Chosen 2: Das Erwachen

Chosen 2: Das Erwachen

by Rena Fischer·Book 2 of 2
Hardback
4.127
TwilightJugendbücherX-MenAvengers

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Description

Romantasy trifft X-Men: Eine packende Geschichte um Liebe und Verrat

Emmas Vater Jacob ist tot – ermordet von ihrer großen Liebe Aidan. Glaubt Emma. Doch das stimmt nicht. Emmas Erinnerungen wurden nämlich von Farran, dem Schulleiter des Elite-Internats, manipuliert. Jacob ist nicht tot, im Gegenteil, er will Emma aus Farrans Fängen befreien. Wird es ihm gelingen? Kann er Emma, die in die Emotionen anderer eintauchen kann, dazu bringen, die dunklen Machenschaften ihres vermeintlichen Mentors zu durchschauen?

Das fulminante Finale zu „Chosen – Die Bestimmte“.

Book Information

Main Genre
Young Adult Books
Sub Genre
Fantasy
Format
Hardback
Pages
496
Price
17.50 €

Author Description

Rena Fischer schrieb schon als Kind begeistert eigene Geschichten. Nach Abitur und Wirtschaftsstudium zog es sie ins wildromantische Irland und nach Spanien. Zurück in Deutschland verfasste sie ihre Debütromanreihe "Chosen" (Planet!). Auf Reisen kommen ihr die besten Schreibideen. San Francisco ist für sie neben New York die inspirierendste Stadt der USA. Zusammen mit ihrer Familie lebt sie in München.

Posts

6
All
5

clever und spannend

Band 2 der Chosen-Dilogie Leider ist Band 1 bei mir schon etwas her gewesen, dadurch habe ich anfangs nicht mehr alles einordnen können. Und da die Chosen-Bücher recht komplex sind, habe ich etwas gebraucht, um wieder reinzukommen, aber dann - wow! Ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen! So spannend, durchdacht, clever und gut geschrieben! Große Empfehlung an alle, die etwas Fantasy gepaart mit Action und Liebe anspricht! Alter der Protagonisten: 17/18 Spice Level: 🔥 Naivitätslevel: 🧠🧠 Vorhersehbarkeitslevel: 👓👓 Liebesanteil: ♥️♥️♥️ Blutlevel: 🩸🩸🩸

5

Zusammengefasst Achtung, da es sich hier um den zweiten Teil der Reihe handelt folgen hier eventuell einige Spoiler, falls ihr den ersten Band noch nicht gelesen habt, solltet ihr das unbedingt tun – hier geht es zur Rezension von Chosen Die Bestimmte – . Am Ende des ersten Bandes herrscht ziemliches Chaos. Aidan ist verschwunden und Emmas Vater tot. Was Emma aber nicht weiss, Farran und James haben sie einer Gehirnwäsche unterzogen, die sie unter anderem glauben lässt, dass Aidan für den Tod ihres Vaters verantwortlich ist. Und als wäre dies nicht genug, behandeln sie die anderen Raben wie eine Verräterin, denn schliesslich hat sie sich gegen Farran gestellt und für die Falken gekämpft. Doch trotz allem steht Farran zu ihr, beschützt sie und unterrichtet sie sogar. In der Zwischenzeit irrt ein verloren gegangener Aidan durch New York und auch Jacob ist nicht von der Bildfläche verschwunden. Doch was da genau vor sich geht solltet ihr unbedingt selbst lesen! Darüber Gedanken gemacht Ich habe dieses Buch zusammen mit anderen und Rena Fischer selbst auf Lovelybooks als Leserundenbuch gelesen. Und das hat unglaublich viel Spass gemacht, denn so erhält man nochmal einen anderen Blick auf das Buch und die vielen Hinweise von Rena waren einfach super und liessen einen tiefer in die einzelnen Geschehnisse blicken. Am Anfang hatte ich ja die Befürchtung nicht ganz in die Geschichte hineinzukommen, dies hat sich aber schon nach ein paar Seiten gelegt und ich war wieder inmitten der Raben und Falken Gemeinschaft. Es gab viele Leseabschnitte, die mich wirklich fesseln konnten und so wurde es nie langweilig und in jedem Kapitel erwartete einen eine neue Wendung. Mir hat dadurch der Zweite Band um einiges besser gefallen als der Erste. Besonders die Legenden am Ende des Buches fand ich grossartig und super hilfreich! Gefiel mir sehr Die Geschichte wurde aus drei Perspektiven erzählt. denn nicht nur Emma konnte ihren Gedanken freien lauf lassen, sondern auch Aidan liess uns in sich hineinblicken und ein weitere spannender Erzählstil war der von Jacob. Rena gelang es unglaublich gut allen drei Protagonisten eine eigene Erzählstimme zu geben und brachte mich vor allem im Part in dem Jacob vorkam öfters zum Lachen. Gefiel mir nicht – Schreibstil & Cover Der Schreibstil war grosse Klasse und absolut fesselnd, besonders gegen Ende hin nahm die Geschichte und der Stil noch mal rasant an Spannung zu. Das Cover ist super passend zu Band 1 und ich mag die pinkfarbene Schrift auf dem Silbrigem Papier sehr. Fazit Super spannendes Buch mit vielen interessanten Wendungen, auf jeden Fall eine Leseempfehlung von mir! Bewertung Buchlänge ♥♥♥♥♥ (5/5) Schreibstil ♥♥♥♥♥ (5/5) Botschaft ♥♥♥♥♥ (5/5) Lesevergnügen ♥♥♥♥♥ (5/5)

5

Flieg für mich! Klappentext: (Band 2 der Dilogie. Rezension könnte Spoiler zum ersten Band enthalten) „Emmas Vater Jacob ist tot – ermordet von ihrer großen Liebe Aidan. Glaubt Emma. Doch das stimmt nicht. Emmas Erinnerungen wurden nämlich von Farran, dem Schulleiter des Elite-Internats, manipuliert. Jacob ist nicht tot, im Gegenteil, er will Emma aus Farrans Fängen befreien. Wird es ihm gelingen? Kann er Emma, die in die Emotionen anderer eintauchen kann, dazu bringen, die dunklen Machenschaften ihres vermeintlichen Mentors zu durchschauen?“ Meinung: Im Unterschied zu dem ersten Band, können wir Leser die Fortsetzung aus der Sichtweise von Emma, Aiden und Emmas Dad Jacob lesen. Der Erzählerwechsel gibt dem Leser einen tieferen Einblick darin, was in den verschiedenen Personen vor sich geht. Am Anfang mag es ein wenig verwirren, da man sich zum Beispiel nicht gleich erklären kann, wie es zu vom Ende des ersten Bandes zu diesem Einstieg im zweiten Band kommen konnte. Auch sind die Sichtwechsel nicht Zeit überdeckend, so befindet sich die eine Erzählung im Sommer, während man im nächsten Kapitel plötzlich im Winter ist. Jedoch sind die einzelnen Kapitel mit klaren Verweis auf die jeweilige Sichtweise versehen und sobald man sich an die neue Erzählweise gewöhnt hat, liest sich die Geschichte schnell von der Hand weg. Der Schreibstil von Rena Fischer zeichnet sich besonders durch kurze, knackige und spannende Kapitel aus. Beim Leser entsteht schnell das Gefühl, dass ein weiterer Abschnitt, ein weiteres Kapitel noch lesbar ist und gerade die kurzen Kapitel bauen eine grundlegende Spannung auf. Letztendlich legt man das Buch einfach gar nicht mehr aus der Hand. Im Vergleich zum Auftakt der Reihe, sind die Kapitel hier jedoch etwas länger geworden und gerade diejenigen, die mit den kurzen Kapiteln ihre Probleme hatten, werden sich hier freuen. Stattdessen hat sich die Autorin die Sichtwechsel zunutze gemacht und vor jedem Sichtwechsel kleine Kliffhänger aufgebaut. Letztendlich konnte man sich gar nicht mehr entscheiden, welche Sichtweise man am liebsten weiterlesen möchte, da sich alle in verzwickten, spannenden Situationen befinden. Zum einen hätten wir da Emma, die nachdem ihre Erinnerungen manipuliert worden sind, sich wieder an der Raben Schule zusammen mit Fion Ferran befindet. Sie denkt, sie hätte sich damals fälschlicherweise den Falken angeschlossen und wird deswegen auch von allen Klassenkameraden als Verräterin angesehen. Ihr begegnet Hass aus fast allen Richtungen und sie wird Opfer von vielen Mobbingattacken. Doch hat Emma auch in diesem Band wieder ein gutes Gleichgewicht aus impulsiv und gut durchdacht. Ihren Mitschülern gegenüber, begegnet sie kalt und berechnend. Sie versteckt sich nicht hinter den Mauern ihres Zimmers, sondern kalkuliert ihre Handlungsmöglichkeiten durch. Gleichzeitig verdeutlicht sie den Menschen um sich herum, wenn sie zu weit gegangen sind. Jedoch hat sie es dieses Mal schwieriger, da sich ihre Erinnerungen und ihre Gefühle nicht im Einklang befinden und ihre Gabe außer Kontrolle gerät. Emma ist eine meiner liebsten Protagonistinnen. Ihr innerer Konflikt wird total realistisch dargestellt, sowie ihre splitterhaften Erinnerungen. Dabei hangelt sie sich nicht an dem entlang, was ihre Erinnerungen oder ihr Herz weismachen will, sondern an Fakten und geht so bedacht voran, dass sie einfach eine sympathische Intelligenz erhält. Ich liebe es, wie schlau sie konstruiert worden ist, denn sie entwickelt nie nur eine Theorie, sondern geht alle durch und erst mit tatsächlichen Fakten, kommt sie zu einer Schlussfolgerung. Was nie bedeutet, dass sie sich ewig an einer Schlussfolgerung festhält. Sie hat definitiv Köpfchen, ist nicht auf den Mund gefallen und ist so authentisch. In ihrem Leben macht sie Fehler, sie besitzt Ecken und Kanten, akzeptiert aber auch andere Menschen mit ihren Fehlern und verzeiht. Emma muss man einfach liebhaben. Sehr verwirrend fand ich Aidens Sichtweise. Durch den Klappentext wissen wir, dass Aiden sein Gedächtnis verloren hat, jedoch konnte ich diese Tatsache nicht mehr mit den Geschehnissen in Band 1 verbinden. Auf jeden Fall stach kein klarer Gedanke in seiner Sichtweise heraus, er wollte nur fliehen und dabei wusste er nicht mal wieso. Letztendlich wusste er nicht was los war, ich wusste nicht was los war und dann wechselte die Sichtweise wieder. An dieser Stelle möchte ich jedoch jeden beruhigen, der gerade vielleicht mitten im Buch steckt und dem es ähnlich ergeht. Die Autorin führt jede einzelne Handlung langsam zusammen und schafft einen flüssigen Verlauf, der vielleicht erst später ans Licht kommt. Was mir außerordentlich an dieser Reihe gefällt, sind auch die Nebencharaktere, denen sich Rena Fischer mit Liebe widmet. In vielen Büchern wäre der Fokus nur auf Emma und Aiden geblieben, doch bekommt hier Emmas Vater sogar eine eigene Sichtweise. Mehrere einzelne Falken, wie Montgomary bekommen eigene Geschichten und stehen mal mehr oder weniger im Fokus. An Emmas Schule stellt sich nicht jeder gegen sie, sondern auch eine tolle Freundin, wie Faye steht neben ihr. Es gibt nicht nur den einen großen Bösewicht, sondern auch kleine oder mittelmäßige Widersacher, stellen sich den Protagonisten in den Weg. Doch am Begeisterten war ich von Fion. Bei ihm handelt es sich nicht um „DEN Bösewichten“, sondern eine Person mit deren Handlungen man nicht einverstanden sein könnte. Seine Geschichte, sein Charakter und seine Handlungen zeigen schnell, dass ein Stempel schwer aufzudrücken ist und man nicht urteilen sollte, bevor man nicht mehr von der Wahrheit kennt. Ein weiteres Highlight ist definitiv die Rangliste in der Rabengesellschaft, sowie ein Personenverzeichnis der Charaktere im hinteren Teil des Buches. Im ersten Band hatte ich noch meine Schwierigkeiten, da einen perfekten Durchblick zu erhalten. Auch in diesem Teil habe ich ein bis zwei Mal dahinten reingespickt, was mir auf jeden Fall weitergeholfen hat! Fazit: Aus meiner Sicht ist Rena Fischer eine Schreibstil Meisterin. Sie weiß definitiv mit welchen schreibstiltechnischen Mitteln, sie mich an die Seiten fesseln, Situationen mehr Spannung verleihen oder romantischen Szenen Tiefe verleihen kann. Hinzu kommt, dass sie absolut glaubwürdige Charaktere entworfen hat und auch den Nebencharakteren Leben einhaucht. Zwar ist der Einstieg ein wenig verwirrend (besonders für diejenigen, die das Buch nicht gleich im Anschluss zu „Chosen – Die Bestimmte“ lesen), jedoch legt sich auch dies sehr schnell, da die Autorin alle Fäden immer wundervoll zusammenführt. Eine grandiose Fantasy-Dilogie mit viel Spannung, einer tollen Liebesgeschichte und einer Nachricht hinter der Handlung.

3

Nachdem der erste Band der Dilogie "Die Bestimmte" bei mir eingeschlagen hatte wie eine Bombe, war ich so neugierig auf den zweiten Teil "Das Erwachen", der sich Gott sei Dank beim Erscheinungstermin nicht allzu viel Zeit gelassen hat. Am Ende des Auftaktbuches wurden zweifelsohne einige Fragen aufgeworfen, von denen ich gehofft hatte, dass sie nun beantwortet werden. Leider hat Rena Fischer mich diesmal nicht so abholen können, wie ich gehofft hatte. Der Anfang des Buches knüpft mehr oder weniger nahtlos an das Ende des ersten Teils an, was ich super fand. Ich bin kein Fan von großen Zeitsprüngen oder langen Einführungsphasen. Was mich allerdings ein bisschen traurig gestimmt hat, waren die verschiedenen Perspektivenwechsel zwischen Aidan, Emma und Jacob. Zum einen spoilert die Auflistung von "Jacob"-Kapiteln im Inhaltsverzeichnis enorm, zum anderen habe ich dadurch ein bisschen die Verbindung zu Emma verloren. Der Plot im zweiten Band lässt diesen Wechsel definitiv zu, schließlich hat es die drei Protagonistin im Laufe der Handlung verstreut, aber ich fand die alleinige Erzählweise aus Emmas Perspektive um einiges besser. Denn was mich dann am Ende dann ganz verwirrt hat, war die Erzählform. Emmas Kapitel werden nämlich weiterhin aus Ich-Perspektive erzählt und Jacobs und Aidans Kapitel aus Sicht eines allgemeinen Erzählers. Gut gelöst fand ich das leider nicht besonders. Allgemein gesehen hat mir die Plotidee genauso gut gefallen wie im ersten Band. Da hier nahtlos an die Geschichte angeknüpft wird, gibt es keine Lücken und die Erzählung erscheint wie eine umfassende Geschichte. Trotzdem fand ich die Umsetzung dieses Mal um einiges schwächer. Es gibt so viele langatmige Stellen, bei denen ich das Gefühl hatte, dieses Buch würde niemals enden. Natürlich merkt man auch, dass im ersten Band die Spannung, die Atmosphäre und dynamische Erzählung mehr gewichtet wurde. Im zweiten Band liegt der Fokus eher auf Emmas Gefühlen, auf ihren verschütteten Erinnerungen und ihrem inneren Zwiespalt. Die Geschichte ist schlichtweg nun mal ruhiger und gemächlicher – mir war sie aber ZU ruhig und ZU gemächlich. So wirkliche Spannungsmomente blieben bei mir aus oder haben mich nur ansatzweise gepackt. Allgemein hatte ich das Gefühl, dass der Tenor des Buches nicht mehr richtig getroffen wurde, dass es nur noch darum ging, Emma, Aidan und Jacob wieder zu vereinen und den Schulleiter zu stürzen. Die Gaben traten für mich immer mehr und mehr in den Hintergrund, stattdessen gab es nur Kampf, Lügen und Gewalt. Wie eben schon erwähnt habe ich den Zugang zu Emma ein bisschen verloren. Sie ist auch in diesem Buch mein Favorit gewesen und sie ist auch weiterhin eine starke Hauptprotagonistin. Aber das kam durch die verschiedenen Perspektivenwechsel einfach viel zu kurz. Im ersten Band war sie die wichtige Figur mit der besonderen Gabe, die Heldin und Rebellin. Im zweiten Band kämpft jeder mit seinen eigenen Problemen, stellt sich seinen eigenen Feinden und wird dadurch zu seinem ganz eigenen, persönlichen Helden. Diese Verschiebung der Charaktergewichtung fand ich persönlich leider nicht ganz so glücklich. Da hätte ich mir schlichtweg einfach ein bisschen mehr Emma gewünscht. Und auch Aidan verliert meiner Meinung nach in diesem Buch einiges an Strahlkraft, die ich im ersten Band so bewundert habe. Durch die Handlungsentwicklung kämpft er mit seinem Handicap und ist irgendwie doch nicht mehr ganz derselbe. Er ist natürlich immer noch loyal und hilfsbereit, er hat tiefe Gefühle für Emma und unterstützt sie in all seinen Möglichkeiten, aber ganz so einnehmend, wie ich ihn aus Band eins in Erinnerung hatte, war er für mich leider nicht mehr. Beim Durchlesen der bisher oben aufgeführten Kritikpunkte habe ich gemerkt, dass sich das alles so negativ liest. Ich habe einiges an diesem Buch auszusetzen – daran sind wohl meine hohen Erwartungen Schuld. Doch trotzdem fand ich "Das Erwachen" recht gut. Schließlich habe ich das Buch an einem Tag komplett durchgelesen. Positiv bleibt für mich auf jeden Fall die steigende Entwicklung von Jacob in Erinnerung, der mir immer mehr und mehr ans Herz gewachsen ist, ebenso der tolle Schreibstil und das atemberaubende Setting. Auch der Umgang zwischen all den Protagonisten, die zwei Clans, die Raben und Falken und die Kreativität, die die Autorin in ihre Reihe gesteckt hat, weiß ich definitiv zu würdigen, auch wenn ich nicht ganz den Abschlussband bekommen habe, den ich mir gewünscht hätte. Fazit Auch wenn "Das Erwachen" letztlich schwächer war, als erwartet, und nicht ganz an die Qualität des ersten Bandes herankommt, habe ich sehr schöne Lesestunden mit Emma, Aidan und Jacob verbracht. Die Geschichte ist trotz ihrer Langatmigkeit ein solides Finale, das mit dem tollen Schreibstil, einem abwechslungsreichen und vielschichtigem Plot und einem überzeugenden Setting glänzt. Auf jeden Fall eine tolle Dilogie, die eine Kauf- und Leseempfehlung meinerseits verdient.

4

Emma ist wieder zurück im Internat, ihr Vater ist tot, getötet von Aidan, der verschwunden ist. Emma ist ganz erschüttert, denn sie liebt Aidan und kann es gar nicht fassen. Aber immer wieder hat sie das Gefühl, irgendetwas stimmt nicht mit ihr. Ihr Verstand und ihre Emotionen sind nicht im Einklang. Noch hat sie keine Ahnung, dass ihre Erinnerungen von Farran manipuliert wurden. Ihr Vater Jakob ist auch nicht tot, sondern will sie aus den Fängen von Farran befreien. Aidan hingegen hat seine Gedächtnis verloren und keine Ahnung wer er ist. Ich muss gestehen, dass ich unheimliche Schwierigkeiten am Anfang des Buches hatte. Zwar war mir einiges aus Teil 1 noch gut im Gedächtnis, aber viele Ereignisse hatte ich einfach vergessen. Besonders die vielen Namen haben mich sehr verwirrt. Zwar gibt es im Anhang ein Verzeichnis mit allen wichtigen Personen, aber wenn man das Ebook liest, ist das an dieser Stelle etwas unpraktisch. Außerdem war der Anfang auch insgesamt sehr verwirrend, weil die Charaktere selbst nicht genau wusste, was eigentlich los war. Insgesamt fand ich den 2. Teil wesentlich schwächer als Teil 1. Emma ist nicht mehr so taff. Ich mochte im ersten Teil besonders, dass sie immer gemerkt hat, wenn man sie hintergehen wollte. Ich habe sie als intelligente junge Frau erlebt. Im zweiten Teil war sie sehr oft verunsichert durch ihre widersprüchlichen Gefühle, was mir persönlich nicht so gut gefallen hat. Auch sind sie und Aidan fast die ganze Zeit getrennt. Die Liebesgeschichte rückt sehr in den Hintergrund, was ich ebenfalls nicht ganz so gut fand. Ansonsten ist die Handlung sehr rasant und wieder sehr aktiongeladen. Es passieren viele Dinge und immer wieder gibt es überraschende Wendungen, die ich aber nicht immer ganz logisch fand. Von mir gibt es dieses Mal 4 von 5 Punkten.

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