Das Geheimnis der Monduhr
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Book Information
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Amanda Brooke lebt mit ihrer Tochter in Liverpool, England. Der Ursprung ihrer Schriftstellerkarriere liegt in einer persönlichen Tragödie: Als bei ihrem kleinen Sohn Krebs diagnostiziert wurde und er schließlich mit nur drei Jahren starb, stand für Amanda Brooke fest, dass diese schmerzliche Erfahrung eine Quelle der Inspiration, nicht der Verzweiflung, sein sollte. So erzählt sie in ihren Romanen berührende, aufrichtige Geschichten von der Liebe, dem Leben und der Kraft der Hoffnung, die stärker ist als der Tod.
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Kurzbeschreibung: Die Bildhauerin Holly und ihr Mann Tom sind von London in das malerische Städtchen Fincross gezogen und machen sich mit Feuereifer daran, sich in ihrem neuen Heim, dem Torhaus eines ehemals herrschaftlichen Landsitzes, einzurichten. Doch als sie in dem verwilderten Garten eine seltsame Vorrichtung finden, ändert sich für Holly alles. Die Monduhr ermöglicht ihr einen Blick in die Zukunft – und was sie sieht, stellt Holly vor eine furchtbare Entscheidung: Sie wird schwanger werden und eine kleine Tochter zur Welt bringen, das Kind, das Tom sich immer gewünscht hat. Doch der Preis ist hoch, denn das Gesetz der Monduhr fordert ein Leben für ein Leben... Zur Autorin: Amanda Brooke lebt mit ihrer Tochter in Liverpool, England. Der Ursprung ihrer Schriftstellerkarriere liegt in einer persönlichen Tragödie: Als bei ihrem kleinen Sohn Krebs diagnostiziert wurde, und er schließlich mit nur drei Jahren starb, stand für Amanda Brooke fest, dass diese schmerzliche Erfahrung eine Quelle der Inspiration, nicht der Verzweiflung, sein sollte. So erzählt sie auch in ihrem Romandebüt, Das Geheimnis der Monduhr, nicht nur eine wundervolle Geschichte, sondern legt auch auf berührende Weise Zeugnis darüber ab, was es bedeutet, einen anderen Menschen mehr zu lieben als sich selbst. Meine Meinung kurz & knapp: Ich hatte mir von Amanda Brookes Debüt einen unterhaltsamen Zeitreise-Roman versprochen, doch leider konnte mich das Buch nur mittelmäßig begeistern. Startet die Geschichte um die Monduhr noch recht interessant, beginnt danach die Eintönigkeit und auch Länge, denn außer ein paar Zeitreisen in Hollys Zukunft passiert nicht wirklich viel. Die Protagonistin Holly mag zwar bei manchen Lesern durch ihren Blick in die Zukunft Mitleid erregen, doch mir war sie in manchen Momenten einfach zu weinerlich und phlegmatisch. Ihr Ehemann Tom beharrt haltlos auf seinem Kinderwunsch, obwohl er weiß, dass Holly nicht hundertprozentig damit einverstanden ist und ging mir damit recht schnell auf die Nerven. Auch das Zusammenspiel des Ehepaars empfand ich öfter mehr als fragwürdig: Entweder sind sie intim miteinander oder beschweren sich in wiederholenden Dialogen, wie sehr der andere doch Mundgeruch hat, nach Knoblauch oder Schweiß riecht. Tut mir leid, dass ging für mich überhaupt nicht! Einziger Lichtblick in der Geschichte ist Jocelyn, eine rüstige alte Dame, die Holly unter ihre Fittiche nimmt, sie ins Dorfleben einführt und zu einer Art Mutterersatz für sie wird. Mit ihr zusammen findet Holly das Geheimnis um die Monduhr heraus, und sie wird zur wichtigen Stütze für die junge Frau. Da das Grundthema durchaus interessant ist und mir die Rolle der Jocelyn äußerst sympathisch war, bleibt Das Geheimnis der Monduhr für mich im Großen und Ganzen ein mittelmäßiger Roman, den ich allerdings wohl auch schnell wieder vergessen haben werde. Dies ist nur meine persönliche Meinung, es gibt ja auch durchaus begeisterte Stimmen zum Buch. Amanda Brookes Debüt war nun mal leider nicht so ganz meine Wellenlänge, was aber hauptsächlich an den Protagonisten Holly und Tom lag. Die Story an sich empfand ich trotz allem interessant.
Für ihre Mutter war Holly immer eher eine Last und daher ist sie auch nicht sehr begeistert, als ihr Mann Tom sie dazu drängt eine Familie zu gründen. Zumal die beiden erst vor kurzem aus der Stadt in den malerischen Ort Fincross gezogen sind. Im Garten findet sich ein merkwürdiges Objekt. Auf den ersten Blick könnte man es für eine Sonnenuhr halten, doch ihre Magie entfaltet sie erst bei Vollmonde. Als Holly eines Tages dem Ruf der Monduhr folgt, landet sie in einer nicht zu fernen Zukunft. Was sie dort erblickt, macht ihr Angst. Denn Tom ist allein mit einem Baby, denn Holly ist bei dessen Geburt gestorben. Um die Zukunft in neue Bahnen zu lenken, muss sie sich entscheiden. Entweder das Kind, das in ihr Muttergefühle weckt noch ehe es existiert oder ihrem Mann Tom, der an ihrem Tod zerbricht. Dieses Buch hat mich teilweise zu Tränen gerührt. Holly die nie Mutterliebe kannte, lernt durch ihre Tochter was es heißt bedingungslos ein Kind zu lieben. Doch es fordert einen hohen Preis, ihr Leben. Vor allem die ausweglose Situation hält den Leser bei der Stange. Die Monduhr ist nämlich grausam, sie fordert ein anderes Leben wenn man der Zukunft ein Schnippchen schlagen will. Ab der Hälfte des Buches habe ich nicht mehr an ein Happy End geglaubt, und dann zum Schluss, doch noch eine Möglichkeit wie Tom, Holly und Lily eine kleine Familie sein können. Die kauzigen Charaktere machen die Geschichte zu etwas besonderem. Insbesondere der mürrische Handwerker, der noch altmodische Moralvorstellungen hat, wie man sich gegenüber einer Lady verhält. Aber auch die Botschaft, dass das Leben zu kurz ist, um faule Kompromisse einzugehen. Denn als es sich abzeichnet, dass Tom ein verbitterter Mann wird, weil er den Job nur macht, um Holly ein besseres Leben zu bieten, holt diese ihn auf den rechten Pfad zurück. Aber auch Holly zeigt Größe, denn nach allem Hadern, fügt sie sich in die Dinge und opfert sich für ihre Tochter. Ein tolles Buch vor allem für Frauen, da das Thema ja doch sehr Mutterschaftslastig ist. Und die Monduhr ist ein schöner Gedankentrick, der zeigt, dass man manche Dinge doch hinnehmen muss, denn egal welchen Weg man nimmt, sie führen doch alle nach Rom.
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Amanda Brooke lebt mit ihrer Tochter in Liverpool, England. Der Ursprung ihrer Schriftstellerkarriere liegt in einer persönlichen Tragödie: Als bei ihrem kleinen Sohn Krebs diagnostiziert wurde und er schließlich mit nur drei Jahren starb, stand für Amanda Brooke fest, dass diese schmerzliche Erfahrung eine Quelle der Inspiration, nicht der Verzweiflung, sein sollte. So erzählt sie in ihren Romanen berührende, aufrichtige Geschichten von der Liebe, dem Leben und der Kraft der Hoffnung, die stärker ist als der Tod.
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Kurzbeschreibung: Die Bildhauerin Holly und ihr Mann Tom sind von London in das malerische Städtchen Fincross gezogen und machen sich mit Feuereifer daran, sich in ihrem neuen Heim, dem Torhaus eines ehemals herrschaftlichen Landsitzes, einzurichten. Doch als sie in dem verwilderten Garten eine seltsame Vorrichtung finden, ändert sich für Holly alles. Die Monduhr ermöglicht ihr einen Blick in die Zukunft – und was sie sieht, stellt Holly vor eine furchtbare Entscheidung: Sie wird schwanger werden und eine kleine Tochter zur Welt bringen, das Kind, das Tom sich immer gewünscht hat. Doch der Preis ist hoch, denn das Gesetz der Monduhr fordert ein Leben für ein Leben... Zur Autorin: Amanda Brooke lebt mit ihrer Tochter in Liverpool, England. Der Ursprung ihrer Schriftstellerkarriere liegt in einer persönlichen Tragödie: Als bei ihrem kleinen Sohn Krebs diagnostiziert wurde, und er schließlich mit nur drei Jahren starb, stand für Amanda Brooke fest, dass diese schmerzliche Erfahrung eine Quelle der Inspiration, nicht der Verzweiflung, sein sollte. So erzählt sie auch in ihrem Romandebüt, Das Geheimnis der Monduhr, nicht nur eine wundervolle Geschichte, sondern legt auch auf berührende Weise Zeugnis darüber ab, was es bedeutet, einen anderen Menschen mehr zu lieben als sich selbst. Meine Meinung kurz & knapp: Ich hatte mir von Amanda Brookes Debüt einen unterhaltsamen Zeitreise-Roman versprochen, doch leider konnte mich das Buch nur mittelmäßig begeistern. Startet die Geschichte um die Monduhr noch recht interessant, beginnt danach die Eintönigkeit und auch Länge, denn außer ein paar Zeitreisen in Hollys Zukunft passiert nicht wirklich viel. Die Protagonistin Holly mag zwar bei manchen Lesern durch ihren Blick in die Zukunft Mitleid erregen, doch mir war sie in manchen Momenten einfach zu weinerlich und phlegmatisch. Ihr Ehemann Tom beharrt haltlos auf seinem Kinderwunsch, obwohl er weiß, dass Holly nicht hundertprozentig damit einverstanden ist und ging mir damit recht schnell auf die Nerven. Auch das Zusammenspiel des Ehepaars empfand ich öfter mehr als fragwürdig: Entweder sind sie intim miteinander oder beschweren sich in wiederholenden Dialogen, wie sehr der andere doch Mundgeruch hat, nach Knoblauch oder Schweiß riecht. Tut mir leid, dass ging für mich überhaupt nicht! Einziger Lichtblick in der Geschichte ist Jocelyn, eine rüstige alte Dame, die Holly unter ihre Fittiche nimmt, sie ins Dorfleben einführt und zu einer Art Mutterersatz für sie wird. Mit ihr zusammen findet Holly das Geheimnis um die Monduhr heraus, und sie wird zur wichtigen Stütze für die junge Frau. Da das Grundthema durchaus interessant ist und mir die Rolle der Jocelyn äußerst sympathisch war, bleibt Das Geheimnis der Monduhr für mich im Großen und Ganzen ein mittelmäßiger Roman, den ich allerdings wohl auch schnell wieder vergessen haben werde. Dies ist nur meine persönliche Meinung, es gibt ja auch durchaus begeisterte Stimmen zum Buch. Amanda Brookes Debüt war nun mal leider nicht so ganz meine Wellenlänge, was aber hauptsächlich an den Protagonisten Holly und Tom lag. Die Story an sich empfand ich trotz allem interessant.
Für ihre Mutter war Holly immer eher eine Last und daher ist sie auch nicht sehr begeistert, als ihr Mann Tom sie dazu drängt eine Familie zu gründen. Zumal die beiden erst vor kurzem aus der Stadt in den malerischen Ort Fincross gezogen sind. Im Garten findet sich ein merkwürdiges Objekt. Auf den ersten Blick könnte man es für eine Sonnenuhr halten, doch ihre Magie entfaltet sie erst bei Vollmonde. Als Holly eines Tages dem Ruf der Monduhr folgt, landet sie in einer nicht zu fernen Zukunft. Was sie dort erblickt, macht ihr Angst. Denn Tom ist allein mit einem Baby, denn Holly ist bei dessen Geburt gestorben. Um die Zukunft in neue Bahnen zu lenken, muss sie sich entscheiden. Entweder das Kind, das in ihr Muttergefühle weckt noch ehe es existiert oder ihrem Mann Tom, der an ihrem Tod zerbricht. Dieses Buch hat mich teilweise zu Tränen gerührt. Holly die nie Mutterliebe kannte, lernt durch ihre Tochter was es heißt bedingungslos ein Kind zu lieben. Doch es fordert einen hohen Preis, ihr Leben. Vor allem die ausweglose Situation hält den Leser bei der Stange. Die Monduhr ist nämlich grausam, sie fordert ein anderes Leben wenn man der Zukunft ein Schnippchen schlagen will. Ab der Hälfte des Buches habe ich nicht mehr an ein Happy End geglaubt, und dann zum Schluss, doch noch eine Möglichkeit wie Tom, Holly und Lily eine kleine Familie sein können. Die kauzigen Charaktere machen die Geschichte zu etwas besonderem. Insbesondere der mürrische Handwerker, der noch altmodische Moralvorstellungen hat, wie man sich gegenüber einer Lady verhält. Aber auch die Botschaft, dass das Leben zu kurz ist, um faule Kompromisse einzugehen. Denn als es sich abzeichnet, dass Tom ein verbitterter Mann wird, weil er den Job nur macht, um Holly ein besseres Leben zu bieten, holt diese ihn auf den rechten Pfad zurück. Aber auch Holly zeigt Größe, denn nach allem Hadern, fügt sie sich in die Dinge und opfert sich für ihre Tochter. Ein tolles Buch vor allem für Frauen, da das Thema ja doch sehr Mutterschaftslastig ist. Und die Monduhr ist ein schöner Gedankentrick, der zeigt, dass man manche Dinge doch hinnehmen muss, denn egal welchen Weg man nimmt, sie führen doch alle nach Rom.






