Das Apfelblütenfest
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Description
Eine ergreifende Liebesgeschichte vor der malerischen Kulisse der Normandie
Jules war neun Jahre alt, als er eine Stellenanzeige in den größten und schönsten Baum im Apfelhain der Familie ritzte. Er suchte damals eine Haushälterin für seinen Vater, dem nach dem Tod seiner Frau alles über den Kopf wuchs.
Seitdem sind zwanzig Jahre vergangen, Jules' Vater ist längst tot, und er selbst hat widerwillig den Hof übernommen, auf dem Calvados und Cidre produziert werden. Und plötzlich bewirbt Lilou sich um die längst vergessene Stelle, eine fröhliche, eigensinnige junge Frau, die in dem kleinen Ort an der französischen Küste als Heilpraktikerin arbeitet. Nach und nach öffnet sie Jules das Herz, für die Schönheit der Natur und auch für die Liebe.
Doch allzu schnell müssen die beiden erkennen, wie zerbrechlich Liebe sein kann, wenn das Schicksal eingreift ...
»Ideal für gemütliche Sommer-Abende.« Freundin
»Eine schöne Liebesgeschichte« Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Vollständig überarbeitet und mit wunderschönem neuen Cover
Book Information
Author Description
Carsten Henn, geboren 1973 in Köln, ist neben seiner Tätigkeit als Autor auch als Weinjournalist und Restaurantkritiker tätig. Viele erfolgreiche kulinarische Kriminalromane stammen aus seiner Feder, aber auch Liebeskomödien, Theaterstücke und ein Bilderbuch. Sein Roman »Der Buchspazierer« stand über zwei Jahre auf der SPIEGEL-Bestsellerliste, wurde allein in Deutschland über eine halbe Millionen Mal verkauft, in mehr als 30 Sprachen übersetzt und mit Christoph Maria Herbst in der Titelrolle verfilmt. Auch seine nächsten Romane »Der Geschichtenbäcker« und »Die Butterbrotbriefe« waren große Bestseller-Erfolge. Für seine literarischen Werke erhielt er mehrere Auszeichnungen.
Posts
Ich finde das Buch sehr schwer zu bewerten. Ich kann die vielen „schlechten“ Bewertungen nachvollziehen, wenn man es mit dem Buchspazierer oder dem Geschichtenbäcker vergleicht. Für mich war es wieder ein sehr tiefgründiges Buch mit Höhen, Tiefen und vielen Tränen! Ich mochte die zwischenmenschlichen Gespräche und Aktionen sehr gerne - das respektvolle und gefühlvolle Ende waren das traurige aber trotzdem wunderschöne Highlight….
So gut mir die Bücher von Carsten Henn bislang auch gefallen haben, so wenig konnte ich mit diesem anfangen. Die Sprache strahlt wie gewohnt Ruhe und Warmherzigkeit verbunden mit einer angenehmen Prise Humor aus. Auch der Hörbuchvortrag von Richard Barenberg passt. Womit ich diesmal fremdele, sind die Handlung und vor allem die Charaktere. Die Handlung hält sich oft mit Belanglosigkeiten auf. Nichts anfangen konnte ich insbesondere mit dem Dauerthema Cidre und Calvados. Fremd blieben mir aber vor allem die Darsteller. Viele Nebenfiguren blieben blass. Aber selbst Jules und Lilou, die beiden Hauptfiguren blieben mir fremd. Schade!
Carsten Sebastian Henn hat es wieder geschafft mich mit seinen Worten zu berühren. Er schafft es mit seinen Geschichten die „kleinen“ Dinge im Leben mit anderen Augen zu sehen und wertzuschätzen. Lilous Art die Welt zu sehen, hat mich verzaubert und gezeigt, es gibt so viele schöne Dinge im Leben, die man leider neben den Alltag vergisst bzw. nicht mehr wahrnimmt. Eine schöne (Liebes)Geschichte über Vertrauen, Hoffnung, Vergebung, Liebe und das Leben. „Wissen Sie, wie viel an einem Tag geschehen kann? Man kann sich verlieben an einem Tag, man kann miteinander zärtlich sein, man kann nebeneinander aufwachen, sich schweigend anschauen, auf diese besondere, vertraute Art, kann miteinander lachen, wie viel schöner ist es, zusammen zu lachen?„ S. 163 „Vielleicht war ein Mensch, für den man Wärme empfand, das Gefühl, ihn umarmen zu wollen, den Wunsch, sein Lachen zu hören, vielleicht war ein solcher Mensch immer auch Medizin.“ S. 179 „Aber weißt du, es kommt nicht darauf an, wie lange etwas währt, sondern wie tief es dich berührt, wie nah dir ein Mensch kommt, wie nah du ihn an dich heranlässt. Dann können wenige Wochen wichtiger als ganze Jahre sein. Die Zeit ist relativ, das wusste schon Einstein. Auch wenn er in seiner Theorie die mächtigste Kraft von allen vergessen hat, die Liebe. Aber er war Wissenschaftler, und wir sind Kindsköpfe.“ S. 301
Nicht sein bestes Buch
Ich habe schon alle anderen Bücher von Carsten Henn gelesen, bevor ich mich nun an dieses herangetraut habe. Mich hat schon beim Kauf die vage Vermutung ereilt, dass dieses nicht so gut sein könne wie die anderen und habe damit leider recht behalten. Im Grundsatz ist es kein schlechtes Buch, aber mir fehlte leider häufig der rote Faden. Manche Szenen wurden viel zu ausführlich beschrieben, wohingegen wirklich wichtige Szenen nur ganz kurz und undeutlich abgerissen wurden. Auch sprachlich ist das Buch leider lange nicht so herausragend wie z.B. der Buchspazierer. Man kann es schon lesen, sollte aber nicht zu enttäuscht sein, wenn es nicht an die anderen Werke heranreicht.
nee sorry, echt nicht
Mochte den Buchspazierer und den Geschichtenbäcker von Carsten Henn sooo gerne, aber hier musste ich mich echt komplett durchquälen, hab überhaupt keinen Draht zu den Protagonisten aufbauen können, weil sie sich einfach komplett naiv und unnachvollziehbar verhalten haben. Teilweise absolut random wie sich die Geschichte entwickelt hat, aber das Ende zu schnell abgefertigt, einfach nur 2 Sterne wegen Carsten Henns Schreibstil, den ich nach wie vor gerne mag.
Ein kurzweiliges Buch
Dieses Buch habe ich zwischendurch gelesen. Nebenbei. Es ist kurzweilig, lässt sich gut und flüssig lesen. Man kann gut abschalten dabei und muss nicht viel nachdenken. Vieles ist vorhersehbar. Eine Liebesgeschichte mit einigen Wendungen. Nicht gefallen haben mir die ständigen Neckereien zwischen Jules und Lilou, die mir an manchen Stellen mehr als unpassend erschienen. Und doch ist es ein schönes Buch. Ich mag den Schreibstil des Autors. Wie beim Buchspazierer und dem Geschichtenbäcker schafft er es, den Leser mit in die Landschaft zu nehmen, die Gerüche von dort aufzunehmen. Und es war eine gute Abwechslung zu den vielen Krimis und Kriegsbüchern, die ich sonst lese.
Ich fand es wirklich sehr schön
Achtung Spoiler-Alarm Das Buch steigt mit einem kleinen jungen Namen Jules Lignier ein, welcher nach dem Tod seiner Mutter eine Stellenanzeige in einem Baum ritzt, um jemanden zu finden der seinen Vater wieder glücklich macht. 20 Jahre lang meldet sich niemand auf diese Anzeige bis eine junge, aufgedrehte Frau namens Lilou an ihrem Geburtstag diese Stellenanzeige findet und sich kurzer Hand auf den Weg zu der dort eingeritzten Adresse macht. Auf diesem Weg lernen die beiden sich kennen und es entwickelt sich eine sehr emotionale Liebesgeschichte, die das Herz erwärmt und zum mitfühlen anregt! Eine Geschichte die das Herz berührt und so nah an der Realität zwischen Liebe und Tod steht ! Setting: ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ Story : ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ Charaktere: ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ Spannung: ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ Plot: ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ Cover: ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ Lesespaß:⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ Verständlichkeit: ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ Emotionalität: ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ Gesamt: ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ Das war definitiv mein Highlight des Lesemonats. Nach dem ich bereits den Buchspazierer las, war ich schon sehr berührt von der Geschichte ! Einen großen Dank geht an den Autor, der so viel liebe und Herzblut in das Buch gesteckt hat ! Ich freue mich schon das Buch: Der Geschichtenbäcker zeitnah zu lesen 💕

Wer einen gemütlichen, heimeligen Roman erwartet, ist hier absolut falsch. Wer viel – irgendwann anstrengend werdendes – Drama in eigentlich potentiell idyllischem Setting sucht, ist genau richtig!
Es fällt mir tatsächlich schwer, mich hier zu entscheiden, wie ich die Geschichte finde. Anfangs war ich sehr begeistert, wie authentisch und echt die Szenerien wirken. Nicht alles ist perfekt und auch die Art, wie die Charaktere miteinander umgehen, spiegelt wider, dass die Zielgruppe hier eine viel erwachsenere ist als bei sonstigen Liebesgeschichten, die ich gelesen habe. Ob es an diesen Ecken und Kanten der Charakteren liegt oder ob es einen anderen Grund hat, dass ich irgendwann etwas genervt von den Protagonisten war, kann ich nicht ausmachen. Doch irgendwann wurde die gemütlich-romantische Geschichte aus der Normandie langweilig bis nervig, zumindest in allen paar Szenen. Es wurde immer wieder überall gestritten, jeder musste immer recht behalten und vor allem, aber nicht nur die Protagonistin wollte immer allen sagen, was sie wie, wann und wo machen sollen. Als es dann auf einmal auch im Drama bergab ging, alles sich nur noch um den nahenden Tod durch Krankheit, eine versuchte Vergewaltigung, extremen Alkoholismus, ungewollte Schwangerschaften und Unfälle drehte, wurde es mir auch damit zu viel. Es hat mich einfach auch emotional nicht mitnehmen können, sondern ist eher auf Distanz vor mir abgelaufen, weswegen ich auch absolut nicht mitfiebern konnte. Das hat vielleicht auch zum Genervtsein beigetragen, also es dann dramatischer wurde. Wer also einen gemütlichen, heimeligen Roman erwartet, ist hier absolut falsch. Wer viel – irgendwann anstrengend werdendes – Drama in eigentlich potentiell idyllischem Setting sucht, ist genau richtig!
Ein Buch das nicht mithalten kann mit Carsten Henns anderen Büchern
Ich bin ein großer Fan der Bücher von Carsten Henn. Doch dieses ist anders. Es versucht emotionaler zu sein … und zugegeben manchmal (vorallem am Ende) schafft es das auch. Aber … oftmals … fragt man sich was das soll. Die Protagonisten die doch irgendwie so verliebt sind, das sie eine Wirbelwind Beziehung führen sind stänsig am streiten und verbringen dann kaum Zeit miteinander. Dazu kommen merkwürdige Timeskips. Alles in allem wollte der Funke einfach nicht überspringen. Schade.
Leider nicht mein Buch und meine Geschichte. Die zwei Hauptfiguren einzeln mochte ich sehr, aber die Anziehung hat für mich nicht gepasst. Dazu waren noch zwei Zeitabläufe, die ich nicht nachvollziehen konnte. Die Hauptgeschichte war zum Ende hin sehr emotional aber den zusätzlichen Handlungsstrang hätte es nicht gebraucht. Schade, ich hatte mir eine großartige Liebesgeschichte erwartet. Das Setting in der Normandie, die Küche und die Produktion von Cidre bzw Calvados gefielen mir gut.

Ich musste hier erstmal meine Gedanken sammeln. Ich bin ein großer Fan von den Büchern des Autors, aber hier ist irgendwie ab der Hälfte etwas auf der Strecke geblieben. Am Anfang habe ich wieder diese Leichtigkeit verspürt, welche der Grund für meine Begeisterung der vorherigen Bücher ist. Der Schreibstil des Autors hat Wiedererkennungswert und fühlt sich jedes Mal genau richtig an. Der Ort, die Menschen. Alles lädt absolut zum Wohlfühlen ein und ich wäre am liebsten in das Buch hineingekrochen. 🤗 Ab ungefähr der Hälfte, wirkte dann auf mich alles etwas gedrungen und schnell herbeigeschrieben. Die Charaktere wurden mir unsympathisch und entstandene Probleme mit ein paar Seiten abgetan oder gar nicht mehr angesprochen. Und dann das Ende. Leider empfand ich es dem Hauptprotagonisten Jules gegenüber, weder fair noch würdig. Ich hätte mir mehr Worte und Gedanken aus seiner Sicht gewünscht. Ging es doch eigentlich von Anfang an um seine Geschichte, war sein Leben am Ende anscheinend weder Worte noch Aufmerksamkeit wert. Das hat mich sehr traurig gemacht.

Jules war neun Jahre alt, als er eine Stellenanzeige in den größten und schönsten Baum im Apfelhain der Familie ritzte. Er suchte damals eine Haushälterin für seinen Vater, dem nach dem Tod seiner Frau alles über den Kopf wuchs. Seitdem sind zwanzig Jahre vergangen, Jules' Vater ist längst tot, und er selbst hat widerwillig den Hof übernommen, auf dem Calvados und Cidre produziert werden. Und plötzlich bewirbt Lilou sich um die längst vergessene Stelle, eine fröhliche, eigensinnige junge Frau, die in dem kleinen Ort an der französischen Küste als Heilpraktikerin arbeitet. Nach und nach öffnet sie Jules das Herz, für die Schönheit der Natur und auch für die Liebe. Meinung Normalerweise fällt es mir immer schwer In Frankreich spielende Bücher zu lesen. Die Aussprache der Namen und Orte stören meinen Lesefluss. Durch die tolle Vertonung blieb mir das erspart und ich konnte so das Buch in vollen Zügen genießen. Ich hatte Schwierigkeiten ins Buch zu kommen aber das legte sich zum Glück sehr bald. Jules am Anfang noch sehr in sich gekehrt vollzog im Laufe der Geschichte eine derartige Wandlung und ist mir dadurch noch mehr ans Herz gewachsen. Lilou hat der Geschichte die Leichtikeit gegeben die sie oftmals bedurfte. Als Jules Haushälterin fand ich sie genial. Sie gab den Krankheiten Namen, kurios aber zu ihr passte das. Die Geschichte ist nicht nur heiter, sie hat von allem etwas. Humor, Tragik Emotionale Tiefe Große Lese Empfehlung
Was für ein schöner Liebesroman! Ich habe es als Hörbuch gehört und mag die Erzählstimme unheimlich gern. Es war ein Genuss, der Geschichte zuzuhören. Was mir sehr gut gefallen hat waren sie beiden Hauptfiguren, Lilou und Jules. Sie sind die Würze der Geschichte, weil sie sehr charaktervolle Menschen sind. Jeder auf seine Art liebenswert, aber auch etwas verschroben und eigensinnig. Ich mag ihre Interaktion total gerne. Die Geschichte selbst erfindet das Rad nicht neu, ist aber wirklich schön und emotional. Wer Liebesgeschichten mag, darf hier gerne zugreifen und eine kleine Reise nach Frankreich unternehmen.
Das Apfelblütenfest von Carsten Henn konnte mich leider nicht überzeugen, obwohl ich andere Werke des Autors sehr schätze. Die Charaktere wirkten auf mich oft zu unfreundlich und schwer zugänglich, wodurch es mir schwerfiel, mit ihnen mitzufühlen. Auch die Handlung blieb für meinen Geschmack zu oberflächlich und bot wenig Tiefe.
Als Hörbuch gehört (2022 - überarbeitete Fassung) Ich mag die Abwechslung und so wollte ich schon seit einer Weile mal, abseits meiner üblichen Lesegewohnheiten, ein Buch von Carsten Henn lesen. Als ich schließlich "Das Apfelblütenfest" als Hörbuch erhielt kam es mir somit sehr entgegen, denn das konnte ich unterwegs gut anhören. Es wurde von Richard Barenberg angenehm gelesen und die einzelnen Charaktere waren beim Sprechen gut zu unterscheiden. Oft sind es die Zufälle, die Menschen zueinander führen und so war es auch bei Jules und Lilou, die sich auf eine charmante Weise begegneten. Im ruhigen Tempo hatte man ausreichend Zeit, die beiden Protagonisten kennenzulernen und alles war so bildhaft beschrieben, dass Kopfkino beim Zuhören vorprogrammiert war. Das Miteinander aller Charaktere, so unterschiedlich sie in ihren eigenen Rollen waren, spiegelte das typische Landleben wider und über vieles musste ich immer wieder schmunzeln. Da kam stellenweise schon fast Urlaubsstimmung auf, sich Land und Leute auch mal selber anzusehen. Die Geschichte gefiel mir recht gut. Wie erwartet kamen sich die Protagonisten mit der Zeit näher, aber ohne dabei ins Kitschige abzurutschen. Wie schon beim Klappentext angedeutet verlief jedoch nicht alles so rosig, aber auch dies nicht über die üblichen Dramen, die man bei vielen sonstigen Liebesgeschichten erlebt. Somit hörte ich stets aufmerksam zu und spulte durchaus zurück, wenn ich mal abgelenkt wurde. Für Spannung sorgte ein gewisser Trubel um Lilou, der meiner Ansicht nach zwar durch die Polizei nicht ganz schlüssig ermittelt wurde. Aber dies hätte für einen anderen Verlauf der Geschichte gesorgt, wenn man auf ein bestimmtes Indiz aufmerksam geworden wäre. Da es sich hier aber um keinen Krimi handelte, empfand ich dies nicht unbedingt als störend. Das Ende zog sich für mich ein wenig in die Länge; im Grunde passte der Abschluss jedoch ganz gut. Ich bin froh, dass ich die Gelegenheit hatte, mir diese Geschichte anzuhören. Denn manchmal ist es ganz gut sich in Erinnerung zu rufen, wie unerwartet Schicksale verlaufen können und wie dankbar man um einzelne Momente und Gelegenheiten sein sollte. Hier wurde dies jedenfalls in eine wunderbare Geschichte verpackt, die ich sehr gerne angehört habe.
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Eine ergreifende Liebesgeschichte vor der malerischen Kulisse der Normandie
Jules war neun Jahre alt, als er eine Stellenanzeige in den größten und schönsten Baum im Apfelhain der Familie ritzte. Er suchte damals eine Haushälterin für seinen Vater, dem nach dem Tod seiner Frau alles über den Kopf wuchs.
Seitdem sind zwanzig Jahre vergangen, Jules' Vater ist längst tot, und er selbst hat widerwillig den Hof übernommen, auf dem Calvados und Cidre produziert werden. Und plötzlich bewirbt Lilou sich um die längst vergessene Stelle, eine fröhliche, eigensinnige junge Frau, die in dem kleinen Ort an der französischen Küste als Heilpraktikerin arbeitet. Nach und nach öffnet sie Jules das Herz, für die Schönheit der Natur und auch für die Liebe.
Doch allzu schnell müssen die beiden erkennen, wie zerbrechlich Liebe sein kann, wenn das Schicksal eingreift ...
»Ideal für gemütliche Sommer-Abende.« Freundin
»Eine schöne Liebesgeschichte« Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Vollständig überarbeitet und mit wunderschönem neuen Cover
Book Information
Author Description
Carsten Henn, geboren 1973 in Köln, ist neben seiner Tätigkeit als Autor auch als Weinjournalist und Restaurantkritiker tätig. Viele erfolgreiche kulinarische Kriminalromane stammen aus seiner Feder, aber auch Liebeskomödien, Theaterstücke und ein Bilderbuch. Sein Roman »Der Buchspazierer« stand über zwei Jahre auf der SPIEGEL-Bestsellerliste, wurde allein in Deutschland über eine halbe Millionen Mal verkauft, in mehr als 30 Sprachen übersetzt und mit Christoph Maria Herbst in der Titelrolle verfilmt. Auch seine nächsten Romane »Der Geschichtenbäcker« und »Die Butterbrotbriefe« waren große Bestseller-Erfolge. Für seine literarischen Werke erhielt er mehrere Auszeichnungen.
Posts
Ich finde das Buch sehr schwer zu bewerten. Ich kann die vielen „schlechten“ Bewertungen nachvollziehen, wenn man es mit dem Buchspazierer oder dem Geschichtenbäcker vergleicht. Für mich war es wieder ein sehr tiefgründiges Buch mit Höhen, Tiefen und vielen Tränen! Ich mochte die zwischenmenschlichen Gespräche und Aktionen sehr gerne - das respektvolle und gefühlvolle Ende waren das traurige aber trotzdem wunderschöne Highlight….
So gut mir die Bücher von Carsten Henn bislang auch gefallen haben, so wenig konnte ich mit diesem anfangen. Die Sprache strahlt wie gewohnt Ruhe und Warmherzigkeit verbunden mit einer angenehmen Prise Humor aus. Auch der Hörbuchvortrag von Richard Barenberg passt. Womit ich diesmal fremdele, sind die Handlung und vor allem die Charaktere. Die Handlung hält sich oft mit Belanglosigkeiten auf. Nichts anfangen konnte ich insbesondere mit dem Dauerthema Cidre und Calvados. Fremd blieben mir aber vor allem die Darsteller. Viele Nebenfiguren blieben blass. Aber selbst Jules und Lilou, die beiden Hauptfiguren blieben mir fremd. Schade!
Carsten Sebastian Henn hat es wieder geschafft mich mit seinen Worten zu berühren. Er schafft es mit seinen Geschichten die „kleinen“ Dinge im Leben mit anderen Augen zu sehen und wertzuschätzen. Lilous Art die Welt zu sehen, hat mich verzaubert und gezeigt, es gibt so viele schöne Dinge im Leben, die man leider neben den Alltag vergisst bzw. nicht mehr wahrnimmt. Eine schöne (Liebes)Geschichte über Vertrauen, Hoffnung, Vergebung, Liebe und das Leben. „Wissen Sie, wie viel an einem Tag geschehen kann? Man kann sich verlieben an einem Tag, man kann miteinander zärtlich sein, man kann nebeneinander aufwachen, sich schweigend anschauen, auf diese besondere, vertraute Art, kann miteinander lachen, wie viel schöner ist es, zusammen zu lachen?„ S. 163 „Vielleicht war ein Mensch, für den man Wärme empfand, das Gefühl, ihn umarmen zu wollen, den Wunsch, sein Lachen zu hören, vielleicht war ein solcher Mensch immer auch Medizin.“ S. 179 „Aber weißt du, es kommt nicht darauf an, wie lange etwas währt, sondern wie tief es dich berührt, wie nah dir ein Mensch kommt, wie nah du ihn an dich heranlässt. Dann können wenige Wochen wichtiger als ganze Jahre sein. Die Zeit ist relativ, das wusste schon Einstein. Auch wenn er in seiner Theorie die mächtigste Kraft von allen vergessen hat, die Liebe. Aber er war Wissenschaftler, und wir sind Kindsköpfe.“ S. 301
Nicht sein bestes Buch
Ich habe schon alle anderen Bücher von Carsten Henn gelesen, bevor ich mich nun an dieses herangetraut habe. Mich hat schon beim Kauf die vage Vermutung ereilt, dass dieses nicht so gut sein könne wie die anderen und habe damit leider recht behalten. Im Grundsatz ist es kein schlechtes Buch, aber mir fehlte leider häufig der rote Faden. Manche Szenen wurden viel zu ausführlich beschrieben, wohingegen wirklich wichtige Szenen nur ganz kurz und undeutlich abgerissen wurden. Auch sprachlich ist das Buch leider lange nicht so herausragend wie z.B. der Buchspazierer. Man kann es schon lesen, sollte aber nicht zu enttäuscht sein, wenn es nicht an die anderen Werke heranreicht.
nee sorry, echt nicht
Mochte den Buchspazierer und den Geschichtenbäcker von Carsten Henn sooo gerne, aber hier musste ich mich echt komplett durchquälen, hab überhaupt keinen Draht zu den Protagonisten aufbauen können, weil sie sich einfach komplett naiv und unnachvollziehbar verhalten haben. Teilweise absolut random wie sich die Geschichte entwickelt hat, aber das Ende zu schnell abgefertigt, einfach nur 2 Sterne wegen Carsten Henns Schreibstil, den ich nach wie vor gerne mag.
Ein kurzweiliges Buch
Dieses Buch habe ich zwischendurch gelesen. Nebenbei. Es ist kurzweilig, lässt sich gut und flüssig lesen. Man kann gut abschalten dabei und muss nicht viel nachdenken. Vieles ist vorhersehbar. Eine Liebesgeschichte mit einigen Wendungen. Nicht gefallen haben mir die ständigen Neckereien zwischen Jules und Lilou, die mir an manchen Stellen mehr als unpassend erschienen. Und doch ist es ein schönes Buch. Ich mag den Schreibstil des Autors. Wie beim Buchspazierer und dem Geschichtenbäcker schafft er es, den Leser mit in die Landschaft zu nehmen, die Gerüche von dort aufzunehmen. Und es war eine gute Abwechslung zu den vielen Krimis und Kriegsbüchern, die ich sonst lese.
Ich fand es wirklich sehr schön
Achtung Spoiler-Alarm Das Buch steigt mit einem kleinen jungen Namen Jules Lignier ein, welcher nach dem Tod seiner Mutter eine Stellenanzeige in einem Baum ritzt, um jemanden zu finden der seinen Vater wieder glücklich macht. 20 Jahre lang meldet sich niemand auf diese Anzeige bis eine junge, aufgedrehte Frau namens Lilou an ihrem Geburtstag diese Stellenanzeige findet und sich kurzer Hand auf den Weg zu der dort eingeritzten Adresse macht. Auf diesem Weg lernen die beiden sich kennen und es entwickelt sich eine sehr emotionale Liebesgeschichte, die das Herz erwärmt und zum mitfühlen anregt! Eine Geschichte die das Herz berührt und so nah an der Realität zwischen Liebe und Tod steht ! Setting: ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ Story : ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ Charaktere: ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ Spannung: ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ Plot: ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ Cover: ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ Lesespaß:⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ Verständlichkeit: ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ Emotionalität: ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ Gesamt: ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ Das war definitiv mein Highlight des Lesemonats. Nach dem ich bereits den Buchspazierer las, war ich schon sehr berührt von der Geschichte ! Einen großen Dank geht an den Autor, der so viel liebe und Herzblut in das Buch gesteckt hat ! Ich freue mich schon das Buch: Der Geschichtenbäcker zeitnah zu lesen 💕

Wer einen gemütlichen, heimeligen Roman erwartet, ist hier absolut falsch. Wer viel – irgendwann anstrengend werdendes – Drama in eigentlich potentiell idyllischem Setting sucht, ist genau richtig!
Es fällt mir tatsächlich schwer, mich hier zu entscheiden, wie ich die Geschichte finde. Anfangs war ich sehr begeistert, wie authentisch und echt die Szenerien wirken. Nicht alles ist perfekt und auch die Art, wie die Charaktere miteinander umgehen, spiegelt wider, dass die Zielgruppe hier eine viel erwachsenere ist als bei sonstigen Liebesgeschichten, die ich gelesen habe. Ob es an diesen Ecken und Kanten der Charakteren liegt oder ob es einen anderen Grund hat, dass ich irgendwann etwas genervt von den Protagonisten war, kann ich nicht ausmachen. Doch irgendwann wurde die gemütlich-romantische Geschichte aus der Normandie langweilig bis nervig, zumindest in allen paar Szenen. Es wurde immer wieder überall gestritten, jeder musste immer recht behalten und vor allem, aber nicht nur die Protagonistin wollte immer allen sagen, was sie wie, wann und wo machen sollen. Als es dann auf einmal auch im Drama bergab ging, alles sich nur noch um den nahenden Tod durch Krankheit, eine versuchte Vergewaltigung, extremen Alkoholismus, ungewollte Schwangerschaften und Unfälle drehte, wurde es mir auch damit zu viel. Es hat mich einfach auch emotional nicht mitnehmen können, sondern ist eher auf Distanz vor mir abgelaufen, weswegen ich auch absolut nicht mitfiebern konnte. Das hat vielleicht auch zum Genervtsein beigetragen, also es dann dramatischer wurde. Wer also einen gemütlichen, heimeligen Roman erwartet, ist hier absolut falsch. Wer viel – irgendwann anstrengend werdendes – Drama in eigentlich potentiell idyllischem Setting sucht, ist genau richtig!
Ein Buch das nicht mithalten kann mit Carsten Henns anderen Büchern
Ich bin ein großer Fan der Bücher von Carsten Henn. Doch dieses ist anders. Es versucht emotionaler zu sein … und zugegeben manchmal (vorallem am Ende) schafft es das auch. Aber … oftmals … fragt man sich was das soll. Die Protagonisten die doch irgendwie so verliebt sind, das sie eine Wirbelwind Beziehung führen sind stänsig am streiten und verbringen dann kaum Zeit miteinander. Dazu kommen merkwürdige Timeskips. Alles in allem wollte der Funke einfach nicht überspringen. Schade.
Leider nicht mein Buch und meine Geschichte. Die zwei Hauptfiguren einzeln mochte ich sehr, aber die Anziehung hat für mich nicht gepasst. Dazu waren noch zwei Zeitabläufe, die ich nicht nachvollziehen konnte. Die Hauptgeschichte war zum Ende hin sehr emotional aber den zusätzlichen Handlungsstrang hätte es nicht gebraucht. Schade, ich hatte mir eine großartige Liebesgeschichte erwartet. Das Setting in der Normandie, die Küche und die Produktion von Cidre bzw Calvados gefielen mir gut.

Ich musste hier erstmal meine Gedanken sammeln. Ich bin ein großer Fan von den Büchern des Autors, aber hier ist irgendwie ab der Hälfte etwas auf der Strecke geblieben. Am Anfang habe ich wieder diese Leichtigkeit verspürt, welche der Grund für meine Begeisterung der vorherigen Bücher ist. Der Schreibstil des Autors hat Wiedererkennungswert und fühlt sich jedes Mal genau richtig an. Der Ort, die Menschen. Alles lädt absolut zum Wohlfühlen ein und ich wäre am liebsten in das Buch hineingekrochen. 🤗 Ab ungefähr der Hälfte, wirkte dann auf mich alles etwas gedrungen und schnell herbeigeschrieben. Die Charaktere wurden mir unsympathisch und entstandene Probleme mit ein paar Seiten abgetan oder gar nicht mehr angesprochen. Und dann das Ende. Leider empfand ich es dem Hauptprotagonisten Jules gegenüber, weder fair noch würdig. Ich hätte mir mehr Worte und Gedanken aus seiner Sicht gewünscht. Ging es doch eigentlich von Anfang an um seine Geschichte, war sein Leben am Ende anscheinend weder Worte noch Aufmerksamkeit wert. Das hat mich sehr traurig gemacht.

Jules war neun Jahre alt, als er eine Stellenanzeige in den größten und schönsten Baum im Apfelhain der Familie ritzte. Er suchte damals eine Haushälterin für seinen Vater, dem nach dem Tod seiner Frau alles über den Kopf wuchs. Seitdem sind zwanzig Jahre vergangen, Jules' Vater ist längst tot, und er selbst hat widerwillig den Hof übernommen, auf dem Calvados und Cidre produziert werden. Und plötzlich bewirbt Lilou sich um die längst vergessene Stelle, eine fröhliche, eigensinnige junge Frau, die in dem kleinen Ort an der französischen Küste als Heilpraktikerin arbeitet. Nach und nach öffnet sie Jules das Herz, für die Schönheit der Natur und auch für die Liebe. Meinung Normalerweise fällt es mir immer schwer In Frankreich spielende Bücher zu lesen. Die Aussprache der Namen und Orte stören meinen Lesefluss. Durch die tolle Vertonung blieb mir das erspart und ich konnte so das Buch in vollen Zügen genießen. Ich hatte Schwierigkeiten ins Buch zu kommen aber das legte sich zum Glück sehr bald. Jules am Anfang noch sehr in sich gekehrt vollzog im Laufe der Geschichte eine derartige Wandlung und ist mir dadurch noch mehr ans Herz gewachsen. Lilou hat der Geschichte die Leichtikeit gegeben die sie oftmals bedurfte. Als Jules Haushälterin fand ich sie genial. Sie gab den Krankheiten Namen, kurios aber zu ihr passte das. Die Geschichte ist nicht nur heiter, sie hat von allem etwas. Humor, Tragik Emotionale Tiefe Große Lese Empfehlung
Was für ein schöner Liebesroman! Ich habe es als Hörbuch gehört und mag die Erzählstimme unheimlich gern. Es war ein Genuss, der Geschichte zuzuhören. Was mir sehr gut gefallen hat waren sie beiden Hauptfiguren, Lilou und Jules. Sie sind die Würze der Geschichte, weil sie sehr charaktervolle Menschen sind. Jeder auf seine Art liebenswert, aber auch etwas verschroben und eigensinnig. Ich mag ihre Interaktion total gerne. Die Geschichte selbst erfindet das Rad nicht neu, ist aber wirklich schön und emotional. Wer Liebesgeschichten mag, darf hier gerne zugreifen und eine kleine Reise nach Frankreich unternehmen.
Das Apfelblütenfest von Carsten Henn konnte mich leider nicht überzeugen, obwohl ich andere Werke des Autors sehr schätze. Die Charaktere wirkten auf mich oft zu unfreundlich und schwer zugänglich, wodurch es mir schwerfiel, mit ihnen mitzufühlen. Auch die Handlung blieb für meinen Geschmack zu oberflächlich und bot wenig Tiefe.
Als Hörbuch gehört (2022 - überarbeitete Fassung) Ich mag die Abwechslung und so wollte ich schon seit einer Weile mal, abseits meiner üblichen Lesegewohnheiten, ein Buch von Carsten Henn lesen. Als ich schließlich "Das Apfelblütenfest" als Hörbuch erhielt kam es mir somit sehr entgegen, denn das konnte ich unterwegs gut anhören. Es wurde von Richard Barenberg angenehm gelesen und die einzelnen Charaktere waren beim Sprechen gut zu unterscheiden. Oft sind es die Zufälle, die Menschen zueinander führen und so war es auch bei Jules und Lilou, die sich auf eine charmante Weise begegneten. Im ruhigen Tempo hatte man ausreichend Zeit, die beiden Protagonisten kennenzulernen und alles war so bildhaft beschrieben, dass Kopfkino beim Zuhören vorprogrammiert war. Das Miteinander aller Charaktere, so unterschiedlich sie in ihren eigenen Rollen waren, spiegelte das typische Landleben wider und über vieles musste ich immer wieder schmunzeln. Da kam stellenweise schon fast Urlaubsstimmung auf, sich Land und Leute auch mal selber anzusehen. Die Geschichte gefiel mir recht gut. Wie erwartet kamen sich die Protagonisten mit der Zeit näher, aber ohne dabei ins Kitschige abzurutschen. Wie schon beim Klappentext angedeutet verlief jedoch nicht alles so rosig, aber auch dies nicht über die üblichen Dramen, die man bei vielen sonstigen Liebesgeschichten erlebt. Somit hörte ich stets aufmerksam zu und spulte durchaus zurück, wenn ich mal abgelenkt wurde. Für Spannung sorgte ein gewisser Trubel um Lilou, der meiner Ansicht nach zwar durch die Polizei nicht ganz schlüssig ermittelt wurde. Aber dies hätte für einen anderen Verlauf der Geschichte gesorgt, wenn man auf ein bestimmtes Indiz aufmerksam geworden wäre. Da es sich hier aber um keinen Krimi handelte, empfand ich dies nicht unbedingt als störend. Das Ende zog sich für mich ein wenig in die Länge; im Grunde passte der Abschluss jedoch ganz gut. Ich bin froh, dass ich die Gelegenheit hatte, mir diese Geschichte anzuhören. Denn manchmal ist es ganz gut sich in Erinnerung zu rufen, wie unerwartet Schicksale verlaufen können und wie dankbar man um einzelne Momente und Gelegenheiten sein sollte. Hier wurde dies jedenfalls in eine wunderbare Geschichte verpackt, die ich sehr gerne angehört habe.



























