Das Baby ist nicht das verdammte Problem
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Description
Die frischgebackene Mutter Ana Wetherall-Grujić hat die Faxen dicke: Sie zeigt auf, wie unsere Gesellschaft Gebärende im Regen stehen lässt – und ihnen dann noch ans Knie pisst.
Vaginale Geburt oder Kaiserschnitt, Fläschchen oder Brust, Stoff- oder Wegwerfwindeln: Der Druck auf Mütter, alles richtig zu machen, ist enorm. Du willst doch das Beste für dein Baby!?, schalmeit es aus allen Ecken. Dabei heißt das Beste fürs Kind meist: das Umständlichste, Zeitintensivste und oft auch Schmerzhafteste für die Mutter.
Ana Wetherall-Grujić sagt Nein: Nein, wir wollen nicht das Beste für das Baby. Wir wollen das Beste für uns. Ihr Buch ist Handreichung und Kampfansage zugleich: Das Baby ist nicht das verdammte Problem – und irrer Mutterkult schon gar nicht die Lösung.
Book Information
Author Description
Kurz vor Kriegsbeginn in Jugoslawien geboren, wuchs Ana Wetherall-Grujić in Tirol auf. Nach Umwegen über Graz und Wien lebte sie fünf Jahre lang als Journalistin in Berlin. Ihre Arbeit fokussierte sich auf die Menschen am Rand und erschien unter anderem bei ze.tt, bento und VICE. 2023 erschien mit „Das Baby ist nicht das verdammte Problem“ (Kremayr & Scheriau) ihr erstes Sachbuch zu moderner Elternschaft. „Blutsschwestern“ ist ihr erster Roman.
Posts
Mamasein ist unfassbar schön, aber irgendwie auch schwer! Es gibt ja zahlreiche Ratgeber für Schwangerschaft und die ersten Wochen nach der Geburt. Dazu kommen die wahnsinnig vielen, so gutgemeinten Ratschläge von Familie, Freunden, Bekannten oder gar Fremden, die meist mehr stressen, nerven und verunsichern, als dass sie helfen. Und auch der ein oder andere übergriffige Kommentar bleibt natürlich nicht aus. Gut, dass Ana Wetherall-Grujić allen (werdenden) Müttern ein kleines Manifest zum Thema Care-Arbeit, Wertschätzung und dem Wunsch trotz Kind ein Mensch mit eigenen Bedürfnissen bleiben zu dürfen an die Hand gibt. Ich habe dieses Buch vor der Geburt unserer zweiten Tochter gelesen und Ana hat mich mit ihrem ehrlichen und zynisch-sarkastischen Schreibstil komplett abgeholt. Ich fühlte mich noch mehr darin bestärkt, einfach das zu machen, was mein Gefühl mir sagt und mich nicht von anderen verrückt machen zu lassen. Es waren viele Déjà-vus, die ich während des Lesens hatte. Fragen wie es denn mit dem Stillen klappt und die Aussage, dass ein Kaiserschnitt doch gar keine richtige Geburt sei, suggerieren, dem in unserer Gesellschaft angesehenen Mutterbild nicht gerecht zu werden. Dabei ist die Wahl zwischen Stillen und Fläschchen geben doch jedem selbst überlassen. So wie auch die Entscheidung gegen eine vaginale Geburt hat ihre berechtigten Gründe. Niemand hat das Recht, darüber zu urteilen oder gar zu bestimmen! Ana Wetherall-Grujićs „Handbuch für die glückliche Mutter“ greift noch viele andere Themen rund ums Kinderkriegen/ -haben auf und räumt mit dem heiligen Muttermythos auf. Ich liebe einfach alles an diesem Buch! Good to know: Auch Anas Podcast „Keine Hand frei“ mit Themen rund um die Mutterschaft ist absolut hörenswert. Hört ruhig mal rein!

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Die frischgebackene Mutter Ana Wetherall-Grujić hat die Faxen dicke: Sie zeigt auf, wie unsere Gesellschaft Gebärende im Regen stehen lässt – und ihnen dann noch ans Knie pisst.
Vaginale Geburt oder Kaiserschnitt, Fläschchen oder Brust, Stoff- oder Wegwerfwindeln: Der Druck auf Mütter, alles richtig zu machen, ist enorm. Du willst doch das Beste für dein Baby!?, schalmeit es aus allen Ecken. Dabei heißt das Beste fürs Kind meist: das Umständlichste, Zeitintensivste und oft auch Schmerzhafteste für die Mutter.
Ana Wetherall-Grujić sagt Nein: Nein, wir wollen nicht das Beste für das Baby. Wir wollen das Beste für uns. Ihr Buch ist Handreichung und Kampfansage zugleich: Das Baby ist nicht das verdammte Problem – und irrer Mutterkult schon gar nicht die Lösung.
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Kurz vor Kriegsbeginn in Jugoslawien geboren, wuchs Ana Wetherall-Grujić in Tirol auf. Nach Umwegen über Graz und Wien lebte sie fünf Jahre lang als Journalistin in Berlin. Ihre Arbeit fokussierte sich auf die Menschen am Rand und erschien unter anderem bei ze.tt, bento und VICE. 2023 erschien mit „Das Baby ist nicht das verdammte Problem“ (Kremayr & Scheriau) ihr erstes Sachbuch zu moderner Elternschaft. „Blutsschwestern“ ist ihr erster Roman.
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Mamasein ist unfassbar schön, aber irgendwie auch schwer! Es gibt ja zahlreiche Ratgeber für Schwangerschaft und die ersten Wochen nach der Geburt. Dazu kommen die wahnsinnig vielen, so gutgemeinten Ratschläge von Familie, Freunden, Bekannten oder gar Fremden, die meist mehr stressen, nerven und verunsichern, als dass sie helfen. Und auch der ein oder andere übergriffige Kommentar bleibt natürlich nicht aus. Gut, dass Ana Wetherall-Grujić allen (werdenden) Müttern ein kleines Manifest zum Thema Care-Arbeit, Wertschätzung und dem Wunsch trotz Kind ein Mensch mit eigenen Bedürfnissen bleiben zu dürfen an die Hand gibt. Ich habe dieses Buch vor der Geburt unserer zweiten Tochter gelesen und Ana hat mich mit ihrem ehrlichen und zynisch-sarkastischen Schreibstil komplett abgeholt. Ich fühlte mich noch mehr darin bestärkt, einfach das zu machen, was mein Gefühl mir sagt und mich nicht von anderen verrückt machen zu lassen. Es waren viele Déjà-vus, die ich während des Lesens hatte. Fragen wie es denn mit dem Stillen klappt und die Aussage, dass ein Kaiserschnitt doch gar keine richtige Geburt sei, suggerieren, dem in unserer Gesellschaft angesehenen Mutterbild nicht gerecht zu werden. Dabei ist die Wahl zwischen Stillen und Fläschchen geben doch jedem selbst überlassen. So wie auch die Entscheidung gegen eine vaginale Geburt hat ihre berechtigten Gründe. Niemand hat das Recht, darüber zu urteilen oder gar zu bestimmen! Ana Wetherall-Grujićs „Handbuch für die glückliche Mutter“ greift noch viele andere Themen rund ums Kinderkriegen/ -haben auf und räumt mit dem heiligen Muttermythos auf. Ich liebe einfach alles an diesem Buch! Good to know: Auch Anas Podcast „Keine Hand frei“ mit Themen rund um die Mutterschaft ist absolut hörenswert. Hört ruhig mal rein!






