Das erwachte Land - Jägerin des Sturms

Das erwachte Land - Jägerin des Sturms

Softcover
3.211
MonsterIndigener FuturismusKai ArvisoApokalypse

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Description

Naturkatastrophen haben weite Teile Amerikas verwüstet. Während Tausende den Tod fanden, erhoben sich alte Legenden zu neuem Leben ...

Die Navajo-Kriegerin Maggie Hoskie jagt die Monster, die über das magisch erwachte Land streifen. Als aus einem Dorf ein Mädchen verschleppt wird, nimmt sie die Verfolgung auf. Und macht eine furchterregende Entdeckung: Die Kreatur, die sie jagt, wurde nicht geboren, sondern erschaffen! Doch wer besitzt solche Macht? Zusammen mit dem Medizinmann Kai macht sie sich auf die Suche nach Antworten und muss sich ihrer schlimmsten Angst stellen: ihrer eigenen dunklen Vergangenheit.

Book Information

Main Genre
Fantasy
Sub Genre
Urban
Format
Softcover
Pages
352
Price
11.40 €

Posts

4
All
5

Die Navajo-Kriegerin Maggie Hoskie wird dann gerufen, wenn niemand sonst mehr Rat weiß. Denn sie ist eine Monsterjägerin. Ihr neuster Auftrag führt sie in ein kleines Dorf wo ein junges Mädchen verschleppt wurde. Maggie macht sich auf die Suche und kann das Monster aufspüren und töten. Nur ist das Monster dieses Mal anders, es ist nicht gehören, sondern wurde gemacht. Gemeinsam macht dem Medizinman Kai macht sie sich auf die Suchen nach dem Hexer, der hinter all dem steckt. Ihre eigenen Vergangenheit kommt dabei wieder zum Vorschein, die ihr große Angst macht. Bei diesem Buch handelt es sich um den 1. Teil einer neuen Urban-Fanasy-Reihe. Die Autorin entführte ihre Leser in eine düstere und brutale Welt. Der Klimawandeln und Naturkatastrophen haben große Teile Kaliforniens überschwemmt, es hat sich vieles verändert, Magie ist real und Monster auch. Sie mischt die Legenden der Navajo gekonnt in ihre Handlung ein und schafft eine faszinierende Geschichte, die mich von der ersten Seite an fesseln konnte. Die Hauptfigur Maggie Hoskie ist eine typische Kick-Ass-Heldin, die mir direkt sehr sympathisch war. Sie wurde selbst als Kind von einem Monster angegriffen, aber von dem Unsterblichen Naayéé’Neizghání gerettet und aufgezogen. Er hat sie zu einer Monsterjägerin ausgebildet, ist aber eines Tages einfach aus ihrem Leben verschwunden, was sie bis heute nicht richtig verarbeitet hat. Dieser Aspekt der Geschichte war auf jeden Fall sehr interessant. Maggie tut sich mit Kai zusammen, um einen Hexer zu jagen. Die beiden geben ein Duo ab, das augenscheinlich gar nicht zusammen passt. Aber gerade diese Unterschiede machen die aufkeimende Romanze so interessant. Leider gibt es kein Glossar, das hätte auf jeden Fall geholfen, denn die Autorin benutzt viele Begriffe der Navajo, die erst im Laufe der Handlung erklärt werden. Das fand ich sehr schade. Die Handlung hat ein offenes Ende, Teil 2 soll leider erst nächstes Jahr im September übersetzt werden. Von mir gibt es hier eine klare Leseempfehlung mit voller Punktzahl.

2

*Rezensionsexemplar* Ich war sehr gespannt auf diese für mich neue Art der Fantasy. Eine apokalyptische Welt, die mythologisch von Wesen der Indianischen Kultur heimgesucht wird. Clankräfte und "Tierwesen". Mittendrin die Hauptprotagonistin Maggie, eine Monsterjägerin und Navajo-Kriegerin. Das Cover passt also sehr gut. Leider hat mir das Buch/die Geschichte nicht gut gefallen. Positiv ist hervorzuheben, dass das Setting gut beschrieben wurde. Ich habe die Hitze gefühlt und die Ödnis. Doch alleine mit Maggie hatte ich meine Probleme. Alle Nebencharaktere waren mir sympathischer :/ Sie ist mir zu negativ geblieben, zu selbstzerstörerisch zu deprimierend. Auch hat die Geschichte so ihre Längen und teilweise wird eine "Aufgabe" nach der anderen abgearbeitet, auch wenn es am Ende immerhin wieder zusammengeführt wird. Und auch, wenn es eine Reihe ist, blieben mir zum Schluss zu viele Fragen offen. Zu vieles wurde mir nicht deutlich genug erklärt. Wie zum Beispiel die große Naturkatastrophe "Big Water" und die darauf folgenden Veränderungen in der Gesellschaft. Es wird nur angedeutet und war für mich zu wenig greifbar. Auch zur Mythologie habe ich mir irgendwie mehr Erklärungen erhofft. Auch die vielen indianischen und komplizierten Namen haben meinen Lesefluss am Anfang arg gestört, so dass ich irgendwann einfach darüber hinweg gelesen habe. Von den teilweise schon grausamen Kampfszenen her würde ich das Buch definitiv zur Erwachsenenliteratur einordnen und es keinem 10jährigem Kind in die Hand drücken. Das Ende war für mich ok, wenn auch mit einigen Logikfehlern bzw. -fragen, die ich da noch hätte. Aber ich kann nur 2 Sterne vergeben, weil ich in einem "Try a chapter" das Buch vermutlich aussortiert hätte und ohne den Leseclub sogar mittendrin abgebrochen hätte. Schade, aber die Reihe werde ich definitiv nicht weiter verfolgen.

2

Jägerin des Sturms: Endlich habe ich es geschafft. Das war mein erster Gedanke, als ich das Buch beendet habe, was - wie ihr euch denken könnt - leider kein gutes Zeichen ist. Als ich mich auf netgalley für das Buch beworben habe, dachte ich, es würde ähnlich sein wie die Bücher von Ilona Andrews, wie zb ihre viel geliebte Kate Daniels Reihe. Besonders, da ich diesen Vergleich auch bei anderen Rezis gelesen habe. Also Urban Fantasy vom Feinsten, das in der Zukunft spielt in einer leicht zugrunde gegangenen Welt. Ich muss zugeben, ein paar Parallelen habe ich zwar entdecken können, aber die ganze Geschichte wirkte wie ein billiger Abklatsch. Die Hauptfigur soll ebenfalls tough und hart sein. Aber wohingegen man mit Kate mitfühlt, konnte ich hier mit Maggie die ganze Zeit über keine Verbindung aufbauen. Leider auch nicht mit anderen Figuren. Maggie war zu abweisend, zu festgefahren in ihrem Verhalten und ich weiß auch nicht, sie und ich haben einfach nicht zusammen gepasst. Gerade mal Kai konnte mit seiner etwas lockeren Art ein wenig mehr überzeugen, aber so richtig geflashed war ich auch von ihm nicht. Was ich gut fand, war Clive, der homosexuelle, muskelprotzende Berg von einem Mann mit roten Locken und Sommersprossen. Er hat kurzzeitig etwas Glam in die Story gebracht. Die Handlung selbst hat sich die erste Hälfte unglaublich gezogen. Es war kein roter Faden zu erkennen und Maggie ist einfach von einem Ort zum anderen gefahren. Außerdem fand ich es schwierig mit der indianischen Hintergrund Geschichte, mit den Göttern, Sagen und vor allem den schwierige geschriebenen indianischen Namen. Gegen Ende hat es mehr Spannung gegeben, wobei einiges für mich keinen Sinn ergeben hat. . . . Hier Spoiler Alert: Ich konnte es nicht verstehen, warum plötzlich Neizghani der Böse war und sie ihn in die Erde bannen musste. Er hat nur Kai bedroht, aber für mich hatte es jetzt nicht so stark den Anschein, als würde Neizghani Kai und alle anderen jeden Moment umbringen. Daher total unnachvollziehbar für mich. Außerdem war die Bekämpfung des Hauptfeindes,diesen komischen Hundegottes viel zu einfach und unspektakulär. *langweilig* Und dieses große Geheimnis von Kai war ebenfalls etwas mickrig. Er hat seine Fähigkeit immer wieder angedeutet und dass Mag deswegen so ein Theater macht, fand ich zu überzogen. Besonders da sich Mag sowieso nie richtig auf ihn eingelassen hat,sondern fast bist zum Ende Neizghani nachgeweint hat (nur um ihn dann zu bannen). Nein, leider nicht mein Buch und ich kann nur zwei Punkte für ein paar gute Szenen und der postapokalyptischen Water War-Idee geben. Die Reihe verfolgt ich aber bestimmte nicht weiter.

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