Das Erwachen des letzten Menschen
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Book Information
Author Description
Leveret Pale ist das Alter Ego des deutschen Schriftstellers Nikodem Skrobisz. Das Pseudonym Leveret Pale ist dabei eine Anspielung auf das Weiße Kaninchen aus 'Alice in Wunderland'. Ähnlich wie das Weiße Kaninchen Alice ins Wunderland lockt, entführt Leveret Pale seine Leser in fremde Welten. Nikodem Skrobisz verfasst hauptsächlich Romane in den Genre Fantasy, Gegenwartsliteratur und Horror, experimentiert aber auch mit anderen Genre und surrealistischen und postmodernen Textformen. Nebenbei publiziert er Novellen, Kurzgeschichten, Essays und Sachbücher. Er beschäftigt sich privat sehr intensiv mit Psychologie, Philosophie und Pharmakologie und lässt dies auch in seine Bücher einfließen. Seit Oktober 2017 ist er Vorstandsmitglied des BVjA. Weitere Informationen und Texte gibt es auf seiner Webseite https://leveret-pale.de oder auf Anfrage via E-Mail [email protected] // Instagram: https://www.instagram.com/leveret_pale/
Posts
Perfektionierte Evolution und der Sinn des Lebens
Das Erwachen des letzten Menschen habe ich in seiner Kürze sehr schnell durchgelesen – und genau darin liegt ein großer Teil seiner Stärke. Das Buch verschwendet keine Zeit und entwirft mit wenigen, präzisen Strichen eine Zukunftsvision, die zugleich kühl, beunruhigend und erschreckend plausibel wirkt. Der Aufbau und die zentrale Idee fand ich brillant: eine nicht mehr allzu ferne Zukunft, beherrscht von einer unbekannten Oberschicht, gestützt durch eine ausgereifte KI. Dem gegenüber steht eine „glückliche“ Unterschicht – der perfekte Mensch, möglicherweise das Ende der Evolution –, deren Zufriedenheit nicht aus Freiheit, sondern aus Kontrolle, Überwachung und gezielter Steuerung entsteht. Glück als Pflichtzustand. Besonders stark ist für mich der Moment, in dem dieser Zustand infrage gestellt wird. Der Sinn des eigenen Lebens, die Frage nach Selbstbestimmung und die Möglichkeit, aus dem geschlossenen Kreislauf auszubrechen, stehen plötzlich im Raum. Gerade weil alles so rational, sauber und scheinbar konfliktfrei organisiert ist, wirkt dieser Bruch umso kraftvoller. Trotz der knappen Länge fühlt sich die Geschichte erstaunlich vollständig an. Sie erklärt nicht zu viel, vertraut auf ihre Ideen und traut dem Leser zu, die Parallelen zur Gegenwart selbst zu ziehen. Das macht das Buch nicht nur spannend, sondern auch nachhaltig verstörend. Für mich ein sehr starkes, konzentriertes Stück Science-Fiction, das große Fragen stellt, ohne sich zu verlieren.
Dystopische Kurzgeschichte mit viel Inhalt
Science Fiction auf gut 50 Seiten. Selfpublisher. Was kann dabei herauskommen? Hier auf jeden Fall eine spannende Erzählung, die mehr als 100 Jahre in der Zukunft spielt und gar nicht so abwegig erscheint, aber keinesfalls erstrebenswert ist (aus meiner heutigen Sicht). Der Protagonist, ein Homo Sapiens sapiens, Lebewesen niederer Klasse, schreibt für einen kurzen Zeitraum Tagebuch. Die Welt ist eine andere. Es herrscht eine neue Ordnung due sas Überleben des Planeten garantieren soll. Alles wird gesteuert, selbst die Gedanken. Menschen, wie wir, gibt es kaum noch. Die Gemeinschaft Ist zerfallen und nicht mehr erwünscht. Doch plötzlich ist da dieses eine Individuum, dass zu denken beginnt. Ein Neuanfang oder doch nur der Vorbote einer beginnenden Apokalypse? Ich werde nicht mehr feststellen können, wie unsere Welt im Jahr 2137 aussehen wird aber es brennt in mir zu erfahren, wieviel Wahrheit in diesem Text stecken wird.

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Leveret Pale ist das Alter Ego des deutschen Schriftstellers Nikodem Skrobisz. Das Pseudonym Leveret Pale ist dabei eine Anspielung auf das Weiße Kaninchen aus 'Alice in Wunderland'. Ähnlich wie das Weiße Kaninchen Alice ins Wunderland lockt, entführt Leveret Pale seine Leser in fremde Welten. Nikodem Skrobisz verfasst hauptsächlich Romane in den Genre Fantasy, Gegenwartsliteratur und Horror, experimentiert aber auch mit anderen Genre und surrealistischen und postmodernen Textformen. Nebenbei publiziert er Novellen, Kurzgeschichten, Essays und Sachbücher. Er beschäftigt sich privat sehr intensiv mit Psychologie, Philosophie und Pharmakologie und lässt dies auch in seine Bücher einfließen. Seit Oktober 2017 ist er Vorstandsmitglied des BVjA. Weitere Informationen und Texte gibt es auf seiner Webseite https://leveret-pale.de oder auf Anfrage via E-Mail [email protected] // Instagram: https://www.instagram.com/leveret_pale/
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Perfektionierte Evolution und der Sinn des Lebens
Das Erwachen des letzten Menschen habe ich in seiner Kürze sehr schnell durchgelesen – und genau darin liegt ein großer Teil seiner Stärke. Das Buch verschwendet keine Zeit und entwirft mit wenigen, präzisen Strichen eine Zukunftsvision, die zugleich kühl, beunruhigend und erschreckend plausibel wirkt. Der Aufbau und die zentrale Idee fand ich brillant: eine nicht mehr allzu ferne Zukunft, beherrscht von einer unbekannten Oberschicht, gestützt durch eine ausgereifte KI. Dem gegenüber steht eine „glückliche“ Unterschicht – der perfekte Mensch, möglicherweise das Ende der Evolution –, deren Zufriedenheit nicht aus Freiheit, sondern aus Kontrolle, Überwachung und gezielter Steuerung entsteht. Glück als Pflichtzustand. Besonders stark ist für mich der Moment, in dem dieser Zustand infrage gestellt wird. Der Sinn des eigenen Lebens, die Frage nach Selbstbestimmung und die Möglichkeit, aus dem geschlossenen Kreislauf auszubrechen, stehen plötzlich im Raum. Gerade weil alles so rational, sauber und scheinbar konfliktfrei organisiert ist, wirkt dieser Bruch umso kraftvoller. Trotz der knappen Länge fühlt sich die Geschichte erstaunlich vollständig an. Sie erklärt nicht zu viel, vertraut auf ihre Ideen und traut dem Leser zu, die Parallelen zur Gegenwart selbst zu ziehen. Das macht das Buch nicht nur spannend, sondern auch nachhaltig verstörend. Für mich ein sehr starkes, konzentriertes Stück Science-Fiction, das große Fragen stellt, ohne sich zu verlieren.
Dystopische Kurzgeschichte mit viel Inhalt
Science Fiction auf gut 50 Seiten. Selfpublisher. Was kann dabei herauskommen? Hier auf jeden Fall eine spannende Erzählung, die mehr als 100 Jahre in der Zukunft spielt und gar nicht so abwegig erscheint, aber keinesfalls erstrebenswert ist (aus meiner heutigen Sicht). Der Protagonist, ein Homo Sapiens sapiens, Lebewesen niederer Klasse, schreibt für einen kurzen Zeitraum Tagebuch. Die Welt ist eine andere. Es herrscht eine neue Ordnung due sas Überleben des Planeten garantieren soll. Alles wird gesteuert, selbst die Gedanken. Menschen, wie wir, gibt es kaum noch. Die Gemeinschaft Ist zerfallen und nicht mehr erwünscht. Doch plötzlich ist da dieses eine Individuum, dass zu denken beginnt. Ein Neuanfang oder doch nur der Vorbote einer beginnenden Apokalypse? Ich werde nicht mehr feststellen können, wie unsere Welt im Jahr 2137 aussehen wird aber es brennt in mir zu erfahren, wieviel Wahrheit in diesem Text stecken wird.







