Das Gegenteil von Erfolg

Das Gegenteil von Erfolg

Paperback
3.047

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Description

Lorrie Hope hat zwei entzückende kleine Kinder, einen liebevollen Partner und einen Bürojob bei der Stadtverwaltung. Und oft absolut keine Ahnung, wie sie das alles unter einen Hut kriegen soll. Das Hamsterrad dreht sich unterdessen immer weiter: An diesem Freitag läuft ihr großes Projekt »Green Cities« an, eine Initiative für mehr Grünflächen in der Stadt, und sie hat eine Beförderung in Aussicht. Glaubt sie zumindest. Derweil bandelt ihre beste Freundin Alex mit der Frau von Lorries Ex an – der entscheidend am Sponsoring von »Green Cities« beteiligt ist. Das Chaos ist vorprogrammiert. Während der Tag langsam, aber sicher auf eine Vollkatastrophe zusteuert, versuchen Lorrie und Alex herauszufinden, was sie vom Leben, von der Liebe und dem mittleren Management zu erwarten haben. ›Das Gegenteil von Erfolg‹ ist ein nicht nur irre komischer, sondern auch ein extrem frischer, cooler und schlauer Roman am Puls der Zeit über Arbeit, Mutterschaft, Freundschaft, Kapitalismus und den Mut zu scheitern. »Dieser Roman ist total lebendig und strotzt vor Freude, Humor, Intelligenz und schlechtem Benehmen. Ich liebe ihn.« SOPHIE CUNNINGHAM

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Paperback
Pages
288
Price
18.50 €

Author Description

ELEANOR ELLIOTT THOMAS arbeitete viele Jahre als Anwältin, bevor sie sich ganz dem Schreiben zuwandte. Sie lebt mit ihrem Partner und zwei Kindern in Melbourne. ›Das Gegenteil von Erfolg‹ ist ihr Debütroman.

Posts

21
All
2

Hat leider meine Erwartungen nicht erfüllt

Lorrie Hope ist glücklich verheiratet, hat zwei Kinder und arbeitet bei der Stadtverwaltung. Sie ist im Allgemeinen etwas überfordert, hofft aber trotzdem auf eine Beförderung als Teamleiterin. Ihre langjährige Freundin Alex ist mit ihrem Leben unzufrieden, wobei auch Liebeskummer eine Rolle spielt. Als Lorries großes Projekt "Green Cities" in einer größeren Veranstaltung vorgestellt werden soll, ist das Chaos vorprogrammiert. Lorrie ist angetrunken und ihre Freundin Alex trifft auf die Ehefrau von Lorries Ex, mit der sie ein Verhältnis hat. Das bunte Cover und die Beschreibung unter dem Klappentext mit "originell und witzig" haben mein Interesse geweckt, aber der Debütroman der Autorin "Eleanor Elliott Thomas" hat mich leider enttäuscht. Der Schreibstil ist zwar frisch und stellenweise unterhaltsam, aber oft zu ausschweifend und nicht fesselnd. Der Roman wird aus der Perspektive der Freundinnen Lorrie und Alex erzählt, zu denen ich keinen wirklichen Bezug herstellen konnte. Besonders Lorries chaotische Art sowie das Selbstmitleid der beiden Freundinnen haben mich zunehmend genervt. Die Handlung konnte mich ebenfalls nicht überzeugen, ebenso wie Lorries angeblicher Humor. Es gibt Rückblicke, die ich interessanter fand als die eigentliche Handlung, aber insgesamt zog sich das Buch in die Länge. Schade, aber der Roman konnte mich leider nicht begeistern, obwohl er eine Vielzahl von Themen wie Familie, Beruf, Überforderung, Unzufriedenheit und Freundschaft behandelt. "Das Gegenteil von Erfolg" hat leider meine Erwartungen nicht erfüllt.

Hat leider meine Erwartungen nicht erfüllt
3.5

Abgedrehter Roman über Scheitern und Selbstfindung

Lorrie Hope, hochbegabte, etwas chaotische, übergewichtige, ..., Mutter, mit einem Bürojob bei der Stadtverwaltung, rauscht nur so durch den Tag ihres Lebens, an dem alles auf den Kopf gestellt wird, um vielleicht endlich sich selbst zu finden und zu erfinden. Ein ziemlich abgefahrener Roman, der nur so strotzt von aktuellen Themen wie best friends, Verrat in der Freundschaft, Betrug in der Ehe, body shaming / positivity, Kapitalismus, Verknüpfung Arbeit/Mutterschaft ... Höhepunkt für mich ihre Vorstellungsrede für einen gierigen, korrupten Superreichen, in der sie betrunken und bekifft diesen Mann ins Lächerliche zieht, nachdem sie erkannt hat, was ihr im Leben Alles! bedeutet (ihre beiden Kinder und Ehemann Paul) und was ihr Nichts! bedeutet (die Anerkennung anderer Leute sowie ihr Job bei der Stadtverwaltung). Zitat Arianna Huffington: Scheitern ist nicht das Gegenteil von Erfolg, es ist ein Teil davon. ->Genau so isses! Alles zusammen genommen eine ziemlich verrückte Persiflage auf unsere Gesellschaft, auf die man bereit sein muss, sich einzulassen, dann hat man unbedingt Spaß damit.

3.5

Man hat oft das Gefühl, direkt im Kopf der Erzählerin zu sein😌

Insgesamt ein ehrliches, ruhiges Buch mit starken Momenten, das mich aber nicht durchgehend fesseln konnte. Für mich blieb es solide, aber kein Highlight.. Es ließt sich leider wie ein Tagebuch..

Man hat oft das Gefühl, direkt im Kopf der Erzählerin zu sein😌

Übersetzt von Claudia Voit. Lorrie steht vor dem wohl wichtigsten Tag ihrer beruflichen Karriere. Ihr Projekt "Green Cities" in der Stadtverwaltung, in der sie seit Jahren arbeitet, geht an den Start. Mit extra angelegten Grünflächen im hektischen innerstädtischen Treiben will sie die Klimakrise zumindest im Rahmen ihrer Möglichkeiten bekämpfen, nebenbei versucht sie allerdings auch eine gute Mutter für ihre beiden Kinder zu sein, die lang überfällige Beförderung zu kassieren und auch noch mit den kleinen und großen Krisen ihrer besten Freundin Alex zurecht zu kommen. Und natürlich irgendwie zwischen all dem Chaos und dem schmalen Grat zwischen Erfolg und Scheitern auch noch sie selbst zu bleiben. Ganz schön viel für einen Tag. "Das Gegenteil von Erfolg", der Debütroman von Eleanor Elliott Thomas erzählt die Geschichte von Lorrie und ihrer besten Freundin Alex an einem einzigen Tag. Jeweils aus Lorries und Alex Sicht bekommen wir Leser:innen damit die Geschichte ihrer langjährigen Freundschaft präsentiert, die sich mit kleinen Abstechern in die Vergangenheit vor uns ausbreitet, aber auch vor allem ihre sehr unterschiedlichen Arten ihr Leben zu leben und damit auch ihre gegensätzlichen Charaktere werden in diesen abwechselnden Erzählweisen dargestellt. Lorrie lebt das gesellschaftlich typische Leben, sie ist verheiratet, Mutter zweier Kinder und vor kurzem aus der Elternzeit in ihren langjährigen Job in der Stadtverwaltung zurückgekehrt. Alex dagegen konnte sich nie wirklich mit dem Konzept einer eigenen Familie anfreunden, sie lebt mit ihrem Hund in einer Wohnung mit vielen Pflanzen, die sie in letzter Zeit aber sehr oft vernachlässigt und sie trauert einer leidenschaftlichen Begegnung mit Zoe hinterher, die ihr nicht mehr aus dem Kopf gehen will. "Das Gegenteil von Erfolg" war für mich persönlich ein recht seltsame Leserfahrung, die mich mit unterschiedlichen Gefühlen zurück lässt. Zunächst behandelt der Roman eigentlich sehr wichtige Themen wie die ständige Gratwanderung berufstätiger Mütter zwischen irrationalen Perfektionismus und der Realität im Berufsleben, wie wenig im Leben der Männer sich eigentlich verändert, wenn sie mit Elternschaft konfrontiert werden und das ständige Rechtfertigen und Erklären, wenn man sich auf das Konzept 'Familie' überhaupt nicht einlassen will. Nur wurden diese Themen im Roman oft nur lediglich angeschnitten und nicht tiefergehend auserzählt, was ich sehr schade fand, weil die Charaktere in der Geschichte eigentlich ziemlich spannend waren- und sicherlich viel mehr zu diesen Themen hätten beitragen können. Auch die Erzählweise hat mich während des Lesens oft beschäftigt, denn "Das Gegenteil Von Erfolg" folgt den beiden Hauptfiguren lediglich an einem Tag in ihrem Leben, was sicherlich auch dazu geführt hat, dass die bereits erwähnten Themen des Romans erzählerisch nur oberflächlich angeschnitten wurden, es gab allerdings dadurch auch die Möglichkeit den emotionalen Zusammenbruch, den Lorrie während der Lektüre durchzustehen hatte sehr detailliert wiederzugeben und sie dabei zu begleiten, wie sie den Sinn in allem hinterfragte, was sie bisher in ihrem Leben getan hat. Und auch, wenn ich die Handlung zum Ende hin viel zu überspitzt fand, hat mir gerade das sehr gut gefallen. Ich weiß, was "Das Gegenteil von Erfolg" mir sagen wollte. Ich habe es auch zumindest in einigen Absätzen sehr gefühlt: das Leben nicht zu ernst zu nehmen und gesellschaftliche Erwartungen zurückschrauben und schlussendlich zumindest ein wenig Glück in den Dingen zu finden, die wir sind und nicht das, was uns andere einreden wollen. Aber schlussendlich muss ich sagen, dass alles am Ende zu oberflächlich blieb. Trotzdem ist Eleanor Elliott Thomas Debüt ein überaus unterhaltsamer Roman geworden, der mir sogar den ein oder anderen Lacher entlocken konnte.

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3

„Es ist echt hart, sich ständig bei allem immer so anzustrengen. Ich versuche, eine gute Mitarbeiterin zu sein und eine gute Bürgerin und eine gute Mutter und eine gute Partnerin und eine gute Tochter und eine gute Freundin und ein guter Mensch - oder überhaupt ein Mensch!“ - S.114 Lorrie und Alex kennen sich seit Ewigkeiten. Während die ein hochbegabt, Mutter und fest in der Stadverwaltung verwurzelt ist, versucht sich die andere als Künstlerin über Wasser zu halten und schlittert von einer fragilen Beziehung in die nächste. Für Lorrie sollte es ihr großer Tag werden. Mit ihrem Projekt „Green Cities“ wollte sie sich einen Traum erfüllen und dies auch als Aufstiegschance nutzen, aber nachdem die Stelle jemand anderes bekommt, läuft irgendwie der ganze Tag schief. Alex beginnt derweil Hals über Kopf eine Affäre mit der Frau von Lorries Exfreund, der noch dazu der Anwalt des Geldgebers für „Green Cities“ ist. Als dann auch noch Unweltaktivisten auf den Plan treten, ist die Katastrophe perfekt. - Wie viel kann an einem einzelnen Tag schon schief laufen??? Eleanor Elliot Thomas nach eine ganze Menge… Wir alle kennen diese Tage, wo man sich schon beim aufstehen sagt, dass es besser wäre liegen zu bleiben und am Ende des Tages sich genau darin bestätigt fühlt. Auch wenn die Geschichte rund um Lorrie und Alex doch sehr überspitzt ist, geht es genau um solche Tage. Tage die von vornherein zum Scheitern verurteilt sind, Tage die man am liebsten aus dem Gedächtnis streichen will. Mit Alex und Lorrie treffen wir auf zwei Protagonsitinnen, die sehr unterschiedliche Einstellungen zum Leben haben. Lorrie ist perfektionistisch, will es allen Recht machen, fühlt sich jedoch schnell überfordert in ihrer Rolle. Alex dagegen lebt in den Tag hinein, lässt sich treiben, vermeidet Verantwortung. Beide sind Stereotype, die nicht viel Platz für Spekulationen lassen, was ich für einen Unterhaltungsroman jedoch in Ordnung finde. Mit viel Witz und Charme leitet mich die Autorin durch die Erzählung, immer mal wieder denke ich mir: könnte dir auch passieren. Der Stil ist schön flüssig, ein paar Themen, wie bspw. Umweltschutz, toxische Partnerschaften, Depression, werden am Rande angekratzt, an Tiefe mangelt es aber. Im Fazit ist es ein gutes Buch für zwischendurch, perfekt für alle die mal abschalten und bisschen Spaß haben wollen.

3.5

Anders als erwartet

“Das Gegenteil von Erfolg” von Eleanor Elliott Thomas erzählt die Geschichte von Lorrie und wie ihr Leben innerhalb eines Tages komplett aus dem Ruder zu geraten droht. Lorrie ist glücklich verheiratet, zweifache Mutter, arbeitet bei der Stadtverwaltung und soll nun das Projekt vorstellen, an dem sie monatelang gearbeitet hat. Nachdem sie eine Beförderung nicht erhält, erleidet sie einen Nervenzusammenbruch, der im Laufe der Geschichte und in Kombination mit Alkohol in einer Katastrophe endet, die ich nicht kommen gesehen habe. Der Schreibstil der Autorin hat mir grundsätzlich gut gefallen, auch wenn die Erzählweise recht langsam und beschreibend ist. Dies muss man definitiv mögen. Außerdem lesen wir abwechselnd aus Lorries und Alex’ Perspektive, Lorries bester Freundin. Dadurch habe ich beim Lesen sehr lange auf den eigentlichen Hauptteil der Geschichte warten müssen. Was mir sehr gut gefallen hat, sind Themen wie Feminismus, Klimakrise und Umwelt- und Naturschutz, Aktivismus, Freundschaft und die Frage, wie viel ein Mensch, insbesondere eine Frau, in unserer Gesellschaft leisten muss, um wertgeschätzt und anerkannt zu werden. Das Buch hatte für mich durch die Grundthematik ein großes Highlight-Potenzial, welches es für meinen Geschmack durch die Umsetzung leider nicht voll ausschöpfen konnte. Zum Ende hin steigert sich die Geschichte in eine Folge absurdester Ereignisse, die ich leider weder unterhaltsam noch glaubwürdig fand. Auch die Handlungen der Protagonistin waren für mich zunehmend unauthentisch und unangenehm zu lesen, auch wenn ich Teile ihrer Gedanken sehr gut nachvollziehen konnte. Für mich ist das Buch letzten Endes wohl am meisten Bestätigung dafür, dass Alkohol, besonders in Krisensituationen, kein Mittel der Wahl sein sollte. Trotzdem kann ich “Das Gegenteil von Erfolg” grundsätzlich empfehlen, da ich mir auch einige schöne Zitate und Gedanken markiert habe und gut unterhalten wurde.

4

Es geht um zwei beste Freundinnen. Lorrie ist glücklich verheiratet, hat zwei kleine Töchter, einen langweiligen Job und ist irgendwie zufrieden mit ihrem Leben, obwohl vielleicht wäre das Leben noch besser wenn sie schlanker wäre. Alex ist ungewollter Single, hat einen Hund, eine mehr schlecht als recht laufende Künstlerinnen Karriere und leidet an Depressionen, das weiß aber keiner. Das ganz Buch geht hauptsächlich um einen einzigen Tag im Leben von Lorrie und Alex, einen Tag an dem ganz viel passiert und alles anders wird...oder auch nicht. Wir wechseln beim Lesen, von Kapitel zu Kapitel, die Perspektive zwischen den beiden Frauen, und verbringen auch viel Zeit mit Rückblicken in gute, wie auch in schlechte Zeiten. Ich weiß nicht so ganz, was das Buch mir sagen will. Zum einen hat es mich fasziniert, zum andern hat es mich planlos dastehen lassen. Es ist genial geschrieben, teilweise auch gesellschaftskritisch und mit Blick auf den Klimawandel. Teilweise war es aber auch einfach darum gegangen. Was braucht man um glücklich zu sein, braucht man eine Karriere (als Mama) um glücklich zu sein oder braucht man sie nicht. Braucht man die Liebe?!? Ich weiß es nicht...ich glaube, das muss jeder für sich selber entscheiden. Ein Buch das einen nachdenken lässt, über das man schmunzeln muss und das teilweise auch ganz schön peinlich war.

3

Der Roman "Das Gegenteil von Erfolg" von Eleanor Elliott Thomas bietet einen guten Einblick in das Leben von Lorrie Hope. Lorrie wird hier als eine charakterstarke, aber auch sehr verletzliche Protagonistin präsentiert, die mit den ganzen Erwartungen der Gesellschaft sowie den eigenen inneren Konflikten immer wieder ringt. das Selbstmitleid von ihr, ging mir nach einer gewissen Zeit ebenfalls ziemlich auf die Nerven. Die Handlung ist gut strukturiert und entwickelt sich recht langsam, wobei verschiedene Themen wie Freundschaft, Selbstfindung und persönliches Wachstum geschickt miteinander von der Autorin verwoben wurden. Das Cover finde ich absolut wundervoll, das hat sofort meine Aufmerksamkeit erregt und macht sich gut in jedem Regal. Der Schreibstil von Eleanor Elliott Thomas ist in dieser Geschichte klar, fließend und einfühlsam. Sie verwendet hier eine ausgewogene Mischung aus Dialogen, Beschreibungen um die Handlung voranzutreiben. Das hat mir gut gefallen. Die einzelnen Kapitel werden aus der Sicht der zwei Freundinnen Lorrie und Alex erzählt. So bekommt man als Leser gute Einblicke in die beiden Leben, nur hat mir persönlich der Bezug zu den beiden etwas gefehlt. Die Handlung selber war für mich persönlich an einigen Stellen etwas vorhersehbar und die Charakterentwicklung hätte meiner Meinung nach noch etwas mehr Tiefe vertragen. Fazit: Auch wenn ich mir etwas mehr von der Geschichte erhofft hatte, fand ich die Grundidee gut. Wer solche Geschichten mag, dem empfehle ich sie gerne.

3

Interessante Themen und Gedanken aber im Ganzen hat es mich nicht überzeugt

Das Gedankenkarrussel von Laurie über Familie, Beruf, Körpergefühl, Freundschaft und das damit oft verbundenen "zwischen den Stühlen sitzen" ist teilweise humorvoll verpackt und hat in mir viel Verständnis und Witz aufkommen lassen aber das konnte nicht über das gesamte Buch überleben. Neben diesen Themen werden auch noch viele andere Themen angerissen aber für mich gehen diese im Kontext leider unter und haben das Erlesen erschwert. Schade...

4

Auf jeden Fall ist dieses Cover ein Hingucker und garantiert nicht 0815! Ich mag es sehr. Die Hintergrundfarbe gefällt mir sehr, aber auch der bunte Blumenstrauß, der hier anstelle eine Kopfes steht. In diesem Roman begegnen wir Lorrie. Sie ist Mutter von zwei Mädchen, glücklich verheiratet und arbeitet seit über 10 Jahren bei der Stadtverwaltung. Doch manchmal ist ihr alles zu viel. Kennen wir ja alle irgendwie. Die Geschichte nimmt ihren Lauf, Lorrie freut sich auf ein großes Projekt, an dem sie schon länger arbeitet, sie hofft auf eine Beförderung und dann gibt es auch noch ihren Ex-Freund samt Gattin. Hallo Chaos. Am Anfang brauchte ich ein bisschen, um mich ganz auf die Geschichte einzulassen, aber sobald mir das gelungen war, hab ich mich in Lorries Leben sehr wohlgefühlt. Die Autorin schreibt klar, flüssig und mit viel Humor. Es sind Kleinigkeiten, die dem Leser ein Schmunzeln entlocken. Und eine Szene mohte ich besonders. Sehr sehr lustig. Ich mag die Unaufgeregtheit des Buches sehr gern. Es sind die alltäglichen Stituationen, in denen man sich durchaus wiederfinden kann. Lorrie ist eine tolle Protagonistin, ich hatte sie sehr schnell ins Herz geschlossen. Ihre beste Freundin Alex hingegen fand ich irgendwie seltsam. Auch wenn sie neben Lorrie eine wichtige Rolle in der Handlung einnimmt, wurde ich mit ihr nicht warm. Fazit: Das Gegenteil von Erfolg ist ein gelungenes Debüt mit viel Charme und Humor. Die Story ist wie aus dem Leben gegriffen, sodass man sich mit Lorrie (und vielleicht auch mit Alex) identifizieren kann. Ein easy-read, das zu amüsanten Lesestunden einlädt.

1.5

Langweilig und abgedroschen. Es wurde sehr viel mit Klischees gearbeitet.

1

Sehr demotivierendes Ende

Wieder mal ein Buchclub Buch, dass ich mir alleine garantiert nicht ausgesucht hätte. Ich hatte keine hohen Erwartungen an das Buch und die hat es auch erfüllt. Es geht um eine Mutter mit einem Mann und zwei Kindern die mit ihrem Gewicht kämpft und anscheinend eine etwas instabile Psyche hat. Die Handlung des Buchs spielt an einem einzigen Tag, es fühlt sich aber viel viel länger an. Das Buch hat sich für mich unglaublich gezogen, weil nichts wirklich spannendes passiert ist und die einzelnen Kapitel ziemlich lang sind. Die Handlung springt gefühlt von reflektiertem Erzählen zu durchgeknalltem Nervenzusammenbruch wodurch ich die Handlungen der Charaktere nicht wirklich nachvollziehen konnte. Außerdem hatte ich das Gefühl, dass die Autorin viel zu viele Themen in das Buch einbringen wollte, leider ohne guten roten Pfaden. Den Erzählstrang der besten Freundin fand ich etwas interessanter aber auch hier fehlte mir die Spannung und die Logik. Das Ende kam mir dann etwas sehr spektakulär vor und hat so garnicht zum Rest der Geschichte gepasst. Alles in allem musste ich mich leider etwas dazu zwingen weiterzulesen und war sogar kurz davor das Buch abzubrechen deshalb gibt es von mir nur 1 ⭐️

2.5

Interessante Charaktere flacher Erzählstil überraschendes Ende

Lorrie und Alex sind Freundinnen, seit sie 15 Jahre alt waren. Während Lorrie, die als Kind einer Hochbegabung entwickelt hat, einen guten Job in der Stadtverwaltung hat, glücklich verheiratet ist und zwei entzückende Kinder bekommen hat glücklich in ihrem Haus in Australien zu sein scheint, hat es Alex schwerer. Nichts will so richtig funktionieren, ihre Kunst wird nicht anerkannt, in der Liebe ist auch nicht viel los und dann schleppt sie auch noch ein kleines, gemeines Geheimnis mit sich rum, dass ihre Freundschaft zu Lorrie belasten könnte. Als Ruben, Lorries Ex Freund wieder Rubens, Frau Zoe sehr interessiert an Alex. Lorrie wiederum hat beruflich auf einmal zu kämpfen. Und es scheint, dass alles zusammenbricht. Im Zentrum steht ein Auftrag für ein grüneres Stadtbild. Diese Geschichte über zwei Frauen und ihre Freundschaft hat es mir nicht ganz so leicht gemacht. Es war durchaus interessant zu sehen, wie sich die Persönlichkeiten nach und nach durch die kleinen Erzählerhappen zusammensetzen. Diversität findet sich in diesem Buch auch wieder. Allerdings erfahren wir das meiste durch das Erzählen der einzelnen Protagonisten. Ich habe aber lieber, wenn ich es direkt mit den Charakteren erleben darf. Ich konnte den struggle, den beide jeweils haben, zwar durchaus nachvollziehen, aber es war mir auch ein bisschen zu aufgebauscht. Das Ende allerdings wiederum hat mich sehr überrascht und kam unerwartet. Ein wenig hat mich das mit dem Roman versöhnt. Eine Geschichte mit wenig Tiefgang, und einem großen Plottwist am Ende.

3.5

Die gesamte Handlung spielt sich an einem Tag ab. Dabei wird abwechselnd aus der Sicht von Lorrie und ihrer besten Freundin Alex erzählt. Immer wieder gibt es Rückblenden aus ihrer Vergangenheit. Der Handlungstag ist wohl der wichtigste bisher in Lories Karriere - ihr Projekt „Green Cities“ wird gestartet und eine Veranstaltung soll den Start einläuten. Lorrie hat viel Arbeit und Herzblut reingesteckt, außerdem versucht sie währenddessen noch eine gute Ehefrau zu sein und ihr Gewicht unter Kontrolle zu halten, strebt eine längst überfällige Beförderung an und sieht sich am Tag der Veranstaltung auch noch mit ihrem Exfreund konfrontiert, der ihr einst das Herz brach. Zudem kommt auch noch, dass ihre beste Freundin Alex mit der Frau dieses Exfreunds eine Affäre hat. Ganz schön viel für einen Tag und wie anhand der Schilderungen zu vermuten ist, kann das Ganze nur in einer Katastrophe enden. Wir Leser*innen bekommen die Geschichte von Lorries und Alex’ Freundschaft präsentiert. Die beiden sind grundverschieden und zunächst ist auch nicht so ganz ersichtlich, was sie eigentlich verbindet. Lorrie hat den Weg der perfekten und glücklichen Familie eingeschlagen, während Alex eher die Einzelgängerin ist und ihr eigenes Ding macht. Wir bekommen vor allem Lorries Geschichte präsentiert, die vom Scheitern geprägt ist. Das alles aber auf eine humorige Art und Weise und trotz der Wichtigkeit der Themen, hatte ich das Gefühl, die Protagonistin würde sich selbst nicht so ernst nehmen. Auf der einen Seite führte das zu superlustigen Situationen, verlieh der Geschichte eine gewisse Leichtigkeit, gleichzeitig wusste ich aber auch nicht so ganz, ob ich Lorries Umgang mit einigen Situationen und ihre Gedanken dazu wirklich gutheißen soll. Zum einen behandelt der Roman das Konzept der berufstätigen Mutter, wie Lorrie damit umgeht fand ich an sich ganz realistisch. Sie sieht sich selbst als gute Mutter und macht einen tollen Job. Trotzdem scheint es nicht genug zu sein. Dann nimmt das Thema Figur und Gewicht einen großen Raum ein und hier hat mir Lorries Sichtweise nicht immer zugesagt. Die Erzählweise ist lockerleicht, mit einem tollen Humor, der sich nicht zu sehr in den Vordergrund drängt. Die Handlung spitzt sich immer weiter zu, ein Fettnäpfchen jagt das Nächste und das Ende mündet dann in einer sehr überspitzten Situation - aber gerade das hat mir gut gefallen, da es hier einfach gepasst hat und die Geschichte abgerundet hat. Wenn ich das Buch kurz zusammenfassen soll, würde ich es als einen unterhaltsamen Roman bezeichnen, der wichtige Themen auf leichte Art und Weise näher bringt. Die Rückblicke fand ich aber wesentlich interessanter als die eigentliche Handlung und meinem Gefühl nach, haben sie auch mehr Raum eingenommen. Mir hat die Geschichte durchaus gefallen, allerdings hat mir an einigen Stellen Tiefgang gefehlt und die Handlungen der beiden Protagonistinnen waren nicht immer nachvollziehbar. 3,5 ⭐️

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4

So spielt das Leben! Humoristisch

**** Worum geht es? **** Eine Geschichte mitten aus dem Leben gegriffen. Und in diesem Leben fragt sich Lorrie vor allem eins: warum ist alles so anstrengend? Mutter, Ehefrau, Freundin, Mitarbeiterin, Bürgerin. Darf man einfach Mensch sein? **** Mein Eindruck **** Der Titel des Buches ist hier absolutes Programm. In der Geschichte geht es um zwei Protagonistinnen, die eigentlich Freundinnen sind, und während die eine mit ihrem Leben kämpft, scheint die andere trotz schlechtem Gewissen, gegen die andere zu agieren. Zwischen Beruf, Familienleben und den gesellschaftlichen Erwartungen scheint vor allem Lorrie ganz schön zu leiden. Die Darstellung der beiden Protagonistinnen war abwechslungsreich und humoristisch aufgebaut. Eine Dynamik, die, wenn sie nicht Folgen hätte, einfach nur lustig zu lesen war. Mich begleiteten beim Lesen vor allem die Gefühle von: Die Welt ist klein und das Leben ganz schön anstrengend, kleine Kinder fies ehrlich und die Arbeitswelt ein mieser Verräter. Authentisch und abwechslungsreich und doch auch ein bisschen klischeehaft und nicht herausragend. Der Schreibstil war angenehm und das Buch lies sich flüssig weglesen, aber am Ende war die Kritik, die Botschaft zu leise und nach dem Zuschlagen des Buches plätscherten die Gedanken davon, anstatt wach und angeregt zu bleiben. Was stark anfing lies Stück für Stück nach, nicht schlimm, aber der Spannungsbogen sollte eigentlich anders sein beim Lesen. Vor allem die Szenen aus Alex Perspektive konnten mich nicht ganz so reizen. **** Empfehlung? **** Insgesamt wurde ich sehr gut unterhalten und ich ordne das Buch unter kurzweilige und humorvolle Literatur für zwischendurch ein. Ich empfehle es gerne für einen leichten Abend mit zeitgenössischer Lektüre weiter.

2

Es ist nicht alles Gold, was glänzt...Literarisch eher das Gegenteil von Erfolg

In “Das Gegenteil von Erfolg”, dem Debütroman der australischen Autorin Eleanor Elliott Thomas (übersetzt von Claudia Voit) geht es um eine Frau, 39, namens Lorrie. Sie lebt mit ihrem Mann Paul in einer Vorstadt von Melbourne und arbeitet seit vielen Jahren bei der Stadtverwaltung. Sie hat zwei Mädchen (2 und 6 Jahre) und eigentlich könnte ihr Leben glücklich sein. Aber das ist es nicht, denn sie versucht als Working Mom zwischen Job und Familie hin- und her zu jonglieren, wie so viele Frauen um die vierzig das müssen. Bei der Stadtverwaltung leitet sie ein Projekt namens “Green Cities”, wo es um Stadtbegrünung geht und dabei arbeitet sie mit dem zwielichtigen Geschäftsmann Sebastian Gulp zusammen, der das Projekt finanzieren soll. Das wiederum stößt ihrer besten Freundin, der Dokumentarfilmerin und Künstlerin Alex, sauer auf, die Kontakte zu einer radikalen Umweltgruppe hat, die es genau auf diesen Sebastian Gulp abgesehen hat. Und dann kommt es auch noch zu Liebesverwirrungen rund um Ruben, den Anwalt von Gulp und Lorries Ex-Freund und um dessen Frau Zoe… Die eigentliche Handlung dieses Romans passiert an nur einem einzigen Tag. Allerdings geschieht das hier nicht auf die experimentell-kunstvolle “Ulysses”-Art und Weise. Die sehr karge und unspektakuläre, nach hinten raus auch sehr an den Haaren herbeigezogene, Handlung wird durch erzählte Erinnerungen der beiden Protagonistinnen Lorrie und Alex unterfüttert. Es wird also viel mehr erzählt als gezeigt, was ja eher ein Indikator für Trivialliteratur ist. Mich persönlich hat auch gestört, dass überhaupt nicht auf die Jahreszeit eingegangen wird, in der sich das Ganze abspielt. Aber das ist nur ein persönlicher Spleen von mir. Ich brauche einfach eine jahreszeitliche Einordnung des Geschehens, für andere mag das irrelevant sein. Die Protagonistin Lorrie hat mich oft an eine australische “Mama-Version” von Bridget Jones denken lassen: Sie kämpft mit ihrem Gewicht, den Ungerechtigkeiten der Lohnarbeit, den Meinungen ihrer Mutter und ganz allgemein den gesellschaftlichen Erwartungen, hat aber anders als die “Ursprungs-Bridget” bereits die perfekte Familie, wie sie es nicht müde wird zu betonen. Ihr Erzählstrang ist bemüht witzig, manchmal habe ich zwar leicht geschmunzelt, oft war mir die versuchte Komik aber einfach unangenehm und eher was zum Fremdschämen (und ich mag Humor eigentlich, wenn er gut ist). Denn es geht ins Slapstickhafte, zum Beispiel wenn sie die ganze Zeit ihren “perfekten” Kollegen Harry wegen seiner “Minihände” bodyshamed - und das obwohl sie selbst von ihrer eigenen Mutter gebodyshamed wird und das gar nicht lustig findet. Außerdem hat mich ihre ganze Charakterisierung gestört: Als Kind hochbegabt (come on…), aber betont ständig, dass sie eine Versagerin ist, weil sie u.a. als Teenie nach kurzer Zeit aus ein paar Jobs geflogen ist, weil sie zu gutmütig und naiv war. Und eben (Spoiler) die Stelle als Teamleiterin bei der Stadtverwaltung nicht bekommt. Andererseits genießt sie es, Mutter zu sein und sagt, dass das ihrem Leben einen kompletten Sinn gäbe. Für mich haben sich ihre Positionen oft widersprochen, so als hätte die Autorin nicht aufgepasst was Lorrie in einem früheren Kapitel von sich gegeben hat. Alex hingegen ist eher die bisexuelle Melbourne-Version von Carrie Bradshaw aus “Sex & the City” - ein künstlerischer Freigeist, der noch nach der richtigen Beziehung, Berufung und eigenen Identität sucht. Ihre Storyline hat mir etwas besser gefallen, weil sie weniger stark überzeichnet war und ihre Persönlichkeit nicht so widersprüchlich rüberkam wie Lorries. Ich habe das Gefühl, in diesem Roman wurden Themenkomplexe wie Queerness und Klimawandel als Aufhänger benutzt, um im Grunde die Geschichte einer frustrierten “Normalo-Frau” (nichts gegen “Normalo-Frauen”) zu erzählen. Ich möchte jetzt nicht direkt Greenwashing und Queerbaiting unterstellen, aber das Ganze hat so ein “Gschmäckle”, wie man im Schwäbischen sagt. Leider kann ich euch den Roman nicht empfehlen. Selbst als leichte Chicklit, die ich früher durchaus öfter gelesen habe, hat es für mich nicht funktioniert, da im Ganzen zu bemüht und gewollt und literarisch eben einfach nicht gut. Ein Wort muss ich leider noch über die Goldfolierung des Buchcovers verlieren. Leider hat sich diese bei mir sowohl vorne, als auch hinten, als auch am Buchrücken abgelöst. Deshalb die Warnung, das Lesen dieses Buches kann zu “goldenen Händen” führen, muss aber nicht (ich habe jetzt sowohl von mehreren Leser:innen gehört, bei denen es auch so war, als auch bei solchen, bei denen es nicht so war). Ein sehr freundlicher und positiver Austausch mit dem Dumont-Verlag zu diesem Thema fand ebenfalls statt. Herzlichen Dank dafür.

2.5

Leichte Lektüre, (zu Beginn) ohne große mitreißende Handlungsstränge.

Der Roman erzählt die Geschichte einer Ende 30-Jährigen, deren Leben nicht ganz ideal verläuft. Zu Beginn des Romans, der sehr deskriptiv verfasst ist, fehlt mir ein Handlungsstrang, der Fragen oder Spannung aufwirft. Man verfolgt eine Geschichte, bei der mir nicht klar war, weshalb es interessant wird, ihr zu folgen. In Laufe des Romans gewinnt er jedoch an Handlung. Die Eindrücke der Protagonisten sind authentisch wiedergeben, wenn sie mir auch teils zu plump erscheinen. Oft ist es so, dass man aus einer Lektüre eine gewisse Erkenntnis oder eine Einschätzung einer Situation mitnehmen kann. Das ist hier bei mir nicht der Fall.

2.5

Ganz okay.

Gehofft hatte ich eher auf eine Geschichte, die einen auf schöne, feel good mäßige Art daran erinnert, dass scheitern halb so wild ist. Stattdessen habe ich einen sehr chaotischen, etwas überdramatisierten Tag gelesen, bei dem ich mich mit der Hauptfigur gestresst gefühlt hab.

1

Das schlechteste Buch was ich je gelesen habe

2

Mochte ich nicht..

Davon hab‘ ich mir viel mehr versprochen. Habe mich beim Lesen sehr oft gelangweilt und bin mit den Protagonistinnen nicht warm geworden. An manchen Stellen musste ich mal schmunzeln, das war‘s dann aber auch leider schon.

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