Das dunkle Land

Das dunkle Land

Hardback
2.67
ArbeitslagerKorruptionSchicksalMusiker

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Description

Eine Reise durch Bulgariens archaische Landschaft enthüllt eine bewegende Familiengeschichte.

Das Schicksal hat Alexandra die Asche eines Toten anvertraut. Und damit die Geschichte seines Lebens.
Alexandra Boyd kommt eigentlich nach Sofia, um dort Englisch zu unterrichten. Doch dann gelangt sie durch Zufall in den Besitz eines Holzkästchens mit der Asche eines Verstorbenen. Damit beginnt eine abenteuerliche Suche nach der Familie des Toten, die Alexandra immer tiefer hineinführt in das wilde, ihr fremde Land und immer weiter hinab in dessen Geschichte. Nach und nach enthüllt sich auf den Stationen ihrer Reise das Schicksal des Verstorbenen, Stoyan Lazarov – eines begnadeten Musikers, dessen Leben von den Katastrophen des 20. Jahrhunderts und von einer großen Liebe bestimmt war.

Liebevoll ausgestattete Ausgabe mit Leinenrücken und Lesebändchen.

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Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Hardback
Pages
736
Price
22.45 €

Author Description

Elizabeth Kostova, geboren 1964 in Connecticut, ist die Autorin der internationalen Bestseller »Der Historiker« und »Schwanendiebe«. Sie verbrachte bereits in ihrer Jugend viel Zeit in Europa und lernte später bei einem Bulgarienaufenthalt ihren künftigen Mann kennen. Sie ist Mitbegründerin der Elizabeth Kostova Foundation für kreatives Schreiben in Bulgarien und gehört dem Hochschulrat der American University of Bulgaria an.

Posts

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„Das dunkle Land“ von Elizabeth Kostova ist ein fesselnder Roman über eine Frau, die in Bulgarien die Geschichte eines Musikers aufdeckt – spannend, emotional und voller Einblicke in ein fremdes Land.

Alexandra Boyd reist nach Sofia, um Englisch zu unterrichten, und erhält zufällig die Asche eines unbekannten Mannes. Ihre Suche nach seiner Familie führt sie durch Bulgariens Landschaften und Geschichte. Sie entdeckt das Leben von Stojan Lazarow, einem talentierten Musiker, geprägt von Krieg, Diktatur und einer großen Liebe. Kostova verwebt Familienschicksal mit Bulgariens dunkler Vergangenheit, von der Nachkriegszeit bis zur Unterdrückung. Die Erzählung wechselt zwischen Gegenwart und Rückblenden, was die Spannung hält. Die Beschreibungen der Kultur und Natur machen das Land greifbar und geheimnisvoll. Insgesamt ein packendes Buch für Fans historischer Geschichten mit Herz und Tiefe, das Neugier auf Bulgarien weckt.

„Das dunkle Land“ von Elizabeth Kostova ist ein fesselnder Roman über eine Frau, die in Bulgarien die Geschichte eines Musikers aufdeckt – spannend, emotional und voller Einblicke in ein fremdes Land.
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Beschreibung Alexandra Boyd reist nach Bulgarien um dort Englisch zu unterrichten und erfüllt sich zudem mit der Reise einen Traum, den sie schon seit frühester Kindheit gemeinsam mit ihrem Bruder hegte. Durch Zufall gelangt Alexandra nach ihrer Ankunft in der Hauptstadt Sofia in den Besitz eines Holzkästchens. Darin befindet sich die Asche eines Verstorbenen, die sie schnellstmöglich wieder an die Familie übergeben möchte. Dabei freundet sie sich mit ihrem Taxifahrer Bobby an, der sich während des spannenden Roadtrips zu einem verlässlichen Begleiter entwickelt. Stück für Stück enthüllen die beiden die spannende Geschichte des Verstorbenen Musikers Stoyan Lazarov, dessen Schicksal von den Umständen der Politik des 20. Jahrhunderts geprägt wurde. Meine Meinung Elizabeth Kostavas Roman “Das dunkle Land” konnte mich schon alleine durch das wunderschöne Cover für sich einnehmen. Die Covergestaltung mit dem dunklen Hintergrund und den farbig-glänzend Pflanzenumrissen, die sich leicht vom Material abheben, sowie der pinkfarbene Leinenrücken harmonieren perfekt zusammen und stellen eine wahre Augenweide im Buchregal dar. Außerdem empfand ich das haptische Gefühl durch den Leinenrücken als sehr angenehm. Zwischen den hübschen Buchdeckeln steckt eine Geschichte die Zeit braucht. Zeit in der sich die ganze Tiefe, eine Bandbreite an Emotionen und vor allem die Beschreibungen über das für mich fremde Land Bulgarien langsam entfalten können. Wenn man sich diese Zeit nimmt und sich der Geschichte öffnet, wird man mit einer berührenden Story belohnt, die auf den letzten Seiten noch mit einem nicht zu verachtenden Spannungsbogen überrascht. Für mich waren es weniger die einzelnen Charaktere die dieser Geschichte Leben einhauchen, sondern eher das Zusammenspiel der unterschiedlichen Protagonisten die erst gemeinsam ein Bild über Land und Leute Bulgariens abgeben. Besonders fesselnd und berührend war für mich die dunkle Seite der kommunistischen Politik des zwanzigsten Jahrhunderts. Denn je mehr die Protagonistin Alexandra über den Verstorbenen Musiker Stoyan Lazarov in Erfahrung bringt, desto tiefer dringt sie in die Abgründe seiner Vergangenheit ein, deren Schatten sich bis in die Gegenwart erstrecken. Die Autorin hat in ihrem Roman “Das dunkle Land” auf verschiedene Erzählperspektiven zurückgegriffen, so dass der Leser nicht nur in die Rolle der jungen Reisenden schlüpft, sondern auch die Lebensgeschichte von Stoyan Lazarov direkt erzählt bekommt. Durch diesen Kniff gehen einige Abschnitte des Romans noch tiefer unter die Haut. Während Alexandra eine innige Freundschaft zu dem Taxifahrer Bobby knüpft, steht im direkten Kontrast dazu die Zeit von Stoyan Lazarov im Arbeitslager. Elizabeth Kostova legt bei ihrer fiktiven Geschichte über den Musiker das Hauptaugenmerk vor allem darauf, was einen Menschen unter solch erniedrigenden, hoffnungslosen und schlechten Bedingungen am Leben erhält ohne das die eigene Willenskraft dabei in tausend Stücke zerspringt. Die Antwort in diesem Roman ist eine wundervolle, ruhige und stetige Liebe. Die Liebesgeschichte zwischen Stoyan Lazarov und seiner Frau ist wie ein Fels in der Brandung und besteht durch gute wie durch schlechte Zeiten. “Das dunkle Land” ist ein ruhiger Roman der sich über 700 Seiten erstreckt und gerade zu Beginn auch ein paar Längen aufweist. Trotzdem hat mir die fiktive Geschichte von Elizabeth Kostova richtig gut gefallen, gerade auch weil sie mir das bisher unbekannte Land Bulgarien näher gebracht hat. Fazit Ein berührender und abenteuerlicher Roman über Land und Leute Bulgariens und eine unerschütterliche Liebe.

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Beschreibung Alexandra Boyd reist nach Bulgarien um dort Englisch zu unterrichten und erfüllt sich zudem mit der Reise einen Traum, den sie schon seit frühester Kindheit gemeinsam mit ihrem Bruder hegte. Durch Zufall gelangt Alexandra nach ihrer Ankunft in der Hauptstadt Sofia in den Besitz eines Holzkästchens. Darin befindet sich die Asche eines Verstorbenen, die sie schnellstmöglich wieder an die Familie übergeben möchte. Dabei freundet sie sich mit ihrem Taxifahrer Bobby an, der sich während des spannenden Roadtrips zu einem verlässlichen Begleiter entwickelt. Stück für Stück enthüllen die beiden die spannende Geschichte des Verstorbenen Musikers Stoyan Lazarov, dessen Schicksal von den Umständen der Politik des 20. Jahrhunderts geprägt wurde. Meine Meinung Elizabeth Kostavas Roman “Das dunkle Land” konnte mich schon alleine durch das wunderschöne Cover für sich einnehmen. Die Covergestaltung mit dem dunklen Hintergrund und den farbig-glänzend Pflanzenumrissen, die sich leicht vom Material abheben, sowie der pinkfarbene Leinenrücken harmonieren perfekt zusammen und stellen eine wahre Augenweide im Buchregal dar. Außerdem empfand ich das haptische Gefühl durch den Leinenrücken als sehr angenehm. Zwischen den hübschen Buchdeckeln steckt eine Geschichte die Zeit braucht. Zeit in der sich die ganze Tiefe, eine Bandbreite an Emotionen und vor allem die Beschreibungen über das für mich fremde Land Bulgarien langsam entfalten können. Wenn man sich diese Zeit nimmt und sich der Geschichte öffnet, wird man mit einer berührenden Story belohnt, die auf den letzten Seiten noch mit einem nicht zu verachtenden Spannungsbogen überrascht. Für mich waren es weniger die einzelnen Charaktere die dieser Geschichte Leben einhauchen, sondern eher das Zusammenspiel der unterschiedlichen Protagonisten die erst gemeinsam ein Bild über Land und Leute Bulgariens abgeben. Besonders fesselnd und berührend war für mich die dunkle Seite der kommunistischen Politik des zwanzigsten Jahrhunderts. Denn je mehr die Protagonistin Alexandra über den Verstorbenen Musiker Stoyan Lazarov in Erfahrung bringt, desto tiefer dringt sie in die Abgründe seiner Vergangenheit ein, deren Schatten sich bis in die Gegenwart erstrecken. Die Autorin hat in ihrem Roman “Das dunkle Land” auf verschiedene Erzählperspektiven zurückgegriffen, so dass der Leser nicht nur in die Rolle der jungen Reisenden schlüpft, sondern auch die Lebensgeschichte von Stoyan Lazarov direkt erzählt bekommt. Durch diesen Kniff gehen einige Abschnitte des Romans noch tiefer unter die Haut. Während Alexandra eine innige Freundschaft zu dem Taxifahrer Bobby knüpft, steht im direkten Kontrast dazu die Zeit von Stoyan Lazarov im Arbeitslager. Elizabeth Kostova legt bei ihrer fiktiven Geschichte über den Musiker das Hauptaugenmerk vor allem darauf, was einen Menschen unter solch erniedrigenden, hoffnungslosen und schlechten Bedingungen am Leben erhält ohne das die eigene Willenskraft dabei in tausend Stücke zerspringt. Die Antwort in diesem Roman ist eine wundervolle, ruhige und stetige Liebe. Die Liebesgeschichte zwischen Stoyan Lazarov und seiner Frau ist wie ein Fels in der Brandung und besteht durch gute wie durch schlechte Zeiten. “Das dunkle Land” ist ein ruhiger Roman der sich über 700 Seiten erstreckt und gerade zu Beginn auch ein paar Längen aufweist. Trotzdem hat mir die fiktive Geschichte von Elizabeth Kostova richtig gut gefallen, gerade auch weil sie mir das bisher unbekannte Land Bulgarien näher gebracht hat. Fazit Ein berührender und abenteuerlicher Roman über Land und Leute Bulgariens und eine unerschütterliche Liebe.

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