Geschichte über lange Strecken aber etwas zu melancholisch. Ich hätte mir eine unbeschwertere Grundstimmung gewünscht. Wer damit allerdings kein Problem hat, wird mit einer feinfühligen Geschichte rund ums Weihnachtsfest belohnt.

Der Roman Das Geheimnis der Weihnachtskiste hat mich besonders durch die vielen liebevoll eingearbeiteten Weihnachtsmythen und -bräuche überrascht. Die Autorin erklärt sie nicht nur verständlich, sondern so stimmungsvoll, dass man das Gefühl hat, in vergangene Wintertraditionen einzutauchen. Viele dieser Hintergründe kannte ich zuvor gar nicht, weshalb ich beim Lesen auch etwas lernen konnte – das hat dem Buch eine ganz eigene Wärme und Tiefe verliehen. Allerdings hatte ich mir ursprünglich eine eher „cozy“ Weihnachtsgeschichte erhofft – eine mit viel Wohlfühlatmosphäre, Familienmomenten und Adventsstimmung. Stattdessen wird die Hauptfigur Rike im Verlauf der Handlung mit immer mehr unerfreulichen Nachrichten und emotionalen Rückschlägen konfrontiert. Dadurch entstand für mich als Leserin stellenweise ein ziemlich bedrückendes Gefühl, das nicht so ganz zu meinem Wunsch nach leichter Weihnachtslektüre passte. Rikes innere Konflikte, der drohende Verkauf des Elternhauses und die schwierige Beziehung zu ihrer Mutter sorgen zwar für emotionale Tiefe, aber zeitweise auch dafür, dass die Geschichte eher melancholisch als gemütlich wirkt. Erst gegen Ende schafft es die Autorin, diese schwere Stimmung aufzulösen. Die Handlung wird versöhnlicher, manche Konflikte klären sich, und schließlich kommt doch noch die warme, hoffnungsvolle Weihnachtsatmosphäre auf, die ich mir zu Beginn gewünscht hätte. Insgesamt ist Das Geheimnis der Weihnachtskiste ein Roman, der viel Herz, Traditionen und unerwartete Ernsthaftigkeit vereint. Besonders für Leserinnen und Leser, die sich auch für die historischen Hintergründe von Weihnachten interessieren, bietet das Buch etwas Besonderes. Wer jedoch eine reine Feel-Good-Weihnachtsgeschichte sucht, sollte wissen, dass der Weg dorthin mit einigen emotionalen Umwegen verbunden ist.

Die Weihnachtlicher Beschreibung war top. Leider sind mir die Charaktere nur wenig ans Herz gewachsen🙈
Aaarg, ich finds schwer. Es hat einfach nicht geklickt, mit den Charakteren, was dieses Buch leider einfach weniger ansprechend gemacht hat. Ich hatte nicht wirklich das Bedürfnis weiterzulesen. Trotzdem war es stellenweise sehr cosy & weihnachtlich. Diese Abneigung von Vally gegenüber Weihnachten war auch einfach sehr nervig. Im Nachhinein versteht man es ja, aber dieser Part ging mir dann auch wieder zu schnell🙈 Es ist absolut kein schlechtes Buch, wir haben nur nicht gematched😅
Schöner Weihnachtsroman
Wie bin ich auf dieses Buch aufmerksam geworden? Wir haben im Buchclub darüber abgestimmt, da wir für den Dezember ein weihnachtliches Buch lesen wollten. Um was geht es? Rike reist zur Weihnachtszeit in ihre alte Heimat, um ihrer Mutter beim Umzug zu helfen. Riekes Vater ist gestorben und ihre Mutter machte das Haus entrümpeln, weil sie in eine kleinere Wohnung ziehen möchte. Während Rike Weihnachten liebt und groß feiert, möchte ihre Mutter nichts davon wissen, was die Zeit, welche Rike dort verbringt, noch schwerer macht. Rike schaut sich Husum an in der Zeit, wo sie nicht helfen muss, und trifft auf ihren ehemaligen Lehrer, der ein Weihnachtsmuseum eröffnet hat. Sie ist begeistert und weil er Personalmangel hat, fragt er sie, ob sie spontan aushelfen kann. Sie sagt zu und findet unter den gespendeten Dingen eine alte Weihnachtskiste mit Erinnerungsstücken aus früheren Zeiten. Nun möchte sie wissen, wem sie mal gehört hat. Mit dabei ist ihr früherer Schwarm Jasper, welcher Journalist ist und eine Reihe zum Weihnachtsmuseum veröffentlichen möchte... Meine Meinung Sehr süß für zwischendurch und perfekt für die Weihnachtszeit! Die Geschichte wird aus Rikes Sicht in der Ich-Perspektive geschrieben. Das hat mir super gefallen, weil ich mich so besser in die Protagonistin hineinversetzen konnte. Das Setting war schön und detailliert beschrieben. Ich habe mich zwischenzeitlich so gefühlt, als wäre ich auch im verschneiten Norddeutschland. Die Handlung war kurzweilig und man flog quasi durch die Seiten, was ich auch toll fand. Im Gegensatz zu NA-Romanen merkt man, dass die Charaktere weiter im Leben sind, was ich zur Abwechslung erfrischend fand. Es werden einfach andere Themen angesprochen und die Protagonistin sind reifer. Alles in allem ein schönes, weihnachtliches Buch für die kalte Jahreszeit.

Ein Weihnachtsroman der glücklich und zufrieden macht!
Rike kann es nicht glauben, kurz vor Weihnachten beschließt ihre Mutter ihr Haus in Husum zu verkaufen. Rike bricht es das Herz - all die Erinnerungen an ihren verstorbenen Vater, die das Haus birgt, würden so verschwinden. Anstatt in Hamburg mit ihren Kindern zusammen die Adventszeit zu verbringen, fährt Rike nach Husum um ihrer Mutter beim Entrümpeln und Packen zu helfen. Zufällig bekommt sie einen Aushilfsjob im Weihnachtsmuseum und entdeckt dort eine geheimnisvolle Weihnachtskiste, deren Inhalt eine großartige Geschichte erzählt. Dass diese Kiste auch etwas mit ihr selber zu tun hat, das ahnt sie zunächst nicht… Mir hat das Cover von „Das Geheimnis der Weihnachtskiste“ von Lisa Ahland so gut gefallen und der Klappentext klang gut - klar habe ich mir den Roman gekauft. Und er war wundervoll! Weihnachtsstimmung kommt hier auf jeden Fall ziemlich schnell auf, auch wenn Rike ganz schön um ihr Weihnachten kämpfen muss. Ein paar Konflikte mischen sich ebenfalls in die Story und sorgen dafür, dass es immer interessant bleibt. Der Roman hat neben der weihnachtlichen Komponente außerdem ein Familiengeheimnis zu bieten und auch wenn ich eine Ahnung hatte, ganz habe ich es nicht erraten, das hat mir gefallen! Besonders gut fand ich auch das Weihnachtsmuseum, das eine wichtige Rolle spielt - ein Setting, das ich bisher noch nicht in einem Roman gefunden habe und das natürlich auch zur weihnachtlichen Stimmung beiträgt. Alles in allem mochte ich dieses Weihnachtsbuch in diesem Jahr von allen weihnachtlichen Romanen bisher am liebsten. Mir hat hier alles rundum gefallen, ich habe das Lesen genossen, bin in Weihnachtsstimmung gekommen, habe mich sehr gut unterhalten gefühlt und habe die Geschichte bis zum Schluss aufmerksam verfolgt. Ein wunderbarer Weihnachtsroman, der glücklich und zufrieden macht! Von mir gibt es 5 von 5 Sternen. ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
Eigentlich hat mir dieses Buch ganz gut gefallen,aber mir fehlte das gewisse etwas.... Das Geheimnis der Weihnachtskiste war schön erzählt,aber Valley ging mir mit ihrer oftmals zickigen Art auf dem Keks... Auch hätte ich mich gefreut,wenn die Geschichte um Jasper und Rike etwas ausführlicher beschrieben worden wäre. Das Ende kam so plötzlich...sie feiern wieder Weihnachten und plötzlich ist Schluss....wie gesagt es fehlte das gewisse etwas
Ein Besuch in Husum und im Weihnachtshaus. 🎄
Das Buch habe ich mir dieses Jahr in Husum gekauft. Auch das Weihnachtshaus habe ich bei der Gelegenheit besucht - auch wenn es nicht ganz so schillernd ist, wie im Buch beschrieben, war es doch sehr interessant. Das Buch selbst hat mich mit seinen kurzen Kapiteln und den eingestreuten Informationen bezüglich Weihnachten überzeugt. Rike ist eine authentische Protagonistin, die ich gerne begleitet habe. Sie meistert die Lage so gut wie sie es kann und versucht aus der Situation das Beste heraus zu holen. Ich habe gerne mit ihr zusammen das Weihnachtshaus besucht und mehr über die Weihnachtskiste heraus gefunden, die sie untersucht hat. Es war schön mit ihr zusammen ein wenig über Weihnachtstraditionen und Weihnachten zu erfahren. Das muss man dem Buch lassen, Weihnachten kommt hier nicht zu kurz. Der Fokus liegt in diesem Buch - meiner Meinung nach - mehr auf ihrer Beziehung zu ihrer Mutter und ihrer damaligen besten Freundin, als auf der Beziehung zu ihrem Jugendschwarm. Das fand ich persönlich sehr erfrischend, so blieb auch mehr Platz für Informationen zu Weihnachten und schöne kleine Rückblicke in Rikes Vergangenheit (viele sind es nicht, aber sie erzählt ein wenig). Was mich persönlich etwas gestört hat, war das eher abrupte Ende. Der Konflikt wird am Ende sehr schnell aufgelöst. Ich verstehe die Entscheidung und finde sie auch nicht ganz schlecht. Ich finde es allerdings trotzdem schade, da das Buch sonst sehr authentisch war und das hielt ich dann doch für eher unwahrscheinlich... Trotzdem war das Ende sehr schön, ich habe das Buch sehr genossen und habe mir ein wenig die Winter/Weihnachtszeit herbei gesehnt. Alles in allem ein wirklich schönes Buch, um in Weihnachtsstimmung zu kommen - trotz etwas abrupten Ende.
Als ihre Mutter Vally kurz vor Weihnachten beschließt, das Familienhaus in Husum zu verkaufen., kehrt Henrike zurück, um beim Ausräumen des Hauses zu helfen. Leider ist Vally nicht nur chaotisch, sondern auch ein ziemlicher Weihnachtsmuffel. Für etwas Abstand sorgt Rikes Aushilfsjob im Weihnachtsmuseum an, wo sie nicht nur ihren ehemaligen Jugendschwarm Jasper trifft, sondern auch eine geheimnisvolle Weihnachtskiste entdeckt, die ihr Leben verändern könnte. Ich habe die Geschichte wirklich gerne gelesen. Sie bietet eine charmante Weihnachtsatmosphäre ohne Kitsch und legt den Fokus nicht ausschließlich auf romantische Liebe. Vielmehr geht es darum, was man selbst vom Leben will. Das Entrümpeln des Geheimnisses hat mir viel Freude bereitet; obwohl ich einige Wendungen frühzeitig erahnte, hat das dem Reiz der Geschichte keinen Abbruch getan. Rike ist eine authentische alleinerziehende Mutter von Zwillingen, die sich im Alltag oft selbst vergisst. Ihre Gedanken und Gefühle sind glaubhaft dargestellt. Ich mochte Rike sofort. Obwohl Vally zunächst wie ein kleiner Grinch wirkt, sorgt das Zusammenspiel von Henrike, den Inselbewohnern und dem Weihnachtsmuseum für ausreichend festliche Stimmung. Ich konnte während des Lesens förmlich den Duft von Zimt, Plätzchen und Glühwein riechen – vielleicht habe ich mir sogar insgeheim eine eigene Weihnachtskiste gewünscht! Die Entwicklungen mit Jasper fügen sich harmonisch in die Handlung ein und stehen nicht im Mittelpunkt. Die Geschichte ist berührend und warmherzig; sie lässt einen schmunzeln und endet auf eine Weise, die zur Erzählung passt. Insgesamt verströmt das Buch weihnachtlichen Zauber ohne übertrieben kitschig zu sein und weckt Vorfreude auf das Fest sowie das Zusammensein mit den Liebsten. 4 von 5 ✨
Die perfekte Weihnachtsgeschichte: echt, gefühlvoll, mutmachend, hoffnungsvoll, poetisch, weise
Rike liebt Weihnachten und freut sich auf ihre arbeitsfreie Zeit mit ihren Kindern und den gemeinsamen Traditionen in der Vorweihnachtszeit. Doch dann erfährt sie, dass ihre Mutter nach dem Tod des Vaters spontan beschlossen hat, das Haus zu verkaufen und in eine Wohnung zu ziehen und so verwirft Rike ihre ganze Planung und fährt nach Husum, um ihre Mutter beim Ausmisten zu unterstützen. Diese ist nicht nur total unorganisiert, sondern auch ein totaler Weihnachtsmuffel. Daher freut Rike sich über den Ausgleich im Weihnachtshaus, in dem sie einen Aushilfsjob annimmt. In Husum findet sie die Zeit, um den Verlust ihres Vaters zu betrauern, die Kinder zu vermissen, von denen sie zum ersten Mal getrennt ist, über vergangene Freundschaften nachzudenken, die ihr in Husum wieder vor Augen geführt werden, ihre gescheiterte Ehe genauer zu betrachten und die Eigenheiten ihrer Mutter und ihrer Kindheit erstmals zu hinterfragen. Die Erkenntnisse sorgen für eine einmalige Weihnachtszeit und für viele Veränderungen in ihrem Leben. Dieses Buch enthält alles, was ich mir von einem authentischen Weihnachtsbuch wünsche. Es beginnt mit dem Alltagsstress in der Vorweihnachtszeit, wo nicht alles so läuft, wie man es sich erhofft, wo man mit menschlichen Enttäuschungen und verpassten Träumen konfrontiert wird und merkt, dass man sich sein Leben mit Ende 30 anders ausgemalt hatte als es nun eingetreten war. Gerade für eine Person, die Weihnachten liebt und die liebgewonnenen Traditionen kaum erwarten kann, ist es besonders traurig, wenn das auf einmal alles wegfällt und der Alltag Kopf steht. Doch diese Geschichte zeigt, wie heilsam diese Erfahrung sein kann, wenn man wieder lernt, auf die eigenen Bedürfnisse zu achten und sich für sich selbst und die eigenen Wünsche stark zu machen. Viele Menschen aus Rikes Vergangenheit in Husum tauchen unverhofft wieder in ihrem Leben auf und jeder hat in dieser Geschichte eine wichtige Aufgabe, um dieses Weihnachtsfest für Rike besonders werden zu lassen. Mich haben die Emotionen bei diesem Buch schnell gepackt und ich habe mit Rike mitgefühlt, die stille, einfühlsame Erzählung genossen und am Ende ganz beseelt das Buch zugeschlagen. Diese Geschichte ist für mich die perfekte Weihnachtsgeschichte, sie ist echt, gefühlvoll, mutmachend und hoffnungsvoll und gleichzeitig so poetisch und weise geschrieben. Daher möchte ich zum Ende noch ein sehr passendes Zitat einfügen: "Das liebe ich an Weihnachten, all die kleinen Parabeln und Geschichten, in denen es um Menschlichkeit und Dankbarkeit geht. Die Welt könnte an jedem Tag ein bisschen mehr Weihnachten vertragen, findest du nicht auch?" Mein erstes Jahreshighlight in 2025.
Richtig schönes Weihnachtsbuch!
Jedes Jahr lese ich 1-2 Weihnachtsbücher, aber oft bin ich enttäuscht, weil gar nicht genug Weihnachten im Buch vorkommt oder die Story zu kitschig ist. Aber dieses Jahr habe ich Glück gemacht und „Das Geheimnis der Weihnachtskiste“ von Lisa Ahland gelesen. Das war richtig schön weihnachtlich! Rike wohnt eigentlich mit ihren Zwillingen in Hamburg, doch der Dezember läuft ganz anders als geplant. Sie erfährt, dass ihre Mutter überstürzt das Haus in Husum verkaufen will, um in eine praktische Wohnung zu ziehen. Also bringt Rike die Kinder zu ihren Ex-Mann und fährt nach Husum, um zu helfen ihr Elternhaus (ein Reetdachhaus!!) auszuräumen. Der Nachteil: ihr Mutter ihr ein richtiger Weihnachtsmuffel, schon immer. Ausgleich findet Rike in ihrem Aushilfsjob, den sie spontan ergattert hat: ausgerechnet in einem Weihnachtsmuseum. Und ich sag mal so: es sollte doch mit dem Teufel zugehen, wenn ihr nicht auch noch ein hübscher Mann über den Weg laufen würde. Insgesamt also genau das, was man sich von einem Weihnachtsbuch erwartet: sympathische Charaktere, viel Atmosphäre, ein kleines Geheimnis und ein bisschen Liebe. Wunderbar! Und richtig hübsch ist das Buch auch noch, es hat Goldeffekte auf dem Cover und kostet nur 18 Euro, obwohl es ein Hardcover ist. Große Empfehlung, auch zum Verschenken!
Ein wirklich schöner Weihnachtsroman
Das Buch war ein Weihnachtsgeschenk von diesem Jahr und ich habe es gestern und heute verschlungen. Am Anfang habe ich mich mit dem Protagonisten etwas schwer getan. Gerade Valleys Verhalten konnte ich nur sehr schwer nachvollziehen. Nach einigen Seiten war ich jedoch voll in der Geschichte und war gespannt, wie es mit Rieke weiterging. Mich hat die Geschichte gut unterhalten. Sie hatte eine schöne Länge und hätte an der einen oder anderen Stelle gerne noch ausführender sein können.
Herzerwärmend schönes Weihnachtsbuch, das mitten aus dem Leben gegriffen ist.
Mal was für zwischendurch, irgendwas Leichtes, was Fröhliches, was zu Weihnachten passt, wollte ich lesen. Gar nicht so einfach, bei dem vielen Kitsch an Weihnachtsbüchern. Ich beschloss, es mit „Das Geheimnis der Weihnachtskiste“ von Lisa Ahland versuchen. Ich nehme es direkt vorweg: der Versuch ist geglückt. Welch ein herzerwärmend schönes Buch! Frei von Kitsch, dafür mitten aus dem Leben gegriffen. Sehr sympathische Figuren, die mir direkt ans Herz gewachsen sind. Vielleicht auch, weil ich vieles darin aus meinem eigenen Leben kenne. Es geht um Abschied, es geht um getrennte Familien, es geht um Loslassen und Traditionen – aber es ist kein trauriges Buch. Ganz im Gegenteil! Mich hat das Buch sehr berührt. Für mich war es der perfekte Startschuss in die Adventszeit. Es hat nicht nur dazu geführt, dass ich jetzt in Weihnachtsstimmung bin, sondern auch, dass ich am liebsten sofort das Weihnachtshaus in Husum besuchen würde, das in dem Buch eine zentrale Rolle spielt. Der Leiter des Weihnachtshauses – einfach total sympathisch. Er erinnerte mich in seinem Enthusiasmus an einen Museumsmitarbeiter, der mich vor einiger Zeit voller Begeisterung durch das Heimatmuseum im Geburtsort von Wilhelm Busch führte und jedes kleinste Detail voller Begeisterung erklärte. Aber auch die anderen Figuren des Buches sind einfach nur wunderbar und von der Art, dass man sich wünscht, sie mögen im nächsten Jahr in einem neuen Weihnachtsroman auftauchen – oder aber einem möglichst bald irgendwo wieder begegnen. Transparenzhinweis: Ich habe mir das Buch selbst gekauft.

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Lisa Ahland ist das Pseudonym einer deutschen Autorin, die bereits mehrere Romane veröffentlicht hat. Zusammen mit ihrem Mann und ihren drei Kindern lebt sie in Lübeck und feiert dort fröhlich, bunt und ausgiebig Weihnachten. Lisa Ahland liebt die kleinen Traditionen der Adventszeit sowie die Geselligkeit und Gemütlichkeit dieser ganz besonderen Jahreszeit. Die Weihnachtskiste ihrer Familie ist vor einigen Jahren verlorengegangen und hat Lisa Ahland zu diesem berührenden Weihnachtsroman inspiriert.
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So wunderschön und berührend!
Rikes ganz besonderes Weihnachtsgeheimnis Rike kehrt kurz vor dem ersten Advent vollkommen überraschend in ihre Heimatstadt Husum zurück. Denn ihre Mutter hat in einem Nebensatz erwähnt, dass sie ja nun die alte Fischerkate räumen muss, wenn diese bald verkauft werden soll und sie in eine kleinere Wohnung umzieht. Für Rike ist es unvorstellbar, dass es ihr uriges und liebgewonnenes Zuhause bald nicht mehr geben soll und hat Angst, dass ihre Mutter keinerlei Erinnerungsstücke an ihre Kindheit und ihren erst kürzlich verstorbenen Vater aufheben würde. So sorgt sie dafür, dass ihre Zwillinge in Hamburg bei ihrem Vater und dessen neuer Frau gut aufgehoben sind und macht sich auf den Weg nach Husum. Allerdings hält die Rückkehr in ihre alte Heimat weit mehr Überraschungen bereit, als sie jemals erwartet hätte, denn neben einem Aushilfsjob im Weihnachtshuus, einem Museum, in dem sich alles nur um Weihnachten und dessen Traditionen im Wandel der Zeit dreht, begegnet sie auch ihrem Jugendschwarm Jasper Jessen wieder. Anlass dafür war der sensationelle Fund der Weihnachtskiste, die Rike mit ihrem großartigen, geschichtsträchtigen und wirklich geheimnisvollen Inhalt vollkommen überrumpelt und in ihren Bann gezogen hat. Lisa Ahland sorgt in ihrem weihnachtlichen Roman für eine realistische, vorweihnachtliche Stimmung. Denn in Rikes Leben ist längst nicht alles romantisch, besinnlich und wie aus dem Bilderbuch. So ist sie mit ihren beiden Kindern oft gestresst, fühlt sich von ihrer Mutter übergangen und ist mit ihrer beruflichen Situation unzufrieden. Da kommt eine Auszeit in Husum gerade richtig, denn hier kann Rike nicht nur Zeit mit ihrer Mutter verbringen, sondern auch ihrer Liebe zu Weihnachten frönen und die Freundschaft mit ihrer besten Freundin wieder aufleben lassen. Obwohl Weihnachten gerade vorüber ist, hatte ich noch große Lust auf diesen Weihnachtsroman. Und trotzdem er eine wunderbare weihnachtliche, besinnliche Stimmung verbreitet, hat es sich nicht seltsam angefühlt, in die Handlung abzutauchen. Denn das Geheimnis der Weihnachtskiste, das Rike (und mich) total fesselt und berührt, die kleine Liebesgeschichte und auch der großartige Erzählstil der Autorin haben mich gebannt immer weiterlesen lassen bis ich viel zu schnell am Ende des Buches angelangt war. Schade, dass das Weihnachtsmuseum in Husum viel zu weit entfernt ist, um mal schnell einen Ausflug dorthin zu unternehmen.

Auf dieses Buch habe ich mich schon lange gefreut - alle meine Dezember-Bücher habe ich auf Empfehlungen aus dem letzten Jahr gekauft. Ich werde also wohl jedes Weihnachten ein Jahr hinterherhinken. 🤣 'Das Geheimnis der Weihnachtskiste' war thematisch vielfältiger, als ich erwartet hatte - und genau das hat mir besonders gut gefallen. Es steckt ganz viel Wohlfühlatmosphäre darin, mit einer wunderbaren Kulisse in Husum. Gleichzeitig greift die Geschichte auch ernstere Themen auf, die mir das ein oder andere Tränchen entlockt haben. Dennoch bleibt alles in einem Rahmen, der mich am Ende eher beseelt als traurig zurückgelassen hat. Rike erfährt völlig überraschend, dass ihre Mutter Vally die alte Fischerkate - ihr Elternhaus - verkaufen möchte. Trotz des Weihnachtstrubels organisiert Rike alles um und reist nach Husum, um ihre Mutter zu unterstützen. Da Mutter und Tochter in ihrer Einstellung zu Weihnachten kaum unterschiedlicher sein können, sind Konflikte vorprogrammiert. Doch es passiert noch soviel mehr: Rike kommt überraschend zu einem Aushilfsjob in einer ganz besonderen Location, trifft einen alten Schwarm wieder und ihre Mitarbeit an einer Beitragsreihe für die Husumer Zeitung lässt ein lange verborgenes Geheimnis erahnen. Die Autorin Lisa Ahland hat hier einen Weihnachtsroman geschaffen, der cozy ist, ohne kitschig zu wirken. Es passiert viel, aber nichts fühlt sich überladen an. Weihnachtsfeeling kommt auf, auch wenn nicht alles heile Welt ist - und genau das macht die Geschichte so besonders. 'Das Geheimnis der Weihnachtskiste' war für mich das perfekte Weihnachtsbuch und ich kann es euch wirklich von Herzen empfehlen. 🎄✨️

Als Henrike kurz vor Weihnachten erfährt, dass ihre Mutter ihr Elternhaus, eine alte Fischerkate in Husum, verkaufen möchte, ist sie entsetzt. Anstatt mit ihren Kindern die Vorweihnachtszeit zu genießen, packt sie einen Koffer und fährt zu ihrer Mutter. Die Kinder freuen sich auf eine längere Zeit bei dem getrennt lebenden Vater. Es ist ein richtig schönes Wohlfühl-Weihnachtsbuch inklusive Plätzchen-und Stollenduft. Ich bin in die Geschichte eingetaucht und wäre am liebsten nicht mehr herausgekommen. Hätte gerne mit Rike im Weihnachtshaus gearbeitet, in der sie die lange unbeachtete Weihnachtskiste aus der Versenkung holt. Intensiv recherchiert sie um ihr Geheimnis zu lüften. Wo kommt die wertvolle silbern Wrihnachtskette her, welche Kinder haben die Sterne bemalt ? "Wer gibt so einen Schatz her?" Und außerdem ist da noch ein liebevoll geschriebener Weihnachtsbrief, so wie es früher Sitte war. Die Kinder schrieben ihren Eltern einen Brief, bedankten sich für alles, was diese für sie taten und wünschen: "Schenk meinen Eltern Segen und stets Wohlergehen." "Ein Weihnachtsbrief war so viel charmanter als ein Wunschzettel, der manchmal ja mehr einer Bestellliste glich." Eine wundervolle Geschichte, bei dem das Ende nicht überrascht, aber auch das mochte ich sehr. Lasst euch bezaubern, entflieht dem Vorweihnachtsstress und geht dem Geheimnis der Weihnachtskiste auf den Grund.
Henrike fährt in der Adventszeit nach Husum zu ihrer Mutter Vally. Ihre Kinder verbringen die Zeit bis zu den Weihnachtsferien bei ihrem Ex-Mann und dessen neuer Freundin. Als Henrike ihren früheren Lehrer trifft und dieser erfährt, dass sie Kunsthistorik studiert hat, bittet er sie, in seinem Weihnachtsmuseum auszuhelfen. Eigentlich ist Henrike hergekommen, um ihrer Mutter beim Ausmisten ihrer alten Fischerkate zu helfen. Als Henrike dann aber eine Schachtel mit lauter altem Weihnachtsschmuck findet, wird Vally noch seltsamer als sie es eh schon ist. Und dann trifft Henrike auch noch ihren alten Schulfreund Jasper… Sehr einfühlsame und auch traurige Geschichte, über Liebe, Verlust, Trauer und den Glauben an sich selbst. Ganz wundervoll!
⭐️⭐️⭐️(⭐️) Eher ernst als cosy
Das Geheimnis der Weihnachtskiste von Lisa Ahland ist ein echter Hingucker - das Cover ist wunderschön weihnachtlich und edel gestaltet. Doch was für eine Geschichte verbirgt sich zwischen den Buchdeckeln? Nun, erstaunlicherweise eine viel ernstere als ich erwartet hatte. Wir sind auf Husum an der winterlich-stürmischen Nordsee und ergründen ein Familiengeheimnis, das dazu führte, dass in Henrikes Familie nie Weihnachten gefeiert wurde. Eine große Rolle spielen dabei eine alte Fischerkate, ein Weihnachtsmuseum, Rikes Schulfreund Jasper und natürlich die ominöse Weihnachtskiste, die weihnachtliche Dekorationsgegenstände aus den letzten 100 Jahren enthält. Schon allein aufgrund des Weihnachtsmuseums (das es auf Husum tatsächlich gibt) kommt viel Adventsstimmung beim Lesen auf. Mir persönlich war die Geschichte über lange Strecken aber etwas zu melancholisch. Ich hätte mir eine unbeschwertere Grundstimmung gewünscht. Wer damit allerdings kein Problem hat, wird mit einer feinfühligen Geschichte rund ums Weihnachtsfest belohnt.

Der Roman Das Geheimnis der Weihnachtskiste hat mich besonders durch die vielen liebevoll eingearbeiteten Weihnachtsmythen und -bräuche überrascht. Die Autorin erklärt sie nicht nur verständlich, sondern so stimmungsvoll, dass man das Gefühl hat, in vergangene Wintertraditionen einzutauchen. Viele dieser Hintergründe kannte ich zuvor gar nicht, weshalb ich beim Lesen auch etwas lernen konnte – das hat dem Buch eine ganz eigene Wärme und Tiefe verliehen. Allerdings hatte ich mir ursprünglich eine eher „cozy“ Weihnachtsgeschichte erhofft – eine mit viel Wohlfühlatmosphäre, Familienmomenten und Adventsstimmung. Stattdessen wird die Hauptfigur Rike im Verlauf der Handlung mit immer mehr unerfreulichen Nachrichten und emotionalen Rückschlägen konfrontiert. Dadurch entstand für mich als Leserin stellenweise ein ziemlich bedrückendes Gefühl, das nicht so ganz zu meinem Wunsch nach leichter Weihnachtslektüre passte. Rikes innere Konflikte, der drohende Verkauf des Elternhauses und die schwierige Beziehung zu ihrer Mutter sorgen zwar für emotionale Tiefe, aber zeitweise auch dafür, dass die Geschichte eher melancholisch als gemütlich wirkt. Erst gegen Ende schafft es die Autorin, diese schwere Stimmung aufzulösen. Die Handlung wird versöhnlicher, manche Konflikte klären sich, und schließlich kommt doch noch die warme, hoffnungsvolle Weihnachtsatmosphäre auf, die ich mir zu Beginn gewünscht hätte. Insgesamt ist Das Geheimnis der Weihnachtskiste ein Roman, der viel Herz, Traditionen und unerwartete Ernsthaftigkeit vereint. Besonders für Leserinnen und Leser, die sich auch für die historischen Hintergründe von Weihnachten interessieren, bietet das Buch etwas Besonderes. Wer jedoch eine reine Feel-Good-Weihnachtsgeschichte sucht, sollte wissen, dass der Weg dorthin mit einigen emotionalen Umwegen verbunden ist.

Die Weihnachtlicher Beschreibung war top. Leider sind mir die Charaktere nur wenig ans Herz gewachsen🙈
Aaarg, ich finds schwer. Es hat einfach nicht geklickt, mit den Charakteren, was dieses Buch leider einfach weniger ansprechend gemacht hat. Ich hatte nicht wirklich das Bedürfnis weiterzulesen. Trotzdem war es stellenweise sehr cosy & weihnachtlich. Diese Abneigung von Vally gegenüber Weihnachten war auch einfach sehr nervig. Im Nachhinein versteht man es ja, aber dieser Part ging mir dann auch wieder zu schnell🙈 Es ist absolut kein schlechtes Buch, wir haben nur nicht gematched😅
Schöner Weihnachtsroman
Wie bin ich auf dieses Buch aufmerksam geworden? Wir haben im Buchclub darüber abgestimmt, da wir für den Dezember ein weihnachtliches Buch lesen wollten. Um was geht es? Rike reist zur Weihnachtszeit in ihre alte Heimat, um ihrer Mutter beim Umzug zu helfen. Riekes Vater ist gestorben und ihre Mutter machte das Haus entrümpeln, weil sie in eine kleinere Wohnung ziehen möchte. Während Rike Weihnachten liebt und groß feiert, möchte ihre Mutter nichts davon wissen, was die Zeit, welche Rike dort verbringt, noch schwerer macht. Rike schaut sich Husum an in der Zeit, wo sie nicht helfen muss, und trifft auf ihren ehemaligen Lehrer, der ein Weihnachtsmuseum eröffnet hat. Sie ist begeistert und weil er Personalmangel hat, fragt er sie, ob sie spontan aushelfen kann. Sie sagt zu und findet unter den gespendeten Dingen eine alte Weihnachtskiste mit Erinnerungsstücken aus früheren Zeiten. Nun möchte sie wissen, wem sie mal gehört hat. Mit dabei ist ihr früherer Schwarm Jasper, welcher Journalist ist und eine Reihe zum Weihnachtsmuseum veröffentlichen möchte... Meine Meinung Sehr süß für zwischendurch und perfekt für die Weihnachtszeit! Die Geschichte wird aus Rikes Sicht in der Ich-Perspektive geschrieben. Das hat mir super gefallen, weil ich mich so besser in die Protagonistin hineinversetzen konnte. Das Setting war schön und detailliert beschrieben. Ich habe mich zwischenzeitlich so gefühlt, als wäre ich auch im verschneiten Norddeutschland. Die Handlung war kurzweilig und man flog quasi durch die Seiten, was ich auch toll fand. Im Gegensatz zu NA-Romanen merkt man, dass die Charaktere weiter im Leben sind, was ich zur Abwechslung erfrischend fand. Es werden einfach andere Themen angesprochen und die Protagonistin sind reifer. Alles in allem ein schönes, weihnachtliches Buch für die kalte Jahreszeit.

Ein Weihnachtsroman der glücklich und zufrieden macht!
Rike kann es nicht glauben, kurz vor Weihnachten beschließt ihre Mutter ihr Haus in Husum zu verkaufen. Rike bricht es das Herz - all die Erinnerungen an ihren verstorbenen Vater, die das Haus birgt, würden so verschwinden. Anstatt in Hamburg mit ihren Kindern zusammen die Adventszeit zu verbringen, fährt Rike nach Husum um ihrer Mutter beim Entrümpeln und Packen zu helfen. Zufällig bekommt sie einen Aushilfsjob im Weihnachtsmuseum und entdeckt dort eine geheimnisvolle Weihnachtskiste, deren Inhalt eine großartige Geschichte erzählt. Dass diese Kiste auch etwas mit ihr selber zu tun hat, das ahnt sie zunächst nicht… Mir hat das Cover von „Das Geheimnis der Weihnachtskiste“ von Lisa Ahland so gut gefallen und der Klappentext klang gut - klar habe ich mir den Roman gekauft. Und er war wundervoll! Weihnachtsstimmung kommt hier auf jeden Fall ziemlich schnell auf, auch wenn Rike ganz schön um ihr Weihnachten kämpfen muss. Ein paar Konflikte mischen sich ebenfalls in die Story und sorgen dafür, dass es immer interessant bleibt. Der Roman hat neben der weihnachtlichen Komponente außerdem ein Familiengeheimnis zu bieten und auch wenn ich eine Ahnung hatte, ganz habe ich es nicht erraten, das hat mir gefallen! Besonders gut fand ich auch das Weihnachtsmuseum, das eine wichtige Rolle spielt - ein Setting, das ich bisher noch nicht in einem Roman gefunden habe und das natürlich auch zur weihnachtlichen Stimmung beiträgt. Alles in allem mochte ich dieses Weihnachtsbuch in diesem Jahr von allen weihnachtlichen Romanen bisher am liebsten. Mir hat hier alles rundum gefallen, ich habe das Lesen genossen, bin in Weihnachtsstimmung gekommen, habe mich sehr gut unterhalten gefühlt und habe die Geschichte bis zum Schluss aufmerksam verfolgt. Ein wunderbarer Weihnachtsroman, der glücklich und zufrieden macht! Von mir gibt es 5 von 5 Sternen. ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
Eigentlich hat mir dieses Buch ganz gut gefallen,aber mir fehlte das gewisse etwas.... Das Geheimnis der Weihnachtskiste war schön erzählt,aber Valley ging mir mit ihrer oftmals zickigen Art auf dem Keks... Auch hätte ich mich gefreut,wenn die Geschichte um Jasper und Rike etwas ausführlicher beschrieben worden wäre. Das Ende kam so plötzlich...sie feiern wieder Weihnachten und plötzlich ist Schluss....wie gesagt es fehlte das gewisse etwas
Ein Besuch in Husum und im Weihnachtshaus. 🎄
Das Buch habe ich mir dieses Jahr in Husum gekauft. Auch das Weihnachtshaus habe ich bei der Gelegenheit besucht - auch wenn es nicht ganz so schillernd ist, wie im Buch beschrieben, war es doch sehr interessant. Das Buch selbst hat mich mit seinen kurzen Kapiteln und den eingestreuten Informationen bezüglich Weihnachten überzeugt. Rike ist eine authentische Protagonistin, die ich gerne begleitet habe. Sie meistert die Lage so gut wie sie es kann und versucht aus der Situation das Beste heraus zu holen. Ich habe gerne mit ihr zusammen das Weihnachtshaus besucht und mehr über die Weihnachtskiste heraus gefunden, die sie untersucht hat. Es war schön mit ihr zusammen ein wenig über Weihnachtstraditionen und Weihnachten zu erfahren. Das muss man dem Buch lassen, Weihnachten kommt hier nicht zu kurz. Der Fokus liegt in diesem Buch - meiner Meinung nach - mehr auf ihrer Beziehung zu ihrer Mutter und ihrer damaligen besten Freundin, als auf der Beziehung zu ihrem Jugendschwarm. Das fand ich persönlich sehr erfrischend, so blieb auch mehr Platz für Informationen zu Weihnachten und schöne kleine Rückblicke in Rikes Vergangenheit (viele sind es nicht, aber sie erzählt ein wenig). Was mich persönlich etwas gestört hat, war das eher abrupte Ende. Der Konflikt wird am Ende sehr schnell aufgelöst. Ich verstehe die Entscheidung und finde sie auch nicht ganz schlecht. Ich finde es allerdings trotzdem schade, da das Buch sonst sehr authentisch war und das hielt ich dann doch für eher unwahrscheinlich... Trotzdem war das Ende sehr schön, ich habe das Buch sehr genossen und habe mir ein wenig die Winter/Weihnachtszeit herbei gesehnt. Alles in allem ein wirklich schönes Buch, um in Weihnachtsstimmung zu kommen - trotz etwas abrupten Ende.
Als ihre Mutter Vally kurz vor Weihnachten beschließt, das Familienhaus in Husum zu verkaufen., kehrt Henrike zurück, um beim Ausräumen des Hauses zu helfen. Leider ist Vally nicht nur chaotisch, sondern auch ein ziemlicher Weihnachtsmuffel. Für etwas Abstand sorgt Rikes Aushilfsjob im Weihnachtsmuseum an, wo sie nicht nur ihren ehemaligen Jugendschwarm Jasper trifft, sondern auch eine geheimnisvolle Weihnachtskiste entdeckt, die ihr Leben verändern könnte. Ich habe die Geschichte wirklich gerne gelesen. Sie bietet eine charmante Weihnachtsatmosphäre ohne Kitsch und legt den Fokus nicht ausschließlich auf romantische Liebe. Vielmehr geht es darum, was man selbst vom Leben will. Das Entrümpeln des Geheimnisses hat mir viel Freude bereitet; obwohl ich einige Wendungen frühzeitig erahnte, hat das dem Reiz der Geschichte keinen Abbruch getan. Rike ist eine authentische alleinerziehende Mutter von Zwillingen, die sich im Alltag oft selbst vergisst. Ihre Gedanken und Gefühle sind glaubhaft dargestellt. Ich mochte Rike sofort. Obwohl Vally zunächst wie ein kleiner Grinch wirkt, sorgt das Zusammenspiel von Henrike, den Inselbewohnern und dem Weihnachtsmuseum für ausreichend festliche Stimmung. Ich konnte während des Lesens förmlich den Duft von Zimt, Plätzchen und Glühwein riechen – vielleicht habe ich mir sogar insgeheim eine eigene Weihnachtskiste gewünscht! Die Entwicklungen mit Jasper fügen sich harmonisch in die Handlung ein und stehen nicht im Mittelpunkt. Die Geschichte ist berührend und warmherzig; sie lässt einen schmunzeln und endet auf eine Weise, die zur Erzählung passt. Insgesamt verströmt das Buch weihnachtlichen Zauber ohne übertrieben kitschig zu sein und weckt Vorfreude auf das Fest sowie das Zusammensein mit den Liebsten. 4 von 5 ✨
Die perfekte Weihnachtsgeschichte: echt, gefühlvoll, mutmachend, hoffnungsvoll, poetisch, weise
Rike liebt Weihnachten und freut sich auf ihre arbeitsfreie Zeit mit ihren Kindern und den gemeinsamen Traditionen in der Vorweihnachtszeit. Doch dann erfährt sie, dass ihre Mutter nach dem Tod des Vaters spontan beschlossen hat, das Haus zu verkaufen und in eine Wohnung zu ziehen und so verwirft Rike ihre ganze Planung und fährt nach Husum, um ihre Mutter beim Ausmisten zu unterstützen. Diese ist nicht nur total unorganisiert, sondern auch ein totaler Weihnachtsmuffel. Daher freut Rike sich über den Ausgleich im Weihnachtshaus, in dem sie einen Aushilfsjob annimmt. In Husum findet sie die Zeit, um den Verlust ihres Vaters zu betrauern, die Kinder zu vermissen, von denen sie zum ersten Mal getrennt ist, über vergangene Freundschaften nachzudenken, die ihr in Husum wieder vor Augen geführt werden, ihre gescheiterte Ehe genauer zu betrachten und die Eigenheiten ihrer Mutter und ihrer Kindheit erstmals zu hinterfragen. Die Erkenntnisse sorgen für eine einmalige Weihnachtszeit und für viele Veränderungen in ihrem Leben. Dieses Buch enthält alles, was ich mir von einem authentischen Weihnachtsbuch wünsche. Es beginnt mit dem Alltagsstress in der Vorweihnachtszeit, wo nicht alles so läuft, wie man es sich erhofft, wo man mit menschlichen Enttäuschungen und verpassten Träumen konfrontiert wird und merkt, dass man sich sein Leben mit Ende 30 anders ausgemalt hatte als es nun eingetreten war. Gerade für eine Person, die Weihnachten liebt und die liebgewonnenen Traditionen kaum erwarten kann, ist es besonders traurig, wenn das auf einmal alles wegfällt und der Alltag Kopf steht. Doch diese Geschichte zeigt, wie heilsam diese Erfahrung sein kann, wenn man wieder lernt, auf die eigenen Bedürfnisse zu achten und sich für sich selbst und die eigenen Wünsche stark zu machen. Viele Menschen aus Rikes Vergangenheit in Husum tauchen unverhofft wieder in ihrem Leben auf und jeder hat in dieser Geschichte eine wichtige Aufgabe, um dieses Weihnachtsfest für Rike besonders werden zu lassen. Mich haben die Emotionen bei diesem Buch schnell gepackt und ich habe mit Rike mitgefühlt, die stille, einfühlsame Erzählung genossen und am Ende ganz beseelt das Buch zugeschlagen. Diese Geschichte ist für mich die perfekte Weihnachtsgeschichte, sie ist echt, gefühlvoll, mutmachend und hoffnungsvoll und gleichzeitig so poetisch und weise geschrieben. Daher möchte ich zum Ende noch ein sehr passendes Zitat einfügen: "Das liebe ich an Weihnachten, all die kleinen Parabeln und Geschichten, in denen es um Menschlichkeit und Dankbarkeit geht. Die Welt könnte an jedem Tag ein bisschen mehr Weihnachten vertragen, findest du nicht auch?" Mein erstes Jahreshighlight in 2025.
Richtig schönes Weihnachtsbuch!
Jedes Jahr lese ich 1-2 Weihnachtsbücher, aber oft bin ich enttäuscht, weil gar nicht genug Weihnachten im Buch vorkommt oder die Story zu kitschig ist. Aber dieses Jahr habe ich Glück gemacht und „Das Geheimnis der Weihnachtskiste“ von Lisa Ahland gelesen. Das war richtig schön weihnachtlich! Rike wohnt eigentlich mit ihren Zwillingen in Hamburg, doch der Dezember läuft ganz anders als geplant. Sie erfährt, dass ihre Mutter überstürzt das Haus in Husum verkaufen will, um in eine praktische Wohnung zu ziehen. Also bringt Rike die Kinder zu ihren Ex-Mann und fährt nach Husum, um zu helfen ihr Elternhaus (ein Reetdachhaus!!) auszuräumen. Der Nachteil: ihr Mutter ihr ein richtiger Weihnachtsmuffel, schon immer. Ausgleich findet Rike in ihrem Aushilfsjob, den sie spontan ergattert hat: ausgerechnet in einem Weihnachtsmuseum. Und ich sag mal so: es sollte doch mit dem Teufel zugehen, wenn ihr nicht auch noch ein hübscher Mann über den Weg laufen würde. Insgesamt also genau das, was man sich von einem Weihnachtsbuch erwartet: sympathische Charaktere, viel Atmosphäre, ein kleines Geheimnis und ein bisschen Liebe. Wunderbar! Und richtig hübsch ist das Buch auch noch, es hat Goldeffekte auf dem Cover und kostet nur 18 Euro, obwohl es ein Hardcover ist. Große Empfehlung, auch zum Verschenken!
Ein wirklich schöner Weihnachtsroman
Das Buch war ein Weihnachtsgeschenk von diesem Jahr und ich habe es gestern und heute verschlungen. Am Anfang habe ich mich mit dem Protagonisten etwas schwer getan. Gerade Valleys Verhalten konnte ich nur sehr schwer nachvollziehen. Nach einigen Seiten war ich jedoch voll in der Geschichte und war gespannt, wie es mit Rieke weiterging. Mich hat die Geschichte gut unterhalten. Sie hatte eine schöne Länge und hätte an der einen oder anderen Stelle gerne noch ausführender sein können.
Herzerwärmend schönes Weihnachtsbuch, das mitten aus dem Leben gegriffen ist.
Mal was für zwischendurch, irgendwas Leichtes, was Fröhliches, was zu Weihnachten passt, wollte ich lesen. Gar nicht so einfach, bei dem vielen Kitsch an Weihnachtsbüchern. Ich beschloss, es mit „Das Geheimnis der Weihnachtskiste“ von Lisa Ahland versuchen. Ich nehme es direkt vorweg: der Versuch ist geglückt. Welch ein herzerwärmend schönes Buch! Frei von Kitsch, dafür mitten aus dem Leben gegriffen. Sehr sympathische Figuren, die mir direkt ans Herz gewachsen sind. Vielleicht auch, weil ich vieles darin aus meinem eigenen Leben kenne. Es geht um Abschied, es geht um getrennte Familien, es geht um Loslassen und Traditionen – aber es ist kein trauriges Buch. Ganz im Gegenteil! Mich hat das Buch sehr berührt. Für mich war es der perfekte Startschuss in die Adventszeit. Es hat nicht nur dazu geführt, dass ich jetzt in Weihnachtsstimmung bin, sondern auch, dass ich am liebsten sofort das Weihnachtshaus in Husum besuchen würde, das in dem Buch eine zentrale Rolle spielt. Der Leiter des Weihnachtshauses – einfach total sympathisch. Er erinnerte mich in seinem Enthusiasmus an einen Museumsmitarbeiter, der mich vor einiger Zeit voller Begeisterung durch das Heimatmuseum im Geburtsort von Wilhelm Busch führte und jedes kleinste Detail voller Begeisterung erklärte. Aber auch die anderen Figuren des Buches sind einfach nur wunderbar und von der Art, dass man sich wünscht, sie mögen im nächsten Jahr in einem neuen Weihnachtsroman auftauchen – oder aber einem möglichst bald irgendwo wieder begegnen. Transparenzhinweis: Ich habe mir das Buch selbst gekauft.


























