Das dunkle Flüstern der Schneeflocken
Buy Now
By using these links, you support READO. We receive an affiliate commission without any additional costs to you.
Description
Hannah Eiríksdottir freut sich überhaupt nicht, in den kalten Norden zu ziehen. Doch das Praktikum bei der Tageszeitung entpuppt sich als spannende Gelegenheit, die erfolgreiche Influencerin Imogen Collins kennenzulernen – und schnell ist Hannah sehr beeindruckt von ihr.
Als kurze Zeit später eine Leiche in einem Lavafeld gefunden wird, sprechen alle Indizien gegen Imogen und sie wird verhaftet. Ist Imogen Collins wirklich eine Mörderin und ihr perfekter Instagram-Feed nur eine gut getarnte Fassade? Hannah beginnt, eigenmächtig zu ermitteln und gerät dabei an den Rand der Legalität …
Vor einer atmosphärischen Kulisse in Island , voller Spannung und mit cleveren Social Media -Bezügen erzählt Sif Sigmarsdóttir einen topaktuellen Nordic Noir-Thriller über Wahrheit, Lügen, die Manipulation von Big Data und den schönen Schein der Instagram -Welt.
Book Information
Author Description
Sif Sigmasdóttir ist gebürtige Isländerin und arbeitet als Autorin und Journalistin. Bereits seit fünfzehn Jahren schreibt sie Kinderbücher. Ihre Bücher für Teenager und junge Erwachsene sind allesamt Bestseller in Island. Mittlerweile lebt sie in London. Das dunkle Flüstern der Schneeflocken ist ihr erster Roman, den sie direkt auf Englisch schrieb.
Posts
DAS DUNKLE FLÜSTERN DER SCHNEEFLOCKEN ☆ Sozial-Media-Bezüge die ich gerne gelesen hatte ☆ Hannah und Imogen, zwei Charaktere die authentisch waren, ich sie aber trotzdem irgendwie nicht lieben oder hassen konnte. ☆ eine Story, dessen Idee gut klang, aber mir in der Umsetzung nicht gefiel. Ganz viel Gequassel, bevor es mal so einigermaßen in Richtung Spannung ging Letztendlich kann ich nur sagen, es war okay. Einfach okay. Für zwischendurch gut, aber mehr leider auch nicht.

Erfrischend anders
*Das dunkle Flüstern der Schneeflocken* hat mich überrascht. Die Geschichte um Imogen, Hannah und einen Mord war gleichzeitig spannend, aber auch in einem Rutsch lesbar ohne riesige Höhen und Tiefen. Quasi einer dieser Sommerromane, nur ohne Sommer und mit einem Mord. Eine gelungene Mischung aus New Adult und Krimi.
Die Geschichte klang sehr interessant. Eine junge Hobbyjournalistin und eine Influencerin. Eine Story über Lug und Trug. Leider waren mir Imogen und Hannah gar nicht sympathisch, dadurch fand ich keinen Zugang zur Geschichte und alles blieb oberflächlich. Hannah übertreibt es mit ihrer Liebe zum Journalismus und kennt keine Grenzen, da jedes Mittel den Zweck heiligt. Und Imogen tut mir zwar leid, was ihr passiert ist, ist grauenhaft, jedoch macht sie auch nicht wirklich viel dagegen. Sie möchte es zwar, aber sie wird immer wieder unterbrochen und steht wieder am Anfang.
„Warum sind die jungen Leute von heute alle so besessen davon, wer sie sind? Statt immer irgendwer sein zu wollen, könntest du doch einfach mal nur sein. Lass deine verschiedenen Ichs durch dich fließen. Lass sie nacheinander zum Vorschein kommen, von alleine, ganz natürlich, wenn ihnen danach ist. Du darfst nicht ständig versuchen, irgendwer zu sein. Du musst lernen, niemand zu sein, das ist die Kunst.“ (Seite 75) Schon beim ersten genaueren Blick aufs Cover wird ein grandioser Bezug auf Instagram genommen, das für "Das dunkle Flüstern der Schneeflocken" eine wesentliche Rolle spielt. Der eigentliche Krimi-Plot ist auch im Buch eher eine Nebensächlichkeit, vielmehr befasst sich Sif Sigmarsdóttir mit den Auswirkungen der sozialen Medien auf die Menschen in allen Belangen des Lebens. Teilweise erfährt der Leser vieles über die Hintergründe von Werbung und die dadurch geweckte Kauflust – wem ist nicht schon mal aufgefallen, dass eingeblendete Werbebanner sich oftmals auf genau das beziehen, was vorher in eine Suchmaschine eingegeben wurde? Das erscheint im ersten Moment etwas gruselig, hat aber mehr mit dem Gebrauch des Internets und cleveren Algorithmen zu tun. Die Autorin verwendet in ihrer Geschichte viel Zeit, die Hintergründe dieser Berechnungen genauer zu erläutern – was an sich ein wirklich interessantes Thema ist, allerdings in diesem Ausmaß über längere Strecken eher ermüdend als unterhaltsam ist. Der Spannungsbogen ist daher durch das komplette Buch hindurch immer eher flach gehalten und kann nur wenige Ausreißer nach oben liefern. Erst auf den letzten knapp 150 Seiten hat der Leser tatsächlich den Eindruck, einen Krimi in der Hand zu halten. Auch zu den Charakteren findet man nur schwer Zugang. Aus zwei Perspektiven und anfänglich auch Zeitsträngen, die erst später ineinanderfließen, lernt der Leser sowohl Hannah als auch Imogen kennen. Beide sind recht unterschiedliche Charaktere, die jedoch auch einiges verbindet – was sich allerdings erst im Verlauf der Story abzeichnet. Eingeleitet werden die einzelnen Kapitel durch die Beschreibung von Instagrambildern mit möglichen Captions und der tatsächlichen Bildunterschrift. Auf diese Weise erhält der Leser einen besonders authentischen Einblick darin, wie viele Gedanken eigentlich hinter so einem Posting stecken (können) und dass es eben meistens nicht nur einfach runtergeschriebener Text ist. Diese Darstellung der sozialen Medien ist hier sehr gut gelungen, und gerade die Einschübe der beschriebenen Post lockern den Lesefluss enorm auf. Besonders schön ist auch die subtile Anspielung des Titels – schließlich ist die Schneeflocke nicht nur ein federleichtes und hübsches Eiskristall, das vom Himmel fällt und die Welt ruhiger und sanfter wirken lässt, sondern auch ein Begriff, der öfter in den sozialen Medien verwendet wird und eine Person beschreibt, die überempfindlich und leicht zu beleidigen ist. Diese Parallele zur erzählten Geschichte wird dem Leser erst nach näherem Betrachten der Geschehnisse im Buch bewusst und ist geschickt eingebunden. Insgesamt ist Sif Sigmarsdóttirs Debüt sehr facettenreich, aber auch größtenteils vorhersehbar. Vieles ergibt sich aus dem Kontext, lediglich mit dem Ende erwartet den Leser eine wirklich überraschende Wendung. "Das dunkle Flüstern der Schneeflocken" ist kein einfach zu lesendes und zu verstehendes Buch, das allerdings mit wichtigen aktuellen Bezugsthemen arbeitet. Für jugendliche Leser ein gelungener Ausflug ins Nordic Noir-Genre, für Interessierte außerhalb der Zielgruppe aber vielleicht nicht immer ganz nachvollziehbar und an mancher Stelle ein wenig zu seicht. Ein solides Debüt, das mit einem als Cliffhanger anmutenden Abschluss durchaus Lust auf mehr macht. Fazit: "Das dunkle Flüstern der Schneeflocken" spielt mit sehr vielen verschiedenen Themen wie dem schönen Schein in den sozialen Medien, Macht- und Datenmissbrauch, psychischen Krankheiten, sexual assault, Rachegedanken, Manipulation und Erfolgsdruck. Vor der atemberaubenden Kulisse von Island im Winter schafft Sif Sigmarsdóttir einen düsteren und melancholischen Nordic Noir-Thriller inklusive vielseitiger Gesellschaftskritik für Jugendliche, der trotz einiger Schwachpunkte durchaus nette Lesestunden bereiten kann. Wertung: 3,5 von 5 Sternen Handlung: 3 / 5 Charaktere: 4 / 5 Lesespaß: 3.5 / 5 Preis/Leistung: 3.5 / 5
Ein wunderbares Buch, gut zu lesen! (Rezi aus 2022)
Da die Autorin selbst gebürtige Isländerin ist, weiß man einerseits um die Genauigkeit der Angaben was Island betrifft, zugleich aber fühlt man sich auch direkt mitgenommen in dieses Land, sogar mit Insiderwissen! In dem Buch wird immer mal wieder zwischen zwei Perspektiven gewechselt, wobei die eine aus der Ich-Form geschrieben ist, die andere aus der 3.Person heraus, aber sehr nah an dem betreffenden Charakter, was Gedanken, Gefühle und Wahrnehmung angeht. Es bleibt bis zum Schluss spannend was da eigentlich los ist und auch Backgroundinformationen kriegt man sehr gut portioniert, die einen dabei auch zum selbst nachdenken anregen. Was mir auch gefallen hat, war bei der 2. Person Imogen eher so eine Art Flashback-Erinnerungen zu lesen, während die Prota in der Gegenwart spielt - Genial kombiniert!
Description
Hannah Eiríksdottir freut sich überhaupt nicht, in den kalten Norden zu ziehen. Doch das Praktikum bei der Tageszeitung entpuppt sich als spannende Gelegenheit, die erfolgreiche Influencerin Imogen Collins kennenzulernen – und schnell ist Hannah sehr beeindruckt von ihr.
Als kurze Zeit später eine Leiche in einem Lavafeld gefunden wird, sprechen alle Indizien gegen Imogen und sie wird verhaftet. Ist Imogen Collins wirklich eine Mörderin und ihr perfekter Instagram-Feed nur eine gut getarnte Fassade? Hannah beginnt, eigenmächtig zu ermitteln und gerät dabei an den Rand der Legalität …
Vor einer atmosphärischen Kulisse in Island , voller Spannung und mit cleveren Social Media -Bezügen erzählt Sif Sigmarsdóttir einen topaktuellen Nordic Noir-Thriller über Wahrheit, Lügen, die Manipulation von Big Data und den schönen Schein der Instagram -Welt.
Book Information
Author Description
Sif Sigmasdóttir ist gebürtige Isländerin und arbeitet als Autorin und Journalistin. Bereits seit fünfzehn Jahren schreibt sie Kinderbücher. Ihre Bücher für Teenager und junge Erwachsene sind allesamt Bestseller in Island. Mittlerweile lebt sie in London. Das dunkle Flüstern der Schneeflocken ist ihr erster Roman, den sie direkt auf Englisch schrieb.
Posts
DAS DUNKLE FLÜSTERN DER SCHNEEFLOCKEN ☆ Sozial-Media-Bezüge die ich gerne gelesen hatte ☆ Hannah und Imogen, zwei Charaktere die authentisch waren, ich sie aber trotzdem irgendwie nicht lieben oder hassen konnte. ☆ eine Story, dessen Idee gut klang, aber mir in der Umsetzung nicht gefiel. Ganz viel Gequassel, bevor es mal so einigermaßen in Richtung Spannung ging Letztendlich kann ich nur sagen, es war okay. Einfach okay. Für zwischendurch gut, aber mehr leider auch nicht.

Erfrischend anders
*Das dunkle Flüstern der Schneeflocken* hat mich überrascht. Die Geschichte um Imogen, Hannah und einen Mord war gleichzeitig spannend, aber auch in einem Rutsch lesbar ohne riesige Höhen und Tiefen. Quasi einer dieser Sommerromane, nur ohne Sommer und mit einem Mord. Eine gelungene Mischung aus New Adult und Krimi.
Die Geschichte klang sehr interessant. Eine junge Hobbyjournalistin und eine Influencerin. Eine Story über Lug und Trug. Leider waren mir Imogen und Hannah gar nicht sympathisch, dadurch fand ich keinen Zugang zur Geschichte und alles blieb oberflächlich. Hannah übertreibt es mit ihrer Liebe zum Journalismus und kennt keine Grenzen, da jedes Mittel den Zweck heiligt. Und Imogen tut mir zwar leid, was ihr passiert ist, ist grauenhaft, jedoch macht sie auch nicht wirklich viel dagegen. Sie möchte es zwar, aber sie wird immer wieder unterbrochen und steht wieder am Anfang.
„Warum sind die jungen Leute von heute alle so besessen davon, wer sie sind? Statt immer irgendwer sein zu wollen, könntest du doch einfach mal nur sein. Lass deine verschiedenen Ichs durch dich fließen. Lass sie nacheinander zum Vorschein kommen, von alleine, ganz natürlich, wenn ihnen danach ist. Du darfst nicht ständig versuchen, irgendwer zu sein. Du musst lernen, niemand zu sein, das ist die Kunst.“ (Seite 75) Schon beim ersten genaueren Blick aufs Cover wird ein grandioser Bezug auf Instagram genommen, das für "Das dunkle Flüstern der Schneeflocken" eine wesentliche Rolle spielt. Der eigentliche Krimi-Plot ist auch im Buch eher eine Nebensächlichkeit, vielmehr befasst sich Sif Sigmarsdóttir mit den Auswirkungen der sozialen Medien auf die Menschen in allen Belangen des Lebens. Teilweise erfährt der Leser vieles über die Hintergründe von Werbung und die dadurch geweckte Kauflust – wem ist nicht schon mal aufgefallen, dass eingeblendete Werbebanner sich oftmals auf genau das beziehen, was vorher in eine Suchmaschine eingegeben wurde? Das erscheint im ersten Moment etwas gruselig, hat aber mehr mit dem Gebrauch des Internets und cleveren Algorithmen zu tun. Die Autorin verwendet in ihrer Geschichte viel Zeit, die Hintergründe dieser Berechnungen genauer zu erläutern – was an sich ein wirklich interessantes Thema ist, allerdings in diesem Ausmaß über längere Strecken eher ermüdend als unterhaltsam ist. Der Spannungsbogen ist daher durch das komplette Buch hindurch immer eher flach gehalten und kann nur wenige Ausreißer nach oben liefern. Erst auf den letzten knapp 150 Seiten hat der Leser tatsächlich den Eindruck, einen Krimi in der Hand zu halten. Auch zu den Charakteren findet man nur schwer Zugang. Aus zwei Perspektiven und anfänglich auch Zeitsträngen, die erst später ineinanderfließen, lernt der Leser sowohl Hannah als auch Imogen kennen. Beide sind recht unterschiedliche Charaktere, die jedoch auch einiges verbindet – was sich allerdings erst im Verlauf der Story abzeichnet. Eingeleitet werden die einzelnen Kapitel durch die Beschreibung von Instagrambildern mit möglichen Captions und der tatsächlichen Bildunterschrift. Auf diese Weise erhält der Leser einen besonders authentischen Einblick darin, wie viele Gedanken eigentlich hinter so einem Posting stecken (können) und dass es eben meistens nicht nur einfach runtergeschriebener Text ist. Diese Darstellung der sozialen Medien ist hier sehr gut gelungen, und gerade die Einschübe der beschriebenen Post lockern den Lesefluss enorm auf. Besonders schön ist auch die subtile Anspielung des Titels – schließlich ist die Schneeflocke nicht nur ein federleichtes und hübsches Eiskristall, das vom Himmel fällt und die Welt ruhiger und sanfter wirken lässt, sondern auch ein Begriff, der öfter in den sozialen Medien verwendet wird und eine Person beschreibt, die überempfindlich und leicht zu beleidigen ist. Diese Parallele zur erzählten Geschichte wird dem Leser erst nach näherem Betrachten der Geschehnisse im Buch bewusst und ist geschickt eingebunden. Insgesamt ist Sif Sigmarsdóttirs Debüt sehr facettenreich, aber auch größtenteils vorhersehbar. Vieles ergibt sich aus dem Kontext, lediglich mit dem Ende erwartet den Leser eine wirklich überraschende Wendung. "Das dunkle Flüstern der Schneeflocken" ist kein einfach zu lesendes und zu verstehendes Buch, das allerdings mit wichtigen aktuellen Bezugsthemen arbeitet. Für jugendliche Leser ein gelungener Ausflug ins Nordic Noir-Genre, für Interessierte außerhalb der Zielgruppe aber vielleicht nicht immer ganz nachvollziehbar und an mancher Stelle ein wenig zu seicht. Ein solides Debüt, das mit einem als Cliffhanger anmutenden Abschluss durchaus Lust auf mehr macht. Fazit: "Das dunkle Flüstern der Schneeflocken" spielt mit sehr vielen verschiedenen Themen wie dem schönen Schein in den sozialen Medien, Macht- und Datenmissbrauch, psychischen Krankheiten, sexual assault, Rachegedanken, Manipulation und Erfolgsdruck. Vor der atemberaubenden Kulisse von Island im Winter schafft Sif Sigmarsdóttir einen düsteren und melancholischen Nordic Noir-Thriller inklusive vielseitiger Gesellschaftskritik für Jugendliche, der trotz einiger Schwachpunkte durchaus nette Lesestunden bereiten kann. Wertung: 3,5 von 5 Sternen Handlung: 3 / 5 Charaktere: 4 / 5 Lesespaß: 3.5 / 5 Preis/Leistung: 3.5 / 5
Ein wunderbares Buch, gut zu lesen! (Rezi aus 2022)
Da die Autorin selbst gebürtige Isländerin ist, weiß man einerseits um die Genauigkeit der Angaben was Island betrifft, zugleich aber fühlt man sich auch direkt mitgenommen in dieses Land, sogar mit Insiderwissen! In dem Buch wird immer mal wieder zwischen zwei Perspektiven gewechselt, wobei die eine aus der Ich-Form geschrieben ist, die andere aus der 3.Person heraus, aber sehr nah an dem betreffenden Charakter, was Gedanken, Gefühle und Wahrnehmung angeht. Es bleibt bis zum Schluss spannend was da eigentlich los ist und auch Backgroundinformationen kriegt man sehr gut portioniert, die einen dabei auch zum selbst nachdenken anregen. Was mir auch gefallen hat, war bei der 2. Person Imogen eher so eine Art Flashback-Erinnerungen zu lesen, während die Prota in der Gegenwart spielt - Genial kombiniert!









