Dangerous Visions - Es liegt in deiner Hand
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Description
Book Information
Author Description
Aprilynne Pike denkt sich Geschichten aus, seit sie ein Kind ist. Sie studierte kreatives Schreiben und schloss sich später derselben Schriftstellergruppe an, zu der auch Stephenie Meyer gehört. Ihre Elfensaga machte sie über Nacht zur gefeierten Bestsellerautorin. Mit »Dangerous Visions – Es liegt in deiner Hand« legt sie nun ihren ersten Thriller vor. Pike lebt mit ihrem Mann und ihren Kindern in Utah.
Posts
Never read anything like it
One of my favourite books. I read it multiple times already and have never read something that compares to it. The whole oracle thing is really interesting and eventually what has me so hooked about this book. But it also lacks a lot of potential because it could’ve gone way deeper.
Spannend bis zum Ende
Dangerous Visions ist der Deutsche Titel zu "Sleep No more" von Aprilynne Pike. Die Autorin hat das Buch den Opfern einer Schießerei in den USA gewidmet, der Sandy Hook Elementary School. In dem Buch hat sie ihre Trauer verarbeitet können, was man auch an einigen Stellen merkt. Das ist mein zweites Buch was ich über das Thema Orakel lese, "Oracle" von Ursula Poznanski hat mir nicht ganz so gut gefallen wie dieses, hier fande ich den Schreibstil und die Spannung besser. Ich hatte schon meine Vermutungen wer an den Morden beteiligt ist, wie es aber dann wirklich war, war dann doch unvorhergesehen. Die Liebesgeschichte am Rande hat nicht zu viel Platz eingenommen und nicht von der Haupt-Story abgelenkt, alles in allem ein sehr rundes, spannendes und mitreißendes Buch. Danke für die Empfehlung und für's Ausleihen K 😊
Charlotte ist ein Orakel. Das bedeutet, sie kann in die Zukunft schauen. Ihr Leben lang hält sie sich an drei Regeln: Jede sich anbahnende Vision muss unterdrückt werden. Niemand darf je erfahren, was sie ist. Und die Zukunft darf unter keinen Umständen verändert werden. Den Preis eines Regelverstoßes musste sie im Alter von sechs Jahren bitter lernen. Damals versuchte sie den Tod ihrer Tante zu verhindern. Stattdessen verlor sie ihren Vater und ihre Mutter landete im Rollstuhl. Als sie jetzt eine mächtige Vision nicht zurück drängen kann und seit 10 Jahren das erste Mal den Tod eines Menschen vorhersieht, ist sie hin und her gerissen. Doch bereits am nächsten Morgen sind die grausamen Bilder bereits Gesprächsthema Nummer eins bei allen Nachrichtensendern. Bei ihrer nächsten Vision ist Charlotte klar: Sie muss handeln. Dabei bekommt sie Hilfe von ganz unerwarteter Seite. Und so verstrickt sie sich in ein Verwirrspiel von Vertrauen und Verrat, Liebe und Hass, Realität und Vision, Schuld und beginnendem Wahnsinn. Charlotte ist ein sehr authentischer Charakter, dem man die Zerrissenheit zwischen dem Wunsch, die Welt zu verbessern und der Angst, alles nur noch schlimmer zu machen, absolut abkauft. Von ihrer Tante ist sie ihr Leben lang über das Ausmaß ihrer Fähigkeiten im Dunklen gelassen worden, so dass sie es einfach nicht besser weiß und deshalb zwar nicht immer klug aber nachvollziehbar handelt. Teilweise sind Charlottes Visionen sehr blutig und erschreckend. Die Vorstellung, dass in der Kleinstadt ein Mörder frei herum läuft, der scheinbar wahllos Jugendliche abschlachtet ist wirklich sehr befremdlich. Das Buch ist von der ersten bis zur letzten Seite spannend, ein wahrer Pageturner, den ich nicht mehr aus der Hand legen wollte. Es ist ein Thriller mit übernatürlichem Touch, der in einem unerwartetem und atemraubenden Finale gipfelt.
Aprilynne Pike's "Dangerous Visions" lag eine ganze Zeit vergessen auf meinem SuB. Ich habe einfach ohne besonderen Grund nach dem Buch gegriffen, aber als ich erst einmal drin war, gab es kein zurück. Die ersten 200 Seiten habe ich in einem Ruck gelesen, weil es so spannend war... Handlung: Charlotte weiß bereits seit ihrem sechsten Lebensjahr das sie ein Orakel ist, dass die Zukunft voraussehen kann. Doch es ist eher ein Fluch als ein Talent, denn nach einem schrecklichen Zwischenfall, bei dem sie ihrer Tante Sierra - deren Tod sie vorausgesehen hat - das Leben rettet, lernt sie auf sehr harte Weise, was es bedeutet die Zukunft zu ändern. Statt ihrer Tante stirbt ihr Vater bei einem Autounfall. Ihre Mutter landet im Rollstuhl. Seither ist Charlotte bewusst, dass das Leben als Orakel sehr einsam ist. Sie hat nur ihre Tante, die in der Schwesternschaft von Delphi ist, von der sie ihrer Nichte jedoch nichts genaues sagt. Auch ihre riesige Sammlung von Büchern über historische Ereignisse und andere Faktoren des Orakel-seins ist für Charlotte tabu. Sie muss lernen gegen ihre Visionen anzukämpfen, damit sie nicht in Versuchung gerät die Zukunft verändern zu wollen. Als sie die erste Mordvision einer Mitschülerin hat, weiß sie, dass sie sich nicht aufhalten lässt und bricht nicht nur ein Gesetz, sondern einige mehr. Auf der Suche nach dem Mörder bekommt sie Hilfe von einem Mann, der sich ihr als Smith vorstellt und verspricht ihr zu zeigen, wie sie bewusst ihre Visionen steuern kann. Trotz ihrer Schuldgefühle Sierra gegenüber behält sie all das für sich, denn was hat es für einen Sinn die Zukunft zu sehen, wenn man all die Gräueltaten nicht verhindern kann, obwohl man die Macht dazu hätte? Einstieg: Gleich zu Beginn weiß man mit welchem Schicksalsschlag die Hauptprotagonistin Charlotte zu kämpfen hat, was mir als Leser leicht gemacht hat sie besser zu verstehen. Charlotte's Konflikt steht zunächst im Fokus, doch ihre Entwicklung und Bereitschaft reißt einen mit. Stimmung beim lesen: Es gab Momente, da hatte ich eine Gänsehaut und dachte Oh shit, passiert das wirklich? Ich war durchweg neugierig und aufgeregt. Hauptprotagonist/in: Charlotte ist ein Charakter, der einen nicht zwingend überzeugen muss. Man erfährt zwar ein wenig über ihre Vergangenheit und wieso sie manche Dinge aus gewissen Gründen tut, aber es war für mich nicht wichtig alles über sie zu wissen. Das Buch wird aus der Ich-Perspektive erzählt und da kann es manchmal sein, dass man mit Anekdoten oder Kleinigkeiten an die sich die Person gerade erinnert, unnötig belastet wird. In "Dangerous Visions" liegt der Fokus auf einem jungen Mädchen, was um jeden Preis helfen will. Sie setzt sich über Gesetze hinweg, ist aber meiner Meinung nach kein sturer Charakter. So was ist sehr selten und hat mir gut gefallen. Sie drängt sich nicht in den Mittelpunkt, bewirkt aber etwas. Selbst als sie ihre Schwächen erkennt und Fehler einsieht, wird sie nicht übermäßig nervig oder vergräbt sich in Schuldgefühlen, sondern packt es einfach an. Keine Ahnung, wie Ihr das seht, aber ich finde in der heutigen Bücherwelt ist es selten geworden, dass ein junger Charakter weniger jammert, sondern handelt. Nebencharaktere: Die einzigen wirklich vorkommenden Charaktere sind Charlotte's Mutter, die keine Ahnung hat, dass ihre Tochter ein Orakel, ihre Tante Sierra, die wie ein heimlicher Beobachter aus dem Stillen agiert und ein Mitschüler namens Linden, den Charlotte bereits seit einigen Jahren mag. Dann wäre da noch Smith, den man skeptisch beäugen muss. Charlotte redet viel über Sierra und lässt den Leser durch diese Verbindung ein bisschen besser verstehen was ein Orakel ist und wieso es gefährlich ist. Sie hat nicht viele Freunde, die sie ablenken könnten, jedoch werden ein paar Namen erwähnt, mit denen sie sich einmal verbunden fühlte. Weil es so wenig Charaktere gibt, kann sich die Autorin voll und ganz auf die Story fokussieren und Pike schafft es die richtigen Nebencharaktere in verschiedene Szenen mit einzubringen. Positiv: Dieser Thriller beschreibt in den entscheidenden Momenten ziemlich genau was passiert und wie es passiert. Jugendliche werden ermordet und Pike schreibt es so lebensecht, dass man wirklich glaubt dabei zu sein. Die winterliche Atmosphäre übernimmt den Rest und hat mir einige Male das Blut in den Adern gefrieren lassen. Es gibt keinerlei unnötige Lückenfüller, um die Story aufzupeppen, dafür aber eine ganze Menge Überraschungen, die zu schockieren wissen! Negativ: Zu Beginn des Buches standen die Morde in all ihrer schrecklichen Herrlichkeit im Mittelpunkt, doch die Geschichte dreht sich um ein Orakel, also ist die Suche nach dem Mörder eher zweitrangig. Etwa ab der Mitte des Buches ändert sich also der Fokus und nimmt den Leser mit in andere Sphären, die auf den ersten Blick verwirrend waren. Obwohl für mich keine Fragen offen geblieben sind, ging mir die ganze Erklärung etwas zu schnell. Schreibstil: Es war mein erstes Buch dieser Autorin und ich muss sagen, dass sie so fesselnd und mitreißend schreibt, dass selbst die Dinge, die ich mir anders vorgestellt hätte oder an die ich höhere Erwartungen hatte, sehr gut bei mir ankamen. Pike weiß, wie sie Spannung aufbaut und vor der großen Enthüllung gibt es kaum Hinweise, die einem den Showdown vermiesen - was will man mehr? Als Leser wird man volle Breitseite aus dem Nichts getroffen, aber ab dem Moment sollte man genau aufpassen, denn alles passiert sehr schnell. FAZIT: Wenn ich "Dangerous Visions" jemandem empfehlen müsste, dann den Lesern, die Lust auf Abenteuer haben, wo die Hauptperson nicht jede Präsenz auf sich zieht. Das ist für mich der größte Pluspunkt dieses Buches, denn man begleitet Charlotte, aber es existiert nicht nur Charlotte, Charlotte und nochmal Charlotte - falls Ihr versteht was ich meine. Ihre Sicht auf die Dinge ist stets nachvollziehbar geschrieben und trotz der Ich-Perspektive bekommt man als Leser ausreichend Einblicke in die kranke Welt des Mörders. Außerdem liest man zwar einen Thriller, doch der mysteriöse Aspekt bleibt bestehen und erschafft besonders zum Ende hin eine schaurige, kaum vorstellbare Atmosphäre. Die Handlung ist nachvollziehbar und mit ein paar Effekthaschern gespickt, die mich am lesen gehalten haben. Ich war nicht in der Lage das Buch beiseite zu legen und habe es in einer Nacht beendet. Für mich ist Aprilynne Pike eine sehr gute Entdeckung gewesen und das wird nicht das letzte Buch sein, das ich von ihr gelesen habe!
Charlotte ist ein Orakel. Sie kann in die Zukunft sehen - ein Grauen für eine 16jährige. Wären es normale Visione, hätte Charlotte kein Problem damit. Aber sie sieht Morde in ihrem Umfeld voraus. Stets versucht sie, die Visionen zu bekämpfen. So wie ihre Tante, die auch ein Orakel ist, es ihr beigebracht hat.Charlotte ist gezwungen, eine Entscheidung zu treffen: Entweder sie lebt nach den Regeln und nimmt den Tod einer Mitschülerin hin - oder sie wendet sich gegen alles, das sie gelernt hat, und versucht einen Mörder zu stoppen! Aprilynne Pike ist bei weitem keine Unbekannte. Ihre "Elfen"-Reihe erfreut sich großer Beliebtheit bei jugendlichen Leserinnen und liegt auch auf meiner To-Read-Liste. Alles in allem kann man das Buch gut an einem Weekend durchlesen. Es ist ein Jugendthriller, der beim entsprechenden Publikum bestimmt Anklang findet. Ich fand die Idee ganz nett, wurde aber nicht komplett überzeugt.
„Ob morgen jemand stirbt, das weißt nur du allein.“ Zum Cover: Ich fürchte, wenn ihr das unglaublich schöne wie auch düstere Cover bewundern wollt, müsst ihr euch da selbst etwas schlau machen. Ich beschreibe es jedoch so gut ich eben kann. Denn die leicht braunen Ballerinas auf dem dunkelgrünen Rasen und dem teilweise abgedunkelten, wie auch mit einem Highlight auf die Schuhe gesetzten, Hintergrund passt ziemlich gut dazu, wie die Geschichte anfängt bzw. eventuell sogar auch endet. Und dabei ist es ebenfalls ein richtiger Blickfänger, der sowohl toll aussieht, aber auch etwas Bedrückendes aufweist, was bei einem Thriller wohl gar nicht so schlecht ist, da sie ja stark als auch beängstigend wirken sollen und das hat bei diesem Cover doch schon mal sehr gut funktioniert, wie ich finde. Zum Inhalt: Viele träumen davon, für die 16-jährige Charlotte ist es ein Fluch, in die Zukunft blicken. Denn Charlotte ist ein Orakel und wird von Visionen heimgesucht – und sie muss dagegen ankämpfen, um jeden Preis. Nichts ist schlimmer als die Zukunft zu ändern, das hat Charlotte im Alter von sechs Jahren am eigenen Leib erfahren. Damals hatte sie einen Unfall verursacht, bei dem ihr Vater starb, nur um ihre Tante Sierra zu retten. Doch als Charlotte es einmal nicht schafft, eine sehr mächtige Vision zu bekämpfen, sieht sie etwas, das ihr schier den Atem nimmt: Eine Mitschülerin liegt auf dem Footballfeld der Schule – ermordet. Am nächsten Morgen sind diese Bilder auf jedem Fernsehsender zu sehen, und nach einer weiteren Mordvision beschließt Charlotte zu handeln. Sie will in die Vision zurückkehren und den Mord verhindern. Etwas, das sie niemals tun dürfte, die Zukunft verändern, auch wenn sie trotz allem ein unbeschriebenes Blatt ist. Meine Meinung: Wie lange wollte ich dieses Buch schon lesen und jetzt habe ich es getan. Ich habe es nicht bereut, definitiv nicht. Und das alleine, da mit Aprilynne Pike damals meine ganze, „große“ Leselust angefangen hat – in die Bücherei bin ich zwar davor schon wahnsinnig gerne gegangen –, aber mit ihrer „Elfen-Saga“ hat es doch eben so richtig angefangen, mit dem „Viel-lesen“. Daher war es für mich einfach unglaublich schön, wieder ein Buch von der Autorin zu lesen, die mir doch alleine durch ihren tollen und flüssigen Schreibstil sympathisch wurde – Und das nicht nur, weil sie auf ihrem Autorenfoto genauso authentisch herüber kommt. First of all, der Schreibstil ist hierbei nicht schlechter geworden, im Gegenteil, gerade zum Ende hin bin ich nur so durch die Seiten gerannt, weil ich nicht aufhören konnte zu lesen. Der Anfang des Buches war etwas holprig, da man die Charaktere erst kennenlernen muss und in die Geschichte hinein kommen muss, doch wenn das geschafft ist, tritt bestenfalls das ein, was bei mir eingetreten ist, nämlich dass ich es nicht mehr aus der Hand legen konnte. Allerdings habe ich den etwas langsameren Einstieg auch schon bei „Elfenkuss“ von gleichnamigen Autorin gemerkt, dort hat sie sich mit der Einleitung sozusagen auch ein wenig länger Zeit gelassen, was der Sache keinen Abbruch tut, denn ich finde, dass das ihre Art ist, wie sie die Entwicklung der Charaktere gestaltet und die ist ja nicht ganz unwichtig. Nebenbei bemerkt, ist mir Charlotte als Protagonistin wieder wirklich sympathisch, vor allem weil sie keine Alleskönnerin ist. Aber auch ihr sogenannter „Bösewicht“ Smith hat mir tatsächlich mal richtig gut gefallen, da er nicht nur „böse“ ist, sondern auch eine andere Seite an sich hat, auch wenn er gegenüber Charlotte diese selten gezeigt hat, doch aus den Erzählungen konnte ich das irgendwie schließen. Jedenfalls finde ich es in der Tat sehr erfrischend, dass die Liebesgeschichte, in der Charlottes Klassenkamerad Linden eine Rolle spielt, nicht im Fokus stand und es damit auch nicht endet. In dieser Geschichte steht wirklich Charlotte alleine im Mittelpunkt – sie und ihre Entwicklung –, das hat mir doch wirklich sehr gefallen. Und obwohl dieser Einzelband erstaunlich wenige Charaktere aufweist, die ausführlich beschrieben werden und vorkommen, schließt man die Personen, die vorkommen, fast allesamt in sein Herz. Ich fand es jedoch sehr berührend, warum Aprilynne Pike dieses Buch geschrieben hat, denn sie widmet es den Überlebenden des Amoklaufes an der Sandy Hook Elementary School. Diese Nachricht finde ich doch sogleich unglaublich traurig und erschreckend wie auch schon gesagt berührend, vor allem weil ich so halbwegs weiß, wie sie sich gefühlt haben muss, da ich etwas in der Art leider auch schon miterleben musste, was aber Gott sei Dank gut ausgegangen ist. Mehr möchte ich dazu gar nicht mehr sagen, ich wollte es nur noch erwähnt haben. Fazit: Trotz allem bekommt „Dangerous Visions“ von Aprilynne Pike von mir gute 4 Sterne und keine 5, aus dem Grund, dass mir doch noch das Pünktchen auf dem I-Tüpfelchen gefehlt hat. Aber da „Dangerous Visions“ soweit ich weiß ein Einzelband ist, der auch „nur“ 380 Seiten besitzt, lässt es sich auf jeden Fall recht schnell lesen und ist definitiv auch für Leute, die einen spannungsgeladenen, paranormalen Thriller suchen, der jedoch nicht zu blutig ist, wohl ziemlich gut geeignet.
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Aprilynne Pike denkt sich Geschichten aus, seit sie ein Kind ist. Sie studierte kreatives Schreiben und schloss sich später derselben Schriftstellergruppe an, zu der auch Stephenie Meyer gehört. Ihre Elfensaga machte sie über Nacht zur gefeierten Bestsellerautorin. Mit »Dangerous Visions – Es liegt in deiner Hand« legt sie nun ihren ersten Thriller vor. Pike lebt mit ihrem Mann und ihren Kindern in Utah.
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Never read anything like it
One of my favourite books. I read it multiple times already and have never read something that compares to it. The whole oracle thing is really interesting and eventually what has me so hooked about this book. But it also lacks a lot of potential because it could’ve gone way deeper.
Spannend bis zum Ende
Dangerous Visions ist der Deutsche Titel zu "Sleep No more" von Aprilynne Pike. Die Autorin hat das Buch den Opfern einer Schießerei in den USA gewidmet, der Sandy Hook Elementary School. In dem Buch hat sie ihre Trauer verarbeitet können, was man auch an einigen Stellen merkt. Das ist mein zweites Buch was ich über das Thema Orakel lese, "Oracle" von Ursula Poznanski hat mir nicht ganz so gut gefallen wie dieses, hier fande ich den Schreibstil und die Spannung besser. Ich hatte schon meine Vermutungen wer an den Morden beteiligt ist, wie es aber dann wirklich war, war dann doch unvorhergesehen. Die Liebesgeschichte am Rande hat nicht zu viel Platz eingenommen und nicht von der Haupt-Story abgelenkt, alles in allem ein sehr rundes, spannendes und mitreißendes Buch. Danke für die Empfehlung und für's Ausleihen K 😊
Charlotte ist ein Orakel. Das bedeutet, sie kann in die Zukunft schauen. Ihr Leben lang hält sie sich an drei Regeln: Jede sich anbahnende Vision muss unterdrückt werden. Niemand darf je erfahren, was sie ist. Und die Zukunft darf unter keinen Umständen verändert werden. Den Preis eines Regelverstoßes musste sie im Alter von sechs Jahren bitter lernen. Damals versuchte sie den Tod ihrer Tante zu verhindern. Stattdessen verlor sie ihren Vater und ihre Mutter landete im Rollstuhl. Als sie jetzt eine mächtige Vision nicht zurück drängen kann und seit 10 Jahren das erste Mal den Tod eines Menschen vorhersieht, ist sie hin und her gerissen. Doch bereits am nächsten Morgen sind die grausamen Bilder bereits Gesprächsthema Nummer eins bei allen Nachrichtensendern. Bei ihrer nächsten Vision ist Charlotte klar: Sie muss handeln. Dabei bekommt sie Hilfe von ganz unerwarteter Seite. Und so verstrickt sie sich in ein Verwirrspiel von Vertrauen und Verrat, Liebe und Hass, Realität und Vision, Schuld und beginnendem Wahnsinn. Charlotte ist ein sehr authentischer Charakter, dem man die Zerrissenheit zwischen dem Wunsch, die Welt zu verbessern und der Angst, alles nur noch schlimmer zu machen, absolut abkauft. Von ihrer Tante ist sie ihr Leben lang über das Ausmaß ihrer Fähigkeiten im Dunklen gelassen worden, so dass sie es einfach nicht besser weiß und deshalb zwar nicht immer klug aber nachvollziehbar handelt. Teilweise sind Charlottes Visionen sehr blutig und erschreckend. Die Vorstellung, dass in der Kleinstadt ein Mörder frei herum läuft, der scheinbar wahllos Jugendliche abschlachtet ist wirklich sehr befremdlich. Das Buch ist von der ersten bis zur letzten Seite spannend, ein wahrer Pageturner, den ich nicht mehr aus der Hand legen wollte. Es ist ein Thriller mit übernatürlichem Touch, der in einem unerwartetem und atemraubenden Finale gipfelt.
Aprilynne Pike's "Dangerous Visions" lag eine ganze Zeit vergessen auf meinem SuB. Ich habe einfach ohne besonderen Grund nach dem Buch gegriffen, aber als ich erst einmal drin war, gab es kein zurück. Die ersten 200 Seiten habe ich in einem Ruck gelesen, weil es so spannend war... Handlung: Charlotte weiß bereits seit ihrem sechsten Lebensjahr das sie ein Orakel ist, dass die Zukunft voraussehen kann. Doch es ist eher ein Fluch als ein Talent, denn nach einem schrecklichen Zwischenfall, bei dem sie ihrer Tante Sierra - deren Tod sie vorausgesehen hat - das Leben rettet, lernt sie auf sehr harte Weise, was es bedeutet die Zukunft zu ändern. Statt ihrer Tante stirbt ihr Vater bei einem Autounfall. Ihre Mutter landet im Rollstuhl. Seither ist Charlotte bewusst, dass das Leben als Orakel sehr einsam ist. Sie hat nur ihre Tante, die in der Schwesternschaft von Delphi ist, von der sie ihrer Nichte jedoch nichts genaues sagt. Auch ihre riesige Sammlung von Büchern über historische Ereignisse und andere Faktoren des Orakel-seins ist für Charlotte tabu. Sie muss lernen gegen ihre Visionen anzukämpfen, damit sie nicht in Versuchung gerät die Zukunft verändern zu wollen. Als sie die erste Mordvision einer Mitschülerin hat, weiß sie, dass sie sich nicht aufhalten lässt und bricht nicht nur ein Gesetz, sondern einige mehr. Auf der Suche nach dem Mörder bekommt sie Hilfe von einem Mann, der sich ihr als Smith vorstellt und verspricht ihr zu zeigen, wie sie bewusst ihre Visionen steuern kann. Trotz ihrer Schuldgefühle Sierra gegenüber behält sie all das für sich, denn was hat es für einen Sinn die Zukunft zu sehen, wenn man all die Gräueltaten nicht verhindern kann, obwohl man die Macht dazu hätte? Einstieg: Gleich zu Beginn weiß man mit welchem Schicksalsschlag die Hauptprotagonistin Charlotte zu kämpfen hat, was mir als Leser leicht gemacht hat sie besser zu verstehen. Charlotte's Konflikt steht zunächst im Fokus, doch ihre Entwicklung und Bereitschaft reißt einen mit. Stimmung beim lesen: Es gab Momente, da hatte ich eine Gänsehaut und dachte Oh shit, passiert das wirklich? Ich war durchweg neugierig und aufgeregt. Hauptprotagonist/in: Charlotte ist ein Charakter, der einen nicht zwingend überzeugen muss. Man erfährt zwar ein wenig über ihre Vergangenheit und wieso sie manche Dinge aus gewissen Gründen tut, aber es war für mich nicht wichtig alles über sie zu wissen. Das Buch wird aus der Ich-Perspektive erzählt und da kann es manchmal sein, dass man mit Anekdoten oder Kleinigkeiten an die sich die Person gerade erinnert, unnötig belastet wird. In "Dangerous Visions" liegt der Fokus auf einem jungen Mädchen, was um jeden Preis helfen will. Sie setzt sich über Gesetze hinweg, ist aber meiner Meinung nach kein sturer Charakter. So was ist sehr selten und hat mir gut gefallen. Sie drängt sich nicht in den Mittelpunkt, bewirkt aber etwas. Selbst als sie ihre Schwächen erkennt und Fehler einsieht, wird sie nicht übermäßig nervig oder vergräbt sich in Schuldgefühlen, sondern packt es einfach an. Keine Ahnung, wie Ihr das seht, aber ich finde in der heutigen Bücherwelt ist es selten geworden, dass ein junger Charakter weniger jammert, sondern handelt. Nebencharaktere: Die einzigen wirklich vorkommenden Charaktere sind Charlotte's Mutter, die keine Ahnung hat, dass ihre Tochter ein Orakel, ihre Tante Sierra, die wie ein heimlicher Beobachter aus dem Stillen agiert und ein Mitschüler namens Linden, den Charlotte bereits seit einigen Jahren mag. Dann wäre da noch Smith, den man skeptisch beäugen muss. Charlotte redet viel über Sierra und lässt den Leser durch diese Verbindung ein bisschen besser verstehen was ein Orakel ist und wieso es gefährlich ist. Sie hat nicht viele Freunde, die sie ablenken könnten, jedoch werden ein paar Namen erwähnt, mit denen sie sich einmal verbunden fühlte. Weil es so wenig Charaktere gibt, kann sich die Autorin voll und ganz auf die Story fokussieren und Pike schafft es die richtigen Nebencharaktere in verschiedene Szenen mit einzubringen. Positiv: Dieser Thriller beschreibt in den entscheidenden Momenten ziemlich genau was passiert und wie es passiert. Jugendliche werden ermordet und Pike schreibt es so lebensecht, dass man wirklich glaubt dabei zu sein. Die winterliche Atmosphäre übernimmt den Rest und hat mir einige Male das Blut in den Adern gefrieren lassen. Es gibt keinerlei unnötige Lückenfüller, um die Story aufzupeppen, dafür aber eine ganze Menge Überraschungen, die zu schockieren wissen! Negativ: Zu Beginn des Buches standen die Morde in all ihrer schrecklichen Herrlichkeit im Mittelpunkt, doch die Geschichte dreht sich um ein Orakel, also ist die Suche nach dem Mörder eher zweitrangig. Etwa ab der Mitte des Buches ändert sich also der Fokus und nimmt den Leser mit in andere Sphären, die auf den ersten Blick verwirrend waren. Obwohl für mich keine Fragen offen geblieben sind, ging mir die ganze Erklärung etwas zu schnell. Schreibstil: Es war mein erstes Buch dieser Autorin und ich muss sagen, dass sie so fesselnd und mitreißend schreibt, dass selbst die Dinge, die ich mir anders vorgestellt hätte oder an die ich höhere Erwartungen hatte, sehr gut bei mir ankamen. Pike weiß, wie sie Spannung aufbaut und vor der großen Enthüllung gibt es kaum Hinweise, die einem den Showdown vermiesen - was will man mehr? Als Leser wird man volle Breitseite aus dem Nichts getroffen, aber ab dem Moment sollte man genau aufpassen, denn alles passiert sehr schnell. FAZIT: Wenn ich "Dangerous Visions" jemandem empfehlen müsste, dann den Lesern, die Lust auf Abenteuer haben, wo die Hauptperson nicht jede Präsenz auf sich zieht. Das ist für mich der größte Pluspunkt dieses Buches, denn man begleitet Charlotte, aber es existiert nicht nur Charlotte, Charlotte und nochmal Charlotte - falls Ihr versteht was ich meine. Ihre Sicht auf die Dinge ist stets nachvollziehbar geschrieben und trotz der Ich-Perspektive bekommt man als Leser ausreichend Einblicke in die kranke Welt des Mörders. Außerdem liest man zwar einen Thriller, doch der mysteriöse Aspekt bleibt bestehen und erschafft besonders zum Ende hin eine schaurige, kaum vorstellbare Atmosphäre. Die Handlung ist nachvollziehbar und mit ein paar Effekthaschern gespickt, die mich am lesen gehalten haben. Ich war nicht in der Lage das Buch beiseite zu legen und habe es in einer Nacht beendet. Für mich ist Aprilynne Pike eine sehr gute Entdeckung gewesen und das wird nicht das letzte Buch sein, das ich von ihr gelesen habe!
Charlotte ist ein Orakel. Sie kann in die Zukunft sehen - ein Grauen für eine 16jährige. Wären es normale Visione, hätte Charlotte kein Problem damit. Aber sie sieht Morde in ihrem Umfeld voraus. Stets versucht sie, die Visionen zu bekämpfen. So wie ihre Tante, die auch ein Orakel ist, es ihr beigebracht hat.Charlotte ist gezwungen, eine Entscheidung zu treffen: Entweder sie lebt nach den Regeln und nimmt den Tod einer Mitschülerin hin - oder sie wendet sich gegen alles, das sie gelernt hat, und versucht einen Mörder zu stoppen! Aprilynne Pike ist bei weitem keine Unbekannte. Ihre "Elfen"-Reihe erfreut sich großer Beliebtheit bei jugendlichen Leserinnen und liegt auch auf meiner To-Read-Liste. Alles in allem kann man das Buch gut an einem Weekend durchlesen. Es ist ein Jugendthriller, der beim entsprechenden Publikum bestimmt Anklang findet. Ich fand die Idee ganz nett, wurde aber nicht komplett überzeugt.
„Ob morgen jemand stirbt, das weißt nur du allein.“ Zum Cover: Ich fürchte, wenn ihr das unglaublich schöne wie auch düstere Cover bewundern wollt, müsst ihr euch da selbst etwas schlau machen. Ich beschreibe es jedoch so gut ich eben kann. Denn die leicht braunen Ballerinas auf dem dunkelgrünen Rasen und dem teilweise abgedunkelten, wie auch mit einem Highlight auf die Schuhe gesetzten, Hintergrund passt ziemlich gut dazu, wie die Geschichte anfängt bzw. eventuell sogar auch endet. Und dabei ist es ebenfalls ein richtiger Blickfänger, der sowohl toll aussieht, aber auch etwas Bedrückendes aufweist, was bei einem Thriller wohl gar nicht so schlecht ist, da sie ja stark als auch beängstigend wirken sollen und das hat bei diesem Cover doch schon mal sehr gut funktioniert, wie ich finde. Zum Inhalt: Viele träumen davon, für die 16-jährige Charlotte ist es ein Fluch, in die Zukunft blicken. Denn Charlotte ist ein Orakel und wird von Visionen heimgesucht – und sie muss dagegen ankämpfen, um jeden Preis. Nichts ist schlimmer als die Zukunft zu ändern, das hat Charlotte im Alter von sechs Jahren am eigenen Leib erfahren. Damals hatte sie einen Unfall verursacht, bei dem ihr Vater starb, nur um ihre Tante Sierra zu retten. Doch als Charlotte es einmal nicht schafft, eine sehr mächtige Vision zu bekämpfen, sieht sie etwas, das ihr schier den Atem nimmt: Eine Mitschülerin liegt auf dem Footballfeld der Schule – ermordet. Am nächsten Morgen sind diese Bilder auf jedem Fernsehsender zu sehen, und nach einer weiteren Mordvision beschließt Charlotte zu handeln. Sie will in die Vision zurückkehren und den Mord verhindern. Etwas, das sie niemals tun dürfte, die Zukunft verändern, auch wenn sie trotz allem ein unbeschriebenes Blatt ist. Meine Meinung: Wie lange wollte ich dieses Buch schon lesen und jetzt habe ich es getan. Ich habe es nicht bereut, definitiv nicht. Und das alleine, da mit Aprilynne Pike damals meine ganze, „große“ Leselust angefangen hat – in die Bücherei bin ich zwar davor schon wahnsinnig gerne gegangen –, aber mit ihrer „Elfen-Saga“ hat es doch eben so richtig angefangen, mit dem „Viel-lesen“. Daher war es für mich einfach unglaublich schön, wieder ein Buch von der Autorin zu lesen, die mir doch alleine durch ihren tollen und flüssigen Schreibstil sympathisch wurde – Und das nicht nur, weil sie auf ihrem Autorenfoto genauso authentisch herüber kommt. First of all, der Schreibstil ist hierbei nicht schlechter geworden, im Gegenteil, gerade zum Ende hin bin ich nur so durch die Seiten gerannt, weil ich nicht aufhören konnte zu lesen. Der Anfang des Buches war etwas holprig, da man die Charaktere erst kennenlernen muss und in die Geschichte hinein kommen muss, doch wenn das geschafft ist, tritt bestenfalls das ein, was bei mir eingetreten ist, nämlich dass ich es nicht mehr aus der Hand legen konnte. Allerdings habe ich den etwas langsameren Einstieg auch schon bei „Elfenkuss“ von gleichnamigen Autorin gemerkt, dort hat sie sich mit der Einleitung sozusagen auch ein wenig länger Zeit gelassen, was der Sache keinen Abbruch tut, denn ich finde, dass das ihre Art ist, wie sie die Entwicklung der Charaktere gestaltet und die ist ja nicht ganz unwichtig. Nebenbei bemerkt, ist mir Charlotte als Protagonistin wieder wirklich sympathisch, vor allem weil sie keine Alleskönnerin ist. Aber auch ihr sogenannter „Bösewicht“ Smith hat mir tatsächlich mal richtig gut gefallen, da er nicht nur „böse“ ist, sondern auch eine andere Seite an sich hat, auch wenn er gegenüber Charlotte diese selten gezeigt hat, doch aus den Erzählungen konnte ich das irgendwie schließen. Jedenfalls finde ich es in der Tat sehr erfrischend, dass die Liebesgeschichte, in der Charlottes Klassenkamerad Linden eine Rolle spielt, nicht im Fokus stand und es damit auch nicht endet. In dieser Geschichte steht wirklich Charlotte alleine im Mittelpunkt – sie und ihre Entwicklung –, das hat mir doch wirklich sehr gefallen. Und obwohl dieser Einzelband erstaunlich wenige Charaktere aufweist, die ausführlich beschrieben werden und vorkommen, schließt man die Personen, die vorkommen, fast allesamt in sein Herz. Ich fand es jedoch sehr berührend, warum Aprilynne Pike dieses Buch geschrieben hat, denn sie widmet es den Überlebenden des Amoklaufes an der Sandy Hook Elementary School. Diese Nachricht finde ich doch sogleich unglaublich traurig und erschreckend wie auch schon gesagt berührend, vor allem weil ich so halbwegs weiß, wie sie sich gefühlt haben muss, da ich etwas in der Art leider auch schon miterleben musste, was aber Gott sei Dank gut ausgegangen ist. Mehr möchte ich dazu gar nicht mehr sagen, ich wollte es nur noch erwähnt haben. Fazit: Trotz allem bekommt „Dangerous Visions“ von Aprilynne Pike von mir gute 4 Sterne und keine 5, aus dem Grund, dass mir doch noch das Pünktchen auf dem I-Tüpfelchen gefehlt hat. Aber da „Dangerous Visions“ soweit ich weiß ein Einzelband ist, der auch „nur“ 380 Seiten besitzt, lässt es sich auf jeden Fall recht schnell lesen und ist definitiv auch für Leute, die einen spannungsgeladenen, paranormalen Thriller suchen, der jedoch nicht zu blutig ist, wohl ziemlich gut geeignet.









